Religionskriege Afrika Asien Iran

Papst Leo XIV greift nicht die Mullahs, sondern einseitig Trump an, dieser keilt auf Truth Social https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116394704213456431 scharf und größenwahnsinnig zurück, worauf der Papst antwortet: „Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.“
Schön und gut und gratismutig, daß Leo XIV sich für den Weltfrieden einsetzt. Aber zur gleichzeitigen größten Christenverfolgung seit der Römerzeit durch den Islam schweigt er bzw. hält stattdessen still eine Andacht in der drittgrößten Moschee https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/leo-xiv-besucht-gro-e-moschee-in-algier.html der Welt in Algerien.
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Die Auseinandersetzung zwischen den beiden US-Amerikanern Leo XIV (Oberhaupt der katholischen Kirche) und Trump (Präsident der Vereinigten Staaten) wird in einer unfriedlichen Art und Weise geführt, die man kritisieren muß.
Auf der einen Seite verhöhnt und verspottet Donald Trump den Papst und damit die katholische Kirche und eine Woche zuvor mit „Praise to be Allah!“ auch den Islam. Daraufhin wendet sich selbst sein Freund, der meistgehörte US-Journalist Tucker Carlson von ihm ab und mahnt, daß man über Religion nie spotten sollte: „No president should mock Islam“. Auch der deutsche Philosoph Sebastian Ostritsch ist nun nicht mehr „bereit, die persönliche Stillosigkeit und den nicht zu leugnenden Narzissmus Trumps zu tolerieren“. Mehr hier.
Auf der anderen Seite kritisiert der Papst die Raketen der USA und Israel gegen den Iran ab dem 28.2.2026 aufs heftigste, während er zu den seit Jahren vom Iran auf Israel abgefeuerten Raketen nicht minder heftig schweigt. Zweierlei Raketen? Kein Wort zu dem von der schiitischen Mullahs sogar als Staatsziel formulierten Mord an den Juden „From the river to the sea“. Und wenn Leo XIV in dieser aufgeheizten Lage zwischen Christen und Muslimen schon die Moschee in Algier besuchen muß, warum fordert er den Imam nicht dazu auf, mit ihm gemeinsam eine dortige christliche Kirche zu besuchen? Als Aufforderung zur Versöhnung zwischen Christentum und Islam?
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„Es wird Zeit, dass die Kirchen aufwachen – nicht mit noch mehr Gebeten, sondern mit Taten, mit Mut und mit der Erkenntnis, dass Liebe ohne den Schutz der Schwachen zur Farce wird. Stattdessen gibt es Hirtenbriefe, Spendenaufrufe und ökumenische Gebetswochen. Es ist ein Skandal. Ein moralischer Bankrott. Weltweit werden Christen abgeschlachtet – nicht irgendwo im Verborgenen, sondern in Ländern, die wir alle kennen: Sudan, Syrien, Nigeria, Kongo. Und die großen Kirchen schauen zu. In stiller Andacht und mit gefalteten Händen zu Gast in Moscheen.

Im Sudan werden Kirchen zerstört, Christen gejagt und ethnische Säuberungen durchgeführt. Über 165 Kirchen https://www.oikoumene.org/news/churches-condemn-violence-against-christians-in-sudan wurden seit Kriegsbeginn geschlossen oder zerstört. Vergewaltigungen, Zwangskonversionen und Massaker sind an der Tagesordnung https://www.evangelisch.de/inhalte/254171/31-03-2026/aerzte-ohne-grenzen-sexuelle-gewalt-als-kriegswaffe-darfur.
In Syrien hat die Gewalt gegen Christen nicht aufgehört: Brandanschläge auf Kirchen, Schießereien während Gottesdiensten, Grabschändungen. Von einst 1,5 Millionen sind die Christen auf rund 300.000 geschrumpft. Beispielhaft dafür steht der Angriff auf die mehrheitlich christliche Stadt Suqaylabiyah in der Hama-Provinz am 27. März 2026, am Vorabend von Palmsonntag.
In Nigeria wurden seit 2009 nach Schätzungen von Intersociety über 19.100 christliche Kirchen angegriffen, geplündert, niedergebrannt oder gewaltsam geschlossen – mehr als 1.200 pro Jahr, über drei pro Tag https://intersociety-ng.org/wp-content/uploads/2025/09/Nigeria-How-Islamic-Jihadists-Attacked-And-Dismantled-Estimated-1200-Churches-Yearly.pdf. Dazu Tausende christliche Schulen. Über 50.000 Christen https://intersociety-ng.org/5068-citizens-massacred-for-being-christians-in-nigeria-in-2022-1041-slaughtered-in-first-100-days-of-2023/ wurden allein durch Fulani-Milizen, Boko Haram und ISWAP getötet.
Im Kongo metzelt die ISIS-nahe Allied Democratic Forces (ADF) in den Ostprovinzen. Jährlich werden Dutzende bis über hundert christliche Einrichtungen angegriffen, Kirchen niedergebrannt, Gläubige bei Gottesdiensten abgeschlachtet. …“ (1)
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Natürlich hat David Berger recht: „Am Ende hat immer der Papst gesiegt“ (2). Es fragt sich nur, wie christlich das einseitige Schweigen von Papst Leo XIV gegenüber dem schiitischen Islam (Gewalt der Mullahs gegen die Bevölkerung im Iran sowie in Israel) und dem sunnitischen Islam (Gewalt gegen Christen vor allem in Afrika und Asien) denn ist.
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Es ist einfach nur traurig und beschämend, in welch zutiefst unchristlichen Dialog die beiden Vertreter der Katholiken in Rom und der US-Amerikaner in Washington übereinander herfallen. Der eine meint, jenseits von Ursache und Wirkung den Raketenbeschuß durch Islamisten beschweigen und den von USA wie Israel anprangern zu können.
Der andere maßt sich an, Religionen verspotten zu müssen – nicht nur den Islam, sondern auch die eigene von Protestanten und Katholiken.
Es gibt nur einen Frieden, und diesen wollen die Menschen „da untten“, Muslime wie Christen. Und es gibt nur einen Krieg, der zu verabscheuen ist (3) – angesichts der Zerstörungskraft moderner Waffen sowieso.
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Ja, der Papst muß sich zu globalen Krisen äußern. Aber dabei nicht den Schwerpunkt setzen auf Auseinandersetzungen mit politischen Führern (wie jetzt mit Trump), wodurch er Gefahr läuft, Teil derselben zu werden. Sondern mit dem Schwerpunkt auf die breitere und zugrundeliegenden Probleme – hier auf die Auseinandersetzung mit dem Islam bzw. den immens zunehmenden Christenverfolgungen. Papst Leo XIV „kämpft gegen Trump“ (4), wie Maximilian Köckritz es sagt, meidet aber den „Kampf für die verfolgten Christen“ bzw. schweigt zur Verfolgung von Christen durch den Islam. Er sollte sich um die Christen kümmern, die besonders in Afrika, Arabien und Asien „um ihres Glaubens willen leiden“.
15.4.2026
Nachtrag 19.4.2026: Vizepräsident J. D. Vance entschuldigt sich beim Papst (5).
Auch dieser Text wurde ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Religionskriege Afrika Asien Iran“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Papst betet in der Moschee – seine Schäfchen werden weltweit gemeuchelt
Die Christenverfolgung des 21. Jahrhunderts gehört zu den größten seit der Römerzeit – während Papst Leo XIV. stille Andacht in einer algerischen Moschee hält.

Am Sonntagabend griff Trump Papst Leo XIV. in einem langen Post auf Truth Social scharf an. Der Papst wies die Kritik am Montag zurück: „Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.“
Das ist lobenswert und sicher nicht falsch. Im Angesicht der ganz anderen, seit Jahren andauernden Katastrophe in der christlichen Welt wirkt es jedoch befremdlich.
Papst Leo tritt für den Weltfrieden ein – und ist dabei stark eingebunden in die Konflikte in der Ukraine, Israel und Iran. Das gehört sicher zu seinen Aufgaben. Aber er ist zuerst Vertreter der Katholiken auf Erden und nicht der gesamten Menschheit. Und genau deshalb irritiert es: Die Christenverfolgung des 21. Jahrhunderts ist die größte seit der Römerzeit – während Papst Leo stille Andacht in einer algerischen Moschee hält.
Die Kirche darf ihren Glauben nicht mehr mit dem Schwert verbreiten. Aber niemand verbietet ihr, über das Beten hinaus alles zu tun, damit das Morden an Katholiken aufhört. Es wird Zeit, dass die Kirchen aufwachen – nicht mit noch mehr Gebeten, sondern mit Taten, mit Mut und mit der Erkenntnis, dass Liebe ohne den Schutz der Schwachen zur Farce wird.

Statt stiller Andachten in Moscheen könnte er konkrete, rein defensive Schutzprojekte für Christen in Nigeria, Kongo, Sudan und Syrien fördern.
Low-Tech ist sofort umsetzbar: Freiwillige Wachgruppen an Kirchen und Dörfern – abschrecken, erkennen, verzögern, reagieren. Einfache Frühwarnsysteme per Funk oder SMS-App. Die Kosten liegen bei 200–2.000 Euro pro Gemeinde.
Sehr effektiv ist auch Mid-Tech: Solarbetriebene Überwachungskameras mit Bewegungsmeldern. Nicht-tödliche Abschreckung durch Sirenen, Pfefferspray und Taser für geschulte Freiwillige. Die Kosten liegen bei 1.000–8.000 Euro pro Gemeinde.
Und zuletzt: zukunftsweisende High-Tech: Autonome „Drone-in-a-Box“-Systeme zur Luftraumüberwachung als Beobachtung und Abschreckung. Und KI-gestützte Kameras und Satelliten-Telefone. Kosten: 15.000–40.000 Euro pro Dorf-Netzwerk.
Fehlt noch die Finanzierbarkeit: Für eine mittlere Gemeinde reichen oft schon 5.000–20.000 Euro einmalig plus geringe Betriebskosten. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was Aid to the Church in Need (ACN) allein 2024 für Afrika ausgegeben hat (über 45 Mio. Dollar). Alle Maßnahmen sind kirchenintern transparent über ACN, Open Doors und lokale Partner abrechenbar. Die Kohle ist da. Oder hat jemand den Papst je um Geld jammern hören?
… Alles vom 14.4.2026 von Gregor Leip bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/papst-betet-in-der-moschee-seine-schaefchen-werden-weltweit-gemeuchelt
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(2) Wer wird im Konflikt zwischen dem Papst und US-Präsident Trump siegen?
Im eskalierenden Streit zwischen Washington und dem Vatikan hat sich nach den Ausfälligkeiten Trumps gegen Christentum und Papst nun auch US-Vizepräsident JD Vance zu Wort gemeldet. Er forderte, die katholische Kirche und der Papst sollten sich ganz aus politischen Fragen heraushalten. Doch Papst Leo lässt sich davon nicht beeindrucken. Die Geschichte lehrt uns, für wen dieser Konflikt schlecht ausgehen wird.
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Am Ende hat immer der Papst gesiegt
Diese historische Linie beweist, dass das Papsttum eine außergewöhnliche institutionelle Kontinuität besitzt. Während weltliche Herrscher an Macht gewinnen und sie wieder verlieren, während Staaten entstehen und zerfallen, hat die katholische Kirche über Jahrhunderte hinweg ihre Struktur und ihren Einfluss bewahrt: In den großen Konflikten zwischen Papst und weltlicher Macht hat nicht immer der Papst am Ende gesiegt – aber langfristig hat das Papsttum überlebt, oft länger als seine jeweiligen Gegner.
… Alles vom 14.4.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/04/14/wer-wird-im-konflikt-zwischen-dem-papst-und-us-praesident-trump-siegen/
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Einige Kommentare:
Während ein Staat die Menschen, die auf dem von ihm beanspruchten Territorium leben, zwingt Teil des Staates zu sein, zwingt die Kirche die Menschen nicht zur Teilnahme. Jeder ist freiwilliges Mitglied einer Kirche. Der Zwang und der politische Interventionismus, der vom Staat ausgeht, zerstört die Grundlage für eine echte Gemeinschaft, weil dann Menschen ihre Mitmenschen dadurch vor allem als Teil einer spezifischen Gruppe wahrnehmen, die sich gegen andere Gruppen durchsetzen muss. So wird aus nützlichem Miteinander ein schädliches Gegeneinander.
Früher oder später zerfallen solche Gemeinschaften, die auf Zwang gründen. Denn je stärker ein Staat wird, um so mehr wird er zum Zerstörer der Gemeinschaft. Die Geschichte hat leider gezeigt, dass die Macht eines Staates mit der Zeit wächst. Irgendwann ist der Staat so mächtig, dass die Menschen ihn nicht mehr ertragen. Was dann geschieht, hat die Geschichte ja ebenfalls gezeigt. Sie ist gut beschrieben im Artikel von David Berger. Ernst
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Der Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche hat alles Recht sich zu politischen Themen zu äußern. Ich würde mir allerdings wünschen, dass er sich ebenso für die verfolgten Christen stark macht, für die Ungeborenen oder für potentielle Organspender, die mit staatlicher Hilfe euthanasiert werden. Da zu diesen Themen aber aktuell und auch in der Vergangenheit nicht viel kam, ist er für mich nicht glaubwürdig. … Petie R.
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Ich empfehle Ihnen dazu schlicht meine Vorlesung beim Kontrafunk: https://www.youtube.com/watch?v=CHiBE6yDMYI&t=6s
David Berger
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Hat sich der Papst eigentlich auch zu den ca. 30 000 vom Mullah-Regime massakrierten protestierenden Zivilisten geäußert und zu denjenigen, die noch in irgendwelchen Kerkern auf ihre Exekution warten?! Und zu den anhaltenden Massakern an Christen durch Islamisten in Nigeria? Oder sind ihm dann doch irgendwelche Moscheen in Algerien wichtiger BK
Ende Kommentare
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(3) Warum der Papst gar nicht anders kann als Trumps Krieg zu verurteilen
Der Begriff des „gerechten Krieges“ gehört zu den zentralen, zugleich aber umstrittenen Konzepten der katholischen Morallehre. Ursprünglich entwickelt, um Gewalt ethisch zu begrenzen, legt er bis heute strenge Maßstäbe an jede Form militärischen Handelns an. Angesichts moderner Kriege und ihrer verheerenden Folgen stellt sich jedoch zunehmend die Frage, ob diese Kriterien überhaupt noch erfüllbar sind. Eine aktuelle Prüfung am Beispiel des Angriffskrieges gegen den Iran im Jahr 2026 zeigt, wie groß die Zweifel an seiner moralischen Rechtfertigung ausfallen.
Die katholische Lehre vom „gerechten Krieg“ geht auf Denker wie Augustinus und Thomas von Aquin zurück und ist heute im Katechismus der katholischen Kirche systematisch dargestellt. Sie verfolgt nicht das Ziel, Krieg zu rechtfertigen, sondern ihn unter sehr strengen moralischen Bedingungen allenfalls als letztes Mittel zuzulassen. Dabei unterscheidet man vor allem zwischen den Voraussetzungen für die Aufnahme eines Krieges (ius ad bellum) und den Regeln für die Führung eines Krieges (ius in bello).

Angesichts moderner Waffen und der oft massiven Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung betonen Päpste der Gegenwart, dass Kriege faktisch kaum noch zu rechtfertigen seien. Eine Position, die nicht erst Papst Leo XIV eingenommen hat, sondern bereits seit Papst Pius X. zum festen Bestandteil päpstlicher Stellungnahmen gehört. In diesem Sinne hat auch Papst Franziskus im Ukraine-Konflikt die Stimme erhoben. Wendet man diese Maßstäbe auf den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran im Jahr 2026 an, ergeben sich erhebliche Zweifel an seiner moralischen Rechtfertigung.
… Alles vom 15.4.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/04/15/warum-der-papst-gar-nicht-anders-kann-als-trumps-krieg-zu-verurteilen/
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(4) Trump hat recht mit der Kritik am Papst: Leo kämpft gegen den US-Präsidenten statt für verfolgte Christen
Leo XIV. koordiniert seine Arbeit mit Obama-Strategen. Er sollte sich lieber um christliche Opfer islamistischer Gewalt kümmern. Gastbeitrag eines enttäuschten Katholiken.
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Algier am vergangenen Montag. Papst Leo legt einen Blumenkranz am Maqam Echahid nieder, dem Märtyrermonument der algerischen Unabhängigkeitsbewegung. Er betet. Die Kameras laufen. Es ist ein starkes Bild – und ein entlarvendes.

Im selben Jahr, in dem Leo nach Algier reist, veröffentlicht Open Doors seinen Weltverfolgungsindex 2026. Die Zahlen: 4849 Christen wurden im vergangenen Jahr wegen ihres Glaubens getötet. In Nigeria allein rund 3490. In 93 Prozent der Fälle in Subsahara-Afrika waren die Täter islamistische Terrorgruppen. Fulani-Dschihadisten, Boko Haram, ISWAP. Kein Kranz für ihre Opfer.

„Die Verfolgung von Christen durch islamistischen Terror ist das größte religiöse Menschenrechtsproblem unserer Zeit – in Reichweite und Intensität. Es findet statt in Nigeria, im Sudan, in Pakistan, Bangladesch, Indien, Syrien. Es findet statt, während Sie diesen Text lesen. Die Opfer sind arm, schwarz, unsichtbar. Sie haben keinen Obama-Helfer Axelrod, keinen CNN-Auftritt, keinen PR-Hyperventilator in Algerien.

Kritik am politischen Islam ist keine Islamophobie. Es ist die Mindestanforderung an moralische Kohärenz. Muslime, die in Frieden leben – und das ist die große Mehrheit –, haben nichts zu befürchten von einem Papst, der islamistischen Terror beim Namen nennt. Im Gegenteil: Die Muslime, die selbst Opfer dieser Ideologie sind, in Nigeria, Mali, Afghanistan, verdienen einen Verbündeten, der klar spricht. Wer aus falscher Rücksicht schweigt, verrät sie gleich mit.
… Alles vom 17.4.2026 von Maximilian Köckritz bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/papst-leo-kaempft-gegen-trump-und-vergisst-dabei-den-kampf-fuer-die-verfolgten-christen-li.10030883
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(5) Washington entschuldigt sich beim Papst
Nach Irritationen über angeblich gegen die USA gerichtete Friedensappelle sorgte Papst Leo für Klarheit – und aus Washington folgt eine bemerkenswerte Geste: Vizepräsident J. D. Vance entschuldigt sich öffentlich für scharfe Töne, die unter Katholiken weltweit zu einer Solidarisierung mit dem Papst geführt hatten. Während Donald Trump weiterhin kritisch reagiert, zeichnet sich vorsichtige Annäherung zwischen US-Politik und Vatikan ab. Zum Ärger linker Kreise weltweit.

Vor einigen Stunden postete Vance auf X: „Ich bin dankbar, dass Papst Leo dies gesagt hat. Während die Mediennarrative ständig Konflikte schüren – und ja, echte Meinungsverschiedenheiten sind geschehen und werden geschehen –, ist die Realität oft viel komplizierter. Papst Leo verkündet das Evangelium, wie es seiner Rolle entspricht, und das bedeutet zwangsläufig, dass er seine Meinungen zu den moralischen Fragen der Gegenwart äußert. Der Präsident – und die gesamte Administration – arbeiten daran, diese moralischen Prinzipien in einer chaotischen Welt anzuwenden. Er wird in unseren Gebeten sein, und ich hoffe, dass wir in seinen sein werden.“
Beobachter werten die Entschuldigung als Zeichen einer vorsichtigen Annäherung zwischen Teilen der US-Politik und dem Vatikan. Während Differenzen in geopolitischen Fragen bestehen bleiben, scheint die Bereitschaft zum Dialog auf beiden Seiten gewachsen zu sein.
…. Alles vom 19.4.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/04/19/washington-entschuldigt-sich-beim-papst/

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