Nach dem Urteil des Obersten Gerichts, das unmittelbare Zurückweisungen bei einer Einreise über das Meer verhindert, gelangten über 50.000 junge Männer schwimmend von marokkanischem auf spanisches Gebiet nach Ceuta. Die Massenlegalisierung illegaler Migranten zeigt Wirkung, die Stadt wurde überrollt (1). Auch die zweite spanische, auf nordafrikanischem gebiet gelegene Exklave Melilla wird von Migranten überrannt wie Ceuta. Auch meisten dieser Migranten werden wohl nach Deutschland weitergereicht und hier dann einen Duldungsstatus erlangen.
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Die Berliner Regierung hat bislang noch überhaupt nicht reagiert. Sie befindet sich in der Sommerpause.
Die französische Regierung hat verstärkte Grenzkontrollen angeordnet.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni drohte auf X mit dem Aussetzen des Schengen-Abkommens mit Spanien: „Die Bilder, die aus Ceuta eintreffen, zeigen erneut, dass die unkontrollierte illegale Einwanderung eine konkrete Bedrohung für die Sicherheit der europäischen Grenzen darstellt. Ich habe mich mit dem Innenminister Matteo Piantedosi abgestimmt. Italien wird nicht tatenlos zusehen. Wir rufen die zuständigen Gremien zusammen, und als Ergebnis dieser Sitzungen sind wir bereit, auch mit außergewöhnlichen Mitteln einzugreifen, um die Grenzen und die Sicherheit der Bürger zu schützen, wie etwa die Aussetzung des Schengen-Raums mit Spanien. In Sachen illegaler Einwanderung werden wir keinen Millimeter zurückweichen: Die Verteidigung der Grenzen, das Stoppen der Menschenhändler und die Sicherstellung effektiver Abschiebungen bleiben die Linie dieser Regierung.“ Quelle: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/invasion-tausender-nordafrikaner-giorgia-meloni-will-schengen-aussetzen/
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Wiederholt sich die Massenmigration vom September 2015? Sie trifft 2026 auf eine schrumpfende Volkswirtschaft, die aus der Dauerrezession nicht herausfindet. Immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte verlassen Deutschland, während im Gegenzug immer noch mehr Migranten ins Land strömen. Wie die 50.000 jungen Männer aus dem Maghreb und der Sahelzone, die großenteils ohne Ausbildung sind und allenfalls prekäre Jobs annehmen könnten. „Wenn die Falschen kommen und die Richtigen gehen“ (2) – so formuliert Matthias Nikolaidis die berechtigte und bange Frage.
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Ein fiktives Gespräch zwischen dem Personalchef eines Unternehmens, das dringend Fahrkräfte (Informatiker, IT, Ingenieure, Techniker, Mediziner, Pflegekräfte, …) sucht und einer ausländischen Fachkraft, verdeutlicht, warum potentielle Einwanderer mit KnowHow inzwischen einen großen Bogen um Deutschland machen (3). Wir sind nicht mehr attraktiv für gut ausgebildete Migranten mit beruflicher Qualifikation. Hohe Steuerlast, Wohnungsmangel, Unsicherheit im öffentlichen Raum und schlechtes Schulsystem bieten keine Zukunftsperspektive und legen nahe, lieber z.B. nach Chile auszuwandern als nach Old Germany.
Der Selbstmord Europas ist in vollem Gang (4).
31.7.2026
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Ende von Beitrag „50.000 Migranten 24 Std Ceuta“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Invasion: Knapp 50.000 Menschen überrollen binnen 24 Stunden Ceuta
Knapp 50.000 Invasoren überrennen Ceuta binnen 24 Stunden. Einwohner verbarrikadieren Häuser und Geschäfte, während Einbrüche und Ausschreitungen den Ort erschüttern. Warum diese Bilder Linke so stören: Sie verdichten auf engstem Raum etwas zu anschaulich, was sich in Europa täglich im Stillen weiter vollzieht: die Landnahme durch weiter einströmende Menschenmassen.
Ceuta ist gefallen. Es genügte eine endlos große Menschenmasse, die über die Küste und durch die Grenzanlagen auf spanisches Hoheitsgebiet drängte und die Grenzen überrollte. Die spanischen Sicherheitskräfte wurden überrannt. Was als Zustrom von 1.500 illegalen Eindringlingen binnen zehn Tagen begann, steigerte sich am Donnerstag zur größten Invasion, die die Exklave je erlebt hat.
Nach der vorläufigen Schätzung des spanischen Innenministeriums gelangten innerhalb von 24 Stunden rund 49.000 Menschen nach Ceuta.
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Die eindrucksvollen Bilder dieser Landnahme prägen junge marokkanische Männer und Jugendliche. Unter den Invasoren befinden sich zugleich Familien sowie unbegleitete Minderjährige, wenn diese auch in der absoluten Minderzahl sind. In Summe kommt vor allem der Youth Bulk aus dem Maghreb, auch aus anderen Teilen Afrikas. Die Bilder zeigen wahre Horden von jungen Männern in militärischen Divisionsstärke. Sie schwammen um die Grenzbefestigung herum, wateten über den Wellenbrecher oder drängten durch die Übergänge. Zahllose Videos zeigen Menschenmengen, die triumphierend auf spanisches Gebiet laufen, während die Guardia Civil jeden Zugriff auf die Grenze aufgegeben hat.
Aus einer Stadt wurde binnen Stunden ein überfülltes Freiluftlager. Zehntausende ziehen durch die Straßen, schlafen in Parks oder auf Bürgersteigen. Greifen Einheimische an. Versuchen, sich Zugang zu Häusern zu verschaffen. Viele Aufnahmen zeigen eine völlige Eskalation und geben einen bitteren Vorgeschmack darauf, was passieren wird, wenn westeuropäische Städte demnächst mit diesen neuen Mehrheiten konfrontiert sein werden.
… Alles vom 31.7.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/marokko-ceuta-europa/
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https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/euopa-in-aufloesung-ceuta-spanien-aufnahmeverfahren/
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(2) Deutsches Schrumpftum – Wenn die Falschen kommen und die Richtigen gehen
Während die deutsche Wirtschaft schrumpft und Stellen abgebaut werden, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln unverdrossen mehr Zuwanderung. Denn zu viele qualifizierte Deutsche und EU-Bürger wandern aus. Der Rest der Zuwanderung bringt oft keine Fachkräfte, wenn überhaupt „Kräfte“.
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Wenn die Falschen kommen und die Richtigen gehen
Das angeblich arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat nun eine neue Studie zum Thema veröffentlicht. Laut dieser Studie – die eher eine Ansammlung von Statistiken ist – https://www.iwkoeln.de/studien/wido-geis-thoene-migrationswende-mehrere-entwicklungen-spielen-zusammen.html „leidet“ der deutsche Arbeitsmarkt nicht an den geschilderten Schrumpfungszuständen, sondern an der ausbleibenden Zuwanderung.
.. Alles vom 29.7.2026 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/migration-wende-wirtschaft/
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(3) Betr. Fachkräfteanwerbung
Sehr geehrter Herr Klonovsky,
bei der Lektüre Ihrer Acta Diurna fiel mir auf, dass ein zivilisationsgeschichtlich durchaus ergiebiges Feld bislang nur am Rande behandelt wird: das deutsche Werben um internationale Fachkräfte. Als kleiner Beitrag zur Dokumentation dieses Phänomens folgt ein fiktives Gespräch zwischen einer ausländischen Fachkraft und dem aufgeweckten Personalchefenden eines Unternehmens, das dringend Personal sucht.
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Personalchef: „Lieber Herr …, ich sehe gerade, Sie haben einen hervorragenden Abschluss als Informatiker am Indian Institute of Technology Bombay gemacht. Da sind wir als schon immer so gewesenes Einwanderungsland mit unserer weltberühmten Willkommenskultur natürlich sehr daran interessiert, dass Sie zu uns kommen.“
Fachkraft: „Das klingt interessant. Ich habe allerdings auch Angebote aus der Schweiz und den USA. Warum sollte ich ausgerechnet nach Deutschland kommen?“
Personalchef: „Allein schon wegen der Verdienstmöglichkeiten. Gut – in den USA oder der Schweiz würden Sie brutto deutlich mehr verdienen. Aber dafür begrüßen wir Sie in Ihrem Fall mit einer Abgabenquote von rund 49 Prozent. Das macht uns keiner nach, die anderen Länder erreichen nicht einmal die Hälfte davon. Sie sehen: Deutschland kann Weltspitze!“
Fachkraft: „Ich denke allerdings nicht nur an mich, sondern auch an meine Kinder. Wie sieht es mit dem Bildungssystem aus – insbesondere in Ihrer Hauptstadt?“
Personalchef: „Wir haben da die gesamte Führung im Bildungssektor ausgetauscht und ziemlich gute Leute reingebracht. Das macht sich mittlerweile bemerkbar. Wissenschaftliche Studien und Expert:innen haben herausgefunden, dass in Berlin nur 46 Prozent der Viertklässler den Mindeststandard in Orthografie nicht erreichen. Das heißt doch: Ungefähr die Hälfte der Schüler:innen kann am Ende der Grundschule lesen und schreiben! Bildung wird in Deutschland gross geschriben!”
Fachkraft: „Nun gut. Aber wie steht es um die Sicherheit? Das ist in meinem Land ein wichtiges Thema.“
Personalchef: „Bei uns auch. Und wir handeln! Kein Straßenfest und keine Abiturfeier ohne ausgefeiltes Sicherheitskonzept, kein Stadtfest, kein Weihnachtsmarkt ohne Terrorsperren, Fahrzeugblocker und Sicherheitspoller. Und meistens funktioniert das sogar. Sie können sich also ganz unbeschwert bewegen. Auch das Internet wird immer sicherer. Regierungskritische Äußerungen bleiben dank unserer Meldestellen nicht lange unentdeckt. Sie werden sehen: In Deutschland wird man sich um Sie kümmern.“
Fachkraft: „Ein Punkt bleibt noch: die Infrastruktur. Auch da hat mein Heimatland einige Probleme.“
Personalchef: „Dann müssen Sie sich bei uns überhaupt nicht umgewöhnen und sind bereits bestens integriert! Auch in Deutschland erreicht im Fernverkehr nur etwas mehr als jeder zweite Zug pünktlich sein Ziel – sofern er überhaupt ankommt. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Verlässlichkeit wird in Deutschland gelebt.“
Fachkraft: „Alles klar. Dann bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Warum genau sollte ich jetzt nach Deutschland kommen?“
… Alles vom 30.7.2026 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2026/07/betr-fachkraefteanwerbung/
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(4) Der Selbstmord Europas ist in vollem Gang
Ceuta wird zur Beute organisierter Landnahme
Ceuta ist gefallen. Binnen 24 Stunden drangen nach vorläufigen Schätzungen rund 49.000 Menschen in die spanische Exklave ein – mehr als viermal so viele wie bei der Grenzkrise von 2021. Die Sicherheitskräfte wurden überrannt, Grenzanlagen bedeutungslos. Eine Stadt mit 84.000 Einwohnern verwandelte sich binnen Stunden in ein überfülltes Freiluftlager.
Das Bild prägen vor allem junge Männer aus dem Maghreb und anderen Teilen Afrikas. Sie umschwammen Befestigungen, wateten über Wellenbrecher und stürmten Übergänge. Aufnahmezentren brachen zusammen, Geschäfte schlossen, Bewohner verbarrikadierten sich. Berichte über Diebstähle, Einbrüche und gewaltsame Auseinandersetzungen zeigen, wie schnell staatlicher Kontrollverlust Einheimische und Eindringlinge gegeneinander aufbringt.
Fast gleichzeitig geriet Melilla unter Druck. Gruppen griffen mehrere Grenzstellen an, 300 bis 400 Menschen gelangten dennoch auf spanisches Gebiet. Nur weil Marokko dort die Schleusen nicht vollständig öffnete und Spanien rechtzeitig Kräfte zusammenzog, blieb der Zusammenbruch aus. Ceuta war der große Grenzbruch; Melilla beweist, dass die gesamte spanische Nordafrikafront unter Beschuss steht.
Mindestens 19 Menschen starben bei dem Ansturm. Doch Madrid hat den Weg zuvor selbst juristisch und politisch präpariert: Spaniens Oberster Gerichtshof untersagte unmittelbare Zurückweisungen über den Seeweg, die sozialistische Regierung Sánchez begann zugleich mit der Legalisierung von rund 500.000 bereits im Land lebenden illegalen Migranten. Die Botschaft nach Nordafrika lautete: Wer die Grenze überwindet und lange genug bleibt, kann auf ein Bleiberecht hoffen.
Knapp 50.000 Menschen erscheinen jedoch nicht zufällig am selben Tag am selben Ort. Schon 2021 kam der spanische Geheimdienst zu dem Schluss, dass Marokko Migration im Westsahara-Konflikt als politische Waffe eingesetzt habe. Trotzdem machte sich Spanien erneut vom Wohlwollen Rabats abhängig. Als schließlich Soldaten, zusätzliche Polizisten und ein Unterstützungsschiff eintrafen, war die Grenze längst unter der Menschenmasse verschwunden.
Nun zerfällt Schengen von innen. Italien erwägt Grenzkontrollen gegenüber Spanien, Frankreich hat seine Kontrollen bereits verstärkt, weitere europäische Staaten verlangen eine gemeinsame Reaktion. Alice Weidel fordert Abschiebungen und notfalls die Schließung der deutschen Grenzen. Von Friedrich Merz: kein Wort. Brüssel bietet unterdessen mehr Geld und Frontex-Hilfe an – und bezeichnet Marokko weiterhin als „verlässlichen Schlüsselpartner“.
Ceuta zeigt im Zeitraffer, was sich an Europas Grenzen sonst schleichend vollzieht: massenhafte illegale Einwanderung, staatlicher Kontrollverlust und die Inbesitznahme europäischen Staatsgebiets. Die Außengrenze fällt, während sich die Mitgliedstaaten wieder voreinander verbarrikadieren. Der Selbstmord Europas ist in vollem Gang.
Alles vom 31.7.2026 bitte lesen auf https://www.tichyseinblick.de