Totalitarismus

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Blick übers Dreisamtal über Freiburg zu den Vogesen im November 2020

Blick vom Schwarzwald übers Dreisamtal nach Freiburg bis zu den Vogesen im November 2020

 

 

Totalitarismus: Gesundheitsschutz als absoluter Wert
„Wir stehen wieder vor einer Weichenstellung zwischen offener Gesellschaft und Totalitarismus. Die Wortwahl ist keine Verbalhuberei, sondern präzise:
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Mit Totalitarismus
ist in der Politikwissenschaft eine Herrschaftsform gemeint,

in der der Staat im Namen einer höheren Ideologie
in alle sozialen Verhältnisse hineinregiert,
ohne Grenzen und Schranken.
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Die heutigen Feinde der offenen Gesellschaft tun dies (…):
Man setzt bestimmte Werte absolut, wie Gesundheitsschutz oder Klimaschutz. Eine Allianz aus Experten und Politikern nimmt für sich in Anspruch, das Wissen zu haben, wie man das gesellschaftliche bis hin zum familiären und individuellen Leben steuern muß, um diese Werte zu sichern.“
Michael Esfeld, Wissenschaftsphilosoph, in der „NZZ“ am 1.4.2021

 

Corona: Anleitung zum smarten Totalitarismus 
„Totalitäre Herrschaft beraubt die Menschen nicht nur ihrer Fähigkeit zu handeln, sondern macht sie im Gegenteil, gleichsam als seien sie alle wirklich nur ein einziger Mensch, mit unerbittlicher Konsequenz zu Komplizen aller von dem totalitären Regime unternommenen Aktionen“ (Hannah Arendt, „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“).
Nicht nur der Gründer des „World Economic Forum“, Klaus Schwab, auch viele Politiker haben gleichsam jubelnd gesagt, dass die von der WHO ausgerufene Corona-Pandemie gezeigt habe, auf wieviel die Menschen verzichten könnten.
Der Zynismus hinter dieser Aussage ist bemerkenswert. Da werden den Menschen – fast allen Menschen, „als seien sie alle wirklich nur ein einziger Mensch“ – staatlicherseits aufgrund von Notstands- oder entsprechenden Gesetzen „mit unerbittlicher Konsequenz“ viele Grundrechte (der Person, der Freizügigkeit, der Unverletzlichkeit der Wohnung und der Versammlungsfreiheit) entzogen und ihnen Auflagen gemacht, die bis vor kurzem undenkbar waren und deren Dauer mit ständig wechselnden Begründungen verlängert wird – um dann befriedigt festzustellen: Geht doch!
Man kann das Argument ins Absurde steigern, um zu sehen, wie „kaputt“ es ist: Nimm jemandem alles weg, sperre ihn ein, dann lobe, wie fantastisch es sei, auf was er alles verzichten könne! Und wenn das dann auch noch Milliarden betrifft, ist es sogar noch viel fantastischer! Denn es ist ja nur ein sanfter Zwang und dient doch einem höheren Zweck! Nur welchem?
Interessant dabei ist, dass die Einschränkungen meist von jenen uneingeschränkt befürwortet werden, die selber nur ausgesuchte Einschränkungen (wie die fotogen getragene Maske) erleiden und möglicherweise Nutznießer der Krise sind: Herr Schwab wird weiterhin Vielflieger sein, um den „Great Reset“ zu propagieren; unsere Politiker, die immer weniger kontrolliert werden, nehmen ihr Essen im nach wie vor geöffneten Parlamentsrestaurant ein; die Beamten, die perverse und oft widersprüchliche Verordnungen erfinden und durchsetzen, haben keine Einkommensverluste, und die vom „Lockdown“ am meisten begeisterten „Bürger“ sind staatsgläubige Wähler der Grünen, SPD und Linken, also meist gleichfalls Staatsbedienstete oder vom Staat Alimentierte, die auch nicht verstehen, worüber sich die (im Übrigen von ihnen unisono gehassten) Selbstständigen aufregen, die doch nur dazu da sind, ungefragt das Geld für linke Projekte aufzubringen und derzeit in den Untergang oder die de-facto-Verstaatlichung getrieben werden. Das chinesische Vorbild – „Lockdown“ als scheinbar einzig erfolgreiche Lösung bei einer Pandemie und ein smarter kapitalistischer Sozialismus – ist mit Händen greifbar.

Apropos „neuer Mensch“: Eine ebenfalls ins Philosophische reichende Frage ist die der Wirkweise der Impfstoffe. Nicht vergessen: Es sollen über sieben Milliarden Menschen geimpft werden, denn die Pandemie wird erst vorbei sein, „wenn die ganze Welt geimpft sein wird“ (Bill Gates und Angela Merkel). Während interessanterweise aber gerade chinesische Impfstoffe (zum Beispiel Vero der Firma Sinopharm) auf dem klassischen und sicheren Prinzip abgetöteter Viren beruhen, wie es zum Beispiel gegen Diphtherie, Hepatitis B, Kinderlähmung, Keuchhusten und Tetanus erfolgreich zum Einsatz kommt, also das Antigen körperfremd ist, sollen durch die Impfstoffe sowohl von BioNTech/Pfizer (D/USA) als auch von AstraZeneca (GB) die eigenen Zellen des Geimpften dazu gebracht werden, das Spike-Protein zu produzieren, also gleichsam das Virus zu imitieren. Auch wenn die mRNA nach einiger Zeit angeblich aus den Zellen verschwindet, handelt es sich um einen ethisch bedenklichen Vorgang: ich stelle den körperfremden Schadstoff selber her, gegen den ebenfalls ich dann die Antikörper produziere. Für China ist der Mensch schon Ersatzteillager, für den Westen ist er neuerdings Fabrik von Proteinen, die er auf natürlichem Weg nie produzieren würde – was kommt in diesem transhumanistischen Gleichschritt der Systeme als Nächstes? Wer da nicht innehält und nachfragt, ist selber schuld.

Nun könnte tatsächlich die Corona-Pandemie all diese Maßnahmen doch erfordert haben; das sollte man immerhin konzedieren, dass es guten Willen noch gibt bei den Politikern. Schließlich, so wird recht naiv gesagt, habe fast die ganze Welt „mitgemacht“, also müsse „etwas dran sein“. Ich hätte mit meinen Befürchtungen so gerne unrecht. Die empirische Prüfung wird hoffentlich irgendwann sehr einfach durchgeführt werden können:
Wenn alle Maßnahmen nach dem Ende der Pandemie
rückgängig gemacht worden sind,
dann war die Pandemie allein der Grund für die Maßnahmen.

Aber das ist bekanntlich schon von verschiedenen Seiten ausgeschlossen worden: Es wird keine Rückkehr zur „alten Normalität“ geben.
Ist damit eigentlich nicht auch schon bewiesen, dass die Bekämpfung der so genannten Corona-Krise nur Vorwand für die Errichtung eines smarten Totalitarismus ist?
… Alles vo 1.3.2021 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/anleitung_zum_smarten_totalitarismus
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Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. habil. Adorján Kovács, geboren 1958 in Stolzenau an der Weser, ist niedergelassener Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurg. Er hat 20 Jahre an einer Universitätsklinik gearbeitet, über 150 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und sich zur regionalen Chemotherapie bei Kopf-Hals-Krebspatienten habilitiert. Er ist auch publizistisch tätig.
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Einige Kommentare:
Das Besondere am Totalitarismus ist das Schaffen eines neuen Denkens.
Vor allem die Jugend wird hierbei gekapert. Das Althergebrachte soll abgeschafft, neue Ziele sollen angestrebt werden. Es geht dabei meist um nicht weniger als die Rettung der Nation, des Volkes oder beispielsweise des Klimas. Die Ziele werden immer als gerecht und ihr Erreichen als unbedingt notwendig angesehen. Wer oder was sich hierbei in den Weg stellt, wird gnadenlos abgeräumt. Die Jugend folgt den neuen Losungen in der Regel kritiklos. Zu gern lässt sie sich begeistern, mitreißen. Kritiker werden als ewiggestrig belächelt oder bekämpft. Leistung spielt kaum noch eine Rolle, sondern stattdessen die bedingungslose Gefolgschaft. Auf diese Weise erfahren etwa auch schlechtere Schüler Wertschätzung. Ihr Enthusiasmus für die „gute Sache“ gleicht die schwachen Schulleistungen mehr als aus. So erging es auch der Hitlerjugend oder den BDM-Mädchen.
1.3.2021, w.A., AO
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… weltweiten Entwicklung in Richtung Sozialismus
Ein guter Artikel. Die Corona Hysterie ist aber nur eine Beschleunigungsphase in einer seit vielen Jahrzehnten laufenden weltweiten Entwicklung in Richtung Sozialismus (ich wiederhole mich, aber egal). Die Staatssektoren werden immer größer und mächtiger, während die individuellen Rechte bzw. die Vertragsfreiheiten und ständig weiter eingeschränkt werden. Die Staaten entwickeln sich zu Orwell’schen Monstern, die supranationale Dimensionen erreichen können (EU).++ Die moderne Technologie und der weltweite Handel haben eine natürliche Tendenz zur Vereinheitlichung technischer und legalistischer Standards (wobei die legalistische Vereinheitlichung nicht notwendig ist, z.B. schafft es SAP auch ohne). Für die zukünftige Entwicklung ist m.E. nicht der WEF (und schon gar nicht Klaus Schwab) entscheidend, sondern nach wie vor die großen Staaten mit ihren Staatsapparaten und ihren ganz handfesten Machtinstrumenten (Armee, Atombomben, Polizei, Notenbanken, … ), wobei es eventuell zur Symbiosen mit großen Konzernen kommen kann. Aber im Endeffekt sind die großen Staaten stärker, außerdem sind viel große Konzerne de facto Staatskonzerne. In den typischen Wohlfahrtsstaaten kommen zum Staatsapparat noch die großen Sozialbereiche hinzukommen (wie der Artikel richtig feststellt, ist die Überalterung wichtig). ++ Der Hang zum Sozialismus ist anscheinend tief in der menschlichen Psyche verankert. Evolutionär betrachtet kann der Mensch ohne Horde nicht überleben.
13.2021, THB.

… versucht der Staat die Kontrolle an sich zu reissen
Ich sitze hier und ringe um Worte, um das zu beschreiben, was hier vor sich geht. Es ist aber nicht mehr beschreibbar. Wir befinden uns außerhalb unseres üblichen Denkens und Handelns. Es gibt eine neue Nomenklatura. Wir hier auf der Achse, die die Freiheit und das eigenständige Denken wie die Luft zum Atmen brauchen, spüren diese Veränderung, dieser Wille zur Unfreiheit. Und wir sind bass erstaunt darüber, dass es anderen nicht auffällt, die sich bereitwillig in die Arme einer totalitären Staatsapparatur werfen, um sich beschützen und bevormunden zu lassen. Ich selbst verspüre überhaupt keinen “Schutz” durch den Staat, ich spüre nur Unfreiheit, ich spüre, wie sich der Staat meiner bemächtigt, wie er mich an der Gurgel packt, an die Wand drückt und sagt: Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt! – Für mich ist jeder getragene Gesichtslumpen eine Ehrerbietung vor dem Gessler-Hut, eine Demonstration der Unterwerfung. Wir haben im Westen unsere kulturelle Stabilität und Homogenität über Bord geworfen zugunsten einer archaischen, wilden, unterdrückerischen Ideologie mit Anspruch auf Ausbreitung und Eroberung, die keine halben Sachen kennt und macht, sondern im Absoluten und Realen sich austobt; nichts bietet ihr Einhalt, nichts hält sie auf; die westliche Toleranz ist der Schmierstoff ihrer Ausbreitung.
Meine These: Der Westen hat hierüber seine Ohnmacht erkannt, seine Zwickmühle, in welcher er sich hineinmanövriert hat. Er sucht nach Ausgleich, nach einem Betätigungsfeld, auf welchem er seine Mächtigkeit und Kontrolle zurückgewinnen kann. Je mehr es drunter und drüber geht im multi-kulturellen Schlamassel, desto schärfer und rabiater versucht der Staat die Kontrolle an sich zu reissen, und tobt sich an der braven, rechtschaffenden Bevölkerung aus.
13.2021, B.M
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… Arendt, Macchiavelli, Hobbes, Rousseau, Marx
Stimmt vollkommen, was mein Fachkollege über die „Corona- Massnahmen“ subsummiert. Diese in vieler Hinsicht inadäquaten Verordnungen sind Instrumentalisierungsinstrumente in Richtung neuer Staatsordnung. Und nicht nur Hannah Arendt, weist darauf hin. Die Blaupause für solche politischen Konzepte übernehmen unsere heutigen Protagonisten schon von Macchiavelli,Hobbes, Rousseau, Marx etc. – Alles schon da gewesen. Also wehret den Anfängen!
1.3.2021, H-P.M.
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Beweis: Corona als Vorwand
„Ist damit eigentlich nicht auch schon bewiesen, dass die Bekämpfung der so genannten Corona-Krise nur Vorwand für die Errichtung eines smarten Totalitarismus ist?“ Ja, werter Autor. Auch, daß Verschwörungstheorethiker à la Gates, Schwab, Merkel samt medialer Gleichschaltung überall ungeniert ihre Pläne verkünden, wenn Sie aber ein Kritiker z i t i e r t, DIESE zu Verschwörungstheoretikern stigmatisiert werden. Ein infames, leicht zu durchschauendes Spielchen. Wehrt Euch.
1.3.2021, S.SCH
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… Klaus Schab: auf wieviel die Menschen verzichten könnten
Der multipel ausgezeichnete und hochgelobte Herr Klaus Schwab und seine ausgezeichneten Mitstreiter und Profiteure sind der Meinung, “dass die von der WHO ausgerufene Corona-Pandemie gezeigt habe, auf wieviel die Menschen verzichten könnten”. Anhand eines zu Unrecht in Einzelhaft sitzenden Menschen kann man auch prima “zeigen”, “auf wieviel die Menschen verzichten können”.
Am Beispiel des Kaspar Hauser wurde ja auch gezeigt, was ein Mensch überleben kann. Bei solcher Logik wird mir ganz schlecht. Gut daran ist nur, dass sie die Denke derer offenbart, die über uns Macht ausüben, ohne je gewählt worden zu sein. Ja, es stimmt, wir werden uns als Gesellschaft entscheiden müssen, in welche Richtung wir gehen wollen: 1. Zurück oder hin zu einer freien, wirklich demokratischen Bürgergesellschaft. 2. Den Weg, der zu einem massenmedial konditionierten, pseudodemokratischen Kollektiv führt. Wir stehen an einer Weggabelung. Wenn wir uns nicht entscheiden, werden Schwab & Co. uns wohl weiterhin auf Weg Nummer 2 schieben.
1.3.2021, TH.SCH
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… sozialer, geistiger Tod
Th.Wagner: Ihren sehr bewegenden Kommentar möchte ich vollumfänglich zustimmen. Es ist auch meine Meinung, dass der Tod eines Menschen nicht nur durch sein physisches Ableben definiert werden darf. Für ein denkendes Wesen, wie den Homo sapiens, bedeutet bloße Existenz anstelle von LEBEN den geistigen Tod, unabhängig davon, ob es der Betroffene wahrnimmt oder wahrnehmen möchte. “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein”, erkannte schon Moses. Genau das unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten. Wer seinen Mitmenschen nur das Brot gewährt, nimmt ihnen das LEBEN und ist ein Verbrecher.
1.3.2021,T.SCH
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… wenn man beruflich und finanziell ausgenockt, sprich finanziell “getötet” wird
@ Prof. Kovàcs: “…tatsächlich Menschen mit anderer Meinung aus und gibt sie ihnen nicht den sozialen Tod? Blutige Tötungen wird dieses smarte System wahrscheinlich vermeiden: ein Fortschritt. Dafür müssen wir dankbar sein. ”
Meinen Sie “dankbar sein” ironisch? – Ich habe selbst erlebt, wie es ist, wenn man beruflich und finanziell ausgenockt wird, sprich finanziell “getötet” wird. – Da erschien mir der Tod als das Ende des Lebens geradezu sanft. Das was Sie beschreiben mit der Vernichtung der sozialen Existenz ist die “neue” Art von Folter – eine der schlimmsten Formen der Folter. Denen, den das passiert, erfolgt der soziale Rückzug aus der Gesellschaft, wegen der Blamage es nicht geschafft zu haben und neuerdings auch die zwangsweise Isolierung von anderen Menschen durch Verhaltensvorschriften der Regierungen. – Ich teile hier nicht die ärztliche Meinung, dass ein Leben um jeden Preis lebenswert ist. Wer sozial vernichtet wird, dem ist eigentlich alles entzogen, weil die soziale Vernichtung den inneren Lebensmut zerstört. Damit hat dieser Mensch aufgehört menschlich zu existieren. Seine Ideen, seine Person und sein Individualismus sind für ihn selbst und für die Gesellschaft verloren. – Sollte dieser Mensch weiterleben, so ist er für die Gesellschaft als wertvolles Mitglied verloren – das Vertrauen in die breite Masse der Mitmenschen ist zerstört.
1.3.2021, Th.W.
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Finanzieller Tod
@Th.Wagner: Ihren sehr bewegenden Kommentar möchte ich vollumfänglich zustimmen. Es ist auch meine Meinung, dass der Tod eines Menschen nicht nur durch sein physisches Ableben definiert werden darf. Für ein denkendes Wesen, wie den Homo sapiens, bedeutet bloße Existenz anstelle von LEBEN den geistigen Tod, unabhängig davon, ob es der Betroffene wahrnimmt oder wahrnehmen möchte.
“Der Mensch lebt nicht vom Brot allein”, erkannte schon Moses. Genau das unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten. Wer seinen Mitmenschen nur das Brot gewährt, nimmt ihnen das LEBEN und ist ein Verbrecher.
1.3.2021, T.SCH

Diese “Pandemie” kann niemals enden, da sie ja auch nie begonnen hat. Darauf wird man sich wohl einrichten müssen, wenn man keinen Weg findet, wie deren Erfinder entmachtet werden.
1.3.2021, R.H.
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Man erkennt den Totalitarismus auch daran,
wenn Massenorganisationen und Massenspektakel wie Sportvereine und Spielveranstaltungen für die Propagierung von politisch erwünschten Denk- und Verhaltensweisen eingesetzt werden. Die Regenbogenflagge als Eckfahne beim Fußball oder der kollektive BLM-Kniefall vor Spielbeginn (England) sind ein Zeichen davon. Natürlich dient alles nur einem guten Zweck – wie immer. Früher oder später läuft es im Totalitarimus immer darauf hinaus, dass für die Durchsetzung solcher guten Zwecke Verbrechen in Kauf genommen werden.
1.3.2021, J-H.SCH
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Was mich irritiert, sind die smarten Analysen,
die mit großer Leichtigkeit alles richtig erkennen, um schließlich das Fazit “links” zu ziehen. Gibt es nicht irgendwo einen Stolperstein, der umgedreht werden sollte, unter dem es krabbelt und wimmelt? WEF, Klaus Schab und der Sozialismus, das soll mir mal einer erklären? Ganz abgesehen davon, daß die Pharmabranche eine Schattenregierung ist. Die Bayer AG hat Monsanto übernommen, wir erinnern uns, Roundup, und Monsanto hat über das Patentrecht die USA übernommen. Wo genau ist da Platz für “links”? Kulturmarxismus ist kein Sozialismus. Kulturmarxismus ist Degeneration, Fäulnis, ein Schimmelpilz, der dann ausbricht, wenn das Gebälk morsch und einsturzgefährdet ist. Man kann ja wohl schlecht sagen, daß Börsenspiele und Bankenrettung Marxismus sind? Die Sache ist, daß diese V
1.3.2021, Lut
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Wie läuft die Entmachtung der Bürger?
Die regierungskonformen Medien und die Öffentlich Rechtlichen belegen jegliche ernsthafte Kritik mit dem in Deutschland maximalen Bann “Nazi”. So schaltet man Opposition von Anfang an prinzipiell aus. Eine demokratisch notwendige Opposition wird quasi mit “Nazi” gleichgesetzt und damit fällt die Auseinandersetzung mit deren Kritik in der Öffentlichkeit weg. Freiheitliche Demokratie ist aber ohne eine tatsächliche Opposition nicht zu machen. Auch wenn einige Politikerinnen in Deutschland öffentliche Kritik als störend empfinden.
1.3.2021, B.K
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… über das Juncker-Prinzip in die Diktatur
Ah, nun kann man kommentieren, Danke! An den Autor ein besonderer Dank, ein hervorragender Text, der jedem “Volksvertreter” jeden Morgen mit 120 dB ins Ohr geblasen gehört. Und ja, wir werden NIE MEHR so leben, wie vor 2020. Macht Euch das klar, man wird uns AUF EWIG unter dem Joch halten, Gründe werden dem Pack genug einfallen. Nur, wenn wir uns kollektiv und massiv, mit allen Mitteln, zur Wehr setzen und diese Terrordiktatur beenden, kann ein normales Leben wieder möglich werden. Würden Wahlen etwas ändern, wären sie längst verboten (Tucholsky).
Diese Diktatur ist schlimmer als die, die wir auf deutschem Boden schon hatten, sie schleicht sich heimlich unter dem Deckmantel der Fürsorge ins Land, verbreitet zunächst Todesängste und Panik, versetzt die Menschen mehrheitlich in eine Angststarre und arbeitet dann nach dem Juncker-Prinzip:
“Wir beschließen etwas, stellen es in den Raum und warten dann einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.” –
Nicht ein Virus, nicht letaler als andere Influenza-Viren, ist die Gefahr, sondern die, die uns wie Feudalherrscher unterdrücken. Lügner, Betrüger, Rechtsbeuger und -brecher, Verräter und schlichte Kriminelle. Wie lange dulden wir das noch? Bis es kein Zurück mehr gibt??
1.3.2021, H-J.W.
Ende Kommentare

 

 

Lothar Fritze: Angriff auf den freiheitlichen Staat
Den Ausnahmezustand als Regelzustand etablieren
Der Politikwissenschaftler Lothar Fritze beklagt die Totalitarisierung der Politik im Namen einer Multikulti-Ideologie
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Der französische Philosoph Alain Finkielkraut, Sohn eines Auschwitz-Überlebenden, bezeichnete seinerzeit Kanzlerin Angela Merkels Rechtsbruch der Grenzöffnung samt illegaler Massenzuwanderung als „dumm und selbstmörderisch“. Auch für die Kirchen zeigte er Unverständnis: Papst Franziskus „unterzeichne ohne mit der Wimper zu zucken den Tod Europas, so wie wir es kennen“. Währenddessen findet in Deutschland ein grenzenloser Sozialbetrug angeblicher „Flüchtlinge“ statt, und seit 2015 wurden mehr Bürger von Zuwanderern getötet, als es Mauertote während der SED-Diktatur im kommunistischen Unrechtsstaat DDR gab.

Der Philosoph und Politikwissenschaftler Lothar Fritze, bis 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden, befaßt sich in seinem neuen Werk „Angriff auf den freiheitlichen Staat. Über Macht und ideologische Vorherrschaft“ mit der Totalitarisierung der Demokratie durch die Propaganda der politiko-medialen Eliten, derweil sich die einheimische Bevölkerung in einem Zustand radikal endogener Anästhesie befindet.
Dieses Demobilisierungskonzept funktioniert inzwischen so gut wie noch nie in der Geschichte der Deutschen, die damit zum identischen Subjekt-Objekt der Verunsicherung durch Umvolkung in einem abstraktifizierenden Akt der eigenen Aufhebung degradiert werden.
Tatsächlich sind der globalistischen, multikulturellen Ideologe Staaten, Nationen und Traditionen prinzipiell ein Graus und Völker sowieso. Das „friedliche“ Modernisierungsprojekt, welches sich in einer plünderungsökonomischen Aneignung von monetärem Reichtum der „schon länger hier Lebenden“ durch die „neu Hinzugekommenen“ erschöpft, wird zu einem Naturzustand, ähnlich dem von Hobbes im Leviathan beschriebenen: man ist von Fremden umgeben, isoliert, ohne Bindung an eine Gemeinschaft und lebt irgendwie außerhalb der Gesellschaft. Der Weltrettungswahn in der Dekade des Menschenrechtsimperialismus verabschiedet sich in der Konfrontation mit rechtspopulistischen Dissidenten als etablierte Staatsgewalt vom vertrauten Bezugssystem, der Volkssouveränität, um schließlich zur treibenden Kraft der Auflösung des Staatsvolkes zu werden.
Doch hat der Menschenrechtsimperialismus eine „mission impossible“ zum Programm erhoben. Das emphatisch gemeinte Gefasel von einer neuen Weltordnung war nie etwas anderes, als die Modernisierungsruine einer medial vermittelten Weltöffentlichkeit als tragfähiges Konzept zu verkaufen. Die beschränkte Reichweite – die mittel-osteuropäischen Staaten denken nicht daran, zu Brandherden des Multikulti-Wahns zu werden – ist indes keine Frage mangelnder politischer Entschlossenheit, überfordert aber spätestens seit der Corona-Krise die finanziellen Potenzen der Bundesregierung heillos. Hinzu kommt, daß die „Weltinnenpolitik“ der EU nicht klappt, und so halluziniert sich die politisch-mediale Klasse eine simulative Fortschreibung der kollabierten territorialstaatlichen Ordnung zurecht, deren irres Konstrukt nicht einmal die Menschenrechtshüter vor Ort überzeugt.
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Die Grenzen ihrer Allmacht vor Augen, versucht man den Ausnahmezustand als Regelzustand zu etablieren. So wird der Kulturkampf eskalieren, weil er wie Lothar Fritze zu Recht bemerkt, ein Angriff auf den freiheitlichen Staat ist. Das Gegenstück zum Widerstand gegen die Eliten skizzierte Carl Schmitt 1933: „Dadurch daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk.“
… Alles vom 13.11.2020 von Werner Olles zu „Den Ausnahmezustand als Regelzustand etablieren“ bitte lesen in der JF 47/20, Seite 21
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Lothar Fritze: Angriff auf den freiheitlichen Staat. Über Macht und ideologische Vorherrschaft.
Basilisken-Presse, Marburg an der Lahn 2020, gebunden, 279 Seiten, 24,80 Euro