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CO2-neutral2025 = klimaneutral
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Wenn die Energiewende nicht gestoppt wird, scheitert der Staat
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Die Politik hat die Energiewende als Staatsziel ausgerufen, ihr Gesetzescharakter verliehen und sogar ins Grundgesetz geschrieben. Das Projektziel ist eine Umstellung der gesamten Energieversorgung Deutschlands auf „CO2-Neutralität bis zum Jahre 2045“. Die offizielle Aussage der Regierung kommt vom Umweltbundesamt:
„CO₂-Neutralität bis 2045 bedeutet, dass Deutschland bis zum Jahr 2045 keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre ausstößt, als durch natürliche Senken (z. B. Wälder, Moore) oder technische Verfahren (z. B. CO₂-Abscheidung) wieder gebunden werden können. Das Ziel ist ein Gleichgewicht – die sogenannten Netto-Null-Emissionen“.
Das ist ein sehr klar definierter Projektansatz. Sogar Zwischenziele wurden definiert:
Bis 2030: 65 Prozent weniger Emissionen gegenüber 1990.
Bis 2040: 88 Prozent weniger Emissionen gegenüber 1990.
Ab 2045: vollständige Klimaneutralität.
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Nur um der lieben Logik willen, können wir an dieser Stelle mal eine Milchmädchenrechnung aufmachen. Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland liegt aktuell (2025) bei rund 9,9 Billionen Euro (Quelle: Statista) – ein historischer Höchststand. Die Energiewende soll entsprechend der verschiedenen Studien bis 2045 „zwischen 3,5 und 13 Billionen kosten“. Wenn wir für unsere Milchmädchenrechnung den Mittelwert der Energiewende-Kosten ansetzen, dann sind das ungefähr 8 Billionen. Dann blieben allen Deutschen noch 10 Prozent, ein Zehntel ihres Geldvermögens, den Rest müssten sie für die Energiewende ausgeben. Aber es kann auch sein, dass im schlimmsten Falle die Prognose mit den 13 Billionen eintritt. Dann müssten die Deutschen noch eine Hypothek auf Oma ihr klein Häuschen aufnehmen, um die Kosten der Energiewende zu bestreiten. Ich glaube nicht, dass eine Regierung, die dies durchsetzt, an Popularität gewinnt.
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Die Kosten werden per Inflation auf die Bevölkerung abgewälzt
Die Politik wird wohl keine Energiewende-Vermögensabgabe nach dem Motto „Gold gab ich für Erneuerbare“ durchführen. Dies würde zum Aufruhr führen. Das geht viel schmerzloser durch das „Weginflationieren“ des Geldvermögens, einer bewährten Methode der Politik, Schulden nicht bezahlen zu müssen. Falls es im Geschichtsunterricht vergessen wurde, Ihnen beizubringen – während der Hyperinflation 1923 hatte der größte ausgegebene Geldschein in Deutschland einen Nennwert von 100 Billionen Mark (das entspricht 100.000.000.000.000 Papiermark. Ein Laib Brot kostete im November 1923 in Berlin über 200 Milliarden Mark. Die Ursache der Hyperinflation war hemmungsloses staatliches Gelddrucken.
Wussten Sie schon, dass die EZB sich eine zweiprozentige Inflation zum Ziel gesetzt hat. Nein? Dann wissen Sie es jetzt. Die Politik hat sich ganz offen Inflation zum Ziel gesetzt. Sie wundern sich, wo Ihre sauer verdiente Kohle bleibt? Warum alles immer teurer und teurer wird? Seit 2020 ist die Inflation in Deutschland stark gestiegen: von 0,5 Prozent (2020) über 3,1 Prozent (2021) auf einen Höhepunkt von 6,9 Prozent (2022) und 5,9 Prozent (2023). Im Jahr 2024 sank sie wieder auf 2,2 Prozent, und für 2025 liegt sie bisher bei etwa 2,3 Prozent. Und das sind nur die offiziellen Zahlen der Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel). Im Januar 2026 kommt mit der CO2-Bepreisung ein neuer Teuerungsschub hinzu, da ja alles, aber auch wirklich alles, bei Herstellung und Transport mit dieser Abgabe belastet wird.
Seit dem Jahr 2000 ist die Geldmenge im Euroraum von etwa 6 Billionen Euro auf rund 17,1 Billionen Euro (Ende 2025) gestiegen. Das bedeutet eine fast dreifache Ausweitung der Geldmenge innerhalb von 25 Jahren, ohne dass eine entsprechende Steigerung des BIP damit einherging. Um das mal fassbarer zu machen: die Geldmenge im Euroraum ist von 13,3 Billionen Euro (2020) auf rund 17,1 Billionen Euro (2025) gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung der Geldmenge um etwa 3,8 Billionen Euro in 5 Jahren – also durchschnittlich rund 2,1 Milliarden Euro pro Tag., also 2.100 Millionen Euro pro Tag!
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Die Energiewende scheitert durch die Physik, weil es nur drei Energiequellen auf der Erde gibt: Erneuerbare (Wind, Wasser, Sonne, BioGas), Fossile (Öl, Gas, Kohle) und Kernenergie (Spaltung & Fusion). Deutschland steigt aus zwei davon aus – Kernenergie und bis 2045 aus allen fossilen Energieträgern. Nicht nur für Strom, sondern auch für Wärme, Industrieprozesse, Verkehr und Landwirtschaft. Das geht rein rechnerisch nicht. Deutschland hat nicht genug Fläche, um alle Autos, LKW, Busse, Flugzeuge, Landmaschinen und Baufahrzeuge, die Stahl-, Glas-, Chemie- und verarbeitende Industrie und die Wärme für Heizung und Kühlung aller Gebäude und Wohnhäuser mit Hilfe von Wind und Sonne zu versorgen. Das hieße nämlich: nur noch synthetisches Benzin oder Diesel, synthetisches Flugbenzin, nur noch Wasserstoff anstatt Kohle und Koks, Erdöl oder Erdgas. In weniger als 20 Jahren! Das ist ein Salto-Mortale rückwärts ins Mittelalter.
Die Energiewende scheitert durch die Ökonomie. Die Politik hat mehrere Fässer ohne Boden aufgestellt, welche von der arbeitenden Bevölkerung gefüllt werden müssen. Das größte Fass ohne Boden ist die Energiewende. Sie wirkt verheerend auf der Einnahmeseite – durch Deindustrialisierung und auf der Ausgabenseite – durch den ungeheuerlichen Investitionsbedarf bei den Integrationskosten für die Erneuerbaren.
… Alles vom 11.12.2025 von Manfred Haferburg bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/wenn_die_energiewende_nicht_gestoppt_wird_scheitert_der-staat
