Der Film „Citizen Vigilante“ für „Der Bürger Rächer“ des deutschen Regisseurs Uwe Boll darf weltweit gezeigt werden, aber nicht in Deutschland. Die Freiwillige Selbst-Kontrolle (FSK) hat ihn mit dem Prädikat „KK“ bzw. „Keine Kennzeichnung“ als nicht-existent erklärt, denn kein Filmtheater, Streamingdienst bzw. DVD-Produzent usw. wird ihn spielen.
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Der Hauptgrund mag darin liegen (2), daß der Film dem Narrativ „Migranten leiden unter dem Rassismus der fremdenfeindlichen deutschen Gesellschaft“ widerspricht.
So beginnt der Film mit folgender Szene: „Eine junge, blonde Frau geht durch eine europäische Stadt (spezifischer wird es im Film nicht mehr), an der Hand ihren etwa achtjährigen Sohn. Ein schwarzer Mann kommt ihr entgegen, zieht im Vorübergehen ein Messer und schneidet ihr ohne erkennbaren Grund die Kehle durch, während das Kind (und der Zuschauer) ansehen muss, wie die Mutter verblutet“ (3).
Früher mal ließ sich die FSK von puritanischer Prüderie leiten. So wurde der Film „Das Gänseblümchen wird entblättert“ mit Brigitte Bardot (kürzlich mit 91 Jahren verstorben) mit dem Siegel „freigegeben ab 18 Jahren“ ausgezeichnet und so mancher 16- oder 17-jährige Jüngling zog sich extra eine Krawatte an, um ins Kino eingelassen zu werden. Heute agiert die FSK eher „durch eine verbiesterte Demokratieangst“ motiviert (3).
Die FSK begründet ihre Auffassung damit, daß der Film Selbstjustiz propagiere. Dem widerspricht der Regisseur: „Die FSK nutzt den Jugendschutz, um das Grundgesetz hier auszuhebeln, obwohl Jugendliche durch eine Freigabe ab 18 Jahren geschützt wären“ (4). Der eigentliche Grund sei ein anderer, meint er.
Der Film zeigt eine Bevölkerung, die unter der Gewalt einzelner Migranten leidet und die das Vertrauen in den Staat, der ihre Angst ignoriert, verloren hat.
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Mit ihrem de-fakto-Verbot hat die FSK sicher unbeabsichtigt Werbung für den Film gemacht und Neugier erregt. Der Film „Citizen Vigilante“ ist auf X verfügbar (1) und kann dort jederzeit angesehen werden. Oder man fährt über die Grenze nach Frankreich, in die Schweiz, Niederlande, …
26.6.2026
Dieser Beitrag wurde ohne KI erstellt.
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Ende von Beitrag „Citizen Vigilante: Film nicht in D“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Elon Musk zeigt gecancelten Boll-Film auf X
Seit die FSK dem Film die Kennzeichnung verweigerte, ist „Citizen Vigilante“ in aller Munde. Regisseur Uwe Boll wirft dem Gremium Zensur vor. Nun schaltet sich Tech-Milliardär Elon Musk ein – und veröffentlicht den Film kurzerhand auf X.
https://x.com/elonmusk/status/2070157480915538098
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26.6.2026 , https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2026/elon-musk-zeigt-gecancelten-boll-film-auf-x/
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(2) Markus Vahlefeld: Warum der Film „Citizen Vigilante“ in Deutschland nicht gezeigt wird
Die heile Welt der Filmschaffenden bei ARD und ZDF, bei den Filmförderungen der Länder und des Bundes sieht ja so aus, dass Migranten unter dem Rassismus der Mehrheitsgesellschaft übel leiden, dann stirbt irgendjemand im Film, und am Ende ist der Mörder ein Kartoffeldeutscher Unternehmer, der ein geheimes Leben als Nazi führt. Filme, die diese heile Welt aus Lüge und Selbstverachtung in Frage stellen, haben praktisch keine Chance auf Finanzierung, Förderung und Ausstrahlung. „Citizen Vigilante“ – ins Deutsche am besten übersetzt mit: Der Bürger Rächer – des deutschen Filmproduzenten und Regisseurs Uwe Boll ist ein solcher Film, der nicht ins antirassistische und demokratiefördernde Buntheitsmuster passt. Die Hauptfigur, gespielt vom US-Schauspieler Armie Hammer, ist nach einem Gewaltverbrechen an einem nahen Familienmitglied, frustriert über den Mangel an Recht und Ordnung und beginnt in Selbstjustiz die Verantwortlichen zu verfolgen und zu bestrafen. Das sind die Verbrecher selbst, die aus dem migrantischen Milieu stammen, wie auch korrupte Beamte und Richter. Ein Mann sieht rot im Jahr 2025.
In den USA ist der Film ohne Beanstandung für ein Publikum ab 16 Jahren vor wenigen Tagen in die Kinos gekommen. In Deutschland wird das nicht passieren, denn die FSK, die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, hat dem Film das nur äußerst selten vergebene Unprädikat KK vergeben, was „Keine Kennzeichnung“ bedeutet. In der Regel werden Filme, die ein junges Publikum verstören könnten, mit KJ, also keine Jugendfreigabe, versehen, was dann zumindest Erwachsenen die Möglichkeit einräumt, den Film anzuschauen oder zu erwerben. Gibt die FSK keine Kennzeichnung, ist der Film zwar nicht verboten, aber er darf, überspitzt formuliert, nur in Pornokinos laufen. Kein Streamingdienst wird ihn ausstrahlen, kein DVD-Produzent ihn pressen, und weder bei Saturn noch in Müller-Märkten werden derartige Filme verkauft werden. Der vorgebliche Jugendschutz ist ein so hohes Gut in Deutschland, dass man lieber Transvestiten vor Kindergartenkindern einen Striptease vorführen lässt, als brutale Filme in die Hände von Erwachsenen zu legen.
Ist „Citizen Vigilante“ ein brutaler Film? Davon ist auszugehen, auch wenn bisher nur Filmschnipsel aus dem Internet bekannt sind. Aber denkt man an die Filmreihe „John Wick“ mit Keanu Reeves, die eine FSK-Einstufung ab 18 Jahren erhielt und bei der im vierten Teil 280 Menschen getötet werden, was fast 2 Menschen pro Minute Film ausmacht, dann dürfte sich die Brutalität bei „Citizen Vigilante“ in Grenzen halten. Das Problem ist also weniger die Brutalität als das Thema des Films: Migrantische Gewalt und eine verzweifelte Bevölkerung, die das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren hat. Und das darf im besten Deutschland aller Zeiten eben nicht filmisch thematisiert werden. Da eine Zensur, wie es im Grundgesetz heißt, nicht stattfindet, und es auch höchst plump für eine sogenannte liberale Demokratie wäre, wenn der Staat zu zensieren begänne, hat man diese Aufgabe an die FSK outgesourct. Denn die FSK ist keine staatliche Einrichtung, sondern eine dieser typisch deutschen Hybrideinrichtungen, in der sich die Filmwirtschaft, die religiösen Vertreter und die staatlichen Stellen zusammenfinden, und rund 250 ehrenamtliche Prüfer aus Pädagogik, Psychologie, Medienwissenschaft, Jugendhilfe, Kirche, Sozialarbeit und so weiter die Filme bewerten.
Waren es in den 1950er- und 1960er-Jahren vor allem die Kirchen, die bei Filmzensur eine entscheidende Rolle spielten, so ist es heute die sogenannte liberale, Demokratie-säkularisierte Zivilgesellschaft, zu deren Prüfstelle die FSK mutiert ist. Aber weder das Indexieren von „Ein Mann sieht rot“ mit Charles Bronson von 1974 noch das Monthy-Python’sche „Leben des Brian“ von 1979 haben dem Erfolg, ja dem Kultcharakter der Filme einen Abbruch getan. Im Gegenteil, sie waren Voraussetzungen für die Berühmtheit der Filme, denn nur so wurden sie Symbole einer verknöcherten, um Ordnung und Prüderie bemühten Welt, die im Untergang begriffen war. Ähnlich dürfte es sich auch jetzt mit „Citizen Vigilante“ verhalten. Der Film erhält von jenen das vernichtende Urteil, die sich vielleicht nicht mehr puritanisch prüde vorkommen, die sich jedoch durch eine verbiesterte Demokratieangst auszeichnen. Und jeder, der ahnt, dass auch deren Welt im Untergang begriffen ist, wird ein Interesse an „Citizen Vigilante“ entwickeln. Und das ist auch gut so!
… Alles vom 24.6.2026 von Markus Vahlefeld bitte lesen auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-24-juni-2026
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(3) In Deutschland zensiert – auf X verfügbar: Uwe Bolls „Citizen Vigilante“
Uwe Bolls Selbstjustiz-Thriller „Citizen Vigilante“ bekommt in Deutschland keine Altersfreigabe und verschwindet damit faktisch vom Markt. Elon Musk macht den Film für alle sichtbar und blamiert das deutsche Zensursystem. Und die Zensoren stehen dumm da, denn spätestens jetzt wird der Film zum Bestseller.
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Eine junge, blonde Frau geht durch eine europäische Stadt (spezifischer wird es im Film nicht mehr), an der Hand ihren etwa achtjährigen Sohn. Ein schwarzer Mann kommt ihr entgegen, zieht im Vorübergehen ein Messer und schneidet ihr ohne erkennbaren Grund die Kehle durch, während das Kind (und der Zuschauer) ansehen muss, wie die Mutter verblutet. So eröffnet Uwe Boll seinen neuen Film „Citizen Vigilante“, und weiß genau, was er tut: maximale Emotion in der ersten Minute, das Publikum auf Betriebstemperatur, ehe der Protagonist noch auftaucht. Gleich im Anschluss verkündet eine Nachrichtensprecherin des ebenso generisch wirkenden „World News“ Fernsehsenders, die Migrantengewalt steige, doch nun keime Hoffnung auf, in Gestalt eines rätselhaften Rächers, der eingreift, wo die Justiz versagt.
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Neu ist, dass Boll den ethnischen und religiösen Subtext, den seine Vorgänger bestenfalls nur andeuteten, offen benennt und ihn niemals direkt hinterfragt. Wo „Taxi Driver“ einst die Abgründe hinter der moralisierenden Selbstermächtigung erforschte, liefert Boll am Ende eine Widmung an die vom Rechtssystem im Stich gelassenen Opfer und einen Helden, der seine Hinrichtungen als Aufruf an die Europäer versteht, es ihm gleich zu tun. Das ist, neben der Gewalt, der Reizpunkt, den die FSK adressiert. Das darf man kritisieren, nur stellt sich die Frage, ob die FSK damit nicht ihre Kompetenzen überschreitet.
… Alles vom 26.6.2026 von Silvia Venturini bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/citizen-vigilante-x-zensiert/
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(4) Warum ‚Citizen Vigilante‘ in Deutschland blockiert wird
In anderen Ländern läuft ‚Citizen Vigilante‘, in Deutschland erhält der Film von Uwe Boll keine Freigabe durch die FSK. Acht Prüfer entscheiden damit, dass ein Werk über Migrantenkriminalität, Gewalt und Justizversagen den deutschen Zuschauer nicht erreichen soll.
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Einen Film zu entwickeln, zu finanzieren und zu produzieren dauert oft Jahre und bedeutet einen immensen finanziellen, nervlichen und zeitlichen Aufwand. In jedem meiner Filme steckt nicht nur Geld, sondern auch Herzblut und die Energie von Hunderten Mitarbeitern.
Für alle Leser, die keine Lust haben, einen längeren Artikel über die FSK, die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, zu lesen, hier zuerst die Kurzfassung: Ich habe in Kroatien in englischer Sprache den Action-Thriller ‚Citizen Vigilante‘ https://www.imdb.com/de/title/tt35309713/ mit dem US-Star Armie Hammer (The Social Network, Tod auf dem Nil, Hotel Mumbai etc.) und Costas Mandylor (My Big Fat Greek Wedding, Greenland etc.) gedreht, der in jedem anderen Land der Welt gezeigt werden wird und in der Regel sogar ab 16 Jahren zugänglich sein dürfte. In den USA startet er am 19. Juni. Nicht aber in Deutschland.
… Alles vom 26.6.2026 von Uwe Boll bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/citizen-vigilante-deutschland-fsk/