Deutschland leidet bei den Naturwissenschaften und der Mathematik unter einem Akademikermangel. Viel zu wenige junge Menschen studieren Physik, Chemie, Biologie, Medizin, Informatik und Ingenieurwesen. Dies gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
Bei den Geistes- und Sozialwissenschaften hingegen ist es gerade anders herum, hier führt eine Akademikerschwemme zu einer Überproduktion von Eliteaspiranten mit drei Problembereichen:
1. Die Eliteaspiranten werden für den primären Arbeitsmarkt in Handwerk und Industrie nicht gebraucht, auch immer weniger als sog. Quereinsteiger.
2. Für sie wurden neue Beschäftigungsbereiche geschaffen wurden wie Migrationsdienstleistung, Gender, Sozialbereich und staatsfinanzierte NGOs
3. Vielen bleibt nur die Arbeit in prekären Jobs oder es droht die Arbeitslosigkeit.
Zum NGO-Komplex: Anders als in den USA werden in Deutschland NGOs mit Millionen Euro finanziert, die Opposition nicht mehr als legitimen Teil demokratischer Konkurrenz betrachten. So ist es undenkbar in den USA, daß die Dems unter Joe Biden NGOs gefördert hätten, die eine Brandmauer gegen die Reps propagieren. Genauso undenkbar die umgekehrte politische Richtung. Dies zeigt, wie gefestigt in den USA die Demokratie doch ist.
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Unabhängig von Job oder kein Job: Der US-Biologe und Soziologe Peter Turchin (1) hat nachgewiesen, daß eine Überproduktion von Eliteaspiranten die Gesellschaft spaltet und dies „politischen Kämpfen, wirtschaftlichem Niedergang und einer Finanzkrise des Staates“ (2) zur Folge hat.
In Deutschland kommt hinzu, daß aufgrund der gesunkenen Leistungsanforderungen an Schulen (Abi) und Hochschulen die Eliteaspiranten zuweilen – höflich ausgedrückt – Kompetenzdefizite aufweisen.
Der amerikanisch-russische Biologe Peter Turchin sagte die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA voraus, indem er Geschichte mit Hilfe von Mathematik erforscht. Sein Buch „End Times“ ist lesenswert. Mit seinen Prognosen lag er großenteils richtig. Auch deshalb sollte er in Deutschland bei der Diskussion über unser zunehmend marodes Bildungssystem mehr Beachtung finden.
In Deutschland gibt es mehr Lehrstühle zu Gender als zur Physik– ein humboldt-bildungstheoretisches Armutszeugnis. Besuchen Sie mal eine Vorlesung in theoretischer Physik an der Uni – da sitzen wahrscheinlich weit mehr ausländische als hiesige Studenten. Gehen Sie mal in eine normale vierte – die Kinder kommen nächstes jahr ins Gymnasiu – Grundschulklasse (kein grüner Villenvorort, keine Privatschule) in den Schreib- und Rechenunterricht. Und erinnern Sie sich dann an Ihre Jugendzeit. Bei weitem war nicht alles besser als heute – aber das Schul- und Bildungssystem schon. Und ja, ein bißchen Wehmut muss erlaubt sein: „Schön war die Jugend, in frohen Zeiten. Schön war die Jugend, sie kommt nicht mehr.“
7.8.2027
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Ende von Beitrag „Eliteaspiranten – Job – Spaltung“
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(1) Peter Turchins Blick in die Zukunft ist düster: Die Überproduktion von Eliten führt meist zu Kriegen und Revolutionen
Im Buch «End Times» zeigt der Biologe, dass die Überproduktion von Eliten zu gewaltigen Problemen führt. Donald Trump sieht er als «unwahrscheinlichen Präsidenten», der nur möglich war, weil in Amerika die Elite wächst und die Massen verarmen.
… Alles vom 19.7.2023 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/peter-turchin-die-ueberproduktion-von-eliten-fuehrt-meist-zu-kriegen-und-revolutionen-ld.1746676
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(2) Theorie des US-Soziologen Peter Turchin
Das ist der wahre Grund für den Aufstieg der AfD
Die AfD ist auf dem Weg, sich als größte politische Kraft des Landes zu etablieren. Eine Erklärung für ihren Aufstieg liefert eine Theorie des US-Soziologen Peter Turchin. Folgt man dieser, versteht man auch die verheerende Wirkung der „Brandmauer“.
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Im Kern besagt diese Theorie, dass sich eine Gesellschaft spaltet und dysfunktional wird, wenn es zu einer Überproduktion von Eliteaspiranten kommt. Erhöhter Wettbewerb innerhalb der Elite schafft Konflikte. Frustrierte Eliteaspiranten bilden Gegeneliten und versuchen, die Masse gegen die herrschende Elite zu mobilisieren. Das Ergebnis ist soziopolitische Instabilität, die sich in zunehmenden politischen Kämpfen, wirtschaftlichem Niedergang und einer Finanzkrise des Staates äußert. Das passt zu Deutschland.
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Während der 1970er-Jahre verdoppelte sich die Zahl der Studenten in Deutschland. Im Jahr 1983 gab es schließlich zehnmal so viele Studenten wie 1953. In der Tradition der 68er neigten viele dieser Studenten zum politisch linken Lager. Und viele traten den Marsch durch die Institutionen im Staatsdienst und dessen Umfeld an, so wie es von den Achtundsechzigern propagiert worden war.
Die meisten milderten ihre politischen Ansichten mit zunehmendem Alter – wie zum Beispiel der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen, der einst in jungen Jahren Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschlands war. Aber sie schafften es, ihre politische Grundhaltung an den Nachwuchs weiterzugeben. So kam es zu einem politischen Linksdrall in Politik, politischem Vorfeld, Staatsdienst, öffentlichem Rundfunk und im staatlich subventionierten Kulturbetrieb.
Im gegenwärtigen, dem 21. Bundestag, haben 81 Prozent der Abgeordneten einen Hochschulabschluss. Die Unionsparteien und die Grünen liegen mit 91 Prozent, die SPD mit 88 Prozent über diesem Durchschnitt. Dagegen haben nur 22 Prozent der Bevölkerung einen akademischen Abschluss. Die Neigung der akademischen politischen Elite, die nichtakademische Mehrheit der Bevölkerung im Sinne ihrer links-grünen Ansichten zu erziehen, hat dort zu Frustration und Ablehnung geführt.
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Das gab frustrierten Eliteaspiranten die Möglichkeit, eine Gegenelite mit dem Anspruch zu organisieren, die übergangene Mehrheit zu repräsentieren. So kam es, dass die AfD zwar einen Akademikeranteil von nur 61 Prozent hat, dafür aber einen besonders hohen Anteil an Abgeordneten mit Promotion, die möglicherweise eher fähig sind, die Gegenelite mit Inhalten zu füllen.
Im Spiegel von Turchins Theorie betrachtet, ist die „Brandmauer“ geradezu ein Geschenk an die Gegenelite. Durch diese wird es einfacher, eine solche Gegenelite zu bilden und die von der herrschenden Elite frustrierte Masse zu binden. Je länger und intensiver die Brandmauer von der herrschenden Elite verteidigt wird, desto größer die Aussicht auf den Sieg der Gegenelite.
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Aus Turchins Theorie folgt aber auch, dass sich gesellschaftlicher Friede erst wieder einstellen wird, wenn der zahlenmäßige Überhang der Elite abgebaut ist.
… Alles vom 30.7.2026 bitte lesen auf https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a5b6c1ce22a2ed474ae07f4/gesellschaftlicher-wandel-das-ist-der-wahre-grund-fuer-den-aufstieg-der-afd.html
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Einige Kommentare:
Wir mögen viele Akademiker haben. Aber wir haben einen eklatanten Mangel an fähigen Denkern und Führungspersönlichkeiten. Unser Problem sind Produkte einer Bildung, die zu dumm für alles sind. Till Benz
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Der wahre Grund ist:
– Verständnis was das Volk will
– Verständnis was das Volk nicht will
– Klare Strategien
– Erkennen und Ernst nehmen der Probleme
– Klare Ansage keine Korrupten Oligarchen zu unterstützen.
– Volksnähe, Wählernähe
– Deutsch denken
– Wirtschaftskompetenz
– Klare Asylpolitik
– Demokratie die auch das Wort Demokratie verdient. (Beispiel: Einzige Partei die Volksabstimmungen befürwortet)
– Einzige Partei die das Runder noch umreißen kann
– Europa wieder vereinen und nicht EU als großmacht hofieren. (Russland ist ebenfalls Europa)
– Keine Stellvertreterkriege
– Keine Digitale Währung (Geld mit Verfallsdatum)
– HALTEN VON WAHLVERSPRECHEN
und ca. 70 weitere Punkte. MWZ0
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Der wahre Grund ist die Islamisierung Deutschlands. Diese wurde ohne Not, aus Angst vor schlechten Bildern durch die CDU CSU in 2015 ausgelöst. Wir haben täglich 40 Vergewaltigungen, Dunkelziffern sind 700-800. 80 Messerattacken, Kalifatsdemos, Innenstädte wie Kabul. Immer mehr Darren55
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Es gibt nur einen Grund, egal was sich irgendwer noch zusammenreimt. Und das ist der selbe Grund wie in allen anderen Ländern, wo ja auch rechte Parteien aufgestiegen sind: Das Nichtstun gegen die männliche Massenzuwanderung in den letzten 10 Jahren. 4timerth
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Ich erkenne meine Strasse nicht wieder. Vor 15 Jahren noch haben wir uns im Sommer lachend auf den Gehsteig gesetzt und gequasselt, heute schmeissen irgendwelche, mit anderen Werten & Benehmen, ihren Sperrmüll ausm Fenster und spucken meine Kinder an und nennen sie Hunde. Meta-Bar
Ende Kommentare
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(3) Stirbt die Republik an der Überakademisierung?
Erstaunliche Theorie (des US-Soziologen Peter Turchin) -sie würde zwei zentrale Themen meines Blogs zusammenführen.
Wir sterben daran, dass wir zu viele Leute gezüchtet haben, die sich für schlau halten. Sie sind nicht schlau, aber sie stehen in einem harten Wettbewerb um Stellen und Posten für Schlaue – und müssten deshalb die Gesellschaft in Gute und Böse spalten?
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Das hieße, wir haben eine völlig verblödete, aber eingebildete Elite produziert, die
1. ihren eigenen Schwachsinn der Bevölkerung aufzwingen will, aber nicht merkt, dass es willkürlicher Schwachsinn ist,
2. einen fiktiven Feind bekämpfen will, weil sie im Wettbewerb um zu wenig Stellen, aber nicht wettbewerbstauglich sind.
Das ist ein interessanter Punkt, denn SPD und Grüne behaupten ja immer, es gehe darum, die Bevölkerung zu „repräsentieren“, besonders geschlechtlich, aber liegen bei 91 bzw. 88 Prozent Akademisierung im Gegensatz zu 22 Prozent in der Bevölkerung.
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Wisst Ihr, was das heißt? Es heißt, dass die Frauenförderung das Land zerstört hat. Denn ganz wesentlich durch die Frauenförderung und Frauenquote hat man eben diesen Überfluss an „Eliteaspiranten“ aufgebaut, der das Land zerstört hat. Viele Studienfächer sind ja längst von Frauen dominiert. Es passt auch exakt zu meinen Erlebnissen an der Uni Karlsruhe und am Bundesverfassungsgericht: Man wollte mit Gewalt und kriminellem Handeln die Konkurrenz von Quotenfrauen zu fachlich ausgebildeten Männern stärken.
Wenn diese Theorie stimmt, dann hat der Feminismus nicht nur indirekt über den Wegfall des Nachwuchses, und die zur Frauenförderung erforderliche Verblödung, sondern direkt und unmittelbar das Land zerstört, einfach weil man damit zu viele Akademiker erzeugt hat. Und das war ein zentrales Ziel von Angela Merkel. Das heißt, wir könnten das Land retten, wenn man den Frauenanteil an den Universitäten auf 10% begrenzt.
…. Alles vom 29.7.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/07/29/stirbt-die-republik-an-der-ueberakademisierung/
https://peterturchin.com/
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(4) Mathematisch berechnet: Forscher prophezeit nahenden politischen Kollaps
Der russisch-amerikanische Wissenschaftler Peter Turchin hat auf der Wissenschaftsplattform „Phys.org“ eine düstere Vorhersage veröffentlicht. Laut seinen Berechnungen steht der westlichen Welt in den nächsten Jahren politisches Chaos bevor.
Dieses solle in 2020er Jahren seinen Höhepunkt erreichen. Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen bestätige seine Vorhersage. Es scheint so, dass wir uns auf Kurs zum Gipfel der Instabilität in den 2020er Jahren befinden.“
Wie dieser Gipfel aussieht, weiß der Wissenschaftler allerdings nicht vorherzusagen. So würde seine Gleichung keine konkreten Ereignisse vorhersagen, sondern lediglich Trends abzeichnen. Klar sei aber: Die Anzahl reicher und elitärer Menschen in der Gesellschaft werde steigen und der Abstand zwischen reich und arm noch größer werden.
Grundlage der Prognose ist der neue Forschungsansatz der Kliodynamik. Sie erforscht dynamische Prozesse in der Geschichte. So sollen mit einer mathematischen Gleichung auch der Aufstieg und der Fall von Zivilisationen vorhersehbar sein. Es wird dabei die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein Ereignis eintritt.
… Alles vom 6.1.2027 bitte lesen auf
https://www.focus.de/politik/videos/forschungsansatz-der-kliodynamik-forscher-prophezeit-jahre-des-politische-chaos-hoehepunkt-in-den-2020er-jahren_id_6453823.html