Widersetzen – aber ohne Gewalt

Wenn Bürger sich einem Ereignis widersetzen, dann ist dies zunächst einmal zu begrüßen, da der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) dienlich. Die Frage ist, ob sie sich dem Adressaten als Gegner widersetzen, um ihn in der Diskussion mit Argumenten zu überzeugen, oder aber als Feind, um ihn zu vernichten.
Die extrem linke Gruppierung „Widersetzen“ hat nach dem mißlungenen Versuch, den AfD-Parteitag in Erfurt am 4. Juli 2026 durch Blockaden zu verhindern, zu einer Pressekonferenz geladen. „Die Pressekonferenz von „Widersetzen“ am Sonntag 5.7. versprühte ja den Charme eines Erschießungskommandos“ meint Marcus Vahlefeld (1). Dementsprechend wurden nicht genehme bzw. nicht-linke Journalisten auf der Konferenz abgewiesen mit Statements wie „Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen“ und „Faschist*innen mit Presseausweis sind immer noch Faschist*innen“ (Noa Sander) und „Ihnen gebe ich keine Antwort“ (Niki Leipold) und „Sie können gehen“. Derartige Antworten passen zu Pressekonferenzen totalitärer Staaten, haben in einer Demokratie aber nichts zu suchen. Meinungsfreiheit und damit auch Pressefreiheit gelten für alle. “Für jeden mit halbwegs Verstand war diese Pressekonferenz eine klassische Shitshow derjenigen, die dieses Land medial, universitär und politisch immer noch in ihren Klauen halten.“

Als junger Mensch ist man eher politisch links orientiert. Das ist ganz normal (man hängt eher Utopien nach als Traditionen) und gut so. Das heißt aber nicht, dass man gewalttätig und menschenverachtend sein muß. Was bei den Protesten gegen die AfD-ler und – nach gescheiterter Blockade des Parteitags – gegen Journalisten, Blogger, Streamer bzw. Presse in Erfurt auffiel, ist der tiefe Hass der Linken bzw. der „Widersetzen“-Gruppe und deren Gefühlslosigkeit. Dazu sagt der Journalist Jonas Aston von Apollo-News, dem am Boden liegend brutal auf den Kopf getreten wurde: „Was uns in Erfurt in diesen Minuten entgegengeschlagen ist, waren die primitivsten, archaischsten und gefährlichsten Urinstinkte des Menschen als Herdentier: blanker Hass auf Andersartige und enthemmter Vernichtungswille gegen vermeintliche Feinde des eigenen Kollektivs. In den Augen des Mobs waren wir keine Menschen mehr, sondern Faschistenschweine“ (3).

Für Marcus Vahlefeld sind die Gegendemonstranten von Erfurt diejenigen, die wie Faschisten agieren: „… für diese verwirrten Bürgerstöchter ist der Faschismus wirklich ein Problem. Und nicht weil der Faschismus von außen auf sie eindringt, sondern weil er in ihnen so tief drinsteckt“ (1). Zudem verweist Vahlefeld auf den Einfluß des norddeutschen Protestantismus. Schließlich wurden die meisten Gegendemonstranten aus dem Westen mit Bussen nach Erurt herangefahren. Die innerweltliche Askese des (reformiert, pietistisch oder evangelikal-freikirchlich geprägten) Protestantismus scheint eben unerbittlich zu sein.

Ging es in Erfurt am 4. Juli 2026 gar nicht um die AfD und deren Parteiprogramm, das doch etliche Überschneidungen bietet zum Programm der CDU von vor 2002? Diente der Parteitag nur als willkommener Anlaß, um angestaute Aggressionen los zu werden für Randale, Action und Gewalt. Zum Glück ist nicht noch Schlimmeres passiert.

Nicht zu verstehen ist, daß bislang kein einziger Gewalttäter festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt worden ist. Man stelle sich vor, was passiert wäre, wenn Rechte einem linken Fußtritte auf den Kopf verpasst hätten. Gibt es doch ein zweierlei Maß der Judikative? „Die Angriffe auf Journalisten von Apollo News und der ‚Jungen Freiheit‘ in Erfurt sind besorgniserregend und müssen lückenlos aufgeklärt werden“ – so die internationale Journalistenorganisation CPJ (4).
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„Widersetzen“ in Erfurt praktizierte brutale Gewalt sowie Mißachtung bzw. Ablehnung der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. Von überwiegend jugendlichen Gegendemonstranten der politischen  Linken. Erfurt unterstreicht damit zwei große zivilgesellschaftliche bzw. politische Aufgaben:
I. Gewaltprävention: Jugendliche von der Hinwendung zu Gewalt wegbringen. Diskussion statt Gewalt. Da viele gewaltbereite linke Protestierer eine Sachdiskussion ablehnen – aus Ideologiegründen (wir sind im Besitz der Wahrheit) oder um die eigene Unwissenheit zu vertuschen (wir kennen den Unterschied von links und rechts überhaupt nicht) – offenbart sich auch hier ein Problem der mangelnden politischen Bildung.
II. Schulmisere: 626.000 der 15- bis 24-Jährigen leben außerhalb des Bildungs- und Berufssystems. 1,2 Millionen der 15- bis 29-Jährigen sind nicht in Ausbildung, Studium oder Arbeit, sondern sie sind im Abseits. Mehr zu diesen katastrophalen Zahlen hier. Es darf nicht sein, daß immer mehr junge Menschen das Schulsystem verlassen ohne irgendeinen Abschluß. Ohne Wissen. Ohne Bildung. Ohne Knowhow. Ohne Perspektive. Aber körperlich eigenermaßen fit.
9.7.2026
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Ende von Beitrag „Widersetzen – aber ohne Gewalt“
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) Das „Widersetzen“-Team zwischen Bürgerlichkeit und innerem Faschismus
Psychogramm einer Linksextremistin
Die Pressekonferenz von „Widersetzen“ am Sonntag versprühte ja den Charme eines Erschießungskommandos. Der Begriff Faschismus waberte über den mit Goldfolie bedeckten Tisch wie sonst nur bei magischen Ritualen die angerufenen Geister, um sie gegenwärtig zu machen. Für jeden mit halbwegs Verstand war diese Pressekonferenz eine klassische Shitshow derjenigen, die dieses Land medial, universitär und politisch immer noch in ihren Klauen halten.
Dabei war das gebotene Bild mit zwei Anwälten, die unterbinden sollten, dass die anderen in ihrem Wahn etwas Justiziables von sich geben, eindrucksvoll. Daneben dann der Quoten-PoC (irgendjemand muss den Links-Grünen gesteckt haben, dass sie zu weiß und deutsch wirken), eine all die Unsicherheiten und Komplexe der heranwachsenden Generation ausstrahlende Lilahaarige und schließlich der/die genderfluide Noa Sander, der in seiner ewigen Wiederkehr des angerufenen Faschismus arg eingeschränkt und einfältig wirkte, dafür aber bereits sprachlich eine hohe Aggressivität ausstrahlte.
Protestanten sind besonders auffällig

Zwischen der Lilahaarigen und Noa Sander https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/wer-ist-dieser-noa-sander/ saß eine Dame, auf die ich den Blick heute richten möchte. Ihr buntes Hemd hat ja bereits einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Während der Pressekonferenz nannte sie sich Niki Leipold, im echten Leben ist ihr Name Annika Liebert, und seit spätestens 2019 tritt sie öffentlich auf. Zuerst bei Fridays for Future, inzwischen ist sie eingetragene Interessenvertreterin für Campact und darf auch im Deutschen Bundestag für ihre Lobbyarbeit ein- und ausgehen. Ihre Verkleidung als bürgerliches Aushängeschild mit einer grellen Omabluse und einem noch omahafter wirkenden Kassengestell war zumindest interessant gewählt. Geschmack und optische Besserstellung kann man ihr nicht vorwerfen, was in Problempony-Kreisen sicherlich gut ankommt.
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Annika Liebert dürfte Mitte zwanzig sein, sieht aber bereits aus wie eine Oma gegen Rechts. Vielleicht war diese Brückenfunktion auch Sinn und Zweck ihres Kostüms. Interessant an ihr ist die Strenge und das Unnachgiebige, das in bürgerlichen Verhaltensformen daherkommt, aber die Gnadenlosigkeit einer Gefängniswärterin ausstrahlt. Diesen Menschentypus findet man vor allem im protestantischen Umfeld, weil das Ausschließende, Gnadenlose und Eliminatorische im Protestantismus viel tiefer und stärker ausgeprägt ist als im auch geistlich toleranteren Katholizismus.
Ob es der deutsche Pietismus, das englische Viktorianische Zeitalter oder die US-Prohibitionsbewegung waren – es waren protestantische Bewegungen, und die Frauen waren mächtig, und ihre Moral und ihre Prüderie regierten ganze Länder und Kulturen. Die Political Correctness, die schließlich zum Wokismus führte, hat ihre Wurzeln ebenfalls in diesem protestantischen Pietismus, der dann, zwar als deutsche Erfindung, jedoch gespiegelt durch den apokalyptischen Evangelikalismus aus den USA nach Europa zurückkehrte.

Bürgertöchter sind auf Sinnsuche
Über Frau Liebert kann ich nur wenig sagen, nur dass sie mir, könnte ich diesen Wiedertäufer-Fanatismus und die Strenge ihrer Verachtung wegdenken, sympathisch erscheint. Ein bürgerliches Mädchen mit guten Manieren, das sicherlich aus ordentlichem Elternhaus kommend eine stabile Zukunft vor sich hätte.
Wo sie in den Fanatismus abgebogen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber der Werdegang von FFF zu Campact zu „Widersetzen“ ist ein typischer Weg dieser Generation, die sowohl der Gottferne als auch des Protestantismus wegen in Sekten ihr Heil sucht. Das war schon in den 1980er Jahren so, als die verschiedensten Sekten einen ungemeinen Reiz auf diese Bürgerstöchter ausübten. Dass diese Sekten inzwischen flächendeckend vom Staat finanziert werden, zeigt, wie stark inzwischen der Staat von diesen sektenartigen Abhängigkeitsverhältnissen profitiert.
Und für diese verwirrten Bürgerstöchter ist der Faschismus wirklich ein Problem. Und nicht weil der Faschismus von außen auf sie eindringt, sondern weil er in ihnen so tief drinsteckt. Und das hat mit einer Spiegel-Recherche zu den Großeltern nichts zu tun. Er steckt in ihnen drin, weil das Eliminatorische ihnen geistig-seelisch zu eigen ist, und sie gleichzeitig in ihrer Suche nach Sinn nie zu Gott finden, sondern immer nur zum Staat (der sie darin ja fördert). Und es ist dieser Glaube an einen Staat, der an die Stelle Gottes getreten ist, den ich für das fruchtbare Biotop für Faschismus halte.

Liebert wurde von bösen Kräften verführt
Noa Sander und die Lilahaarige haben andere Probleme, der Alibi-PoC wird für die Öffentlichkeit gebraucht, aber Frau Liebert ist das Sinnbild für eine wohlhabende Kultur, die in ihrer Sinnsuche von den bösesten Kräften aus Politik, Geld und Kirchen verführt wurde. So mutiert dieser Menschenschlag zu Kader-Persönlichkeiten, die jedes Todesurteil unterschreiben würden.
Geht die Schulung in den staatlich finanzierten NGOs weiter, werden sie irgendwann auch selbst Hand anlegen, weil es die Sekte so verlangt. Das ständige Schüren von Ängsten, die inkarnatorisch und nur durch Eigenleistung zu überwinden sind, führt dann unweigerlich in den Selbstabschaffungs- und Zerstörungsmodus. Ich wünsche Frau Liebert einen liebevollen Mann, viele wohlgeratene Kinder und vor allem: dass sie aus den Fängen dieser Sekten aussteigt. Gegen den Faschisten in sich muss sie weiter ankämpfen.
… Alles vom 8.7.2026 von Markus Vahlefeld bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/das-widersetzen-team-zwischen-buergerlichkeit-und-innerem-faschismus/
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Einige Kommentare:<
Sehr gut beschrieben. Wenn man in ihr Gesicht blickt – und Physiognomie ist ja Spiegel der Seele – sieht man genau dieses Unbarmherzige, fanatische , gnadenlose. ie ist der Typus einer Gefängniswärterin (um nicht die Bezeichnung mit den zwei Buchstaben zu bemühen), de völlig empathielos die missliebigen einsitzenden Elemente abstraft. Die anderen übrigens auch. Stalinistische Hardliner! Die würden mit Andersdenkenden genau das tun, was sie jetzt vorgeben zu verurteilen. Gnade uns, wenn diese Typen mehr Einfluss und mehr Macht haben. Babbaroli
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Zuerst dachte ich “ Herrje, ein neuer Spalterartikel aus dem Umfeld „Katholiken sind die Herzlicheren , Piusbrüder, Franco u. Pinochet wollten nur für Ordnung sorgen“ …
Aber ich muss zugeben, an der Behauptung mit den evangelischen ( oft Pastoren) töchtern ist was dran. Siehe RAF. Da passt das Schema auch oft.
Auch die Spiegelung zu den Evangelikalen in US passt.
Nun sollte man aber nicht nur auf das Strenge u. Unerbittliche schauen sondern mal in diese Gedankenwelt eintauchen. Diese Leute wissen um das Versagen der , (hauptsächlich ev. ) Kirchen im letzten deutschen Reich.
Sie wollen mit Strenge u. Kompromisslosigkeit durchsetzen, dass sich das nicht wiederholt. Genauso bei der RAF… Amsterdam
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Großartig, wie Sie den Quellen dieses Fanatismus am Beispiel dieser jungen Frau auf den Grund gehen. Faschismus ist das Gespenst ihrer Seele. Ihr Blick auf den Faschismus ist nicht historisch, es ist ein ausschließlich moralisch-religiöser Blick. Der Antifaschismus ist eine politischen Theologie, und der romantische Moment von Selbstergriffenheit ist die Quelle ihres gnadenlosen Fanatismus. Ich wünsche der jungen Frau eine Entwicklung zu innerer Freiheit. „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ „Die Fähigkeit zur Selbstdistanzierung ist der erste Schritt zur Genesung.“ Viktor E Frankl.    luggi
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„Wenn du den Charakter eines Menschen kennen willst, gibt ihm Macht“. (A. Lincoln). Ein als sinnlos empfundenes Leben soll mit Macht über andere gefüllt werden. Der Staat bzw. die deutsche Politkaste, die mittlerweile in jeden privaten Bereich eindringt und ihn ausfüllen will, jede Sekunde nach Aufmerksamkeit giert, ist für eine solche Schicht „das stärkste Kind am Spielplatz“, mit dessen Hilfe man Macht ausüben kann. Dieser brutale Rüpel steht immer im Hintergrund, auch wenn man sich staatsfern gibt.
Es fehlt die Intelligenz und die Empathie, um sich selbst als dessen fremdgesteuerter Lakai zu erkennen. Arbeiten und beten – nein, arbeiten um Steuern zu zahlen bis man tot umfällt – nein, aber Subventionen einstreifen, das Leben anderer verbrauchen und sich in Missionshalluzinationen ergehen (gerne auch mit Hilfe chemischer Substanzen) – ja. Kopfhörer
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Lieber Herr Vahlefeld, die Diagnose der Sinnsuchenden dürfte in die Zwölf treffen. Vor allem der politisch gar nicht korrekte Verweis auf den Protestantismus klärt m.E. schon 3/4 des Komplexes. Nicht richtig liegen Sie m.E. in der Vermutung, wonach es sich bei dem Kittelschürzen-Mummenschanz um eine bewusste Camouflage handelt. Es dürfte sich vielmehr um eine Art Mimikry handeln, wobei alle mit einer bestimmten Geisteshaltung am Ende so banal wie KZ-Aufseherinnen aussehen. Und Ihr letzter Absatz ist genial. joddeff
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„Die Pressekonferenz von „Widersetzen“ am Sonntag versprühte ja den Charme eines Erschießungskommandos.“ In der Tat, nach dieser Formulierung habe ich zwei Tage gesucht. Überhaupt ist dieser Artikel auch sprachlich ein Genuss, wie von Markus Vahlefeld nicht anders zu erwarten. Deutlich weniger Genuss verkörpern die Personen, um die es hier geht, ich glaube nicht, dass solche verbohrten Fanatiker überhaupt zu Gefühlsregungen wie Freude oder Begeisterung fähig sind. Obwohl: Begeisterung vielleicht schön, zumindest für ein paar Sekunden, wenn ihr Fußvolk fürs Grobe mal wieder einen Rääääächten elegant ins Krankenhaus geprügelt hat.
Ich ergänze: Da für mich Faschismus, abseits austauschbarer Symbolik und Uniformierung, ausschließlich für eine Geisteshaltung und Charakterbeschaffenheit steht – im Zentrum steht der Umgang mit Andersdenkenden und Abweichlern sowie deren Entmenschlichung -, halte ich den Begriff in Bezug auf die hier vorgestellten Personen schon für ziemlich treffend. Alles Projektion, sie übertragen das eigene Hasspotenzial permanent auf andere, die ihrem ideologischen Furor distanziert bis ablehnend gegenüberstehen. Sie unterstellen den „Verfemten“, wie etwa den in Wahrheit zutiefst bürgerlichen, versöhnlichen AfD-Delegierten, genau so zu denken und handeln wie sie selber, nämlich ihre Gegner nicht in der Diskussion zu besiegen, sondern zu vernichten. Was ihnen in manchen Fällen, nicht selten mit Unterstützung der ihnen potentiell zugeneigten Staatsmacht bereits gelingt – man denke nur an die diesem Milieu entsprungenen Meldestellen, zutiefst faschistische Einrichtungen, die in einem freiheitlichen Rechtsstaat überhaupt nichts zu suchen haben. Zum Schlusssatz: „Gegen den Faschisten in sich muss sie weiter ankämpfen.“ Jost Turek
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Sehr gute Beschreibung, geschätzter Herr Vahlefeld. Die innerweltliche Askese des (reformiert, pietistisch oder evangelikal-freikirchlich geprägten) Protestantismus ist unerbittlich und unerträglich. Jedenfalls für freiere und kreativere Geister ist das ein Gefängnis. Es mag Personen – besonders auch weiblichen Geschlechts – geben, die sich gerade in diesem Gefängnis wohlfühlen, weil es Sicherheit und Richtigkeit ausstrahlt. Mir kommt dabei Heideggers „Gestell“ in den Sinn, ein Begriff, mit dem er die Anverwandlung (Assimilation) des modernen Menschen an einen technokratischen Zweck-Nutzen-Zusammenhang zum Ausdruck bringt. Übertragen auf die im Artikel beschriebene junge Dame bedeutet das: Sie lebt in einer Matrix. Das normale Leben hat keine Relevanz mehr für sie. Durch ihre gestrenge, gestochen überscharfe Brille nimmt die Wirklichkeit wahr. Und das Glas dieser Brille ist knallig schillernd verfärbt. Früher war dieses Brillenglas mit einem religiösen Goldgrund unterlegt. Der wurde ausgetauscht in eine grün-rote Tönung. Dass die Dame alle ihre sonderbaren Wahrnehmungen für bare Münze hält, ist das eigentlich Tragische an ihrer extrem verkürzten, grausamen Weltanschauung. Gottfried
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Also lieber Herr Vahlefeld, dieser Artikel sitzt mit jedem Satz, inhaltlich und formal eine absolute Punktlandung. Der Kampf gegen den Faschismus ist der Kampf gegen seine eigenen Dämonen. Diese Eigendynamik ist erschreckend. Mathias
Ende Kommentare
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(2) Sie beklatschte Gewalt gegen Reporter: „Widersetzen“-Sprecherin arbeitet als Kampagnen-Managerin bei linker NGO
Als der linksextreme „Widersetzen“-Sprecher Gewalt gegen Journalisten rechtfertigte, saß „Niki Leipold“ daneben und applaudierte. Apollo News hat herausgefunden, wer seine Co-Sprecherin wirklich ist. Sie arbeitet für die Kampagnen-Organisation Campact.
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Auf der Pressekonferenz nach der gescheiterten Parteitagsblockade in Erfurt rechtfertigten die offiziellen Sprecher des Anti-AfD-Bündnisses „Widersetzen“ die körperlichen Angriffe auf drei Reporter von Apollo News. Eine der Sprecherinnen gab sich als Niki Leipold aus. Sie saß neben Noa Sander, jener Person im Zebralook, die auf eine Frage zu den Angriffen antwortete, Faschisten mit Presseausweis seien immer noch Faschisten. „Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen.“ Leipold applaudierte daraufhin zustimmend.
Über Sander ist inzwischen bekannt geworden, dass er in der vom Verfassungsschutz beobachteten „Interventionistischen Linken“ aktiv ist, die Bündnisse zwischen Antifa-Schlägern und gemäßigteren Linken schmiedet, um den revolutionären Umsturz zu planen (Apollo News berichtete https://apollo-news.net/widersetzen-sprecher-kommt-von-linksextremer-organisation-die-vom-verfassungsschutz-beobachtet-wird/). Zu seiner Co-Sprecherin konnte Apollo News nun ebenfalls weitere Details herausfinden…. Alles vom 7.7.2026 bitte lesen auf
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(3) Apollo News-Reporter vor Ort: So haben wir die Hetzjagd in Erfurt erlebt
Die brutale Hetzjagd in Erfurt hat gezeigt, wie dünn die Decke der Zivilisation ist: Innerhalb von Sekunden wurde aus Demonstranten ein fanatisierter Mob, der uns zu Vogelfreien erklärte und minutenlang durch die Stadt jagte. Aber uns schüchtert ihr nicht ein, liebe Antifa. Wir machen weiter – jetzt erst recht.

Einzelnen Demonstranten mit letzten Restbeständen menschlicher Regungen gelang es zunächst, die Angreifer zurückzuhalten und sich schützend vor uns zu stellen. Ich kam wieder auf die Beine. Doch der wütende Pulk um uns herum rüstete verbal nicht ab. Ein Mann mit Glatze, dem die Aggressivität geradezu ins Gesicht geschrieben stand, drang zu uns hervor und brüllte: „Ihr habt euch den falschen Tag ausgesucht, ihr Wichser“. Weiter drohte er: „Seht fucking zu, dass ihr Land gewinnt.“ Nur wenige Sekunden später folgten buchstäbliche Gewaltexzesse mit Schlägen ins Gesicht und Kopftritten. Die umstehenden Demonstranten, die weder wussten, wer wir sind, noch wussten, was überhaupt vorgefallen war, schlossen sich entweder umstandslos der Verfolgung an oder heizten die aggressive Stimmung mit „Nazis raus, Nazis raus!“-Parolen und „Wir kriegen euch alle“-Rufen weiter an.
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Es war, als hätte eine unsichtbare Hand von jetzt auf gleich einen Schalter umgelegt: Innerhalb kürzester Zeit wurde aus friedlichen Demonstranten mit menschlichen Hemmungen eine gleichgeschaltete Masse, bei der an die Stelle von individuellem Denken und gesundem Menschenverstand animalische Triebe und kollektive, entgrenzte Gewaltbereitschaft traten. Fritz Bauer, jüdischer Jurist und Generalstaatsanwalt, der vor allem durch seine zentrale Rolle bei der juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen bekannt wurde, erklärte einst: „Ich glaube, es ist eine traurige Wahrheit, dass wir unserem Affenzustand noch sehr nahe sind und dass die Zivilisation nur eine sehr dünne Decke ist, die sehr schnell abblättert.“ Bauer hatte recht: Was wir erlebt haben, war schlicht das Ende der Zivilisation.
Es fällt schwer, das zu sagen und zu schreiben, und dennoch sagen wir es so deutlich: Was uns in Erfurt in diesen Minuten entgegengeschlagen ist, waren die primitivsten, archaischsten und gefährlichsten Urinstinkte des Menschen als Herdentier: blanker Hass auf Andersartige und enthemmter Vernichtungswille gegen vermeintliche Feinde des eigenen Kollektivs. In den Augen des Mobs waren wir keine Menschen mehr, sondern Faschistenschweine – beziehungsweise „Faschist*innen mit Presseausweisen“, wie „widersetzen“-Sprecher Noa Sander sagen würde. Und damit waren wir in der antifaschistischen Ideologie – „Antifa bleibt Handarbeit“ – legitime Ziele für brutalste und rücksichtsloseste Attacken.
Damit habt ihr, liebe Antifa, der Öffentlichkeit endgültig gezeigt, was ihr wirklich seid: traurige totalitäre Figuren und lupenreine Antidemokraten, die Andersdenkende dem aufgestachelten Mob zum Fraß vorwerfen, im Zweifel zu Vogelfreien erklären und politische Gewalt bejubeln, wenn es die vermeintlich „Richtigen“ trifft. Ihr habt klargemacht, dass Menschenwürde sowie Meinungs- und Pressefreiheit für Andersdenkende nicht gelten sollen. Aber wenn Grundrechte nicht für alle gelten, dann gelten sie überhaupt nicht.
… Alles vom 8.7.2026 von Jonas Aston und Marius Marx bitte lesen auf
https://apollo-news.net/das-ende-der-zivilisation-so-haben-wir-die-hetzjagd-in-erfurt-erlebt/
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(4) Internationale Journalistenorganisation berichtet über Angriffe auf Apollo News-Reporter
Die internationale Journalistenorganisation „Committee to Protect Journalists“ (Kommittee zum Schutz von Journalisten, CPJ) hat über die Angriffe auf Journalisten von Apollo News und der Jungen Freiheit berichtet. Die Organisation mit Sitz in New York City setzt sich weltweit für die Sicherheit von Journalisten ein. In dem Bericht heißt es, dass Jonas Aston, Marius Marx und ein dritter Journalist medizinische Behandlung benötigten, nachdem sie „verfolgt, geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen“ worden waren, während sie über den Parteitag in Erfurt berichteten.
Es wird auch darüber berichtet, dass der Journalist Vadim Derksen von der Jungen Freiheit geschlagen wurde und ihm das Handy weggenommen wurde (mehr dazu hier). „Die Angriffe auf Journalisten von Apollo News und der ‚Jungen Freiheit‘ in Erfurt sind besorgniserregend und müssen lückenlos aufgeklärt werden“, sagte der Europabeauftragte des CPJ laut Pressemitteilung.
… Alles vom 8.7.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/internationale-journalistenorganisation-berichtet-ber-angriffe-auf-apollo-news-journalisten/
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Committee to Protect Journalists CPJ in New York:
https://cpj.org/

 

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