Ramadan

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Blick nach Westen über den Imam-Platz zur Moschee in Isfahan/Iran am 16.10.2014

Ramadan: Zum Fastenbrechen 17.2. bis 19.3.2026 gesperrte Strasse in Freiburg

 

Eid Mubarak (gesegneter Ramadan), liebes ZDF! – Böse Kirche, guter Islam
Böse Kirche, guter Islam – tendenziöse Religionsberichterstattung im ZDF-Kinderprogramm: Wie wär’s mit einem ÖRR-Verbot für Unter-16-Jährige?
it dem „logo!“-Beitrag zum Ende des Ramadans und den neuen Kirchenaustrittszahlen hat sich das ZDF selbst übertroffen. Das Kinderprogramm malt den lieben Kleinen in den buntesten Farben die fröhliche Zuckerwelt des Islam am heutigen Fest Eid al-Fitr aus, um ihnen im Anschluss das düstere Bild eines verbrecherischen, rückwärtsgewandten Christentums der Macht- und Geldgier zu präsentieren, das heute keinen mehr interessiert. Böse Kirche, guter Islam: Die Aufmachung – fröhliche Bewegtbilder zum Zuckerfest, düstere Zeichnungen zum Christentum – unterstreicht die Botschaft. Die gesamte Sequenz dauert insgesamt kindgerechte sechs Minuten und sei wärmstens als Anschauungsmaterial für den journalistischen Ethos unseres gebührenfinanzierten Rundfunks empfohlen.
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Der pädagogische Ansatz lautet ja, zu vermittelnde Inhalte müssten an der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Kinder anknüpfen. Es muss aber auch den Machern der Sendung bewusst sein, dass diese im zum Teil krassen Widerspruch zur Erfahrungswelt bereits der jüngeren Generation steht. Auch und gerade Kinder haben darunter zu leiden, wenn Weihnachtsmärkte aufgrund der islamistischen Bedrohung ausfallen oder nur unter drastischen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden können. Aus Schulen mehren sich die Berichte über nicht muslimische Kinder, die gemobbt werden, weil sie kein Kopftuch tragen, Schweinefleisch essen oder im Ramadan https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/das-fasten-der-anderen-art-272189 nicht fasten. Dass Kinder im christlichen Kontext mit Ablassbriefen oder Kreuzzugspredigten konfrontiert werden, dürfte hingegen, nun ja, zur quasi nicht existenten Ausnahme gehören.

Während sich „logo!“ nicht scheut, den Kindesmissbrauch in christlichen Kirchen anzusprechen, sind Kinderehen, Genitalverstümmelungen, Ehrenmorde, Einschränkungen der persönlichen Freiheit in islamischen Staaten und Herabsetzung der Frau im Islam offenbar den zarten Gemütern nicht zumutbar. „Antimuslimischen Rassismus“ nicht befördern, dürfte hier das vordergründige Argument lauten. Den Christen gegenüber, die in Europa unter zunehmenden Anfeindungen bis hin zum Mord zu leiden haben, halten die Produzenten eine solche Zurückhaltung offenbar nicht für angebracht.
Das ist umso auffälliger, als die „logo!“-Sendung von Donnerstag in ihrer tendenziösen antichristlichen Ausrichtung keinesfalls alleine dasteht. Im Oktober erschien im ZDF-Format „unbubble“ die Sendung „Jesus Glow und Bibelverse: Sind Christfluencer gefährlich?“. Im November folgt bei „ZDFheute“ die Sendung „Was hinter dem Hype um Christfluencer steckt“.
Im Dezember übernimmt die ARD mit der Dokumentation „Die hippen Missionare – mit Jesus gegen die Freiheit?“ (Die Tagespost hat berichtet.) Im Januar folgt „So radikal sind Christfluencer“ im Format „Die da oben!“ von funk, einem Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF. Das ZDF-Format „Die Spur“ veröffentlicht im Februar „Jung, gläubig, gefährlich? Wie christliche Influencer mit dem rechten Rand flirten“. Das wäre ja noch zu vertreten, wenn sich die genannten Formate mit gleicher Intensität an Islamisten abarbeiten würden, die in Deutschland auf offener Straße und in den sozialen Medien das Kalifat fordern.
…. Alles vom 20.3.2026 bitte lesen auf
https://www.die-tagespost.de/kultur/medien/eid-mubarak-liebes-zdf-art-273263

 

 

Fastenzeit und Ramadan
Fastenzeit wie Ramadan haben das gleiche Ziel: Die Besinnung auf das Innere sowie das Verhältnis zu Gott und den Menschen. Es geht nicht um Diät und Abnehmen, sondern um die innere Einkehr – und darin können sich beide Religionen bestärken.
In der Durchführung hingegen unterscheiden sich Fastenzeit und Ramadan sehr – hier zeigt sich die Diskrepanz zwischen Gesetzesreligion (strenge Regelung der Muslime) und Erlösungsreligion (indivíduelle Freiheit der Christen).

In der siebenwöchigen Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern sind die Christen aufgerufen (kein Zwang), in Erinnerung an das Leiden und Sterben von Jesus Christus zu fasten. Die einen verzichten z.B. auf Alkohol und Vergnügungen, die anderen folgen den Angeboten ihrer Kirchenoberen, wie z.B. „7 Wochen ohne“ der EKD.

Der islamischen Fastenmonat Ramadan ist als neunter Monat im islamischen Mondkalender in jedem Jahr anders terminiert: 2026 fallen Ramadan 18.2. bis 19.3.2026 und Fastenzeit 18.2. bis 4.4.2026 zusammen.
Die Fastenregeln sind streng: Essens- und Trinkverbot tagsüber. Nichteinhaltung gilt als schwere Sünde. Leider beteiligen sich auch immer mehr Schulkinder, sogar unter 14 Jahren, beim Fasten. Aus Zwang oder Solidarität – man weiß es nicht bzw. will es nicht wissen. Und die Warnungen der liberalen bzw. säkularen Muslime, die in D die große Mehrheit bilden – bleiben ungehört.
In der Coronazeit plädierte der Freiburger Islamwissenschaftler Ourghi, den Ramadan aufgrund der gesundheitlichen Risiken zu verlegen bzw. auszusetzen – er scheiterte.
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Ramadan-Beleuchtung in Freiburg: „Der Staatsschutz ermittelt“
Staatsschutz ermittelt: Die „falsche Meinung“ als Ermittlungsfall
… Schauen wir nach Freiburg. Da hängt Ramadan-Beleuchtung ebenso wie in Frankfurt im Main im öffentlichen Raum, sichtbar, gewollt, offiziös. Dann werden Kabel durchtrennt und der Staatsschutz ermittelt. Das kann man noch als naheliegend erklären, wenn die Polizei ein politisches Motiv vermutet. Aber im selben Vorgang wird auch die Gegenaktion zur Staatsschutzsache: Drei Männer hängen ein Banner an, das den Ramadan-Schriftzug verdeckt, und filmen sich dabei. Ergebnis: Banner sichergestellt, Ermittlungen der Staatsschutzabteilung.
Hier liegt die Schieflage offen auf dem Tisch. Der Staat dekoriert religiöse Symbolik als staatlich tolerierte Selbstverständlichkeit. Wer das spiegeln oder stören will, wird nicht politisch kritisiert, sondern polizeilich eingerahmt.
Andienung an Muslime, Unterordnung christlicher Prägung, und die Umerziehung der Mehrheitsgesellschaft, das alles läuft als neue Normalität. Den Muslimen wünscht man mit Lichtinstallationen und Stadtmarketing den „Frohen Ramadan“. Eine „Frohe Fastenzeit“ für das eigene kulturelle Fundament kommt nicht als staatlich gestützter Gruß vor. Wenn jemand diese Asymmetrie sichtbar macht, wird nicht diskutiert, sondern etikettiert. Genau so kippt Öffentlichkeit: Von Streit zu Verdacht.

Was der Kollege Alexander Wendt in seinem Text als „Neubewertung“ und „neues Image“ beschreibt, passt dazu wie ein Deckel auf den Topf: Die Geschichte wird islamfreundlich umgeschrieben. Kritik wird als Problem markiert, und am Ende entsteht ein Klima, in dem die Mehrheit sich rechtfertigen soll, während die Politik die eigene Verschiebung als Moral verkauft. Das ist kein Zufall, kein Versehen. Es ist eine Richtung. Und in dieser Richtung ist der Staatsschutz das perfekte Werkzeug: Er verbietet nicht offen. Er schafft ein Risiko. Und Risiko diszipliniert zuverlässiger als jedes Verbot.
Die Pointe ist bitter: Je häufiger der Staatsschutz wegen Symbolkram ausrückt, desto normaler wird die Ausnahme. Die Menschen lernen, was sie besser nicht sagen, nicht malen, nicht zeigen. Nicht, weil sie überzeugt wären. Sondern weil man eventuell keine Lust hat, mit dem Etikett „politisch motiviert“ herumzulaufen. So baut sich der Staat den Zwang zur Konformität, nicht durch Argumente, sondern durch Einschüchterung im Amtsdeutsch.
Deutschland braucht keinen Staatsschutz als Haltungsservice. Deutschland braucht einen Staat, der tatsächliche Gewalt gegen jeden Bürger gleich verfolgt – und den Rest als Meinungsfreiheit aushält. Wenn ein Land bei Ramadan-Bannern, Karnevalspappe und Banklackierung sofort den politischen Sonderapparat aktiviert, dann ist nicht „Hass“ das größte Problem. Dann ist es die politische Angst vor freier Rede. Und diese Angst frisst am Ende genau das, was sie angeblich schützt.
… Alles vom 24.2.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-falsche-meinung-als-ermittlungsfall/

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Freiburg.de: Muslimisches Leben in Freiburg: Ramadan-Beleuchtung im Seepark
Während des Fastenmonats Ramadan ist im Seepark vom 17. Februar bis 19. März 2026 eine Beleuchtung zu sehen, die muslimisches Leben in Freiburg sichtbar macht und ein Zeichen für ein gutes Miteinander setzt. Ziel ist es, die religiöse Vielfalt der Stadtgesellschaft zu verdeutlichen und die Bedeutung des Ramadans für viele Freiburger*innen zu würdigen.
Die Idee wird gemeinsam mit vier großen Freiburger Moscheegemeinden umgesetzt. Diese sind: BBF – Bildungs- und Begegnungsverein Freiburg e.V., Freiburg DITIB Mevlana Moschee e.V., IGMG – Islamisches Zentrum Freiburg e.V. und IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.
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Die Ramadan-Beleuchtung im Seepark besteht aus mehreren Elementen. Zentrales Motiv ist der Mond, der sich in vier aufeinanderfolgenden Lichtmotiven vom Halbmond zum Vollmond entwickelt und anschließend wieder abnimmt. Der Mond spielt im islamischen Kalender eine zentrale Rolle, da sich Beginn und Ende des Ramadans nach dem Mondzyklus richten.
Ergänzt wird die Installation durch zwei größere Leuchtschilder mit den Schriftzügen „Happy Ramadan“ sowie „Ramadan Mubarak“. Zudem informiert eine Infotafel über den Ramadan, seine religiöse Bedeutung und seine Hintergründe. Die Beleuchtung richtet sich damit nicht nur an muslimische Gläubige, sondern auch an alle Besucher*innen des Seeparks.
… Alles vom 15.2.2026 bitte lesen auf
https://www.freiburg.de/pb/2560126.html
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BBF – Bildungs- und Begegnungsverein Freiburg e.V.,
Rufacherstrasse 5, 79110 Freiburg
https://bbfverein.de/
https://bbfverein.de/ramadan-beleuchtung-im-seepark/
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Freiburg DITIB Mevlana Moschee
https://ditib-freiburg.de/
https://www.instagram.com/ditib.freiburg/
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IGMG – Islamisches Zentrum Freiburg
Hugstetter Strasse 36, 79106 Freiburg
https://www.izfr.de/
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IGBD – Gemeinde Freiburg
Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland
https://igbd.org/de
https://www.youtube.com/@DzematFreiburg