Donald Trump ist durch den nicht enden wollenden Iran-Konflikt massiv geschwächt. „Indem Militaristen diese Schwächephase des US-Präsidenten für den finalen Eskalationsschub gegen Russland nutzen, beweisen sie entweder erschütternde Naivität oder kalte Verantwortungslosigkeit“ (1)
Dem angesichts der Geschichte wahnsinnigen Statement „den Krieg nach Russland zu tragen“ des CDU-MdBs Roderich Kiesewetter 2024 hat die Regierung Merz/Klingbeil bis heute nicht widersprochen. Auch nicht dem naiv-dummen „Russland ruinieren“ von Annalena Baerbock. Da wünscht man sich nichts sehnlicher, als daß Willy Brandt und Egon Bahr mit ihrer Real- und Entspannungspolitik „Wir wollen ein Land der guten Nachbarn sein“ noch leben und die jetzigen Berliner Kriegstüchtigen zum Teufel jagen würden.
Der Niedergang Deutschlands hat alle Wirtschaftsbranchen erfasst – außer die Kriegsindustrie, mitsamt ihren Kriegsmilliardären, wie z.B. dem Ex-Bundeswehroffizier Florian Seibel. Die Rüstungslobby sattelt um – von den wenigen teuren schweren Waffen (1,5 Mio Euro pro Stück) hin zu den zahlreichen billigen Drohnen (35.000 Euro pro Stück). Dabei brauchen beide Kriegsparteien den Ukrainekrieg trotz Patt im Drohnenkrieg als Experimentierfeld. Der Level des Drohenpatts wird auf eine immer höhere Ebene verschoben und die Eskalation und Gefahr einer atomaren Ausweitung immer weiter. Gleichwohl gilt auch bei der Drohnentechnologie zweierlei: 1. Verdient wird viel, denn es gilt ‚Menge mal Preis‘. 2. Waffen sind keine Investition (Anlage), sondern Konsum (Verbrauch). Also weg bzw. für die Katz‘.
PATT IM DROHNENKRIEG (18.7.2026)
Peter Maffay richtet sich in einem Offenen Brief über Facebook an „kriegstüchig“-Minister Boris Pistorius: „Hören Sie endlich auf mit dieser euphorischen Kriegsrhetorik und der damit verbundenen Propaganda“ (4). Und rät ihm, das Lied „Eiszeit“ anzuhören.
2.8.2026
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Ende von Beitrag „Drohnen – Eiszeit – Atomschlag?“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Ein Atomschlag gegen Deutschland wird immer wahrscheinlicher
Auf der Website der britischen Regierung findet sich eine Verlautbarung des Verteidigungsministeriums vom 18. Juni 2026, in welcher die Auslieferung von 350 Abfangraketen, einigen Radaranlagen und 150.000 Kampfdrohnen bis zum Jahresende angekündigt wird. Die Zahl wurde inzwischen auf 170.000 aufgestockt. Entgegen dem Kommentar des Ministeriums ist das Profil dieses Lieferpakets kaum dazu geeignet, den „Schutz unschuldiger ukrainischer Menschen“ zu verbessern. Dagegen pusht es jetzt ein Vorhaben mit Vehemenz voran, welches der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter bereits 2024 propagiert hatte, nämlich „den Krieg nach Russland zu tragen“. Großbritanniens Regierung führt zum wiederholten Mal die Riege der Lieferländer an, welche sich mit immer wirkungsvolleren und immer tiefer in russisches Territorium vordringenden Waffensystemen hervortun, wie bereits mit Marschflugkörpern und radioaktiven DU-Geschossen.
Bereits die massiven Beschädigungen von Anlagen der Ölwirtschaft und die Beschlagnahmung russischer Tankschiffe in den letzten Wochen haben der roten Linie bedenklich näher geführt, an der die russische Regierung vor eine harte Entscheidung gestellt wird. Diese Gefahr wird durch jüngste EU-Schritte gegen Russlands eisbrechende LNG-Transportflotte drastisch verschärft.
Donald Trump, der einzige westliche Politiker mit den notwendigen Machtmitteln, um die westliche Allianz noch rechtzeitig zur Korrektur des Selbstmordkurses zu bewegen, hat nach dem weitgehenden Scheitern seiner Militärmission im Iran massiv an Autorität verloren. Indem Militaristen diese Schwächephase des US-Präsidenten für den finalen Eskalationsschub gegen Russland nutzen, beweisen sie entweder erschütternde Naivität oder kalte Verantwortungslosigkeit.
Auch wenn Politiker und Medien die Gefahr beharrlich herunterspielen, kann die Annahme als wirklichkeitsfremd gelten, dass die stärkste Atommacht der Welt es dauerhaft hinnehmen wird, dass ihre Infrastruktur, ihre wirtschaftliche Basis und ihre militärische Kapazität im konventionellen Krieg gegen eine numerisch überlegene westliche Allianz aufgerieben werden.
Unklare Option hochwahrscheinlich
Eine detaillierte Analyse der verschiedenen beteiligten Psychomechanismen bestätigt die Wahrscheinlichkeit einer nuklearen Option.
… Alles vom 8.7.2026 von Christian Hamann bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/07/08/ein-atomschlag-gegen-deutschland-wird-immer-wahrscheinlicher/
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(2) Klingbeil: „Man kann sich gegenüber Putin nicht mit der Schwarzen Null verteidigen“ – Verteidigen? Werden wir angegriffen?
Dass wir Schulden machen, hat damit zu tun, dass wir unsere Bundeswehr aufrüsten, dass wir modernisieren. Man kann sich gegenüber Putin nicht mit der Schwarzen Null verteidigen. Wir wollen, dass unser Land 20 Jahre lang wenig Ausgaben an Rüstung aufholt.“ Mit diesen Worten https://www.welt.de/videos/video6a4b2b70ad32e994f875cda7/verteidigung-man-kann-sich-gegenueber-putin-nicht-mit-der-schwarzen-null-verteidigen.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter
rechtfertigt der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland einen Ausgaben- und Schuldenexzess, der gerade im Haushaltsentwurfs 2027 festgeschrieben wurde. Wer die Worte des Sozialdemokraten hört, wundert sich: Warum denn gegen Putin „verteidigen“? Hat Russland Deutschland angegriffen? Und: Wer ist „man“ und wer ist „wir“? Diese Politik nimmt das Geld der Bürger, um gegen einen herbeifantasierten Feind aufzurüsten. Ihr eigenes Feindbild macht sie zum Feindbild des ganzen Landes.
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Weil es gerade Mode ist: Nehmen wir an, es käme zu einem Krieg mit Russland. Wer würde dann kämpfen? Wer wäre „man“? Mit ziemlicher Sicherheit: Nicht Lars Klingbeil. Und bestimmt kein Politiker. Schon gar nicht all jene, die mit spitzer Zunge die Aufrüstungspolitik vorantreiben.
„Man kann sich gegenüber Putin nicht mit der Schwarzen Null verteidigen“, sagt Klingbeil in einem Interview. Dem Finanzminister möchte man sagen: Aber mit der „Roten Null“ hat Deutschland im Krieg eine Chance gegen die Atommacht Russland, wie ein Nutzer der Plattform X https://x.com/BMF_Bund/status/2074165963272991188 anmerkt.
Klingbeil klingt mit seinen Worten wie jemand, der gerade die Weltformel der deutschen Öffentlichkeit präsentiert. Er hat Glück, dass der Journalist, der mit ihm spricht, nicht die Frage stellt, ob Russland Deutschland gerade angreift – denn diesen Eindruck vermittelt das Wörtchen „verteidigen“. Verteidigen setzt einen Angriff voraus. Aber alles ist friedlich. Es fliegen keine Raketen und keine Panzer rollen schießend durch das Land. Doch was kümmert die Politik die Wirklichkeit. Indes scheint die Formel von der Schwarzen Null beim Finanzministerium prima anzukommen.
Das Ministerium hat das Zitat des Ministers prominent über den eigenen Kanal auf der Plattform X geteilt – mit einer dazugehörigen Grafik, die veranschaulicht, wie die Ausgaben für das, was das Hohe Haus als „Verteidigung“ verstanden wissen will, aussieht. Von 108 Milliarden Euro im laufenden Jahr zu rund 154 Milliarden Euro 2028.
… Alles vom 8.7.2026 von Marcus Klöckner bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=153455
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(3) Projekt Friedensnoten: „Eiszeit“ – Peter Maffay über die nukleare Katastrophe
Für das Projekt Friedensnoten macht sich Marcus Klöckner Gedanken zu dem Lied „Eiszeit“ von Peter Maffay https://www.youtube.com/watch?v=SBlQRDEld9g‘. Eine erweiterte, längere Live-Version des Liedes, das Maffay mit seiner Band 2001 spielte, rückt dabei in den Vordergrund. Bevor der Künstler zu singen anfängt, äußert er sich zu jener Zeit der Aufrüstung in der alten Bonner Republik, als „Hunderttausende auf die Straße gingen, um gegen diesen Wahnsinn zu demonstrieren“. Aber was sagt Maffay heute? Mit kritischem Ton fragt er Boris Pistorius in einem Facebook-Post, ob wir bald „mit der Bekanntgabe der Mobilmachung rechnen“ müssten.
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Während Peter Maffay im Februar 2001 bei einem Live-Konzert in Hamburg diese Zeilen mit ruhiger, erzählender Stimme zu seinen Fans spricht, spielt die Band bereits den Anfang eines der bekanntesten Maffay-Lieder ein https://www.youtube.com/watch?v=SBlQRDEld9g‘. Keyboards, Synthesizer erzeugen einen zart hallenden Klangteppich, lange, schwebende Akkorde sind zu hören, sanfte Gitarrenlaute dringen ans Ohr, ruhige, perlende Klänge erfüllen den Raum, ein zurückhaltendes Schlagzeugspiel bereitet sich vor, ein tiefer Bass schallt vorsichtig. Der Raum für den melancholischen Rückblick auf eine Zeit großer Gefahr, aber auch menschlichen Mutes und demokratischen Verantwortungsbewusstseins öffnet sich, langsam bauen Maffay und seine Band Spannung auf. Das Spiel der Instrumente wird schneller, und nach einem über zweiminütigen Intro beginnt Maffay zu singen:
Berge spucken Lava aus in den silberklaren Mond
Aschenregen fällt auf uns, die Erde hat Milliarden Volt
Und aus den Quellen schießt Glut so hoch bis zum Saturn
Atlantis kommt jetzt hoch
Doch wo bleibt der Mensch der sich daran freut?
https://www.youtube.com/watch?v=SBlQRDEld9g‘
Und der Refrain beginnt mit voller Intensität:
Eiszeit, Eiszeit
Wenn die Meere untergehen und die Erde bricht
In einer stark bildhaften, künstlerisch geprägten Sprache beschreibt Maffay die nukleare Katastrophe. Die Zeit, auf die Maffay mit seinen Worten vor Beginn des Songs anspielte, fand ihren Höhepunkt, als im Bonner Hofgarten zwischen 300.000 und 500.000 Menschen für den Frieden, gegen die Politik der Aufrüstung und die Stationierung von Pershing-2-Raketen demonstrierten. Mit rauchig-rockiger Stimme singt Maffay weiter:
Kontinente rasen dann in Sekunden auf sich zu
Wer sieht noch den letzten Blitz dann vor dieser Explosion?
Die Wolken sind so rot und wo einst die Wüste war
Gähnt nur ein schwarzes Loch
Und der letzte Mensch bittet um den Tod
Eiszeit, Eiszeit
Wenn die Meere untergehen und die Erde bricht
Dann hat kein Sprengkopf mehr irgendwo ein letztes Ziel
Bleibt dies nur Utopie? Rotes Telefon
Wenn du versagst
Eiszeit, Eiszeit
Den apokalyptischen Bildern und der künstlerischen Verfremdung folgt der unmissverständliche Bezug zur politischen Verantwortung: „Rotes Telefon, wenn Du versagst“.
… Alles vom 31.7.2026 von Marcus Klöckner bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154414
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(4) Peter Maffay an“ kriegstüchtig“-Pistorius: „Wir leben nicht mehr im Frieden“
Nach „Deutschland muss kriegstüchtig werden“ jetzt die nächste verbale Eskalation. Wann, Herr Pistorius, Herr Merz, müssen wir mit der Bekanntmachung der „Mobilmachung“ rechnen? Sind Sie sich eigentlich im Klaren, welches Öl Sie da ins Feuer gießen? Ist den „starken Mann“ zu geben die einzige Option, die Ihnen einfällt angesichts der sich rasant verschärfenden Konfrontation mit Russland?
Bekämpfen Sie und Ihre Kollegen die Ursachen, nicht die Symptome der Problematik, und hören Sie endlich auf mit dieser euphorischen Kriegsrhetorik und der damit verbundenen Propaganda. Verteidigungsfähig angesichts der seit drei Jahren stattfindenden, sich immer mehr ausweitenden Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland: ja. Unabhängigkeit von den USA – in diesem Zusammenhang – ja, und konzertiertes europäisches Vorgehen ebenfalls.
Aber mit Verstand und Übersicht – und natürlich auch mit Entschlossenheit. Das haben die meisten der Menschen in unserem Land – vor dem Hintergrund der Entwicklung der letzten Jahre – verstanden und akzeptiert. Aber nicht diese grässliche Rhetorik! Es sei denn, Sie haben bereits einen Plan, der der Öffentlichkeit – zur Zeit zumindest – vorenthalten bleiben soll. In diesem Fall sind Sie gefordert, die Karten auf den Tisch zu legen.
Im Übrigen: Drohnen über Skandinavien (Dänemark und Norwegen), über Polen, Rumänien und nicht zuletzt Deutschland: Fällt Ihnen der Widerspruch nicht auf, wenn auf einer Seite von Flugobjekten gesprochen wird, deren Herkunft nicht verortet werden kann, gleichzeitig ihre Existenz dann aber doch Russland zugerechnet wird? Das ist doch absurd! Präzise Differenzierung ist gefragt und eine Zuordnung erst dann gerechtfertigt, wenn es dafür Beweise gibt. Denn wenn aus einer Annahme gleich Fakten gemacht werden und daraus Aktionismus entsteht – dann ist das im Sinne einer Deeskalation ein Todesstoß, eine Öffnung hin zu noch mehr Konfrontation.
Ein Hoheitsgebiet, die Absicherung eines solchen zu Gunsten der Sicherheit der Menschen, ist das unverbrüchliche Recht eines jeden souveränen Staates, also auch des unseren. Drohnen, egal welcher Herkunft, sollten ohne Wenn und Aber vom Himmel geholt werden, wenn sie die Allgemeinheit gefährden. Erst recht dann, wenn Russland im Brustton der Überzeugung behauptet, mit ihnen nichts zu tun zu haben.
Mehr Logik und übersichtlicher handeln, keine Schüsse aus der Hüfte. Geben Sie unserer Zukunft eine Chance. Versuchen Sie es wenigstens. Das ist der Auftrag, den Sie von unserer Gesellschaft erhalten haben.
… Alles vom 30.9.9.2025 von Peter Mafay bitte lesen auf
https://www.facebook.com/Maffay.de/posts/wir-leben-nicht-mehr-im-friedennach-deutschland-muss-kriegst%C3%BCchtig-werden-jetzt-/1356906145788257/