Wien wird 1683 von einem osmanischen Eroberungsheer wochenlang belagert und steht vor dem Fall. Die christlichen Verteidigungstruppen bzw. das Entsatzheer sind zu schwach. Der polnische König Jan III. Sobieski kommt ihnen zu Hilfe und es gelingt seiner Reiterattacke von ca 21.000 Husaren, am 12.9.1683 in der historischen Schlacht am Kahlenberg, die muslimischen Türken zu besiegen und das christliche Wien zu befreien. So weit die Geschichte der Zweiten Wiener Türkenbelagerung.
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Nun zur aktuellen Auseinandersetzung um die Errichtung eines Denkmals auf dem Kahlenberg zur Erinnerung an die Befreiung der Stadt Wien eine kleine Chronologie:
– 2013: Ein polnischer Verein aus Krakau läßt einen Granitblock auf dem Kahlenberg bauen und ein Reiterstandbild (8 m lang und 3 t schwer) in Polen (1).
– 2018: Aufstellung eines provisorischen Standbildes auf dem Kahlenberg.
– 2019: Der Granitblock wird als Gedenkstein mit einer Inschrift versehen.
– 11/2024: Die Wiener Kulturstadträtin erteilt dem Vorhaben eine Absage. Begründung: Ein Heldendenkmal passe nicht in die jetzige Friedenszeit. Widerspruch von ÖVP und SPÖ: Die Abwehr eines Eroberungsheeres zwecks Verteidigung der Freiheit der Stadt Wien ist ein Akt des Friedenserhaltes.
– 18.8.2026. ÖVP/SPÖ gemeinsam installieren auf dem Kahlenberg einen provisorischen Aufsteller aus Karton (2). Anwesend ist auch der polnische Botschafter Zenon Kosiniak-Kamysz, der ein Grußwort von Polens Präsident Karol Nawrocki vorliest. „Die polnische Botschaft in Wien erinnert daran, dass die europäischen Armeen unter seinem Kommando gegen die osmanischen Truppen kämpften und die Schlacht von 1683 zu den bedeutenden Ereignissen der europäischen Geschichte gehört.“ (3)
– 12.9.2026: Am Tag der 343. Wiederkehr erinnern Identitäre bei einer patriotischen Gedenkveranstaltung an die Schlacht auf dem Kahlenberg.
In der Schlacht am Kahlenberg 1683 hat das christliche Entsatzheer die osmanischen Aggressoren erfolgreich abgewehrt und Wien als freie, christliche Stadt erhalten. Dieses historische Ereignis ist Fakt und läßt sich nicht wegdiskutieren.
Die Erinnerung daran soll jedoch von LinksGrün klein gehalten werden. Zum einen ist Wien sozialistisch regiert und die SPÖ ist Patriotismus und Traditionen nicht sonderlich zugeneigt. Zum anderen ist der muslimische Bevölkerungsanteil in der Stadt sehr hoch. Schulen in der Wiener Innenstadt haben einen Islam-Schüleranteil von bis zu 90 Prozent. Wenn die Wiener Kulturstadträtin ein Sobieski-Denkmal ablehnt mit dem Hinweis, dieses könne „islamfeindliche und antitürkische Ressentiments“ wecken, zur „ausländerfeindlichen Hetze“ führen und passe nicht in eine Zeit der „offenen Gesellschaft und Völkerverständigung“, dann ist dies zu hinterfragen:
Liegt die so strikte Ablehnung nicht in Wahrheit in der Angst begründet, Migranten könnten Unruhen am Kahlenberg provozieren? Ist die Stadt Wien aufgrund der Massen-Migration nicht mehr in der Lage, seiner eigenen Geschichte, die nun mal christlich geprägt ist, zu gedenken und die Erinnerung daran zu pflegen? Wird die Hauptstadt von Österreich allmählich zu einem ahistorischen Siedlungsgebiet?
David Berger formuliert den hier sichtbar werdenden großen Widerspruch: „Wien wurde 1683 von einem osmanischen Heer belagert. Ein europäisches Entsatzheer unter dem Oberbefehl Sobieskis kam der bedrängten Stadt zu Hilfe, schlug die Belagerer und bewahrte Wien vor der Eroberung. Aus dieser historischen Tatsache folgt keinerlei Feindschaft gegenüber heute in Österreich lebenden Türken oder Muslimen. Aber Geschichte verliert ihren Sinn, wenn man sie so lange den Empfindlichkeiten der Gegenwart anpasst, bis aus der erfolgreichen Abwehr eines Eroberungsheeres vor allem eine Lektion über Völkerverständigung geworden ist.“ Themen wie Abendland, Europa-Kulturkreis, Islamisierung, Islamo-Gauchisme und Kulturkampf müssen offen angesprochen und diskutiert werden.
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Der Konflikt um den Kahlenberg ist ein Zeichen der Auseinandersetzung zwischen dem Christentum und dem Islam in Westeuropa.
Geschichte läßt sich nicht verdrängen, sondern muß mit allen „nun mal hier Lebenden“ (Angela Merkel) friedlich aufgearbeitet werden. Ich bin überzeugt, daß die gut integrierten Türken, die dem liberalen Islam anhängen, einer solchen Aufarbeitung nicht abgeneigt sind.
15.9.2026
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Ende von Beitrag „Kahlenberg 1683 – Wien 2026“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Die ÖVP Wien will eine Reiterstatue Sobieskis am Kahlenberg aufstellen
Fest steht: Dem polnischen König Jan III. Sobieski hat Wien viel zu verdanken. Er kam, als man ihn 1683 gegen die Türken zu Hilfe rief, und hatte mit seinen 14.000 Reitern, 7000 Fußsoldaten und 28 Geschützen einen entscheidenden Anteil daran, dass man sie niederringen konnte. Am Kahlenberg erinnert ein Granitstein an die Schlacht. Weiters an den König persönlich die Sobieskigasse im neunten Bezirk, der Sobieskiplatz ebenda, eine Kapelle und mehrere Gedenktafeln. Die Türkenbelagerung ist einer der identitätsstiftenden Topoi im kollektiven Gedächtnis. Der Wiener Volkspartei ist das nicht genug. Sie will eine Reiterstatue Sobieskis am Kahlenberg aufstellen und hat dafür gleich schon einmal einen zwei Meter hohen Avatar angebracht. Die Polen würde es freuen. Die Stadt sagt – auch auf Grundlage eines von Historikern erstellten Gutachtens –, lieber nicht.
… Alles vom 18.8.2026 bitte lesen auf
https://www.falter.at/zeitung/20260818/die-oevp-wien-will-eine-reiterstatue-sobieskis-am-kahlenberg-aufstellen
(2) Wien blockiert Sobieski-Denkmal – ÖVP und FPÖ machen jetzt gemeinsam Druck
Seit Jahren sorgt das geplante Sobieski-Denkmal am Wiener Kahlenberg für Streit. Die Stadt lehnt das bereits fertiggestellte Monument weiterhin ab. Nun erhöhen ÖVP und FPÖ den Druck – auch aus Polen kommen deutliche Worte.
Der Streit um ein Denkmal für Polenkönig Jan III. Sobieski am Wiener Kahlenberg geht in die nächste Runde. Das Monument ist laut Kurier von polnischer Seite längst fertiggestellt. Eine ursprüngliche Zusage Wiens wurde jedoch 2024 zur Absage.
Die Wiener ÖVP stellte deshalb zuletzt eine mehr als zwei Meter hohe symbolische Sobieski-Installation auf. Unterstützung kommt nun auch von der FPÖ. Deren Klubobmann-Stellvertreterin Dagmar Belakowitsch bezeichnet die Befreiung Wiens 1683 als Schlüsselereignis, das Europa „vor der Islamisierung bewahrt“ habe. Sie warnt zudem vor einer Belastung der Beziehungen zu Polen.
Die Stadt bleibt dagegen bei ihrer Ablehnung. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) hatte erklärt, Wien werde keine Bühne errichten, die für „ausländerfeindliche Hetze“ sowie islamfeindliche und antitürkische Ressentiments instrumentalisiert werden könne.
Für zusätzliche Brisanz sorgten die jüngsten Gedenkfeiern zum 343. Jahrestag der Entsatzschlacht. Polens Präsident Karol Nawrocki ließ dort einen Brief verlesen. Darin schrieb er, die polnischen Sieger hätten Österreich und andere christliche Länder vor der Eingliederung in einen „unterdrückerischen muslimischen Staat“ bewahrt. Die Husaren hätten jene Welle gebrochen, die das „christliche Abendland zu überfluten drohte“.
… Alles vom 11.9.2026 bitte lesen auf
https://exxpress.at/politik/wien-blockiert-sobieski-denkmal-oevp-und-fpoe-machen-jetzt-gemeinsam-druck/
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Einige Kommentare:
Die Wiener (mit österr. Staatsbürgerschaft!) abstimmen lassen. Ich bin überzeugt, die große Mehrheit ist FÜR das Denkmal! Wäre dann eine DEMOKRATISCHE ENTSCHEIDUNG. Ob sich die Stadtregierung allerdings davon beeinflussen lässt, wage ich zu bezweifeln. Mene
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Die SPÖ samt Ludwig und die roten Posten werden ja nurmehr vom Islam aufrechterhalten. Die SPÖ ist mittlerweile eine Islampartei – solange bis sie ihre Schuldigkeit getan hat und der Islam eine Mehrheit hat und eine eigene Partei gründet. Genau deshalb posiert Ludwig mit dem Kopftuch-IGGÖ und verweigert dem tapferen Polen Jan Sobieski die Ehre! Die Roten sind mittlerweile die Marionetten des Islam. MeinungsFreiheit
Ende Kommentare
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(3) Wien will seinen Befreier nicht: Patrioten stellen Sobieski-Statue auf dem Kahlenberg auf
Seit Jahren verhindert die Stadt Wien, dass auf dem Kahlenberg ein bereits geschaffenes Denkmal für Jan III. Sobieski aufgestellt wird – jenen polnischen König, der 1683 das christliche Entsatzheer zur Befreiung Wiens führte. Am Jahrestag der Schlacht nahmen Teilnehmer einer patriotischen Gedenkveranstaltung die Sache selbst in die Hand und stellten eine Sobieski-Statue dort auf, wo bis heute nur ein leerer Sockel an den Befreier Wiens erinnert.
Am Wiener Kahlenberg ist am Samstag geschehen, was die rot regierte Stadt seit Jahren verhindern will: Jan III. Sobieski bekam eine Statue. Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung stellten am 12. September eine mitgebrachte Skulptur des polnischen Königs an jenem historischen Ort auf, von dem aus 1683 die Entscheidungsschlacht zur Befreiung Wiens ihren Ausgang nahm. An der Veranstaltung nahmen auch polnische Patrioten teil. Martin Sellner hielt eine Rede und erklärte anschließend, man habe Sobieski „genau an dem Ort aufgestellt, wo sie hingehört“. Man werde nicht aufhören, bis Wien das Andenken an den polnischen König angemessen ehre.
Die Aktion hatte einen ebenso einfachen wie provokanten Hintergrund: Dort, wo Sobieski am Kahlenberg längst mit einem großen Reiterdenkmal geehrt werden sollte, befindet sich bis heute nur ein Sockel. Das eigentliche Denkmal existiert. Die Stadt Wien will es jedoch nicht aufstellen lassen. Sellner warf der Stadt vor, eine bereits mit der polnischen Seite getroffene Vereinbarung gebrochen zu haben. Seine Botschaft: Wenn die Stadtverwaltung Sobieski nicht an seinen historischen Platz stellt, werde man selbst an ihn erinnern.
Damit stehen die Identitären mit ihrer Forderung keineswegs allein. Bereits im August hatte die Wiener ÖVP gemeinsam mit dem polnischen Botschafter Zenon Kosiniak-Kamysz eine ähnliche Aktion durchgeführt und einen mehr als zwei Meter hohen Sobieski-Aufsteller aus Karton am Kahlenberg präsentiert. ÖVP-Klubobmann Harald Zierfuß brachte den Zustand auf den Punkt: Der Befreier Wiens habe eine Statue verdient und keinen leeren Sockel.
Ein Denkmal, das längst fertig ist
Dass ausgerechnet Jan III. Sobieski in Wien zum Gegenstand eines erinnerungspolitischen Streits werden konnte, gehört zu den bezeichnenden Kapiteln im Umgang der österreichischen Hauptstadt mit ihrer eigenen Geschichte. Im Sommer 1683 belagerte ein großes osmanisches Heer unter Großwesir Kara Mustafa Wien. Die Stadt befand sich nach wochenlanger Belagerung in höchster Gefahr. Ein christliches Entsatzheer aus verschiedenen Teilen Europas eilte ihr zu Hilfe. Den Oberbefehl führte der polnische König Jan III. Sobieski.
Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht. Die verbündeten Truppen griffen die Osmanen an. Berühmt wurde insbesondere der gewaltige Angriff der polnischen Husaren. Das osmanische Heer wurde geschlagen, die Belagerung Wiens war beendet. Sobieski ging damit als einer der entscheidenden Protagonisten der Befreiung Wiens in die europäische Geschichte ein. Die polnische Botschaft in Wien erinnert daran, dass die europäischen Armeen unter seinem Kommando gegen die osmanischen Truppen kämpften und die Schlacht von 1683 zu den bedeutenden Ereignissen der europäischen Geschichte gehört.
2013 ergriff ein polnischer Verein aus Krakau die Initiative für ein Sobieski-Denkmal auf dem Kahlenberg. Das Vorhaben kam zunächst weit voran. Ein Sockel wurde errichtet, und auch das eigentliche Reiterstandbild wurde in Polen geschaffen. Das Monument ist rund acht Meter lang und wiegt etwa drei Tonnen. Seine für 2018 geplante Aufstellung in Wien kam jedoch nicht zustande. Das Resultat ist bis heute am Kahlenberg zu sehen: Der Sockel steht, der König fehlt. Anstelle des ursprünglich vorgesehenen Reiterstandbildes erhielt der Granitblock eine Inschrift, die an die Ereignisse von 1683 erinnert und den Akzent auf Frieden und Zusammenleben legt. Die Stadt Wien betrachtet diese Lösung inzwischen als ausreichende Form des Gedenkens. Die polnische Seite hat sich damit nicht abgefunden. Noch im September 2024 erklärte die polnische Botschaft offiziell, die Initiative zur Errichtung eines Sobieski-Denkmals sei „leider gescheitert“. Zugleich äußerte sie die Hoffnung, dass König Jan III. Sobieski und der Schlacht am Kahlenberg in Wien künftig ein „würdiges Gedenken“ zuteilwerde.
Wien fürchtet „antitürkische Ressentiments“
Im November 2024 erteilte die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) dem ursprünglichen Denkmal endgültig eine Absage. Ihre Begründung zeigt, dass es längst nicht mehr allein um ästhetische oder denkmalpflegerische Fragen geht. Die Stadt werde keine Bühne errichten, die zur „ausländerfeindlichen Hetze“ oder zum Schüren „islamfeindlicher und antitürkischer Ressentiments“ instrumentalisiert werden könne.
Die von der Stadt herangezogene wissenschaftliche Untersuchung empfahl ebenfalls, von einem heroisierenden Sobieski-Denkmal Abstand zu nehmen. Ein klassisches Heldendenkmal passe nicht zu einem Europa, das sich als Friedensprojekt verstehe. Statt der Erinnerung an Sieg und Niederlage sollten Frieden, Bündnisse und Völkerverständigung stärker in den Mittelpunkt rücken. Damit wird allerdings ausgerechnet der entscheidende historische Sachverhalt zunehmend in den Hintergrund gedrängt:
Wien wurde 1683 von einem osmanischen Heer belagert. Ein europäisches Entsatzheer unter dem Oberbefehl Sobieskis kam der bedrängten Stadt zu Hilfe, schlug die Belagerer und bewahrte Wien vor der Eroberung. Aus dieser historischen Tatsache folgt keinerlei Feindschaft gegenüber heute in Österreich lebenden Türken oder Muslimen. Aber Geschichte verliert ihren Sinn, wenn man sie so lange den Empfindlichkeiten der Gegenwart anpasst, bis aus der erfolgreichen Abwehr eines Eroberungsheeres vor allem eine Lektion über Völkerverständigung geworden ist.
Dass die Forderung nach dem Denkmal keineswegs ein Anliegen der Identitären allein ist, zeigte sich erst vor wenigen Wochen. Im August stellte die Wiener ÖVP gemeinsam mit dem polnischen Botschafter demonstrativ einen über zwei Meter hohen Sobieski aus Karton am Kahlenberg auf. Der Botschafter erinnerte daran, dass die Befreiung Wiens nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa von Bedeutung gewesen sei. Auch politisch reicht die Unterstützung für ein Sobieski-Denkmal weiter. Im Bezirksparlament von Döbling fand ein entsprechender Antrag bereits 2024 eine Mehrheit. Die Wiener Kulturstadträtin hielt dennoch an der Ablehnung des ursprünglichen Reiterdenkmals fest. Damit bekommt der Konflikt eine zusätzliche Pointe: Ausgerechnet die Weigerung der Stadt, einem historisch unbestreitbar zentralen Akteur der Befreiung Wiens das geplante Denkmal zuzugestehen, hat den Kahlenberg zu einem politischen Symbol gemacht.
Der leere Sockel als Symbol
Am 12. September 2026 stand nun erneut eine Sobieski-Statue auf dem Kahlenberg – diesmal aufgestellt von Patrioten aus Österreich und Polen. Die Aktion war nicht nur eine Erinnerung an ein Ereignis vor 343 Jahren. Sie richtete sich zugleich gegen eine Geschichtspolitik, die mit den Kategorien der Gegenwart darüber entscheidet, welche Gestalten der eigenen Vergangenheit noch öffentlich als Helden geehrt werden dürfen. Dabei wäre die historische Aussage eines Sobieski-Denkmals denkbar einfach. Ein fremdes Heer belagerte Wien. Die Stadt drohte zu fallen. Ein polnischer König eilte mit seinen Verbündeten zu Hilfe. Die Belagerer wurden geschlagen. Wien war frei.
Dass man diese Geschichte im Wien des Jahres 2026 kaum noch erzählen kann, ohne zuerst über mögliche „islamfeindliche und antitürkische Ressentiments“ zu diskutieren, sagt weniger über das Jahr 1683 als über unsere Gegenwart. Man mag über Martin Sellner und die Identitäre Bewegung denken, was man will. Dass eine solche Aktion überhaupt eine derartige politische Sprengkraft entfalten kann, hat die Wiener Stadtpolitik selbst ermöglicht. Sie hat aus einem Denkmal, das an einen historischen Befreier der Stadt erinnern sollte, einen Kulturkampf gemacht. So ist der leere Sockel auf dem Kahlenberg längst selbst zum Denkmal geworden: nicht für Jan III. Sobieski, sondern für ein Europa, das sich immer schwerer damit tut, die eigene Geschichte als seine eigene anzunehmen.
… Alles vom 13.9.2026 von David Berger bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/09/13/wien-will-seinen-befreier-nicht-patrioten-stellen-sobieski-statue-auf-dem-kahlenberg-auf/
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(4) Wien: Polnisches Denkmal könnte Türkenphobie wecken
Ein geplantes Denkmal für König Jan III. Sobieski wird in Wien doch nicht errichtet. Wie die Stadtverwaltung erklärte, könnte ein solches Denkmal zum Gedenken an die Befreiung Wiens „islamfeindliche und antitürkische Gefühle“ wecken.
Die Behörden der österreichischen Hauptstadt haben ihr endgültiges Nein für das Denkmal für Jan III. Sobieski auf dem Kahlenberg erklärt. Die Erinnerung an die Verteidigung Wiens gegen die Armeen des Osmanischen Reiches im September 1683 hätte „fremdenfeindliche Hetze oder islamophobe oder antitürkische Ressentiments“ hervorrufen können, erklärte die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler von der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Wie sie vorschlug, sollte das Denkmal „ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung“ sein und „die Siegesrhetorik ablehnen“. Das Verbot der Statue von Jan III. Sobieski auf dem Kahlenberg durch die Wiener Stadtverwaltung stütze sich auf die Einwände einer Gruppe österreichischer und polnischer Experten, hieß es.
Schlacht ohne Denkmal
Im Jahr 2013 wurde auf dem Kahlenberg in Wien ein Sockel errichtet, der fünf Jahre später mit dem Datum 2. September 1683 und der Inschrift „Frieden und Völkerverständigung“ versehen wurde. Im Jahr 2018 war die Skulptur selbst fertig, konnte aber nicht an dem vorgesehenen Ort aufgestellt werden. Das Reiterdenkmal von Jan III. Sobieski des Bildhauers Czesław Dźwigaj stand seitdem vorübergehend in Krakau https://www.polskieradio.pl/400/7764/artykul/2407496,wien-will-sobieskis-denkmal-nicht-nun-soll-es-in-krakau-stehen und wurde auch an verschiedenen Orten in Polen gezeigt. Damals hieß es aus dem Wiener Rathaus, dass die acht Meter hohe und drei Tonnen schwere Statue „zu einem Gegenstand der Kontroverse“ werden könnte.
… Alles vom 10.11.2024 bitte lesen auf
https://www.polskieradio.pl/400/7764/artykul/3445201,wien-polnisches-denkmal-k%C3%B6nnte-t%C3%BCrkenphobie-wecken
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(5) Die muslimische Eroberung Wiens und der gesamten westlichen Welt
Was hat die Geschichte des Kahlenbergs mit der überall in der westlichen Welt stattfindenden demonstrativen Besitznahme des öffentlichen Raumes durch muslimische Einwanderer zu tun? Natürlich überhaupt nichts.
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Der Kahlenberg ist ein nicht ganz 500 Meter erhobener Aussichtspunkt im Wiener Bezirk Döbling. Bei der zweiten Türkenbelagerung 1683, der letzten Belagerung durch ein muslimisches Heer, wurde die Stadt von hier aus von einem polnisch-litauischen Entsatzheer befreit. Der Kahlenberg gehört zum Wienerwald und ist ein Sonntagsausflugsziel der Wiener. Von dort hat man eine wunderbare Aussicht auf ganz Wien und bei guter Sicht bis zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei.
Im Dezember 2017 stellte Sebastian Kurz (ÖVP) am Kahlenberg seine neue Regierungskoalition mit der FPÖ vor. Bei der anschließenden Pressekonferenz fragte ein deutscher Journalist, unter dem Gelächter seiner österreichischen Kollegen, warum Sebastian Kurz die Vorstellung seiner neuen Regierung ausgerechnet auf den Kahlenberg verlegt hat.
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Mehrere tausend Muslime haben m in Wien Floridsdorf beim islamischen Zentrum das Ende des Ramadans gefeiert.
Manche Medien sprechen von 60.000 Personen. Kräfte des Bezirks, der Ordnungsdiensteinheit und der Einsatzeinheit sicherten die religiöse Versammlung.
20.3.2026
https://x.com/Esterreicherr/status/2035097206127010268
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Was hat die Geschichte des Kahlenbergs mit der überall in der westlichen Welt stattfindenden demonstrativen Besitznahme des öffentlichen Raumes durch muslimische Einwanderer zu tun? Natürlich überhaupt nichts.
… Alles vom 21.3.2026 von Thomas Punzmann bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/muslime-eroberung-wien-westen/
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