Untertan

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Corona-Wahn: Sitzverbot in Bibliothek – Polizei führt Rentner ab 11.8.2021 – mehr

 

Josef Kraus: Indubio Folge 146 – Der gerngläubige Untertan
Josef Kraus, ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbands, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über den Niedergang des Schulwesens in der einstigen Bildungsnation Deutschland, über Missstände in Medien und Justiz und über die Möglichkeiten eines jeden Menschen, seine eigene Vernunft zu gebrauchen.
… Alles vom 22.7.2021 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_146_22_07_2021

Einige Zitate von Josef Kraus:
„Wir sind in Deutschland duch den 30-jährigen Krieg eine „verspätete Nation““
„Hätten nur katholische Gegenden gewählt, wäre Hitler icht an die Macht gekommen.“
Lutrer: 2Jedermann sei Untertan der Obrigkeit. Und es gibt keine obrigkeit – es sei denn von Gott“
„Wir müssen einen Mentalitätswechsel wagen hin zu Freiheit und Verantwrtung“
„Wissen gilt als Bulimie-Lernen, Unwissen als Stärke“.
2Der Puulismus unserer Bildungspolitiker äußert sich in der Feststellung ‚Liebe Eltern, eure Kinder sind zu allem fähig‘.“
„Inequality surplus – Vorteile durch Ungleichkeit“
Das neue Buch von Josef Kraus:
„Der deutsche Untertan. Vom Verlust des eigenen Denkens. Langen Müller Verlag, 240 Seiten, 22 EUR/ 29,90 CHF)
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Einige Kommentare:
“Apportier-Medien“ und Bildungsmisere
Als ich 1974 mein Abitur ablegte, gab es pro Klasse maximal zwei Schüler mit einem Schnitt jenseits von 2,0. Wer einen Schnitt schlechter als 3,0 hatte lernte in der Regel einen Beruf und studierte nicht. In der Hauptschule verblieben ca. 50 Prozent eines Jahrgangs. Heute ist das alles anders. Siehe unsere Politiker: Studienabbrecher, Ungelernte, Berufsausbildungsabbrecher, etc.. Die wenigen Akademiker glauben die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben und sind diskursunfähig. Noch schlimmer ist es bei den “Apportier-Medien” (schöner Begriff), da muß man den Verlust selbstständigen Denkens bereits im Kindergarten und die Unfähigkeit, sich orthographisch und grammatikalisch auszudrücken, nachweisen. Danke für den interessanten und informativen Beitrag; es ist also noch schlimmer als ich befürchtete.
22.7.2021, G.L.

Nachtrag zur politischen Wende
Durch die Wahl einer der Blockparteien einschließlich der CDU oder CSU ändert sich nichts, sehr geehrter Herr Kraus, denn letztlich geht es bei Änderungen immer um den Willen und die (politische) Macht dazu. Die einzige Partei, der man mit Fug und Recht zumindest den Aenderungswillen unterstellen kann, ist bekannt. Die CDU oder CSU ist es sicher nicht. Und klar ist, dass der erste Schritt immer die Abdankung der herrschenden Politmafia ist. Denn erst deren Demission macht den Weg fuer eine besserer Alternative frei. Eine Wahl der Systemlinge gleich in welcher Mainstreampartei ändert gar nichts, warum auch.
Und natuerlich kann und miss das Alternativangebot sich deutlich vom derzeitigen Zeitgeist auch in der CDU, unterscheiden. Damit ist es automatisch “rechts”. Waschen ohne nass zu werden geht bekanntlich nicht, Herr Kraus. Wenn ich die Globalisten und Universalisten ablehne, bin ich per se “Nationalist”, was sich deutlich schlimmer liest, als es ist, oder welches Konstrukt dazwischen gaebe es noch? Wenn ich die Postmoderne ablehne, bin automatisch “rechts”. Da hilft keine noch so verzweifelte Distanzierung. Warum nicht rechts, wenn es, sogar bejubelt, linksextrem gibt? Es gilt, Farbe zu bekennen. Schwarz ist nicht die Loesung, weil realiter(inhaltlich) rotgruen. Und nun? Sowohl in “Tumult” wie auch in” Sezession” stehen interessante Artikel. Warum wohl verlieren die Konservativen immer?
22.7.2021, R.N.

Die sich wirklich Untertanengeist der schlimmsten Art
vorwerfen lassen müssen, das sind die von Merkel ausgesuchten Höflinge in der Politik um sie herum, welche der Abrissbirne im vorauseilendem Gehorsam zu Diensten sind. Und das sind die Medien in Film und Schrift, die Trompeten und Posaunen die Merkel seit ihrem Amtsantritt und seit 2015 alle Rechtsbrüche gegen die deutsche Verfassung und Gesetze durchgehen lassen, statt sich diese Frau täglich zur Brust zu nehmen und Merkel nach dort hin einordnen wo sie herkommt, als wiederauferstandene Funktionärin aus der DDR.
Das gemeine Volk, 90 % der Deutschen, somit nicht DIE Deutschen, die haben andere Dinge zu erledigen, als sich in den Widerstand gegen Merkel zu werfen, ihren Arbeitsplatz, die Miete, die Kinder, ein wenig Notwendigkeit, ein wenig glücklich sein mit einem Auto und eine kleine Urlaubsreise. Und der Bildungsnotstand, die Schulen und die Lehrer, da kann ich jedem nur zuraten sich mal ein paar Tage das Getümmel in den Schulen, in den Klassenräume die Schüler im Unterricht anzusehen, frech, respektlos, laut und aufsässig.
22.7.2021, H.L.
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Tuchfühlung mit den besten Köpfen der Schwefelpartei?
Schön anzuhören – würde sich als Redebeitrag der größten Oppositionspartei gut machen. Leider aber auch am Problem vorbei. Herr Kraus, dessen Intellekt und Redlichkeit für mich außer Frage stehen, geht zweifellos bewusst nicht auf die Frage ein, bei welchen Vertretern des konservativen Spektrums er denn ein Problem sehe, was das geforderte Zusammenraufen gegen “Links” angeht. Solange aber nicht zumindest Tuchfühlung mit den besten Köpfen der Schwefelpartei aufgenommen wird, gewinnen die Marxisten der übrigen Parteien an allen Fronten. Immerhin gab es bei TE kürzlich eine Dame von der Alternative zu bestaunen – vielleicht grillt Herr Broder ja auch einmal Alice Weidel, nachdem sie ihn einst so herzlich überrumpelt hat…
22.7.2021, L.d.G.

… die Lehrer
Sehr geehrter Herr Müller-Ullrich, sehr geehrter Herr Kraus, eine wichtige, aktuelle Frage haben Sie ausgelassen: Wie kommt es, dass fast alle Lehrer zu Monstren mutiert sind, die ihre Schüler tagein, tagaus quälen mit Tests, Masken, Abstand halten und Angst einflößen? Von jedem Lehrer konnte man erwarten, dass er seit März 2020 weiß, dass Schüler weder aktiv noch passiv von Covid 19 betroffen sind.
22.7.2021, R.L.

Alles was Herr Kraus sagt ist richtig,
aber auch ihm fällt nichts ein wie das wieder zu ändern wäre. “Es muss wieder mehr Eigenverantwortung her.” Warum sollte jemand diesen Weg beschreiten? Nur Nachteile, kein Gewinn zu erwarten. Keine Antwort. “Die Schule muss wieder Leistung fordern.” Wer soll das wie durchsetzen? Und wer sollte da warum mitmachen? Geht doch auch ohne. Keine Antwort. “Es sollten wieder mehr Leute eine Lehre machen.” Warum sollte das jemand tun?
An der Uni rumgammeln und anschließend in den Staatsdienst gehen (mit Pansionsberechtigung) ist nun mal deutlich attraktiver als mit 16 um 6 Uhr aufzustehen und bei Wind und Wetter auf dem Bau zu malochen. Und das, wo einem auch noch alle Welt erklärt das er das bis 70 macht und trotzdem keine Rente kriegt. Ich sehe hier keinerlei praktische Vorschläge. Vielleicht gibt es auch keine und das System muss halt mal wieder (wie immer in der Geschichte) durch die Katastrophe. Merke: Menschen lernen nur aus schweren Schmerzen. Und auch dann nicht immer. Die Vernetzung freiheitlicher Kreise und vor allem die Erkenntnis das es gegen einen gemeinsamen, höchst gefährlichen Feind geht, weshalb Animositäten zurückzustehen haben (“Korbsgeist”) ist sicherlich ein richtiger Ansatz. Allein mir fehlt der Glaube. Vielen Kritikern der aktuellen Entwicklung ist es noch immer wichtiger nicht mit den “falschen” Leuten gesehen zu werden (kann man hier auf der Achse auch oft erleben), als den Sieg an erste Stelle zu setzen. Was auch daran liegt, das es vielen “Konservativen” noch viel zu gut geht. Die haben alle was zu verlieren.
Der Gegner dagegen setzt alles auf die Karte Sieg und wirft dafür ohne mit der Wimper zu zucken auch eigene Prinzipien sofort über Bord. P.S. Die Annahme von Kant der Mensch wäre generell “vernunftbegabt” und “autonomiefähig” ist durch 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte ja nun eindeutig und vollständig wiederlegt. Das Gegenteil ist richtig.
22.7.2021, S.W.
Ende Kommentare

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Der deutsche Michel als Mitläufer
„Der deutsche Michel war auch gerne Nationalsozialist, glühender Kommunist und ist heute vor allem ein erfolgssüchtiger Narzißt und in der Krise ein militanter Moralist. Mitläufer zu sein ist die beste Kompensation für die Not und Kränkung früher Entfremdung.“
Hans-Joachim Maaz, 19.1.2021

 

Corona: Der späte Triumph des Totalitären
Wie die Vergangenheitsbewältigung scheiterte
von Boris Reitschuster
„Vergangenheitsbewältigung“ ist als Fachbegriff ohne Übersetzung sogar in anderen Ländern geläufig. Deutschland galt als Musterbeispiel dafür, wie sich ein Land mit den Schrecken der eigenen Geschichte auseinandersetzen kann. Und die nötigen Lehren aus diesen zieht.
Jetzt, in der Krise, stellt sich heraus: Es war eine Potemkinsche Vergangenheitsbewältigung. Die zum Ritual erstarrt ist und dabei das Wesentliche aus den Augen verloren hat. Dushan Wegner schrieb einmal sinngemäß: Die Deutschen verhalten sich wie jemand, der bei Rotlicht von einem braunen Lastkraftwagen überfahren wurde, und nun gegen alles Braune ankämpft – statt generell für die Einhaltung von Straßenverkehrsregeln.
Das Grundproblem ist, dass die Ritualisierung so weit gegangen ist, dass die völlig falschen Schlüsse aus unserer Vergangenheit gezogen werden. Infantile, schwarz-weiße. Bei einer Vielzahl von Menschen herrscht entweder die Vorstellung, die Deutschen seien 1933 von Hitler als Verkörperung des Bösen verführt worden. Und/oder dass dann damals eine Mehrheit sich entschied, auf die Seite des Bösen umzuschwenken.
Beides ist psychologisch betrachtet ebenso eine Abspaltung wie die inzwischen zum Mantra gewordene Interpretation des 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung. Was nahelegt, gut 60 Millionen Deutsche wären 1945 allesamt Hitler-Gegner gewesen und hätten sich befreit gefühlt. Leider war es eben nicht so. Und viel spricht dafür, dass eine Mehrheit sich weniger befreit fühlte als besiegt. Aber solche unangenehmen Aspekte verdrängt man lieber.
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Hetze gegen Andersdenkende
Wäre die Vergangenheitsbewältigung geglückt und hätten Politiker und Journalisten in ihrer überwiegenden Mehrheit die Lehren aus den Schrecken der deutschen Geschichte gezogen, dann wäre ihnen klar, dass das politisch Böse stets im Gewand des Guten daherkommt.
Dass Hitler die Deutschen eben nur verführen konnte, weil viele zu seinem autoritären und totalitären Denken neigten.
Dass es die Ablehnung von anderen Meinungen war, die zur Hetze gegen Andersdenkende führte und dann zu den Konzentrationslagern.
Dass eine der wichtigsten Lehren aus der Geschichte sein muss, Menschen mit anderen Meinungen nicht auszugrenzen, nicht zu diffamieren, sondern sie in den demokratischen Diskurs einzubinden.
Dass heute genau das Gegenteil in Deutschland geschieht, dass die Regierenden dabei nicht nur aktiv mitmachen, sondern genau das anheizen, ist ein später Triumph Hitlers und seiner Mitverbrecher.
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Ebenso groß ist das Versagen im Bereich Menschenrechte. Wie die Corona-Krise zeigt, sind sie für viele Politiker und Journalisten nur etwas für Sonntagsreden. Nicht nur Heiko Maas erdreistet sich, sie als „Sonderrechte“ für diejenigen in Aussicht zu stellen, die brav den staatlichen Vorgaben folgen und sich impfen lassen. Dass solche Ungeheuerlichkeiten ausgerechnet von jemandem kommen, der von sich behauptet, wegen Auschwitz in die Politik gegangen zu sein, ist an Tragikomik kaum zu überbieten. Nicht mal dadurch, dass Maas regelmäßig mit dem Iran kuschelt, der die Juden in Israel vernichten will und in der UNO regelmäßig gegen den Juden-Staat stimmen lässt.
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Grundrechte sind nicht für Sonntagsreden und fette Jahre da. Die Väter des Grundgesetzes haben sie so fest in der Verfassung verankert, damit eben nicht morgen entfesselte Politiker sagen können, eine große Gefahr mache es erforderlich, sie aufzuheben. Genauso wie das Hitler tat, der ja auch vorgab, sie nach dem Reichstagsbrand temporär außer Kraft zu setzen, weil die Gefahren angeblich zu groß waren. Um der heute üblichen Hyperventilation bei Journalisten und Politikern vorzubeugen: Das ist keine Gleichsetzung. Die wäre absurd und sträflich.
Aber es ist ein Verweis darauf, dass Grundrechte heilig sein müssen, wenn wir auch nur etwas aus dem Dritten Reich und dem Kommunismus gelernt haben wollen. Dass sie nicht unter Hinweis auf eine abstrakte Gefahr außer Kraft gesetzt werden. Und Corona ist zwar eine konkrete Gefahr für die Risikogruppen; aber angesichts der Tatsache, dass es keine Übersterblichkeit gibt und Länder wie Schweden ohne Grundrechts-Einschnitte nicht in eine Katastrophe schlittern, ist Corona keine Grundlage dafür, den Menschen faktisch alle ihre Grundrechte zu nehmen.
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Menschenrechte als Privilegien
Die Bundesländer planen bereits „Zentralstellen für Zwangseinweisung“, um „Quarantäne-Brecher“ wegzusperren (siehe hier). In einer sich via Medien gegenseitig hochschaukelnden Freiheits-Begrenzungs-Orgie, die durch Angst und Hysterie befeuert wird, gelten die Grundrechte als lästiges Hindernis, das man im Sinne des vermeintlich höheren Gutes ausschalten muss. Wie so oft in den finsteren Zeiten der Geschichte. Genau diesen Fall wollten die Väter unseres Grundgesetzes aus ihren schrecklichen Erfahrungen heraus um jeden Preis vermeiden. Ihre Ur-Enkel, aufgewachsen im als ewig angenommenen Zustand von Wohlstand, Frieden und Demokratie, haben jegliche Wachsamkeit verloren und geben heute die Freiheit, für die einst Millionen Menschen gestorben sind, in vorauseilendem Gehorsam auf. Sie degradieren die Menschenrechte zu „Privilegien“, die sie braven Bürgern verteilen wie Eltern ihren Kindern Lutscher geben. Und allzu viele Menschen spielen das autoritäre Spiel freudig mit.
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Corona zeigt: Große Teile von Politik, Medien und Gesellschaft haben Demokratie nie wirklich begriffen. Sie ist für sie immer eine äußere Fassade geblieben, ein Ritual. Anders wäre die Ausgrenzung und Diffamierung von Andersdenkenden im Namen der „Demokratie“ und die bei Personen wie Söder und Lauterbach fast schon wollüstige Freude am Abschaffen von Grundrechten und die Akzeptanz bei einer Mehrheit dafür nicht zu erklären.
Die finsteren Urkräfte, die nicht typisch deutsch sind, aber bei uns doch besonders ausgeprägt, die wir für überwunden hielten – sie sind wieder da. Wieder treten sie in Deutschland besonders heftig zum Vorschein. Wieder ist der Gehorsam besonders groß und vorauseilend, das Hinterfragen besonders gering und verdächtig, der bürokratisch-technische Eifer, ja Erfindungsreichtum beim Durchsetzen, Übertreiben, ja Pervertieren von Maßnahmen deutlich größer als anderswo.
Der Lack von 75 Jahren Pluralismus ist weg. Ja selbst der von 300 Jahren Aufklärung splittert. Was wir gerade erleben – auch in den USA – ist der späte Triumph des Totalitären. Gnade uns Gott!
… Alles vom 17.1.2021 von Boris Reitschuster bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/corona-der-spaete-triumph-des-totalitaeren/
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Video zu „Vergangenheitsbewältigung – Grundrechte“ vom 17.1.2021:
https://www.youtube.com/watch?v=eg7k4ORuOCU&feature=youtu.be
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Einige Kommentare:
… auf Boris Palmer und John Ionnadis hören
Reitschuster in Hochform. Dieser Artikel scheint ins Schwarze zu treffen. Unsere Politiker sind von Panik erfüllt und aus dieser Panik heraus, machen Sie einen Fehler nach dem anderen. Panik ist kein guter Ratgeber. Wieso nicht auf Boris Palmer und John Ionnadis hören, die sehr vernünftige Thesen vertreten und man mag von Palmer halten was man will, seine Umsetzung hat Erfolg. Da sieht man, wo wir stehen. Erfolg-Ablehnung, Mißerfolg- weiter so. Ein Dilemma. Wer mit klarem Verstand will im Herbst noch die Altparteien wählen, die auf ganzer Linie versagt haben?
17.1.2021, S.R.
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Der autoritärem Kollektivismus,
die Idee, dass die Rechte der Gemeinschaft über den Rechten des Individuums stehen würden, ist das gesamte Problem: „Du bist nichts, das Kollektiv ist alles / Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Das ist der üble Kern des Nazitums. Und der ist, wie jetzt hoffentlich viele sehen, höchst lebendig. Er wird eben nicht in Springerstiefeln vererbt, sondern in Beziehungen, genauer: in Hörigkeitsverhältnissen. Hier liegt die Wiege der „Staats-/Autoritäts-Hörigkeit“. (Vergl. dazu: Antia Eckstaedt, Nationalsozialismus in der »zweiten Generation«, Psychoanalyse von Hörigkeitsverhältnissen)
17.1.2021, O.H.
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Wenn unseren „Leitmedien“
95 % der Menschen in ein geistiges Irrenhaus sperren, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die verwirrten Insassen sich irgendwann darauf einigen, dass alle draußen verrückt sind.
17.1.2021, G.N.
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Grundgesetz ausser Kraft setzen und weite Teile der Bevölkerung jubeln
Die ganze Diskussion ist doch eigentlich obsolet. Wir haben unser Grundgesetz. Punkt Und dieses sollte gelten, so kann man mündigen, aufgeklärten und gut beratenen Bürgern Maßnahmen empfehlen, und die Menschen entscheiden, welche Risiken sie eingehen wollen oder eben nicht. Bei einer Pandemie, wo die Leute reihenweise tot umfallen, mit einer Mortalität von über 30%, so wie die Pest im Mittelalter, ja da könnte ich die Panik noch nachvollziehen. Das Grundgesetz ausser Kraft zu setzen und weite Teile der Bevölkerung jubeln – was hier grade passiert, hat mit rationalen Menschenverstand nichts mehr zu tun!
Da kann man doch nur noch auswandern. Was die Politik grade macht, geht nur, weil das Volk, Presse, Polizei, Gerichte – weil alle mitmachen! Genau wie 33 – meine Meinung! Das dabei das eigene Volk eingesperrt wird, aber über offene Grenzen täglich tausende Menschen einreisen oder einwandern, kann mir jemand das mal bitte plausibel erklären, wie das zusammenpasst?
17.1.2021, Ben
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AfD?
123 Kommentare gibt es nun schon zu diesem Beitrag, aber die AFD wird nur ein einziges mal in einem Kommentar erwähnt. Dabei ist doch die AFD die einzige Partei, die die kommende Diktatur verhindern kann, sofern sie von vielen gewählt wird und es keinen Wahlbetrug wie in Amerika gibt. Irgend etwas haut hier nicht hin, wenn die AFD so selten hier erwähnt wird, quasi so, als ob es sie nicht gäbe. Oder irre ich da?

es ist ein Phänomen bei den Freien Medien, dass diese so selten die AFD loben. Alleine schon die großartigen Reden der AFD im Bundestag sollten dafür doch schon Beweggrund Nr.1 sein. Aber viele Freie Medien tun so, als ob sie sich hinter den Kulissen mit den Mainstreammedien (also der Lügenpresse) dahingehend geeinigt hätten, die AFD wenigstens nicht zu loben. Und viele Kommentatoren von Reitschuster.de machen dabei mit. Warum nur?
17.1.2021, D.G.‘ .
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Ganz genau. Die AfD ist unsere einzige Chance
und wird selbst auf Seiten wie dieser, Tichy oder Achgut kaum erwähnt, obwohl deren Positionen zu 90% mit denen der genannten Seiten übereinstimmt. Mir ist das ein großes Rätsel. Deplattforming anpragern und selbst bei der AfD praktizieren? Das ist wie, wenn der Gemoppte selbst moppt. Und wenn man nachfragt, wird meist vom ach so bösen AfD Personal fabuliert. Hier schreiben dann die freien Medien gerne Animositäten vom Mainstream ab. Nur warum?
17.1.2021, R.K.
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…. viele haben Demokratie nie wirklich begriffen
Herr Reitschuster, Sie resümieren: „Große Teile von Politik, Medien und Gesellschaft haben Demokratie nie wirklich begriffen. Sie ist für sie immer eine äußere Fassade geblieben, ein Ritual.“
Wer hat wirklich die Demokratie nicht begriffen, will sie nicht oder kann sie nicht begreifen? Es sind Menschen, die nur bedingt Interesse an Politik haben und auch haben können, weil sie primär existieren und so weit möglich auch das Leben genießen wollen. Und diese Menschen werden gesteuert vom Zeitgeist oder besser von denen, die der Zeitgeist nach oben gespült hat. Und am besten erkennt man das an der jüngeren deutschen Geschichte: Bis zum Anfang der 1940er Jahre fanden doch fast alle den Nationalsozialismus gut, denn viele profitierten davon nach der Weltwirtschaftskrise und interessierten sich nicht für die Demokratie. Mit dem Ende des verlorenen 2. Weltkriegs änderte sich das schlaghaft. Dem Westen wurde eine Demokratie übergestülpt und alle wurden eifrige Demokraten, damit sich ja solche Verhältnisse wie im 3. Reich nicht wiederholen durften. Und im Osten wurde durch die Sowjetunion eine kommunistische Diktatur des Proletariats installiert, die sich selbst als höchste Form der Demokratie bezeichnete. Und mitgemacht haben eigentlich wieder fast alle, jeder auf seiner Seite und des eigenen Vorteils wegen. Und nach 1989 konnten die richtigen Demokraten nicht verstehen, warum sich die falschen Demokraten nicht gewehrt hatten und als späte Genugtuung freuen sich heute einige der falschen Demokraten, dass auch die richtigen Demokraten keine echten Demokraten sind, wenn sie sehen, wie jetzt wieder bei allen die demokratischen Spielregeln verletzt werden und die Menschen wieder in gute, die sich dem von Menschen gemachten Zeitgeist unterordnen und in böse, die einfach nicht mitspielen wollen, eingeteilt werden. Ja, Demokratie ist nur eine Fassade, q.e.d.
17.1.2021, N.B.
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Was zurzeit abläuft, die massive Einschränkung von Grundrechten
bis zu einem unerträglichen Maß und Verunglimpfung von Kritikern, die die Maßnahmen der Regierung anprangern, beweist, dass die „dunkle Geschichte“ nicht hilft, um daraus zu „lernen“. Die Menschen waren schon immer so, haben immer schon gerne andere unterdrückt und drangsaliert. Gutes tun, anderen nicht das antun, was man selbst nicht will, muss aus sich selbst heraus Bestand haben, und nicht erst dann, wenn es schlechte Beispiele aus der Geschichte gibt oder erst nach einer quasi-religiösen „Vergangenheitsbewältigung“. Wer immer aber auch z. B. den Holocaust braucht, um ein besserer Mensch zu sein, möge daraus lernen. Wie niedrig muss das moralische Niveau eines Menschen aber bereits sein, wenn er erst einer finsteren Epoche als Spiegel bedarf, um daraus zu lernen. Das ist jedenfalls meine These. Und Herr Reitschuster meint ja selbst, dass diese Vergangenheitsbewältigung gescheitert ist. Oder kurz:
Die Geschichte lehrt einen nicht, wie man ein besserer Mensch werden kann, sondern sie klärt einen lediglich über die tiefen Abgründe des Menschen auf, wozu er fähig ist. Wer die These vertritt, es müsse eine Erinnerungskultur, eine „Vergangenheitsbewältigung“ gepflegt werden, damit Gräueltaten nicht erneut geschehen, unterliegt einem Irrtum. Es würde nämlich bedeuten, dass wir auf gerade diese finsteren Geschichten angewiesen und diese daher erst recht wünschenswert wären, um ein besserer Mensch zu sein und damit zukünftige Generationen aus ihr ihre Lehre ziehen können. Es ist fast schon so, als wolle man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben nach dem Motto: Es MUSS finstere Zeiten geben, damit der Mensch daraus lernt. Wäre der Mensch ein besserer geworden, wenn es beispielsweise den Holocaust oder den Nationalsozialismus nicht gegeben hätte? Aber gerade weil es ihn gab, beweist dies ja das Gegenteil: Trotz des Nationalsozialismus ist der Mensch nicht besser geworden.
Aber auch ohne den Nationalsozialismus wäre der Mensch gleich gut oder schlecht geblieben. Genauso gut könnte man behaupten, all dies musste geschehen, damit der Mensch daraus lernt. Schon im Alten Testament im Buch Kohelet (Prediger Salomo) Kapitel 8, Vers 9 schrieb der König Salomo (bekannt aus dem „Salomonischen Urteil“): „Dies alles habe ich gesehen und mein Herz all dem Treiben gewidmet, das geschieht unter der Sonne, in einer Zeit, da ein Mensch über den anderen herrscht zu seinem Schaden.“ – etwa 4. Jahrhundert vor Christus. Er selbst schrieb also schon damals, dass der Mensch über anderen zu seinem Schaden herrscht. Dies zeigt, dass es sich um eine alte Erfahrung handelt, die nicht erst auf eine Diktatur wie den Nationalsozialismus warten muss. Vielmehr scheint es sich um eine anthropologische Konstante zu handeln, dass je mehr Macht der Mensch besitzt, er umso mehr dazu neigt, seine Untertanen zu unterdrücken.
17.1.2021, F.B.
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… die Menschen müssen eine innere Moral entwickeln
Hallo Herr Bruder, schön ihren Text zu lesen. Ich stimme voll zu und ja, die Menschen müssen eine innere Moral ( hier Demokratie in der Politik ) entwickeln, damit sie miteinander leben und umgehen können, ohne sich als Todfeind zu betrachten und andere im Wahn eventuell sogar auch noch zu töten.
Die geistigen Gesetze der Bibel sind in der Tat der Schlüssel. Doch wer nicht kann, der wird auch nicht tun. Die Ursachen hierfür gibt es tiefenpsychologisch zu finden. Die narzisstische Wunde aufgrund Traumata in Kindheit und auch Familientraumata in der Ahnenreihe müssen geheilt werden. Das benötigt Zeit und ganz viel Kraft und eine gehörige Portion Mut und Seelische Tiefe ( Liebe sich selbst gegenüber und anderen ). Nur wer sich selbst akzeptieren, achten und lieben kann, räumt dasselbe Recht auch anderen ein. Das Problem der Menschheitsgeschichte ist fehlende Liebes und Bindungsfähigkeit. 🙂 Sowas kann und sollte geheilt werden. Über Gott oder und sich selbst. Die Verletzungen der Seelen sind alt und tief.
17.1.2021, Hol
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… die homogenen Nationalstaaten zerstören und die Folgen
Ich würde behaupten, dass Boris Reitschuster die Lage zu akademisch, zu konventionell, in den gewohnten Schubladen und historischen Kategorien betrachtet. Was diese Krise aufdeckt ist doch nicht der Umstand, dass Narzissten, Psychopathen und deren Stiefellecker in der Politik voll durchstarten, sobald sich der Raum und die Gelegenheit bieten Das war schon immer so.
Was nun wirklich offenbar wird, sind die Ergebnisse der jahrzehntelangen Bestrebungen, die Gesellschaft, die homogenen Nationalstaaten, zu zerstören.
Was wir nun millionenfach an restlos entkernten Persönlichkeitshüllen in der Bevölkerung sehen, mit denen man schlichtweg ALLES machen kann, ist doch wohl Teil genau des Planes, der nun in den „Great Reset“ mündet oder wie auch immer man die transhumane Dystopie nennen will.
Was also wie ein völliges bürgerliches Versagen aussieht, ist in Wahrheit der durchschlagende Erfolg der Gesellschaftsingenieure.
Wer glaubt, er könne die Uhr nun zurückdrehen, indem er einfach ein paar Strohpuppen und Marionetten in der Politik austauscht, der hat noch nicht verstanden, was Boris Reitschuster hier versehentlich aufgedeckt hat. Nämlich dass da nichts übrig bleibt, wenn man den 83 Millionen deutschen Demokratiedarstellern die Seifenblase ihrer gefühlten Identität zersticht.
17.1.2021, b.B.
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Gesamtabgabensatz von 70% ist eigentlich schon eine schluesselfertige Diktatur
Die NPC (non player character) These. Ja, das passt irgendwie, ist mir aber inzwischen zu oberflaechlich. Es ist auch etwas unredlich das nur den Deutschen zu unterstellen. Ganz viele Laender haben eine Corona-Diktatur aufgebaut. Was man den Deutschen weltweit nachsagt, dass sie besonders gruendlich sind, trifft hier zu. Aber in Bezug auf die extremen Einschraenkungen und Grundrechte-Aussetzung ist die BRD ein johnny-come-lately. New York, Kalifornien, Australien (Victoria) und die Briten waren frueher dran, tlw. noch extremer.
Was die Soedolfs daraus lernten ist, es regte sich dort kaum Widerstand, und wenn, konnte man die paar hundert „Covidioten“ mit einer Einheit Polizei schnell zerschlagen. Der Sozialstaat macht die Menschen abhaengig. Ein Gesamtabgabensatz von ca. 70% ist eigentlich schon eine schluesselfertige Diktatur. Und in den USA hat man sich schon lange daran gewoehnt, dass ein Praesident und die Governors per Dekret regieren, nicht auf Basis von Gesetzen.
17.1.2021, Lui
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„Nämlich das da nichts übrig bleibt, wenn man den 83 Millionen deutschen Demokratiedarstellern die Seifenblase ihrer gefühlten Identität zersticht.“ — Ich sitze hier seit einigen Minuten vor diesem Satz und bin erschüttert und entsetzt darüber, wie recht Sie damit haben. Auf den Punkt gebracht, ohne wenn und aber.
17.1.2021, I.C.
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Die finsteren Urkräfte …
Habe das hier noch ergänzt: Die finsteren Urkräfte, die nicht typisch deutsch sind, aber bei uns doch besonders ausgeprägt, die wir für überwunden hielten – sie sind wieder da. Wieder treten sie in Deutschland besonders heftig zum Vorschein. Wieder ist der Gehorsam besonders groß und vorauseilend, das Hinterfragen besonders gering und verdächtig, der bürokratisch-technische Erfindungsreichtum und Eifer beim Übertreiben, ja Pervertieren von Maßnahmen deutlich größer als anderswo.
17.1.2021, Boris Reitschuster
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Unterschied zwischen Demokratie und Rechtsstaat
Haben Sie, Herr Reitschuster, nicht mal geschrieben, der Unterschied zwischen Demokratie und Rechtsstaat ist, dass in der Demokratie zwei Wölfe und ein Schaf per Mehrheitsbeschluss entscheiden, was es zum Abendessen gibt, und Rechtsstaat bedeutet, dass das Schaf überlebt? Es geht hier doch weniger um Demokratie, sondern vielmehr um Rechtsstaatlichkeit. Würde die Bindung der Exekutive an Recht und Gesetz und der Legislative an die Verfassung noch bestehen und durch die Judikative effektiv durchgesetzt werden, würde überhaupt noch eine echte Gewaltenteilung bestehen, dann hätten wir den heutigen totalitären Zustand nie erreichen können. Aber der Rechtsstaat ist ja auch Rechts und damit voll Nazi, ich gäbe was drum, wenn ich mal einen Linken mit mehr als zwei Gehirnzellen treffen würde. Nur wäre der wahrscheinlich dann kein Linker mehr … .
17.1.2021,A.SCH
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Dieser Unterschied zwischen Demokratie und Rechtsstaat
ist von zentraler Bedeutung. Der Rechtsstaat ist in gewisser Weise der Versuch, mögliche Fehler der Demokratie zu begrenzen, damit das Schaf nicht gefressen wird. Was mich wirklich wundert, ist dass der Rechtsstaat in D in diesen Zeiten versagt, wo man ihn braucht. Dass die Pressefreiheit nicht gegeben ist, deutete sich schon lange an, aber auf den Rechtsstaat hatte ich vertraut. Falsch gedacht. Trotzdem habe ich noch Hoffnung, dass der Rechtsstaat nach dem derzeitigen Schockzustand doch noch seine Krallen zeigt. Demokratie und Presse sind dagegen verloren.
17.1.2021, V.S.

Ein großes Problem ist erwartungsgemäß das „Ermächtigungsgesetz“
vom 18. November. Ja, es ist ein Ermächtigungsgesetz, denn es steht unzählige Male drin, wozu sich die Exekutive mit Hilfe dieses Gesetzes ermächtigt. Wieso hat sich Karlsruhe nicht damit beschäftigt? Und wieso um alles in der Welt hat sich der Bundestag de facto selbst ent-mächtigt und wieso beugen sich alle Landesparlamente den Beschlüssen der seltsamen Exekutiv-Runde, die trotz massiv sinkender Zahlen in Kürze den Lockdown weiter verschärfen wird. Weil sie geheime Infos und echte Angst hat (Biolabor)?
Weil sie Teil einer Weltverschwörung sind? Weil sie darin die einzige Chance sehen, ihren eigenen Allerwertesten zu retten?
Weil sie das Umsetzen, was derzeit im Volk – wieso auch immer – gewünscht und gefordert wird? Weil sie zwar gewählt sind, aber nichts zu entscheiden haben? Weil sie machtgeil sind? Deutschland zerstören und seine Bevölkerung quälen wollen? Einiges davon klingt nur vordergründig überzeugend. Es wirkt zwar wie zerstörerische Folter – aber dass sich alle Parteien dabei quasi einig sind (außer der AfD) – und das auf Landes- und Bundesebene, spricht dagegen. Es sind einfach zu viele beteiligt, als dass das wie der Teil eines globalen Masterplans wirkt – auch wenn all das vielen Eliten perfekt in die Hände spielt, aber irgendwas anderes steckt da noch mit drin. Nur was? Falls es wirklich NICHTS geheimes gäbe, wieso um alles in der Welt holt sich der Bundestag seine legislative Macht nicht zurück?
Dieses abartige Gesetz liefert die Grundlage dafür, dass man diesen täglich ausufernden Wahnsinn irgendwie noch „Rechtsstaat“ nennen kann – und die Begeisterung bei weiten Teilen der Bevölkerung ermöglicht die Bezeichnung „Demokratie“ – beides nur mit extremen Wohlwollen, freilich. Aber dennoch. Sinn ergibt das alles nicht. Und mit neuen Grenzkontrollen und Einfuhrbestimmungen auch für das Transportwesen, droht wohl zumindest teilweise auch eine Unterbrechung der Lieferketten. Vermutlich nicht für Lebensmittel, aber für Teile der noch funktionierenden Wirtschaft. Und all das gegen den Rat der WHO, gegen die Studien von Ioannidis und anderen. Der Nutzen des Impfstoffs ist mehr als fragwürdig und kein Lockdown löst das Problem – es schiebt die Situation nur weiter hinaus. Und zermürbt das Volk. Es ist alles kaum noch zu ertragen.
17.1.2021, S.R.
Viele Menschen bei uns haben offenbar überhaupt noch nicht verstanden, was passiert ist. Sie befinden sich im Angstmodus vor dem Feind, den sie in einem Virus vermuten. Sie verteidigen diesen Glauben wie eine Religion. Manchmal denke ich, im tiefsten Innern spüren viele, dass etwas großes, Schlimmes im Gange ist. Andere wieder sind naiv und gehen ernsthaft davon aus, wenn wir uns alle impfen lassen, wird alles, wie es vorher war. Das hört man vor allem bei vielen Senioren. — Eine meiner großen Sorgen ist, was wird passieren, wenn diese Menschen alle begreifen, dass nichts mehr wie früher wird, sondern noch schlimmer. – Wird dann das eintreten, was Carl.-Friedrich v. Weizsäcker schon 1983 vermutete, als er meinte, der Deutsche verteidige sich erst dann, wenn er nichts mehr habe, was es zu verteidigen lohnt, dann aber schlage er alles kurz und klein, was ihm in den Weg kommt? —– Enttäuschtes Vertrauen ist wie verratene Liebe – sie schlägt oft in Hass um. Was, wenn die Stimmung im Land dermaßen kippt, dass es Bürgerkrieg gibt? Den gäbe es ja dann nicht nur bei uns, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den Nachbarländern. Die aktuellen Verhältnisse sind doch vergleichbar. —Um es mit Heine zu sagen: Denk ich an Deutschland in der Nacht …..
17.1.2021, D.C.
Der Terror des NS-Regimes ist zwar Gegenstand einer Aufarbeitung,
aber eben – wie üblich – nur eines stumpfsinnigen Repetitierens. Man hat die grundlegenden Mechanismen des Totalitarismus nicht begriffen. Man hat die Freiheit nicht begriffen, man weiß sie nicht zu schätzen, man hält sie bestenfalls für selbstverständlich. Man achtet nur auf eine etwaige 1:1 Wiederholung, achtet aber nicht auf, dass sich Vergleichbares unter einem anderen Deckmantel wiederholen könnte. Dies hat auch zur Folge, dass wir eine Kaste von Zwangsdemokraten in politische Ämter haben metastasieren lassen. Frei nach Ralph Giordano: „Das sind für mich jene Leute, die sich nur unter Zwang oder aus opportunistischen Gründen zur Demokratie >>bekehren<< ließen und diese Staatsform allenfalls formal handhaben. Für mich sind Merkel und Söder die Personifizierung dieses Typs.“ Vor allem aber hat man das SED-Unrecht nicht aufgearbeitet, sondern gesellschaftsfähig gemacht. Die SED ist unter anderem Namen weiter im Geschäft.
Eine ehemalige FDJ-Sekretärin, eine vorgebliche Demokratie-Quereinsteigerin, die sich nie vom DDR-Unrecht distanziert hat, die ein ungeklärtes, zweifelhaftes Verhältnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnungs pflegt, ist seit viel zu vielen Jahren Kanzlerin. Für sie ist Demokratie bestenfalls subsidiär. Marktkonforme, migrationskonforme, klimakonforme, hygienekonforme Demokratie. Immer gibt es irgendeine überwertige Idee, die eine Verletzung von demokratischen Regeln, Recht und Gesetz rechtfertigen soll. Bis zum „Endsieg“ gegen irgendwas Austauschbares, der niemals erzielt wird, worauf es aber auch nicht ankommt. Gegner werden mit dem Etikettenschwindels des vorgeblich antifaschistischen Stasistaates als „Nazis“ und mit entsprechenden Methoden diffamiert, um hinter dieser Fassade aggressiv die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bekämpfen.
17.1.2021, Bru
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Quarantäneknast und Kinderrechte
Quarantäneknäste – das ist derart ungeheuerlich, dass es mein Geist kaum fasst. Und ein zweites macht mir große Sorgen: Kinderrechte sollen im Grundgesetz festgeschrieben werden. Das wird dem Staat jedes Mittel in die Hand geben, Kinder ihren Eltern, die sich nicht staatskonform verhalten, zu entziehen. Das erinnerst an dunkelste DDR-Vergangenheit. Anfangen werden sie im Auftrag der Pharmalobby mit glückseligen Impfstoffen. Welcher Dreck da drin ist – wer weiß das schon. Jugendämter braucht es dann nicht mehr.
17.1.2021, Petra S.
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