Der Podcaster Ben Berndt interviewt Personen der verschiedensten politischen Lager (so z.B. Jan van Aken (Linke) und Sahra Wagenknecht (BSW) und läßt sie dabei ausreden. Gespräche aus echter Neugier und ohne Vorurteile – daher „ungeskriptet“ als Name des Youtube-Kanals. Nun hat Ben auch Björn Höcke (AfD) zum 4 1/2-stündigen Interview eingeladen https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg und schon gehen die Proteste los.
Der Spiegel moniert gar „Stundenlang DARF Björn Höcke seine radikalen Ansichten vortragen“. Ja, das DARF er, das ist Meinungsfreiheit. Genauso wie Stefan Homburg feststellt: „Jahrzehntelang DARF die Gates-Gazette ihre linksradikale Impf-, Kriegs- und Degrowthpropaganda vortragen“ .
Michael postet: „Schlimm, oder? Zwei Menschen dürfen einfach miteinander reden, jeder lässt den anderen ausreden und dann sehen das auch noch 1 Million Menschen in 24 Stunden, 100.000 liken es und 29.000 kommentieren es. Das ist definitiv das Ende der Demokratie?“
Und am 2.5.2026 sind es bereits mehr als zweieinhalb Millionen Aufrufe und fast 190.000 Likes – allein auf YouTube. Schon jetzt ist es das zweiterfolgreichste Video, das „Ben ungeskriptet“ jemals produziert hat“ (5).
Sabrina am 1.5.2026: „Davor habt ihr Angst. Dass ihr Menschen nicht mehr davon abschirmen könnt, festzustellen, dass Höcke ein ganz normaler Mensch ist. Ihr verlasst euch darauf, dass sich eure Leserschaft weiterhin auf eure Lügen verlassen, statt sich selber zu informieren, nach und nach fangen aber auch DIE so langsam an, sich selber zu informieren.“ https://x.com/sabrina_dahlen/status/2050168270938886585
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Ja, natürlich kann man dieses Video mit Höcke verurteilen und sich darüber empören, aber die meisten Empörten werden sich die viereinhalb Stunden Video wohl gar nicht angehört haben. Und da liegt vielleicht das eigentliche Problem:
Dass wir verlernt haben, einander zuzuhören, ohne sofort zu urteilen,
dass wir glauben, wir könnten über Menschen sprechen, ohne sie wirklich verstanden und kennengelernt zu haben.
Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, wer Recht hat, sondern ob wir überhaupt noch in der Lage sind, miteinander zu sprechen und offen bzw. unvoreingenommen zu diskutieren.
https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg .
Wenn ein Podcast-Interview mit einem Oppositionspolitiker binnen zwei Tagen über 2,5 Millionen mal aufgerufen wird, dann darf dies schon nachdenklich machen.
3.10.2026
Dieser Beitrag ist ohne KI geschrieben worden.
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Ende von Beitrag „Björn Höcke: ungeskriptet Ben“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Ich habe mich getraut, Björn Höcke einzuladen – Video 4,5 Std
ungespripted by Ben
Es war das wahrscheinlich gefährlichste Gespräch, das ich je bei {ungeskriptet} geführt habe.
Wenn Björn Höcke kommt, dann in Begleitung von bewaffneten Beamten des Landeskriminalamtes, unter Absicherung durch die hiesige Polizei und unter dem wachen Blick mehrerer Personenschützer.
Dieses Gespräch ist aber auch auf eine andere Art riskant. ‚
4,5 Stunden spreche ich mit einem Mann, der auf der einen Seite großen Rückhalt aus weiten Teilen der Bevölkerung genießt, und auf der anderen Seite gerne als das personifizierte Böse dargestellt wird.
Ich wollte wissen, was geschieht, wenn dieser Mensch die Gelegenheit erhält, den vierfachen Familienvater, den ehemaligen Vertrauenslehrer und den liebenden Ehemann in sich zu zeigen.
Denn: ÜBER Björn Höcke reden Viele. Und das selten positiv. MIT ihm reden aber nur wenige. Doch genau das habe ich mir vorgenommen. Und versucht, den Menschen hinter dem Feindbild zu verstehen.
29.4.2026, https://www.youtube.com/watch?v=VO3kQuFZ5rFg
2,763,335 views, 3 days ago
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(2) Die Millionenmarke knackt sein „gefährlichstes Gespräch“ in 24 Stunden
https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg
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… Alles vom 30.4.2026 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69f21fa9052adba8a89e48f3/hoecke-bei-ben-ungeskriptet-die-millionenmarke-knackt-sein-gefaehrlichstes-gespraech-in-24-stunden.html
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(3) Fast fünf Stunden Höcke: Ununterbrochen „Wahrheit“ und „völkische Ideologie“
In einem fast fünfstündigen Podcast konnte der AfD-Politiker Björn Höcke seine politischen Positionen ausführlich darlegen. Doch entscheidend ist: Was folgt daraus?
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Das Gespräch mit Björn Höcke fügt sich damit formal in ein Format ein, das auf Meinungspluralität und Unterschiedlichkeit setzt und zugleich von der Idee lebt, politische Positionen ohne Einordnung zur Sprache kommen zu lassen. Konkret bedeutet das: Björn Höcke spricht fünf Stunden lang weitgehend, ohne unterbrochen zu werden. Berndt ist zurückhaltend, lässt ausführen, greift selten ein und hakt nicht nach.
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Höcke nutzt diesen verbalen Raum, um sein politisches Selbstverständnis ausführlich darzulegen. Gleich zu Beginn des Interviews spricht er von einer „beschränkten und bedrängten Meinungsfreiheit“ in Deutschland und beschreibt seine politische Sozialisation als Reaktion auf ein Umfeld, in dem bestimmte Positionen nicht mehr sagbar seien. Deutschland erscheint in seinen Ausführungen wiederholt als ein Land, das sich in einem grundlegenden Fehlzustand befindet.
Höcke verwendet den Begriff „Demokratiesimulation“ und zeichnet das Bild eines politischen Systems, in dem Institutionen wie der Verfassungsschutz nicht neutral agierten, sondern als eine Art „Konkurrenzschutz“ für etablierte Kräfte fungierten.
In diesem Zusammenhang formuliert er auch eine grundsätzliche Kritik an staatlichen Strukturen. Es mache ihn „traurig“, dass viele Menschen nicht erkennen würden, dass „dieses Land vom Regierungsextremismus bedroht“ sei. Behörden sind seiner Darstellung nach politisch beeinflusst, die „Gesinnung von Menschen“ werde „ausgeschnüffelt“ und daraus „etwas Verfassungsfeindliches konstruiert“. Der Verfassungsschutz, so Höcke, „müsste eigentlich die Regierung beobachten“.
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Das Gespräch verläuft inhaltlich erwartbar. Der thüringische AfD-Chef wiederholt Thesen, die er bereits dutzendfach auf Marktplätzen in Mikrofone sprach. Die Entwicklung der vergangenen Jahre beschreibt er als „Multikulturalisierung“, die er mit Begriffen wie „demografische Katastrophe“ versieht und als „Bombe“ bezeichnet, die „irgendwann hochgeht“. Weiter heißt es unter anderem: „Heimat verliert man eben nicht nur durch Flucht und Vertreibung. Heimat verliert man auch, indem man zum Fremden im eigenen Land wird.“ Deutschland sei auf genau diesem Weg.
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Die Focus-Journalistin Antje Hildebrandt beschreibt das Interview als „Schritt auf dem Weg zur Normalisierung“.
… Alles vom 30.4.2026 von Sophie-Marie Schulz bitte lesen uf
https://www.berliner-zeitung.de/article/fuenf-stunden-hoecke-fuenf-stunden-wahrheit-fuenf-stunden-voelkische-ideologie-10033780
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(4) Höcke bei „ungeskriptet“ – das Ende einer dekadenten Pharisäer-Kaste
Der Auftritt von Björn Höcke bei Ben Berndts Podcast „ungeskriptet“ löst eine kollektive Hyperventilation linker Dauerempörer aus. Die Aufregung verrät mehr über die Verkommenheit des Journalismus als über das Interview selbst. Ein Kommentar.
Man könnte meinen, in Deutschland sei ein Staatsstreich im Gange. „Unsere Demokratie“ ist in Gefahr. Das suggerieren zumindest die Reaktionen etablierter Medien und Journalisten auf die jüngste Podcast-Folge von Ben Berndt. Auf dessen Youtube-Kanal „{ungeskriptet} by Ben“ mit mehr als 800.000 Abonnenten war am vergangenen Mittwoch der Thüringer AfD-Fraktionschef und Lieblingsfeind zahlreicher Hauptstadtjournalisten, Björn Höcke, zu Gast.
Mehr als viereinhalb Stunden saß Höcke bei Podcaster Berndt im Studio – ungekürzt, ohne vorher abgestimmte Fragenliste oder detaillierten Fahrplan, wie der Kanalname bereits deutlich macht. „Die Millionenmarke knackt sein ‘gefährlichstes Gespräch’ in 24 Stunden“, schreibt die Welt. Derzeit sind es mehr als 2,3 Millionen Aufrufe. Noch vor der Ausstrahlung, die mit einem dramatischen Trailer angekündigt wurde, setzte auf X die kollektive Hyperventilation linker Dauerempörer ein. Weil das Interview noch immer viral geht und mehr als 171.000 „Gefällt mir“-Angaben verzeichnet, lassen die Reaktionen nicht nach.
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Die Leute, die sich an Berndts Gespräch mit Höcke so stören, nervt vielmehr der freie Markt der Ideen und die Tatsache, dass sie darin eine immer weniger bedeutende Rolle spielen. Denn abseits bekannter Stigmata gingen die Kritiker inhaltlich gar nicht auf Höcke ein. Sie hassen es, nicht mehr Gatekeeper spielen zu können und ihr Weltbild mit „Einordnungen“ über ein Interview zu legen.
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Deshalb sind in weiten Teilen der Massenmedien Interviews zu Streicheleinheiten für die angeschlagenen Seelen einer zartbesaiteten linken Klientel verkommen. Daraus folgen homöopathische Kuscheltalks für die Annalena Baerbocks und Kreuzverhöre für die Björn Höckes dieser Welt. Podcaster Berndt durchbricht diese Agenda und löst nun kräftig Schnappatmung bei jenen aus, die das alte Schema für guten Journalismus halten. Gut so! Meinungsfreiheit ist schließlich ein Grundrecht und kein Privileg des öffentlich-rechtlichen Apparats oder der großen Verlagshäuser.
Wie die Aufrufzahlen zeigen, haben mehr und mehr Bürger es satt, in Mainstream-Medien unterschwellig oder völlig schamlos und frontal von hochnäsigen Hauptstadtjournalisten bevormundet zu werden. Das altbekannte Framing, die alten Geschichten und die ungehobelten Unterbrechungen trugen noch nie zum objektiven Erkenntnisgewinn beim Leser oder Zuschauer bei. All das dient nur der Selbstbeweihräucherung einer dekadenten Pharisäer-Kaste, die niemand braucht.
… Alles vom 2.5.2026 bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/hoecke-bei-ungeskriptet-das-ende-einer-dekadenten-pharisaeer-kaste/
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(5) „Hofberichterstattung und Speichelleckerei von Autokraten“: Linker Nervenzusammenbruch nach Höcke-Podcast
Dem YouTuber „Ben ungeskriptet“ ist mit seinem Gespräch mit Björn Höcke ein viraler Erfolg gelungen. Während viele Zuschauer gerade dessen neutrale und gelassene Gesprächsführung schätzen, hagelt es von links heftige Kritik: „Neutrale Medien wünschen sich nur Rechtsextremisten“, meint etwa Florian Schroeder.
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Ein Podcast des YouTubers und Podcast-Hosts Benjamin Berndt alias „Ben ungeskriptet“ mit dem Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke ist in den vergangenen Tagen im Netz viral gegangen – und hat neben enormer Aufmerksamkeit auch für empörte Reaktionen von links gesorgt. Das Mitte April aufgezeichnete und kürzlich veröffentlichte viereinhalbstündige Gespräch widmet sich ausführlich Höckes Biografie, seinem Werdegang als Lehrer, seinem Weg zur AfD und in die Politik sowie seinen politischen Überzeugungen und Zielen.
Das Format unterscheidet sich dabei deutlich von bisherigen Höcke-Interviews in etablierten Medien wie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Höcke kommt über lange Strecken ausführlich zu Wort, kann seine Gedanken in Ruhe vortragen und seine Weltanschauung ohne permanente Unterbrechungen oder ständige NS-Vorwürfe ausformulieren. Gerade diese Art der Gesprächsführung, die auf Konfrontation um der Konfrontation willen verzichtet und stattdessen auf Interesse und Neugier setzt, dürfte ausweislich der Zuschauerkommentare einer der Gründe für den großen Erfolg sein, den das Gespräch in den vergangenen Tagen erzielt hat.
Inzwischen hat das Gespräch mit Höcke mehr als zweieinhalb Millionen Aufrufe und fast 190.000 Likes – allein auf YouTube. Schon jetzt ist es das zweiterfolgreichste Video, das „Ben ungeskriptet“ jemals produziert hat. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur aktuelle politische Themen, sondern auch Höckes persönliche Entwicklung, seine Motivation für den Eintritt in die Politik und seine grundlegenden Überzeugungen. Mit seiner betonten Andersartigkeit hat das Format offensichtlich einen Nerv getroffen. Mit der unabhängig vom jeweiligen Gegenüber praktizierten gelassenen Gesprächsführung bietet „Ben ungeskriptet“ vielen Zuschauern eine willkommene Alternative zu jener Art zugespitzter Interviews, die von vornherein nicht auf Verstehen, sondern auf Dämonisierung und Skandalisierung abzielen.
Gerade dies aber sorgte insbesondere auf der politischen Linken für entrüstete Reaktionen. Der einhellige Tenor: Einem ausgemachten Faschisten wie Höcke dürfe man überhaupt keine Bühne bieten – und wenn doch, dann nicht viereinhalb Stunden. Und schon gar nicht dürfe man sich für den Menschen hinter dem Politiker Björn Höcke interessieren.
Wenn man schon mit einem wie Höcke spricht, dann müsse man verbal und argumentativ immerhin bis an die Zähne bewaffnet sein und jederzeit zu entschiedenem Widerspruch bereit. Vor allem aber gelte es, seine Ausführungen gegebenenfalls korrigieren und einordnen zu können. Dass sich der geneigte und vor allem mündige Zuschauer auch ohne öffentlich-rechtliche Kontextualisierung und Einordnung seine Meinung bilden kann, kommt in diesem Weltbild nicht mehr vor.
Der Spiegel widmete dem Podcast gleich einen eigenen Beitrag und warf in der Überschrift die kritische Frage auf: „Wer ist der Podcaster, der Björn Höcke viereinhalb Stunden lang eine Bühne bietet?“ Und in der Unterzeile heißt es: „Stundenlang darf der Rechtsextremist Björn Höcke beim populären Podcaster Ben Berndt seine radikalen Ansichten vortragen – ohne kritische Nachfragen.“
Noch heftigere Kritik an „Ben ungeskriptet“ kommt derweil vom Kabarettisten Florian Schroeder. Der langjährige ÖRR-Autor und Moderator veröffentlichte auf seinem YouTube-Kanal ein eigenes Video https://www.youtube.com/watch?v=VIl7mLtEDFI, in dem er mit Berndts Podcast-Projekt abrechnet und es als „Hofberichterstattung und Speichelleckerei von Autokraten“ bezeichnet.
Schroeder nennt Berndts Gesprächsführung „pseudo-interessierte Nachfragen“ und spricht von „Harmlosigkeit als Strategie“. Er wirft ihm vor, auf diese Weise politischem „Extremismus durch gespielte Harmoniesucht“ den Boden zu bereiten. In Wahrheit gehe es Berndt nicht um authentisches Interesse, sondern darum, seine teils radikalen Gesprächspartner „labern zu lassen“ und sie dadurch „heimlich zu legitimieren“, so Schroeder. Und weiter: „Wenn man sich einen Faschisten einlädt, einen zertifizierten Faschisten wie Höcke, was man machen kann, dann muss man aber bewaffnet sein und kann nicht der Art unbewaffnet in einen sogenannten Talk gehen.“
Besonders deutlich fiel auch Schroeders Kritik an der Idee vermeintlich unvoreingenommener, neutraler Gesprächsformate aus. „Neutralität ist nämlich nichts anderes als ein Dog Whistle, eine Hundepfeife für Demokratiefeinde. Neutrale Medien z.B. wünschen sich nur Rechtsextremisten“, behauptet Schroeder. Was Berndt mit seinen Gesprächen betreibe, sei angeblich nichts anderes als „primitivstes Clickbait unter dem Signum der Meinungsfreiheit“. Der viral gegangene Podcast liefere Höcke genau die „Dämonisierung und Heroisierung“, die er sich „Tag ein, Tag aus“ wünsche: „Der Dämon, der anschließend die Fratze seines Biedermeier vier Stunden im intimen Setting eines Podcasts zur Schau stellen kann.“
… Alles vom 3.5.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/hofberichterstattung-und-speichelleckerei-von-autokraten-linker-nervenzusammenbruch-nach-hoecke-podcast/