Zum heutigen 1. Mai 2026 halten die Gewerkschaften ihre Reden unter dem Motto „Erst unsere Job, dann eure Profite“, wobei mit „eure“ die Firmenchefs des privaten Sektors gemeint sind. Doch diese sind – der Deindustrialisierung geschuldet – immer häufiger ins Ausland gegangen oder im Inland geblieben insolvent. „eure“ müssten die öffentlichen Hände (staatlichen Institutionen und ihre NGOs) sein.
.
In seiner Rede zum 1. Mai müsste ein Gewerkschaftler wie folgt sprechen:
„Wir verteidigen Arbeit gegen einen Staat, der Arbeit zu teuer macht.
Wir verteidigen Industrie gegen eine Politik, die Energie verteuert.
Wir verteidigen das Sozialsystem gegen eine Toleranz, die Schmarotzer fördert.
Wir verteidigen Betriebe gegen eine Bürokratie, die jeden produktiven Vorgang mit Nachweispflichten überzieht.
Wir verteidigen Löhne gegen ein Abgabensystem, das aus jeder Lohnerhöhung ein Abgabenplus für den Fiskus macht.“
.
Das wäre eine moderne Arbeiterbewegung, die einen Aufstand gegen die durch den Staat vorgenommene Entwertung produktiver Arbeit veranstaltet. Stattdessen verharren die Gewerkschaften in Staatsnähe und Staatsabhängigkeit sowie in der Verfilzung mit den vom Staat finanzierten NGOs. Holger Douglas formuliert diese „große Lebenslüge der Gewerkschaften“ in seinem 20-minütigen Podcast vom TE-Wecker (siehe Anlage (1) unten). https://www.youtube.com/watch?v=lmnIW7VhIDM (20 min, die lohnen)
Mit ihren heutigen Forderungen an die Arbeitgeber füllen die Gewerkschaften nur die Staatskasse, letztendlich – und darin liegt die derzeitige Tragik – auf Kosten der Arbeitnehmer.
1.5.2026
.
Ende von Beitrag „1. Mai: Gegen Staatsprofiteure“
=============================================================
Beginn von Anlagen (1) –
.
.
(1) Der 1. Mai und die große Lebenslüge der Gewerkschaften
– TE-Wecker am 1. Mai 2026
Eine ungehaltene Rede. Die Gewerkschaften rufen am 1. Mai zum Kampf gegen Profite auf. Doch sie müssten eigentlich gegen eine Politik auf die Straße gehen, die Energie verteuert, den Lohnzettel mit Abgaben spickt und Betriebe mit Bürokratie erdrückt. Ohne billige Energie gibt es keine Industrie. Ohne Industrie keine sicheren Jobs. Ohne Strom keine Arbeit: Was die Gewerkschaften peinlich verschämt verschweigen.
https://www.youtube.com/watch?v=lmnIW7VhIDM (20 min)
… Alles vom 1.5.2026 von Holger Douglas bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/podcast/te-wecker-am-1-mai-2026/
.
Einige Kommentare
Alles Funktionäre, bei den Gewerkschaften, sowie bei den Arbeitgeberverbänden, alle haben diese unsinnige grüne Energiewende beklatscht. Danke an das Tichy-Team. Mit diesem Beitrag ist alles gesagt. Allen noch einen schönen 1. Mai. Christel
.
Sehr gute historische Zusammenfassung zum einst kämpferischen 1. Mai Tag. Und absolut zutreffend, dass heutzutage nicht der „Unternehmer-Boss“ der Bösewicht ist, sondern der Staat und EU mit falscher (samt Energie) Politik die Arbeitsplätze kaputt macht und damit die einzig richtige Protest Adresse wäre. Woga
.
Aber der Staat ist nicht mehr lange der Profiteur der Arbeit. Er sägt den Ast ab, auf den er sitzt. Ich bin 1962 geboren, in der Vergangenheit hatte ich noch Respekt vor den Gewerkschaften, und auch Respekt vor Politikern und unsere Justiz. Im Leben hätte ich mir nicht träumen lassen, was aus unserem schönen Land geworden ist Lulu
.
Super! Ob sie es glauben oder nicht, das habe ich den Gewerkschaftern schon 1980 vorgeworfen. Ihr helft mit euren Forderungen gegen den Arbeitgeber nur der Staatskasse. Der Arbeitgeber muss mehr bezahlen um die Kaufkraft des Arbeitnehmers zu erhalten und der Staatsapparat kassiert ab.
.
Wo war der Protest der Gewerkschaften als der Kanzler die Arbeitnehmer als faul beschimpft hat. Es sind die Arbeitnehmer die tagtäglich ihr Tagewerk verrichten und für Steuereinnahmen sorgen. Und das trotz Jahrzehnte langem Regierungs-Murks in Form von überbordender Staats-Bürokratie, unsinnigen und überzogenen staatlichen Vorschriften und trägen oder untätigen Behörden. Bis heute hat sich Merz noch nicht dafür entschuldigt. Und die Gewerkschaften nehmen diese Missstände einfach so hin. Jürgen
.
Die Gewerkschaften haben, wie die Politik, ihre Werte der Machtgier und Korruption geopfert. In dieser Form ist beides nicht mehr nötig. TillEisenspiegel
.
Die Sozialisten, die sich immer als Freund der Arbeiterschafft in Szene setzten, sind heute als bestimmender Teil eines politischen Kartells, ihr größter Feind.
Dieses Kartell will keine wirtschaftliche Prosperität, sondern als überbordender Willkürstaat eine arme Bevölkerung und die totale Kontrolle. KarlGronauer
Ende Kommentare