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Sonnenuntergang Mittelmeer bei La Londe les Maures 21.12.2024

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  • Fuest: „Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns“ (13.3.2026)
  • Oliven oder Solarstrom: Natur zerstören, um Klima zu retten (25.3.2025)
  • Plötzlich vollziehen die weltgrößten Konzerne eine radikale Klima-Abkehr (24.3.2025)

 

Fuest: „Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns“
Früher gab es Wahrsager, Sterndeuter und Propheten: Heute gibt es Prof. Clemens Fuest. Der Chef des ifo-Instituts liest keine Handlinien und schaut nicht in die Sterne – er verdichtet die von seinen Forschern abgefragte Stimmung in der deutschen Wirtschaft und die Zahlen der Statistikbehörden zu einer Konjunkturprognose, die für den Kanzler, die Wirtschaftsministerin und die Vorstände der großen Firmen den Nordstern bildet.

Einige Zitate von Clemens Fuest
Das bisschen Wachstum, das wir jetzt sehen, diese 0,8 Prozent, kommt im Grunde ausschließlich aus Staatsausgaben, aus den Ausweitungen des staatlichen Engagements. Wir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor.

Tatsächlich waren wir nie eine reine Marktwirtschaft, sondern schon immer ein Mischsystem. Und man kann schon die Frage stellen, wie lange das funktioniert, wenn der öffentliche Sektor (Staatsquote heute schon 50 %) sich immer weiter ausbreitet.

Fakt ist: Die Investitionen in Deutschland sinken, und zwar die Investitionen des privaten Sektors. Und die sind auch im letzten Quartal weiter gesunken. Also, da ist (von über 600 Milliarden Investitionen beim Investitionsgipfel) noch nichts gekommen.

Wir müssen den Ausbau der erneuerbaren Energien anders organisieren, wie Frau Reiche zu Recht sagt. Aber auch das wird dauern. Wir haben uns entschieden, ein Land zu sein, in dem Energie knapp ist. Das haben wir politisch alle gemeinsam so gewählt und die Konsequenzen müssen wir jetzt tragen.

Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns. Das ist eine brutale Durchsage. Ich würde gern etwas anderes sagen. Aber das hat Deutschland so entschieden.

… Alles vom 13.3.2026 von Gabor Steingart mit Clemens Fuest bitte lesen auf
https://www.focus.de/finanzen/news/energieintensive-industrie-hat-keine-zukunft-bei-uns_5d2b7cad-0984-4eb4-92e2-3b391fa87499.html.
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Top-Ökonom Fuest: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang befürchtet
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht für energieintensive Industrien in Deutschland kaum noch Zukunft. Fuest sagte dem Portal Pioneer https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/briefings/prof-clemens-fuest-wir-sind-kaum-bewegungsfaehig : «Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns.» Deutschland habe sich politisch dafür entschieden, ein Land mit knapper und entsprechend teurer Energie zu sein. «Das haben wir politisch alle gemeinsam so gewählt und die Konsequenzen müssen wir jetzt tragen.»
Nach Einschätzung des Ökonomen trifft dies besonders Branchen wie Stahl, Chemie oder andere energieintensive Industriezweige. Die hohen Energiepreise seien eine direkte Folge der energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre. Gleichzeitig sei ein schneller Ausweg nicht in Sicht. Der Bau neuer Kernkraftwerke würde laut Fuest «sehr, sehr teuer» werden und «ewig dauern». Kurzfristig könne dies die Lage nicht verbessern.
Auch konjunkturell sieht der Ifo-Chef wenig Anlass für Optimismus. Die Investitionen des privaten Sektors in Deutschland seien zuletzt weiter gesunken. «Wir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor», erklärte Fuest. Das derzeit geringe Wirtschaftswachstum gehe vor allem auf staatliche Ausgaben zurück.
… Alles vom 14.3.2026 bitte lesen auf
https://weltwoche.de/daily/top-oekonom-warum-die-wirtschaftliche-lage-deutschlands-eigentlich-noch-schlimmer-ist-als-bislang-befuerchtet/
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Fuest: „Deutschland hat keine Zukunft mehr“
Der (Clemens Fuest) sorgt sich um die Zukunft. Ich habe schon Probleme, eine Gegenwart zu finden. Aber schauen wir mal rein: Top-Ökonom: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang befürchtet ,,,,
Ja.
Und jeder, der genau davor warnte, wurde als „rechts“, „Populist“, „Verschwörungstheoretiker“ und sowas alles abgetan. Und jetzt ist es vorbei. Jetzt ist es tot. Deutschland ist im Eimer. Aber wie man so schön sagt:
„Fridays for Future“. Friday war gestern. Future wird grausig. Das wird sicher lustig.
… Alles vom 15´4.3.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/03/14/deutschland-hat-keine-zukunft-mehr/

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Plötzlich vollziehen die weltgrößten Konzerne eine radikale Klima-Abkehr
Die Rückkehr der fossilen Energien? Während erneuerbare Energien weltweit boomen, gewinnen Öl und Gas wieder an Bedeutung. Große Banken und Konzerne reagieren bereits entsprechend – und vollziehen eine Klima-Kehrtwende.

„Drill baby, drill“
Er glaube, dass das Geschäft mit fossilen Energien ewig Bestand haben werde, sagte ein US-Unternehmer in Baku zu FOCUS online Earth. Er bewarb eine Technologie, die die Ölproduktion zumindest sauberer machen soll.
Sein Präsident sowie der US-Energieminister geben ihm Recht. Mit dem Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen und seinem Energiepolitik-Motto „Drill baby, drill“ hat Donald Trump wie erwartet eine radikale Klima-Kehrtwende eingeschlagen.
Damit ist Trump allerdings nicht allein. Zehn Jahre nach dem historischen Klimaabkommen in Paris haben viele Konzerne, Banken und Staaten ihre ambitionierten Klimaziele still und heimlich wieder einkassiert.

Die große Liste der Klima-Kehrtwenden
Hinter der plötzlichen Klima-Kehrtwende stecken mehrere Gründe. Die anhaltend hohe Nachfrage nach fossilen Energieträgern, die schleppende Energiewende, politische Widerstände gegen Klimaschutzmaßnahmen und die mangelnde Wirtschaftlichkeit grüner Technologien führen dazu, dass viele Unternehmen, Banken und Staaten ihre ursprünglichen Klimapläne in großem Stil zurückziehen. Ein Überblick.

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Die Banken
Auch die Finanzinstitute und Banken sind weltweit eher zurückhaltend, was das Thema Klima angeht.
– Die sechs größten US-Banken sind aus der sogenannten Net Zero Banking Initiative (NZBA) ausgetreten, dem wichtigsten Klima-Bündnis der Finanzbranche. Die verbleibenden Banken überlegen, die Klima-Anforderungen der Mitglieder zu lockern.
Blackrock ist aus der Net Zero Asset Management Initiative ausgestiegen, der Klima-Initiative der Vermögensverwalter-Branche. Der Austritt führte zur Auflösung der Initiative.
– Seit dem Pariser Abkommen haben die 60 größten Banken weltweit fast sieben Billionen US-Dollar in fossile Unternehmen investiert, davon 3,3 Billionen direkt in die Ausweitung der Produktion. Laut dem Bericht „Banking on Climate Chaos“ bleibt der Trend zu fossilen Investitionen ungebrochen.

Die Staaten
– USA: Die USA wollen aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen, planen Kürzungen im Klimaschutzhaushalt, in der Forschung und bei der internationalen Klimafinanzierung.
– EU: Noch gilt die EU als ambitionierte Klimamacht. Doch inzwischen wird das ehrgeizige Herzstück, der Green Deal, aufgeweicht. Dazu gehören die Verschiebung der Pkw-Flottengrenzwerte und Diskussionen über eine Verzögerung des Emissionshandels 2, was zu höheren CO2-Emissionen führt und die Klimafinanzierung gefährdet.
– China: Ambitionierte Klimaziele fehlen weiterhin. Auch China hinkt mit seinen Dekarbonisierungsplänen hinterher und bremst damit den globalen Klimaschutz.

… Alles vom 24.3.2025 von Jacqueline Arend bitte lesen auf
https://www.focus.de/earth/bp-shell-blackrock-ploetzlich-vollziehen-die-weltgroessten-konzerne-eine-radikale-klima-abkehr_40cf1d76-35c4-482e-8bad-ccb74b6d61e1.html