Aufgabe der katholischen Kirche sind Verkündigung, Seelsorge und Caritas. Damit hat sie genug zu tun und erscheint angesichts des Priestermangels nahezu überfordert. Die Kirche hat sich schon immer den gerade Herrschenden angedient. In den 1960er Jahren wurde von der Kanzel verkündet, man müsse als guter Christ die CDU wählen, nicht aber die SPD. Und heute wird vor der AfD als einer für Katholiken unwählbaren Partei gewarnt:
.
Mit „Migranten stören nicht“ warnt Heiner Wilmer, Bischof von Münster und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, davor, die AfD als Partei bar jeglicher Nächstenliebe zu wählen.
Aber: Wo bleibt die christliche Nächstenliebe der Katholiken gegenüber den Tausenden seit 9/2015 durch Migranten vergewaltigten Frauen, den im öffentlichen Raum erstochenen Passanten, den vor den in die Gleise vor den Zug gestossenen Bahnkunden und den gemobbten Schulkindern?
Zudem: Der Spruch „Migranten stören nicht“ beleidigt die zahlreichen gut integrierten Migranten, die sich vom Bischof unter Generalverdacht gestellt fühlen.
.
Heiner Koch, Erzbischof zu Berlin, predigt, daß die AfD aufgrund ihres „völkischen Nationalismus“ für Katholiken nicht wählbar ist und konstatiert, „die Kirche müsse das Risiko eingehen, dass sich AfD-Wähler aus den eigenen Gemeinden abwenden“.
Doch Jesus Christus als Hirte läßt 99 Schafe alleine zurück, um das eine verlorene Schaf zu finden. Anders als der Berliner Hirte sind ihm verlorenen Schafe als Kollateralschaden fremd.
Zudem: Wo ist „völkisch“ in Wahlprogrammen bzw. Parteiinfos der AfD konkret zu finden? Die Bischöfe präsentieren einen imaginierten Feind, um jegliche Diskussion mit der AfD auszuschließen:“Dass der katholische Glaube mit völkischem Nationalismus nicht vereinbar ist, ist eine Binsenweisheit. Mit der impliziten Behauptung, dies sei, wofür die AfD steht, erübrigt sich natürlich jegliche weitere Diskussion. Da es jedoch der Mehrheit der AfD-Wähler nicht um völkischen Nationalismus geht, bedeutet die Aussage nichts weniger als eine umfassende Ablehnung von Dialog und um die Weigerung, Probleme und Sorgen der Bevölkerung wahrzunehmen, geschweige denn ernst zu nehmen.“ (1)
.
Wenn sich diese zwei deutschen Bischöfe schon in die Migrationspolitik mit Ratschlägen einmischen wollen, dann sollten sie das christliche Große und Ganze im Auge behalten. Die katholische Kirche ist sehr wohl imstande, sich gegen eine die Menschenwürde verletzende Massenmigration zu wenden: „Gott wollte keine Migration“, denn Migration sei eine „neue Form der Sklaverei“ – so der aus Guinea stammende Kardinal Robert Sarah.
.
Was für die katholische Kirche gilt, trifft genauso für die evangelische Kirche zu – auch sie lehnt jegliche Diskussion mit Wählern der AfD ab. Die beiden christlichen Konfessionen sollen sich um das Seelenheil der Gläubigen kümmern und nicht, was diese politisch zu denken haben. Derlei Vorschriften und Nudging mißlingt, hierzu ein Beispiel: Eine EKD-Ratsvorsitzende kann 2022 straffrei und zudem als angebliches Wort Gottes schwurbeln, dass es „wissenschaftlich erwiesen ist, dass Corona-Impfungen keinerlei Nebenwirkungen haben.“ – so Peter Hahne hier.
.
Warum nur haben sich die Kirchen gerade die Partei der AfD als Feind ausgesucht. Es gibt viele Gründe. Hier nur zwei Erklärungsversuche:
1. Anbiederung an den Zeitgeist: Die Welle der Kirchenaustritte ist leider ungebrochen. Um dise zu stoppen, mag so mancher Bischof geneigt sein, dem links-woken Zeitgeist dadurch entgegen zu kommen, indem er die rechtskonservative AfD diskreditiert. Ein armseliges Trauerspiel der Anbiederung, wobei die Bischöfe anscheinend nicht bemerkt haben, daß woke vorbei ist. Dies hat sich jüngst am ersten Jahrestag der Ermordung des christlichen Influencers Charlie Kirk deutlich gezeigt. Allein die AfD würdigt und erinnert an Kirk’s Focus auf Familie, Gebet, Gottvertrauen und Tradition.
AfD „wegbeten“? Der Realitätsverlust der Kirchen (16.5.2016)
.
2. Reformunwilligkeit: In Deutschland gibt es keine strenge Trennung von Kirche und Staat (Laizismus) wie etwa in Frankreich. Die Kirche ist noch im Besitz der Privilegien aus dem im 3. Reich abgeschlossenen Konkordats: Kirchensteuer, staatl. Zuschüsse (Diakonie, Caritas), Religionsunterricht kath/ev im öffentlichen Schulwesen, verbeamtete Religionslehrer.
Im Zuge des rasanten Zunahme muslimischer Schüler werden die Vertreter des Islam (z.B. DITIB) die gleichen Privilegien auch für Islam-Religionsgemeinschaften einfordern. Und sie werden damit vor Gericht aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes recht bekommen. Deshalb fordert die AfD:
– Überarbeitung des Konkordats
– Revision des Kirchensteuer-Systems
– Ethikunterricht als Pflichtfach für alle Schüler mit Religionskunde
Ende von Beitrag „Christen Religion – Politik Wahl“
==============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (3)
.
.
(1) Bischöfe im Wahlkampf: Dialogverweigerung und Ignoranz
Mit Heiner Koch und Heiner Wilmer melden sich kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zwei katholische Bischöfe zu Wort. Sie verweigern sich dem Dialog mit dem Bürger und fechten einen Kampf gegen einen Feind aus, der nur in ihrer Fantasie existiert.
…
Dass der katholische Glaube mit völkischem Nationalismus nicht vereinbar ist, ist eine Binsenweisheit.
Der imaginierte Feind: Mit der impliziten Behauptung, dies sei, wofür die AfD steht, erübrigt sich natürlich jegliche weitere Diskussion. Da es jedoch der Mehrheit der AfD-Wähler nicht um völkischen Nationalismus geht, bedeutet die Aussage nichts weniger als eine umfassende Ablehnung von Dialog und um die Weigerung, Probleme und Sorgen der Bevölkerung wahrzunehmen, geschweige denn ernst zu nehmen.
Lieber also ringen die Bischöfe mit einem gewaltigen „Strohmann“ – mit einer AfD, die so nur in ihren Köpfen existiert, mit Argumenten, die niemand aufwirft, mit Ansichten, die so gut wie niemand tatsächlich hat. Und sie wundern sich wahrscheinlich ehrlich darüber, dass ihre Worte, wo sie noch gehört werden, maximal auf Häme, zumeist aber auf Desinteresse stoßen.
…
Selektive Empathie
Denn während Nächstenliebe, Güte, Menschenwürde beschworen werden, springt jedem außerhalb der kirchlichen Echokammer ins Auge, wie selektiv diese angeblich universalen Begriffe angewendet werden: Gelten sie für Vergewaltigungsopfer von abgelehnten Asylbewerbern? Nein. Für die in Stade hingerichteten Sozialarbeiter? Nein. Für die 17-Jährige, die beim Baden in Sardinien von einem Migrantenboot kurzerhand überfahren wurde? Nein. Für Liana, Maria, Philippos, Leo, Ann-Marie und ihre trauernden Angehörigen? Nein. Ihr Leid hat sich abstrakten Schlagworten unterzuordnen: Haltung, Demokratie, Werte. Ihre Namen fallen nie. Sollte ein Anschlag so verheerend ausfallen, dass man etwas dazu sagen muss, werden die Verursacher des Leids nicht genannt.
Auf klare Worte an Zuwanderer, sich an Recht und Gesetz zu halten, hofft man ebenso vergeblich wie auf mahnende Worte an die regierenden Politiker, ihre Verantwortung wahrzunehmen und sich für das Wohl des Volkes einzusetzen. Nein, die Kritik trifft stets und ausschließlich diejenigen, die sich nicht anders zu helfen wissen, als ihre Hoffnung auf eine Partei zu setzen, die als einzige derzeit noch nicht bewiesen hat, dass sie die Verhältnisse verschlimmern möchte. Das ist ungerecht, und die Menschen spüren das.
Ein Satz wie „Migranten stören nicht“ ist nicht nur von blasierter Herablassung – auch gegenüber Migranten selbst –, sondern zu einem maximal ungünstigen Zeitpunkt platziert, wenn zugleich aller Augen auf die Exklave Ceuta gerichtet sind, wo das Leben der Menschen von einem Tag auf den anderen umgekrempelt wurde. Ein Mindestmaß an Empathie sollte genügen, um die Dramatik der Situation zu erfassen.
Verlorene Schafe als Kollateralschaden
Ebenso ist es eine befremdliche Haltung für einen Bischof, die Abwendung von Gläubigen von der Kirche als hinzunehmenden Kollateralschaden des Demokratieschutzes zu verbuchen. Sein Vorgesetzter, Jesus Christus, verglich seine Aufgabe mit der eines Hirten, der 99 Schafe allein lässt, um das verlorene zu finden. Weil ein Bischof in diesem Amt nachfolgt, trägt er einen Bischofsstab – angelehnt an den Stab eines Hirten.
…
Dabei vermag die Kirche sich hier sehr wohl sehr klar zu positionieren: Der aus Guinea stammende Kardinal Robert Sarah spricht immer wieder Klartext https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/kardinal-sarah-gott-wollte-keine-migration-art-197008 , zeigt auf, dass Massenmigration die Würde der Zuwanderer verletzt, warnt vor der Selbstaufgabe der Europäer und der Zerstörung Europas. Ein Afrikaner spricht aus, was Deutsche nicht zu denken wagen – und wozu so manchem deutschen Bischof vielleicht tatsächlich eine Perspektive, die über einen kleinbürgerlichen Horizont hinausgeht, fehlt.
… Alles vom 4.9.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-ignoranz-der-bischoefe/
.
(2) Oberster Bischof auf dem Kriegspfad gegen die AfD – und gegen Rom
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat den Hirtenstab gegen das Aktivisten-Megafon eingetauscht. Heiner Wilmer polemisiert offen gegen die AfD. Aus dem Vatikan bekommt er dafür ein paar ordentliche Ohrfeigen
…
Kampagnenchef statt Seelsorger
Schon vor der Wahl hatte Wilmer die Bürger aufgefordert, ihr „Gewissen zu schärfen“. Apodiktisch verkündete er: „Migranten stören nicht.“ Sowas kann man sagen – wenn man keine Frau ist, nicht in öffentlichen Freibädern schwimmen geht, keine schulpflichtigen Kinder hat und den Bundeshaushalt für eine größere Küche hält. Aber all das trifft auf einen katholischen Bischof ja zu.
Die AfD, sagte Wilmer weiter, attackiere Menschenwürde, Freiheit und Demokratie und „hintergeht unsere demokratische Staatsform als solche“. Eine direkte Wahlempfehlung will er das trotzdem nicht nennen. Natürlich nicht. Der Herr Bischof stellt sich nur vor das Wahllokal und flüstert jedem Bürger mahnend zu: „Jeder nur ein Kreuz.“ Das ist Kanzel-Politik aus den dunkelsten Zeiten der katholischen Kirchengeschichte. Diese Tradition ist Gott sei Dank überwunden, aber Bischof Wilmer findet sie weiter toll.
.
Ein Kardinal liest den Bischöfen die Leviten
Die beredte Sprachlosigkeit sprudelt also aus dem Linksaktivisten Wilmer nur so heraus. Das Ganze passiert gerade mal einen Tag, nachdem in Rom eine bemerkenswerte Kritik an den deutschen Bischöfen laut wurde. Die Rede ist von „Missbrauch der geistlichen Autorität zu politischen Zwecken“. Der Vorwurf kommt nicht von irgendwem. Gerhard Ludwig Kardinal Müller war mal Präfekt der Glaubenskongregation. Der Inhaber dieses Amtes ist maßgeblich für die Überwachung und Wahrung der katholischen Glaubenslehre auf der ganzen Welt verantwortlich. Den Job hatte Joseph Kardinal Ratzinger 23 Jahre lang gemacht, bevor er dann zum Papst gewählt wurde.
Müller spricht also aus einem absolut profunden katholischen Amtsverständnis heraus. Bischöfe, mahnt er seine deutschen Kollegen, dürfen moralische Prinzipien benennen, Menschenwürde verteidigen und unmenschliche Behandlung von Ausländern verurteilen. Sie dürfen ihre geistliche Vollmacht aber nicht für oder gegen eine politische Partei in Wahlkämpfen missbrauchen. Wer regiert, sollen die Wähler entscheiden; den Schutz der Demokratie übernehmen die Verfassungsorgane.
Besonders scharf widerspricht Müller der pauschalen Unterstellung, eine ganze Partei mitsamt ihrer Millionen Wähler teile völkisches Rassedenken. Kein Bischof dürfe AfD-Wähler mit solchen allgemeinen Anschuldigungen sehenden Auges aus der Kirche treiben. Die Aufgabe der Kirche bestehe darin, Menschen zu Christus zu führen – nicht zu irgendeiner politisch erwünschten Wahlentscheidung.
….
Bischof Wilmer will keine AfD-Wähler. Kardinal Müller erinnert ihn daran, dass ein Hirte seine Schäfchen nicht nach Parteibuch sortiert. Es steht zu befürchten, dass die deutschen Bischöfe die Mahnung aus Rom – wieder einmal – nicht hören wollen. Sie definieren sich weiter als geistlicher Begleitservice des Zeitgeistes. Sie wollen jeden modischen Trend segnen und Millionen Gläubige im Wortsinn abkanzeln. Wer das tut, braucht sich über den Exodus seiner Kirche nicht zu wundern. Er organisiert ihn.
…. Alles vom 12.9.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/oberster-bischof-kriegspfad-gegen-afd-und-rom/
.
(3) Erzbischof Koch zu Verlust von AfD-Wählern in Gemeinden: „Wir müssen dieses Risiko eingehen“
Gut zwei Wochen vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hat der Berliner Erzbischof Heiner Koch bekräftigt: „Die Liebe Gottes ist mit völkischem Nationalismus nicht vereinbar, dabei bleibe ich!“
Die Kirche müsse das Risiko eingehen, dass sich AfD-Wähler aus den eigenen Gemeinden abwenden, sagte der 72-Jährige im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
https://katholisch.de/artikel/70159-erzbischof-koch-kirche-muss-risiko-eingehen-afd-waehler-zu-verlieren „Ja, wir müssen dieses Risiko eingehen. Denn es geht um viel mehr als um Wahlergebnisse, es geht um Werte und inhaltliche Grundfragen“, sagte Koch in dem Gespräch. „Es geht um Themen, die für uns als Christen nicht verhandelbar sind, wesentlich um die unveräußerliche Menschenwürde eines jeden Einzelnen, unabhängig von Herkunft, Begabung oder Geschlecht.“
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. In aktuellen Umfragen liegt die AfD in der Hauptstadt bei 18 Prozent, im nördlichen Bundesland bei 37 Prozent.
… Alles vom 3.9.2026 bitte lesen uf
https://de.catholicnewsagency.com/news/25679/erzbischof-koch-zu-verlust-von-afd-wahlern-in-gemeinden-wir-mussen-dieses-risiko-eingehen