Brigitte Bardot mit 91 gestorben

Brigitte Bardot ist mit 91 Jahren bei St.Tropez an der Cote d’Azur gestorben. Sie rüttelte an der Moral der Spießer-Gesellschaft in den 1950-60er Jahren und an der Stimmigkeit der Woken ab 2015.
Schon in ihren ersten Filmen wurde Brigitte Bardot – kurz BB – zum Sexsymbol. In Deutschland durchweg mit dem Gütesiegel „frei ab 18 Jahren“ versehen. „Und immer lockt das Weib“ oder „Die Verachtung“ , „Die Wahrheit“ und „Viva Maria!“.
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Bereits 1973 mit 39 Jahren verabschiedete sie sich von der Filmwelt und zog sich in ihre Villa „La Madrague“ 5 km westlich von St. Tropez zu ihren geliebten Tieren zurück. Mit ihrer Stiftung https://www.orundationBrigitteBardot.fr engagierte sie sich gegen Massentierhaltung, Robbenjagd, Stierkampf usw. „Je préfère les animaux, ils sont plus honnetes que les hommes“, also „Ich bevorzuge die Tiere, denn sie sind ehrlicher als die Menschen.“

Über diesen beiden Lebensabschnitten als Filmstar und als Tierschützerin schwebte ihr Motto „Je dis toujours ce que je pense“ bzw. „Ich sage immer, was ich denke“, dem sie zeitlebens mutig treu geblieben ist.
BB war ein politischer Mensch und das sagte sie auch: „Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!“

Die Nachrufe der internationalen Presse sind zu recht durchweg erfreulich positiv. Anders In Deutschland, wo die Mainstreammedien versuchen, zwischen Brigitte Bardot als Idol (Filmschauspielerin) und als Hassfigur (rechte Gesinnung) zu trennen, um dann in den Kommentaren ihr erbärmliches Scheitern konstatieren zu müssen. BB taugt eben als hässliche Schauspielerin genauso wenig wie als Rechtsextremistin: Sie war eine schöne Patriotin.

Der Rechtspsychose deutscher Medien verdankt BB posthum zahlreiche beleidigende und herabwürdigende Beiträge. Wie z.B. in der Süddeutschen Zeitung (1): „Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren Mythos zu zerstören.“ Dahinter verbirgt sich eine üble Logik: Nur ein Linker kann als Filmschaffender zum Mythos werden.
Eine äußerst informative Darstellung des Lebenslaufs von BB kommt ausgerechnet von Alice Schwarzer (2). In Frankreich „ist sie bis heute unerschütterlich ein Star, eine Legende. Und eine Frau, die trotz aller Verletzlichkeit stark ist.“
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BB hat den MeToo-Bewegung abgelehnt (3), da sie sich nicht als Opferrolle verharrte. https://www.youtube.com/watch?v=DZTDC-sBy-M
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BB nahm kein Blatt vor den Mund gemäß ihrem Motto „Ich sage immer, was ich denke“. Sie äußerte sich gegen links wie gegen rechts, vielleicht überdreht zuweilen, aber offen und ehrlich. Als Beispiel möge dieser Offene Brief dienen, den sie 2023, also als 89-jährige Frau, an Präsident Emanuel Macron schrieb:
„Ihre ersten Worte, als Sie mich im Élysée-Palast empfingen: ‚Sie werden mich anschreien!‘
Fünf Jahre später, ja, ich schreie Sie an, Emmanuel Macron, denn ich bin wütend über Ihre Untätigkeit, Ihre Feigheit, Ihre Verachtung für das französische Volk (das, das muss man sagen, Ihnen dasselbe erwidert).
Ihre Arroganz, Ihre Feigheit, Ihre lächerlichen Reden, Ihr völliger Mangel an Empathie und Autorität machen Sie zu einer verabscheuungswürdigen Marionette, einer jämmerlichen Fußmatte, die nur dazu taugt, das Blut und den Tod aufzuwischen, die Sie über dieses Land gebracht haben, dessen Lichter erloschen sind.“
https://x.com/lbleublancrouge/status/2005250841901506740?s=46
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Der so gescholtene Präsident Macron sagte am 29.12.2025 auf X zum Tod von Brigitte Bardot: „Ihre Filme, ihre Stimme, ihr strahlender Ruhm, ihre Initialen, ihr Leid, ihre tiefe Tierliebe, ihr Gesicht, das zu Marianne wurde – Brigitte Bardot verkörperte ein Leben in Freiheit. Ein französisches Dasein, eine universelle Ausstrahlung. Sie hat uns berührt. Wir trauern um eine Legende des Jahrhunderts.“
29.12.2025
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Ende von Beitrag „Brigitte Bardot mit 91 gestorben“
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Beginn von Anlage (1) – (6)
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(1) Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte
Süddeutsche Zeitung
Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren Mythos zu zerstören. Nachruf von David Steinitz auf #SeiteDrei der
28.12.2025, https://x.com/SZ/status/2005222828203762128
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/brigitte-bardot-film-nachruf-bardot-schauspielerin-e794082/
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Einige Kommentare:
De mortuis nihil nisi bene! Andreas
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Erstaunlich ist vor allem, dass die SZ es nicht schafft, einen anständigen Nachruf zu schreiben für eine Ikone Ihrer Zeit, die sich für den Tierschutz engagierte und diesen selbst lebte. Nein, ihr müsst eure politische Agenda auf ihr Grab rotzen. Pfui. Janne
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Peinlich. Ihre „rechtsnationalen Eskapaden“? Sie hat das schächten von Tieren verurteilt und sich öffentlich dazu geäußert , wie sich ihr Land verändert hat und das nicht zum positiven. Das machen machen viele in Europa gerade. Nicht weil es Hirngespinste sind, sondern weil es faktisch so ist. Und das eine Frau macht, was sie will,
ist zum Glück noch nicht verboten. Sie hat mehr für den Tierschutz getan, als die meisten. Dafür mochte sie Menschen weniger. Aus Gründen. Baxi
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Es ist ein guter Plan im Leben, das zu tun was man will und was man für richtig hält. Kein guter Plan ist es, in vorauseilendem Gehorsam alles mögliche gutzuheißen oder zu verurteilen, nur um mit dem Zeitgeist mitzuschwimmen. Brigitte #Bardot wird jedenfalls einen größeren Erinnerungswert haben als die Journalisten der #SZ. Christiane
Ende Kommentare

(1a) … die Veränderung Frankreichs durch diese Migration
Anabel Schunke @ainyrockstar
Die SZ besudelt das Andenken von Brigitte Bardot, weil sie es gewagt hat, die Migration von Muslimen und die Veränderung Frankreichs durch diese Migration zu kritisieren.
Wie konnte es die Bardot auch nur wagen, eine nichtlinke Meinung zu vertreten und sich nicht dafür bei der SZ zu entschuldigen?
29.12.2025
https://x.com/ainyrockstar/status/2005587036590260462?r
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(1b) Brigitte Bardot ✞   Hetze als Nachruf?!
… Nein liebe SZ-Schreiberlinge. Den meisten Leuten ist die politische Einstellung der Brigitte Bardot völlig schnuppe. Nur intolerante Hetzer können sich darüber ereifern. Zudem war die Bardot niemals extrem, sondern einfach nur ehrlich. Wer könnte es besser auf den Punkt bringen als der sprachgewaltige Michael Klonovsky https://x.com/ActaKlonovsky/status/2005250575211078062:
„Eine erstaunlicherweise immer noch von irgendwem gelesene, wenngleich nie in mythische Regionen abgeschwirrte linksschrullige Zeitgeistdreckschleuder namens ‚Süddeutscher Beobachter‘ verteilt postmortale Haltungsnoten.“
Mit Süddeutscher Beobachter meint Klonovsky die Süddeutsche Zeitung, in Anspielung auf den Völkischen Beobachter der Nazis.
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Interessant auch der Beitrag in der Tagesschau:
Während man den zugrundliegenden Nachruf von Julia Borutta https://www.tagesschau.de/kultur/brigitte-bardot-nachruf-100.html als halbwegs neutral durchgehen lassen kann, wurde in der gekürzten Wiedergabe in der Tagesschau ein kleines aber entscheidendes Wort ergänzt: militant. „Die Bardot wird immer militanter“, heißt es dort, ein Satz, der im originalen Nachruf gar nicht vorkommt. Da hat wohl ein „pflichtbewusster“ Redakteur zugeschlagen. Hier der Tagesschau-Beitrag https://www.tagesschau.de/video/video-1539576.html.
Nein, liebe Tagesschau-Volkserzieher. Militant war die Bardot allenfalls beim Tierschutz. Tatsache ist zwar, dass sie wiederholt wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“, offenbar die Entsprechung zum deutschen Volksverhetzungsparagraphen, verurteilt wurde, aber aus Deutschland wissen wir, wie schnell es zu solchen Verurteilungen kommt: unverhohlene Kritik an der Zuwanderung oder der Ausländerkriminalität reicht bereits aus.
Die ungesteuerte Zuwanderung hat in der EU grundsätzlich als etwas Positives gesehen zu werden, was genau genommen umgekehrter Rassismus ist, da es pauschal unterstellt, die Zuwandernden seien besser und würden uns verbessern.

Fazit: Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. …
… Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/12/29/brigitte-bardot-%e2%9c%9e-hetze-als-nachruf/
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(2) Bardot: Das Sexsymbol hat überlebt
Sie war Europas Antwort auf Marilyn Monroe. Wie elend MM geendet ist, ist ­bekannt. BB hat überlebt. Wenn auch nur knapp. Mehrere Selbstmordversuche scheiterten. Es ist eben im Leben keine Freude, Projektionsfläche zu sein statt Mensch.

Als sie 1996 ihre Memoiren vorlegt, beginnt sie mit den bitteren Worten: „Ich danke all denen, die mich gelehrt haben, mit Tritten in den Hintern zu leben; die mich verraten und meine Naivität ausgenutzt haben und mich damit in eine tiefe Verzweiflung stürzten, aus der ich mich wie durch ein Wunder befreien konnte.“ Dass die Bardot nicht zugrunde gegangen ist, verdankt sie wohl dem Trotzalledem-Selbstbewusstsein ihres großbürgerlichen Hintergrundes, und ihrem Start als Tomboy „Charles“ (sie hätte ein Junge werden sollen) sowie ihrem Misstrauen.

Gehetzt von Reportern, bringt Brigitte Bardot 1960 ihr erstes – und letztes – Kind zur Welt, einen Sohn. Über ihre so verzweifelte Mutterschaft hat sie das mit Erschütterndste geschrieben, was je von einer Frau darüber gesagt wurde. Bardot: „Es war wie ein Tumor, der sich in mir von meinem geschwollenen Fleisch genährt hatte. Nun, da der Alptraum seinen Höhepunkt erreicht hatte, sollte ich für die Ursache meines Unglücks lebenslänglich Verantwortung übernehmen. Unmöglich, lieber wollte ich sterben! Ein Kind in meinem Leben ging über meine Vorstellungskraft. Und doch war es da.“ Und sie kommt rückblickend zu dem Schluss: „Ich muss ein Scheusal gewesen sein!“

Geht man heute auf das deutsche ­Wikipedia, steht da als erstes: „Sie wurde nach ihrer Karriere im Jet-Set der 1960er Jahre als Tierschutzaktivistin und Symbolfigur der französischen Rechten bekannt.“ Von den drei Qualifikationen trifft allerdings nur eine: die Tierschutzaktivistin. Jetset war Bardot nie, höchstens der Traum des Jetset in ihren drei kurzen Jahren mit Gunter Sachs.
Als Schauspielerin war sowohl ihr komisches wie ihr tragisches Talent sehr ernstzunehmen (von „Viva Maria“ mit Jeanne Moreau bis „Die Verachtung“ von Godard). Und eine „rechte Symbolfigur“ ist sie schon gar nicht – auch wenn sie seit 22 Jahren mit einem Anhänger des rechtspopulistischen Front National verheiratet ist.
In Frankreich würde wohl niemand darauf kommen, „la Bardot“ so zu reduzieren. Dort ist sie bis heute unerschütterlich ein Star, eine Legende. Und eine Frau, die trotz aller Verletzlichkeit stark ist.
… Alles vom 20.9.2014 von Alice Schwarzer bitte lesen auf
https://www.emma.de/artikel/brigitte-bardot-80-317589
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(3) Brigitte Bardot: Die Revolution, die sich selbst überlebte
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Denn Bardot war keine Konservative, die sich nachträglich über die sexuelle Revolution empörte. Sie war die sexuelle Revolution, oder zumindest eines ihrer wirkmächtigsten Symbole. Und gerade das macht ihre spätere Entwicklung so interessant.
In den 50er Jahren, als das bürgerliche Europa noch in den Konventionen der Vorkriegszeit erstarrt war, sprengte Bardot die Korsetts – buchstäblich und metaphorisch. Sie verkörperte eine Weiblichkeit, die sich nicht entschuldigte, die begehrte statt nur begehrt zu werden, die den männlichen Blick nicht fürchtete, sondern herauszufordern schien.
In einer Zeit, in der Sexualität noch weitgehend unter dem Deckmantel bürgerlicher Scham verhandelt wurde, war das revolutionär.
Doch irgendwann, in den Jahrzehnten nach ihrem Rückzug aus dem Rampenlicht, begann Bardot, Fragen zu stellen. Nicht die Fragen einer Reaktionärin, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollte. Sondern die Fragen einer Frau, die die Befreiung gelebt hatte und sich nun fragte, wovon eigentlich.
Die sexuelle Revolution, deren Vorreiterin sie gewesen war, hatte gesiegt. Aber was war aus diesem Sieg geworden? Eine Kultur der Beliebigkeit, in der Freiheit oft nur ein anderes Wort für Konsum war? Eine Gesellschaft, die alles enttabuisiert hatte, außer der Frage, ob Tabus vielleicht auch ihren Sinn gehabt hatten?

Ihre Ablehnung der #MeToo-Bewegung, die Bardot als „heuchlerisch“ bezeichnete, passt ins Bild. Hier sprach eine Frau, die in den 60ern ihre Sexualität selbstbewusst ausgelebt hatte, die Männer verführt und verlassen hatte, wie es ihr gefiel, und die nun mit Befremden auf eine Generation blickte, die sich gleichzeitig als empowered und als Opfer inszenierte.
Man muss ihr nicht in allem zustimmen. Aber man sollte anerkennen, dass sie aus einer Position sprach, die heute kaum noch jemand einzunehmen wagt: der Position einer Frau, die tatsächlich frei gelebt hat und die diese Freiheit nicht mit Opferstatus verwechselte.

… Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/brigitte-bardot-die-revolution-die-sich-selbst-ueberlebte/
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(4) International gefeiert, in Deutschland diffamiert: Deutsche Medien kreieren rechtsextremes Bild von Brigitte Bardot
Während Brigitte Bardot international gefeiert wird, wettern deutsche Medien gegen die verstorbene Schauspielerin: Angeblich rechtsextreme und islamfeindliche Positionen werden von ARD, ZDF und Co. ausgemacht – während andere Bardots Patriotismus huldigen.

Grundsätzlich galt Bardot in Frankreich als Patriotin, die sich auch politisch engagierte. 2012 unterstützte sie die Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen und beschrieb die rechte Politikerin als „Jeanne d’Arc des 21. Jahrhunderts“, die Frankreich „retten“ könne. Le Pens Nachfolger beim Rassemblement National, Jordan Bardella, huldigte Bardot jetzt als „leidenschaftliche Patriotin“.
Der junge Politiker mit guten Aussichten bei der Präsidentschaftswahl 2027 hob hervor: „Brigitte Bardot war eine Frau mit Herz, Überzeugung und Charakter. Als leidenschaftliche Patriotin und Tierliebhaberin, die sie ihr Leben lang beschützte, verkörperte sie wie keine andere eine ganze Ära der französischen Geschichte und vor allem eine bestimmte Vorstellung von Mut und Freiheit.“
… Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/international-gefeiert-in-deutschland-diffamiert-deutsche-medien-kreieren-rechtsextremes-bild-von-brigitte-bardot/
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(5) „Sprachrohr der Rechten“ und „Anstiftung zum Rassenhass“: Wie Medien gegen die verstorbene Brigitte Bardot nachtreten
Im „Kampf gegen Rechts“ schrecken deutsche Haltungsjournalisten nicht einmal mehr davor zurück, in Nachrufen auf prominente Persönlichkeiten deren politische Ansichten hervorzuheben und zu geißeln. Diese Niedertracht hat einen vorläufigen Tiefpunkt in den Berichten über das Leben Brigitte Bardots erreicht.
„De mortuis nihil nisi bene“ (übertragen: Über die Toten soll man nur Gutes sprechen) – das galt seit der Antike über viele Jahrhunderte und schon gar in als seriös geltenden Medien. In moralistisch aufgeladenen Zeiten aber nimmt man Anstoß daran, wenn prominente Persönlichkeiten das Zeitliche segnen, die dem politisch-medialen Establishment nicht passen, weil sie sich dem herrschenden Zeitgeist nicht beugten.

Brigitte Bardot war ein eigenwilliger und politisch engagierter Mensch. Sie kehrte mit Ende dreißig der Filmbranche den Rücken und widmete sich vor allem dem Tierschutz. Daneben äußerte sie sich auch politisch, allerdings nicht so, wie man es in deutschen Redaktionsstuben gerne hätte. Deshalb rufen ihr Haltungsjournalisten ins noch nicht einmal fertig ausgehobene Grab „Menschenfeindlichkeit“ nach. Bardots kritische Haltung etwa zur Migration, zur „MeToo“-Debatte oder zum Islam war allerdings ihr Recht als Bürgerin. Und es ist in einer freien Gesellschaft auch nicht in Ordnung, Meinungsäußerungen zu kriminalisieren.
Natürlich darf man sie erwähnen, jedoch gewiss nicht in der Form, wie es jetzt in Zeitungen, Magazinen und TV-Nachrichten geschehen ist. Man könnte Brigitte Bardot sogar für ihren Mut loben, sich öffentlich gegen gesellschaftliche Entwicklungen auszusprechen, die sie für gefährlich hielt. Stattdessen fokussierten TV-Sender wie ARD, ZDF oder ntv die konservativen Ansichten Bardots.
… Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf
https://www.nius.de/medien/news/brigitte-bardot-sprachrohr-der-rechten-rassenhass-rassismus-medien
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(6) Filmstar Brigitte Bardot (91) ist tot – Für sie waren Tiere die besseren Menschen

In ihrer Wahlheimat Saint-Tropez, hinter den Mauern ihres Anwesens La Madrague, gründete sie die Fondation Brigitte Bardot, die bis heute weltweit gegen Tierquälerei kämpft. Legendär bleibt ihr Einsatz gegen das Schlachten von Robbenbabys in Kanada; die Bilder der Bardot im Eismeer gingen um die Welt. Sie verkaufte ihren Schmuck und ihren Besitz, um die Stiftung zu finanzieren. Für sie waren Tiere die besseren Menschen – treu, ehrlich und ohne Falschheit. Dieser bedingungslose Einsatz brachte ihr weltweit Respekt ein, isolierte sie jedoch auch zunehmend von der menschlichen Gesellschaft.
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In ihrem späteren Leben wurde die Bardot ein politischer Mensch
Ihr Patriotismus für Frankreich und ihre Angst vor dem Verlust nationaler Identität führten sie zwangläufig in die rechten Milieus. Durch ihre Ehe mit Bernard d’Ormale, einem ehemaligen Berater von Jean-Marie Le Pen, festigte sich ihre Verbindung zum Front National (heute Rassemblement National).
… Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/firmstar-brigitte-bardot-91-ist-tot/

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