Am 2.9.2026 macht die Berliner Regierung Russland für den hybriden Angriff in Leipzig am 4.8.2026 verantwortlich und beschließt neue Sanktionen, obwohl keine Beweise vorgelegt werden außer: Eine Drohne schwebt über dem Vorfeld des Airports Leipzig/Halle, bis sie ein Flugpatz-Busfahrer mit einem Tritt zu Boden bringt. Ist einem staatlichen Geheimdienst solch dilettantisches Vorgehen zuzutrauen?
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Berlin handelt unfriedlich, wenn es Russland ohne Beweise beschuldigt und bedroht. Genauso unfriedlich ist es, wenn von rechten Kreisen Deutschland und der Ukraine eine False-Flag-Operation gegen Russland unterstellt wird – auch hier fehlen die Beweise.
Überhaupt, die Regierung Merz/Klingbeil macht Politik, also ob Krieg nichts als ein Umweg zum Frieden sei. Nein, beim heutigen Waffenpotential ist Krieg der Untergang, auf den nichts folgt.
Es ist erschreckend, mit welcher Leichtfertigkeit die Regierung mittels Aufrüstung und Waffenlieferungen in Richtung Osten Deutschland in den Ukrainekrieg hinweinziehen will. In Berlin macht eine Nachkriegsgeneration Politik, die keinen Krieg erlebt hat, die zündelt, weil sie nicht aus der Geschichte lernen will und die es ablehnt, auf ihre Väter und Großväter zu hören.
Dabei ist das zweierlei Maß von Innenpolitik und Aussenpolitik erschreckend: Im Inland schließt Volkswagen seine Werke Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau. 100.000 Arbeitslose plus 3-4 mal so viele in den mittelständischen Zuliefererbetrieben sind die Folge – eine Katastrophe. Zu alle dem schweigt Berlin. Die Misere der arbeitenden Bevölkerung betrifft die Elite in Politik, Medien und NGOs ja überhaupt nicht. Denn: Wo ist die große Rede von Friedrich Merz vor den von Kündigung bedrohten VW-Beschäftigten in Zwickau – nirgends?
In der Aussen- und Ostpolitik hingegen wird den Bürgern Angst gemacht mit „Russen vor Berlin“ (1), um von dem innenpolitischen Wirtschaftsniedergang abzulenken. Und um die Wähler in Sachsen-Anhalt doch noch dazu zu bewegen, am 6.9.2026 das seit 2015 anhaltende „Weiter so“ der CDU zu wählen.
Nein, Kriegsangst und Russen-Angst schüren taugen zu nichts. Krieg läßt nicht sich beherrschen, nutzen bzw. handeln – das hat auch die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg 1914 gezeigt. „Frieden verlangt Kompromisse, damit das Leben weitergehen kann“ (2). Und solche Kompromisse muß man mit Mut zu erreichen suchen,
Warum setzt sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht einfach ins Flugzeug, um in Russland mit Präsident Putin ein Stop des Drohnenkriegs in Ukraine, Donbass und Krim auszuhandeln. Wie das große CDU-Vorbild Adenauer: Am 8.9.1955 flog Konrad Adenauer mutig nach Moskau und erreichte in zähen Verhandlungen mit Nikita Chruschtschow die Freilassung der letzten rund 10.000 deutschen Kriegsgefangenen.
Merz’ens CDU zum Trotz: Deutschland ist Friedensland und kein Kriegsland. Und da zählt Friedensrhetorik statt Kriegsrhetorik. Und freie Marktwirtschaft statt geplanter Kriegswirtschaft. … man wird ja doch noch mal träumen dürfen.
3.9.2026
Dieser Beitrag ist ohne KI geschrieben worden.
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Ende von Beitrag „Krieg: kein Umweg zum Frieden“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Der Russe will den Krieg? Im Web wollen das tausende User nicht glauben
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Die Beweislage sei erdrückend, dass die Sprengstoff-Drohne, die am Flughafen Leipzig entdeckt worden ist, von einem russischen Nachrichtendienst stamme, meint Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Er begründet dies mit polizeilichen Ermittlungsergebnissen, Tatmustern und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen. Damit werden Maßnahmen gegen Russland gerechtfertigt, die wiederum eine Gegenreaktion aus Moskau zur Folge haben. Der Konflikt zwischen Berlin und dem Kreml eskaliert.
Wer bei dieser Entwicklung „cui bono?“ fragt, läuft Gefahr, als Handlanger der russischen Regierung beschimpft zu werden – auf den freien Social-Media-Kanälen machen das aber tausende Menschen trotzdem: Sie wollen die offizielle Erzählung, dass russische Agenten eine mit Sprengstoff bepackte Drohne vier Meter über dem Vorfeld des Leipziger Flughafens so lange schweben lassen, bis sie von einem Flughafenbus-Fahrer mit einem Karate-Kick zu Boden gebracht wird, nicht ganz so glauben.
So kommentierte etwa die X-Userin Ella Bauer die angebliche Faktenlage: „Ein Land mit über 5.500 Nuklearsprengköpfen hat „uns“ mit einer Drohne angegriffen, die ein Busfahrer abfangen konnte?“ Und Peter Borbe schreibt dazu auf X: „Heute vor 87 Jahren begann der 2. Weltkrieg. Wer hätte gedacht, dass der Geist von „Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“ im Jahr 2026 wieder in deutschen Parteizentralen und Medienhäusern sehr lebendig sein wird?“ https://x.com/PeterBorbe/status/2094754643133820977?s=20
Ebenso kritisch wie tausende andere X-User bewertet der bekannte Autor und Manager Max Krall die aktuelle außenpolitische Kurssetzung der deutschen Bundesregierung: „Derselbe Kanzler, der das deutsche Volk jetzt x-mal angelogen hat, der sagt uns heute: Der böse Russe wars. Genau mein Humor.“ Auf der Social-Media-Plattform, auf der bisher weiterhin frei kommuniziert werden darf, finden sich noch viele weitere Kommentare zu den Drohnen-Statements der Bundesregierung, in denen die Glaubwürdigkeit des Gesagten massiv in Zweifel gezogen wird.
Zu den Anschuldigungen aus Berlin folgte nun bereits eine erste Antwort von Russlands Präsident: Wladimir Putin bezeichnete die deutschen Strafmaßnahmen gegen sein Land als „schweren Fehler“ und sprach von Beweisfälschung. „Wo sind die Beweise?“, fragte der russische Präsident auf einer Pressekonferenz im kirgisischen Bischkek. „Merz hat das Vertrauen der Bürger verloren, da er die nationalen Interessen Deutschlands nicht schützt“, sagte Putin.
… Alles vom 2.9.2026 von Richard Schmitt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/der-russe-will-den-krieg-im-web-wollen-das-tausende-user-nicht-glauben/
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(2) Merz‘ Russland-Drohung ist gefährlich
Putsch? Wirtschaftskrise? Krieg?
Wir erleben vor der Wahl in Sachsen-Anhalt eine ungeheure Zuspitzung. Vermeintlich verschiedene Krisen drohen, sich zu einer Katastrophe zu verdichten. Friedrich Merz stilisiert die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zur Entscheidung über Krieg oder Frieden. Fürchten Sie sich.
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Drehen wir es um. Deutschland sanktioniert Russland und unterstützt die Ukraine. TE hat das unterstützt. Aber der Krieg dauert. Statt Lösungen – mehr Krieg. Krieg endet nur selten mit der totalen Niederlage. Kriege enden mit einem schmutzigen Frieden, der letztlich keine Seite glücklich macht.
Frankreich war trotz Versailles und Reparationszahlungen nicht glücklich, konnte es nicht sein, angesichts seiner Millionen Toten und einer Frontschneise von 150 Kilometern Tiefe der totalen Verwüstung und unbewohnbaren Landes in seinem Osten. Deutschland wollte Revanche, die Folge sind bekannt. Erinnern Sie sich an den Abflug der letzten Helikopter der US-Army aus Saigon? Was für ein schändlicher Frieden, der Zehntausende Vietnamesen aufs Meer trieb und viele in den Tod. War es ein schöner Sieg der Taliban in Afghanistan – oder eine Niederlage des Westens, wie sie hässlicher kaum sein konnte?
Frieden verlangt Kompromisse, damit das Leben weitergehen kann. Wir scheinen das verlernt zu haben, wenn wir Selenskyjs bedingungslose Forderung nach Krim und Donbas unterstützen. So wird es keinen Frieden geben können. Frieden ist großartig, der Friedensschluss beschwerlich.
Zunächst hat Deutschland begonnen, Defensiv-Waffen zu liefern. Dazu jede gewünschte neue Milliarde im Sixpack als kleinste Einheit. Deutschland bildet ukrainische Divisionen aus, bewaffnet sie, liefert die Munition und fernwirksame Drohnen, füttert längst einen deutsch-ukrainischen militärischen Komplex. Leipzig ist die Nachschub-Drehscheibe der Ukraine.
Die Ukraine brüstet sich mit ihren Angriffen auf das russische Hinterland weit jenseits von Moskau: Raffinerien, Einkaufszentren, militärische Stützpunkte, Häfen. Jubelbilder zeigen schwarze Rauchwolken, explodierende Tanks, untergehende Schiffe. Könnte Russland auf die Idee kommen, dass Deutschland längst zum Hinterland, zur Versorgungsbasis der Ukraine geworden ist? Glauben wir dann, wenn wir tot sind, an den tatkräftigen Beistand der NATO-Partner oder werden wir diese Helden nur von hinten sehen in Rom und Brüssel und Washington und London?
Wollen wir das riskieren? Ernsthaft? Wisst ihr, wovon ihr sprecht? Habt ihr eure Väter und Großväter gefragt, die am Dnjepr verreckt sind oder in Charkiv oder vor und in und hinter Kursk? Wo die deutschen Panther-Panzer aufgerieben wurden und jeder Mann darin. Heute heißen sie Leopard und kommen aus denselben Schmieden.
… Alles vom 3.9.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/putsch-wirtschaftskrise-krieg/