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- Belem-Klimagipfel: DritteWelt beschuldigt – der Westen bezahlt (9.11.2025)
- Diskussionskultur und Freiheit (21.4.2025)
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- Vahrenholt: Drei Klima-Märchen (13.7.2024)
- Vahrenholt: Auf COP28 – Scholz reduziert Energiezukunft auf Wind und Solar (13.12.2023)
- Welt-Nuklear-Gipfel Brüssel Mai 2023 (11.12.2023)
- Nach Cop28 in Dubai: Klimagipfel am Kipppunkt? (11.12.2023)
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COP – „Conference Of the Parties“ der UN-Klimarahmenkonvention
IPCC – „Intergovernmental Panel on Climate Change“
Zwischenstaatlicher Ausschuß für Klimaänderungen
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„Wir sind hier, um die Welt für die ganze Menschheit zu retten“
(Annalena Baerbock am 10.12.2023 auf der COP28-Klimakonferenz in Dubai)
Dieser Größenwahn isoliert Deutschland weltweit und macht es lächerlich
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Belem-Klimagipfel: DritteWelt beschuldigt – der Westen bezahlt
Friedrich Merz grinst, immerhin. Er neigt sich nach vorne über einen Konferenztisch, um Lula da Silva die Hand geben zu können, jenem sozialistischen Präsidenten Brasiliens, der nicht nur brachial gegen die eigene Opposition vorgeht und die Meinungsfreiheit einschränkt, sondern sein Land auch klar in die Achse Maduro-Putin-Xi führt. Mit dem von Merz überschwänglich geposteten Foto verbunden ist eine Einladung Lulas nach Deutschland. Im Hintergrund prangt das Logo des „Belém Climate Summit“, eine lustig und kindlich bunte Regenwald-Illustration. Die freundliche Geo-Kino-Inszenierung eines Autokraten. Friedrich Merz spielt natürlich mit.
Für Javier Milei, der im Nachbarland nicht nur freiheitliche Werte rehabilitiert und sein Land vehement in den Westen zurückführt, hatte Friedrich Merz nur Häme übrig, ein ähnliches Foto lässt auf sich warten. Auch hier lässt sich Merz von links diktieren, was er von der Welt zu halten hat. Es scheint, er weiß es auch nicht besser.
Auf dem Gipfel hält Merz dann eine kurze Rede vor eher leeren Reihen. Mit Tempo, Akzeptanz und Innovation will er den Klimawandel „entschlossen“ bekämpfen, eine „globale Kraftanstrengung“ soll her, Finanzsysteme sollen „privates Kapital mobilisieren“. Gähn. Kein Wort zur deutschen Automobilindustrie, dafür soll Deutschland jetzt einen „namhaften Beitrag“ zur „Tropical Forest Forever Facility“ beisteuern. Und natürlich soll Deutschland „vorangehen“.
Dass wir uns ein Schauspiel wie dieses im Jahr 2025 immer noch anschauen müssen, ist schon merkwürdig genug. Die Geschichte der internationalen Klimagipfel mit ihrer eigentümlichen Mischung aus moralischer Selbstberauschung und Privatjets, aus Ohnmacht und Größenwahn ist eigentlich auserzählt. Rechts wie Links und selbst die Klimabewegung selbst sehen die Veranstaltungen überwiegend kritisch. Sie haben nicht nur die faktische Relevanz verloren in einer Zeit, in der die USA ganz ausgestiegen sind, sie haben auch ein verdorbenes Image.
Ihrer kalten, wichtigtuerischen Inszenierung kann man den Wunsch nach Selbsterfüllung einer politischen Klasse schon von weitem ansehen, einer Klasse, die an der Politik nur noch das Drumherum interessiert. Dieses politische Drumherum ist auch zuhause in Berlin schon leer und gestört, einsam und traurig, beim Klimagipfel der Belanglosigkeit aber ganz besonders.
Nur ein weit in der jüngeren Vergangenheit stehen gebliebener, unbedarft gefallsüchtiger, vermeintlich Konservativer wie Friedrich Merz kann sich einem solchen Spektakel noch derart hingeben. Man könnte wohl entgegnen, dass so ein Klimagipfel eben zum Pflichtprogramm gehöre und man ihn mit Rücksicht auf die internationalen Partner und den Koalitionspartner als Pflichtprogramm wohl absolvieren müsste. Aber muss Politik wirklich so sein? Gibt es überhaupt konservative Politik, wenn man diese nicht konservativ ausdrücken kann?
Friedrich Merz’ entscheidender Satz aus seiner Rede lautet: Es brauche eine globale Kraftanstrengung „aller Länder mit den ökonomischen Möglichkeiten dazu“. Das heißt so viel: Der Westen soll bezahlen. Das ist ja auch das Wesen der ganzen Veranstaltung: Europäische Regierungschefs kommen angereist, um sich von Staatschefs der Dritten Welt maßregeln zu lassen. Der Klimawandel dreht das moralische Gefälle um 180 Grad, sodass Autokraten plötzlich westliche Demokratien belehren können über die Menschenrechte. Und die nicken brav zum Schauspiel. Dann bittet man mit der Geste der Unterwerfung um Entschuldigung – und verspricht weitere Milliarden, die mit einigen Abzweigungen eingesammelt werden.
Man fragt sich: Wann haben wir endlich wieder einen Kanzler, der zu den Feinden des Westens nicht mehr mit Spendierhosen anreist? Der sich nicht dafür entschuldigt, für das, was und wer wir sind? Der die Geste der Unterwerfung ablegt und in die Welt tritt, als ein Vertreter der Interessen der freien Welt? Das wäre ein Kanzler, der nicht den Regenwald rettet, sondern Volkswagen.
… Alles vom 9.11.2025 von Max Mannhart bitte lesen auf
https://apollo-news.net/gebckt-zu-den-despoten-des-regenwaldes/
Vahrenholt: Auf COP28 – Scholz reduziert Energiezukunft auf Wind und Solar
Die Weltklimakonferenz in Dubai zeigt, wie weit sich Deutschland von der realen Energiepolitik der anderen Länder entfernt hat. Bundeskanzler Scholz erzielte mit seinem Auftritt wenig Resonanz, denn die anderen kennen die deutsche Leier, dass Windkraft und Photovoltaik die Welt retten.
Die anderen Teilnehmer der Weltklimakonferenz kennen die fatalen Folgen der deutschen Energiepolitik auf die wirtschaftliche Entwicklung und wissen, dass diese blauäugige, realitätsferne deutsche Energiepolitik das Land zu den höchsten Strompreisen der Welt geführt hat. Scholz: „Die Technologien sind da: Windkraft, Photovoltaik, elektrische Antriebe und grüner Wasserstoff“. https://www.tagesschau.de/ausland/klimakonferenz-scholz-102.html
Also reduziert Scholz die Energiezukunft auf zwei Energieträger, denn elektrische Antriebe und grüner Wasserstoff sind keine Primärenergieträger. 2022 stammten 5 Prozent der weltweit erzeugten Primärenergie aus Solar- und Windenergie.
https://ourworldindata.org/global-energy-200-years
…
Und er vergisst, wie auch hierzulande immer wieder, zwei technologische Wege, die die ganze Welt beschreiten wird – nur das grün-ideologische verbarrikadierte Deutschland nicht: den Ausbau der Kernenergie und die CO2-Abscheidung bei der Nutzung von Kohle, Öl und Gas. Die 250 deutschen Delegierten mussten zur Kenntnis nehmen, dass 22 Länder die Verdreifachung der Kernenergiekapazität in Dubai forderten. Damit hat die Kernenergie – das tote Pferd des Olaf Scholz – ihr Mauerblümchen-Dasein auf Weltklimakonferenzen hinter sich gelassen und ist Teil des Abschlussdokuments geworden.
Der am 13.12. verabschiedete Beschluss
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/cop28-in-dubai-was-im-abschlusstext-der-klimakonferenz-steht-19380716.html
fordert die Staaten zu einem gerechten, geordneten und fairen Übergang weg von fossilen Brennstoffen in den Energiesystemen auf. Außerdem verlangt der Entwurf, verstärkt auch auf andere emissionsfreie oder emissionsarme Technologien zu setzen. Genannt werden dabei neben den Erneuerbaren auch die Atomkraft, Wasserstoff und Technologien zum Auffangen und Speichern von CO2 (CCS). Das Abschlussdokument sieht keinen verbindlichen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas vor.
Deutschland erringt doch nur noch Aufmerksamkeit, wenn es die Spendierhosen anzieht, wie am ersten Tag, als Frau Ministerin Schulze 100 Millionen
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/schulze-dubai-kostet-100-millionen-dollar/
zur Verteilung an andere Länder auf den Tisch in Dubai legte. Ministerin Baerbock legte dann zum Schluss noch einmal 60 Millionen Euro drauf.
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/cop-klimakonferenz-baerbock-100.html
… Alles vom 13.12.2023 von Fritz Vahrenholt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/die-weltklimakonferenz-in-dubai/
Nach Cop28 in Dubai: Klimagipfel am Kipppunkt?
Die Geschichte der Klimakonferenzen (COP – „Conference of the Parties“, das sind die Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention) reicht bis ins Jahr 1992 zurück, bis zur „Konferenz der UN über Umwelt und Entwicklung“, einem Vorläufer der COP. Damals trafen sich bescheidene 10.000 Teilnehmer in Rio de Janeiro. Seit 1995 gibt es die jährliche Veranstaltung, begonnen mit COP 1 in Berlin. Seitdem erfreut sich die Veranstaltung steigender Beliebtheit, wie man an den Teilnehmerzahlen sieht:
Gestiegen sind gleichermaßen die globalen CO2-Emissionen, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und die globale Durchschnittstemperatur, auch wenn letztere wenig Sinn macht, ähnlich einer durchschnittlichen Telefonnummer. Die Emissionen stiegen in diesem Zeitraum von 23 auf 36 Milliarden Tonnen jährlich, die CO2-Konzentration von 350 auf 420 parts per million (ppm) und die Temperatur um 0,5 Grad, korrekt ausgedrückt: Kelvin, denn es handelt sich um eine Temperaturdifferenz.
Haben die vielen Großveranstaltungen also nichts gebracht oder Schlimmeres verhindert? Keiner weiß es.
,,, Alles vom 11.12.2023 von Frank Hennig bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/cop-28-dubai-klimagipfel-kipppunkt/
