Nigeria

Home >Global  >Afrika >Entwicklungshilfe >Afrika-Zusammenarbeit >Afrika-Geschichte >Nigeria

15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen in Freiburg eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

 

  • Listenauswahl eines Beitrags (Artikel/Datum, Seite/Inhalt): Klicken oder scrollen
  • Christenverfolgung Nigeria: Das Schweigen der C-Parteien (10.12.2025)
  • Leos Vatikan: Islamappeasement und Verrat an den Christen Nigerias (22.10.2025)
  • Papst: Politik oder Seelsorge? (22.4.2025)
  • Kemi Badenoch: Multikulturalität nein – Multiethnizität ja (4.11.2024)
  • Wahlen in Nigeria am 25.2.2023 – Oppositionskandidat Peter Obi betrogen? (6.4.2023)
  • Christenverfolgung: No interest (3.1.2024)
  • Nigeria – perspektivlose Jugend (1.6.2014)
  • Christenverfolgung

 

Christenverfolgung Nigeria: Das Schweigen der C-Parteien
Keine Religion ist derzeit stärkerer Verfolgung ausgesetzt als das Christentum. Anders als Donald Trump weigern sich die christlichen Parteien in Deutschland aber, die Massenmorde an Christen in Nigeria und anderswo anzusprechen.
Die Bilder aus Nigeria sind erschütternd: Im Juni 2025 verloren allein beim islamistischen Massaker im Dorf Yelwata https://en.wikipedia.org/wiki/Yelwata_massacre rund 100 bis 200 Menschen ihr Leben. Nach dem Angriff auf die örtliche katholische Mission mussten sich der nigerianische Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen nach eigenen Angaben https://www.reuters.com/world/africa/charred-bodies-shattered-lives-after-gunmen-kill-100-nigeria-2025-06-17/ um rund 3.000 Vertriebene kümmern – viele von ihnen bereits Binnenflüchtlinge, die wegen der ständigen Angriffe islamistischer „Todesschwadronen“ auf die christliche Bevölkerung der Region in dem Dorf Schutz gesucht hatten. Beim jüngsten schweren christenfeindlichen Vorfall in dem Land, Ende November, sollen Bewaffnete mehr als 200 Schüler und Lehrer aus einer katholischen Internatsschule https://www.welt.de/politik/ausland/article69212e3418b978b3b9f54e26/nigeria-bewaffnete-angreifer-entfuehren-mehr-als-200-schueler-einer-katholischen-schule.html verschleppt haben.
Die US-amerikanische NGO Alliance Defending Freedom (ADF) geht davon aus https://adfinternational.org/de/news/christenverfolgung-in-nigeria-findet-gehoer-an-den-vereinten-nationen , dass von Januar bis August 2025 mehr als 7.000 nigerianische Christen wegen ihres Glaubens getötet wurden – das sind im Schnitt 35 Menschen pro Tag. Seit Beginn des Aufstands der Terrorgruppe Boko Haram im Jahr 2009 wird die Zahl der getöteten Christen von der nigerianischen NGO Intersociety auf weit über 50.000 geschätzt https://www.vaticannews.va/en/church/news/2023-04/over-50000-christians-killed-in-nigeria-by-islamist-extremists.html. Zehntausende Christen sind demnach von islamistischen Gruppen entführt worden. Laut Intersociety werden die Opfer oft sadistisch bei lebendigem Leibe zerstückelt oder zu Tode gefoltert.

US-Präsident Donald Trump hat sich in der ihm charakteristischen Art des Themas angenommen. Ende Oktober 2025 hat das Weiße Haus Nigeria wieder auf die Liste der Staaten gesetzt, in denen massiv gegen die Religionsfreiheit verstoßen werde. Christen sind in dem Land in „existenzieller Gefahr“, stellt Trump richtigerweise fest. Wenn die nigerianische Regierung nicht bereit sei, energisch gegen die Tötung von Christen durch Islamisten vorzugehen, behält er sich vor, die Entwicklungshilfe komplett einzustellen und sogar „mit gezückten Waffen“ militärisch einzugreifen, wie er im November auf seiner Online-Plattform Truth Social https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115499626990484138 drohte. Sollte man angreifen, werde es „schnell und brutal“ sein.
Von Trumps Rambo-Ansatz kann man halten, was man will. Seine Antwort auf die Lage in Nigeria, die selbst der linke, religionskritische Kommentator und Trump-Gegner Bill Maher einen Genozid nennt https://www.youtube.com/shorts/SQ_YB4DgE-4 , ist aber allemal glaubwürdiger als die von CDU und CSU.

„Keine Religion hat derzeit einen so hohen Blutzoll zu zahlen wie das Christentum“, konstatiert der Welt-Kommentator Gideon Böss https://www.welt.de/debatte/plus6900c256ef02c303905fb027/das-fatale-schweigen-ueber-verfolgte-christen.html, der wie Maher von einem Genozid in Nigeria spricht. „Fast alle Länder, in denen Christen unterdrückt werden, verfügen über muslimische Bevölkerungsmehrheiten und definieren sich selbst als muslimisch“, so Böss.
… Alles vom 10.12.2025 von Kolja Zydatiss bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/christenverfolgung_das_schweigen_der_c_parteien
.
Christenverfolgung: Das Schweigen der C-Parteien Von Kolja Zydatiss
https://www.novo-argumente.com/artikel/christenverfolgung_das_schweigen_der_c_parteien
.
Kolja Zydatiss ist ehrenamtlicher Redakteur beim Magazin Novo und gesellschaftspolitischer Sprecher des liberalen Debatteninstituts Freiblickinstitut. Er lebt in Berlin.
.
Einige Kommentare
Nirgends im Mainstream findet man etwas zu „Die zehntausenden ermordeten Christen in Nigeria und anderen Ländern“… Sam Lowry
.
Das Perfide an der Situation in Nigeria: die lokale Terrorabteilung des globalen Islam agiert natürlich mit der stillen Duldung bis lautstarken Approbation der muslimischen Regierung und all der stets friedlichen Muslime in Nigeria und anderswo. H.Lehrer
.
Die „christlichen“ Regenbogen-Institutionskirchen verbrüdern sich mit den Jesus- und Christen-Hassern und liefern sich ihnen aus. Unterwerfung ist das deutsche Wort für das arabische Wort Islam. Sie unterwerfen sich dem islamischen Extremfaschismus, weil ihnen der Jesus-Glaube nicht radikal und militant genug ist.
Vielen Dank, Herr Zydatiss, dass Sie sich des Themas annehmen. (Ich freue mich auch, Sie mal wieder bei achgut anzutreffen!) Von den C-Parteien kann man dergleichen nicht erwarten, weil es dort keine „Glaubensgeschwister“ der gejagten und niedergemetzelten Christen in Nigeria und anderswo gibt. In diesen Parteien gibt es schon lange keinen Christusglauben mehr; sie tragen das C in ihrem Namen zu Unrecht; sie begehen Identitätstäuschung.
Die Organisation Open Doors veröffentlicht auf ihrer Website regelmäßig Informationen über die Christenverfolgung in aller Welt: opendoors.de / Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex.
Weltweit sind 380 Millionen Christen in 78 Ländern der Welt der Verfolgung ausgesetzt sind. In der Rangliste von 1 bis 10 steht Nordkorea auf Platz 1, Nigeria auf Platz 7, Afghanistan auf Platz 10. Open Doors informiert auch über „Einzelschicksale“, die mehr als nur „betroffen“ machen.
Die große Mehrheit der 50 Länder mit der stärksten Verfolgung von Christen ist islamisch. Nordkorea, China, Kuba, Kolumbien und Vietnam sind atheistisch.
Christenverfolgung mit subtileren und auch weniger subtilen Ausprägungen findet zudem täglich und zunehmend mitten im ehemals christlichen Abendland statt.
Davon kriegen nur die Christen etwas mit, denen Maulkörbe umgehängt werden und die auf vielfältige andere Weise im Glaubensleben behindert werden. Sonst interessiert es keinen.
Stumme Gebete vor einer Abtreibungsklinik gelten als Hassverbrechen ebenso wie Widerstand gegen die Queer-Ideologie. … Ilona Grimm
.
Die C-Parteien schweigen nicht nur beim Massenmord an Christen in Nigeria, nein, sie verschweigen und vertuschen auch Morde, Gruppenvergewaltigungen, Vergewaltigungen, Raub und Diebstahl die von Korangläubigen in ihrem eigenen Land begangen werden . .. Manfred
.
hi, die meisten deutschen „Christen“ glauben an das Klima, weil sie ihre Kinderangst vor Blitz & Donner mittlerweile kindisch finden. Dafür fürchten sie die Erderhitzung als Ersatz der Hölle (Dumme auch den Meeresspiegelanstieg als Ersatz der Sintflut). Das zeigt ihre irdische Gesinnung, die ihr praktizierter Regenbogen nach sich zieht, dem überirdisch andernfalls die Hölle folgte. Ein woanders praktizierter echter Glaube interessiert sie nicht. Wilfried Cremer
Ende Kommentare

https://www.opendoors.de/christenverfolgung

 

Leos Vatikan: Islamappeasement und Verrat an den Christen Nigerias
In seiner Rede anlässlich des Berichts zur Religionsfreiheit von „Kirche in Not“ erklärte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, die Gewalt gegen Christen in Nigeria sei „kein religiöser Konflikt [von Muslimen gegen Christen], sondern vielmehr ein sozialer, zum Beispiel zwischen Viehzüchtern und Bauern.“

Erzbischof Carlo Maria Viganò war nicht nur Nuntius des Vatikan in den USA, sondern übte dieses Amt von 1992 bis 1998 auch in Nigeria aus. Er findet harte Worte zu den Aussagen des Kardinalstaatssekretärs:
Verfolgung von Katholiken, die den Märtyrertod sterben
Ich bin mir des Leidens und der Verfolgung der nigerianischen Katholiken sehr bewusst und trage es jeden Tag im Herzen, da ich von 1992 bis 1998 sechs Jahre lang als Apostolischer Nuntius in Nigeria gelebt habe. Die beschämenden Worte von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zum angeblichen „sozialen Konflikt“ in Nigeria verdrehen die Realität einer grausamen und völkermörderischen Verfolgung von Katholiken, die den Märtyrertod sterben, während Rom von Synodalität und Inklusivität schwadroniert.

Während die Hierarchie offen Partei für die Islamisierung des christlichen Europas ergreift und es wagt, die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanischen Konzils als „Menschenrecht“ zu bezeichnen, legen Tausende von Gläubigen weiterhin heldenhaft Zeugnis für das Evangelium Christi ab, und ihr Blut schreit zum Himmel nach Rache.
Nein, Eure Eminenz: Nigerianische Katholiken werden aus Hass auf den Glauben, den sie bekennen, von Muslimen und aus Gehorsam gegenüber dem Koran getötet. Von denselben Muslimen, die mit Ihrer feigen und kurtisanischen Komplizenschaft Ihre Kirchen in Moscheen verwandeln und die bald Regierungen stürzen werden, um den „Ungläubigen“ die Scharia aufzuzwingen.
… Alles vom 22.10.2025 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/10/22/leos-vatikan-islamappeasement-und-verrat-an-den-christen-nigerias/.
.

Wahlen in Nigeria am 25.2.2023 – Oppositionskandidat Peter Obi betrogen?

Bei den Wahlen vom 25.2.2023 in Nigeria wurde der christliche Kandidat Peter Obi von den Sozialdemokraten durch offensichtlichen Wahlbetrug um den Sieg gebracht gegen den muslimischen Bola Tinubu von“All Progressives Congress“ (APC). Seither nimmt die Verfolgung von Christen in dem mit Abstand bevölkerungsreichsten Staat Afrikas weiter zu .


Nigerias Oppositionskandidat Peter Obi (2. v. r.): Die Opposition kritisiert die „Scheinwahl“, Obi sieht sich als Wahlsieger und will vor Gericht ziehen
.
Steht Nigeria vor einem Völkermord? Land an der Schwelle
Die Bundesrepublik Nigeria, das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas, hat fast 93 Millionen Wahlberechtigte. Bei der Wahl am 25. Februar wurde ein Nachfolger für den bisherigen Präsidenten Muhammadu Buhari gesucht, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte. Zugleich wurden auch beide Kammern des Parlaments neu gewählt.
Das Ergebnis liest sich glatt, obschon von einigen Problemen berichtet wurde, die aber in der offiziellen Berichterstattung eher überschaubar klangen. Die APC-Partei, die sich selbst als „sozialdemokratisch“ bezeichnet, hatte Bola Tinubu, den einflussreichen Ex-Gouverneur der Megametropole Lagos, ins Rennen geschickt. Auf ihn entfielen, so die offizielle Zählung, 8.794.726 Stimmen, und die Wahlbehörde erklärte ihn zum Sieger der Präsidentschaftswahl.
Das Kürzel APC steht für „All Progressives Congress“. Und hier taucht bereits die erste Frage auf. Gibt es nicht auch eine Labour Party in Nigeria – also das, was klassisch übersetzt „Sozialdemokratie“ bedeutet, eine Gewerkschaftspartei? Ja, durchaus, und ihr Kandidat bei den aktuellen Wahlen war der 61-jährige Peter Obi, ein politischer Quereinsteiger, der vor allem bei den jungen Wählern extrem gut ankam.
Was aber ist dann unter dem „Progress“ der „All Progressives“ in der APC zu verstehen? Die Antwort ist ernüchternd: Es bedeutet Islamisierung. Denn die APC ist eine Partei, die sich zuvörderst als Vertreterin des politischen Islam sieht, und dort ist der Begriff „Fortschritt“ ein Synonym für Islamisierung – während im Gegensatz dazu nach dieser Terminologie eine „Region des Krieges“ eine ist, in der sich die Menschen anders und vielleicht einfach nur „frei“ orientieren. In der sie eben nicht der streng islamischen Scharia folgen wollen – das wird in Europa immer noch zu wenig beachtet, teils aus Unwissen, teils aufgrund ideologischer Scheuklappen.
Zum Wahlsieg von Tinubu, dem Kandidaten des politischen Islam, also des APC, gehörte auch die eher komplizierte Klausel, dass er mindestens 25 Prozent der Stimmen in zwei Dritteln der 36 nigerianischen Bundesstaaten erhalten musste. Auch diese Voraussetzung ist laut Wahlkommission erfüllt worden. Doch Atiku Abubakar von der Peoples Democratic Party (PDP) erhielt 6.984.520 Stimmen und damit den zweiten Platz, Peter Obi von der Labour Party wurde mit 6.101.533 Stimmen Drittplatzierter, Rabiu Kwankwaso von der NNPP kam auf 1.496.687 Stimmen – Tinubu konnte also nur eine relative Mehrheit für sich verbuchen, und das bei einer Wahlbeteiligung von gerade einmal 25 Prozent. Die APC, PDP und Labour eroberten jeweils zwölf, die NNPP gewann einen Bundestaat. Das sind weder klare Verhältnisse noch stabile Mehrheiten.
„Wahlbetrug in großem Ausmaß“
Eine kundige Berichterstattung über diesen unklaren Ausgang und vor allem über die Umfirmierung einer radikal religiös eingestellten Partei war in Europa nicht zu vernehmen. Immerhin, das ZDF zum Beispiel berichtete von „Spannungen bei Stimmauszählung“. Das klingt ein wenig nach Euphemismus, und das war es auch. Ansonsten übernahmen verschiedene große Medien kritiklos das irreführende Attribut „sozialdemokratisch“ für den stramm islamisch orientierten APC, und zugleich rückte damit die eigentliche sozialdemokratische Kraft in Nigeria, die Labour Party nämlich, ins Abseits.
Das passt ins Bild. Denn im Krisenstaat Nigeria tobt einer der härtesten Binnenkriege gegen Christen weltweit. Nachzulesen ist das bei allen Menschenrechtsorganisationen, am deutlichsten bei Open Doors, wo das 220-Millionen-Einwohnerland im Weltverfolgungsindex einen schlimmen sechsten Platz besetzt – vor traditionell extrem christenfeindlichen Staaten wie Iran, Afghanistan und Pakistan.
Wie passt das alles nun zu den Berichten über eine eher weniger spektakuläre Wahl in Nigeria? Gar nicht! Ein Nigerianer, der im sicheren Deutschland lebt, meldet sich nun warnend zu Wort – es nicht irgendwer, sondern der aus dem Süden Nigerias stammende Dr. Franklyne Ogbunwezeh, der bei der in der Schweiz ansässigen Christian Solidarity International (CSI) für die Prävention von Völkermord – vor allem, aber nicht nur – an Christen zuständig ist. Wie sieht er diese Abstimmung über die Präsidentschaft?
„Es war leider Wahlbetrug in großem Ausmaß im Spiel“, sagt Ogbunwezeh, und er ist erstaunt, wie offensichtlich dies durch die Independent National Electoral Commission, kurz INEC, organisiert wurde: „Die INEC hatte angekündigt, flächendeckend eine elektronische Stimmenzählmaschine zu nutzen. Diese Maschine wurde auch genutzt, aber für die anderen Abstimmungen des Tages, die Präsidentenwahl fand ja gleichzeitig mit den Parlamentswahlen statt. Merkwürdigerweise wurden die Stimmabgaben für die Präsidentenwahl weder dokumentiert noch transparent dargestellt.“

Abstimmung von nackter Gewalt überschattet
Die beiden großen nigerianischen Oppositionsparteien bestätigen diese Sicht. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Lagos erklärten Labour-Party und Peoples Demokratic Party (PDP) die komplette Wahl für unrechtmäßig. Der Labour-Parteivorsitzende, Julius Abure, bezeichnete die „gesamte Wahl“ als „unwiederbringlich kompromittiert“. Die Deutsche Welle zitierte ihn mit einer deutlichen Forderung: „Wir verlangen, dass diese Scheinwahl sofort abgebrochen wird!“ Der nigerianische Labour-Chef forderte eine Neuansetzung der kompletten Präsidentschaftswahl. Kandidat Peter Obi, der sich als Wahlgewinner sieht, will gerichtlich eine Bestätigung des Sieges einklagen.


Bliebe noch die Frage nach der Religion, denn hierzulande wird vielfach eher ein Konflikt zwischen sesshaften Bauern und nomadischen Hirten gesehen, wobei – sozusagen durch einen historischen Zufall – die Bauern, die umgebracht werden, christlich und die angreifenden Hirten, die Fulani, moslemisch sind. Stimmt das mit diesem Zufall?
Ogbunwezeh schüttelt energisch den Kopf: „Der Religionsaspekt ist klar zu sehen. Der gewählte Präsident hat ein ‘Moslem-Ticket’, in Nigeria wird das ganz offen so genannt. Niemand im Land glaubt, dass er ehrlich gewonnen hat, aber moslemische Kreise sagen nichts.“ Und die Christen? „Sie glauben dem neuen Präsidenten nicht, dass er auch ihr Präsident sein möchte. Sie befürchten vielmehr, dass Schlimmes bevorsteht.“
… Alles vom 6.4.2023 bitte lesen au
https://www.corrigenda.online/politik/ein-land-der-schwelle