Die von der NGO Correctiv initiierte Kampagne zum Potsdamer Geheimplan ist in ihrer Berichterstattung unwahr und erfunden worden – laut Gericht „nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig unklar, ungenau und unvollständig“. Das Berliner Landgericht sagt klipp und klar: Es gab keinen „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“. Mehr hier.
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Nun könnte man meinen, es ist gut so: Nach zwei Jahre andauernden Rechtsstreitigkeiten vor mehreren Gerichten hat sich die Wahrheit gegen die Lüge durchgesetzt. Die von großenteils staatlich finanzierten Medien (Mainstream wie ÖRR) und NGOs getragene Kampagne hat sich als Bluff herausgestellt und blamiert. Der Rechtsstaat hat sich behauptet und bewährt. Das mag alles stimmen, aber es ist gar nicht gut so:, da im Gedächtnis der Bürger die vielen Falschmeldungen im Gedächtnis bleiben.
1. Die am 10.1.2024 gestartete Kampagne zum Treffen vom 25.22.2023 verbreitete in den Medien über zwei Jahre hinweg die Unwahrheit. Sie hat die Bürger getäuscht und belogen in den Headlines (Print), Postings (Social Media) und Sondersendungen (TV). Der ab dem Gerichtsurteil vom 17.3.2026 und der Urteilsbegründung vom 5.4.2026 fälligen Gegendarstellung kamen die Medien – wenn überhaupt – nur im Kleingedruckten nach. Das heißt: Die Bürger bleiben getäuscht zurück und werden in die Irre geführt alleine gelassen. Dem gesellschaftlichen Frieden wurde bleibender Schaden zugefügt.
2. Die Horror-Schlagzeilen der Medien verbleiben auch nach dem klärenden Gerichtsurteil im Gedächtnis der Bürger:
„Millionenfache Ausbürgerung, Abschiebung oder Verdrängung“ (Spiegel). „Wenn AfD-Politiker über millionenfache Ausbürgerung und Abschiebung beraten“ (Welt). „Millionen Deutsche haben Angst vor Abschiebungen“ (Tagesschau). Der Correctiv-Bericht „„Neue Rechte: Geheimplan gegen Deutschland“ vom 10.1.2024 wurde mit Begriffen wie
„Geheimtreffen“, „Wannseekonferenz“, „Umsiedlung mit Gewalt“, „Vertreibung von Millionen deutscher Staatsbürger“, „Deportation“, „Zwangsabschiebung von Flüchtlingen“, „Millionenfache Zwangsdeportation“, „Verschwörung“ und „Umsturz“ geframt.
Damit war die Medienkampagne als Teil vom „Kampf gegen Rechts“ im Sinne von Correctiv erfolgreich.
3. Die zahlreichen an die NGO Correctiv verliehenen Auszeichnungen bleiben bestehen, obwohl sie auf Unwahrheit beruhen: Carlo-Schmid-Preis. Kasseler Demokratie-Preis „Sie haben Deutschland eine Diagnose gestellt“. Deutsch-Französischer Journalistenpreis. Leuchtturm-Preis vom Netzwerks Recherche (NDR). „Journalist des Jahres 2024“ vom Medium Magazin. Warum drängt der Journalistenverband nicht auf Rückgabe? Was würde Journalisten-Altvater Hans-Joachim Friedrichs wohl sagen?
4. Aus Angst vor der angeblich geplanten Zwangsdeportation von Millionen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gingen Anfang 2024 hunderttausende Bürger zu „Gegen rechts“-Demonstrationen auf die Strasse. „Staat läßt auf Kosten der Steuerzahler gegen die Opposition demonstrieren“ schrieb Ulrich Vosgerau. Diesen Bürgern kann man keinen Vorwurf machen, denn sie wurden belogen und in die Irre geleitet. Nun sind sie enttäuscht und frustriert. Ihr Vertrauen in die Medien – besonders in die des von ihnen bezahlten ÖRR – wurde feige mißbraucht.
Nach den damaligen Sondersendungen im Frühjahr 2024 ist jetzt im April 2026 eigentlich eine Sondersendung „Geheimplan war Lüge: ARD entschuldigt sich“ zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr angebracht. Diese jedoch wird aber leider nicht stattfinden. Wird Nancy Faeser ihr übles Framing vom Potsdamer Treffen als „Wannseekonferenz“ jemals zurücknehmen? Kaum. Der „Consent to the Governed“ liegt in Deutschland darnieder mit all den negativen Auswirkungen für den Inneren Frieden im Lande.
17.4.2026
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Ende von Beitrag „Geheimplan Potsdam war Lüge“
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Beginn von Anlage (1) – (2)
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(1) Steinhöfel: Die große Correctiv-Blamage
Es hat zwei Jahre gedauert, doch allmählich setzt sich die richtige Lesart über die Correctiv-Kampagne zum „Potsdamer Treffen“ durch. Das war kein Höhepunkt des investigativen Journalismus sondern sein beispielloser Tiefpunkt. Die halbe deutsche Medienlandschaft hat sich bis auf die Knochen blamiert – und auch die darauf reitende Poltik und NGO-Armada fliegt aus dem Sattel.
Der staatlich-industrielle Zensurkomplex bei der Arbeit: Correctivs „Geheimplan“-Berichterstattung war „nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig unklar, ungenau und unvollständig.“
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Politisch befeuert wurde die Inszenierung von Nancy Faeser, die das Potsdamer Treffen mit der Wannseekonferenz verglich. CDU, SPD, FDP und Grüne organisierten gemeinsam mit einer NGO-Armada eine beispiellose Demonstrationswelle – finanziert mit Steuergeldern und Rundfunkbeiträgen, auf Basis einer gerichtlich festgestellten Falschbehauptung.
… Alles vom 16.4.2026 von Joachim Steinhöfel bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_grosse_blamage
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Joachim Steinhöfels: „Der Staat gegen Steinhöfel“
Der Staat gegen Steinhöfel: Wie der Staat das Recht beugt, die Meinungsfreiheit attackiert – und warum Sie der Nächste sind.
Vorwort: Henryk M. Broder
Mai 2026, 18 Euro
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(2) Alexander Wendt: Ende Legende – die Pleite von „Correctiv“ und Begleitjournalismus
Die staatsnahe Plattform setzte mit ihrer „Wannsee 2.0“-Geschichte eine gigantische Politkampagne in Gang. Medien übernahmen die falsche Erzählung. Aber eben nicht alle (wie z.B. Publico). Ein notwendiger Rückblick.
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Das Urteil des Berliner Landgerichts II in Sachen „Correctiv“ löste bis jetzt im politisch-medialen Apparat der Republik kaum eine Reaktion aus – vor allem, wenn man sich an die seriellen landesweiten Erregungswellen erinnert, nachdem die teils staatlich finanzierte Plattform am 10. Januar 2024 ihren Text „Geheimplan gegen Deutschland“ über ein angebliches „Geheimtreffen“ in einem Potsdamer Hotel veröffentlichte.
Das Gericht verbot „Correctiv“ nicht nur zentrale Behauptungen dieses Textes, vor allem das, was damals den Schwerpunkt ausmachte, beziehungsweise ausmachen sollte: Die Teilnehmer der Zusammenkunft hätten klandestin einen „Masterplan“ zur Deportation von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund ausgeheckt. In der jetzt veröffentlichten Urteilsbegründung stellte das Gericht außerdem fest, dass die Plattform die Öffentlichkeit mit manipulativen und faktisch falschen Formulierungen bewusst täuschte. Der angeblich von dem österreichischen Identitären Martin Sellner vorgeschlagene „Masterplan“ zur Deportation von Staatsbürgern, heißt es in der Begründung, sei „aus der Luft gegriffen“. Deshalb komme es auch nicht darauf an, ob es sich um eine Tatsachenbehauptung oder – womit sich „Correctiv“ juristisch zu retten versuchte – um eine Wertung handle, „da ihr wegen des abweichenden tatsächlichen Geschehensverlaufs jeder tatsächliche Anhalt fehlte.“
Das Berliner Urteil setzt einen Schlusspunkt hinter eine Operation zur Öffentlichkeitsbeeinflussung, wie es sie bis dahin in der Bundesrepublik in diesem Ausmaß nicht gab.
Zur Erinnerung:
Schon vier Tage nach der „Correctiv“-Publikation fand in Potsdam die erste Großkundgebung unter Beteiligung des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz, seiner Außenministerin Annalena Baerbock und weiterer Politprominenz statt. Der Medienapparat sprang sofort an, und zwar ohne den geringsten Zweifel am Wahrheitsgehalt der „Correctiv“-Darstellung. Der Spiegel nannte das Potsdamer Treffen einen „Deportationsgipfel“, Innenministerin Nancy Faeser fühlte sich nach eigenen Worten „an die Wannseekonferenz erinnert“, also an die Zusammenkunft von Funktionären des NS-Staates, die Anfang 1942 über die bürokratische Perfektionierung des Holocaust berieten, der zu dieser Zeit schon begonnen hatte.
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Zu einer Täuschung gehören allerdings immer zwei. Das führt zu der Frage, ob Journalisten auf die Mixtur aus Banalitäten und Suggestionen hereinfallen mussten. Die einfache Antwort lautet: Nur, wenn sie unbedingt wollten. Denn es fielen ja nicht alle herein. An dieser Stelle dokumentiert Publico noch einmal seine Texte zu diesem Komplex seit 2024. Ja, man konnte erstens die manipulativen Lücken im Text sofort erkennen, und zweitens Recherchen zu den Hintergründen dieser Operation anstellen. Und das sogar als Einzeljournalist ohne Milliardenetat wie bei den Öffentlich-Rechtlichen oder wenigstens Millionen in der Redaktionskasse.
Am 21. Januar 2024, also elf Tage nach der „Correctiv“-Publikation, die alles auslöste, erschien auf Publico ein Text unter dem Titel „Der Moralputsch der Wohlgesinnten“ https://www.publicomag.com/2024/01/correctiv-wannsee-und-der-moralputsch-der-wohlgesinnten/, der den Text erstens einer Analyse mit dem Ergebnis unterzog, dass er für die zentrale Behauptung keinerlei Belege enthielt
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…. Alles vom 17.4.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2026/04/ende-legende-die-pleite-von-correctiv-und-begleitjournalismus