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Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

 

MDR: Wie deutsche Forscher Kernenergie sicherer machen wollen
Die EU will Atomkraft als nachhaltig einstufen. Kritik gibt es, weil dabei die Gefahr nuklearer Unfälle zu wenig beachtet wurde. Doch Ideen für sichere Kernkraft gibt es. Die Reportage von Stephan Kloss. 23 Min
… Alles vom 31.1.2022 bitte hören auf
https://www.ardaudiothek.de/episode/die-reportage/wie-deutsche-forscher-kernenergie-sicherer-machen-wollen/mdr/96652110/

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D baut AKWs ab – weltweit wird auf Kernkraft gesetzt
Ideologische Scheuklappen – Das Aus für deutsche AKWs scheint unabänderlich
Marc Schmidt

Nirgendwo sei Strom „so teuer wie in Deutschland. Das ist das Ergebnis von ideologischer Energiepolitik. Das belastet die privaten Haushalte, erhöht die Produktionskosten, kostet Arbeitsplätze und beschleunigt die De-Industrialisierung. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist umweltpolitisch und auch technologisch verheerend“, warnt eindringlich das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU. Der beschlossene Atomausstieg bedrohe „zudem die deutsche kerntechnische Industrie, bislang technologisches Aushängeschild Deutschlands mit großem Exportpotential“.
Und weiter heißt es: „Vor allem brauchen wir einen breitgefächerten Energiemix aus Erdöl, Kohle, Gas, Kernenergie sowie Biomasse, Wasser-, Wind- und Sonnenenergie.“ Die AKW-Laufzeit müsse „sich ausschließlich an der Gewährleistung des größtmöglichen Sicherheitsniveaus jeder Anlage orientieren“. Man wolle „eine offene Energie-Forschung, die nichts ausklammert. Ideologische Scheuklappen werfen Deutschland im internationalen Wettbewerb zurück“, warnen die Unionsparteien unmißverständlich. Doch das war im Bundestagswahlkampf 2005.

Sechzehn Merkel-Regierungsjahre später überbieten sich die Bundestagsparteien in schrillen Maßnahmen bei der Atom- und Klimahysterie. Nur die AfD hält 2021 noch an den Unionsideen fest: „Deutschland hat die weltweit saubersten und effizientesten Kohlekraftwerke. Daher lehnen wir die Ausstiegspläne aus der Kohleverstromung ab“, heißt es im aktuellen Wahlprogramm „Deutschland. Aber normal.“ Die Laufzeit der verbliebenen sechs AKWs müsse „sich nach der technischen Nutzungsdauer und ökonomischen Kriterien richten“.

Zudem wird „die Wiedereinrichtung von Kernforschungszentren und umfangreiche Beteiligung an internationalen Kernforschungsprojekten zur Sicherstellung des notwendigen Wissens zum Betrieb und Bau von Kernreaktoren, zur Erforschung fortschrittlicher Reaktorkonzepte der Generation III+ und IV sowie von Brutreaktoren und Fusionsenergie“ gefordert – eine klarere Absage an die deutsche Energiewende geht nicht. Und die AfD steht damit nur im Bundestag allein da, denn weltweit wurden seit 1970 612 AKWs gebaut. Weitere 55 befinden sich aktuell im Bau, 112 sind in der konkreten Planung und Bauvorbereitung (JF 17/20).

Derzeit sind 443 AKWs in 34 Ländern in Betrieb – mit einer Gesamtleistung von 394.233 Megawatt (MW). Sie lieferten 2020 mit einer Produktionsmenge von 2.610 Terawattstunden (TWh) ein Zehntel der weltweiten Stromproduktion – in der EU waren es 2020 sogar 26 Prozent. 169 meist ältere Reaktoren sind stillgelegt oder bereits durch neue Blöcke am Standort ersetzt. Somit sind 88.322 MW wieder vom Netz gegangen, davon 18.192 MW in 26 Reaktoren in Deutschland. Die verbliebenen sechs deutschen AKWs mit 8.113 MW werden spätestens Ende 2022 vom Netz gehen. Die aktuellen Reaktortypen nutzen die bei der Kernspaltung freigesetzte Wärme zur Erzeugung von Wasserdampf, welcher dann eine Turbine zur Stromgewinnung antreibt. Dabei wird die Nutzbarkeit des verwendeten Urans zunehmend schlechter, die Brennstäbe müssen ausgetauscht werden, entweder zur Anreicherung oder zur Endlagerung.
Mehr Radioaktivität im Kampf gegen den globalen Klimawandel?
Die in Deutschland von der Anti-Atom-Bewegung verteufelten Brutreaktoren (Stichwort: das Aus für den Schneller Brüter im niederrheinischen Kalkar 1991) zeichnet aus, daß sie bei ihrer Nutzung mehr spaltbares Material in Form von Uran und Thorium gewinnen als sie verbrauchen. Die unterschiedlichen Systeme sind die Grundlage fast aller in Planung oder im Bau befindlichen neuen Kraftwerke der vierten AKW-Generation. In Rußland werden Brutreaktoren auch dafür eingesetzt, verbrauchte Brennelemente anzureichern sowie das Material veralteter Atomsprengköpfe für eine zivile Nutzung zu recyceln.

Die modernen AKWs werden durch das 2001 gegründete Generation IV International Forum (GIF) erforscht und projektiert. GIF-Mitglieder sind neben den fünf ständigen UN-Sicherheitsratsmitgliedern auch Nicht-Atommächte wie Argentinien, Australien, Brasilien, Japan, Kanada, die Schweiz, Südafrika und Südkorea sowie über Euratom die EU. Die GIF-Staaten forschen an drei Brutreaktortypen, die sich hinsichtlich der Kühlung und Abschirmung des Spaltmaterials durch Blei, Natrium oder Helium/Keramik unterscheiden. Hinzu kommt die ursprünglich deutsche Idee des Hochtemperaturreaktors (HTGR; „Kugelhaufenreaktor“), der aktuell in Prototypen realisiert wird.

Die größten Erfolgsaussichten hat der thoriumbasierte Flüssigsalzreaktor. Dieser hat einen sehr geringen Wasserverbrauch. Ende September soll ein erstes Exemplar in China in den Dauerbetrieb gehen. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, daß die Gefahr von Wasserstoffexplosionen oder des Austretens radioaktiver Dämpfe, wie etwa beim Fukushima-GAU geschehen, entfällt. Die Kühlung durch Flüssigsalz erhärtet bei einem Ausfall aller Systeme und ummantelt dabei das radioaktive Material. Das vom GIF noch nicht unterstützte und in Berlin entwickelte Dual-Fluid-Reaktor-Projekt (JF 6/20) hat seinen Firmensitz nun in Kanada.

Auch an der Kernfusion wird weiter gearbeitet. Während das europäische System ITER nach erheblichen Verzögerungen nun 2030 in der Fertigstellung des Versuchsreaktors münden sollen, sind China und die USA schon viel weiter (JF 21/21). Alle Ansätze beziehen sich auf den in Rußland entdeckten Tokamak-Ansatz, durch Druck und extreme Temperaturen Wasserstoffplasma zu erzeugen, in dem Wasserstoffatome wie in der Sonne verschmelzen. Die Herausforderung für die Systeme besteht in den extremen Temperaturen, die erreicht und dann konstant gehalten werden müssen, da der Explosionsdruck der Sonne fehlt.

Den Chinesen ist es inzwischen gelungen, das Plasma für fast zwei Minuten auf 120 Millionen Grad Celsius zu erhitzen. Die Temperatur wurde auf 160 Millionen Grad gesteigert und konnte 20 Sekunden stabil gehalten werden. 2022 soll eine Temperatur von 200 Millionen Grad erreicht werden, welche in den folgenden Jahren bis zu einer Woche stabil gehalten werden soll. Bis 2050 sollen die ersten Fusionsreaktoren ans chinesische Stromnetz gehen. Die entsprechende Meldung erschien übrigens am gleichen Tag, an dem die Grünen 1.000 Euro an Subventionen für private Lastenfahrräder versprachen. Die USA, die ihre jahrzehntelange Erfahrung mit Wasserstoffbomben nutzen können, wollen bereits 2035 kleine Fusionsreaktoren ans Netz bringen – mit dem Argument „CO2-frei“: Denn der von Union, SPD und Grünen gern zitierte Weltklimarat (IPCC) sieht Kernenergie seit 2014 als weitestgehend klimaneutral an.
Generation IV International Forum: https://www.gen-4.org/gifdual-fluid.com

… Alles vom 17.9.2021 von Marc Schmid bitte lesen in der JF 38/21, Seite 22, https://www.junge-freiheit.de

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Flüssigsalzreaktor: Aus der Wüste Gobi kommt die Zukunft
China hat einen Flüssigsalzreaktor gebaut. In der Wüste Gobi steht nun eine Maschine, die die Energiewirtschaft revolutionieren kann. Das belegt einerseits, wie Verbote hierzulande den Weg zu Innovationen versperren. Aber andererseits kann es auch uns wieder zu technologischen Höchstleistungen anspornen.

Hierzulande gilt die Kernenergie noch immer vielen als Hochrisikotechnologie, von der man besser die Finger lässt. Gespeist wird diese Ablehnung aus der Angst vor Unglücken und Unfällen, bei denen radioaktives Material in die Umgebung gelangen und im Falle einer Kernschmelze gar ganze Landstriche verseuchen und unbewohnbar machen könnte. Hinzu tritt die Notwendigkeit der sicheren Lagerung hochtoxischer Abfälle für lange Zeiträume von zehn- oder gar hunderttausenden von Jahren. Doch wie sähe der Diskurs aus, gäbe es einen Reaktor ohne diese Risiken? Ein solcher nämlich ist der TMSR-LF1. Katastrophen wie in Fukushima oder Tschernobyl müssen die Menschen in Wuwei schon aus rein physikalischen Gründen nicht befürchten. Und gefährliche Stoffe wie Plutonium oder andere Transurane produziert die Anlage wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen. Beides resultiert aus einem raffinierten Konzept, dem eine Charakterisierung des Flüssigsalzreaktors als schnödes Kernkraftwerk nicht gerecht wird. Man sollte ihn besser als eine chemische Fabrik betrachten, die im Betrieb auch noch deutlich mehr Energie erzeugt als sie verbraucht.

Zunächst wird er eben nicht mit Uran gefüttert, sondern mit Thorium. Sämtliche vorgelagerten Prozesse von der Anreicherung bis hin zu Konfektionierung, Lagerung und Transport der Brennelemente und damit auch alle mit dieser Kette verknüpften Fehlerquellen entfallen. Thorium ist ein in der Erdkruste reichlich vorhandenes, mit einer Halbwertszeit von mehr als vierzehn Milliarden Jahren nur schwach radioaktives Schwermetall. Es findet sich häufig in Monazit-Mineralien, aus denen man Industriemetalle wie die seltenen Erden Lanthan, Cer, Neodym und Samarium gewinnt. Da es für Thorium derzeit kaum Anwendungsmöglichkeiten gibt, bildet es einen Teil des ungenutzten Abraums entsprechender Bergwerke.
Der TMSR-LF1 kann als eine Maschine verstanden werden, die das wertlose Thorium über eine Kette von Kernreaktionen in wertvolle, weil nützliche andere Elemente verwandelt. Gold gehört zwar nicht dazu, aber dennoch kommt der Reaktor dadurch dem sehr nahe, was die Alchemisten früherer Epochen als „Stein der Weisen“ betrachteten. In einem ersten Schritt wird in der Anlage aus Thorium das Isotop Uran 233 erbrütet. Dieses ist mit einer zur Aufrechterhaltung einer Kettenreaktion ausreichenden Neutronenproduktion spaltbar.
Dabei entsteht so ungefähr das gesamte Periodensystem, allerdings zerfallen die meisten Spaltprodukte sehr schnell weiter. Zu denen mit längeren Halbwertszeiten zählen viele, für es Bedarfe in zahlreichen Anwendungen wie der Nuklearmedizin, der Sensor- und der Lichttechnik gibt. Und wenn man sie nicht weiterverkaufen kann, ist ein Lagerzeitraum von dreihundert Jahren ausreichend, bis sie nicht mehr gesundheitsgefährdend sind. Dreihundert wohlgemerkt, nicht dreihunderttausend.
Am Ende verwandeln sich alle Radionuklide in stabile, überaus nützliche Metalle wie Rubidium, Zirconium, Molybdän, Ruthenium, Palladium, Neodym und Samarium, um nur einige zu nennen. Und in Xenon, das auf Erden seltenste und teuerste Edelgas, das als Isolationsmedium, in Lichtbogenlampen, Projektoren und Lasern und nicht zuletzt auch in Ionentriebwerken für die Raumfahrt zum Einsatz kommt.

Wir werden China nicht hindern können, uns ein- oder gegebenenfalls zu überholen. Aber wir können darauf reagieren. Entweder ducken wir uns weiterhin weg und gefallen uns in dekadenter Ignoranz. Oder wir nehmen den Fehdehandschuh auf und befreien unsere Forscher, Ingenieure und Techniker endlich von den ihnen angelegten ideologischen Fesseln. Es gilt, den Ehrgeiz anderer Nationen weniger als Bedrohung denn als Ansporn zu betrachten. Wenn die einen Flüssigsalzreaktor in der Gobi errichten, dann konstruieren wir halt einen in der norddeutschen Tiefebene. Was in der asiatischen Ödnis gelingt, passt auch in eine Windradwüste.
… Alles vom 22.9.2021 von Peter Heller bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/neue-wege/fluessigsalzreaktor-gobi/
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Einige Kommentare:
Wir hätten – nach Diesel, Otto, ….. – nach dutzenden Jahren
mal wieder die Chance gehabt, die Ersten bei einer bahnbrechenden Erfindung/ Entwicklung zu sein. Wieso das?! Siehe Link unten. https://www.achgut.com/artikel/dual_fluid_reaktor_wandert_die_naechste_erfindung_aus
Wer bei uns wirklich was Bahnbrechendes erfindet: Irgendeine Ethik- Kommission wird’s schon verbieten. Viele ziehen die Konsequenzen. Unternehmen. Wissenschaftler. Gut ausgebildete Leute. Wäre ich noch unter 35, würde ich es auch so machen. Für meine Kinder. Paar Schädlinge weniger (https://report24.news/fdp-politiker-gegner-der-corona-impfung-sind-gefaehrliche-sozialschaedlinge/ ).
Vergleichbar zu damals, als Honecker 1989 über die Ungarn- „Grenzverletzer“ sagte: Auf diese Leute können wir verzichten. Dann wird es wohl so sein!
22.9.2021, J.T.

Vor etwa 50 Jahre wurde nahe Hamm-Uentrop
der sog. Kugelhaufen Thorium-Reaktor THTR-300 (300 Megawatt Leistung) und davor im Kernkraft-Forschungszentrum Jülich ebenfalls ein Thorium-Reaktor erprobt. Es waren Anfänge, die intensivere Forschung erfordert hätte. Deutsche Kernkraftwerke auf Uran-Basis waren die relativ sichersten der Welt. Auf Drängen der Grünen und der Sozialdemokraten stieg damals schon Deutschland aus dieser Zukunft der Stromerzeugung in der Forschung aus, vollständig dann durch Merkel aus der ganzen Zukunftsindustrie. Die Politik ließ der intensiven Erforschung zur risiko-armen Entwicklung von Kernkraftwerken keine Zeit.
22.9.2021, H.E.

… die neuen Kraftwerke demnächst im „Bausatz“ aus Fernost
Wer glaubt das 2% von 0,04% der Atmosphäre den menschengemachten Klimawandel auslösen, dem kann man mit Wissenschaft nicht kommen. Sowas ist Glauben-Sache….und alles was nicht durch Solar oder Windkraft entsteht….ist „bähhh“. Insofern müssen andere, wie China, das Heft in die Hand nehmen. Die Hoffnung auf einen Fusions-Reaktor ist auch wieder in weiter Ferne…vielleicht kommen die neuen Kraftwerke im „Bausatz“ aus Fernost…. zu bestellen bei AliBaba und Co.
22.9.2021, fat

Deutschland hat sich auf eine mittelalterliche Technik zur Stromerzeugung fokussiert und importiert „Fachkräfte“ aus der gleichen geschichtlichen Periode. Heute treibt man mit Windmühlentechnik Generatoren an. Wenn der Wind nicht weht, wird der Strom zukünftig eben rationiert. So funktionieren in Deutschland politisch unterstützte und staatlich geförderte „innovative“ Konzepte zur Standortaufwertung. Wer will sich schon mit Zukunftstechnik beschäftigen, wenn in spätestens 20 Jahren die Welt untergeht? Unsere autoaggressiven Kretins aus dem links-grünen Deppen-Milieu werden schon dafür sorgen, dass Deutschland den Anschluss an die Dritte Welt nicht verpasst.
22.9.2021, J.SCH.

… keine Gegenargumente mehr?
Ja, eine schon lange bekannte, geniale, aber aus bekannten ideologischen Gründen ausgebremste bzw. deren Weiterentwicklung sabottierte Technik ohne auch nur einer einzigen übrig gebliebenen schwer beherrschbaren Gefahrenquelle der alten herkömmlichen Reaktoren.
Es ist DIE Lösung gegen alle an alten Kernkraftwerken und herkömmlichen CO2 produzierenden Verbrennungstechniken auftretenden oder nur phantasierten „Nebenwirkungen“. Und es gibt keine Gegenargumente mehr! Was nun?

By the way: Niemand hat ein Interesse, CO2 zu vermindern aus global klimatischen Gründen. Erstens sind die internationalen Vereinbarungen (Paris, UN, etc.) das Papier nicht wert auf das sie geschrieben wurden und zweitens denkt niemand auch nur im Entferntesten daran, sich an irgendwelche CO2 Grenzen zu halten – es geht eben nur um das „Abo“-Entgelt der gekauften Unterschriften. Es wäre ohnehin etwa so, als wolle man das Erdmagnetfeld oder die Neigung der Erdachse durch gebethafte Rituale beeinflussen um das „Klima zu ändern“.
Es gibt nur EIN Problem! Diese und im Prinzip noch weiter perfektionierte und modifizierte Technik darf niemals in der EU und nach dem Willen assoziierter gewisser „elitärer“ Kreise und in durch sie beherrschten Nationen realisiert werden! Warum nicht? Weil es die Zerstörung einer Handvoll produktivster europäischer Staaten und Deutschlands im Besonderen, verhindern würde.
Die irren Protagonisten sollten allerdings zunehmend mit höherer Wahrscheinlichkeit eine „soziologisch-kontinentale Kernschmelze“ der rest-autonomen Staaten fürchten, als den überholten Käse über die Wahrscheinlichkeit von Tsunamis im Ärmelkanal oder im Schwarzwald wiederzukäuen.
22.9.2021, Dio

Die Chinesen „machen es“ mit dem TMSR-LF1
Die Deutschen/Kanadier mit ihrem Dual Fluid Reaktor sind mehr oder weniger aus grün-ideologischer Dekadenz-Problematik stllgelegt oder kochen auf kleiner Flamme. Wenn hier nicht mit größter Schelligkeit ein Umdenken stattfindet, ist Europa endgültig abgehängt.
22.9.2021, D.G.

Für die Umsetzung des DualFluid-Reaktorkonzepts sind deutsche Entwickler mit ihren Patenten nach Kanada gezogen. Dort wird die Nukleartechnologie von der Regierung massiv gefördert. Es handelt sich nicht um eine deutsch-kanadische Firma sondern um eine rein kanadische Firma, bei der die deutsche Gesetzgebung nichts zu sagen hat.
Eventuell verkaufen die Kanadier mal komplette Anlagen an den Museumskontinent Europa – die Erträge gehen aber nach Kanada.
Zuvor dürften allerdings die meisten energieintensiven Betriebe aus Zentraleuropa bereits abgewandert sein – wie lange deren Aktionäre Betriebsausfälle wegen Stromabschaltungen (2020: 75) hinnehmen, ist noch offen.
22.9.2021, E2k

Wir haben sämtliche neusten, unsere Zukunft sichernden Technologien,
wie Dual Fluid, BN-800 bis BN1200, zur sicheren und bezahlbaren Stromversorgung des Landes zur Verfügung. Auch Atomkraft ohne jeglichen Atommüll, aber ohne nützlichen, lebensnotwendigen Co2 Ausstoß. Alles wird von der links/rot/grünen Kartellpolitik abgelehnt. Denn dann würde ja der Strompreis nicht stetig steigen.
Die Chinesen versorgen 1,2 Milliarden Bürger mit ausreichend und bezahlbarem Strom. Die Chinesen fahren mittlerweile VW, Daimler und BMWs und die Deutschen sollen wegen den Grünen zukünftig Lastenfahrrad fahren. Willkommen in der Steinzeit.
22.9.2021, N.M.
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Es geht hier nicht um CO2, Klimakatastrophe und Erderwärmung,
sondern um die Macht einer privilegierten Schicht, die sich ein leistungsfreies Einkommen und Privilegien beschaffen will. Dafür werden die Mittel und Unterschicht geschröpft. Wer sich die Agitatoren ansieht, wird leicht feststellen, dass sie Bestandteil eines Netzwerks von Profiteuren, Millionären und Politik sind. Problem ist nur, dass sie keinen mittelfristigen Plan haben, wie es weiter gehen soll, wenn der Reichtum der Boomer verbraucht ist und Technik sich in aller Welt, nur nicht in Deutschland abspielt.
22.9.2021, HGV

„Eine Diskussion, auch über technische Zusammenhänge nicht gewünscht.“
Wer wünscht schon eine Diskussion, an der er aufgrund mangelnder Bildung nicht teilnehmen kann, weil er nichts versteht? Was den Bildungsmangel und die das damit einhergehende Denkvermögensdefizit und die Denkfaulheit betrifft, so haben die rotgrünen „Bildungs“politiker der letzten Jahrzehnte wirklich ganze Arbeit geleistet.
Falls wir aber tatsächlich eine RRG-Regierung bekommen, könnte es durchaus sein, dass die Leute nach ein paar BlackOuts im tiefsten Winter (kein Licht, keine Heizung, die Heizkörper und Heizungsrohre frieren kaputt…) doch noch anfangen, sich für technische Zusammenhänge zu interessieren.
22.9.021, L55
Ende Kommentare

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Dual Fluid – Innovatives Kernkraft-Startup
Dr. Götz Ruprecht, Jahrgang 1967, ist Miterfinder und Geschäftsführer des innovativen Kernkraft-Start-ups Dual Fluid Energy Inc., das auch im gerade erschienenen Film „Mythos Energiewende“, dem zweiten Teil der JF-TV-Dokureihe „Medienmythen“, vorgestellt wird (JF 32/21).
https://dual-fluid.com
Das laut Berliner Zeitung „ambitionierteste Projekt“ für die Kernenergie lobte jüngst auch der Generaldirektor der globalen Kernenergie-Behörde William Magwood als richtungsweisende Reaktortechnik, da sie das Atommüll-Problem weitgehend beseitigen und bereits in einer Dekade Wirklichkeit werden könne.
… Alles vom 13.8.2021 bitte lesen in der Jungen Freiheit 33/21, Seite 33

 

Neue AKW’s kompatibel mit Pariser Klima-Abkommen?
Fazit: Das „Klima-Sofortprogramm“ der Grünen ist verfassungswidrig – und Baerbocks Behauptung eines angeblich durch das Paris-Abkommen vorgegebenen „1,5-Grad-Pfades“ („paris-kompatible Gesetze“) sachlich falsch.
Die Paris-Erklärung enthält allerdings auch einen Passus, der noch wichtig werden könnte, und zwar in Verbildung des von den Grünen als Meilenstein gefeierten Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das der CO2-Reduzierung immerhin einen überragenden Rang in der deutschen Politik einräumt. Denn in dem Paris-Papier heißt es auch, die Staaten sollten „schnelle Reduzierungsschritte in Übereinstimmung mit der besten aktuellen Wissenschaft“ unternehmen (“to undertake rapid reductions thereafter in accordance with best available science“).
Sollte sich die neue Generation von Kernkraftwerken international durchsetzen, die alte Kernbrennstäbe verwerten kann – also den so genannten Atommüll – dann könnte ein Kläger mit Verweis auf Paris und Karlsruhe von der Bundesregierung verlangen, diese Reaktoren auch in Deutschland zuzulassen.
Beim Pro-Kernkraft-Verein Nuklearia denken die Mitglieder schon über eine entsprechende Verfassungsbeschwerde nach – erst einmal mit dem Ziel, die verbliebenen Kernkraftwerke 2022 nicht abzuschalten, sondern weiterlaufen zu lassen.
https://nuklearia.de/2021/04/30/nuklearia-verfassungsgemaesser-klimaschutz-nur-mit-kernenergie/
Für eine Ablehnung müssten sich die Richter in Karlsruhe schon kunstvoll gewundene Gründe einfallen lassen.
… Alles vom 6.8.2021 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2021/08/fake-nuss-spezial-was-baerbock-fuer-paris-kompatibel-haelt-und-was-tatsaechlich-in-dem-abkommen-steht/

 

 

Seit 2010: Von 17 Weltspitze-Kernkraftwerken auf 0 zum Stromsozialismus
Während die Deutschen ihre Kernkraftwerke sprengen, heißt es bei den bei Grünen und Linken hochbeliebten Multimilliardären Bill Gates und Elon Musk: Atomkraft Ja bitte – und zwar dalli! Die finnischen Grünen sind schon überzeugt, denn harte Winter fördern eindeutig das Denkvermögen./
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Man stelle sich vor – noch vor 10 Jahren hatte Deutschland eine Flotte von 17 Weltspitze-Kernkraftwerken im geschätzten Wert von über 30 Milliarden Euro – kein Mensch weiß das so genau – die etwa ein Drittel der Elektroenergie des Industriestandortes Deutschland zu vernünftigen Strompreisen produzierten.
Viele von ihnen hatten 2010 eine Laufzeitverlängerung bekommen und Millionen in neueste Sicherheitstechnik investiert. Nach Fukushima kam die Merkelsche Atomwende mit der Anweisung, acht Kernreaktoren umgehend stillzulegen.
Die Stilllegung war in Teilen verfassungswidrig, nun muss der Steuerzahler für den Regierungspfusch haften.
Ende nächsten Jahres geht auf Beschluss einer mit Fachkenntnis unterversorgten Regierung das letzte deutsche KKW für immer vom Netz, das investierte Kapital wird unwiederbringlich vernichtet, die hochqualifizierten Arbeitskräfte werden in alle Winde zerstreut. Neue Kernenergie-Fachleute werden nicht mehr ausgebildet, der Faden ist, wie von den Politikern gewollt, gerissen.
Der Strompreis hat sich seit Beginn der Energiewende verdoppelt, Tendenz: ins Uferlose weiter steigend. Dafür ist die Versorgungsicherheit, die vor 10 Jahren zu den besten der Welt gehörte, heute dank Zappelstrom und systematisch größer werdender Versorgungslücke immer öfter nahe am Blackout. Die deutsche Energiewende ist nichts weiter als ein Salto-rückwärts in die Mangelwirtschaft des Stromsozialismus.

… Alles vom 17.2.2021 von Manfred Haferburg bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/uups_bill_gates_elon_mus_und_finnische_gruene_fuer_kernkraft

 

 

Dual Fluid Reaktor – wandert die nächste Erfindung aus?
Vor einiger Zeit berichtete Achgut.com über einen neuen Reaktortyp – den Dual Fluid Reaktor. Diese von einem Forscherteam in Deutschland entwickelte Technologie hat ein paar so sensationelle Eigenschaften, dass seine Existenz sogar die völlig aus dem Ruder gelaufene Energiewende retten könnte. Sie stellt zudem die erste patentierte neue Kernenergietechnologie seit 60 Jahren dar, mit Patenterteilungen in der EU und auch den USA.
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das Projekt hat einen neuen Webauftritt, den es auch auf Englisch gibt. Mein bevorzugtes Zitat aus der Website: „Der Dual Fluid Reaktor ist emissionsarm und verbraucht kaum Flächen und Ressourcen. Aus Atommüll wird Strom für Generationen – sauber, nachhaltig, stark, modular und erschwinglich“.
Sehr anschaulich sind die Grafiken gelungen, die den CO2-Ausstoss zeigen – der neue Reaktor kommt nur auf die Hälfte des Kohlendioxids der Windkraft, auf ein Siebentel von Solarenergie und sogar auf ein Siebenhundertstel eines Gaskraftwerkes.
Die Grafik zum Flächenverbrauch ist geradezu schockierend: Die Windkraft verbraucht 200-mal so viel Fläche, wie eine äquivalente Leistung des Dual Fluid Reaktors benötigen würde. Der Unterschied – der Reaktor stellt die Leistung kontinuierlich zur Verfügung, während Windräder eben produzieren, wie es das Wetter will.
Und allein mit dem Verbrennen des Atommülls aus Deutschland könnte man das Land 300 Jahre mit Strom versorgen und wäre die Sorge mit dem Finden eines für Jahrtausende geeigneten Endlagerstandortes los.
Der geneigte Leser – auch ein kerntechnischer Laie – kann getrost den Link: Dual Fluid – Wir erfinden die Kernkraft neu – Next Level Energy https://dual-fluid.com/ anklicken und sich allgemeinverständlich über die Chancen, Technologie und die involvierten Personen ein eigenes Bild machen. Apropos Bild, mir gefällt die dreidimensionale Darstellung des Reaktorkerns aus Keramik mit seinem metallischen Exoskelett. Bitte mehr davon.

Das Erfinderteam hat sich mit Experten außerhalb des Wissenschaftsbereiches verstärkt. In Kürze steht die Gründung einer Aktiengesellschaft nach kanadischem Recht bevor. Kanada bekennt sich nicht nur zur Kernenergie, sondern fördert ausdrücklich neue Entwicklungen und junge Unternehmen in diesem Sektor. Diese Gesellschaft wird sich dann um die Vermarktung und Finanzierung des Dual Fluid Reaktorprojektes kümmern. Wir werden die Achse-Leser natürlich auf dem Laufenden halten.
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Eines steht aber schon heute fest: Wieder einmal kann eine bahnbrechende deutsche Erfindung nicht in Deutschland realisiert werden. Da steht schon das von den Grünen als Verhinderungsgesetz konzipierte Atomgesetz als unüberwindbare Barriere im Weg.
Ganz zu schweigen von der „Kalkarisierungs-Gefahr“,
https://www.achgut.com/artikel/bericht_aus_bieloyarsk_die_zukunft_der_energieversorgung
sollten die Wissenschaftler ihr Erfinderglück in Deutschland versuchen. Kalkarisierung meint das „Totgenehmigen“ eines ungeliebten Projektes mittels ungeheuerlichem bürokratischen Aufwand – wenn nämlich mit dem Schein der Legalität Obstruktion betrieben wird. So erging es einst dem schnellen Brutreaktor SNR 300 in Kalkar, der als Vergnügungspark endete, nachdem er fast fertiggestellt war. Für die Genehmigungsunterlagen von Kalkar wurden letztendlich 10.000 Aktenordner nötig, nebeneinander hochkant aufgestellt waren das das 800 laufende Meter Papier mit etwa 100 Millionen Stempeln und 3 Millionen Unterschriften.
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Auch die deutsche Energiewende ist ein Zukunftsprojekt. Allerdings eins, das schon ungeheure Ressourcen verschlungen hat und weiter verschlingen wird. Ob das Problem, welches die Energiewende lösen soll, überhaupt existiert, ist heftig umstritten. Auch der Weg, auf dem mittels der vorindustriellen Energiequellen Sonne und Wind das Problem angegangen wird, darf zumindest nach den bisherigen Ergebnissen angezweifelt werden. Trotzdem sind für die Energiewende bereits eine halbe Billion Euro ausgegeben worden und jedes Jahr kommen weitere 50 Milliarden dazu. Für einen Bruchteil des Geldes hätte man dutzende Dual Fluid Reaktoren entwickeln und bauen können. Und die stellen eine reale Möglichkeit dar, die verkorkste Energiewende zu retten.
… Alles vom 28.1.2021 von Manfred Haferburg bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/dual_fluid_reaktor_wandert_die_naechste_erfindung_aus
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Einige Kommentare:
Die weitere Entwicklung wird außerhalb dieses kranken Landes stattfinden
Ich bin etwas skeptisch, ob der Dual Fluid Reaktor alle Versprechungen erfüllen kann (ein Kommentar hat schon auf die hohe Energiedichte hingewiesen). Aber er ist sicher ein Kandidat für einen Reaktoren der 4. Generation. Es muss ein Prototyp gebaut werden, weitere Forschungen sind notwendig, es werden mit Sicherheit noch Probleme auftauchen (das ist immer so bei neuen Technologien). Die weitere Entwicklung wird außerhalb dieses kranken Landes stattfinden, die Interessenten stehen vermutlich schon auf der Matte.
Richtig ist: Anstatt Billionen Euro in einer hirnrissigen Energiewende zu versenken, hätte man mit einem winzigen Bruchteil diese neue Technik evaluieren können. Aber es ist zu spät. In zehn Jahre ist die soziale und technologische Inkompetenz dieses Landes bereits dermaßen weit fortgeschritten, dass wir noch nicht einmal mehr KKWs sicher betreiben können, geschweige denn neue Reaktoren entwickeln können. Die Gesellschaft wird dann gnadenlos der deindustrialisierten Wirtschaft angepasst
28.1.2021, T.B.
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Da gibt es andere Länder, die moderne Technik dankbarer zu würdigen wissen.
Selbst, wenn Deutschland sich bereitfände, es mit der neuen Technik zu versuchen: Das Risiko für ein Unternehmen, ausgerechnet in einem Land zu investieren, das völlig unberechenbar geworden ist, ist viel zu groß. Ein Land mit einer Kanzlerin, die ein Gesetz zur Laufzeitverlängerung von AKWs auf den Weg bringt, (und damit die Kraftwerksbetreiber veranlaßt, mit viel Geld die Kraftwerke zu modernisieren) und dann von heute auf morgen aus einer Laune heraus, die Betriebsgenehmigungen zu widerrufen.
Ich wohne in der Nähe des ehemaligen AKW Mühlheim-Kärlich. Beim Kampf um die Genehmigung, Widerrufe derselben, erneute Genehmigungen unter Auflagen und den schließlichen Bau gingen Jahrzehnte ins Land. Als es dann endlich fertig war und betrieben werden durfte, lief es einige Wochen und wurde dann, diesmal aber endgültig stillgelegt – unter dem Jubel der örtlichen Presse, der Politiker und auch der Bevölkerung. Seitdem wird es aufwendig abgebaut. Es macht keinen Spaß mehr – und es ist auch für eine AG vor den Aktionären nicht zu verantworten, ein solch unkalkulierbares Risiko einzugehen. Warum denn auch ausgerechnet in Deutschland? Da gibt es andere Länder, die moderne Technik dankbarer zu würdigen wissen.
28.1.2021, F.K.
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…. wieder mal keine Erfolgsgeschichte der Kategorie „Made in Germany“
Die Kernkraft ist in Deutschland derzeit tot. Daran besteht kein Zweifel. Und keine noch so gute Erfindung wird ideologisch (Grüne/Linke) oder machtpolitisch (Merkel) verblendete Dummköpfe dazu bewegen, die eigene Haltung zu überdenken.
Die einen (Grüne) weil sie nicht können, die anderen (Merkel & Co.) weil sie sich ihren künftigen Partner nicht vergraulen, also ihre Macht nicht gefährden wollen. Und so wird diese Erfindung, so sie denn funktionieren sollte, wieder mal keine Erfolgsgeschichte der Kategorie „Made in Germany“ werden, sondern, wie einst die Magnetschwebebahn und demnächst auch das Auto, anderen Ländern und Unternehmen die Prosperität verschaffen, die wir hier bald sicher gut gebrauchen könnten.
28.1.2021, L.B.
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Polen sollte schon mal anfangen
Vielen Dank Herr Haferburg. Ich bin davon überzeugt, daß es funktionieren wird. Gleichzeitig würden sie ihre sog. Endlagerungen loswerden. – Mit diesem Land ist es zum Haare raufen. Schon mein Vater hatte fachspezifisch als ” Daniel Düsentrieb” ständig Ärger mit den Genehmigungen im Bereich Elektrotechnik. Mir würde es besonders gefallen, wenn andere Nachbarländer zugreifen würden. Polen sollte schon mal anfangen. Vielleicht ist es dann möglich, über die ” Grenzen” hinweg, dort Energie zu bestellen, ohne deutsche Genehmigung. Die Befürchtung Richtung Polen tönt ja schon aus allen Rohren. Wieder einmal, diese große Klappe. Ich drücke beide Daumen für diese ” Daniel Düsentriebe” und wünsche dem Dual Fluid Reaktor ganz großen Erfolg und dem Erdenboden weniger Vernichtungsmühlen.
28.1.2021, U.SCH
Warum sollte das Konzept des Dual Fluid Reaktors (DLF) nicht aus D auswandern?
Weder haben das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) mit Peter Altmaier, weiter das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit Anja Karliczek, noch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) mit Svenja Schulze fachkompetente ministerielle Führungen. Von deren Seite sind nur energiepolitischer Unfug und ideologische Blockaden des DLF zu erwarten, ganz abgesehen von der destruktiven Rolle der sogenannten Qualitätsmedien in Deutschland. Warum also sollte sich das fähige „Dual-Fluid-Team“ nicht weltweit umschauen? Und eventuell beim umtriebigen High-Tech-Unternehmer Elon Musk anklopfen? Das Marktpotential für den DLF ist zweifellos vorhanden. Wenn die westlichen Länder zu träge geworden sind, werden sich sehr wahrscheinlich China, Südkorea, Japan, Indien oder Russland in den nächsten zwei Jahrzehnten für dieses Konzept interessieren.
28.1.2021, V.V.
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Im Hippiestaat D wird es sowas nicht geben.
Wir beschäftigen uns nur mit Gesellschaftsklempnerei und sind die Meister “im Luftreich des Traums” (Heine). Da müsste sich in den Köpfen was ändern. Aber die seit Jahrzehnten herrschende alles zerstörende grüne “Denke”, die Technikfeindlichkeit und sagenhafte Dummheit der Politkaste wird weitergehen und den Niedergang Deutschlands noch beschleunigen.
Wer die Naturwissenschaften ähnlich wie die überbordenden Geschwätzwissenschaften als Manilpuliermasse und Spielwiese sieht, erreicht auch dort nur das gleiche Chaos wie in der Gesellschaft. Ist ja auch so gewollt. Aber Klügere werden die Technik umsetzen.
28.1.2021, J..L.
Ende Kommentare

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Verheerende Studie zum Atomausstieg – Zwickmühle für die Grünen
Langsam hat die Wissenschaft die Einmaligkeit des Experiments „Atomausstieg“ an einer realen Gesellschaft erkannt. Besonders Phase 1 mit der unmittelbaren Abschaltung von 10 der 17 Reaktoren in Deutschland im Zeitraum 2011 bis 2017 ist geradezu ideal zur Gewinnung quantitativer Ergebnisse.

Nach dieser Rechnung ergibt sich ein Schaden von über 12 Milliarden Dollar jährlich durch die Zwangsabschaltungen (nur) der Phase 1 des „Atomausstiegs“. Was die Leistung der verbliebenen (größeren) Kernkraftwerke bis 2022 betrifft, wird der Gesamtschaden mehr als doppelt so groß sein. Etwaige Kosten für den „Netzausbau“, Ersatzinvestitionen etc. sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.
Diese Studie hat zumindest immense politische Bedeutung. Seit Jahren ertragen wird die irrsinnigsten Zahlen über die „wahren“ Kosten der Kernenergie. Obwohl überall auf der Welt Kernenergie die geringsten Kosten der Stromerzeugung vorweist – und deshalb auch weiterhin in Kernkraftwerke investiert wird –, lassen wir uns durch neomarxistische Ansätze über „externe Kosten“ ins Bockshorn jagen. Schön, wenn man einmal den Spieß umdreht.
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Es wird eine Freude sein, zu sehen, wie die einschlägigen Verfechter der „Großen Transformation“ von DIW, Ökoinstitut, Fraunhofer, Agora, Umwelthilfe etc. diese 12 Milliarden jährlich allein durch die erste Phase des „Atomausstiegs“ infrage stellen werden. Mögen sie ihre Excel-Tabellen zum rauchen bringen. Es wird sie nicht von ihrem Dilemma erlösen: Entweder sind die Zahlen hier falsch, dann sind aber auch alle ihre Studien zur „Energiewende“ falsch, oder sie verteidigen ihre Methoden als richtig, dann geben sie damit endlich zu, dass der „Atomausstieg“ ein schwerer Fehler war.
… Alles vom 22.1.2020 von Klaus Dieter Humprich bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/verheerende_studie_zum_atomausstieg_zwickmuehle_fuer_die_gruenen
oder
https://www.nukeklaus.net/2020/01/18/kosten-des-atomausstiegs/
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Kommentare:
Kernkraft und Migration: Kosten?
Ganz ehrlich: 12 Milliarden ist ein Huehnerschiss verglichen mit den Kosten durch den Import des islam. Ich bin aber trotzdem gespannt, was zuerst die 10.000-Tote-Marke pro Jahr ueberschreitet: die Stromausfaelle oder der islam.
22.1.2020, K.L.

Einmaligkeit des Experiments „Atomausstieg“
Sehr geehrter Herr Humprich, Sie schreiben: „Langsam hat die Wissenschaft die Einmaligkeit des Experiments „Atomausstieg“ an einer realen Gesellschaft erkannt. Besonders Phase 1 mit der unmittelbaren Abschaltung von 10 der 17 Reaktoren in Deutschland im Zeitraum 2011 bis 2017 ist geradezu ideal zur Gewinnung quantitativer Ergebnisse.“ Sie betrachten anschließend die Ergebnisse aus energetischer Sicht und Sie werden dabei auch sicherlich Recht behalten, denn ich teile Ihre Meinung. Ich betrachte Ihren Beitrag jetzt mal aus einer ganz anderen Sichtweise, welche den GRÜNEN und den Klimahysterikern mit Sicherheit nicht gefallen wird.
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SATIRE EIN. Jedes Jahr kann man in den MSM die Horrormeldungen lesen, dass das letzte Jahr wieder das wärmste der letzten x Jahren war. Die Klimahysteriker greifen dies natürlich sofort auf und stellen ihre Forderungen. Deutschland hat sich ja inzwischen selbst verpflichtet, das Klima und die damit die Welt zu retten. Deutschland muss hier eine führende Rolle übernehmen, weil wir das können. Vielleicht sollte man die GRÜNEN und die Klimahysteriker darauf hinweisen, dass mit der Abschaltung der Reaktoren die Durchschnittstemperatur jährlich gestiegen ist. Also ich erkenne hier eine eindeutige Relation: je weniger Reaktoren, desto höher die Temperaturen. Das kann man ganz einfach in einem Diagramm darstellen (Mist, habe vergessen, dass bei den GRÜNEN MINT-Fächer ja nicht gefragt sind). Ist ja auch im Prinzip logisch, denn die abgeschaltete Energie muss ja irgendwo herkommen, denn der Energieverbrauch sinkt ja nicht. Und vielfach kommt dann Öl, Kohle und Gas in Frage. Die alternativen (erneuerbar ist Quatsch) Energien stehen noch nicht zur Verfügung. Ich komme deshalb zu dem schrecklichen Ergebnis: Deutschland fördert durch die Abschaltung der Reaktoren den Klimawandel. Daher ist es auch als Konsequenz logisch, dass Deutschland alle Klimaflüchtlinge aufnehmen muss. Wir sind die Verursacher. SATIRE AUS.
22.1.2020, B.K-F.
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Eine bewusste Schädigung Deutschlands?
1986 erschien das Buch “Der Ausstieg aus der Atomenergie ist machbar” von Joschka Fischer und Otto Schily, letzter u.a. als Gründer der Partei “Die Grünen” bekannt und wegen vieler anderer Dinge berüchtigt. 1989 wechselte er zur SPD. 2017 schrieb er eine Brief an den nicht unbedeutenden Schweizer Politiker, Christoph Blocher, einen Brandbrief, in dem er die Schweiz warnt, “… die weitreichenden energiepolitischen Fehler der deutschen Energiewende zu wiederholen.” Der gesamte Brief ist eine bemerkenswerte Zusammenfassung des Energiewende-Desasters. Speziell zur Abschaltung der Atomkraftwerke, schreibt Schily, dass die sich klimapolitisch durch verstärkte Kohlekraftnutzung zum Nachteil auswirkt und Deutschland von der technischen Weiterentwicklung der Atomkraft abkoppelt. Alles Sätze, die man hier bei Achgut und ähnlichen Blogs wortwörtlich oder sinngemäß schon mehrfach gelesen hat. Die realen desaströsen Folgen der Energiewende müssen schon deshalb enorm sein, wenn sie einen Politiker wie Otto Schily vom Saulus zum Paulus werden lassen. Wenn in so hohen politischen Kreisen das Energiewendesaster bekannt ist, heißt das aber auch, dass wie in anderen Kommentaren zur gesamten Politik schon vielfach vermutet, von einer bewussten Schädigung Deutschlands u.a. durch die Energiewende selbst und deren beharrliche Fortführung ausgegangen muss. Der heutige Artikel ist mit seiner Anrechnung von Kollateralschäden in Kombination mit der Umkehr der rotgrünen Agitation eine hervorragende Ergänzung für die Argumentation gegen die Energiewende, obwohl man davon ausgehen muss, dass die Adressaten der Argumente mit diesen intellektuell weit überfordert sein dürften. Ich stelle mir die Verlesung dieses detail- und faktenreichen Artikels im Bundestag und dazu das Gejohle und die dümmlichen Zwischenrufe der Energiewendeeiferer vor. Oh Gott, mir wird schlecht!
22.1.2020, R.L.
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Sie Ingenieurin – er bei den Grünen
Ein Grüner in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht, wo ich bin.“ Die Frau am Boden antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 47. Grad, 36 Minuten und 16 Sekunden nördlicher Breite und 7. Grad, 39 Minuten und 17 Sekunden östlicher Länge.“ „Sie müssen Ingenieurin sein“, sagt der Grüne. „Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“ „Nun“, sagt der Grüne, „alles, was sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“ Die Frau antwortet: „Sie müssen bei den Grünen sein.“ „Ja,“ antwortet der Grüne, „aber woher wissen Sie das?“ „Nun,“ sagt die Frau, „Sie wissen weder, wo Sie sind, noch, wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“
22.1.2020, K.

 

 

Nuklearia – Information über Kernenergie
Die Nuklearia sieht in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Warum? Weil sie in weit mehr als ausreichendem Umfang zur Verfügung steht und das rund um die Uhr. Kernenergie verbraucht nicht solch riesige Landflächen wie Wind- und Solaranlagen, und sie ist grundlastfähig. Erneuerbare Energien sind eine sinnvolle Ergänzung, aber für ein Industrieland sind sie für sich allein weder ausreichend noch verlässlich. In der Bevölkerung sind Kenntnisse über Kernenergie nur unzureichend verbreitet. Anstelle von Wissen finden sich meist nur Fehlinformationen oder Mythen. Kernkraft betrachten viele als Bedrohung der Menschheit.
Gegen diese Fehlinformationen arbeiten wir und haben dazu den Nuklearia e.V. gegründet. Im Verein wollen wir Menschen informieren und Sachinformationen zu Kernkraft, Strahlung usw. weitergeben.

Der Verein Nuklearia e.V. ist gemeinnützig und ganz bewusst partei- und konzernunabhängig. Entstanden ist er aus der AG Nuklearia der Piratenpartei.
https://nuklearia.de/

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Kerntechnik bis 2015 in China und D
Wie sich die Kerntechnik in den nächsten 30 Jahren – das ist gerade mal der Zeitraum seit der Wiedervereinigung – weltweit entwickelt, zeigt stellvertretend China. Eine Studie geht davon aus, daß der Stromverbrauch in China im Jahr 2050 auf 14000 TWh/a (Deutschland in 2014: 524 TWh) ansteigt. Wieder einmal ein Zeichen, wie unbedeutend Deutschland geworden ist. Bemerkenswert ist dabei besonders, daß China auch keiner Verzichtsideologie anhängt: Der Pro-Kopf-Verbrauch soll nämlich auf 10320 kWh/a ansteigen (Deutschland in 2014: 7035 KWh).
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Um diese Planzahlen zu bewältigen, geht man von einer Steigerung der Reaktoren von 26 GW im Jahr 2015 auf etwa 554 GW in 2050 bei einer Steigerung des Kernenergieanteils an der Stromerzeugung von derzeit 3% auf dann 28% aus. Also noch durchaus weit entfernt von dem Anteil von 75% in Frankreich. Es handelt sich wohl um eine realistische Annahme. Will man dieses ehrgeizige Ziel erreichen, muß man von jetzt ab jedes Jahr 10 Reaktoren ans Netz bringen. Die Bauzeit für ein Kernkraftwerk beträgt in China 4–5 Jahre.
Das bedeutet, man muß gleichzeitig bis zu 50 Baustellen im Griff behalten. Aktuell beträgt die industrielle Kapazität etwa 22 Reaktoren gleichzeitig oder anders ausgedrückt, muß die Kapazität verdreifacht werden, da Exporte auch noch vorgesehen sind. Ob dies gelingt, sei dahingestellt. Entscheidender Engpass sind auch dort die Fachkräfte.
… Alles vom 21.12.2019 von Dr.Ing. Humpich, zu „Wohin die reise geht“ bitte lesen auf
https://www.nukeklaus.net/2019/12/21/wohin-die-reise-geht/
Greta für Atomenergie – zu einem „kleinen Teil“
Thunberg hatte noch am Wochenende geschrieben, Atomenergie könne „ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung“ sein. Es ist eine Position, die ein beträchtlicher Teil der Experten aus Wirtschaft und Energiesektor seit Jahren vertritt, die bei einer Mehrheit der Umweltaktivisten allerdings verpönt ist. Am Mittwoch war dann plötzlich eine Korrektur in Thunbergs Text zu beobachten. Seitdem heißt es dort: „Persönlich bin ich gegen Atomkraft. Aber laut dem IPCC kann sie ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung sein.“ Was war passiert? Thunberg erklärte in einem Kommentar, sie habe die „kleine Änderung gemacht, weil einige Leute – sogar Zeitungen – meine Worte immer auf die Goldwaage legen und Teile der Sätze, die ich schreibe, weglassen“.
…. Alles vom 2.3.2019 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article190618117/Greta-Thunberg-aendert-Meinung-zur-Atomkraft-Sprecher-wendet-sich-an-Zeitung.html
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Atomstrom erzeugt Wasserstoff
Da hat Klein-Greta ja mal recht! Die einzig praktikable Energiewirtschaft, die sowohl mit Klima“schutz“ und Versorgungssicherheit daherkommt und dann auch noch nahezu perfekt in unsere moderne Infrastruktur hineinpasst (im Gegensatz zu E-Mobilität, die ein extremer Fremdkörper mit ihren Ladestationen und Stromtrassen ist) = Wasserstoff als mobiler Kraftstoff, erzeugt mit Atomstrom.
2.3.2019, G.D., WO
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Aber im IPCC-Bericht wird doch wirklich vordergründig auf Atomkraft gebaut,
um die Welt vorm bösen CO2 zu retten! Greta sagt nur, was dort steht! …
Welch ein Dilemma für die Klimaaktivisten und ganz besonders für die Grünen. Ohne Kernenergie können die Ziele eben nicht erreicht werden. Man weiß es, aber man darf es nicht sagen. Wir leisten uns in Deutschland noch dazu einen gleichzeitigen Ausstieg aus der Kohle. Als einziges Land weltweit. Wer bitte erklärt die gesamten Zusammenhänge einmal den Schülern? Insbesondere dabei die Folgen auch auf dem Arbeitsmarkt! Wir vergessen um uns herum auch die Welt, die größtenteils eine andere Aufassung zum Klimaschutz hat. Letztlich sind die Schüler nicht ehrlich. Wer sich täglich von Eltern in die Schule fahren lässt und Flugreisen in den Urlaub macht, der wirkt sehr unglaubwürdig beim Thema Klima!
2.3.2019 ,C.N.,WO

 

Atomkraft, ja bitte! Wie bitte?
Wer Klimaschutz will, sollte auf eine neue Generation von Kernreaktoren setzen. Sie würden nicht nur CO₂-arm Strom liefern, sondern könnten sogar den Atommüll selbst verbrennen.
Hinterher schimpften Kritiker über „Maßnähmchen“, über einen „Schlag ins Gesicht von 1,4 Millionen Demonstranten“, über ein Klimapaket „ohne Lenkungswirkung“. Knapp zwei Wochen ist es her, dass die Bundesregierung bekannt gab, wie sie bis zum Jahr 2030 die Klimaziele einhalten will – und seit knapp zwei Wochen hagelt es Schelte: Ein bisschen CO₂-Steuer hier, ein wenig Ökostrom-Forderung da, obendrein günstigere Bahntickets – man muss kein „Fridays for Future“-Aktivist sein, um sich über dieses Stückwerk zu wundern. Denn tatsächlich gäbe es eine so viel wirksamere Maßnahme!
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Deutschland braucht neue Atomkraftwerke.
Atomkraft? In Deutschland? Ist dieses Thema nicht spätestens mit dem Ausstiegsbeschluss von 2011 endgültig erledigt? Warum sollte sich das Land wieder Diskussionen über Kernenergie antun? Ganz einfach: Weil wir mit der CO₂-Bepreisung allein das Klima nicht retten werden. Und: Weil Physiker und Ingenieure in den vergangenen Jahren, unbemerkt von einer atomhysterischen Öffentlichkeit, gewaltige Fortschritte gemacht haben.
Inzwischen gibt es moderne Reaktoren, die Energie aus bereits angefallenem „Atommüll“ gewinnen können. Allein aus den gebrauchten Brennelementen in den verschiedenen Zwischenlagern könnte Deutschland 250 Jahre lang komplett mit Strom versorgt werden. Die Reaktoren der sogenannten Generation IV würden damit nicht nur die Endlagerfrage lösen, sie würden auch die Menge des nutzbaren Urans um das 50- bis 80-Fache strecken, sodass es für Zehntausende Jahre Stromerzeugung reichen würde – und das alles klimafreundlich und emissionsfrei.
Wie geht das? Um dies anschaulich zu machen, muss man sich die Funktionsweise eines Kernkraftwerks in Erinnerung rufen: Im Reaktorkern werden Uran-Atomkerne gespalten. Dabei entsteht Wärme, mit der wiederum Wasser verdampft wird. Der Wasserdampf wird auf eine Turbine geleitet, die einen Generator antreibt, der Strom erzeugt. So weit, so gut. Oder eben auch nicht.
Denn ein Nachteil der bisherigen Leichtwasserreaktoren besteht darin, dass sie als Brennstoff Uran-235 benötigen, das aber nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Urans ausmacht.
Um eine kontrollierte nukleare Kettenreaktion in Gang zu setzen, werden die Brennstäbe mit Neutronen beschossen. Jede dadurch erzeugte Kernspaltung entlässt weitere Neutronen, die wiederum Kernspaltungen auslösen. Diese Kettenreaktion setzt unglaublich viel Energie frei. Ein einziges Gramm Uran liefert mehr Energie als die Verbrennung von zwei Tonnen Kohle.
Der Haken dabei ist: Die freien Neutronen, die „Antreiber“ der Kettenreaktion, werden durch das Kühlwasser im Reaktor stark abgebremst. Das ist einerseits erwünscht, weil langsame Neutronen das Uran-235 leicht spalten. Allerdings bleibt der Großteil des Urans, das nicht spaltbare Uran-238, praktisch ungenutzt.
Aber was, wenn man statt Wasser ein anderes Kühlmittel verwendet – eines, das die Neutronen nicht so stark abbremst? Dann könnten die schnellen Neutronen auch das Uran-238 spalten – ein gewaltiger Vorteil! Nun, ein solches Kühlmittel gibt es: flüssiges Natrium. Reaktoren, die mit nicht abgebremsten Neutronen arbeiten, heißen „schnelle Reaktoren“. Sie sind in verschiedenen Varianten seit den 1950er-Jahren in Betrieb, auch als Strom erzeugende Leistungsreaktoren.
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Atommüll könnte zur Energiequelle werden
Uran-238 kommt in der Natur reichlich vor, es wird in Minen abgebaut. Auch die „abgebrannten“ Brennelemente bestehen zum größten Teil aus Uran-238, und Anreicherungsanlagen lassen große Mengen abgereichertes Uran-238 zurück. Doch nicht nur Uran-238 wird in schnellen Reaktoren zum Brennstoff. Gerade der problematische Atommüll lässt sich verwerten: Die sogenannten Transurane – vor allem Plutonium – sind hochradioaktiv und zugleich so langlebig, dass man sie 300.000 Jahre lang lagern müsste, bis sie auf das niedrige Niveau des ursprünglichen Urans abgeklungen sind.
Beschießt man sie aber mit schnellen Neutronen und spaltet sie, minimiert sich diese Zeit für ihre Spaltprodukte auf ein Tausendstel. Sprich: Nutzen wir diesen Atommüll in modernen Kernkraftwerken als Brennstoff, ist die Radioaktivität der übrig bleibenden Reststoffe nach 300 Jahren nicht bedenklicher als das Uran, von dem sich ein paar Gramm in jedem Vorgarten finden. Bis dahin könnten wir diese Abfälle gut abgeschirmt in Castor-Behältern verwahren.
Das heißt: Der Atommüll, der über die vergangenen Jahrzehnte angefallen ist, könnte zur Energiequelle werden. Das Potenzial ist gewaltig. Allein aus den „abgebrannten“ Brennelementen und dem abgereicherten Uran ließe sich die Bundesrepublik nicht nur komplett mit Strom versorgen – emissionsfrei und ohne ein einziges Gramm aus einer Uranmine. Denkbar ist ebenfalls, aus dem nuklearen Abfall Energie für Wärme- und synthetische Kraftstoffgewinnung zu schöpfen.
Natürlich gilt auch für die neuen Reaktoren: keine Technik ohne Risiko. Wer Natrium und seine heftige Reaktion mit Wasser oder Luft aus dem Chemieunterricht kennt, wird den Einsatz als Kühlmittel in Kernreaktoren für keine gute Idee halten.Doch der Eindruck täuscht: Natrium verbrennt mit relativ geringer Energiefreisetzung. Anders als viele glauben, bleiben Brände klein.
Bestes Beispiel dafür ist der russische Reaktor BN-600 im Kernkraftwerk Belojarsk. Nachdem er 1980 in Betrieb ging, kam es nach Angaben russischer Wissenschaftler in den ersten 14 Jahren zu 27 Natriumleckagen, davon sechs größere und 14 mit Bränden. Doch keiner davon führte zu größeren Sach- oder Personenschäden.
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Atommüll in Deutschland
Nach dem Abschalten aller Kernkraftwerke gibt es folgende Menge an radioaktiven Abfällen
Grafik:
27.500 m3 hochradioaktiv
300.000 schwach- und mittelradioaktiv
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Aber kann man russischen Angaben über Pannen in Kernkraftwerken wirklich trauen? Die Statistik ist immerhin plausibel, denn die Anlage ließ sich jedes Mal reparieren und ist noch immer in Betrieb. Heute sind die Startschwierigkeiten vorbei: Vom Nachfolger BN-800 sind keine Natriumbrände bekannt. Diese Anlage vernichtet als „schneller Brenner“ Plutonium aus sowjetischen Atomwaffen.
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Weitere Abfälle
Grafik:
100.000 m3 Rückstäände aus der UrananreicherungsanlageGronau
220.000 m3 Abfälle ausder Schachtanlage Asse II

Apropos Plutonium: Ein weiterer Einwand lautet, dass in schnellen Reaktoren waffenfähiges Plutonium entsteht, sofern sie als Brüter arbeiten. Da ist etwas dran. Die strenge Überwachung der Anlagen durch die Internationale Atomenergiebehörde ist daher unverzichtbar – was auch heute schon der Fall ist.
Das Funktionsprinzip ist nicht neu
Natrium als Kühlmittel bietet aber zudem Sicherheitsvorteile: Der Reaktor steht nicht unter dem gewaltigen Druck eines Leichtwasserreaktors, sondern arbeitet bei Normaldruck. Ein Leck ließe flüssiges Natrium nicht wie Wasser explosionsartig herausschießen, verdampfen und unter Umständen eine radioaktive Wolke freisetzen. Natrium liefe lediglich aus dem Leck heraus und würde sich verfestigen. Womöglich käme es zu einem gut beherrschbaren Natriumbrand.
Natriumgekühlte Schnellreaktoren zählen zur vierten Generation von Kernreaktoren, deren Entwicklung ein Zusammenschluss von 14 Staaten koordiniert, darunter Russland, die USA, Frankreich und Kanada. Deutschland gehört nicht dazu. Die Bundesrepublik hat es verpasst, diese Technik weiterzuentwickeln. Dabei stand auch Deutschland mit dem schnellen Brüter in Kalkar in den 1980er-Jahren kurz davor, das Atommüllproblem zu lösen, noch bevor es eines wurde. Doch mit der Atompanik nach dem Tschernobyl-Unglück 1986 kam für den Brüter das politische Aus. Das Funktionsprinzip natriumgekühlter Schnellreaktoren ist nicht neu; alle Anlagen zusammen kommen auf über 450 Betriebsjahre. Neu ist das Bestreben, die umfangreichen Erfahrungen in marktreife Produkte umzusetzen und diese in relevanten Stückzahlen zu bauen.
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Mit Abstand führend ist dabei Russland, auch in China sollen Schnellreaktoren ab Mitte des Jahrhunderts die vorherrschende Reaktortechnik stellen. Der nächste natriumgekühlte Leistungsreaktor dürfte 2020 in Indien in Betrieb gehen. Nach 25 Jahren Stillstand haben zudem die USA Anfang 2019 die Entwicklung schneller Reaktoren wieder aufgenommen. Zunächst will das Energieministerium einen Testreaktor bauen, als ersten Schritt, um den Rückstand zu Russland und China aufzuholen.
Frankreich hatte bis 2019 am Schnellreaktorprojekt „Astrid“ gearbeitet, dem sich auch Japan angeschlossen hatte. Ende August erklärte die Forschungsbehörde jedoch, erst einmal keinen Prototyp bauen zu wollen. Sie sieht den Bedarf für Reaktoren der Generation IV erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts.
Deutschland hingegen steht mit seinem Atom- und Kohleausstieg international isoliert da. Kein anderer Staat wagt ein derart riskantes und teures Experiment.
Durch den Bau schneller Reaktoren stünde für Jahrtausende CO₂-arme Energie im Überfluss zur Verfügung – nicht nur für Deutschland, sondern auch für den schnell wachsenden Bedarf in Schwellen- und Entwicklungsländern. Worauf warten wir?
… Alles von Rainer Klute vom 1.10.2019 bitte lesen auf
https://www.zeit.de/2019/41/kernkraftwerke-atomkraft-energiewende-atommuell/komplettansicht
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Rainer Klute:
Jahrgang 1961, ist Diplom-Informatiker und Nebenfach-Physiker. 2013 gründete er den Verein Nuklearia e. V., dessen Vorsitzender er bis heute ist. Der Verein ist aus einer Arbeitsgruppe der Piratenpartei hervorgegangen und beschreibt sich als streng unabhängig von der Atomwirtschaft. Er setzt sich für eine „nukleare Re-Alphabetisierung“ Deutschlands ein und hat rund 200 Mitglieder.
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Einige Kommentare::
… das Thema hat religiöse Züge
Kernkraftgegnern können Sie mit Argumenten nicht kommen. So vernünftig es wäre, moderne Atomkraft zu nutzen: das Thema hat religiöse Züge. Keine alteingesessene Partei, keine Regierung könnte auch nur andeuten, wieder in größeren Kategorieren auf Kernkraft zu setzen. Diese wäre sofort weg vom Fenster. Was soll man deshalb dazu sagen? ‚Im heutigen politischen Klima nicht vermittelbar‘
1.10.2019,A.W.G, ZO
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Am Thema Kernkraft haben wir 2011 das erste mal gesehen, was passiert, wenn man populistischen und hysterischen Forderungen einer Partei nachkommt. Statt einer Sachdebatte um eine eventuelle Modernisierung bestehender Akw ist man lieber einer ökopopulistischen Forderung gefolgt, d uns heute die höchsten Strompreise gebracht hat.
1.10.2019, Li

Sicher?
Da bin ich eigentlich nicht beruhigt. Die Aufsichtsbehörden wurden eher soweit und gut etabliert, weil es so viel Kritik an der Atomenergie gegeben hat. Es klingt absurd, aber ich bin der Meinung, dass es die Gegner waren, die die Kernenergie sicherer gemacht haben.
Ihre beschriebenen Idealbedingungen an Sicherheit wird es nie geben, so wünschenswert sie auch sind. Und wir wissen alle, dass man nach jeder Katastrophe feststellen muss, dass wieder irgendein Risiko unterschätzt oder übersehen wurde. Bei Kernenergie wäre das unentschudlbar.
Und leider informieren Sie sehr einseitig, weil sie anscheinend nicht wahr haben wollen, dass die Probleme der erneuerbaren Energien mit der Volatilität längst gelöst werden können. Ich glaube, dass die Kernenergie sicherlich technisch weitergekommen ist. Aber seinen sie doch nicht so verbohrt und tuen sie nicht so, als ob dort die Entwicklungen stehen bleiben würden. Hier ist der Fortschritt wesentlich rasanter…
1.10.2019, L.B.,
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Sicher!
Ob ein Kernkraftwerk sicher ist oder nicht, entscheidet zum Glück nicht der Betreiber, sondern die Atomaufsichtsbehörde. Da bin ich ziemlich beruhigt. Was das Preisargument betrifft, wäre ich schon zufrieden, wenn wir gleiche Bedingungen für alle Stromerzeuger hätten, völlig unabhängig von der Technik – und natürlich inklusive Kernenergie. Die Versorgungsicherheit ist dabei auch ein Thema. Ein Solar- oder Windstromerzeuger kann ja nicht auf Abruf die gewünschten Strommengen liefern, sondern ist abhängig von dem, was das Wetter gerade bietet oder eben nicht bietet. Dieser Mangel muss sich natürlich im Preis niederschlagen. Als planbarer Erzeuger kann Kernenergie hier punkten, von CO2-Bepreisungen profitieren und zugleich Systemdienstleistungen verkaufen. Letztere dienen dazu, das Stromnetz stabil zu halten, insbesondere durch Regelenergie. Das ist umso wichtiger, je höher der Anteil volatiler Erzeuger (Sonne, Wind) im Netz ist.
1.10.2019, Rainer Klute
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Hochrisikotechnologie?
Der Artikel lässt es so aussehen, als wären alle Probleme der Kernenergie mittlerweile gelöst. Angenommen das wäre tatsächlich so (die Praxis ist ja meistens etwas komplizierter), blieben einige Probleme, die das Ganze ad absurdum führen:
Kernkraft war schon immer irrsinnig teuer. Allein die Summe der Subventionen seit den 50er Jahren ist atemberaubend. Für neue marktfähige Reaktoren wären erneut viele Milliarden an Steuergeldern nötig. Nimmt man die EPR-Baustellen Olkiluoto und Flamanville als Beispiel (11-15 Jahre Bauzeit, ca. 9-10 Milliarden € Baukosten) wird schnell klar, dass diese Technologie auch in abgewandelter Form keine Probleme lösen wird.
Hinzu kommt, dass es sich weiterhin um eine unversicherbare Hochrisikotechnologie handelt. Solche Anlagen unter Klimawandelbedigungen zu betreiben ist grob fahrlässig (auch die „neuen“ werden wohl Kühlwasser brauchen, siehe Abschaltungen 2018; zunehmende Naturgefahren usw.).
Kernkraft ist auf stabile Staatengefüge angewiesen. Aktuelle weltpolitische Lage anschauen, hunderte Mio. zukünftige Klimaflüchtlinge plus entstehendes Kernwaffenfähiges Material addieren: Es werden hier mehr Probleme geschaffen als gelöst.
1.10.2019,IY, ZO
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Mutig. Und, so wie ich das sehe, richtig.
Ansonsten müssten bald mal hunderte Pumpspeicherwerke aus dem Ärmel geschüttelt werden, oder Kapazitäten in Norwegen – und die Stromtrassen sind auch noch nicht im Bau. Warum wohl? Vielleicht war man sich dessen schon länger bewusst?
Vielleicht hat mal wer nachgerechnet, was es bedeutet, intermittierende Wege der Stromerzeugung – schon nur für den heutigen Bedarf – zu puffern. Wie gross die Verluste sind etc..
Dabei ist es einfach:
ca. 1000h Nennleistung/anno: Photovoltaik
ca. 2200 Nennleistung/anno: Windenergie
7-8000h Nennleistung/anno: Kernkraftwerke
Will man Wohnraum erwärmen oder Mobilität ohne fossile Energieträger, dann bleibt nahezu nur der elektrische Strom.
Ja, man mag massiv EE ausgebaut haben, um nennenswerte Anteile des Strommix so zu erzeugen. Nichtsdestotrotz machen die EE, also alle heute installierten Anlagen, nichtmal 10% des Energiemix der BRD aus. Eine Kugel Eis.
1.10.2019, KM18
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Ich denke es ist wirklich an der ZEIT sich diesem Thema anzunehmen …..
Bin Greta fan und auf dem ‚weg zum veganer‘ und liebe solar und wind power – und eher bisher gegen Atomkraft …
ABER hab die netflixserie ‚inside Bill Gates Brain‘ auf Nefflix vor ein paar tagen gesehen: nach milliardenschweren Investitionen in Verbesserung der Sanitaeren anlagen – und von Impfungen – hat sich die Gates foundation mit ENERGIE und CLIMATE CHANGE
Seit ein paar jahren beschaeftigt www.terrapower.com
Gates (und der ist nicht ‚auf den Kopf gefallen‘) kommt in seiner Analyse dazu dass Kernkraft im zentrum der reduction von cO2 steht ……
Es gibt zig youtubes dazu (er argumentiert dass wind und solar nicht im stande sind groessere ballungsraeume zu versorgen – sein beispiel tokio)
Es erschient mir in der Argumentation ziemlich stichaltig – den gesamten Energiebedarf der USA koennte man mit dem bereits angehaeuften Atommuell ueber 100 jahre lang decken……
Gates hat millionen oder wahrscheinlich millliarden bereits investiert und Xi wollte einen diser reaktoren in China bauen – aber derzeit wegen handeslkonflikt auf Eis gelegt……
es erscheint mir wert darueber in der oeffentlichen diskussion etwas meher Energie zu legen…..
danke ZON
1.10.2019, M.H., ZO
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Forschung einzustellen war grundfalsch: Deutsche Verdummung
Das mag alles richtig sein. Auch vielleicht der Ausstieg. Aber eines war grundfalsch; Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet einzustellen bzw. gesetzlich zu verbieten.

Dies war der Angst der Grünen geschuldet, dass doch was dran sein könnte an der Kernenergie. So wie die Kirche im Mittelalter natürlich wusste, das sich die Erde um die Sonne dreht, aber jeden verfolgte der genau das behauptete. Grüne Ideologie ist aus meiner Sicht rückwärts gerichtet. Technologischer Fortschritt ist zu bekämpfen. Autoindustrie, Gentechnologie, Transrapid, hohe Bahngeschwindigkeiten, Kernenergie. Alles nicht zukunftsweisend. Ich wette als nächstes ist die chemische Industrie dran.
10.10.2019
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Expertenmeinung, Streitgespräch: Warum nicht?
Ich möchte gerne einmal von einem echten Atomkraftexperten/Atomphysiker etwas über die Thematik „Atomkraft der in Zukunft“ hören. Eine echte Expertenmeinung, die die verschiedenen Kraftwerksarten vergleicht. Kein Informatiker, nicht Bill Gates (Terra Power/Werbefilm auf Netflix) und auch nicht Harald Lesch. Bittet doch so jemanden mal zum Interview oder Streitgespräch mit einem Atomkraftgegner.
Neben diesen Natrium-gekühlten Atommüllverbrennenden Kraftwerken, von denen ich vor kurzem das erste mal in besagter Netflix Doku gehört habe und jetzt hier, findet man auch das Konzept des Thoriumreaktors, der sicher sein soll und wenig strahlenden Müll produzieren soll. Immerhin wird ja in Deutschland auch noch an Fusionsreaktoren geforscht (auch umstritten). Ich vermute die Skepsis bei dem allem ist so groß, weil keiner wirklich versteht. Sonnen-, Wind- und Wasserenergie sind dafür „natürlich“ und selbsterklärend. Ich würde mich über mehr Aufklärung hier auf ZO freuen und möchte mich für eine sichere, belastungsarme, fossile-brennstofffreie Zukunft aussprechen.
P.S. Ich weiß es bestimmt nicht besser als der Autor, aber ob Natrium wirklich eher ungefährliche Brände verursacht? Kann dazu noch jemand Belege etc. liefern?
1.10.2019,
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Es klingt faszinierend, dass man mit den Schnellen Brüter,
den bis heute angesammelten Atomüll nutzbar machen kann. Leider arbeitet solch ein mit Natruim gekühlter Schneller Brüter nicht drucklos ( 10 bar statt 100 bar bei Leichtwassereaktoren). Wenn es eine Leckage gibt, dann explodiert der Reaktor und Natruim reagiert heftig mit Wasser. Solche Brände stellen ein Problem dar, welches aber kleiner zu bewerten ist als das entstehende waffenfähige Plutionium. China und Russland bauen solche neuen Anlagen, welche grundlastfähig sind und die Stromdellen bei Wind- und Solarkraftwerken zu kompensieren. Das CO² Problem könnte damit gelöst werden, dann kann die Gebäudeheizung elektrisch erfolgen und die E-Autos können klimaneutral geladen werden, vorrausgesetzt die Infrastruktur(Leitungsnetz) ist vorhanden.
Aber ich fürchte der Wiedereinstieg ist mit Argumenten einer überwiegenden Mehrheit politisch nicht mehr vermittelbar, obwohl die „Energiewende“ ohne Speicher wie Prof.Sinn erkannt hat ins „Nichts“ führt.
1.10.2019, Gri., ZO

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Die Kernenergie und das Bild, das wir von ihr haben – Technik ist immer politisch
Anna Veronika Wendland
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…. Den ersten Teil des Beitrags lesen Sie bitte auf JF ….
Die zivile Kernenergienutzung, so Jungk, erfordere ein derart hohes Maß an Absicherung der kerntechnischen Anlagen und Materialien vor Proliferation und Terrorismus, daß diese Vorkehrungen schließlich die Arbeitnehmer- und Bürgerrechte zersetzen würden. Die Anti-Atom-Bewegung übernahm diese Imagebildung der Kerntechnik bereitwillig. Ihr militanter Flügel sah sich ohnehin in Frontalgegnerschaft zum Staat. Er attackierte die Kernkraftwerke als Symbole des verhaßten rheinischen Kapitalismus, aber auch des Modell-Deutschland-Staates der SPD. So wurde die Kernenergie „rechts“ und ihre Gegner „links“. Die damals sich einbürgernden Ausdrucks- und Verfahrensformen der deutschen Kerntechnik schienen diese Vision zu bestätigen. Die Atomanlagen erschienen aus der Außensicht als Bastionen, die sich mit zonierten Zugangskontrollen und martialischen Sicherungsanlagen gegen die Bevölkerung abschotteten.
Vor kurzem brachte Christian Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, das Kunststück zustande, gar nicht mehr mit den traditionellen Argumenten von Macht- und Staatsnähe zu begründen, daß Kernenergie „rechts“ sei – was im real existierenden Energiewende-Staat ja auch reichlich absurd wäre. Es reiche zu wissen, twitterte Meyer, daß die AfD für Kernenergie sei. Dieses Bild der AfD-Atomkraft ist der vorläufig letzte Akt in der Geschichte der „Rechts“-Verortung der Kerntechnik. Es ist ein Abgrenzungsakt, den man nötig zu haben glaubt, weil die Diskurs-Fronten gerade wieder in Bewegung kommen. Die Kohleausstiegs-Politik der Bundesregierung ist eine Reaktion auf die klimapolitische Mobilisierung – aber sie riskiert damit gleichzeitig die Sicherheit unserer Stromversorgung, weil sie vorher schon die Kernkraft in die Wüste geschickt hat. Nun sucht man sein Heil im russischen Gas als Backup für grünen Flatterstrom.

Doch folgt man den Empfehlungen namhafter, rechter Sympathien gänzlich unverdächtiger Klimawissenschaftler wie James Hansen, so ist eine CO2-neutrale Industriegesellschaft unter gleichzeitiger Beibehaltung ihres Wachstums- und Entwicklungsversprechens nur mit intensiven Prozessen der Energieumwandlung möglich, nicht aber mit energiearmen und extensiven Lösungen, wie sie die Erneuerbaren anbieten. Der einzige derzeit im großtechnischen Maßstab nutzbare, energieintensive und gleichzeitig CO2-arme Prozeß ist die Kernspaltung. Diese Position wird neuerdings auch als „Ökomodernismus“ oder „Ökorealismus“ bezeichnet.

Das „rechte“ Image der Kernenergie ist kulturell und politisch hergestellt worden – und genau deswegen ist es umkehrbar. Die antinukleare Meistererzählung war nur deswegen so erfolgreich, weil niemand ihr eine alternative Sichtweise gegenüberstellte.

Ökorealisten schauen auf die Potentiale einer Technologie, nicht auf ihre Images. So könnte man, die entsprechende Form öffentlicher Finanzierung und Verwaltung vorausgesetzt, auch ein Kernkraftwerk als Bürgerkraftwerk betreiben. Umgekehrt straft die aktuelle Entwicklung das von der Öko-Bewegung gern gepflegte Image von den sanften, dezentralen und somit automatisch demokratischeren Umgebungsenergien Lügen. Rund um die „Erneuerbaren“ tummeln sich heute Großkonzerne, Subventionsjäger und Lobbyisten. Die Finanzierungsmodelle der Energiewende haben zu einer gigantischen Umverteilung von unten nach oben, aus den Taschen von Mietern und Kleinverdienern in die Aktiendepots von Grundbesitzern und Investorengruppen geführt. Eigentlich sollte das Linken zu denken geben. Technik-Determinismus ist also vollkommen fehl am Platze.

Das „rechte“ Image der Kernenergie ist kulturell und politisch hergestellt worden – und genau deswegen ist es reversibel. Derzeit haben Atomgegner die Diskurshegemonie: Katastrophale Unfälle, unbewohnbare Landschaften und unbeherrschbarer Atommüll dominieren alle Diskussionen, was in bizarrem Gegensatz zur gänzlich unspektakulären Betriebserfahrung der deutschen Kerntechnik steht. Diese antinukleare Meistererzählung, nicht die Unzulänglichkeit der deutschen Kernkraftwerke ist es, die Deutschland nach Fukushima in den überhasteten Atomausstieg getrieben hat.

Doch sie war nur deswegen so erfolgreich, weil niemand ihr eine alternative Sichtweise gegenüberstellte. Will man Akzeptanz für die Kernenergie zurückgewinnen, muß man erstens eine unanfechtbare technische Lösung präsentieren – etwa einen inhärent sicheren, atommüllfressenden Vielzweckreaktor wie den Dual-Fluid-Reaktor (DFR) – und zweitens die kulturell-politische Produktion dieser Technologie wieder selber steuern. Man darf also das Sprechen über Kernenergie nicht mehr jener Diskurskoalition aus Grünen, SPD, Umwelt-NGOs und Medien überlassen, die bislang alleine bestimmte, was über „Atom“ gesagt werden durfte und was nicht. Dazu bedarf es einer Gegen-Diskurskoalition, in der sich parteienübergreifend all jene organisieren könnten, die für evidenzbasierte Politik eintreten.

Theoretisch könnten die Aufklärer und Ökorealisten sogar Teile der Grünen und der Klima-Jugendbewegung zurückgewinnen. Einstweilen singen letztere noch das traditionsgrüne Lied von der schönen neuen Welt ohne Kohle und Atom. Aber das könnte sich ändern – entweder infolge schlechter Erfahrungen, wie der eines großen und opferreichen Stromausfalls, oder infolge besseren Wissens. Dazu gehört Wissen über die Realitäten der Energiewende genauso wie Wissen über neue Formen von Kerntechnik sowie über den Forschungsstand der Strahlenbiologie, was Ängsten vor Super-GAU und Strahlung den Garaus macht. Und dazu gehört die Erkenntnis, daß es aller diskursiven Umkleidung zum Trotz keine rechten oder linken Formen von Stromerzeugung gibt, sondern nur funktionierende und nicht funktionierende.
11.7.2019, Technik ist immer politisch – Die Kernenergie und das Bild, das wir von ihr haben ,
Junge Freiheit 29/19, Seite 18
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Dr. Anna Veronika Wendland, Jahrgang 1966, ist Osteuropa- und Technikhistorikerin am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg. Forschungsbedingt arbeitet sie gelegentlich in Kernkraftwerken. In ihrer Freizeit schreibt sie für die Online-Plattform salonkolumnisten.com sowie für Energie-Blogs und engagiert sich für den Verein Nuklearia, der sich die kerntechnische Re-Alphabetisierung der Deutschen zum Ziel gesetzt hat.
https://nuklearia.de

 

 

Kernkraft: Tabuisierungen bringen mich auf die Palme
In Zeiten des Klimawandels erleben Atomkraftwerke und Kernenergie eine Renaissance. Vor allem für die meisten deutschen Umweltaktivisten bleiben sie aber Teufelszeug. Die Technikhistorikerin Anna Veronika Wendland will gegen Halbwissen und falsche Glaubenssätze vorgehen

Betrachtet man ihre Opferbilanz im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit, also die Anzahl an Todesfällen pro Megawattstunde, steht die Kernkraft jedenfalls besser da als Kohle oder Wasserkraft. Und das selbst dann, wenn man die großen Unfälle aus der Vergangenheit einbezieht. Das ist so, weil der Aufwand, der für die Sicherheit eines Kernkraftwerks betrieben wird, heute unglaublich hoch ist. Im Ergebnis sind die Anlagen konkurrenzlos sicher gegenüber anderen großtechnischen Systemen, ob das nun die fossile Energiewirtschaft ist oder die Chemieindustrie. Egal, ob man nun auf ganz normale Arbeitsunfälle schaut oder auch Unfälle mit ionisierender Strahlung in die Bilanz einbezieht. Schon wegen ihrer niedrigen Opferzahlen sollte man die Kernenergie wählen. Sie ist eigentlich eine Niedrigrisiko-Technologie.
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Heutige Anlagen sind dafür ausgelegt, solchen Ereignissen – in der Fachsprache EVA, Einwirkung von außen – standzuhalten. Das gilt für Erdbeben, Flugzeugabstürze oder Terroranschläge. Im Fall eines Flugzeugabsturzes kann die Anlage von einem verbunkerten Notstandsgebäude aus kontrolliert abgefahren und nachgekühlt werden. Die Sicherheitsperformance deutscher Kraftwerke hat international einen exzellenten Ruf. Im Ausland treffe ich immer wieder auf vollkommenes Unverständnis darüber, dass wir diese Kraftwerke abschalten.
… Alles vom 4.4.2019 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/wirtschaft/atomkraft-kernenergie-energieversorgung-energiewende
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EVA – Einwirkung von außen
HEY HO, ich bin sprachlos! Folglich muss ich schreiben! Frau Wendland, das ist absolut hervorragend u vielleicht sollten Sie ob Ihrer Statements Polizeischutz beantragen? 1.000 characters sind in diesem Fall sehr wenig! Ich hatte damals Chemie-LK; wir waren zu elft, also just ein Fußballteam, leider nur ein „Mädchen“. In Kleingruppen lernt man besser u schneller u jeder von uns hätte nach dem Abi theoretisch eine Atombombe oder ein AKW bauen können!
Die meisten von uns waren gegen Atomkraft, das war eben trendy! Inzw haben viele ihre Meinung geändert, weil der seitens Merkel praktizierte Ausstieg ein Griff ins Klo ist, q.e.d.!
Frau Wendland, Sie sollten einmal bei einer dieser selbstherrlichen Talkdamen auftreten, am besten zusammen mit dem Hofreiters Toni! Ich denke, dass er nach wenigen Sekunden auf 180 sein wird und …(besser nicht schreiben!) Das Akronym EVA war mir unbekannt, ich kannte nur GAU. War Eva nicht der Ursprung allen Übels, aller Sünde? Mir fehlen itzo etwa 2.000 Zeichen!
4.4.2019, B.M., CO
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Unterstützung Nuklearia
Hallo Herr Keil, ich war von dem Interview genauso beeindruckt wie Sie und habe gleich mal recherchiert. Nuklearia kann man unterstützen: https://nuklearia.de/verein/spendenbescheinigung/
Außerdem großen Respekt, Frau Wendland. Ich wünsche mir auch, dass wir uns als Gesellschaft mehr den rationalen Lösungen zuwenden als uns von irrationalen Ängsten treiben zu lassen.
12.4.2019, M.L.
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Atomkraft und Endlagerung der nuklearen Abfälle
Sehr geehrte Frau Dorethee Sehrt-Irrek, man will die Atomkraft nicht, weil es keine Endlager gibt? Diesen Unsinn versucht man bereits seit Jahren einem unwissenden Publikum weiß zu machen. Es sind die KKWs der 4. Generation, die den Atomabfall als Rohstoff nutzen und damit billigsten Strom ( 0,34 cent Kwh) herstellen, ebenso

CO² freien Kraftstoff. Die neuen KKWS , eines davon der DFR (Dual Fluid Reaktor)
eine deutsche Entwicklung, ist im Internet für jeden Interessierten zugänglich.
Diese KKWs der 4. Generation sind inhärent sicher wegen ihrer Doppelkühlung ist
ein GAU ausgeschlossen. Ich habe diese Technologie Frau Dr.Merkel mit einer
E-Mail vorgeschlagen. Es wurde mir ausweichend geantwortet: „Auch diese Technologie käme in der Kommission zur Sprache.“ Das war es dann. Man wollte
keine echte Lösung des Energieproblems, sondern die linksgrüne Ideologie durchsetzen. Zu viele Leute profitieren von diesem Schildbürgerstreich Frau Merkels.
12.4.2019, R.S., CO
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Hervorragendes Interview
Danke an Cicero und an Frau Raß. Und selbstverständlich an Frau Wendland für ihren Kampf gegen die „Mythisierung“ in Deutschland. Die breite Masse ist jedoch weiterhin gerne uninformiert und ungebildet und will auch 74 Jahre nach dem schlimmsten anzunehmenden moralischen GAU (als Folge einer rein mythischen Nachfolge der deutschen Bevölkerung seiner politischen Führung) weiterhin dem „Mythischen“ huldigen und weigert sich über den deutschen Tellerrand hinauszublicken. – Eine korrigierende Anmerkung darf ich mir erlauben: Die Lust am Leiden und an der Buße ist nicht eine „typisch christliche Vorstellung“, sondern eine ausschließlich typisch protestantische Vorstellung.
4.4.2019, H.M.
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Tabusierungen …
das ist ein grundsätzlich wunder Punkt. Wenn eine Richtungs-Entscheidung wie z.B. Energiewende getroffen wurde, darf alles andere nicht mehr in frage kommen. Entsprechend wird die öffentliche Kommunikation gelenkt pro Entscheidung gegen Alternativen, halt alternativlos, alles andere verdammenswert! Zur Kernenergie, grundsätzlich sehe ich unsere AKW´s als betriebssicher an. Aber in der Gesamtaufrechnung aller Kosten ist eine Schlußrechnung für Kernenergie nicht möglich. Wir kennen nicht die Kosten der Einlagerung über mehrere Jahrzehntausende. Wir überblicken nicht was in so einem langen Zeitraum passieren kann, was wir heute nicht erahnen, im Gegensatz zu den Ewigkeitskosten z.B. bei Steinkohle. Mit dem geringst möglichem Aufwand das maximale erreichen, aber auch Verzicht darf dabei nicht tabuisiert werden. Wem genug zu wenig ist dem ist nichts genug (Epikur 342-271 v.Chr.)
10.4.2019, T.P., CO

Über jahrtausende strahlender Atommüll
Thomas Poth, ich habe gerade einen Kommentar geschrieben, er scheint noch in der Prüfung von CICERO. Darin lege ich gerade die Angstmacherei von den tausenden Jahren strahlenden Atommüll offen. Atommüll ist Rohstoff für den DFR
Dual Fluid Reaktor der 4. Generation von KKWs. Sie können sich im Internet über den DFR umfassend informieren. Der DFR kann auch Thorium zu Strom verarbeiten, wird aber aus eigensüchtigen ideologischen Gründen (Frau Merkel) totgeschwiegen.
10.4.2019, R.S., CO
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Japan – Hochtechnologieland
Industrienation Japan: Weltweit gibt es etliche Reaktorbauer, die jeweils eine eigene Sicherheitsphilosophie haben. Die deutsche Sicherheitstechnik ist auf der Erde absolut als führend anerkannt. Wir hatten vor Jahren Techniker und Wissenschaftler eines japanischen Herstellers zu einem längeren Symposium in D mit dem Resultat, dass zwar die Exzellenz deutscher Sicherheitstechnik bejaht, die Kosten dafür jedoch als inakzeptabel hoch betrachtet wurden. Damit kam es nicht zu einer ursprünglich beabsichtigten Kooperation!
Das Lächerliche dabei ist, dass man KKW mit deutscher Sicherheitstechnik in D abschaltet, während Kraftwerke in Nachbarländer mit tw. fahrlässiger Sicherheitstechnik fröhlich weiterlaufen. Ob diese Logik (?) darauf beruht, dass im Falle eines unkontrollierten Nuklearunfalles (an den ich schlichtwegs nicht glaube!) eventuell austretende Radioaktivität an der deutschen Grenze haltmacht?
… der wesentliche Radioaktivitätsbeitrag auf der gesamten Erde kommt aus dem Boden. Das ist sowohl bei uns so als auch auf dem Meeresboden. Demgegenüber ist ein Eintrag von zusätzlicher Aktivität durch einen Reaktorunfall wie in Fukushima bereits in einem Abstand von ca. 50 m von der Küste entfernt eine nicht mehr messbare Größe. Ich hätte kein Problem damit, dieses Wasser zu trinken, denn meine radioaktive Belastung durch Medizin, Bergwandern, Skifahren, Fliegen usw. ist um Größenordnungen höher! Lassen Sie sich einmal Ihre häuslichen Wände vermessen und Sie werden erschrecken, welche Aktivitäten Sie in Ihren Zimmern vorfinden: Radioaktivität aus den Baumaterialien, bspw. von Kalium-40. Also bitte vergessen Sie doch Ihre von Ideologie geprägten Bedenken, sondern informieren Sie sich objektiv über Radioaktivität und ihre Wirkung in der und auf die Umwelt!
5,4,2019, G.ST, CO
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Typische Apokalypsenpolitik
der Grünen. Jedes Kind lernt in Physik das Strahlung natürlich in bestimmten Umfang, Dauer und Größe gefährlich ist. Das bestreitet doch kein normal denkender Mensch. Das niemand in Kühlwasser badet ist u.a. zwingende Logik. Nur ist Geschäftsmodell der Grünen, die sonst nichts anderes hat außer Umwelt – solange es ihnen nützlich erscheint – nach allen Facetten der Kunst apokalyptisch böse zu reden. Das Frau Wendland in der eigenen Partei Spießruten läuft ist doch klar. Das rüttelt jemand mit Wissen und Erfahrung am Umweltzaun, der aus Papier besteht und droht einzureißen. Also ist es besser niemand an den Zaun zu lassen, soll heißen, bloß nicht inhaltlich wissenschaftlich auseinandersetzen. Wenn Grüne etwas als umweltgefährlich einstufen, dann hat das so zu sein, sie sind ja die Umweltaktivisten.
Sie arbeiten mit Unwissen und Angst, rekrutieren so Angstwähler, die es nicht interessiert, wie dies technisch dauerhaft erwirtschaftet werden kann und ob die Szenarien überhaupt stimmen.
5.4.2019, E-G.K.
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Tabuisierungen
Das Thema ATOMSTROM müsste eigentlich heißen KERNKRAFTSTROM. Das Wort ATOM hat einen negativen Anstrich bekommen. Wir benötigen einen angstfreien Umgang mit der Kernenergie – wie auch Frau Wendland erwähnt. Fotovoltaikanlagen sind letztendlich nur einsatzfähig durch die Umsetzung von KERNFUSIONEN unserer Sonne, wenn auch Teile der Kirche von einer göttlichen Gabe sprechen. Wirtschaftlich betrachtet ist diese Technik in unseren Breitengraten kaum als alternative Lösung zu betrachten. Die Strahlung aus Kernkraftwerken ist z.B. geringer als in manchen Gebirgsgegenden aus der Natur. Der Ausstieg aus der Kernkraft war auf alle Fälle zu früh und entstand nur aus dem Kalkül des politischen Stimmenfanges. Fukushima als Grund für einen Ausstieg zu nennen ist Unsinn, hat jedoch zu einer gewaltigen Verunsicherung der Bevölkerung geführt. Unsere Nachkommen werden es noch bedauern, dass wir die Kernkraftforschung vernachlässigt haben.
5.4.2019, J.L.
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Fukushima liegt nicht in Deutschland!
Ein Naturereignis wie in Japan ist in D nicht möglich: Japan liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet, wir auf einer relativ stabilen Scholle: weder ein Tsunami noch ein Erdbeben würde daher die deutschen Kraftwerke gefährden können. Nichtsdestotrotz: Sollten Ideologen die Sicherheit hinterfragen wollen, dann bitte auch die Tatsache, dass wir im erdbebenaktivsten Gebiet Deutschlands (oberrheinischer Graben) die größten Chemieanlagen und etliche Biochemieanlagen stehen haben, deren Zerstörung D und weite Teile Europas vermutlich unbewohnbar machen würde.
Die Kernkraft-Hysterie der Deutschen ist eine der Hysterien, die nur hier möglich sind (“German Angst”) Ich kann das nur so sehen, dass ein potentiell möglicher Unfall (und sei die Statistik noch so gering dafür) von den deutschen KKW-Gegnern “privatisiert” wird („bitte nicht bei uns!“), während die unabwendbare Folge des CO2-Ausstoßes über die gesamte Erdbevölkerung „sozialisiert“ wird.
5.4.2019, G.ST, CO
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Großartig!
Frau Wendland hat meine höchste Anerkennung. In all den infantilen Wirrnissen endlich eine vernunftgeleitete Analyse unserer Energieerzeugung. Ich werde nämlich wahninnig ob der sonst auf mich hereinprasselnden Ignoranz auf nicht überbietbarem Niveau! Grundlage unseres Wohlstandes sind unsere Köpfe, genau: technischen Köpfe und die Industrieprodukte, die daraus entstehen. Das braucht Energie. Was tun wir: Kernenergie = böse => abschalten. Fossile Energieerzeugung = CO2 => abschalten. Richten sollen es die „Erneuerbaren“ Wind Wasser Sonne… ungeachtet der Probleme: Unsichere Versorgung, immer mehr Backups im Hintergrund, Flächenfraß, massenhaft Vogel- und Insektenmord (Wind-, Biomasse- (=Mais!), …) Und das in Kombination mit massenhafter Elektrifizierung des Verkehrs, also massiv steigendem Strombedarf mit Akkutechnologie, die für sich allein nach heutigem Stand ein Ökodesaster sind. Aber alles wird gut, wenn man in die Medien schaut… Das bereitet mit körperliche Schmerzen…
6.4.2019, W.F.
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Immer wieder „Deutsche Schuld“
Immer wieder taucht in Zeitungsbeiträgen die Wörter „Deutsche Schuld“ auf. Begibt man sich aber mal auf die Suche danach und liest Bücher renommierter englischer und australischer Autoren, sieht das alles ganz anders aus. Bücher von Christopher Clark, Jim Macgregor / Gerry Docherty und Gerd Schulze-Rhönhof oder James Bacque und Andreas von Bülow geben in ihren Büchern die Quellen ihrer Aussagen an die jedermann studieren kann wenn er will. Uns Deutschen einen Schuldkomplex einzureden um uns zu melken, das steckt dahinter. Betrachtet man das Verhalten der d. Politiker der Vergangenheit hat man den Eindruck dass sie sich treudoof verhalten haben und über den Tisch gezogen wurden. Aber lesen sie selber und recherchieren Sie die in den Büchern angegebenen Quellen.
6.4.2019, H.G.

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