Palmer: Migrationspakt so nicht

Den UN-Migrationspakt lehnen immer mehr Länder ab: USA, Australien, China, Japan, Südkorea, Israel, Ungarn, Österreich, Belgien , Polen, Bulgarien, Slowenien, Tschechien, Dänemark, Italien, Kroatien, Niederlande, Schweden, Schweiz. Nun will auch Tübingens OB Boris Palmer (Grüne) den GCM (Global Compact für Migration) so nicht unterschreiben.
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Wie sehen uns die Anderen?

Wie sehen uns in Deutschland die Anderen? Eine persönliche Auswahl: Die Anderen in den USA, das sind unsere dort lebenden Verwandten. Die Anderen in der Schweiz als unsere 60 km nahen, nur vom Rhein getrennten Nachbarn. Und die Anderen hierzulande sind die vielen Migrationshintergrund’ler, gut integriert, die sich als Paß-Deutsche mehr Sorgen machen um unser Land als viele Hiesige.
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Chemnitz-Video war Fälschung

„Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun“. Diese Aussage von Merkel’s Regierungssprecher vom 27.8.018 stützte sich allein auf ein 19-sec-Video von „Antifa Zeckenbiss“. Eine Fälschung, wie TE am 16.11.2018 herausfand (s.u.): Weiterlesen →

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Eine Geschichte

Ich möchte allen eine Geschichte erzählen.
Ich möchte, dass Sie das lesen und dann in sich selbst hineinhören.
Ich will von einem 18-jährigen Mädchen erzählen, das an einem Samstagabend von einem Mann gegriffen wird, der sie in eine dunkle Ecke zerrt, ihr die Kleider vom Leib reißt und sich auf sie legt, um sie dann mehrfach zu vergewaltigen. Weiterlesen →

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Elsässisch-sprachiger Kiga

Am 3.9.2018 hat in Muespach im Sundgau/Elsaß der vierte rein elsässisch-sprachige Kindergarten mit einem lauten „Güata Morga“ eröffnet – erfolgreich gegen den teilweisen zähen Widerstand der staatlichen französischen Schulverwaltung in Paris. Zuvor wurden im Herbst 2017 von der ABCM (Association pour le Bilinguisme dès la Classe Maternel – Vereinigung für die Zweisprachigkeit im Kindergartenalter) Weiterlesen →

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Völkerrechtliche Wirkungen

„Die Vereinbarung (gemeint ist der UN-Migrationspakt) wird ganz sicher völkerrechtliche Wirkungen haben.“ „Vereinbart werden Ziele. Wie diese Ziele umgesetzt werden, bleibt Sache der Staaten. Dass sie umzusetzen sind, wird vereinbart – und zwar wirklich rechtlich verbindlich.“ Die Bundesregierung betreibe da eine „suggestive Irreführung“. Der Pakt werde „eine gewisse Sogwirkung auslösen“ Weiterlesen →

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Ärzte, Fernreisen dank UN-Pakt

Das ist ja furchtbar, jetzt gibt es auch in der CDU (WerteUnion) mehr und mehr kurzsichtige Ignoranten, die noch immer nicht die Vorteile des UN-Migrationspakts erkannt haben. Aber zum Glück hat bis zu dessen Unterzeichnung noch die weitsichtige deutsche Kanzlerin das Sagen, die bekanntermaßen alles vom Ende her denkt, sozusagen vom deutschen Ende. Der UN-Migrationspakt wird den Zuzug von Ärzten und Ingenieuren, Weiterlesen →

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Schulweg ist der beste Weg

Abbé Alphonse ist überzeugt: „So schaffen wir das in Afrika selbst und müssen nicht gefährliche Fluchtwege ins Paradies Deutschland antreten.“ Das Bild von den Weißen, die alles haben, wissen und können, müsse revidiert werden. Sein Ziel ist es, den fatalistischen Zustand der Afrikaner zu beenden. „Afrika ist reich. Und mit einem kritischen statt einem naiven Bewusstsein können wir das nutzen.“ Weiterlesen →

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Schlampen

Dank Frauenbewegung und Emanzipation war er verschwunden, der schlimme Begriff der Schlampe. Seit Budapest 9/015 ist er leider wieder da.  Frauen, die sich frei und selbstbewußt ohne männlichen Begleiter im öffentlichen Raum bewegen (ausgehen, shoppen, tanzen, ..) gelten für Migranten, die in islamisch geprägten Kulturkreisen sozialisiert wurden, oft als Schlampen, d.h. als rechtloses Freiwild zum Ausleben ihrer sexuellen Bedürfnisse.
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Demokratie lebt von Debatte

Die im UN-Migrationspakt bzw. „Global Compact for Migration“ (GCM) enthaltenen Rechte von Migranten sind nur „Soft Law“, also international verbindliche Standards. Jeder Staat könne seine souveränen Rechte zur Migrationspolitik weiterhin selbst bestimmen. Kritiker des GCM (s.u.) sagen voraus, dass „Soft Law“ mit der Zeit zwangsläufig zu „Hard Law“ werde –
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Riace in I: Landflucht Migration

Riace ist eine kleine Gemeinde in Italien, die, wie so viele andere italienischen Ort auch, unter dem Ausbluten des ländlichen Raums litt. 1998 strandeten an der nahegelegenen Küste kurdische Flüchtlinge, die Domenico Lucano, seit 2004 Bürgermeister dort, in seiner Gemeinde aufnahm. Er gründete den Verein Citta Futura – Stadt der Zukunft. Sein Ziel war es, den geflüchteten Menschen Zuflucht zu geben Weiterlesen →

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Baden – Wiege der Demokratie

Baden ist die Wiege der Demokratie in Deutschland. Am 22. August 1818 und damit vor 200 Jahren setzte Großherzog Karl die für die damalige Zeit liberalste und demokratischste Verfassung eines Staates im Deutschen Bund in Kraft. Dieses Jubiläum begehen die Regionalgruppe Freiburg der Landesvereinigung Baden in Europa und die Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für Politische Bildung (lpb) mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltung.
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Papier: Verfassung und Recht

In der bundesdeutschen Rechtsauslegung sei „etwas ins Rutschen gekommen, wenn der Staat selbst auf gewissen Gebieten Recht nicht anwendet, ignoriert oder nicht durchsetzt“, so Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts. „Indem geltendes Recht nicht eingehalten und durchgesetzt wird, wird ein ungutes Gefühl in weiten Teilen der Bevölkerung geweckt, Weiterlesen →

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Maaßen: Abschiedsrede am BfV

Karl Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), wurde nach Bekanntwerden der hier im Wortlaut wiedergegebenen Rede am 5.11.2018 von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) umgehend in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Die Abschiedsrede wurde von Karl Maaßen bereits am 18. Oktober 2018 in Warschau gehalten. Weiterlesen →

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Geburtenkontrolle – 1,7 Erden

Der WWF-Report und die dazugehörigen Beiträge suggerieren, ihr Ziel sei der Schutz der Artenvielfalt und der Ökosysteme. Nichts könnte falscher sein. Der WWF-Report berichtet zutreffend, dass die Menschen so leben, als hätten sie 1,7 Erden zur Verfügung. Der menschliche Konsum ist der Treiber hinter der Zerstörung der Lebensräume. Und wie soll das geändert werden? Weiterlesen →

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Sie sägten die Äste ab

Alle 8 (oder mehr) vermutlichen Täter der Gruppenvergewaltigung in Freiburg waren seit mindestens 3 Jahren hier bei uns, aufgehoben in ihren Familien. Sie waren alle „polizeibekannt“ und entsprechend einer „rape gang“ armeemäßig organisiert. Warum gelingt es dem Rechtsstaat nicht, die Bürgerinnen und Bürger vor derartigen Tätern zu schützen? Welche Systemfehler ließen deren Integration seit Budapest 9/2015 scheitern? Weiterlesen →

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Österreich ist frei – gegen GCM

„Österreich ist frei!“ – so bejubelte man die Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15.5.1955 zur Wiedererlangung der nationalen Souveränität Österreichs. Am 31.10. 2018 hat Österreich zum zweiten Mal seine Souveränität zurückerlangt. Diesmal nicht durch eine Unterschrift, sondern durch die Verweigerung einer Unterschrift: Die Bundesregierung hat offiziell erklärt, den Globalen Migrationspakt der UNO nicht zu unterzeichnen. Österreich ist frei!
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Obstbau immer exotischer

Immer mehr exotische Früchte werden im warmen Oberrheingebiet angebaut. Bis 2011 erntete Anton Schott in Leiselheim am Kaiserstuhl Mitte November kistenweise Kaki. Weikis bzw. Minikiwis von Janek Michalsi in Sexau. Indianerbananen von Erich Kiefer in Ortenberg. Melonen von Wolfram Cammerer in Tunsel. Der hiesige Obstbau experimentiert. Auch in den Hausgärten finden sich mehr und mehr Feigen, Kiwi und Kaki.
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Trillerpfeifen Glocken – Trauer

Erstaunlich, aber dank Angela Merkel passen die drei Begriffe Trillerpfeifen, Kirchenglocken und Trauer zusammen: Die Trillerpfeifen der linksextremen Antifa und die Glocken der christlichen Kirchen richten sich beide gegen den Versuch, auf Demos die eigene Trauer um immer neue Opfer der Gewalt junger Männer auszudrücken bzw. zu bezeugen.
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Bewegungsfreiheit der Frauen

Wenn Frauen sich in ihrer Bewegungsfreiheit seit Budapest 9/2015 eingeschränkt fühlen, dann gibt die Statistik diesem Gefühl recht. Denn die Behauptung „Sexualdelikte sind unabhängig von der Nationalität“ ist falsch, auch wenn man sie ständig wiederholt wie zuletzt auf der Gegendemo zur Gruppenvergewaltigung in FR am 29.10.2018. Sogar Tübingens OB Boris Palmer sagt es:
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3 Demonstrationen – 0 Trauer

Eine 18-jährige Frau wird in Freiburg von mindestens 8 Männern über vier Stunden lang vergewaltigt und dann am Tatort wenige Meter neben dem Disco-Eingang.liegengelassen. Unfassbar. Es drängt mich, dieser so furchtbar gedemütigten jungen Frau und deren Eltern meine Anteilnahme zu zeigen. Es drängt mich hin zu einer Demo, um mit anderen schweigend, ruhig und still durch Freiburgs Strassen zu laufen Weiterlesen →

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Auswandern aus Deutschland

In 2016 kehrten über 4.000 Millionäre Deutschland den Rücken. Über 2.000 Ärzte wanderten 2016 aus, Tendenz stark steigend. 281.000 Deutsche (Akademiker, Facharbeiter, Ingenieure, Jungunternehmer, Spezialisten mit gutem Job, Selbständige) haben 2016 das Land verlassen, nicht um Arbeitslosigkeit, Hartz4 oder prekärer Beschäftigung zu entfliehen, sondern …
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Indien, Rom und Freiburg

Eine Gruppenvergewaltigung in Indien wurde in D heftig diskutiert, „so etwas kann bei uns nicht passieren“ war oftmals zu lesen. Die Gruppenvergewaltigung in Italien von Desirée Mariottini mit „Todesfolge“ (was für ein Wort) am 18. Oktober 2018 in Rom bewegt das ganze Land zwischen Bozen und Catania immer noch – und darf in den Medien frei diskutiert werden Weiterlesen →

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Kriminalität nimmt ab: wirklich?

Die Kriminalität in Deutschland ist erfreulicherweise weiter rückläufig, die Sicherheit im privaten wie im öffentlichen Raum ist also gewährleistet. Presse und TV vermelden dies immer wieder. Glaubt man den von den Medien verbreiteten offiziellen Erhebungen und Gutachten, dann ist erleichtert festzustellen: Weiterlesen →

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Freie Meinung – aber anonym

Die freie Meinungsäußerung mit Namen und Gesicht.ist im Grundgesetz garantiert. Dennoch wird in Blogs bzw. sozialen Medien mehrheitlich anonymes Posting bevorzugt bzw. eine Klarnamenpflicht abgelehnt. Die Furcht vor Nachteilen in Privatleben und Beruf führt dazu, auf die Schutzfunktion der Anonymität zu setzen. Ein erschreckendes Signal. In einer Diktatur mag das Verschleiern der eigenen Identität angebracht sein, in einem demokratischen Rechtsstaat wie dem unsrigen dagegen kaum.
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Hunde und Hundehalter

Für viele Muslime sind Hunde laut Koran unreine Tiere, wobei der Speichel des Hundes als extrem unrein gilt. Aber von Hunden apportierte Jagdbeute gilt als rein. Die Aversion gegen Hunde überträgt sich leider allzuoft auch auf die Hundehalter, wie die auch in Deutschland zunehmenden Messerattacken zeigen. Dann wird das Gassigehen zum Problem. Weiterlesen →

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Volker Finke: Mit Afrika teilen

Afrikakenner Volker Finke diskutiert über Migration und Menschenrechte. Es geht um Ursachen und Folgen von Migration: Zum Start einer Veranstaltungsreihe diskutiert Volker Finke, langjähriger Trainer des SC Freiburg und von 2013 bis 2015 Coach der Fußballnationalmannschaft von Kamerun, mit dem Juristen Jens Janssen und dem Arzt  Alexander Supady. „Das Sterben im Mittelmeer muss aufhören“, sagt Finke.

Als die Flüchtlingswelle 2015 ihren Höhepunkt erreicht hat, haben Sie in Kamerun gearbeitet. Wie haben Sie Afrika und seine Menschen erlebt, Herr Finke?
Die Ungerechtigkeit in Afrika ist wahnsinnig groß. In vielen Ländern leiden weite Teile der Bevölkerung unter bitterer Armut, einem Mangel an Bildung und Perspektivlosigkeit. Auf der anderen Seite steht meist eine kleine Elite, die sich um einen autokratischen Herrscher gruppiert und es sich gut gehen lässt. Kamerun gehörte lange zu den relativ stabilen Ländern in Afrika, was sich in den letzten zwei Jahren aber verändert hat. Der Konflikt zwischen dem frankophonen und dem anglophonen Teil der Bevölkerung hat zugenommen und die Wiederwahl des 85-jährigen Paul Biya jetzt macht die Lage nicht besser. Derzeit fliehen viele Menschen über die Grenze nach Nigeria. So ist es meist in Afrika: Die Flüchtlingsbewegungen führen zunächst in die Nachbarländer, nach Europa machen sich vergleichsweise wenige auf.
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Die, die es schaffen, sind oft die Schlauesten. Die fehlen dann in Afrika – doch andererseits sichern sie das Leben ihrer Familien durch ihre monatlichen Überweisungen. Ist das das Dilemma?
Ja, Afrika lebt zum Großteil von diesen Transferleistungen. Die Clans, die Geld zusammenlegen, um eines ihrer Mitglieder nach Europa zu schicken, erwarten, dass etwas zurückkommt. Wie schwer es ist, hier Arbeit zu finden, wissen sie nicht. Der Druck, der auf diesen Migranten lastet, und ihr Schuldbewusstsein erklären ein wenig,warum der eine oder andere kriminell wird.
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Viele Fluchtgründe – seien es kriegerische Konflikte, fehlende Demokratie oder wirtschaftliche Not – sind auch Nachwirkungen des europäischen Kolonialismus. Welche Spuren
haben Sie da wahrgenommen?
Afrika hat im Gegensatz zu Europa keine 170 Jahre Entwicklung hin zur Zivilgesellschaft erlebt. Die meisten afrikanischen Länder sind erst in den 1960er Jahren aus der Kolonialherrschaft frei gekommen. Danach ging die Ausbeutung weiter. Es gibt in Afrika so vieles,was zu Reichtum führen könnte – etwa die Rohstoffe, die wir für die Entwicklung digitaler Technik brauchen –, doch die meisten Menschen dort haben nichts davon.

Daran ist der Westen mitschuldig. Weil es nicht gelingt, eine Zertifizierung für Smartphone Komponenten durchzusetzen, müssen Kinder unter gefährlichen Bedingungen Metalle abbauen und afrikanische Märkte werden mit europäischen Agrarprodukten überschwemmt…
… was sehr traurig ist. Ich habe das selber gesehen: Da kommt der Bauer auf seinem Moped mit 20 Hühnern und Enten, die er so schön zusammengebunden hat, dass er ein beliebtes Fotomotiv für Touristen darstellt, auf den Markt gefahren und verkauft nichts,weil die Hühner aus Europa viel billiger sind. Wenn wir die afrikanischen Märkte weiterhin auf diese Weise kaputt machen, schaffen wir Fluchtgründe. Europäische Politiker glauben, dass sie sich vom Flüchtlingsproblem freikaufen können, aber das gelingt nicht, weil das Geld in den Taschen der Eliten landet und nie bei denen, die es brauchen.

„Fluchtursachen bekämpfen“, heißt daher das Credo der Stunde. In der Diskussion geht es um die Abriegelung von Migrationsrouten, den Schutz der EU-Außengrenzen, einen Marshallplan für Afrika, das Einwanderungsgesetz und um Rücknahmeabkommen mit den Herkunftsstaaten.Wo sehen Sie einen Ansatz, der funktionieren könnte?
Meiner Ansicht nach gibt es nur eine Lösung: Wir, die wir einen so großen wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Vorsprung haben, müssen unseren Wohlstand teilen mit den Menschen auf der Erde, die in den vergangenen Jahrhunderten zu kurz gekommen sind. Das liegt auch in unserem eigenen Interesse. Denn Afrika hat viel von dem, was wir dringend brauchen: Rohstoffe und Arbeitskräfte. Unsere Gesellschaft altert, die Pflege der Senioren ist eine riesige Herausforderung. Wenn wir über ein Einwanderungsgesetz legale Wege nach Europa ermöglichen, würden alle profitieren. Auf der anderen Seite sollten wir mit einer Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe die Entstehung einer Mittelschicht in afrikanischen Ländern fördern, damit möglichst viele dort bleiben und ihre Länder mit ihren
Ideen und ihrer Tatkraft voranbringen. Denn alle aufnehmen können wir nicht. Über Lösungswege kann und muss man diskutieren, aber eines geht nicht: dass so viele Menschen im Mittelmeer ertrinken.

Dass man Schiffbrüchige rettet, war jahrzehntelang selbstverständlicher Konsens, doch der wird nun in Frage gestellt.Wie konnte das passieren?
Ich schäme mich dafür. Aber ich glaube, dass nun etwas in Bewegung kommt und es eine Wende gibt.

Was macht Sie hoffnungsvoll?
Weil es alternativlos ist – ein doofes Wort, aber hier stimmt es. Ich bin überzeugt: Wir können unseren Wohlstand nur bewahren, indem wir ihn teilen, nicht indem wir Mauern hochziehen. Ich war neulich hier in Freiburg bei einer
Demonstration für die Seenotrettung im Mittelmeer – da waren so viele engagierte Leute jeden Alters, das war ganz erfreulich. Aber meine Frau, die ein paar Flugblätter verteilte, hat erschreckende Kommentare zu hören bekommen. Es gibt tiefe Gräben in unserer Gesellschaft.
21.10.2018, Sigrun Rehm im Gespräch mit Volker Finke, https://www.der-sonntag.de,

Diskussion: „Migration, Flucht und Menschenrechte“ mit Fußballtrainer Volker Finke, Rechtsanwalt Jens Janssen und Arzt Alexander Supady morgen, 22. Oktober, 19 Uhr, im Humboldtsaal, Humboldtstraße 2, Freiburg. Es ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die die Denkfabrik „Global Initiative on Health, Migration and Development“ mit der Landeszentrale für politische Bildung, der SeenotrettungsInitiative Resqship, der Universität Freiburg und der Stadt ausrichtet.

Die Denkfabrik: „Global Initiative“, deren Mitbegründer der Freiburger Arzt und Seenotretter Alexander Supady ist, befasst sich mit der Suche nach konsensfähigen Antworten auf die Migrationsfrage. Bald im Internet:
https://www.global-initiative.org

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Gälfiässler – 40 Jahre Musik

Franz Schüssele aus Friesenheim hat die Gabe, mit allem Musik zu machen, laute Musik. Sogar mit dem Spazierstock, den er ausgehöhlt hat, um darauf zu posaunen. So lernte ich ihn im heißen Sommer 2003 kennen, als er mich zum Alphornspielen brachte. Aber nach Protesten der Nachbarn über dieses doch laute „Handy der Hirten“ wandte ich mich wieder der dem eher leisen Hangspielen zu. Weiterlesen →

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Migrationspolitik: drei Aufgaben

„Die Mutter aller Probleme ist die Migration, das sage ich seit drei Jahren„ – so Horst Seehofer am 5.9.2018. Offenbar hat er recht. denn über 80% der Deutschen bezeichnen die Massenzuwanderung als ihre größte Sorge. Seehofer mag sich unglücklich ausgedrückt haben, aber bei allen Umfragen wird die Migration als Problem Nr. 1 genannt – lange vor Problembereichen wie Altersarmut, EU-Haftung oder Klimawandel. Weiterlesen →

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Imagine – without Religion

Quo vadis, katholische Kirche, oder was ist aus dir geworden, Kirche? Was hast du mit der dir anvertrauten Botschaft gemacht? Im Ghetto von Warschau hat ein Rabbi einst einen Schrei an Gott gerichtet „Du mein großer Gott, du hast alles getan, damit ich nicht mehr an dich glauben kann“. Heute könnten viele einen Schrei in ähnlicher Form an die Amtskirche formulieren „Du katholische Kirche hast alles getan …“. Weiterlesen →

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Sonne Hitze Altweibersommer

Goldener Oktober nach Altweibersommer. Sieben Sommertage über 25 Grad in der Woche 11.-17.10. in Freiburg, das gabs noch nie im Oktober. In 2018 hatten wir 109 Sommertagen – fünf Tage mehr als im Hitzejahr 2003. Waren es 2003 Luftmassen von der Sahara, die uns via Spanien und Frankreich erreichten, so blockierten 2018 immer neue Hochs im Osten, während im Süden Tiefs Warmluft vom Mittelmeer zu uns schaufelten. Weiterlesen →

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Sozialstaat nicht nachhaltig

Fragt man die Bürger nach ihren Sorgen, dann stehen Altersarmut und Migration ganz oben.  Wie berechtigt diese Sorgen des „kleinen Mannes“ sind, hat Prof. Gerd Raffelhüschen, Wirtschaftswissenschaftler mit Schwerpunkt Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Uni Freiburg, in seinem Beitrag „Offene Grenzen oder generöser Sozialstaat: Beides geht nicht“ (Link unten) nun auch auf TheEuropean.de veröffentlicht. Weiterlesen →

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Entsesselt Euch

Sie (die AfD) kann gewählt werden und ist im Bundestag, aber auch in vielen Landtagen und Kommunalparlamenten vertreten. Wer dies schwer erträglich findet, sollte nicht nach Verboten oder Verdrängen rufen, sondern mithelfen, sie zu demaskieren und ihre politische Basis zu verkleinern. Eine stabile demokratische Gesellschaft kann von ihren Gegnern eine Zeit lang in die Irre geführt werden, Weiterlesen →

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Schwarzwälder Wiesenvielfalt

Das Projekt „Schwarzwälder Wiesenvielfalt“ will, dass sich einheimische Wildblumen und –gräser wieder verbreiten. Immer blumenbunter wird es im Naturpark Südschwarzwald, was nicht nur das Auge des Betrachters sondern vor allem die Insekten freut (am Thurner). Seit drei Jahren läuft im Naturpark-Südschwarzwald das Modellprojekt „Schwarzwälder Wiesenvielfalt“, hinter dem mehr steckt, als nur schöne Blumen Weiterlesen →

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Demokratie: Juden in Parteien

Juden in Deutschland sind in allen demokratischen Parteien zu finden. Wer meint, Juden dürfen nicht die AfD wählen, der irrt zweifach: Zum einen erklärt er damit jüdische zu unmündigen Bürgern (Nudging) und zum anderen die AfD zur undemokratischen Partei (Diffamierung). Demokratie braucht mündige Bürger, seien sie nun Christen, Juden, Muslime oder … Und ob eine Partei als nicht-demokratiekonform aus dem Bundestag auszuschließen ist, Weiterlesen →

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Münsterturmsanierung – Buch

Fotografien, Dokumente und Geschichten aus den zwölf Jahren der Münsterturmsanierung wurden im Buch „Wir bauten mit!“ zusammengestellt, das Münsterbaumeisterin Yvonne Faller und Münterbauvereinsvorsitzender Sven von Ungern-Sternberg vorstellten. Die Sanierung von 2006 (Kran) bis 2018 (Gerüstabbau) war ein Jahrhundertereignis, das „nur mit vereinten Kräften aller Beteiligten“ möglich war, so Faller. Weiterlesen →

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Attacke auf Pfarrer Gottesdienst

Der Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche im Stühlinger wird wiederholt gestört und dabei der Gemeindepfarrer tätlich angegriffen. Pater Markus Fischer wandte sich deshalb an Polizei und Oberbürgermeister. Schlimm. Noch schlimmer ist, dass es über lokale Zeitungsmeldungen hinaus keinerlei Proteste  bzw. Aufbegehren gibt. Es ist halt so. Man nimmt das stillschweigend hin. Solche Attacken sind heutzutage anscheinend „gottgegeben“. Weiterlesen →

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Braunkohle: Glaube und Fakten

Den Glauben, im 300 Hektar großen Hambacher Forst die Welt vor dem Klimawandel retten zu können, muß man respektieren – durch Zahlen belegte Fakten aber auch: Vergleicht man den Braunkohletagebau mit Windkraftanlagen, dann ergibt sich hinsichtlich (1) CO2-Emissionen, (2) Waldflächenbedarf und (3) Renaturierung nach Betriebsende folgendes. Weiterlesen →

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Urban Gardening in Littenweiler

Neben den privaten Hausgärten sind laut Stadtplanungsamt im öffentlichen Raum von Freiburg 200 Hektar gärtnerisch nutzbar: 50% Kleingärten, 42% Feldflur, aber nur 3% Urban Gardening – letzteres soll nun erweitert werden. So sind auch für die Grünfläche auf dem B31-Tunnel in Littenweiler Gärten geplant.
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Palmer: Doppelter Spurwechsel

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer ist überzeugt, dass hunderttausende abgelehnter Asylbewerber – die meisten davon mutmaßlich auf Jahrzehnte vom deutschen Steuerzahler vollalimentiert – hier bleiben werden. Für den grünen Rebellen liegt die Ursache in Merkels Grenzöffnung von 9/2015. Palmer fordert deshalb einen „doppelten, einen durch und durch grünen Spurwechsel:“
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