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- Ceuta ist mehr als ein Grenzkonflikt: Europa steht vor der Frage nach seiner Seele (6.8.2026)
- Ceuta als Symptom: Zur strukturellen Logik der gegenwärtigen Massenmigration (2.8.2026)
- Ceuta: Die schwimmende Invasion – in wessen Auftrag? (2.8.2026)
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Ceuta ist mehr als ein Grenzkonflikt: Europa steht vor der Frage nach seiner Seele
https://www.youtube.com/watch?v=0voc7F5qgKM
Manchmal verdichtet sich Geschichte in wenigen Bildern. Die Szenen aus Ceuta gehören dazu. Tausende junge Männer stürmen unter „Allahu Akbar“-Rufen auf europäischen Boden. Polizeiketten geraten ins Wanken. Die Außengrenze Europas wird zum Schauplatz eines Ereignisses, das weit über Fragen der Migrationspolitik hinausweist.
Denn Ceuta ist nicht irgendeine Grenzstadt. Seit Jahrhunderten ist die spanische Exklave das Tor Europas nach Afrika – und zugleich ein Symbol dafür, dass das Abendland seine Freiheit niemals als Selbstverständlichkeit betrachten durfte. Über der Stadt wacht Nuestra Señora de África, Unsere Liebe Frau von Afrika. Seit Generationen vertrauen sich die Einwohner ihrem Schutz an. Gerade in diesen Tagen gewinnt dieses alte Marienpatrozinium eine überraschende Aktualität.
Woher bezieht Europa seine Immunkraft?
Wer die Geschichte Europas kennt, erkennt sofort die tiefere Symbolik. Bereits einmal stand der Kontinent vor einer existenziellen Herausforderung durch die islamische Expansion. Damals schien das Osmanische Reich unaufhaltsam vorzurücken. Erst als sich die christlichen Mächte Europas trotz aller politischen Gegensätze zusammenschlossen, kam es 1571 zur entscheidenden Seeschlacht von Lepanto. Papst Pius V. hatte die Christenheit zuvor zum Rosenkranzgebet aufgerufen und die Flotte der Heiligen Liga unter den Schutz der Gottesmutter gestellt. Der Sieg wurde deshalb von den Zeitgenossen nicht nur als militärischer Erfolg, sondern als Gnade Mariens verstanden. Bis heute erinnert das Rosenkranzfest an dieses Ereignis.
Zwischen Lepanto und Ceuta liegen mehr als vierhundertfünfzig Jahre. Die Bedrohungen haben ihre Gestalt verändert, doch die entscheidende Frage bleibt dieselbe:
Besitzt Europa noch den geistigen Willen,
seine eigene Kultur, seine Geschichte
und seine religiösen Grundlagen zu bewahren?
Gerade darüber wird heute kaum gesprochen. Die öffentliche Debatte kreist nahezu ausschließlich um Asylverfahren, Grenzschutz, Sozialleistungen oder internationales Recht. Doch diese Fragen greifen zu kurz. Hinter jeder politischen Krise steht letztlich eine kulturelle und geistige Krise. Eine Zivilisation verliert ihre Zukunft nicht zuerst an ihren Grenzen, sondern in ihrem Selbstverständnis.
Das folgende Gespräch zwischen Matthias Matussek und Daniel Matissek versucht deshalb bewusst, tiefer zu gehen:
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Mit der Invasion von Ceuta hat der Islam kurz seine Massenvernichtungswaffe gezeigt: Massen. Islamische Massen, die von Linken wie Sanchez hereingeholt werden. Was einst Scholl-Latour erkannte, gilt: Nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Christentums erschrecke ihn.
https://www.youtube.com/watch?v=0voc7F5qgKM
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Es fragt nach den religiösen Ursachen der gegenwärtigen Entwicklungen, nach der Bedeutung des Christentums für die Entstehung Europas und nach den Folgen einer Gesellschaft, die ihre eigenen geistigen Wurzeln preisgibt. Dabei geht es nicht um Ressentiments gegenüber einzelnen Menschen oder Völkern, sondern um die nüchterne Frage, ob eine Kultur überleben kann, wenn sie den Glauben verliert, aus dem sie einst hervorgegangen ist.
Grenzkontrollen alleine genügen nicht
Bemerkenswert ist dabei, dass beide Gesprächspartner immer wieder auf einen Punkt zurückkommen: Europa wird seine Identität nicht allein durch schärfere Grenzkontrollen oder neue Gesetze zurückgewinnen. Eine wirkliche Erneuerung beginnt tiefer – mit der Wiederentdeckung des Heiligen, der eigenen Geschichte und der christlichen Tradition, die über Jahrhunderte das Fundament der europäischen Kultur bildete.
Ob man allen Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht: Das Gespräch greift Fragen auf, die in Politik und Medien meist vermieden werden. Es erinnert daran, dass Ceuta mehr ist als ein Brennpunkt illegaler Migration. Ceuta ist zu einem Symbol geworden – für den Zustand Europas und für die Frage, ob der Kontinent den Mut findet, sich seiner eigenen geistigen und christlichen Identität erneut bewusst zu werden
https://www.youtube.com/watch?v=0voc7F5qgKM
… Alles vom 6.8.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/08/06/ceuta-ist-mehr-als-ein-grenzkonflikt-europa-steht-vor-der-frage-nach-seiner-seele/
The Virgin of Africa meets the people of Ceuta on their streets
– Prozession 5.8.2026
https://www.youtube.com/watch?v=gpbPC6MxZCE
https://www.youtube.com/watch?v=NrKBo4cAXoo
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https://philosophia-perennis.com/2026/08/06/ceuta-entdeckt-sein-katholisches-immunsystem-wieder-viva-nuestra-senora-de-africa/
Ceuta als Symptom: Zur strukturellen Logik der gegenwärtigen Massenmigration
von Dr. Alexander Meschnig
Die Szenen aus Ceuta markieren einen Wendepunkt. Tausende junge Männer überwinden nahezu ungehindert die europäische Außengrenze – und machen sichtbar, was viele Politiker seit Jahren verdrängen: Die Migrationskrise ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern Ausdruck einer demografischen Entwicklung, die Europa auf Jahrzehnte herausfordern wird. Mag. Dr. Alexander Meschnig analysiert die Ursachen dieser neuen Form der Masseneinwanderung und stellt die entscheidende Frage, der sich Politik und Gesellschaft nicht länger entziehen können: Ist Europa noch bereit und in der Lage, seine Grenzen wirksam zu schützen?
Der derzeitige Massenandrang junger Männer in die spanische Enklave Ceuta ist das Ergebnis mehrerer Faktoren. Obwohl die Stadt auf dem afrikanischen Kontinent liegt und an Marokko grenzt, gehört sie zu Spanien und damit zur Europäischen Union. Wer Ceuta erreicht, befindet sich auf spanischem Staatsgebiet und so innerhalb der EU. Zwischen den marokkanischen Stränden und Ceuta liegen an manchen Stellen nur wenige hundert Meter.
Wer Ceuta nicht über den Grenzzaun, sondern schwimmend um die Grenzanlagen herum erreicht, hat in Spanien einen Anspruch auf Einzelfallprüfung seines Asylantrages. Dadurch unterscheidet sich die Situation von den Fällen, auf die sich ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2020 bezog und das sog. Pushbacks, also sofortige Rückweisungen von Personen, die gewaltsam den Grenzzaun überwanden, erlaubte.
Deutschland als Hauptziel
Die Bilder 1000er junger Männer die die spanische Polizei einfach überrannten und kaum über der Grenze randalierten, machen klar, dass die Massenmigration in den kommenden Jahren nicht abflachen, sondern an Dramatik zunehmen und dass Deutschland als Hauptziel unmittelbar davon betroffen sein wird. Eine der Hauptursachen für diese Dynamik ist die demografische Entwicklung der arabischen, aber vor allem der afrikanischen Länder. Afrika wächst jede Woche um fast eine Million Menschen, also um 40-50 Millionen im Jahr. Ähnlich, wenn auf längere Sicht nicht ganz so dramatisch wie in Afrika, sind die Zuwachsraten in den arabischen Ländern. Für die islamische Welt insgesamt gilt, dass sie in nur fünf Generationen von 150 Millionen auf 1,2 Milliarden Menschen zugenommen hat. Wenn nur 10 % der jungen Afrikaner nach Europa auswandern wollen, dazu noch eine große Zahl arabischer Migranten aus den Bürgerkriegsgebieten des Nahen Ostens, dann müssen sich die politisch Verantwortlichen in aller Dringlichkeit die Frage stellen, was das für Europa und insbesondere für Deutschland als Ziel- und Wunschland Nummer 1 bedeutet.
Es spielt in diesem Zusammenhang auch überhaupt keine Rolle ob Deutschland jedes Jahr 200.000, 500.000 oder noch mehr Migranten aufnimmt. Millionen weiterer Auswanderungswilliger stehen bereit. Aber so genau will das hierzulande niemand wissen. Man schließt gern die Augen und fordert, von nebulösen Formeln wie „europäische Lösung“ abgesehen, die „Fluchtursachen zu bekämpfen“ oder wie aktuell wieder vermehrt diskutiert, Rückführungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen. Doch das alles sind nur Zauberformeln einer weitgehend infantilen Politik, die sich seit Merkels Grenzöffnung vor über 10 Jahren vor schwerwiegenden Entscheidungen drückt und offenbar in einer Traumwelt lebt.
Faktisch unbegrenzte Ausweitung des Asylbegriffs
Gegenwärtig strömen die überzähligen jungen Männer aus den arabischen bzw. afrikanischen Failed States in das alternde Europa. Es handelt sich hier um eine historisch neuartige Form der Migration, denn bis dato wurden in Friedenszeiten Menschen aus anderen Kulturen nur aus ökonomischen Gründen, also nach Maßgabe der Bedürfnisse der Aufnahmegesellschaft, in größerer Zahl integriert. Die derzeitige Form der Migration über eine faktisch unbegrenzte Ausweitung des Asylbegriffs kennzeichnet die historische Konstellation einer Gesellschaft, die mit den Auswirkungen eines gigantischen Überschusses an jungen Männern in dysfunktionalen Staaten konfrontiert wird, aber in der Frage der Selbstbehauptung einem moralischen Verbot unterliegt.
Wir haben es heute mit einer neuen, bis dato unbekannten Form der Einwanderung zu tun, die auf den schwächsten Teil der westeuropäischen Wohlstandgesellschaften zielt: das moralische Gewissen, das wesentlich von den großen Erzählungen der Ausbeutung, des Kolonialismus und des Rassismus bestimmt wird. Der Universalgelehrte Rolf Peter Sieferle schreibt dazu:
„Diese Menschen machen sich nun auf den mühseligen Weg zur Landnahme in Europa – und Europa hat ihnen nichts entgegenzusetzen (…) Europa wird also überrannt werden, wie einst Amerika von Europäern überrannt wurde. Damit schlägt heute die Kolonisierung auf Europa zurück, d.h. der Kontinent wird selbst kolonisiert, diesmal aber „von unten“, also nicht vermittelt über staatliche Gewalt.“
Ist eine rasche Rückführung möglich?
Auch wenn angesichts der erschreckenden Bilder aus Ceuta nun innerhalb der EU, v.a. durch Melonis Italien, lautstark angekündigt wird, Spanien aus dem Schengenraum auszuschließen, was rechtlich nicht so ohne weiteres möglich ist, bleibt bei realistischer Betrachtung eine rasche Rückführung der Hereinströmenden undenkbar. Sie ist, wie die tägliche Praxis zeigt, in der Größenordnung von einigen 100.000 abzuschiebenden Asylbewerbern alleine in Deutschland unmöglich. Sie würde schon an den Kosten und der Logistik scheitern, selbst wenn ein politischer Wille dazu vorhanden wäre. Ebenso wenig sind Massentransporte, die Einwanderer gegen ihren Willen auf andere Länder verteilen oder in ihre Heimatländer zurückbringen, die in der Regel nicht kooperieren, nicht vorstellbar.
Kein demokratisch regiertes Land kann Massenabschiebungen durchsetzen, das können nur Diktaturen ohne Rücksicht auf die dabei produzierten Bilder und ihre mediale Rezeption. Der normale Bürger steht seit Jahren fassungslos vor einer untätigen Regierung die die prekäre Situation, im Einklang mit Medien, NGOs und Kirchenoberen verursacht und durch Nichthandeln, bei derzeit allerdings großen medialen Ankündigungen der CDU nach einer Abschiebungsoffensive, weiter verschärft.
Eine unausweichliche Frage
Es genügt am Ende eine einfache Frage zu stellen. Niemand der Verantwortlichen kommt an der Frage vorbei, wie viele Einwanderer denn Deutschland auf Dauer aufnehmen, integrieren und alimentieren kann. Selbst der naivste Zeitgenosse wird wohl zugestehen, dass es eine Grenze für die Aufnahme gibt. Wenn das aber breiter gesellschaftlicher Konsens ist – und davon kann man in Deutschland ausgehen – dann gibt es seit über 10 Jahren nur eine einzige relevante Frage zu stellen, neben der alle anderen Makulatur sind: ist Deutschland, respektive Europa, in der Lage, seine Grenzen vor dem Ansturm illegaler Einwanderer, in der Regel junge Männer, wenn nötig auch mit staatlicher Gewalt, zu schützen? An dieser alles entscheidenden Frage wird am Ende niemand vorbeikommen. Ceuta stellt diese Frage aktuell wieder in aller Dringlichkeit.
… Alles vom 2.8.2026 von Alexander Meschnig bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/08/02/ceuta-als-symptom-zur-strukturellen-logik-der-gegenwaertigen-massenmigration/
Alexander Meschnig
Österreichischer Politikwissenschaftler, Psychologe, Autor und Publizist, ist ständiger Mitarbeiter des Kontrafunks und Gastautor des Blogs „Achse des Guten“, seit Jahren auch immer mal wieder bei „Philosophia Perennis“.
Veröffentlichungen u. a. Wunschlos unglücklich (2005, gem. mit M. Stuhr), „Der Wille zur Bewegung. Militärischer Traum und totalitäres Programm“ (2008) und zuletzt „Uns kriegt ihr nicht. Jüdische Überlebende erzählen“ (2013, gem. mit T. Hüttl), „Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung“ (2018, gem. mit Parviz Amoghli) und aktuell „Deutscher Herbst 2015 – Essays zur politischen Entgrenzung“ (2019).
Ceuta: Die schwimmende Invasion – in wessen Auftrag?
Man versuche, sich einmal die Situation am fast längsten Tag des Jahres vorzustellen: Im Jahr 1944 lungerten deutsche Soldaten in Bunkern an der Atlantikküste der Normandie herum und schauten in den Himmel. Von oben lauerte Gefahr, gegen die die deutsche Luftabwehr Flak positioniert hatte. Doch schließlich fiel einem Wachhabenden auf, dass sich nicht von oben, sondern auf dem Meer immer mehr schwarze Punkte näherten. Wale? Nein, es waren Schiffe; besondere Schiffe, wie wir heute wissen: Es war die bekannte Invasion der Alliierten auf die französische Normandie mit hunderten Landungsbooten. Ähnlich muss es vergangene Woche in der spanischen Exklave Ceuta gewesen sein: Da hockt man gemütlich am Kai und blickt gedankenverloren aufs Meer. Dann nähern sich einige Punkte auf dem Meer dem Festland, dann immer mehr. Diesmal waren es auf Ceuta nur Schwimmer. relativ küstennah, die immer dichter herankamen; anders als damals aber keine 150.000 bewaffnete Soldaten, sondern „nur“ mindestens 50.000 Unbewaffnete.
Dennoch überfielen sie ein relativ kleines Gebiet mit nur rund 83.000 Einwohnern. Die Einheimischen kapitulierten, indem sie die Straßen und Geschäfte notgedrungen den Angreifern überließen und sich in ihre Häuser zurückzogen.
Ich rechnete mal nach: Wenn sich diese Invasion auf die bekannten 20 Stunden beschränkte, mussten je Stunde 2.500 Eroberer in See gestochen sein. Jede Stunde benötigten diese zum Schwimmen ein Feld von 40 Meter Breite und 250 Meter Länge. Bei einer Geschwindigkeit von 1,5 km/h schwammen sie die wenige hundert Meter von der benachbarten Aufbruchszone um die Grenzanlagen herum zu den Stränden und Klippen Ceuta (bei den von öffentlich-rechtlichen Medien unterstellten “vier Stunden im Meer” hätten sie sechs Kilometer schwimmen müssen – manche mit Gepäck und sogar mitgebrachten Fahrrädern, und das bei teilweise widrigen und gefährlichen Strömungen. Eine absurde Falschbehauptung; aber auch die tatsächliche recht kurze Strecke ist beachtlich – umso mehr, als man zumindest den meisten der seit Merkel nach Deutschland eingedrungenen Zuwanderern hierzulande das Schwimmen doch erst beibringen muss; diese nordafrikanischen Invasoren jedoch beherrschten ausgezeichnet. Zwar nicht so gut wie die Haie (denen das Getümmel im Wasser, wären die Anlandenden von hoher See gekommen, wohl kaum verborgen geblieben wäre!), aber für den “Hausgebrauch” reichte es.
Frauen zuerst – über Bord?
Und jetzt meine Überlegung: Wäre unter diesen Vielen nicht der eine oder andere Bademeister zu finden gewesen? Wir erinnern uns: Wegen Mangel an ausgebildeten Bademeister-Fachkräften musste bei uns bekanntlich das eine und andere Schwimmbad bereits seinen den Betrieb einschränken. Aber nein, da muss man wohl etwas weiter denken: Aus dem massenweisen übersetzenden Booten von Afrika aus nach Kontinentaleuropa weiß man, dass der Schwund an Frauen recht auffällig ist; von ihnen kommen deutlich weniger an, als in die Boote stiegen. Woran mag das nur liegen? Bei den Bootsglücksrittern, die sich – oft ebenfalls aus Marokko oder auch aus dem benachbarten Mauretanien – gen Kanarische Inseln aufmachen, kommt es auf dem offenen Meer während der Überfahrt immer wieder zur reihenweisen Tötung und Ertränkung von angeblichen “Hexen“. https://apollo-news.net/wegen-angeblicher-hexerei-20-afrikanische-migranten-toeten-70-andere-auf-fluechtlingsboot/
Ein anderer Grund ist die Überladung: Schwimmen muss man nicht können, sobald die Boote einmal bestiegen sind; den Rest besorgen das Gesetz der Wasserverdrängung nach Archimedes und der Außenbordmotor… doch wenn der Benzinbedarf wegen Wind und Strömung falsch berechnet wird, kann es eng werden. Was also tun? Um den Wasserwiderstand zu reduzieren und damit die Reichweite zu erhöhen, muss das Boot leichter werden.
Bei der sich daher aufdrängenden Frage, wer die Seelenverkäufer prioritär verlassen muss, gilt für strenggläubige Muslime (von denen es in diesen Booten nicht wenige gibt) dasselbe, was im abendländischen Bürgertum für Evakuierungen vorgesehen ist: “Frauen zuerst” – wenn auch hier mit anderer Bedeutung. Frauen zählen vor islamischen Gerichten nur halb so viel wie Männer; stellt dort ein Mann eine Behauptung auf, bedarf es nach der Scharia mindestens zwei Frauen, um ihn zu widerlegen. Eine Frau, die über Bord geht, ist folgerichtig nur eine halbe Person. Also müssen es zwei sein, damit das Boot um einen Passagier leichter wird. Doch genug des Sarkasmus: Aus Berichten vieler Menschen, die den „großen Marsch“ auf Schiffen überlebt haben, ist bekannt, dass auch auf den Mittelmeer-Fluchtrouten oftmals Frauen “dran glauben” – darunter auffällig viele Christinnen. Jedenfalls kamen von ihnen signifikant weniger in Europa an, als in die Boote gestiegen waren. Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch der “Ladeverlust“ im Verhältnis war; die Haie im Meer machen hierbei vermutlich keinen Unterschied; die Haie an Bord hingegen schon.
“Bademeister”-Fachkräfte mit Prioritäten
Eigentlich könnten wir in Deutschland junge Kerle, die sich bereits durch problemloser Umschwimmen von marinen Küstengrenzbefestigungen bewährt haben, ja als „Bademeister“ brauchen! Aber man stelle sich eine solche Fachkraft vor: Ein guter Muslim, der regelmäßig in die Moschee ging, und der den unterschiedlichen Wert von Männern und Frauen verinnerlicht hat, macht bei der DLRG Dienst an einem Badesee und beobachtet dann, wie ein schwimmendes Paar am Ertrinken ist. Er stürzt sich in die Fluten; wen aber soll er retten? Nach unseren Maßstäben gilt “Frauen und Kinder zuerst”, heißt es nach unseren Maßstäben. Doch welcher Maßstab gilt wohl im Islam? Und noch brenzliger wird es, wenn er zwischen islamischen und “ungläubigen“ Ertrinkenden selektieren muss; wie hier die “Triage” dann wohl ausfällt, kann sich jeder selbst beantwortet.
Was die Ceuta-Migranten anbelangt, bleibt es diesbezüglich wohl nur um Gedankenspiele, denn die meisten der tüchtigen Invasoren sollen angeblich wieder postwendend auf dem Landweg zurück nach Marokko marschiert sein. Wer’s glaubt! Unter den in Ceuta weiterhin verharrenden Migranten sind jedenfalls auffallend viele Subsahara-Afrikaner und sonstige Herkunftsgruppen – fast alles Männer –, die offenbar im Zuge der Invasion letzte Woche aus den marokkanischen Flüchtlingslagern geholt und zusammen mit etlichen amnestierten Schwerkriminellen an die Grenze gebracht wurden. 7.000 angebliche “Minderjährige“ unter ihnen will die spanische Regierung auf dem Festland aufnahmen, womit viele von ihnen dann bald schon in Deutschland “willkommen“ geheißen werden können.
Und die Marokkaner? Sind sie wirklich zurück, oder wurden viele von ihnen im Geheimen doch aufs EU-Festland geleitet? Falls sie tatsächlich wieder anstandslos zurück in Marokko sein sollten, drängt sich allerdings die Frage auf: Wozu dann das Ganze? Was das ein Test? Wenn ja: Was respektive wen wollten sie eigentlich testen – und in wessen Auftrag? Es war nicht das erste Mal, dass das spanische Ceuta und Melilla von Afrikanern gestürmt wurde. Muss das wirklich sein? Wie wäre es, wenn Europa Spanien einen Deal anbietet: Spanien verzichtet auf die beiden kleinen Übersee-Exklaven, die relativ wenigen Bewohner werden aus dem EU-Haushalt entschädigt, selbst dann, wenn sie in ihrer Heimat bleiben dürfen; und im Gegenzug erklärt sich Marokko bereit, seine illegalen Landsleute zurückzunehmen, die Europa in den letzten 11 Jahren – privat und mit NGO-Unterstützung – okkupiert haben. Afrika den Afrikanern – Spanien den Spaniern Europa den Europäern! So einfach könnte es sein.
2.8.2026, Albrecht Künstle, Hebolzheim, kuenstle.a@gmx.de
