Seit 2013 hält das libertäre „Ludwig von Mises Institut Deutschland“ seine jährlichen Tagungen im Münchner Hotel Bayerischer Hof ab. In dem 1841 eröffneten renommierten Haus übernachten Staatschefs und Monarchen, hier findet auch die alljährliche Münchner Sicherheitskonferen (MSC) statt. Jetzt hat das Hotel, das „seit jeher für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt sowie die Grundwerte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft“ steht, dem weltweit wohl wichtigsten Verein des Libertarismus nach 2026 gekündigt. Die Tagung am 17.10.2026 kann also noch stattfinden. https://www.misesde.org/2026/06/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026/
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Im Namen von Weltoffenheit und Toleranz wird einem Instítut gekündigt, das genau für diese freiheitlichen Werte steht. Grotesk, es trifft ausgerechnet Ludwig von Mises: 1881 in Lemberg geboren, war einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Als liberaler Ökonom und Jude musste er vor den Nationalsozialisten fliehen, wurde Professor in der Schweiz und emigrierte schließlich in die Vereinigten Staaten.
Zu den Kündigungsgründen schweigt der Bayerische Hof. Es gibt nur Mutmaßungen: „Das Ergebnis der Recherche: Mitten in München konnte eine antidemokratische Gemeinschaft gedeihen, die bis in die USA vernetzt ist – und dessen Vertreter inzwischen im Landtag und um Bundestag sprechen. Bayerns Verfassungsschützer beobachten es bis heute nicht“ – schreibt die Münchener Abendzeitung. Zudem habe das Mises-Institut dem argentinischen Präsidenten Javier Milei einen Preis verliehen. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) nennt das Gedankengut des Mises-Instituts „besorgniserregend“.
In ihrem Beitrag „Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab – heute wird das Mises-Institut gecancelt“ schreibt Zeinab Herz über Ludwig von Mises: „Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenwächter in den Medien und der Politik“ (1).
In ihrem blinder Antikapitalismus versteigt sich die Linke dazu, Libertären eine Nähe zum Rechtsextremismus vorzuwerfen (2). „Jetzt ist sogar die Freiheit „Nazi“ – titelt die Berliner Zeitung (3). In dieser Überschrift drückt sich die gesamte Widersprüchlichkeit aus.
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„In einer Vollkasko-Gesellschaft, wie sie offenkundig große Teile der deutschen Bevölkerung bevorzugen, kann das eine Provokation sein für alle Etatisten und Sozialisten, die es in unserer Gesellschaft immer noch viel zu häufig gibt.
Ich persönlich finde, wie haben viel zu wenig Mises und Hayek im modernen Deutschland.“ (5)
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Erstaunlich ist, daß sich die Münchener Kritik am Libertarismus an Ludwig von Mises festmacht, wo dieser in seiner Betonung der individuellen Freiheit und Verantwortung doch einen Minimalstaat – von „Nachtwächterstaat“ ist zu lesen – befürwortet. Da hätte man besser Murray Rothbard kritisiert, der staatliche Aktivität abgelehnt hat.
Erstaunlich ist auch, daß man sich in der Kritik überhaupt nicht an Friedrich August von Hayek (1899-1992) und Roland Baader sowie an die heutigen Denker des Mises-Instituts Deutschland heranwagt wie etwa:
Markus Krall (man lausche zum Beispiel der „Metaphyik der Freiheit“ auf https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kultur-und-wissenschaft/tondokument/tondokument-dr-markus-krall-die-metaphysik-der-freiheit ), Andreas Tiedtke mit „Liberalismus ist Antifaschismus“, Benjamin Mudlack, Thorsten Polleit, Oliver Gorus, Michael Esfeld, Marco Gallina und Stefan Blankertz. Geschichte und „aus der Geschichte lernen“ ist anscheinend keine Stärke der linken Münchener Etatisten.
Zudem wird man kapieren müssen: Libertäre sind weder links noch rechts, sondern Freiheitliche, also Anhänger der Meinungs-Freiheit, die im Grundgesetz als Königsrecht der Bürger festgeschrieben ist und die es auch im bayerischen München zu schützen gilt.
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Der Entscheidung des Bayerischen Hofs gemäß sollen Ludwig von Mises und der von ihm begründete Libertarismus der Österreichischen Schule strenge Feinde der freiheitlich- demokratischen Grundordnung (FDGO) sein. Wobei der Schwerpunkt auf „freiheitlich“ gesetzt ist. In ihrem äußerst informativen Beitrag (bitte in der Anlage (1) lesen) versucht Zeinab Herz beinahe verzweifelt, Argumente zu finden, die für eine FDGO-Feindlichkeit der Libertären sprechen könnten. Es mißlingt ihr.
Wenn Ludwig von Mises das eigenverantwortete freiheitliche Wirtschaften der einzelnen Menschen (Dezentralisierung) der Planwirtschaft des Staates (Zentralisierung) vorzieht, dann steht dies nicht im Widerspruch zu unserer FDGO. Es ist Widersinn, Mises als Staatsfeind, Extremist bis hin zu Nazi abzukanzeln. Es ist beschämend, wie Mainstreammedien, Politiker mitsamt Münchens OB den Libertarismus mit Absicht oder aufgrund von Unwissen mißverstehen.
Die Kündigung des Hotels mag juristisch in Ordnung sein, von Sachinhalt und Logik her hält sie jedoch keiner objektiven Argumentation stand. Man darf gespannt sein auf die Begründung der Kündigung, die die Leitung des Hotels Bayerischer Hof irgendwann wird liefern müssen.
Hinweis: Ludwig von Mises Institut Deutschland: Konferenz 2026 findet wie gewohnt statt (Programm siehe (7) unten).
26.8.2026
Dieser Text wurde garantiert ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Bayerischer Hof kündigt MisesDe“
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Beginn von Anlagen (1) – (7)
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(1) Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab – heute wird das Mises-Institut gecancelt
1934 nahm Ludwig von Mises Abschied von Wien, 1938 raubten die Nazis seine Bibliothek. Heute wird sein Institut im Namen der „Weltoffenheit“ von einem Hotel ausgeladen und von Münchens grünem Oberbürgermeister zum politischen Verdachtsfall erklärt.
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Am 23. August 1934 stiegen Ludwig von Mises und seine spätere Frau Margit durch die österreichischen Alpen. Oben am Edelweißkopf angekommen, umgeben von Bergen, Wind und einer Ruhe, die in scharfem Gegensatz zu den politischen Verhältnissen im damaligen Österreich stand, erklärte Mises ihr, dass er Wien Anfang Oktober verlassen werde. Ihm war eine Professur am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien angeboten worden. Mises hatte zugesagt.
Margit von Mises setzt diese Szene in ihren Erinnerungen nicht zufällig unmittelbar hinter die Schilderung von Hitlers Aufstieg, der nationalsozialistischen Unruhen in Österreich und der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß. Mises habe genau gewusst, was Hitlers Machtzuwachs für Österreich bedeuten werde. Nur den Zeitpunkt der Katastrophe habe er nicht kennen können. Am 3. Oktober 1934 verließ er Wien tatsächlich in Richtung Genf.
Fast genau 92 Jahre später, am 23. August 2026, heizt sich in München eine Debatte darüber auf, ob ein Institut, das Mises’ Namen trägt und seine Lehren verbreiten will, noch als akzeptabler Vertragspartner gelten könne. Nach einem Bericht der Münchner Abendzeitung, der dem Institut eine Nähe zur AfD vorwarf, prüfte das Hotel, in dem 13 Jahre lang die jährliche Konferenz des Instituts stattfand, die Geschäftsbeziehung „erneut und umfassend“. Über das Jahr 2026 hinaus wolle man dem Institut keine Räume mehr überlassen. Der Bayerische Hof betonte, er stehe für „Weltoffenheit, Toleranz“ und die Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie.
Noch viel bedenklicher als die Entscheidung eines privaten Hotels ist aber die politische Intervention. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause bezeichnete das Gedankengut des Mises-Instituts gegenüber der Abendzeitung als „besorgniserregend“. Seine Folgerung lautete: „Der Staat darf auch nicht untätig bleiben.“ Sicherheitsbehörden und die sogenannte Zivilgesellschaft müssten wachsam sein. Der Vorwurf lautet nicht mehr bloß, einzelne Redner des Instituts verträten radikale oder falsche Auffassungen. Aus einer weltanschaulichen Kontroverse wird ein Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit.
Dabei hatte das bayerische Innenministerium noch im Oktober 2024 auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet, die Konferenzen seien aus Sicht des Münchner Polizeipräsidiums stets störungsfrei verlaufen. Weder beim Polizeipräsidium noch beim Bayerischen Landeskriminalamt lägen Erkenntnisse im Sinne der abgefragten extremistischen Phänomenbereiche vor. Das Institut sei auch kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz.
Um die historische Ironie dieses Vorgangs zu verstehen, muss man wissen, wofür Mises’ Österreichische Schule der Nationalökonomie steht. Sie geht von einem einfachen Gedanken aus: Nicht Staaten, Klassen oder abstrakte Kollektive handeln, sondern einzelne Menschen. Die Wirtschaft eines Landes ist kein statisches Gebilde, das vom Reißbrett eines Ministeriums aus geplant werden kann. Sie ist vielmehr ein dynamisches System, das die Entscheidungen und Präferenzen aller seiner Teilnehmer widerspiegelt und durch freie Preisbildung miteinander in Einklang bringt.
Preise helfen dabei, Entscheidungen von Individuen miteinander zu koordinieren. Sie zeigen, was knapp ist, was dringend gebraucht wird und wo sich eine Investition lohnt. In einer Planwirtschaft ohne Privateigentum und echte Marktpreise kann laut Mises nicht vernünftig berechnet werden, wofür Rohstoffe, Arbeit und Kapital am sinnvollsten eingesetzt werden sollen, was den Wohlstand der Menschen schmälert.
Was die Demokratie angeht, hat Mises selbst ihr einen entscheidenden Wert zugeschrieben. Demokratie war für ihn ein Mittel friedlicher Machtbegrenzung innerhalb einer liberalen Ordnung. Mit ihr lassen sich Regierungen ohne Revolutionen und Blutvergießen auswechseln. Sie ist jedoch kein Freibrief für Mehrheiten, Eigentum, Meinungsfreiheit oder Minderheitenrechte nach Belieben anzutasten.
Gerade diese Verbindung aus Individualismus, Privateigentum, freiem Austausch und Misstrauen gegenüber zentralisierter Macht sowie seine jüdische Abstammung machten Mises für die Nationalsozialisten zum Feindbild. Wie früh sie seinen Namen als politischen Makel behandelten, zeigt eine heute fast vergessene Episode.
Am 10. März 1933 veröffentlichte die Deutschösterreichische Tageszeitung, das Blatt der österreichischen Nationalsozialisten, den Artikel „Die Kandidatur Dr. Morgensterns“. Ziel des Angriffs war Oskar Morgenstern, ein Ökonom aus dem Umfeld von Mises. Der Wirtschaftshistoriker Hansjörg Klausinger fasst die nationalsozialistische Polemik so zusammen: Morgenstern sei als Jude, „Manchester-Liberaler“, Schüler von Mises und Protegé eines weiteren Funktionärs beschimpft worden. Der Angriff war so bedrohlich, dass Morgensterns Vater die Familiengeschichte untersuchen ließ, um die angeblich „arische Herkunft“ seines Sohnes nachzuweisen.
Die Wortfolge ist aufschlussreich. „Schüler von Mises“ stand in der nationalsozialistischen Denunziation neben „Jude“ und „Manchester-Liberaler“. Die Verbindung mit Mises galt selbst als Belastungsmaterial. Sein Name verkörperte für die österreichischen Nationalsozialisten gerade jene kosmopolitische, marktwirtschaftliche und individualistische Ordnung, die sie durch die rassisch definierte Volksgemeinschaft und einen totalitären Staat ersetzen wollten.
Nach dem Anschluss Österreichs im März 1938 verwandelte sich diese ideologische Feindschaft in staatliche Verfolgung. Die Universität Wien entzog Mises am 8. April aus rassistischen Gründen die Lehrbefugnis und vertrieb ihn formell aus der Universität. Er selbst befand sich bereits in der Schweiz. Seine Wiener Wohnung sowie seine umfangreiche Büchersammlung waren den Nationalsozialisten jedoch ausgeliefert.
Der Sicherheitsdienst hatte den Raub jüdischer und oppositioneller Bibliotheken systematisch vorbereitet. Beim Einmarsch in Österreich waren Namen, Adressen, Religionszugehörigkeiten und politische Verbindungen bereits auf Karteikarten erfasst. Mehr als 130 Tonnen Buch- und Aktenmaterial wurden aus Wien nach Berlin abtransportiert. Neben der bedeutenden Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde beschlagnahmte der SD ausdrücklich die „Privatbibliotheken von Karl Adler, Ludwig Mises und Herbert Richter“. Das geraubte Material wurde danach als regional bedeutsam, „reichswichtig“ oder „vernichtungsreif“ eingestuft. Teile gingen an andere NS-Organisationen, andere wurden geplündert oder vernichtet.
Auch Hayek, ein Schüler von Mises und späterer Wirtschaftsnobelpreisträger, wurde durch den Nationalsozialismus zum Emigranten. Allerdings nicht in Form einer plötzlichen Flucht im Jahr 1938. Er hatte bereits 1931 einen Ruf an die London School of Economics angenommen. Nach dem Anschluss erhielt er 1938 die britische Staatsbürgerschaft. Seine räumliche Entfernung von Wien wurde nun zum dauerhaften Exil, während das intellektuelle Milieu seiner Jugend zerstört wurde.
Hayek beschränkte sich nicht darauf, aus sicherer Entfernung zuzusehen. Er verfasste Empfehlungsschreiben für gefährdete österreichische Wissenschaftler, darunter auch politisch links stehende Ökonomen, und reiste nach dem Anschluss noch zweimal nach Österreich, um überwiegend jüdischen Mitgliedern seines intellektuellen Kreises bei der Emigration zu helfen. Im April 1939 wagte er eine weitere Reise nach Wien, um im Auftrag von Mises dessen geraubte Unterlagen zurückzuerlangen. Der Versuch scheiterte. Die bedeutenden Mitglieder des Wiener „Geistkreises“ emigrierten, zwei von ihnen wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Mit ihrer Vertreibung verlor Wien eines seiner wichtigsten intellektuellen Milieus.
Damals trieb ein totalitärer Staat seine Gegner mit Verboten, Enteignung und Gewalt außer Landes oder machte sie mundtot. Zwar ist unsere heutige politische Ordnung nicht vergleichbar, doch in den letzten Jahren wurde immer häufiger versucht, durch eine andere, subtile und oftmals milde Kombination aus privaten und staatlichen Handlungen die Freiheit der Debatte und der Versammlung einzuschränken.
Bezogen auf diesen Fall: Ein Boulevardmedium erklärt Kontakte und unbequeme Gedanken zum Verdachtsmoment, ein Unternehmen zieht aus Sorge um seine Reputation die Tür zu, Politiker übernehmen die Einstufung und fordern schließlich eine weitere, nicht genauer definierte Untersuchung durch Sicherheitsbehörden. Denn Freiheit stirbt immer zentimeterweise.
Am 23. August 1934 blickte Ludwig von Mises von einem Alpengipfel auf das Land, das er liebte, und erklärte der Frau an seiner Seite, dass er es verlassen werde. Er ging, weil er früher als viele andere verstand, dass eine Ordnung der Freiheit nicht erst dann verloren ist, wenn die Grenzen geschlossen werden. Sie ist bereits bedroht, wenn Individualismus als Verrat, Liberalismus als Gefahr und die Begrenzung staatlicher Macht als Angriff auf die Gemeinschaft behandelt werden.
Am 23. August 2026 wurde in München darüber diskutiert, ob ein Institut in seinem Namen noch Räume erhalten dürfe und ob der Staat gegenüber seinem Gedankengut „untätig“ bleiben könne. Der Bayerische Hof darf seine Türen schließen. Aber er sollte dann nicht so tun, als sei Ausschluss die höchste Form des Einsatzes für Toleranz.
Die Berufung des Bayerischen Hofs auf seine „Weltoffenheit“ verleiht dem Vorgang eine beinahe groteske Pointe.
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Ludwig von Mises wurde 1881 im damals österreichisch-ungarischen Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, in eine jüdische Familie geboren. Er wuchs in Wien auf, ging 1934 als Professor nach Genf und floh 1940 vor dem deutschen Vormarsch über Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten. 1946 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Ein galizischer Jude, ein Wiener Gelehrter, ein Professor in der Schweiz, ein Flüchtling und schließlich ein amerikanischer Staatsbürger und gefeierter Intellektueller: Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenwächter in den Medien und der Politik.
… Alles vom 26.8.2026 von Zeinab Herz bitte lesen auf
https://apollo-news.net/vor-92-jahren-setzte-er-sich-von-den-nationalsozialisten-ab-heute-wird-das-mises-institut-gecancelt/
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(2) Linke werfen Liberalen und Libertären eine Nähe zum Rechtsextremismus vor. Dahinter steckt blinder Antikapitalismus
Liberale Denkfabriken, die sich der staatskritischen österreichischen Schule der Nationalökonomie verpflichtet fühlen, sind in das Visier linker Aktivisten geraten. Dabei muss in einer freien Gesellschaft auch die kritische Diskussion über den Sozialstaat und sogar über die Demokratie erlaubt sein.
… Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/der-andere-blick/linke-werfen-liberalen-und-libertaeren-eine-naehe-zum-rechtsextremismus-vor-dahinter-steckt-blinder-antikapitalismus-ld.10020790
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(3) Jetzt ist sogar die Freiheit „nazi“: Libertäres Ludwig-von-Mises-Institut gecancelt
Ein Münchner Nobelhotel setzt das libertäre Mises-Institut vor die Tür. Presse-Aktivisten missfällt, wie dort über Freiheit diskutiert wird.
München, die Hauptstadt der Bewegung im Kampf gegen rechts? Unter dem grünen Oberbürgermeister Dominik Krause spüren die weiß-blauen Antifanten Auf- und Rückenwind. Den Aktivisten ist keine Klinge zu stumpf. Und sie haben Blut gerochen. Das westdeutsche Bückbürgertum (© Ulf Poschardt) – konkret in Gestalt des Nobelhotels Bayerischer Hof – knickt ein wie anno dunnemals der preußische Generalstab vor Adolf Hitler.
… Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/article/libertaeres-ludwig-von-mises-institut-gecancelt-jetzt-ist-auch-die-freiheit-nazi-10324434
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(4) Wird Mises ein Fall für den Verfassungsschutz?
In München geriet das Ludwig-von-Mises-Institut ins Fadenkreuz der Stadtstasi
„Demokratiefeinde im Bayerischen Hof“ – so lautete gestern die reißerische Aufmachung der Münchner „Abendzeitung“ (AZ). Die AZ hatte offenbar „knallhart“ recherchiert und daher exklusiv herausgefunden, dass das Ludwig-von-Mises-Institut seine jährliche Ludwig-von-Mises-Konferenz seit 2013 im bekannten Hotel „Bayerischer Hof“ abhält. Aber nicht nur das! Die AZ kann von unfassbaren „Verbindungen“ des Instituts zur AfD (sic!), zu „Edelmetallhändlern“ und zu dem 2021 verstorbenen Milliardär Baron August von Finck berichten. Zentraler Vorwurf: Die Vordenker des Ludwig-von-Mises-Instituts würden die Demokratie infrage stellen.
Die mehr als durchsichtige Diffamierungskampagne der AZ mit dem üblichen rot-grünen Gebräu aus Kontaktschuld, frei herbeihalluzinierten Unterstellungen und beliebten Trigger-Stichworten, auf die Linke und politisch Unbedarfte sofort anspringen, hätte eigentlich den Sonderorden „Relotius“ für einhundertprozentige Planerfüllung beim Stellen und Eliminieren des Klassenfeinds verdient, würden die zu etwa 90 Prozent kritischen Kommentare auf der Facebook-Seite der Abendzeitung keine andere Sprache sprechen.
Der Hetzartikel der AZ im Stile der Prawda zu Lenins besten Zeiten konnte allerdings immerhin das Management des „Bayerischen Hofs“ so stark beeindrucken, dass man dort dem Ludwig-von-Mises-Institut für seine jährliche Konferenz künftig keine Räume mehr in Münchens zweitbekanntestem Hotel zur Verfügung stellen möchte, in dem jeweils im Februar auch die umstrittene Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet.
Natürlich hat sich die Abendzeitung gleich noch einige O-Töne bei zuverlässigen Vertretern des Syndikats „Unsere Demokratie“ besorgt und lässt zunächst den neuen grün-linken Oberbürgermeister zu Wort kommen: „Der Staat darf auch nicht untätig bleiben“, sagt Dominik Krause. Mit besonderem Augenmerk auf das Ludwig-von-Mises-Institut, das Krause natürlich in einer rechtsextremen „No-Go-Area“ verortet, gab sich Münchens Oberbürgermeister höchst alarmiert. Dass sich derartiges Gedankengut in seiner Stadt manifestiert, nennt Krause „besorgniserregend“. Es gebe viele solcher Strukturen, „die auch im Hintergrund arbeiten“. Rechtsextreme träten zudem bewusst mit unterschiedlichen Gesichtern auf: „In Parlamenten erscheinen sie manchmal freundlich, anderswo arbeiten sie daran, sie abzuschaffen.“ Umso wichtiger sei es, dass die Sicherheitsbehörden wachsam seien, natürlich auch „die Zivilgesellschaft“.
Übersetzt ins Deutsche heißt das, dass Krause und seine politischen Gefolgsleute das Ludwig-von-Mises-Institut aus „ihrer“ Stadt vertreiben wollen.
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… Alles vom 21.8.2026 von Thomas Jahn bitte lesen auf
https://freiheitsfunken.info/2026/08/21/24420-pressekritik-wird-mises-ein-fall-fuer-den-verfassungsschutz
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(5) Nobelhotel „Bayerischer Hof“ schmeißt libertäre Denkfabrik raus
Das Ludwig von Mises Institut Deutschland ist eine, vielleicht DIE wichtigste libertäre Denkfabrik unserer Zeit. Auf Basis der ökonomischen Theorien von Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek und Murray Rothbard wirbt es für eine Gesellschaftsordnung, die konsequent auf privatem Eigentum, individueller Freiheit und uneingeschränkten freien Märkten basiert.
In einer Vollkasko-Gesellschaft, wie sie offenkundig große Teile der deutschen Bevölkerung bevorzugen, kann das eine Provokation sein für alle Etatisten und Sozialisten, die es in unserer Gesellschaft immer noch viel zu häufig gibt.
Ich persönlich finde, wie haben viel zu wenig Mises und Hayek im modernen Deutschland.
… Alles vom 23.8.2026 von Klaus Kelle bitte lesen auf
https://denken-erwuenscht.com/nobelhotel-bayerischer-hof-schmeisst-libertaere-denkfabrik-raus/
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(6) Nach Ächtungskeule: Bayerischer Hof macht brav Männchen
Wie die Abendzeitung mit einem Uralt-Zitat trickst
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Die „Abendzeitung“ versteckt ihren Denunziationsartikel https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/muenchens-dunkler-rechtsextremer-kosmos-bayerischer-hof-wirft-demokratiefeinde-raus-art-1152531 hinter einer Bezahlschranke – offenbar, weil die Glaubenskrieger dort selbst ahnen, wie dünn ihre Anschuldigungen sind, wenn man sie ernsthaft prüft. Da heißt es unter anderem: „Der Präsident des Vereins veröffentlichte zuletzt Texte über die ‚Illusion der Demokratie‘. Ein Vereinsfunktionär hält fest, staatliche Corona- und Klimamaßnahmen ließen sich ‚wissenschaftlich nicht begründen‘. Und einen Preis vergibt der Verein an einen ausländischen Staatschef – Argentiniens Präsidenten Javier Milei, den Mann mit der Kettensäge.“ Na, wenn das mal keine Nationalsozialisten sind! Verzeihen Sie den Galgenhumor, aber mehr fällt mir dazu nicht ein.
Bemerkenswert übrigens, was die Abendzeitung selbst vermeldet, aber ganz offensichtlich nicht als Entlastung sieht: Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet den Verein bis heute nicht …
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PPS: Dr. Dr. Zittelmann schrieb folgenden Brief an das Hotel und postete ihn auf Facebook:
https://www.facebook.com/100044504946591/posts/1638239691002847/?rdid=3Qo5SHJMLXATd9Rm
Sehr geehrte Damen und Herren, seit mehreren Jahrzehnten bin ich Gast in Ihrem Hotel. Nach Ihrer Kündigung des Mises-Institutes stelle ich mir die Frage, ob ich bei Ihnen weiterhin willkommen wäre, da ich mehrfach Beiträge für das Mises-Institut verfasst habe: Betrachten Sie dies als eine Art Selbstanzeige. Ich möchte nicht, dass Sie sich später Vorwürfe machen, weil Sie mich weiter als Gast akzeptiert haben.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Dr. Rainer Zitelmann
… Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/aechtungskeule/
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(7) Ludwig von Mises Institut Deutschland: Konferenz 2026 findet wie gewohnt statt
Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass die Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland 2026 am 17. Oktober 2026 wie gewohnt im „Hotel Bayerischer Hof“ in München stattfinden wird. Die Informationen zur Konferenz 2026 und die Anmeldeseite finden Sie HIER: Wir freuen uns, unsere Gäste bei der 14. Konferenz begrüßen zu dürfen!
„Kulturkampf um den Westen“
Kulturelle und ökonomische Grundlagen von reiheit und Wohlstand
Samstag 17.Oktober 2026, 10 Uhr bis 18 Uhr
Hotel „Bayerischer Hof“, München
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Die Vorträge der Jahreskonferenz 2026 beleuchten die kulturellen und ökonomischen Grundlagen individueller Freiheit und persönlichen Wohlstands, die den Westen in den letzten Jahrhunderten zu einem einzigartigen Zivilisations- und Befreiungsprojekt in der Menschheitsgeschichte gemacht haben. Sie analysieren, wie diese Grundlagen heute systematisch angegriffen werden, und zeigen konkrete Wege auf, wie sie bewahrt, gestärkt und weltweit wieder zum Nutzen aller Menschen beitragen können.
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Die Vorträge:
„500 Jahre Kampf um die Freiheit und kein Ende“
Dr. Georg Habenicht, Kunsthistoriker und Historiker
„Aufstieg und Krise des Westens“,
Prof. Dr. Philipp Bagus, Ökonom
„Der Aufstieg des souveränen Bürgers und die ‚Entzauberung‘ des modernen Staates“
Dr. Andreas Tiedke, Praxeologe
„Die Bedeutung des Geldes für den wirtschaftlichen und kulturellen Auf- und Abstieg des Westens“‘
Prof. Dr. Thorsten Polleit, Ökonom
Panel der Referenten, in welchem diese Fragen aus dem Publikum beantworten
Moderation: Dr. Stephan Ring, Jurist
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26. August 2026 – Anmeldung hier:
https://www.misesde.org/2026/08/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026-findet-wie-gewohnt-statt/
https://www.bayerischerhof.de/de/index.html
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(8) Tichys Rechtsstaat: RA Richard R. Moser zur Kündigung Mises-Institut
… . Michael R. Moser kommentiert die Rechtsextremismus-Vorwürfe gegen das Ludwig von Mises Institut.
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Im zweiten Teil geht es um einen anderen Fall mit derselben Grundfrage: Wie weit dürfen staatliche Amtsträger bei der öffentlichen Bewertung eines Vereins gehen und welche Folgen kann eine mediale Kampagne haben? In München rückte die „Abendzeitung“ das libertäre Ludwig von Mises Institut in die Nähe eines rechtsextremen und antidemokratischen Netzwerks. Als Belege nennt die Zeitung unter anderem Äußerungen von Personen aus dem Umfeld des Instituts, Kontakte zur AfD sowie Verbindungen zum verstorbenen Unternehmer August von Finck.
https://www.youtube.com/watch?v=5dlC6zg3YZw (ab 25 von 39 min)
Die Berichterstattung blieb nicht folgenlos: Der Bayerische Hof erklärte anschließend, die Zusammenarbeit mit dem Institut nach dem bestehenden Vertrag nicht fortsetzen zu wollen. Auch Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause schaltete sich ein und bezeichnete entsprechendes Gedankengut als „besorgniserregend“.
Dazu kommentiert Rechtsanwalt Michael R. Moser.
… Alles vom 27.8.2026 von „Tichys Rechtsstaat“ bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/video/kommentar/impfkritik-geloescht-prof-dietrich-murswiek-zieht-vors-bundesverfassungsgericht/