Atomkraft strategischer Fehler

Es ist ein Skandal und kaum zu fassen: Ursula von der Leyen stellt sich beim „Weltgipfel für Kernenergie“ in Paris am 3.3.2026 ans Mikro und nennt den Ausstieg aus der Atomkraft von 2011 einen „strategischen Fehler“. Einfach so und damit gut. Dabei war sie es, die sich mit der EU-Kommissionvon einer wie sie sagt „zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen“ Energiequelle abgewandt, die Energiewende politisch durchgezogen, den Green Deal zur EU-Religion erklärt und damit den Strompreis in eine weltweit einmalige Höhe getrieben und die Deindustrialisierung forciert hatte.

Angela Merkel leitete 9/2015 die unkontrollierte Masseneinwanderung ein und gestand später angesichts der gescheiterten Integration ein „Nun sind sie halt da, die Migranten“. Verantwortungsübernahme und Konsequenzen fehlanzeige.
Und nun erlaubt sich Ursula von der Leyen angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs das entsprechend selbstentlarvende Geständnis „Nun sind sie halt weg, die AKWs“. Auch sie wird nicht zur Rechenschaft gezogen werden und im Amt bleiben, um den von ihr angerichteten Schaden zu beheben und sich dafür dann feiern zu lassen.
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Die Atomkatastrophe von Fukushima von 2011 forderte vier Todesopfer, die Naturkatastrophe des Tsunami hingegen 18.500 Tote (1). Letztere wurden durch die Medien – in Deutschland, NICHt in Japan – fälschlicherweise und absichtlich der Kernkraft zugeordnet. (1)
Bundeskanzler Friedrich Merz teilt die Einschätzung von Ursula von der Leyen, daß der Atomausstieg ein „strategischer Fehler“ gewesen sei, doch „Schlussfolgerungen für Deutschland hat es keine, weil die deutschen Bundesregierungen zuvor entschieden haben, aus der Kernenergie auszusteigen. Dieser Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so.“
Dies ist eine Lüge: Der 2002 im Bundestag von Rot-grün beschlossene und 2011 von Schwarz-geld bestätigte Atomausstieg kain im heutigen Bundestag mit schwarz-blauer Mehrheit jederzeit rückgängig gemacht werden. Der Atomausstieg ist keineswegs irreversibel. „Friedrich Merz versteckt seine Feigheit hinter der Notlüge von der Unumkehrbarkeit des Atomausstiegs“ (2).
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Die Argumentation des Bundeskanzlers wird immer unerträglicher: Zuerst macht er Wahlversprechungen , um nach der Wahl dann das Gegenteil zu tun (Schuldenbremse einhalten, Migration an den Grenzen kontrollieren). Nun stimmt er der EU-Kommissionspräsidentin zum Atomausstieg zu, erklärt diesen aber am nächsten Tag für irreversibel. Dazu äußert sich „Waldi“ Hartmann mit seiner treffenden Entdeckung „für irreversibel. Da steht die Silbe „irre“ schon drin.“ (3). Es ist wirklich irre, wie Friedrich Merz die Wettbewerbsfähigkeit des Industrielandes Deutschland, die auf bezahlbare Energie angewiesen ist, ruiniert.

Der Niedergang geht weiter: Porsche mit Gewinneinbruch um 91,4 Prozent. VW streicht 50.000 Jobs, Bosch 20.000, ZF in Friedrichhafen 12.000, BASF verlagert seine Produktion nach China, Evonik schließt seine Werke an Rhein und Ruhr. Das sind furchtbare Meldungen.

„Aber nicht nur um unseren Wohlstand geht es. Eine Staatskrise droht, weil sich die Politik nicht mehr um die Wünsche der Bürger schert. Die Eliten haben sich abgekoppelt“ (4) – deshalb fordert Roland Tichy zu recht den Rücktritt des Kanzlers: „Es gibt keinen Staat ohne Bürger. Aber es gibt eine Politik ohne Merz.“
11.3.2026
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Ende von Beitrag „Atomkraft strategischer Fehler“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Fukushima: Der 15. Jahrestag
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Heute jährt sich die Tsunami-Katastrophe, die den Reaktorunfall von Fukushima auslöste, zum 15 Mal. In einer handstreichartigen Aktion nutzte Angela Merkel die Katastrophenangst aus, um der Kernkraft in Deutschland den Garaus zu machen.
Am 11. März heißt es in manchen Medien immer noch „Wir gedenken der Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima“. Durch den Reaktorunfall von Fukushima Daiichi gab es durch die vier Wasserstoffexplosionen keine Toten oder Strahlenopfer, auch wenn die Bilder der zerstörten Reaktoren das Schlimmste befürchten ließen. Es gab eine vermisste Person, ein Mensch wurde im Materiallager erschlagen und einen tödlichen Herzinfarkt bei den Aufräumungsarbeiten. Durch die unüberlegte, überstürzte und teils chaotische Evakuierung einer Zone von 20 km im Umkreis des KKW Fukushima starben 2.300 Menschen indirekt. Ursachen: Stress, Erschöpfung, Unterbrechung der medizinischen Versorgung (vor allem bei Senioren in Krankenhäusern und Heimen) sowie Suizide aufgrund des Verlusts der Heimat. Diese Evakuierung war absolut unnötig. Es gibt auf der Erde zahlreiche Orte, wie z.B. Kerala in Indien, Guarapari in Brasilien oder Menzenschwand im Schwarzwald, an denen der Strahlenpegel (die Ortsdosisleistung) höher ist, als er in der Zone um das KKW Fukushima war. (Quellen: UNSCEAR, IAEA, WANO, GRS, BfS)
Aber die Naturkatastrophe (nicht der Reaktorunfall), das Tōhoku-Erdbeben (Magnitude 9,1) und der Tsunami (Höhe bis zu 40 Meter), von unvorstellbarer Zerstörungskraft forderte 18.500 Todesopfer. 1,2 Millionen Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. 470.000 Menschen mussten in Notunterkünften oder bei Verwandten untergebracht werden.

In Bezug auf die Energieversorgung in Deutschland müssen wir der bitteren Wahrheit ins Auge schauen: Unsere Energiewende zur Klimarettung ist katastrophal gescheitert: Es gibt keine CO2-freien Kernkraftwerke mehr (weltweit einzigartig), bald keine Kohle mehr, kein deutsches Fracking-Gas. Nur wenige durch Brüssel erlaubte Gaskraftwerke mit Flüssiggas aus USA. Wir sind auch noch abhängig von norwegischen Wasserkraftwerken.
Ständig laufen zwei bis vier französische Kernkraftwerksblöcke (von 56) nur für Deutschland, und bei Dunkelflaute noch mehr. Der – angeblich grüne – Wasserstoff aus Abu Dhabi, der als Ammoniak transportiert werden muss, wird nicht mit Solar oder Wind erzeugt, sondern mit Atomstrom aus dem KKW Barakah. Er ist zudem durch die Wirkungsgradverluste absolut unbezahlbar.
… Alels vom 11.3.2026 vo Hans Ambos bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/fukushima_der_15_jahrestag
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Hans Ambos ist Strahlenschutzbeauftragter einer Schweizer Firma und freiberuflicher Dozent in Sachen Strahlenschutz und Kernenergie. Er hat vor 30 Jahren im Kernkraftwerk Biblis als Laborleiter der Radiochemie gearbeitet.
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(2) Die Atom-Lüge des Kanzlers: Aus Feigheit setzt Merz das Zerstörungswerk fort
Deutschland ist energiepolitisch isoliert, der Atomausstieg ein wohlstandszerstörender Irrweg, dem niemand folgt. Das hat Friedrich Merz zwar erkannt, doch aus Feigheit setzt er ihn fort – und belügt die Bürger.

Ein Bundeskanzler, der eine grundlegende Entscheidung von Vorgängerregierungen als falsch, aber irreversibel bezeichnet, leugnet die eigene Gestaltungsmacht. Wozu wurde er in dieses Amt gewählt, wenn er nicht einmal den Versuch unternimmt, einen schwerwiegenden Fehler, den er als solchen erkannt hat, zu korrigieren? Wozu wählen wir überhaupt neue Regierungen, wenn die Entscheidungen der Vorgängerregierungen nicht angetastet werden können?
Weil Merz Unsinn erzählt. Selbstverständlich kann der Atomausstieg rückgängig gemacht werden. Das muss er auch, wenn Deutschland seine rapide voranschreitende Selbstzerstörung aufhalten will. Dazu sind zwei Schritte notwendig. Zuerst muss der Abriss der stillgelegten Kernkraftwerke gestoppt werden, damit eine Bestandsaufnahme folgen kann, welche Anlagen zu welchen Kosten wieder aufgebaut werden können.
Dann muss das Atomgesetz geändert werden. Denn darin ist seit 2002 die Neugenehmigung von Kernkraftwerken zur Stromerzeugung verboten. Dieses von Rot-Grün durchgesetzte Verbot verhindert sowohl die Reaktivierung älterer Reaktoren als auch den Bau neuer, etwa SMR. Allerdings lässt es eine kleine Lücke: Atomkraftwerke, die keinen Strom, sondern Heizenergie produzieren, sind grundsätzlich erlaubt. Es gibt bereits ein Start-up in Deutschland, das diese Gesetzeslücke nutzen will.
Friedrich Merz versteckt seine Feigheit hinter der Notlüge von der Unumkehrbarkeit des Atomausstiegs. Bei dem Tempo, in dem sich der Wind gerade weltweit in die pronukleare Richtung dreht, wird er das noch bereuen. Denn wenn Merz sich nicht dazu in der Lage sieht, das von Grün-Rot eingeleitete und von Angela Merkel fortgesetzte Wohlstandszerstörungswerk zu beenden, wird dies bald ein anderer Kanzler tun.
… Alles vom 11.3.2026 von Daniel Gräber bitte lesen auf
https://apollo-news.net/die-atom-luege-des-kanzlers-aus-feigheit-setzt-merz-das-zerstoerungswerk-fort/
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(3) „Waldi“ Hartmann zum Atomausstieg: Merz „irre“versibel
Wer stoppt Merz? Der Bundeskanzler setzt gerade Teile unserer Demokratie ausser Kraft. Er stimmt zwar Ursula von der Leyen zu, dass die Abkehr von der Kernenergie ein strategischer Fehler gewesen sei, erklärt aber den Beschluss früherer Bundesregierungen , aus der Kernenergie auszusteigen für irreversibel. Da steht die Silbe „irre“ schon drin. Wieso sollten Beschlüsse ehemaliger Regierung in Stein gemeisselt sein? Bis 1969 waren sexuelle Handlungen von Homosexuellen verboten. Heute dürfen sie heiraten . Ich wurde mit 21 Jahren volljährig, heute dürfen 16-jährige Landtage wählen. Die Reihe könnte ich endlos fortsetzen.
Merz soll einfach den Grund nennen: Er hat nicht die Eier dazu! Er könnte ja den sensiblen Lars verstimmen oder die Koalitionspartner in ein paar Ländern verärgern. Und warum? Weil er beim Bundesparteitag der CDU „abschliessend“ erklärte, nur noch mit Parteien der Mitte zu koalieren und die Brandmauer zur Betonmauer erklärte. Bundeskanzler Merz erklärt sich selbst für handlungsunfähig .
Wie lange, liebe Unionsabgeordnete wollt Ihr da noch mitspielen? Ihr macht euch mitschuldig. Die Geschichte und die Wähler vergessen nicht.
… Alles vom 11.3.2026 von Waldemar „Waldi“ Hartmann bitte lesen auf
https://x.com/hartammann/status/2031656649320964100
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(4) Friedrich Merz verweigert jede Reform. Er muss gehen
Dieser Bundeskanzler verdankt sein Amt der SPD und den Linken, im Gegenzug verweigert er jede Reform. Er ist der Kanzler der krepierenden SPD und der SED-„Die Linke“. Er muss gehen, ehe das Land vollständig in einer Staats- und Wirtschaftskrise versinkt.
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Deutschland stürzt in eine Wirtschafts-, Gesellschafts- und Versorgungskrise. Beispiel Energiepolitik: Wir alle wissen, dass Merkels „Energiewende“ in das Geschichtsbuch als einer der größten Irrtümer, ja Dummheiten der Menschheit eingehen wird. Nun hat selbst die EU in Person der CDU-Kommissionspräsidentin den Atomausstieg als „strategischen Fehler“ bezeichnet. Wie reagiert Bundeskanzler Friedrich Merz darauf?
„Der Beschluss [zum Atomausstieg] ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf die Energiepolitik, die wir haben.“

Das ist die wohl irrsinnigste Begründung einer irrwitzigen Fehlentscheidung. Nur, weil die SPD nicht mitmache, werde man die Energiewende nicht rückgängig machen, sagte er schon zum Abschluss der Koalitionsvereinbarung mit der SPD.
Es ist nichts anderes als Denk- und dann Handlungsverweigerung. Nur, weil es die SPD so will. Kanzler werden nicht gewählt, um Fehler fortzusetzen, sondern um sie zu korrigieren.
Wenn man Gesetze, die andere Menschen in der Vergangenheit willkürlich erlassen haben, nicht mehr ändern kann, weil sie angeblich „irreversibel“ seien, dann stellt sich die Frage: Sind wir auf immer und ewig an die Fehler von Angela Merkel gebunden? Nicht nur in der Energiepolitik, sondern auch in der Frage der Massenmigration und ihren buchstäblich mörderischen Folgen? In der Aushebelung des Rechtsstaats, der unter Merkel eingeläuteten „Herrschaft des Unrechts“, wie es nicht die AfD, sondern der frühere Innenminister Horst Seehofer formuliert hat? Sind wir auf alle Zeiten an die Fehler der Vergangenheit gebunden? Haben die Menschen im Hier und Heute keine Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Ist die Zerstörung von Wohlstand und Freiheit „irreversibel“? Wirklich? Demokratie besteht darin, Fehler zu korrigieren, und diejenigen, die Fehler machen, aus dem Amt zu wählen.
Wenn das so ist, wie Merz es formuliert, ist er für das Amt des Bundeskanzlers völlig ungeeignet. Die Bevölkerung hat das Recht und erwartet, dass Politik offenkundige Fehler korrigiert, und zwar möglichst schnell.

… Alles vom 11.3.2026 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/merz-merz-merz
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(5) Manfred Haferburg: Ursula von der Leyen meint: Atomenergie – jetzt aber richtig

Ursula von der Leyen muss unser Buch https://shop.achgut.com/products/atomenergie-jetzt-aber-richtig-wie-die-duemmste-energiepolitik-der-welt in die Hände bekommen haben. Vielleicht hat ja der Maggus es ihr zum Lesen ausgeliehen? Dem habe ich es nämlich auf den Schreibtisch legen lassen. Kostenlos, sozusagen zur Erbauung und als milde Gabe. Oder der Friederich hat es ihr gegeben, nachdem er es studiert und festgestellt hat: „Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen.“ Wo er recht hat, hat er recht, https://www.achgut.com/artikel/bundeskanzler_merz_die_energiewende_und_das_schweigen_im_walde das sagen wir seit 20 Jahren.

Katharina Dröge (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag) sagte in einem Interview mit dem Spiegel am 30. Januar 2026: „Unsere Energiewende hier in Deutschland wird auf der ganzen Welt kopiert. Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die Kosten senkt.“ Leider sind das Fake-News, reine Wunschvorstellungen und komplette Realitätsverweigerung. Deutschland wird nirgendwo als globales Vorbild wahrgenommen. Im Gegenteil, die internationale Bewertung ist überwiegend skeptisch, nicht bewundernd. Jeder, der bei Verstand ist, kann es sehen. Die Strompreise in Deutschland gehören zu den höchsten der Industrieländer. Industrieabwanderung und Standortunsicherheit werden als Risiko wahrgenommen. Und nicht zuletzt die permanente Zielverfehlungen bei CO2‑Reduktion untergraben die deutsche Energiewende-Glaubwürdigkeit.

Länder wie Frankreich, Schweden, China, USA, UK gelten heute als dynamische Energiestrategie‑Modelle. Die Russen schwimmen im Erdgas und leisten sich trotz Tschernobyl eine starke Kernkraftindustrie. Rosatom baut 22 Kernkraftwerke in sieben verschiedenen Ländern und ist damit der größte KKW-Exporteur der Welt. Die Japaner haben nach dem Fukushima-Tsunami bereits 17 Reaktoren wieder in Betrieb genommen und bauen ein neues KKW. Polen, Holland, Belgien, selbst die Dänen planen und entwickeln Kernkraftwerke. Mehr als 50 neue KKW sind weltweit im Bau. Die deutsche Kamikaze-Energiewende ist weltweit einmalig und dient bestenfalls als Beispiel, wie man es nicht machen soll.
… Alles vom 11.3.2026 von Manfred Haferburg bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ursula_von_der_leyen_meint_atomenergie_jetzt_aber_richtig

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