Klimaanlagen verbrauchen viel Strom, wie auch die technisch eng verwandten Wärmepumpen. Letztere sollen laut Robert Habeck jeder deutsche Haushalt als Heizung in sein Haus einbauen. Erstere dagegen liefern Stadt, Land und Welt dem Überhitzungstod aus. Hier zeigt sich das übliche Zweierlei der grünen Doppelstandards bzw. Doppelmoral. Es gibt eben einen Wärmepumpen-guten Stromverbrauch und einen Klimaanlagen-schlechten Stromverbrauch.
Im Deutschlandfunk verkündet die Umweltredakteurin Ann-Kathrin Büsker CO2-klimawandelkonform: „Eine Klimaanlage kann das Problem für einen selbst lösen, für alle anderen kann man es damit aber schlimmer machen. Deshalb würde ich sagen: keine Allround-Lösung“. Dagegen meint Dr. med. Thorsten Hammer von der Uniklinik in Freiburg (1) nach der Hitzewoche Ende Juni: „Wir müssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln“.
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Erdüberhitzungsfanatiker hassen die Klimaanlagen – allerdings nur in der Theorie. In praxi sitzen die Business-Leute in voll klimatisierten Thinktank-Büros, während die Kinder, Kranken und Alten der Ökobilanz zuliebe schwitzen. Was für eine verkehrte Welt, da eigentlich zu gelten hat: Vorsorge vor Ökobilanz, d.h. die vulnerablen Gruppen müssten mit Klimaanlagen ausgestattet werden, während die anderen dem von ihnen propagierten CO2-menschengemachten Klimawandels zuliebe.
Im Brüsseler EU-Hauptquartier musste man im „13-stöckigen Berlaymont-Gebäude die Klimaanlage notabschalten – allerdings nur für die unteren sieben Etagen, in den Büros der 26 EU-Kommissare und von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen blieb es kühl“. Da demonstriert die moderne Zweiklassengesellschaft der EU ihren Neo-Feudalismus
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Was nun: Ideologiegeleitetes Sterben durch Überhitzung zwecks Weltrettung oder aber pragmatisches Überleben dank Klimaanlage vorort?
Diese Alternative stellt sich überhaupt nicht mehr, seit das IPCC alias Weltklimarat sein Erdüberhitzungsszenario RCP8.5 offiziell widerrufen hat und damit die Prognosen einer Temperaturerhöhung um 3 Grad bis 2100 als unrealistisch erklärt hat. Für Deutschlnd ist wichtig, da damit die Begründungsbasis für das Klima-Urteil des BVerfG vom 24.3.2021 entfallen ist und daß dieses die Deindustrialisierung verursachende Urteil umgehend revidiert werden muß.
Also: Klimaanlagen statt zwielichtige Moral (3). Nicht dem IPCC bzw. Weltklimarat zuliebe den eigenen gesunden Menschenverstand abschalten. Warum sind bei unseren EU-Nachbarn wie Frankreich, Italien und Niederlande die Krankenhäuser weitaus häufiger mit Klimaanlagen ausgestattet als bei uns – von der Schweiz und den USA ganz zu schweigen? Weil sie der klimaapokalyptischen Propaganda mißtrauen und weniger Glauben schenken als die gutgläubigen Untertanen hierzulande.
22.7.2026
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Ende von Beitrag „Klimaanlagen – Verzicht für IPCC“
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) Evakuierung der Freiburger Uniklinik wegen Hitze war „im Bereich des Möglichen“, sagt Doktor Hammer
Die große Hitze brachte die Uniklinik Ende Juni an die Belastungsgrenze. Katastrophenschutzbeauftragter Thorsten Hammer hat die Notfallpläne in der Tasche – und sagt: „Ich hasse saisonalen Aktionismus“
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Wir müssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln. Gebäude müssen künftig anders gedacht, gesetzliche Rahmenbedingungen vor allem für Kliniken, Pflegeheime und Kitas verändert werden. Mittelfristig müssen personelle und finanzielle Ressourcen frei gemacht werden für dieses Thema. Hitzeschutz ist ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge.
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… Alles vom 10.7.2026 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/evakuierung-der-freiburger-uniklinik-wegen-hitze-war-im-bereich-des-moeglichen-sagt-doktor-hammer
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Einige Kommentare:
Die FAZ hat bereits am 26.6. über die prekären Lage in der Uniklinik berichtet: (https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/hitzewelle-extremtemperaturen-treiben-uniklinik-in-freiburg-ans-limit-accg-200968011.html) Kurt Baumgärtner
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… vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich hatten wir seit der Hitzewelle mehrere Artikel zum Thema – auch dazu, wie Kliniken damit umgehen und was das für die Patientenversorgung bedeutet. Hier eine kleine Auswahl:
https://www.badische-zeitung.de/42-grad-koerpertemperatur-wie-die-sommerhitze-die-notaufnahme-der-freiburger-uniklinik-belastet
https://www.badische-zeitung.de/leiter-der-notaufnahme-an-der-uniklinik-die-hitze-hat-freiburg-und-die-region-hart-getroffen
https://www.badische-zeitung.de/wenn-patienten-schwitzen-muessen-kaum-eine-klinik-in-suedbaden-ist-durchweg-klimatisiert
https://www.badische-zeitung.de/43-1-grad-in-freiburg-wurden-bei-der-hitzewelle-rekorde-gebrochen
Beste Grüße aus der Redaktion , Lisa Petrich
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Der wichtigste Aussage: „Wir müssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln“. Besuchen Sie mal Kliniken in Holland, Frankreich (z.B. Montpellier, Aix-en-Provence, Toulon), Spanien, Italien – von der Schweiz ganz zu schweigen: Klimaanlagen sind längst Standard, oft von der EU finanziert. In D hingegen sind Klimaanlagen der CO2-Weltrettung (obwohl selbst das IPCC auf Abstand gegangen ist) zuliebe verpönt. Es ist so traurig. E.K.
Ende Kommentare
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(2) Brunnen zunageln, Klimaanlagen bekriegen: Krisendesign, einfach gemacht
Probleme sind für die Hysterie-Politik nicht zum Lösen da, sondern zum Verschärfen und Bewirtschaften. Münchens neuer OB zeigt, wie das aufmerksamkeitsökonomisch hoch profitabel funktioniert
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„Never let a good crisis go to waste“ – der Spruch stammt angeblich von Winston Churchill, Barack Obama benutzte ihn mit Sicherheit, sehr viele Träger politischer Ämter befolgen ihn in aller Stille oder auch laut. Krisen eignen sich wie kaum etwas anderes, um die eigene Agenda voranzubringen. Denn plötzlich gilt das Gebot der Dringlichkeit, von dem nur noch ein kleiner Schritt hin zum Ausnahmezustand führt. Wer dann noch die praktischerweise immer schon parat liegenden Maßnahmen durch Einwände oder auch nur Nachfragen verzögert, der steht automatisch auf der gefährlichen Seite. Churchill meinte eher die Gelegenheit, eine echte Krise für eigene Ziele zu nutzen. Die Steigerung der Krisenpolitik besteht darin, auf Notlagen nicht erst zu warten, sondern ihr Design gleich selbst in die Hand zu nehmen.
Münchens gerade erst gewählter grüner Oberbürgermeister Dominik Krause fiel in den ersten Amtsmonaten nicht auf; jetzt – im mal warmen, mal durchschnittlichen Juli – ergriff er die Gelegenheit mit beiden Händen, sich als Bekämpfer der Münchner Wasserkrise einen Namen zu machen.
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Auch beim RKI dürfte man erstens wissen, dass hohe Temperaturen die Mortalität bei ohnehin schon chronisch kranken Menschen erhöht, und dass zweitens die Zahl der Sterbefälle im Zusammenhang mit Kälte etwa achtmal höher liegt. Es gibt allerdings einen faktischen Kern in der Todesfallzahl mit Hitzekontext: Wenn in Krankenhäusern wie in der Uniklinik Düsseldorf und anderswo 38 Grad herrschen, in Alten- und Pflegeheimen ebenfalls, dann fordert das mit Sicherheit in einer heißen Juniwoche dutzende zusätzliche Tote. Die Leute sterben allerdings nicht als Klimaopfer. Sondern weil in Deutschland Klimaanlagen selbst dort fehlen, wo sie absolut nötig wären.
Parallel zu den Hitzetotenschlagzeilen ging aber nicht etwa eine Kampagne für mehr Klimaanlagen durch die grünennahen Medien, sondern das exakte Gegenteil: eine große Warn- und Verdammungswelle. Klimaanlagen machen es nämlich „schlimmer“, verkündet beispielsweise die Deutschlandfunk-Umweltredakteurin Ann-Kathrin Büsker. … „Eine Klimaanlage kann das Problem für einen selbst lösen … für alle anderen kann man es damit aber schlimmer machen. deshalb würde ich sagen: keine Allround-Lösung“.
Denn: Diese Anlagen verbrauchen Strom. Das trifft tatsächlich zu, sie laufen elektrisch, genauso wie die technisch sehr eng verwandten Wärmepumpen, die laut Robert Habeck jeder deutsche Haushalt einbauen soll. Logik darf man im Krisentheater so wenig erwarten wie von einem Ionesco-Stück. Laut WDR heizen Klimaanlagen außerdem die gesamte Erde auf. Beziehungsweise laut einem Experten in der Süddeutschen heizen Klimaanlagen „die Stadt als Ganzes“ auf. https://x.com/UntergrundBonn/status/2076573467936178576
Man kommt an dem Eindruck nicht vorbei, dass Dachgeschossbewohner nach dem Willen der Klimafront bei 40 Grad schmoren müssen, so wie sie Tote in unklimatisierten Kliniken als eigentlich gar nicht so unwillkommene Kollateralopfer in Kauf nimmt. Denn beides hilft wie der zugedeckelte Brunnen beim Inszenieren einer Krise, die gar nicht bekämpft, sondern bewirtschaftet werden soll. Wie diese Bewirtschaftung aussehen kann, zeigt die ausdrücklich für halal und vorbildlich erklärte Hitzebekämpfungsmethode in Städten: steuerfinanzierte Cooling Points. Diese Einrichtungen bestehen aus zusammengenageltem Holz mit spärlichem Pflanzendekor, sie strahlen gediegene Sperrmüll-Ästhetik aus, kühlen nichts und niemanden, noch nicht einmal die eigene traurige Flora, und kosten wie dieses Exemplar am Berliner Mauerpark schon mal 45 000 Euro.
Im Mauerpark gleich nebenan spenden Bäume reichlich Schatten – aber daran verdient leider kein Angehöriger des Klima-Profiteursnetzwerks auch nur einen einzigen lausigen Cent. Wer jetzt ausrechnet, wie viele Klimaanlagen man für 45 000 Euro in Krankenhauszimmern installieren könnte, über den fallen die gleichen grünen Hetzfeuerwehrleute auf X her, die auch jeden für rechtsradikal erklären, der sich vorsichtig nach dem Sinn der Krause-Maßnahmen in München erkundigt.
Wem es wirklich um Hitzeschutz und CO2-Vermeidung ginge, der würde flächendeckend alle Orte, an denen sich Kranke und Alte aufhalten, mit Klimaanlagen ausrüsten, am besten auch Schulen und andere öffentliche Gebäude, und für den Strommehrbedarf die stillgelegten Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Aber Pragmatismus, das bedeutet, aus der Welt der Permanenzpanik zu desertieren – ein schwerer Straftatbestand, der vor dem virtuellen Standgericht endet.
Pragmatismus würde es auch nahelegen, die Wohnungskrise in den Städten zum einen durch Rückführung aller nicht aufenthaltsberechtigten Migranten und zum anderen durch Wohnungsbau zu bekämpfen
… Alles vom 19.8.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/brunnen-zunageln-klimaanlagen-bekriegen/
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(3) Thomas Hartung: Klimaanlagen statt Moral
Die Moral schmilzt zuerst. Das ist vielleicht die ehrlichste Überschrift für eine Debatte, die uns dieser Tage mit voller Wucht trifft: die Debatte über Klimaanlagen. Auf den ersten Blick wirkt das fast lächerlich. Ein Kompressor an der Fassade, ein Verdampfer an der Wand, ein Schalter, ein Luftzug, ein paar Grad weniger. Auf den zweiten dagegen erkennt man inzwischen ein ganzes Weltbild. Denn Hitze ist nicht theoretisch. Über Inflation kann man ökonomisch diskutieren, über Migration semantisch ausweichen, über Kriminalität mathematisch jonglieren. Aber eine schwitzende Seniorin im Pflegeheim oder eine Schule, die zur Heißluftfritteuse mutiert, lassen sich nicht wegmoderieren. Da hilft auch kein moralischer Vortrag darüber, dass Klimaanlagen irgendwie nach Klimaverrat riechen: „Linke appellieren bei Hitze ans schlechte Gewissen, mahnen klimaschonendes Verhalten an, warnen, dass extreme Hitzewellen in Zukunft immer zahlreicher werden“, musste jüngst die „Zeit“ feststellen. Genau das ist der Punkt, an dem linke Hitzepolitik unerquicklich wird. Natürlich braucht es langfristig Verschattung, Dämmung, Entsiegelung, bessere Gebäude, bessere Städte. Niemand bestreitet das. Aber der Grundfehler liegt darin, die sofort wirksame Hilfe misstrauisch zu beäugen, sobald sie zu direkt, zu banal, zu alltagstauglich wird. Denn der Schalter an der Wand zerstört das pädagogische Monopol und schafft praktische Souveränität.
Ein Teil der Linken aber hat aus dem Verzicht eine Tugendreligion gemacht. Für die richtige Haltung darf man frieren, warten, zahlen und – jetzt eben – schwitzen. Die Bürger sollen doch bitte verstehen, dass extreme Hitzewellen in Zukunft häufiger werden und vor allem den Ernst der klimatechnischen Lage verinnerlichen: der Stromverbrauch, die Wärmeemission! Besonders unerquicklich wird das dort, wo Hitze nicht bloß lästig, sondern gefährlich wird: in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schulen. Das Offenbacher Sana-Klinikum etwa wurde schon vor Jahren als Sauna-Klinikum beschrieben. Aber wer im Krankenhaus liegt, kann eben nicht einfach in den Keller, ins Freibad oder zum „Cooling Point“ in der Stadtmitte flitzen. Er ist der Luft im Raum ausgeliefert. Noch härter wird die Schieflage, wenn man sich klarmacht: Für Nutztiere formuliert der Staat Temperaturstandards, für Kälber etwa maximal 25 Grad im Liegebereich. Gälte für Kassenpatienten also die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, müssten Krankenhäuser klimatisiert sein. Wasserkaraffen oder Hitzeschutzpläne reichen da nicht.
Dasselbe gilt für Schulen. Öffentliche Gebäude sind keine Gewächshäuser. Wenn Unterricht bei 32 Grad nur noch betreutes Durchhalten ist und Pflegekräfte in stickigen Stationen Kühlakkus verteilen, statt in klimatisierten Räumen zu arbeiten, dann ist das kein Schicksal, sondern Ergebnis politischer Nichtentscheidungen. Und genau an dieser Stelle wird es politisch brisant.
Wenn öffentliche Gebäude überhitzen, während gleichzeitig Milliarden in symbolische Weltrettung und ferne Moralhaushalte fließen, dann entsteht beim Bürger ein sehr einfacher Eindruck: Für alles ist Geld da, nur nicht für das Naheliegende. Nicht für Krankenhäuser, nicht für Pflegeheime, nicht für Schulen. Genau daraus speist sich der Vertrauensverlust. „Wir dürfen die Klimaanlage nicht den Rechten überlassen“, hieß es prompt in der „Zeit“. Die konservative Pointe lautet deshalb nicht: Alles zubauen und nur noch klimatisieren. Vernünftige Politik verbindet Technik und Baukultur, Kühlung und Verschattung, Geräte und Stadtplanung. Aber sie verdampft die konkrete Hilfe eben nicht in endlosen Moral- oder Systemdebatten. Kühlung ist weder Sündenfall noch Heilsbringer, sondern schlicht das, was Technik in einer zivilisierten Gesellschaft sein soll: ein Mittel, reale Belastungen zu mindern.
Die Linke aber macht aus dem schlechten Gewissen eine Regierungsform. Der Bürger soll nicht nur sicherer und gesünder leben. Er soll spüren, dass jede Erleichterung moralisch problematisch sein könnte. Heizen, fahren, fliegen, kühlen – alles steht unter Vorbehalt. Das Leben selbst wird zum Prüfstand der Haltung. Doch so lässt sich ein Gemeinwesen nicht auf Dauer führen. Politik entscheidet sich oft in den banalen Erfahrungen des Alltags. Im stickigen Krankenzimmer oder im überhitzten Klassenraum wird aus Ideologie plötzlich Körperlichkeit. Und der Körper ist ein schlechter Adressat für moralische Erziehungsprosa. Deshalb steckt in der Klimaanlage mehr politischer Sprengstoff, als ihr harmloses Äußeres vermuten lässt. Sie ist das kleine Streichholz, an dem sich ein großer Konflikt entzündet: Soll Politik zuerst die Wirklichkeit erleichtern oder zuerst die Moral bewachen? Der konservative Reflex lautet hier ganz schlicht: erleichtern. Und sommers heißt das: kühlen.
… Alles vom 30.6.026 von Thomas Hartung bitte lesen auf
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