Der am 8.6.2026 nach einer brutalen Messerattacke im nordirischen Belfast am Tatort überwältigte Sudanese Hadi Alodid (30) wurde in Untersuchungshaft genommen. Das Video der versuchten Enthauptung berührte sogar Premierminister Keir Starmer: „schockierend und völlig inakzeptabel“ https://x.com/BROKENBRITAIN0/status/2064169499033522357?s=20
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Das Opfer Stephen Ogilvie (44) wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und liegt am 11.6. im Koma. Ihm wurde das linke Auge ausgestochen und das rechte Auge schwerst verletzt, neben zahlreichen weiteren Messerverletzungen an Hals und Rücken.
https://www.telegraph.co.uk/news/2026/06/10/belfast-attack-live-protests-sudan-asylum-seeker-starmer/
Während sich weltweit Entsetzen breit macht (1), berichten deutsche Medien nur zögerlich (2). Doch in Großbritannien scheint so kurz nach dem brutalen Messertot des 18-jährigen Henry Nowak durch einen indisch-stämmigen Sikh (mehr hier) ein Kipppunkt erreicht zu sein: „Die Briten erheben sich gegen die Masseneinwanderung“ (3). Das Vertuschen der Gewalt von Migranten und die Warnungen der Behörden vor einer Instrumentalisierung der Messerstechereien durch die regierungskritische Bevölkerung zeigen keine Wirkung mehr. Viele Briten haben genug. Gleichwohl ist die Regierung in London noch immer nicht bereit, ihre Migrationspolitik zu ändern. Wie lange noch?
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Zu den Ausschreitungen liefern die Mainstreammedien den Verweis auf die nordirland-typischen Besonderheiten des Kampfes von Katholiken gegen Protestanten. Peter Grimm aber stellt die grundlegende Frage (4): „Wenn ein Staat bei seinen Bürgern den Eindruck hinterlässt, auf Gewalttaten von Migranten zurückhaltender zu reagieren als bei nichtmigrantischen Tatverdächtigen, dann löst das Reaktionen aus.“
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Zur Psychologie:
Wie kann man auf die Idee kommen, daß das Sterben eines erstochenen und in Handschellen gelegten Menschen (in Belfast) sowie die Beinahe-Enthauptung eines Menschen auf offener Strasse (in Southampton) Nicht-Linken nützt bzw. von ihnen für irgendwelche Protestaktionen instrumentalisiert würde? Wo doch das Erstarken dieser Nicht-Linken primär eine Schutz- und Abwehrreaktion darstellt – Abwehr einer zerstörerischen Migrationspolitik.
Warum ist die Angst, Migranten gegenüber ungerecht zu sein, wirkmächtiger als die Angst vor der Zerstörung der eigenen Kultur?
Antwort: Die eigene Geschichte wird im Blick von Neo-Kolonialismus, Rassismus, Ausbeutung und Schuld gesehen und die Migration als Möglichkeit zur Rehabilitierung. Damit wird linke „Politik zunehmend zu einem Instrument der Schuldvermeidung – fast schon zu einem Ritual der Selbstverachtung“ (6) .
Nun aber hat sich die seit der Grenzöffnung 9/2015 praktizierte Migrationspolitik als Fehler erwiesen. „Wir schaffen das“ (Angela Merkel) nicht. Die Einsicht in den eigenen Irrtum wird verdrängt, weil die katastrophalen Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung erahnt werden bzw. sich immer deutlicher zeigen. Denn: Die eigenen Fehler erkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen, dies fällt dem Menschen unheimlich schwer. Aus mehreren Gründen:
I. Weil die Folgen der Fehlerumkehr so groß sind und publik werden. Die Dogmen der links-grün-woken Ideologie erdrücken das eigene handeln.
II. Weil man in der links-woken Gruppe bzw. Blase gefangen ist. Und Kritik an der Zuwanderung stets als feindlicher Angriff auf die Gruppe aufgefaßt und abgewehrt wird.
III. Weil die deutsche Überheblichkeit dazu verleitet. Man hat sich seit 9/2015 das Bild der schutzbedürftigen, integrationswilligen und dankbaren Migranten zurechtgebastelt, die von einem heute millionenschweren Migrationsdienstleistungssektor gönnerhaft zu betreuen sind. Nun muß man feststellen, dass dieses Bild der armen und gefügigen Opfer aus fremden Kulturen immer weniger passt. Auch deshalb, da die Schutzbedürftigen in Kita, Kindergarten, Grundschulen und zunehmend auch Realschulen von der Minderheit zur Mehrheit geworden sind. Hinzu kommt die Einsicht, daß die „noch nicht so lange hier Lebenden, alles binnen kürzester Zeit in Schutt und Asche legen würden, sollte man Annehmlichkeiten, Zugeständnisse und Anrechte drastisch zurückfahren“.
Die geradezu unvorstellbare Beinahe-Enthauptung in Belfast muß auch die Berliner Regierung schockieren. Vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen wie in Großbritannien und Nordirland sind wir in Deutschland nicht gefeit. Die Regierung Merz/Klingbeil muß Reformen und Politikwende umsetzen – umgehend, ohne Sommerpause.
11.6.2026
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Ende von Beitrag „Fast-Enthauptung – Politikwende“ =============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (6)
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(1) Versuchte Enthauptung erschüttert Nordirland – Politik fürchtet Kontrollverlust
In einem Wohnviertel in Belfast versucht ein Sudanese auf offener Straße, einen Mann zu enthaupten. Filmaufnahmen von Augenzeugen verbreiten sich in Windeseile über die sozialen Medien. Die Politik fürchtet Kontrollverlust über die eigene Bevölkerung mehr als die zunehmend enthemmte Gewalt.
Das Video verbreitete sich in Windeseile in den sozialen Medien: Ein Mann schwarzafrikanischen Phänotyps kniet auf einem Mann, dessen Gesicht blutverschmiert ist. Mit einem Messer macht sich der Dunkelhäutige daran, den Kopf des Opfers abzuschneiden. Rufe werden laut, drei Männer erscheinen im Bild, einer von ihnen schlägt mit einem Hurling-Schläger wieder und wieder auf den Täter ein. Es gelingt den dreien, ihn wegzuziehen. Das Opfer wird später mit schweren Verletzungen im Gesicht, an Kopf und Hals ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Dienstagnachmittag befindet er sich laut Angaben der Polizei in kritischem Zustand.
Vierundfünzig Sekunden Horror. https://x.com/BROKENBRITAIN0/status/2064169499033522357?s=20
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Die Aufnahmen sind verstörend, schockierend, empörend: Es fehlen die Worte, um die Fassungslosigkeit auszudrücken, mit der Westeuropäer Zeuge werden, wie sich eine überwunden geglaubte Brutalität auf den eigenen Straßen bahnbricht, wie sich alptraumhafte Szenen aus fernen Ländern plötzlich vor der eigenen Haustür abspielen: Messermorde, Machetenmänner, Enthauptungen – mitten in Europa.
Dass Politiker und Polizeisprecher dazu aufriefen, die Filmaufnahmen dieses Verbrechens weder anzuschauen noch zu verbreiten, hatte jedoch nur zum Teil zum Ziel, die Bürger vor traumatisierenden Bildern zu schützen. Es handelte sich schlicht um einen Aufruf zur Selbstzensur. Was Behörden nicht mehr verhindern können, soll der brave Bürger selbst tun. Er soll sich vor unliebsamen Informationen abschirmen.
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Selbstredend wird die Tat mit markigen Worten verurteilt. Als das eigentliche Problem aber gilt nicht die entgrenzte Gewalt, sondern mögliche Reaktionen. Die Sorge vor einem Kontrollverlust gegenüber der eigenen Bevölkerung scheint die größte Angst zu sein, die europäische Politiker umtreibt.
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Der letzte Tropfen? Der Fall könnte, zumal nach der Empörung über die grausame Behandlung des Mordopfers Henry Nowak, der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die Menschen auf den britischen Inseln haben genug. Sie empfinden die Situation als unerträgliche Ungerechtigkeit: Wer sich in den sozialen Medien kritisch äußert oder protestiert, muss Repressalien und Polizeigewalt fürchten; Pakistanis aber können jahrzehntelang ungestraft Mädchen aus der Unterschicht vergewaltigen und zur Prostitution zwingen, Migranten demütigen und töten Briten, die sich jederzeit dem Vorwurf, rassistisch zu sein, ausgesetzt sehen können. Zustände, die die britische Gesellschaft zu sprengen drohen,…
Der Bogen ist überspannt
Wie lange aber lässt sich diese Disziplin aufrechterhalten, wenn diejenigen, die das Gewaltmonopol mit einem Sicherheitsversprechen legitimieren, wieder und wieder versagen und keine Lernfähigkeit zu erkennen geben? Mit jedem Messerangriff wird wiederum deutlich, dass kein Wille besteht, die Folgen der Massenmigration von staatlicher Seite effizient zu bekämpfen, Ordnung durchzusetzen und Sicherheit zu garantieren. Um der Ignoranz die Krone aufzusetzen, sollen sich die Bürger nun also auch noch bitteschön selbst hypnotisieren, und, wenn die Realität um sie herum immer grausamer wird, wegschauen. Hauptsache, man tut nichts, was „den Rechten“ nützt.
… Alles vom 9.6.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland/
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(2) Nach Beinahe-Enthauptung heftige Unruhen und Brände in Nordirland – derweil im deutschen ÖRR: Spargelessen statt Proteste
Briten erheben sich gegen die Masseneinwanderung
Die heftigen Proteste in mehreren britischen und nordirischen Städten haben eine tiefere Vorgeschichte. Es geht nicht nur um das aktuellste Geschehen, sondern um die gesamte Vorgeschichte so vieler ähnlicher Taten – zuletzt des Messermordes am 18-jährigen Henry Nowak in Southampton im Dezember 2025. In Southampton wurden Slogans skandiert wie: „Sagt es laut, sagt es klar: Illegale sind hier nicht willkommen.“ Daneben wurden Abschiebungen gefordert, vermutlich für diejenigen, die die Demonstranten „Terroristenabschaum“ nennen.
In London setzten Demonstranten demonstrativ ein Knie auf den Boden („take the knee“), um Henry Nowak zu ehren. Der anwesende Polizist weigerte sich mit Verweis auf die Dienstvorschriften, das Gleiche zu tun. So trifft die „stiff upper lip“ des britischen Staats auf die Urgewalt der Arbeiterklasse. Überhaupt sind die Polizistenworte „Ich glaube nicht, dass das so ist, Kumpel“ zu trauriger Berühmtheit gelangt und werden Polizisten allenthalben unter die Nase gerieben.
Das alles ist Tagesschau und Tagesthemen auch einen Tag nach der Tat noch keine Minute Sendezeit wert. Die Tagesthemen des 9. Juni eröffnen fulminant mit der Top-Nachricht des Tages: das Spargelessen des Seeheimer Kreises auf dem Tegeler See.
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Trotz falsch eingeordneter Videos und Fakenews, die seit Montagabend durchs Netz schwirren, ist ein halbwegs mitdenkender X-Nutzer wieder einmal signifikant besser informiert als Menschen, die sich auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verlassen.
10.6.2026, https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/spargelessen-statt-proteste/
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(3) Heftige Unruhen und Brände in Nordirland – Briten haben genug und erheben sich gegen Masseneinwanderung
Nach der barbarischen Tat von Belfast haben sich massive Proteste im ganzen UK ereignet. Die patriotische Mobilisierung auf den Inseln steht damit anderen Bewegungen nicht nach. Die Briten haben genug von Messergewalt, ungeregelter Zuwanderung und einer Politik, die den Protest bestraft.
Nach den schrecklichen Bildern aus Belfast von einer fast gelungenen Enthauptung auf offener Straße kam es noch am Dienstagabend in mehreren britischen und nordirischen Städten zu heftigen Protesten. Diese Proteste, die sich teils in Sprechchören und Gesängen, teils in ostentativ gestiftetem Chaos äußerten, haben dabei eine tiefere Vorgeschichte. Es geht nicht nur um das aktuellste Geschehen, sondern um die gesamte Vorgeschichte so vieler ähnlicher Taten – zuletzt des Messermordes am 21-jährigen Henry Nowak in Southampton aus dem Dezember 2025.
Noch weiter zurück liegen die Mädchenmorde von Southport und andere Taten, bei denen jeweils Immigranten zu Tätern wurden, die so auch von ihrer Radikalisierung Zeugnis ablegten. Die öffentlichen Gewaltakte – oft mit Messern – werden meist nicht als Terror eingestuft, was die Briten aber „subjektiv“ längst nicht mehr so empfinden. Stattdessen werden dann die Bürger, die gegen die neue öffentliche Unsicherheit protestieren – online oder im realen Leben –, massenhaft zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. Aber auch das scheint den Briten immer mehr egal zu sein. Und wir haben die Vergewaltigungsbanden der Pakistanis noch nicht erwähnt. Ein Grooming-Gang-Angeklagter (Name: Sharam Muhamadi, 21, Bootsmigrant) entwischte dieser Tage – das Urteil erging in Abwesenheit.
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Rupert Lowe hat im aktuellen Belfaster Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt und fordert alle relevanten Informationen zu dem Täter: „Einwanderungsgeschichte. Religion. Asylstatus. Vorstrafen.“ Das britische Volk habe ein Recht auf die Wahrheit, so Lowe, der die „Patrioten“ noch am Nachmittag zu einem ebenso entschiedenen wie ruhigen Protest aufrief https://x.com/RupertLowe10/status/2064345444059074831 Der Aufruf verfing zumindest unter den hitzigen Nordiren nicht. Lowe warnt, dass jede Gewalt von den Regierenden ausgenutzt würde: „Man wird die gefährliche ‚extreme Rechte‘ dafür verantwortlich machen, und dein Leben wird für immer ruiniert sein. So brutal wird es sein. … Protestiert – aber tut es laut und friedlich.“ Aber vielleicht ist dieser Punkt auch schon überschritten. Die Wut nach Henry Nowaks Tod ist zu allgemein geworden, die Polizei impliziert und die Politik desavouiert.
— Alles vom 10..6.2026 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/belfast-unruhen-braende/
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(4) Der Spiegel und die unglaubliche Verharmlosung des Belfast-Angriffs – Apollo Newsroom
In Belfast verletzt ein Migrant einen Passanten schwer – mit einem Messer werkelt er am Hals des Opfers herum, wie Videos zeigen. Doch der Köpfungsversuch wird beim Spiegel zum Nebenschauplatz – plötzlich geht es um die Reaktion der aufgebrachten rechten Szene in Nordirland.
https://www.youtube.com/watch?v=ik-g7Cv49Fc
Von dem Motto „Sagen, was ist“ ist nichts mehr übrig geblieben.
… Alles vom 11.6.2026 von Benedikt Brechtken bitte lesen auf
https://apollo-news.net/der-spiegel-und-die-unglaubliche-verharmlosung-des-belfast-angriffs-apollo-newsroom/
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Einige Kommentare:
mit einem Messer *eingewirkt*….. Das werde ich für immer mit dem Spiegel ( den ich bis zum Weggang von Stefan Aust 2007 viele Jahre regelmäßig und begeistert gelesen habe) assoziieren. Gerhard
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Es ist unglaublich. Gibt es keine Möglichkeit, den Spiegel abzumahnen und zur Korrektur aufzufordern. Theresia
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Inzwischen weiss auch das Vereinigte Königreich, Amerika und Europa wie das Deutsche Fernsehen berichtet. Und sind empört und wütend. Zu Recht! Das Bild des Opfers im Krankenhaus zeigt das Äußerliche Ausmaß. Es ist nicht nur ein ein Mensch, der Autismus hat und Taub ist. Jerzt ist er dazu halb blind und halbseitig gelähmt. Es ist reine Selbstverteidigung in Belfast. Marina Scott
Ende Kommentare
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(5) Können Politiker aus Ausschreitungen lernen?
Die Öffentlichkeit ist schockiert über die Welle der Gewalt, die ein wütender Proteststurm über Belfast brachte. Anlass sei die versuchte Enthauptung eines Einheimischen durch einen Asylbewerber gewesen, heißt es allenthalben. Doch man sollte die Frage, woher diese Wut kommt, nicht hinter Entsetzens-Schlagzeilen über die Unruhen verstecken.
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… bleibt die beunruhigende Botschaft:
Wenn ein Staat bei seinen Bürgern den Eindruck hinterlässt, auf Gewalttaten von Migranten zurückhaltender zu reagieren als bei nichtmigrantischen Tatverdächtigen, dann löst das Reaktionen aus. Die können ganz verschieden sein und sich verändern, wenn der Prozess des Vertrauensverlusts in die vom Staat zu gewährleistende innere Sicherheit länger andauert. Und durch die kultivierte Ignoranz bestehender Probleme wird dieser Entfremdungsprozess weiter gefördert. Wie sich ständig steigender Unmut hierzulande irgendwann entlädt, wenn man ihn weiter wachsen lässt, indem die Interessen der eigenen Bürger mit der bisherigen Konsequenz ignoriert werden, weiß selbstverständlich niemand. Aber schön wird das bestimmt nicht sein. Und die Verantwortungsträger sollten endlich alles daran setzen, das zu vermeiden.
Bei allen nordirischen Besonderheiten wäre es nicht falsch, die hiesigen Verantwortungsträger würden die aktuellen Signale aus Britannien entsprechend verstehen.
… Alles vom 11.6.2026 von Peter Grimm bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/koennen_politiker_aus_ausschreitungen_lernen
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(6) Das Verbrechen von Belfast: Die Psychologie der Realitätsverweigerung
Selbsttäuschung und Verdrängung
Der bestialische Messerangriff von Belfast ist kein Einzelfall. Trotzdem wird weiterhin verdrängt und verharmlost. Daniela Seidel geht den Gründen nach, warum Politik und Medien kein Umdenken wagen: Selbsthass, Scham und die Angst davor, sich das eigene Versagen eingestehen zu müssen.
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Was geht nur vor in den Köpfen der Medienschaffenden, der regierenden Politiker und ihrer vasallentreuen Anhängerschaft? Wie kann man ernsthaft zu der Auffassung gelangen, dass die Enthauptung eines Menschen auf offener Straße Rechtsextremen „nützen“ würde?
Das Erstarken sogenannter rechter Kräfte – von denselben Kreisen definiert als alle, die weder die halsbrecherische Überlastung unseres Sozialsystems noch den Zerfall der inneren Sicherheit weiter wortlos hinnehmen wollen – ist schließlich in erster Linie Schutz- und Abwehrreaktion: das Symptom einer völlig entgrenzten Migrationspolitik.
Was für ein Gehirnlooping liegt diesem abenteuerlichen Schluss also zugrunde? Ebenso gut könnte man demzufolge behaupten, eine Ladung Pfeffer „nütze“ dem Niesreflex oder der Aufenthalt in der Mittagsglut bei 40 Grad „nütze“ dem Sonnenbrand. Was läuft kognitiv so grundlegend schief, dass es zu derart bizarren Umdeutungen kommt?
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Wer die Bilder aus Belfast sieht, Berichte über Messerangriffe, Vergewaltigungen, Parallelgesellschaften und die zunehmende Verrohung des öffentlichen Raums liest und zugleich erlebt, wie Politiker und Journalisten relativieren, Kausalzusammenhänge verdrehen und vor allem vor der politischen Instrumentalisierung solcher Taten warnen, gelangt fast zwangsläufig zu der Frage, ob Europas Eliten ihre eigenen Gesellschaften überhaupt noch für schützens- und verteidigenswert halten.
Man könnte beinahe vermuten, hier sei ein tief verwurzelter Selbsthass am Werk, der die Zerstörung der eigenen Heimat und Lebensart durch unkontrollierte Massenmigration mit nahezu böswilligem Eifer vorantreibt.
Ganz von der Hand zu weisen ist dieser Gedanke nicht. In Teilen des westlichen Diskurses, besonders in Deutschland, besteht seit Jahrzehnten die Tendenz, die eigene Geschichte fast ausschließlich unter den Vorzeichen von Kolonialismus, Rassismus, Ausbeutung und Schuld zu betrachten.
Die verständliche und notwendige Sensibilität gegenüber Nationalismus und Diskriminierung hat in weiten Teilen der politischen Klasse jedoch Ausmaße angenommen, die jedes Bekenntnis zur eigenen kulturellen Identität bereits als potenzielle Vorstufe der Xenophobie erscheinen lässt.
Die Angst, Wildfremden gegenüber ungerecht zu sein, wirkt monströser als die Furcht davor, die eigene Bevölkerung buchstäblich über die Klinge springen zu lassen. Wo eine derart ideologisierte Prioritätensetzung dauerhaft jede realistische Abwägung überlagert, wird Politik zunehmend zu einem Instrument der Schuldvermeidung – fast schon zu einem Ritual der Selbstverachtung.
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Wer über Jahrzehnte predigte, Masseneinwanderung sei eine Bereicherung, Sicherheitsprobleme wären dümmliche, völkische Panikmache oder allerhöchstens Randerscheinungen und die eigentliche Gefahr gehe von Vorurteilen und Ausgrenzung aus, hat nicht nur eine politische Position vertreten, sondern darauf einen erheblichen Teil seiner Identität gegründet. Die Zugehörigkeit zum Kreis der Aufgeklärten, Humanen, Progressiven, Erhabenen, Integren und Anständigen hängt plötzlich an genau diesen Gewissheiten. Eine Kurskorrektur wäre dann nicht bloß ein paradigmatischer Richtungswechsel, sondern vielmehr die schwer am Ego kratzende, persönlich vernichtende Erkenntnis, Risiken ausgeblendet, Warnungen ignoriert, Kritiker diffamiert und nicht wiedergutzumachenden Schaden verursacht zu haben.
Damit betreten wir das Feld der Wahrnehmungsverzerrungen und Fehlschlüsse. Je größer die Investition in eine Überzeugung war, desto schwerer fällt es, sie aufzugeben – nicht trotz der offensichtlichen Probleme, sondern gerade ihretwegen. Denn jede neue Gewalttat, jede krachend gescheiterte (Re)Sozialisation und jede weitere Belastung des gesellschaftlichen Zusammenhalts erhöht den Preis eines späteren Eingeständnisses. Ausgerechnet die bedrohlich wachsende Evidenz gegen die eigene Position verstärkt so den psychologischen Druck, an ihr festzuhalten.
Hinzu kommt ein weiterer Mechanismus, der in politischen und medialen Milieus besonders wirksam ist: das Gruppendenken. Wer sich über Jahre fast ausschließlich mit Menschen umgibt, die dieselben Grundannahmen teilen und gebetsmühlenartig wiederholen, verliert allmählich die Fähigkeit, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Die eigene Sicht erscheint dann nicht mehr als Interpretation der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit selbst.
Kritik wird nicht als mögliche Horizonterweiterung erlebt, sondern als Angriff auf die moralische Ordnung der Gruppe.
… Alles vom 11.6.2026 von Daniela Seidel bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/psychologie-der-realitaetsverweigerung-belfast/