Wahlkampf: Nur Sachpolitik lohnt

Wahlkampf ist Zeit des demokratischen Streites. Jede Partei versucht, den Wähler davon zu überzeugen, dass sie die beste Wahl ist. Indem sie die Vorzüge ihres Wahlprogramm erklärt und/oder indem sie – nicht ganz so gut, aber menschlich – die Nachteile der Konkurrenzparteien herausstellt. Der letzteren Möglichkeit folgend wurde just kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt ganz zufällig ein sechs Jahre altes Photo entdeckt, das den AfD-Landeschef Martin Reichardt mit ausgestrecktem Arm zeigt. Dieser wird als Hitlergruß gedeutet – trotz linkem Arm und fehlenden nicht-anonymen Zeugen.
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Wie bei so vielen Kampagnen (Chemnitz, Geheimtreffen) wird sich auch hier der Beschuldigte vor Gericht wehren und recht erhalten – aber leider erst lange Zeit nach der Wahl.

Wer den rechten Arm hebt, gilt als Nazi (1). Aber nicht generell, denn es kommt immer darauf an, wer es macht. Ob es der Bundeskanzler ist (korrekt mit rechtem Arm) oder ein Bundestagsabgeordneter (unkorrekt mit links). Denn das zweierlei Maß regiert und mit ihm die Doppelmoral.
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Keine Hitlergrüsse: Martin Reichardt (AfD) 2020 und Friedrich Merz (CDU) 2021

„Der Fall zeigt überdeutlich, dass der Hitlergruß schon beim bloßen Winken vermutet werden darf „(2). Und die Umfragen zeigen, daß die Nazi-Keule längst ausgedient hat und nicht mehr wirkt.
Demokratischer Streit darf gerne heftig sein, aber er muß auf sachpolitischer Ebene (Jobs, Wirtschaftsaufschwung, Migration, Reformen, …) geführt werden. Die Wähler haben dies längst erkannt – eben mündige Bürger.
26,6,2026
Dieser Beitrag wurde bei 38 Grad Hitze ohne Zuhilfenahme von KI erstellt.
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Ende von Beitrag „Wahlkampf: Nur Sachpolitik lohnt“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Hitlergruß eines AfD-Politikers?
Es ist egal, was jemand sagt oder tut, wichtig ist nur, WER es sagt oder tut. Unzählige Politiker haben „Alles für Deutschland“ gesagt, aber nur einer wurde dafür bestraft. Und unzählige Politiker haben mit erhobener Hand gegrüßt, aber nur bei EINEM wird es skandalisiert. PP berichtete darüber (siehe https://philosophia-perennis.com/2026/06/24/neues-aus-der-hitlerei-vom-krampfhaften-versuch-eine-schmutzkampagne-zu-starten/ ), wie ein angeblicher Hitlergruß auf einem 6 Jahre alten Foto von den Medien gezielt gepusht und skandalisiert und im Bundestag für Rücktrittsforderungen missbraucht wurde. Für mich, als visuell geprägten Menschen, gilt auch hier: Bilder sagen mehr als Tausend Worte.
… Alles vom 26.6.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/06/26/hitlergruss-eines-afd-politikers/
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Einige Kommentare:
Verflixt, hoffentlich hat mich gestern keiner gesehen, als ich einem guten Freund zum Abschied einen „Winkegruß“ gegeben habe! Einfach lächerlich das Ganze – wenn es nicht so traurig wäre … rosalie57
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Zum Verabschieden winken geht mal gar nicht . Zur Begrüßung winken geht auch nicht.
Am besten beide Arme Zwangsjackenmäßig unter Kontrolle bringen, da es ansonsten für den ausführenden Protagonisten zu morgendlichen Bademantel Situationen führen könnte! Was für ein Kasperltheater in Deutscheland. Combatante
Ende Kommentare

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(2) Cora Stephan: Die Hitlergruß-Debatte um den AfD-Politiker Martin Reichardt
Ich gebe alles zu. Es war eine wunderbare Führung durch Köln, und ich habe mich hinreißen lassen. Ja, genau: Ich habe „Führer befiel, ich folge dir“ gesagt. Der großartige Mann, Schauspieler und Comedian, mehr will ich hier nicht sagen, es könnte ihm ja schaden – der klasse Typ hat gelacht. Durfte er das? Hätte ich den Arm erhoben und nach vorne gestreckt, wäre das natürlich nicht zum Lachen gewesen, auch wenn ich nur auf den geheimnisvollen Wasserspeier am Kölner Dom hätte hindeuten wollen. Als Elon Musk einst in einer großen Geste seinem Publikum sein Herz zuwarf – rechte Hand auf die linke Seite gedrückt, dann den Arm schwungvoll nach oben geworfen – hieß es, er habe den Hitlergruß gezeigt. Warum sollte er, fragte sich da kaum einer, schließlich habe er die Geste zur Amtseinführung von Donald Trump gezeigt, und man weiß ja, dass Trump … also irgendwie … und die AfD … Na bitte!
Bei der AfD scheint der Hitlergruß irgendwie dazuzugehören, neue Skandale deuten daraufhin, dass man der AfD in der Medienöffentlichkeit alles dergleichen zutraut. Petr Bystron etwa, Europaabgeordneter der AfD, hat 2022 zum Abschied des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk auf Twitter eine Collage gepostet mit der Aufschrift „Bye, bye Melnyk! Deutsche Politiker winken zum Abschied!“ Darunter sechs Fotos, auf denen Bundeskanzler Scholz, Ex-Kanzlerin Angela Merkel, der CDU-Politiker Christian Wulff und andere zu sehen sind, wie sie den rechten Arm hochrecken. Ja! Sie winken! Nein, meinte es beim Amtsgericht München Anfang 2024, Bystron habe damit unterstellen wollen, die Personen hätten den Hitlergruß gezeigt, und er habe also mit seiner Collage den verbotenen Hitlergruß verbreitet. Nun ist Bystron freigesprochen worden, Mal ehrlich: Geht es noch absurder? Der Fall zeigt überdeutlich, dass der Hitlergruß schon beim bloßen Winken vermutet werden darf. Was sich da noch alles finden lässt! Doch gesucht wird nur bei der AfD. Und da gibt es bereits wieder einen Skandal. Aktuell geht’s dem Chef der AfD Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, ans Leder. Der Podcast „Inside AfD“ hat ein Foto aus dem Jahr 2020 gefunden. Darauf sieht man Reichardt frivol grinsend den linken Arm ausstrecken. Vor ihm ist ein knieender Mann zu sehen, der ihm ein Schriftstück entgegenhält. Will Reichardt segnen? Zuschlagen? Einen Ritterschlag andeuten, wie es von der AfD jetzt heißt?

Ach was. Es kann nur eines gewesen sein: der Hitlergruß. Das Empörium dreht durch. Sven Schulze, noch Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, fordert Ulrich Siegmund auf, der gute Chancen hat, sein Nachfolger zu werden, einzugreifen: „Ausschluss, Rücktritt, klare Kante.“ Nur böswillige Menschen könnten jetzt auf den Gedanken kommen, dass die Affäre Reichardt ein gefundenes Fressen für alle ist, die einen Erfolg der AfD so gar nicht gebrauchen können. Die spinnen, die Deutschen. Selbst auf einem Plakat im Brandenburger Landtagswahlkampf möchten die AfD-Gegner den Hitlergruß erkannt haben: Dort bilden ein Mann und eine Frau, beide, auch das noch, blond, mit ihren nach oben gerichteten Armen eine Art Dach über drei auf einem Sofa sitzenden Kinder. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wegen – na, wegen was schon? „Die Zeit“ titelt dazu: „Wie viel Absicht steckt in diesem Arm?“ Immerhin: Da wird wenigstens noch gefragt. Nie waren sie so wertvoll wie heute, die Nazis. Wenn schon die deutsche Nationalfahne verpönt ist und das Winken verdächtig, bewegt sich bereits jeder Fußballfan auf dünnem Eis. Doch Hilfe ist in Sicht. Unwillkürliche Winkbewegungen verhindert zuverlässig eine Zwangsjacke. Deutsche Arme bleiben unten!
… Alles vom 26.6.2026 von Cora Stephan bitte lesen auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-26-juni-2026
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(3) Welt-Bericht mitten im Wahlkampf: Die Manipulations-Affäre um den angeblichen AfD-Hitlergruß
Hat der sachsen-anhaltischen AfD-Landeschef Martin Reichardt im Jahr 2020 tatsächlich einen Hitlergruß gezeigt? Eindeutig geklärt ist das bislang nicht. Dennoch berichten zahlreiche Medien über den Vorfall, als sei diese Frage bereits eindeutig beantwortet. Ein Foto zeigt Reichardt auf einer privaten Grillparty mit erhobenem linken Arm; unmittelbar vor ihm kniet Markus Motschmann, der an diesem Tag seinen Aufnahmeantrag für die AfD stellte. Reichardt selbst erklärte in einer Bundestagsdebatte auf Zwischenfragen der Union: „Dieses Foto stellt keinen Hitlergruß dar. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie irgendwo einen Hitlergruß gezeigt.“
Im Podcast von Politico und Welt erklären die Journalisten Frederik Schindler und Pauline von Pezold hingegen, es gebe zwei Zeugen, die die Geste als Hitlergruß beschreiben. Wer die Zeugen sind, bleibt jedoch offen. Für das Publikum ist daher nicht nachvollziehbar, wie belastbar ihre Aussagen sind, in welchem Verhältnis sie zu den Beteiligten stehen, und ob mögliche Eigeninteressen eine Rolle spielen könnten – Fragen, die gerade im Kontext eines laufenden Wahlkampfs von Bedeutung sind.
… Alles vom 26.6.2026 bitte lesen auf
https://nius.de/politik/manipulations-affaere-angeblicher-afd-hitlergruss
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(4) Adolf Hitler akbar
Gewalttaten gegen Juden gehören in Deutschland wieder zum Alltag, dank einer festen Allianz aus Islamisten, Hilfslinken und Wegseh-Medien.

Sie haben vermutlich in der Tagesschau, bei „Maybrit Illner“ und auf den Titelseiten von Stern und anderen Organen Berichte und Meinungen dazu gehört und gelesen, dass kürzlich in Essen Männer mit islamo-arabischem Hintergrund begeistert „Adolf Hitler, Adolf Hitler“ und „Allahu akbar“ skandierten, und zwar in Anwesenheit der Polizei, die erkennbar nichts unternahm, um den Sprechchor aufzulösen?
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Araber rufen: Adolf Hitler! Adolf Hitler!
So sehen die Nazis aus: Sie rufen ‚Adolf Hitler‘ und ‚Allahu Akbar‘ und das in Deutschland.
3.5.2026, https://x.com/RakMakkabi/status/2050878764536533292
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Und das, obwohl die Person im weißen Hemd etwa in der Mitte dazu mehrfach den Hitlergruß zeigte, und zwar wesentlich deutlicher und strammer als seinerzeit der angeschickerte Jugendliche in der Ponybar https://www.tichyseinblick.de/meinungen/mannheim-sylt-medien/ auf Sylt?
… Alles vom 15.6.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/judenfeindlichkeit-wieder-auf-dem-vormarsch
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Einige Kommentare:
Inschrift auf dem Holocaust Memorial in Washington DC:
„Denken Sie daran: Es begann nicht mit Gaskammern. Es begann damit, dass eine Partei die Medien kontrollierte. Eine Partei entschied, was Wahrheit ist. Eine Partei zensiert die Rede und bringt die Opposition zum Schweigen. Eine Partei teilt Bürger in „uns“ und „sie“ und fordert ihre Unterstützer auf, „sie“ zu kujonieren. …“
Koeki171
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Es sei nicht die Aufgabe von Journalismus, so Thilo Jung, die Bürger „über Themen zu informieren, über die sie informiert werden wollen“.(….) Vielmehr habe zu gelten: „Journalisten informieren über das, worüber die Bevölkerung informiert werden soll.“
So eine Zielsetzung journalistischer Arbeit gab es schon mal, es nannte sich Schriftleitergesetz von 1933. Dr. Rehmstack
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