In Haft: Dr med Bianca Witzschel

Auch Pfingsten 2026 verbringt die Ärztin Dr. Bianca Witzschel weiter hinter Gittern im Gefängnis von Chemnitz. Michael Hauke hat sie besucht – siehe Anlage (1) unten.
Die Ärztin hat sich beim Ausstellen von Attesten zu Corona-Masken und Impfungen von ihrem fachärztliches Gewissen, ihrer Verantwortung gegenüber den Patienten (die vorab eingehend untersucht worden sind), dem hippokratischen Eid und den Wissenschaften leiten lassen.
Deswegen wurde die Ärztin 476 Tage in Untersuchungshaft genommen und nach dieser langen Zeit der Ungewißheit schließlich zu zwei Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil wurde am 19. September 2025 bestätigt. Mehr hier.

Corona-Ärztin Dr. Bianca Witzschel im Gefängnis Chemnitz an Pfingsten 2026 - schämt euch!

Corona-Ärztin Dr. Bianca Witzschel im Gefängnis Chemnitz an Pfingsten 2026 – schämt euch!

Ein Unrechts-Urteil. Sogar der US-Gesundheitsminister Kennedy schrieb deshalb an seine deutsche Kollegin.

Es ist chic, sich über alles Unrecht irgendwo in der Welt zu echauffieren. Und vielleicht ist dies ja auch gut so. Aber warum bleibt die schweigende Mehrheit still zum Unrecht, das im eigenen Land geschieht?
Warum dieses dröhnende Schweigen zum Unrecht gegenüber einer engagierten Ärztin, die während der Coronazeit nichts anderes getan hat, als bedrängten, verängstigten und verzweifelten Menschen Halt und Hoffnung zu geben?
Eine Aufarbeitung des zur Coronazeit von staatlichen Institutionen begangenen Unrechts – auch als Voraussetzung zu einer gesellschaftlichen Versöhnung – ist immer noch nicht angegangen worden. Stattdessen sperren Gerichte eine Ärztin wie Frau Witzschel ein. Es ist so traurig.
23.5.2026
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Ende von Beitrag „In Haft: Dr med Bianca Witzschel“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Im Gefängnis wegen Corona-Attesten – Zu Besuch bei Dr. med. Bianca Witzschel
Bianca Witzschel war während der Corona-Jahre für viele verzweifelte Menschen ein Licht in dunkler Nacht. Jetzt sitzt sie selbst in dunkelster Nacht und weiß nicht, wann sie jemals wieder freigelassen wird. …
Ganz am Anfang unseres Gespräches sagte sie mir, dass es unsere gemeinsame Aufgabe sei, dafür zu arbeiten, dass es endlich anders kommt: „Wenn es uns nicht gelingt, zu Menschlichkeit, Liebe und Frieden zurückzufinden, sind wir umsonst auf der Welt gewesen.“
Wir hatten eine Stunde, es war eine intensive Stunde. Kurz nach Ablauf der Zeit erschien der Besuchsdienst und wies uns auf die Uhrzeit hin. Wir nahmen uns in den Arm; sie wurde wieder eingeschlossen, ich ging zur anderen Seite raus. Erleichtert, wie stark sie ist. Bedrückt, wie sie gefangen gehalten wird. Und wütend, was einer menschlichen Medizinerin in unserem Land angetan wird.
… Alles vom 19.5.2026 von Michael Hauke bitte lesen auf
https://www.hauke-verlag.de/zu-besuch-bei-dr-med-bianca-witzschel/
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(2) Gefängnisbesuch bei Corona-Ärztin: Sie winkte mir mit einem roten Herz aus der Zelle“
Hauke schreibt dazu am 19. Mai 2026 auf Facebook:
„Ich habe die wegen des Ausstellens von Corona-Attesten inhaftierte Ärztin Dr. Bianca Witzschel im Gefängnis in Chemnitz besucht. Sie ist zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden – und eine Freilassung ist nicht absehbar, denn der 69-Jährigen soll erneut wegen Corona-Attesten der Prozess gemacht werden, der wiederum zu einer Haftstrafe führen soll. …
Es ist eine zutiefst erschütternde Geschichte. Nach dem Ende unseres Gespräches winkte sie mir noch lange aus ihrer Zelle zu. Sie hat sich dafür ein rotes Herz ausgeschnitten.“
… Alles vom 22.5.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/05/22/gefaengnisbesuch-bei-corona-aerztin-sie-winkte-mir-mit-einem-roten-herz-aus-der-zelle/
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Einige Kommentare:
Eine Schande was dieser Staat mit der Ärztin macht. Ein politisches in die Knie zwingen ist das, damit es niemand wagt, aufzumucken. Niemals hätte ich das vor wenigen Jahren für möglich gehalten, nun sind wir mitten in einer Diktatur. Angelique66
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Aus meiner Sicht zeigt die Inhaftierung der Ärztin Dr. Bianca Witzschel, dass die Corona-Gesetze Unrecht und Gesetze nicht immer gleich Recht zu setzen sind. So etwas ist typisch für einen Unrechtsstaat. Denn im Unrechtsstaat setzen sich die Machthaber willkürlich über das Recht hinweg, seine Bürger sind staatlichen Übergriffen schutzlos preisgegeben, so wie es die Regime sowohl Deutschlands zur Zeit des Nationalsozialismus als auch der DDR und der UDSSR gekennzeichnet hat. Leben wir also wieder in einem Unrechtsstaat? ernst
Ende Kommentare
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(3) Erneute Inhaftierung von sächsischer Ärztin Bianca Witzschel widerlegt Aussagen der Bundesgesundheitsministerin
Bianca Witzschel wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und saß bereits 476 Tage in Untersuchungshaft. Das Urteil wurde am 19. September 2025 bestätigt. Nun drohen ihr weitere rund 500 Tage Haft – wegen ärztlicher Bescheinigungen zu Maskenpflicht, Impfunfähigkeit und PCR-Tests, die im Rahmen eigenverantwortlicher therapeutischer Entscheidungen ausgestellt wurden.
Nach den vorliegenden Informationen gingen diesen Bescheinigungen jeweils körperliche Untersuchungen, ausführliche Anamnesen und eine ärztliche Dokumentation voraus. In vergleichbaren Fällen führten identische Sachverhalte zu Freisprüchen. Dennoch wurde Bianca Witzschel strafrechtlich verfolgt – mit gravierenden Konsequenzen: Verlust von Praxis und Wohnung, Entzug der Approbation, Wegfall von Krankenversicherung und Bankkonto sowie vollständige wirtschaftliche und soziale Existenzvernichtung.
Der Zeitpunkt ist politisch brisant. Weniger als zwei Wochen nach der öffentlichen Erklärung der Bundesgesundheitsministerin, es habe keine Verfolgung von Ärztinnen und Ärzten gegeben, muss Bianca Witzschel erneut ins Gefängnis. Diese Realität widerspricht der Darstellung der Bundesregierung eindeutig.

„Wer heute noch behauptet, es habe keine Verfolgung von Ärztinnen und Ärzten in der Corona-Zeit gegeben, verschließt die Augen vor der Realität. Der Fall Bianca Witzschel zeigt exemplarisch, dass hier nicht Fehlverhalten sanktioniert, sondern ärztliche Therapiefreiheit kriminalisiert wurde. Das ist rechtsstaatlich hochproblematisch und politisch nicht länger hinnehmbar“, erklärt Jens Hentschel-Thöricht, Mitglied des Corona-Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag.
… Alles vom 2.2.2026 von BSW bitte lesen auf
https://bsw-fraktion-sachsen.de/pressemitteilungen/erneute-inhaftierung-von-saechsischer-aerztin-bianca-witzschel-widerlegt-aussagen-der-bundesgesundheitsministerin/
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(4) Freiheit für Dr. Bianca Witzschel
Ein Staatsanwalt kann nicht wissen, ob ein Maskenattest gerechtfertigt ist oder nicht. Und doch glaubt die Staatsanwaltschaft Dresden neben ihrer juristischen Qualifikation auch noch über genügend medizinische Expertise zu verfügen, genau dies zu tun. Wäre es eine juristischen Frage, wären die Patienten ja zu ihrem Anwalt gegangen. Woher also die Staatsanwaltschaft zu wissen glaubt, dass die Maskenatteste ausgestellt von Dr. Bianca Witzschel aus Moritzburg „gefälscht“ seien, ist nicht ersichtlich. Die Entscheidung darüber trifft ein Arzt und nur ein Arzt. Daher kann per defitionem ein Arzt keine Maskenatteste fälschen, schlicht aus der Tatsache heraus, dass es an ihm ist, darüber zu befinden.
Eine Notenbank kann kein Geld fälschen. Selbst wenn es ein Fehldruck ist, ist doch echt.
Genau wie ein Richter kein Urteil fälschen kann, selbst wenn es sich später als falsch heraus stellen sollte. Und eine päpstliche Bulle ist nicht gefälscht, wenn sie vom Papst veröffentlicht wird. Und falsch sein kann sie auch nicht. Sie wissen schon, die Unfehlbarkeit des Vertreters Gottes auf Erden.
Und deshalb kann ein Maskenattest allenfalls falsch sein, wenn ein Arzt ein solches ausstellt, aber gefälscht ist es nicht. Aber unfehlbar ist auf Erden nur der Papst. Wenn also der Ärztin Dr. Bianca Witzschel etwas vorgeworfen werden kann, dann nur von ihren Patienten. Aber die sind vollends zufrieden.
Einzig die Staatsanwaltschaft scheint sich als unfehlbare Vertreterin einer allwissenden Macht zu verstehen und auch medizinischen Fragen besser einschätzen zu können als die dafür durch Studium, Doktorarbeit und Berufspraxis bestens ausgebildeten Ärzte.
Dies und die Tatsache, dass die 66-jährige seit Monaten ohne jede Anklage in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz in Untersuchungshaft gefangen gehalten wird, deutet eher auf ein politisch motiviertes Verfahren hin. Das verwundert, denn obwohl die Pandemie längst beendet ist und selbst der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine falsche Einschätzung und falsche Herangehensweise eingestehen musste, werden Kritiker dieser Maßnahmen mit einer unsinnigen Vehemenz verfolgt, die eine Frage aufwirft: warum?
… Alles vom 1.2.2026 bitte lesen auf
https://www.dresdenkultur.de/dresden/forum/blog/Dresden-Blog

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