Am 5.8.2026 machte ein Busfahrer auf dem Airport Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne mit einem Fußtritt unschädlich, nachdem sie neben einer mit Waffen für Kiew beladenen Antonov-Frachtflugzeug landete. Bevor Ermittlungsergebnisse vorlagen, stellte Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) „ein sehr ernstes sicherheitsrelevantes Anschlagsszenario“ fest, der Spiegel fragte „Steckt Russland dahinter?“ und vom „hybriden Kriegsangriff“ eines „fremdem Staates“ war zu lesen. Besser als mit derlei Rettungs-Stories läßt sich den kostengeplagten Bürgern nicht darlegen, daß zu den weit über hundert noch mehr Milliarden Euro an Steuergeld in die Ukraine fließen müssen.
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Auch fünf Tage später gibt keine Erkenntnisse zur Leipziger Drohne. Dafür umso mehr Erklärungsversuche, die sich hinsichtlich der Frage „Cui bono“ bzw. „Wem nützt der Anschlag?“ in vier Gruppen einordnen lassen:
1. Russland ist schuld:
Wie bei der Sprengung der Nordstream-Pipelines am 26.9.2022 haben die meisten Mainstream-Medien umgehend gemeldet, daß Russland der Saboteur ist. Auch Oleksii Makeiev, der ukrainische Botschafter in Deutschland, sagte schon eine Stunde nach dem Anschlag: “Wer könnte es noch sein außer Russland?”.
2. Extremistische Gruppierungen von links wie rechts:
Es gibt keine strenge Trennung vom zivilen und militärischen Teil des Leipziger Flugplatzes. Auch deshalb könnten sich Extremisten leicht Zugang verschaffen, um den Vorgaben ihrer jeweiligen Ideologie zu huldigen. Beispiel Vorfeldorganistionen der Antifa wie bei den zahlreichen Anschlägen auf die Infrastruktur (Bahn, Energie, Flugplatz)?
3. Ukraine:
Eine False Flag-Operation, um den Hass auf Russland zu schüren? Die Ukraine braucht dringend frisches Geld sowie Patriots. Ihr ist daran gelegen, die von Messermorden, Gruppenvergewaltigungen, CSD-Anschlag, Ceuta-Invasion und Irankrieg abgelenkte deutsche Gesellschaft wieder mehr auf den Ukrainekrieg hin auszurichten.
Ein Angriff auf eine Waffenlieferung (stand die Drohne wirklich neben einer mit Waffen beladenen Antonov-Frachtmaschine?) durch Russland würde den Nato-Bündnisfall auslösen und den Krieg wie von Selenskyi akzeptiert auf Deutschland ausweiten. Wird wegen Drohnen über Deutschland der Spannungsfall bzw. Verteidigungsfall ausgerufen? Anstehende Wahlen können dann ausgesetzt bzw. verschoben werden. Dies gilt für die Bundestagswahl wie für die ab September 2026 terminierten Landtagswahlen.
Heute weiß man: Die Nordstream-Sprengung wie auch die Sabotage der Druschba-Pipeline in Ungarn Rumänien und Westukraine gehen auf das Konto der Ukraine. Und Leipzig?
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4. Deutscher Verfassungsschutz:
Liegt eine „Aktion unter falscher Flagge“ nach dem Muster des „Celler Lochs“ im Jahr 1978 vor? Damals sprengte der Verfassungsschutz ein Loch in die JVA Celle, um einen Befreiungsversuch der RAF vorzutäuschen. Die Medien berichteten in großem Stil, die Wahrheit kam erst viel später in die Zeitungen – aber nur im Kleingedruckten.
5. Sonstige:
Drohnen-Freaks, die ihre Elektromarkt-Drohnen billig kaufen. Und diese nun testen und damit Aufsehen erregen wollen.
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Die Drohnentechnologie hat die Kriegführung binnen kurzer Zeit total verändert. Anstelle von „Wenig, groß, starr und teuer“ (Panzer, Flugzeugträger) ist die Devise „viel, klein, flexibel, billig“ (FPV-Drohne, Robotik) getreten. Krieg und Drohnenkrieg sind Synonyme geworden. Der Ukrainekrieg dauert an, da Russland wie Ukraine/Nato diesen als Experimentierfeld für ihre Drohnen betrachten. Makaber dabei ist: 80 Prozent aller weltweit in Drohnen verbauten Elektronik stammt aus China, somit ist China der große Profiteur des atemberaubenden Rüstungsbooms.
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Ein großer Teil der Waffenlieferungen in den Ukrainekrieg wie auch – in wohl geringerem Umfang – in den Irankrieg wird über deutsches Territorium abgewickelt. Die Drohne von Leipzig hat gezeigt, daß hierbei die deutschen Airports nicht streng trennen zwischen der zivilen und militärischen Nutzung. Damit verbunden ist eine große Gefährdung der Zovilbevölkerung.
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Die Wahrheit wird immer ans Licht kommen – auch zu dem zum Glück mißlungenen Drohnenanschlag von Leipzig. Dann wird man wissen, ob „Putins Demokratur“ (2) schuld war. Ob „die Hypothese einer False-Flag-Inszenierung der Ukraine“ (3) spekulativ war. Oder oO hier gar „ein Sommermärchen der besonderen Art“ (5) vorliegt.
8.8.2026
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Ende von Beitrag „Leipzig: Putin oder „False Flag“?“
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Beginn von Anlagen (1) – (6)
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(1) Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?
„Kiesewetter fordert wegen Drohnen-Vorfalls Nato-Konsultationen“, heißt es in einer ntv-Überschrift https://www.n-tv.de/politik/Kiesewetter-fordert-wegen-Drohnen-Vorfalls-Nato-Konsultationen-id31163511.html. Und der Spiegel fragt: „Steckt Russland dahinter?“ https://www.spiegel.de/panorama/justiz/flughafen-leipzig-halle-die-drohne-war-eine-fliegende-bombe-a-d30140a0-1a99-448e-aff7-0b54f83929eb
Man könnte aber auch zugespitzt fragen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/skandal-um-celler-loch-wird-1986-aufgedeckt,cellerloch100.html
Oder: Cui bono, also: Wem nützt es? Die Lage zwischen der NATO und Russland ist extrem angespannt. Ein Funke genügt zum großen Knall. Eine distanzierte, kritische Berichterstattung ist gefragt. Stattdessen zeigen Medien mal zügig auf einen Lieblingstäter. Da nutzen Fragezeichen auch nichts mehr. Die Antwort schreit förmlich aus den Zeilen raus.
… Alles vom 6.8.2026 von Marcus Klöckner bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154631
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(2) Boris Reitschuster: Die bittere Einsicht von Leipzig – Der Hybridkrieg ist mitten unter uns
Dieser Gastbeitrag von Klaus Kelle wird mir wieder viel Unmut einbringen. Aber ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, würde ich deswegen kneifen. 16 Jahre habe ich in Russland gelebt, das System Putin und auch den Menschen Putin kennengelernt. In zwei Büchern habe ich genau das beschrieben, was wir jetzt erleben (mein Buch „Putins Demokratie“ können Sie hier kostenlos https://reitschuster.de/post/putins-demokratur-mein-besteller-jetzt-kostenlos-fuer-sie/ auf meiner Seite lesen). Was in Russland unter Putin passierte und passiert, liegt fernab der Vorstellungskraft der meisten Westeuropäer. Hätte ich es nicht selbst erlebt – ich würde es wohl wie so viele als „unrealistisch“ abtun. Und kann es deswegen auch niemand verdenken, wenn er das tut.
Aber Hand aufs Herz: Seit zweieinhalb Jahrzehnten stimmt Putin sein Land konsequent auf Konflikt und Krieg ein. In „Putins Demokratur“ habe ich das auf mehr als vierhundert Seiten dokumentiert. In Moskau fahren Autos mit der Aufschrift „auf Berlin“ herum, im Fernsehen schwadronieren Putins Lautsprecher von einem Atomschlag auf die USA und vom Wiederanschluss früherer Sowjetrepubliken. Putins Propagandisten im Westen und ihren nützlichen Idioten – wie schon Lenin verächtlich seine Unterstützer im Ausland nannte – ist es gelungen, den Menschen hierzulande Sand in die Augen zu streuen. Dass gerade die alternativen Medien dabei eine wesentliche Rolle spielen, ist für mich eine der größten Tragödien meines Berufslebens (mehr dazu in meinem Text: „Warum wir ein verzerrtes Bild von Putin und Russland haben„ https://reitschuster.de/post/warum-wir-ein-verzerrtes-bild-von-putin-und-russland-haben/ ). Es ist ebenso fatal wie erklärbar: Weil das Vertrauen in die großen Medien völlig zu Recht gegen null geht, ist man geneigt, genau das Gegenteil von dem zu glauben, was sie schreiben.
Und so verharren wir in einer Situation, in der einerseits große Teile der Bevölkerung sich die Bedrohung durch die unkontrollierte Massenmigration schönreden und verdrängen, und umgekehrt viele von denen, die genau diese Gefahr nüchtern sehen, die Bedrohung durch die aggressive Politik Putins schönreden und verdrängen. Die Schnittmenge derer, die sowohl die Politik Berlins als auch die Moskaus kritisch sehen und nicht eine davon verklären, ist erschreckend gering. Ich würde mich freuen, wenn meine Arbeit dazu beiträgt, sie zu vergrößern. Denn ich finde: Wer ein Land liebt – wie ich Deutschland und Russland – muss seine Regierung kritisch betrachten. Dass es Putins Propagandisten gelungen ist, das umzudrehen, und viele glauben zu machen, wer Putin kritisiere, sei gegen Russland, ist ebenso genial wie perfide. Aber wer es auf Deutschland überträgt, durchschaut es sofort – denn der Gedanke, Kritiker von Merz oder Merkel seien Deutschland-Feinde, ist mehr als absurd. Wie ich selbst wegen meiner Erfahrung in Russland aufhörte, Pazifist zu sein, habe ich hier beschrieben.
Anders als die „Haltungsjournalisten“ glaube ich nicht, die Wahrheit für mich gepachtet zu haben. Und will niemanden belehren und bekehren. Ich erwarte keine Zustimmung. Alles, was ich mir wünsche, ist Offenheit für andere Sichtweisen, Mitdenken und Auseinandersetzen mit Argumenten statt reflexartig das Visier zu senken, wie es heute so verbreitet ist beim Aufprall auf andere Meinungen – und das leider auf allen Seiten der Front.
Aber nun hier endlich der Gastbeitrag von Klaus Kelle – er formuliert pointierter und kämpferischer, als ich es selbst täte, und geht mit manchen Forderungen weiter, als ich es tun würde. Aber das ist sein Stil, ich respektiere ihn – und würde mich hüten, ihn zu zensieren.
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… Alles vom 6.8.2026 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/die-bittere-einsicht-von-leipzig-der-hybridkrieg-ist-mitten-unter-uns/
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(3) Drohnen-Zwischenfall in Leipzig: Wieder mal die „russische Bedrohung“ – ohne jeden Beweis
Und jetzt, da die Ukraine mal wieder frisches Geld und neues Gerät braucht (sind die 90 Milliarden “Kredit“ vom Frühjahr schon verbraucht?), wird es höchste Zeit, dass die von Messermorden, Gruppenvergewaltigungen, CSD-Anschlag und Ceuta-Invasion abgelenkte deutsche Öffentlichkeit allmählich wieder mal das verdrängte Thema Ukrainekrieg herangeführt wird und neben der Hitzepanik ein wenig Kriegsangst geschürt wird. Da kommt der Leipziger Zwischenfall natürlich wie gerufen. Und auch diesmal wird wieder die „russische hybride Bedrohung“ hochgehalten – auch wenn die Faktenlage äußerst dünn ist. Sicher ist nur soviel: Der Flughafen Leipzig ist Drehscheibe für ukrainische Militärlogistik und damit ein ideales Ziel, um Angst zu schüren; hier wäre es für den ukrainischen Geheimdienst auch am einfachsten, die Bedrohung mit einer zufällig dann noch im letzten Moment versagenden Bombendrohne zu inszenieren. Die Nähe zu russischen Militärflugzeugen deutet genau darauf hin.
Angesichts der schwindenden deutschen Hilfsbereitschaft und Kriegsmüdigkeit liegt jedenfalls eine “gestagte” ukrainische Aktion näher als ein russischer Terrorversuch: Ein spektakulärer, aber fehlgeschlagener Anschlag in Deutschland befeuert die Kriegsangst, so das Kalkül der Ukraine, weit wirksamer sichert die finanzielle wie militärische Unterstützung eher als die nächsten Bettelarien des Operettenpräsidenten Selenskyj vor westlichen Parlamenten und Fernsehzuschauern. Natürlich ist die Hypothese einer False-Flag-Inszenierung spekulativ – aber deutlich naheliegender als die automatische Russland-Attribution durch das politmediale Kartell. Panik und Narrative ersetzen keine Beweise. Hirn einschalten und die Frage nach dem cui bono zu stellen ist die hier einzige angebrachte Handlungsempfehlung.
… Alles vom 6.8.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/08/06/drohnen-zwischenfall-in-leipzig-wieder-mal-die-russische-bedrohung-ohne-jeden-beweis/
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(4) Drohnenalarm: Die üblichen Verdächtigen zeigen wieder auf Russland
Zum Flughafen Leipzig/Halle kursieren chaotische Berichte über sprengstoffbeladene Drohnen, eine Frachtmaschine und ukrainische Hangars. Während die Faktenlage noch völlig unklar ist, schießen Politiker wie Kiesewetter und Strack-Zimmermann bereits wieder reflexhaft Richtung Moskau. Ein Déjà-vu der Nord-Stream-Sabotage – und ein weiterer Beleg, wie sehr die zivile Luftfahrt längst zum Schauplatz eines Krieges geworden ist, über den die etablierten Medien kaum sprechen.
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Faktisch wäre so ein Angriff auf eine Waffenlieferung an die Ukraine der vielfach befürchtete direkte Angriff Russlands auf Deutschland als Kriegsteilnehmer. Damit wäre erstmals ein NATO-Mitgliedstaat direkt angegriffen und der ukrainische Präsident wäre der Letzte, der sich gegen eine Ausweitung dieses Krieges zur Wehr setzen würde.
Die deutschen Dienste werden demnach genau schauen müssen, wenn sie Terror und Krieg auf deutschem Boden wirklich zu verhindern suchen. Ihr Blick muss dabei in zwei Richtungen gehen: einmal nach Moskau, wo man Deutschland als Unterstützer der Ukraine identifiziert. Aber ebenso nach Kiew, wo eine russische Eskalation gegen Deutschland die deutschen Unterstützer noch enger an die Ukraine binden würde.
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Nach den ersten Medienberichten über den Vorfall konnte bzw. kann man die Uhr danach stellen, wann sich ein bestimmtes Quintett (Roderich Kiesewetter, Agnes Strack-Zimmermann, Michael Roth, Anton Hofreiter, Norbert Röttgen) zu Wort meldet, das bereits nach der Sprengung von Teilen der Nord-Stream-Pipeline sofort Russland als Schuldigen ausgemacht hatte – heute weiß man, dass die Ukraine die Pipeline gesprengt hat, mutmaßlich mit den USA als Mitwissern.
… Alles vom 7.8.2026 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/drohnenalarm-die-ueblichen-verdaechtigen-zeigen-wieder-auf-russland
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(5) Der Held von Leipzig: Wie ein Busfahrer die NATO vor dem Untergang bewahrte
Es war eine finstere Augustnacht auf dem Flughafen Leipzig/Halle, als die deutsche Flugsicherheit Geschichte schrieb. Nicht etwa Hochleistungsradar, digitale Abwehrsysteme oder millionenschwere NATO-Technik retteten die Republik vor der Eskalation – nein, es war der entschlossene Fuß eines sächsischen Busfahrers. Mit der Präzision eines geschulten Elitesoldaten brachte der Nahverkehrs-Goliath eine feindliche Angriffsdrohne eigenhändig zu Boden. Dass das Fluggerät mit Sprengstoff beladen war, der – wie sollte es anders sein – vollkommen zufällig direkt neben einer ukrainischen Frachtmaschine punktgenau nicht detonierte, rundet diese dramatische Erzählung ab.
Man muss der Regie dieser Inszenierung ein gewisses dramaturgisches Talent, das fast schon Hollywood-Niveau erreicht, bescheinigen: Eine Waffenlieferung für Kiew steht auf dem Rollfeld, die Drohne sinkt herab, der Busfahrer greift ein, der Sprengstoff schläft friedlich weiter.
Ein Sommermärchen der besonderen Art. Kaum war die Kette dieser „glücklichen Zufälle“ fehlerfrei abgelaufen, lief die Berliner Medienmaschinerie auf Hochtouren. Das Urteil stand naturgemäß fest, noch bevor die Spurensicherung ihren Kaffee ausgetrunken hatte: Ein „hybrider Angriff“! Ein terroristischer Akt unter Beteiligung eines „ausländischen Staates“! Die üblichen Verdächtigen in Talkshows und Redaktionsstuben forderten umgehend den Schulterschluss, während die radikalsten Falken der Republik bereits schnappatmend den Bündnisfall probten und den Vorfall zum direkten Kriegsakt gegen Deutschland und die NATO erklärten.
… Alles vom 8.8.2026 von Bernd Volkmer bitte lesen auf
https://ansage.org/der-held-von-leipzig-wie-ein-busfahrer-die-nato-vor-dem-untergang-bewahrte/
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(6) Drohne oder Dröhnchen?
Die wenigen Bilder die von dem Objekt gezeigt wurden, machen deutlich, dass es sich um einen eher kleinen Quadrokopter gehandelt haben muss. Über den von der Drohne transportierten Sprengstoff gab es widersprüchliche Meldungen, von einem im Küchenlabor selbstgebastelten Sprengstoff auf Nitratbasis bis hin zu dem aus Spionagethrillern aus der Zeit des Kalten Krieges bekannten Plastiksprengstoff aus der Tschechoslowakei, erfunden 1966 von Stanislav Brebera, und seitdem immer wieder gerne verwendet. Dummerweise hatte die Drohne keinen Zünder. Nun, sie hatte einen, aber der war nicht funktionsfähig. Draht abgerissen oder so.
Die Geschichte stinkt zum Himmel.
Wie wäre ein Anschlag mit einiger Aussicht auf Erfolg ausgeführt worden?
Ein erfahrener Drohnenpilot präpariert seine Drohne sorgfältig. Er ist auch im Umgang mit Semtex erfahren und platziert den Zünder so, dass er sicher im Plastiksprengstoff steckt und während des Fluges keinesfalls herausfällt. Dass ein Draht reißt. der die Zündung auslösen soll, ist während des Fluges ebenfalls ausgeschlossen.
Er startet den Quadrokopter in einer Entfernung von 5 bis maximal 10 Kilometer vom Ziel. Er kann sorglos direkt auf den Flughafen zusteuern, denn dessen Radarsysteme sind nicht auf Drohnenerkennung ausgelegt, sie filtern deren störende Signale sogar aus den Nutzdaten heraus.
Im Anflug erkennt der Drohnenpilot auf seinem Bildschirm die parkenden Frachtmaschinen vom Typ Antonow eindeutig. Die sind eigentlich nicht zu verwechseln. Er senkt die Drohne im Zielanflug ab, lässt sie auf einer Tragfläche landen und betätigt den Zünder. Die Sprengstoffexplosion nahe am Rumpf reißt ein Loch in die Beplankung der Tragfläche – die in die Hohlräume der Tragfläche eindringende Explosionsenergie zerlegt die Tragfläche und bringt das Kerosin in den Tragflächentanks zur Explosion. Vom Flugzeug bleibt nichts Brauchbares mehr übrig, in der Nähe abgestellte Flugzeuge können schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Mission accomplished. Sollte die Antonow bereits Munition für die Ukraine geladen haben, würden zahllose Folgeexplosion Schäden im weiteren Umfeld hervorrufen.
Was ist tatsächlich geschehen?
Eine Drohne wird „regungslos“ am Boden liegend zwischen den Frachtmaschinen gefunden. Akku leer?
Das würde nur einem Vollidioten passieren, niemand, der darauf trainiert ist, eine Sprengdrohne sicher ins Ziel zu führen, würde sich in Flugstrecke und Energiebedarf so verschätzen, dass die Drohne ganz nah am Ziel unkontrolliert – boboboboboboooob – zu Boden trudelt und auch keine Bilder mehr liefert.
Auch nur ein Vollidiot würde eine Drohne zwischen Frachtmaschinen auf dem Boden abstellen, um dann den Zünder auszulösen um dann gewissermaßen „Siebene mit einem Streich“ zu erledigen. Unverdämmtes Sempex tut einem in 10 m Entfernung geparkten Flugzeug gar nichts an, Die bekämen nach einer kurzen Sichtprüfung sofort wieder Flugerlaubnis.
Kaum gefunden, weiß man schon, dass der Zünder defekt ist. Über den Sprengstoff wird noch gerätselt. Erst will man die Drohne vorsorglich sprengen, dann aber wird sie vom vorsorglich herangeführten Roboter geborgen und abschließend in ein kriminaltechnisches Labor verbracht, um Spuren zu suchen.
Dazu gibt es noch die Geschichte von jener Maschine, die wegen des Drohnenfundes in letzter Minute nicht landen durfte, durchstarten musste, und dann in geringer Höhe, nicht weit vom Flughafen, mit einem Flugobjekt kollidiert sein soll, dass aber auch nicht explodiert ist, sondern nur ein paar unscheinbare Kratzer an der Maschine hinterlassen hat. Es wird suggeriert, es müsse sich um eine zweite Drohne gehandelt haben. Leider ist zu den Umständen dieses Zwischenfalls nicht mehr bekannt, als dass er stattgefunden haben soll.
… Alles vom 6.8.2026 bitte lesen auf
https://egon-w-kreutzer.de/drohne-oder-droehnchen