Feige deutsche Journalisten: Iran

Irans Oppositionsführer Reza Pahlavi äußert sich zu den feigen deutschen Journalisten auf der Pressekonferenz in Berlin am 24.4.2026 deutlich: „… Und in diesen zwei Stunden stellte mir kein einziger der 150 Journalisten eine Frage zu den 40.000 Iranern, die am 8. und 9. Januar auf den Straßen meines Landes niedergemetzelt wurden. Kein einziger der 150 Journalisten fragte mich nach den 19 politischen Gefangenen, die in den letzten zwei Wochen hingerichtet wurden.
Als ich ihnen sagte, dass derzeit 20 politische Gefangene zum Tode verurteilt sind, fragte mich kein einziger der 150 Journalisten nach ihnen.
Als ich neben einer Mutter stand, deren Sohn getötet wurde, und einem Vater, dessen Sohn am 8. / 9. Januar getötet wurde, und sie bat, ihre Geschichten anzuhören. Kein einziger der 150 europäischen Journalisten stellte ihnen eine Frage.
Hier, im Herzen eines Kontinents, der vorgibt, für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Würde einzutreten, haben seine Journalisten ihre berufliche Verantwortung und sogar ihre moralische Objektivität völlig aufgegeben. Mir ist klar, dass meine 40.000 tapferen, unschuldigen Landsleute, die im Kampf für die Freiheit niedergemetzelt wurden, für diese Journalisten kaum von Interesse sind“ (deutsche Übersetzung, englisch in Anlage (1)).
https://www.youtube.com/watch?v=m_S_1Q5bxB4
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Und Pahlavi hat recht mit seiner Klage über die die Pressekonferenz desinteressiert und teilnahmslos absitzenden Journalisten. Mainstreammedien hierzulande sind Sprachrohr armseliger Erfüllungsgehilfen einer links-woken Ideologie, die individuelle Freiheit und Demokratie nur als Alibi benutzen auf dem Weg zu Transformation und Great Reset. Diese „Message to the Europe: With or Without You, We Fight“ (1) von Reza Pahlavi als der Symbolfigur der iranischen Opposition gegen das grausamen Mullah-Regime ist beschämend und entlarvend zugleich: Beschämend, weil es Aufgabe von – gerne auch investigativ und recherchefreudigen – Journalisten ist, statt durch Rumhocken durch geschicktes Fragen an Information zu gelangen und diese weiterzugeben. Entlarvend, weil es der Berliner Regierung mitsamt der ihr ergebenen Journaille anscheinend eher darum geht, Geschäfte mit den mörderischen Islamisten in Teheran zu machen als deren Terror gegen die eigenen Landsleute aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen.
https://x.com/diana_bloom_/status/2047759342993096946

Reza Pahlavi ist die Symbolfigur, auf die sich alle so unterschiedlichen Strömungen der Opposition – Linke, Monarchisten, Liberale, Republikaner, Sozialisten, Jubelperser, gemäßigte Muslime, Zoroastriker-Anhänger, Konservative – verständigt haben und dessen Versprechen sie glauben, dass er im Iran ein demokratischen System mit freien Wahlen etablieren will. Pahlavi kam von Stockholm, wo er mit Regierungsvertretern sprach, nach Berlin, wo ihm die gesamte Regierung Merz/Klingbeil das Gespräch verweigerte.  Polit-Diplomatie war noch nie eine deutsche Stärke.

„Das ist Feigheit im Amtsdeutsch. Ein Mann kommt aus dem Kampf gegen eines der brutalsten Regime der Gegenwart in die deutsche Hauptstadt, und die Bundesregierung bringt nicht einmal die minimale Entschlossenheit auf, ihn offiziell zu empfangen.“ – so Sofia Taxidis in (3). Aus Rücksicht auf das  Terror-Regime der Islamisten in Teheran, den blutigen Unterdrückern jeglicher Opposition: Ca 40.000 ermordete Demonstranten 1/2026, Exekutionen Jugendlicher, Polit-Gefangene, Internetsperren – das offizielle Berlin schweigt.
Auch die Großdemonstration iranischer Oppositioneller in Berlin am 24.6.2026 https://x.com/ISefati/status/2047743966842417606 wird von ZDF und ARD verschwiegen.
Und ebenso ein rotes Farbattentat auf Reza Pahlavi von einem jungen Iraner (2): „Derjenige, der Tomatensauce auf den Prinzen Réza Pahlavi geworfen hat, soll Pedram Hossein Montréb heißen, er ist der Sohn eines Revolutionsgardisten, Student der Kunst in Berlin.“ In Berlin studieren zahlreiche reiche Kinder – zumeist Söhne – der Teheraner Machthaber, Mullahs wie Revolutionsgarden.
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Frage an die Journalisten der reichweiten Medien wie Spiegel, FAZ, Stern, SZ und Welt: Warum publizieren Sie anlässlich des Deutschlandbesuchs des iranischen Exil-Oppositionsführers nicht eine Serie, in der Sie einige der zahlreichen in Deutschland studierenden jungen Iraner interviewen: Zu Lage ihrer Familien und Freunde im Iran, zur Stimmung im Land und zu ihrer Hoffnung bzw. Hoffnungslosigkeit? Dabei könnte man differenzieren: Papa ist Untergruppenführer bei den Revolutionsgarden und der andere Papa sitzt im Gefängnis bzw. wurde schon umgebracht. Das würde die deutsche Bevölkerung doch interessieren.
Aber derlei Berichterstattung unterbleibt. Stattdessen täglich neue juristische Abhandlungen darüber, warum es völkerrechtswidrig sei, im Iran zu bombardieren. Aber  völkerrechtskonform, in Jugoslawien zu bombardieren.
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Der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi verläßt Europa und läßt heuchlerische, feige und verdruckste deutsche Politiker und Journalisten zurück: „Whether or not Europe stands with us, whether or not your journalists do their jobs, whether or not your politicians demonstrate the courage to act, I will fight for my people and my country. Even if you have to do this alone, we will fight until Iran is free.“ Diese seine Worte machen Mut: Den Iranern, aber nicht uns Deutschen.
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Ein junger Iraner, der nach Berlin zur Demonstration und dem Treffen mit Reza Pahlavi gefahren ist, zitiert den Exil-Oppositionsführer mit folgendem wichtigsten Statement (siehe Anlage (4) unten):
„Etwa 40.000 von uns wurden getötet,
nicht um die Straße von Hormus freizumachen.
Sie kämpften für etwas mehr –
für Freiheit,  für Demokratie.“
25.4.2026
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Ende von Beitrag „Feige deutsche Journalisten: Iran“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Reza Üahlavi: A Message to the Europe: With or Without You, We Fight
„I have spent the past several weeks traveling across Europe speaking to members of parliaments, governments, and the press. My visit had one objective, to give a voice to the millions of Iranians held hostage by the Islamic Republic, its terror, and its internet blackout. The millions of Iranians who have been silenced.
But I can now say with confidence that silencing, that censorship is not just happening at the hands of the regime in Iran, but by the international and particularly the European media. So I want to speak directly to the people of Europe. In the past two weeks, I have had two press conferences, one in Stockholm and one yesterday in Berlin. Between them, more than 150 journalists attended. We spent more than two hours together.
And in those two hours, not a single of the 150 journalists asked me a question about the 40,000 Iranians slaughtered on the streets of my country on January 8th and 9th. Not a single of the 150 journalists asked me about the 19 political prisoners executed in the last two weeks. When I told them that there were 20 political prisoners currently sentenced to death, not a single one of the 150 journalists asked me about them when I stood next to a mother whose son was killed and a father whose son was killed on January 8th and 9th and ask them to hear their stories. Not a single one of the 150 European journalists asked them a question. Here in the heart of a continent that claims to stand for human rights, justice, and dignity, its journalists have fully abdicated their professional responsibilities and even their moral objectivity. It is clear to me that my 40,000 brave, innocent compatriots who were slaughtered in the fight for liberty are of little interest to these journalists.
They seem more interested in criticizing America, asking why the United States and Israel killed the dictator that has slaughtered our people for 47 years than criticizing the regime doing the slaughtering. They seem more interested in asking questions about Iran’s past and history than about what is happening in Iran today or about the democratic future Iranians are seeking. One member of parliament even told me they didn’t think Iranians were ready for democracy.
But to that member of parliament, to those journalists, I remind you, Iranians aren’t just ready for democracy. 40,000 people just gave their lives for it. And I won’t let that be in vain. So know this. Whether or not Europe stands with us, whether or not your journalists do their jobs, whether or not your politicians demonstrate the courage to act, I will fight for my people and my country. Even if you have to do this alone, we will fight until Iran is free.“
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Deutsche Übersetzung:
„Ich habe die letzten Wochen damit verbracht, durch Europa zu reisen und mit Abgeordneten, Regierungsvertretern und der Presse zu sprechen. Mein Besuch hatte ein einziges Ziel: den Millionen Iranern eine Stimme zu geben, die von der Islamischen Republik, ihrem Terror und ihrer Internet-Sperre in Geiselhaft gehalten werden. Den Millionen Iranern, die zum Schweigen gebracht wurden.
Doch ich kann nun mit Zuversicht sagen, dass dieses Schweigen, diese Zensur nicht nur durch das Regime im Iran erfolgt, sondern auch durch die internationalen und insbesondere die europäischen Medien. Deshalb möchte ich mich direkt an die Menschen in Europa wenden. In den vergangenen zwei Wochen habe ich zwei Pressekonferenzen abgehalten, eine in Stockholm und eine gestern in Berlin. Insgesamt nahmen mehr als 150 Journalisten daran teil. Wir verbrachten mehr als zwei Stunden miteinander.
Und in diesen zwei Stunden stellte mir kein einziger der 150 Journalisten eine Frage zu den 40.000 Iranern, die am 8. und 9. Januar auf den Straßen meines Landes niedergemetzelt wurden. Kein einziger der 150 Journalisten fragte mich nach den 19 politischen Gefangenen, die in den letzten zwei Wochen hingerichtet wurden. Als ich ihnen sagte, dass derzeit 20 politische Gefangene zum Tode verurteilt sind, fragte mich kein einziger der 150 Journalisten nach ihnen. Als ich neben einer Mutter stand, deren Sohn getötet wurde, und einem Vater, dessen Sohn am 8. / 9. Januar getötet wurde, und sie bat, ihre Geschichten anzuhören.
Kein einziger der 150 europäischen Journalisten stellte ihnen eine Frage. Hier, im Herzen eines Kontinents, der vorgibt, für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Würde einzutreten, haben seine Journalisten ihre berufliche Verantwortung und sogar ihre moralische Objektivität völlig aufgegeben. Mir ist klar, dass meine 40.000 tapferen, unschuldigen Landsleute, die im Kampf für die Freiheit niedergemetzelt wurden, für diese Journalisten kaum von Interesse sind.

Sie scheinen mehr daran interessiert zu sein, Amerika zu kritisieren und zu fragen, warum die Vereinigten Staaten und Israel den Diktator getötet haben, der unser Volk 47 Jahre lang abgeschlachtet hat, als das Regime zu kritisieren, das das Abschlachten vollzieht. Sie scheinen mehr daran interessiert zu sein, Fragen über die Vergangenheit und Geschichte des Iran zu stellen, als darüber, was heute im Iran geschieht oder über die demokratische Zukunft, die die Iraner anstreben. Ein Abgeordneter sagte mir sogar, er glaube nicht, dass die Iraner bereit für Demokratie seien.
Aber diesem Abgeordneten und diesen Journalisten möchte ich sagen: Die Iraner sind nicht nur bereit für die Demokratie. 40.000 Menschen haben gerade ihr Leben dafür gegeben. Und ich werde nicht zulassen, dass das umsonst war. Seien Sie sich dessen bewusst: Ob Europa nun zu uns steht oder nicht, ob ihre Journalisten ihre Arbeit tun oder nicht, ob ihre Politiker den Mut zum Handeln aufbringen oder nicht – ich werde für mein Volk und mein Land kämpfen. Selbst wenn wir dies allein tun müssen, werden wir kämpfen, bis der Iran frei ist.“
… Alles vom 24.4.2026 von Reza Pahlavi bitte lesen auf
https://www.youtube.com/watch?v=m_S_1Q5bxB4
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https://x.com/diana_bloom_/status/2047759342993096946
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(2) Farbattentat auf Reza Pahlvi in Berlin 
Nath-K
Berlin : celui qui a jeté de la sauce tomate sur le prince Réza Pahlavi s’appellerait Pedram Hossein Montréb, il est le fils d’un Gardien de la Révolution, étudiant en Art à Berlin. L’Europe est dans la merde jusqu’au cou. La guerre est ici. Virez toutes ces motherfuckers.

Farbattentat auf Irans Oppositionsführer Reza Pahlavi (rechts) in Berlin am 24.4.2026

23.4.2026
https://x.com/KaanNathalie/status/2047352627881476241

 

(3) Pahlavis vernichtender Befund über Europas Journalisten und Politiker
Reza Pahlavi kommt nach Europa, spricht über Hinrichtungen, Terror, Opfer, Tote des Mullah-Regimes. Regierungen verweigern das Gespräch, Journalisten sparen alle entscheidenden Fragen aus. Pahlavis Befund über die Verkommenheit von Europas Journalisten und Politikern trifft im Kern und ist ebenso nüchtern wie vernichtend.

Kaum ist Pahlavi in Berlin, zeigt die deutsche Politik, was ihre Menschenrechtsrhetorik wert ist. Rein gar nichts. Offizielle Treffen mit deutschen Regierungsvertretern waren nicht geplant. Kein Kanzleramt, kein sichtbares Regierungssignal, kein erkennbarer Wille, einem prominenten Gegner des Regimes in Teheran wenigstens symbolisch den Rücken zu stärken. Berlin ließ ihn stehen.
Das ist Feigheit im Amtsdeutsch. Ein Mann kommt aus dem Kampf gegen eines der brutalsten Regime der Gegenwart in die deutsche Hauptstadt, und die Bundesregierung bringt nicht einmal die minimale Entschlossenheit auf, ihn offiziell zu empfangen. Wer so handelt, sendet eine Botschaft. Nicht an die Opposition im Iran, sondern an deren Unterdrücker. Man stört euch nicht. Man will nur seine Ruhe.
Und während die Politik sich wegduckt, Merz sich sogar eilt Sanktionen gegen das mörderische Mullah-Regime wieder zu lockern, liefert der europäische Journalismus das dazu passende Bild des Verfalls.

Ein Exiloppositioneller gegen das Mullah-Regime kommt nach Berlin, wird politisch geschnitten, medial entkernt und auf offener Straße attackiert. Wer darin noch einen unglücklichen Einzelfall sehen will, will vor allem eines: nichts begreifen. Der deutsche und europäische Umgang mit Pahlavi zeigt deshalb weit mehr als Unsicherheit gegenüber der iranischen Opposition.
Er legt die ganze Verkommenheit und Heuchelei eines westlichen Betriebs offen, der seine eigene Bequemlichkeit und seine Liebe zu den den Westen hassenden Mullahs längst als Tugend verkauft. Politiker, die für gar nichts mehr stehen außer für ihren Machterhalt und dem Profit, den sie daraus für sich und ihresgleichen ziehen können. Journalisten, denen nicht einmal in den Sinn kommt entscheidende Fragen zu stellen. Ein Milieu, das sich moralisch aufbläst und praktisch in sich zusammensackt, sobald reale Konsequenz gefragt ist. Wie unglaublich verrottet.
In genau dieses Klima hinein spricht Pahlavi seine Sätze. Sie richten sich gegen das Regime in Teheran, aber ebenso gegen jene europäischen Politiker und Journalisten, die aus Schwäche Routine gemacht haben. Gegen Funktionäre ohne Mut. Gegen Reporter ohne Instinkt. Gegen einen Westen, der seine Feigheit inzwischen so lange verwaltet, bis er sie selbst für Vernunft hält.
…. Alles vom 25.4.2026 von Sofia Taxidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/reza-pahlavi-befund-europa/
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(4) Reza Pahlavi in Berlin am 23.4.2026 – Erfahrungsbericht eines jungen Iraners
Ich erreichte um 8:30 von Freiburg aus Berlin Hbf und spazierte direkt zum Platz der Republik. Die Demonstration war für 14:00 angekündigt, aber die Leute begannen sich viel früher zu versammeln. Ich kam dort um 8:45 an. Ungefähr 50 Iraner/innen mit Löwen- und Sonnenfahnen in der Hand. Ein paar freiwillige Iraner waren als Sicherheit und Notrettungsdienst (die iranische Roter Löwe und Sonne-Gemeinschaft; der Name für Notdienst vor 1979 wie Deutsches Rotes Kreuz). Ihre Rolle war besonders wichtig, da während der Demonstration einige ältere Menschen dringend Hilfe brauchten.

Die Polizei erlaubt keine Demonstrationsaktivität vor 14:00, auch ein Übersetzer war bei der Polizei und übersetzte alle Plakate und Sprechchöre (falls keine Beleidigung und so weiter). Gegen 12 Uhr war der Platz voll.

Ich selbst besuchte eine Familie aus Norwegen, andere aus Österreich. Viele aus verschiedenen Städten Deutschlands (Leipzig, Mannheim, Frankfurt und so).

Genau um 14:00 begann die Demonstration. Zuerst wurden die iranische und deutsche Nationalhymne gesungen, und dann kamen Gäste zu sprechen. Es waren ein paar iranische und deutsche Aktivisten/innen, aber niemand war wirklich interessiert, alle warteten auf den Schah.

Gegen 16:00 kommt der Schah mit seiner Frau. Vor dem Schah brachte die Polizei ein Panzerglas auf die Bühne als Sicherheitsmaßnahme (wenige Stunden vorher hatte mutmaßlich der Sohn eines IRGC-Generals den Schah mit roter Flüssigkeit angegriffen, daher waren die Sicherheitsaktivisten aufmerksam).

Als der Schah kommt, waren alle Leute angespannt; sie kämpften miteinander, um nach vorne zu kommen und eine gute Sicht auf den Schah zu haben.
„Ich bin 10000 km gefahren, darf ich ihn mal sehen…“
„Nein, ich war hier seit 7 Uhr. Bitte lass mich nach vorne, du bist sehr groß…“ Es war ganz spannend und ein Kampf.

Der Schah sprach etwa 15 Minuten, aber der wichtigste Satz war dieser:
„Etwa 40.000 von uns wurden getötet,
nicht um die Straße von Hormus freizumachen.
Sie kämpften für etwas mehr –
für Freiheit,  für Demokratie.“

Nach dem Gespräch des Schahs begannen die versammelten Leute zu gehen. Ich hatte ein kurzes Gespräch mit ein paar Iranern nach der Demonstration. Alle stimmen zu, dass das, was unsere Freunde am 8. und 9. Januar 2026 gemacht haben, über Hingabe hinausgeht. Vielleicht am 8. gab es Zweifel, aber am 9. wusste jeder, dass Maschinengewehre auf den Straßen warten, aber sie gingen weiter mit unglaublichem Mut. Wir schulden ihnen alles bis zum Ende unseres Lebens.

Als ich das schreibe, höre ich gerade, dass ein anderer junger Mann, Erfan Kiani, der am 8. oder 9. Januar vom Regime festgenommen wurde, heute hingerichtet wurde (ohne Anwalt, ohne fairen Prozess). Noch einer fügt sich zu den 40.000 hinzu.

Aber unsere Wahl ist klar: kein Rücktritt. Wir müssen um jeden Preis, mit oder ohne Unterstützung anderer Staaten, für unsere Zukunft und Freiheit im Iran kämpfen.
23.4.2026, I.A. (Name der Redaktion bekannt)

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