Krieg ist das Schlimmste

Krieg ist das unvorstellbar Schlimmste. Die vielen hier lebenden Ukrainer und Iraner erinnern uns daran. Frieden, nur Frieden, das wünschen sich alle – Zufall? – mit denen ich sprach: Aus Charkow, Odessa, einem Dorf am Asowschen Meer, usw. Unter ukrainischer oder russischer Flagge – egal, nur in Frieden leben und arbeiten können. Wie mag Wadephul’s Statement „Russland wird immer unser Feind sein“ in ihren Ohren wohl klingen: kriegerisch oder einfach nur dumm?
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Anders die Iraner. Über 250.000 demonstrierten am Rand der Sicherheitskonferenz am 15.2.2026 in München für ein Ende des von links wie rechts verhassten Mullah-Regimes.

Iran-Demo in München 15.2.2026 250.000 für Demokratie

Die Züge von Frankfurt, Mailand wie Wien nach München waren überfüllt, allein das persische Farsi war zu hören. Nach den Protesten im Iran mit über 30.000 Toten sind sie überzeugt: Ohne die Hilfe von außen, also dem Militäreinsatz der USA und Israel ,werden sie die islamistische Herrschaft nicht los – das heißt Krieg. Die Angst davor spürt man.
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Ukraine wie Iran mahnen uns: Für jeden Tag ohne Krieg hierzulande muß man dankbar sein. Den Frieden bewahren – auch den Inneren Frieden in Deutschland – ist Pflicht eines jeden Bürgers.
22.2.2026
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Ende von Beitrag „Krieg ist das Schlimmste“
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Beginn von Anlagen (1) –
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(1) Iran – Wer zuckt zuerst?
Es liegt Pulverdampf in der Luft – und die Gemengelage ist einigermaßen verrückt.
Die USA sind, je nachdem, von wo aus man misst, etwa 11.000 Kilometer vom Iran entfernt, und drohen dem Iran mit Krieg (schlimme Dinge!), sollte er in den so genannten „Verhandlungen“ nicht den Forderungen der USA nachgeben. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, umstellen die USA den Iran mit ihren Streitkräften.
Der Iran, der nicht anders kann, als sich von den USA bedroht zu fühlen, droht damit, im Falle eines US-Angriffs die Straße von Hormus zu blockieren und mit allem, was er hat, auf die umliegenden US-Stützpunkte und Israel zu feuern.
Die große Unbekannte ist die tatsächliche Stärke des iranischen Raketen-Arsenals.
Was die USA an Militärgerät aufgefahren haben und noch weiter auffahren werden, lässt sich einigermaßen abzählen, was damit angerichtet werden kann, lässt sich einigermaßen ausrechnen. Jedenfalls sind die Analysten beider Seiten dazu in der Lage.
Worüber der Iran verfügt ist nur dem Iran bekannt.

Welchen Nutzen sich Trump von einem Militärschlag gegen den Iran verspricht, kann ich nicht abschätzen. Ich gehe davon aus, dass ein Waffengang gegen den Iran keinesfalls schnell beendet werden kann, dass er aber von Beginn an auch hohe Verluste des US-Militärs mit sich bringen wird, die in der Bevölkerung ein neues „Vietnam-Trauma“ auslösen könnten. Vom Welt-Öl-Schock, den die Sperrung der Straße von Hormus auslösen wird, ganz zu schweigen.
Von daher glaube ich nicht, dass Trump dieses Risiko tatsächlich eingehen wird. Er hat hoch gepokert, höher als je zu vor in seiner Präsidentschaft, und er zielt darauf ab, dass es doch noch zu einem Deal kommen wird. Der Iran dürfte dabei sogar eher gewinnen, weil man in Persien eben auch zu pokern weiß. Wenn Trump nicht nachgibt, muss er angreifen – und das kann er sich nach meinem Dafürhalten nicht leisten.
… Alles vom 21.2.2026 bitte lesen auf
https://egon-w-kreutzer.de/iran-wer-zuckt-zuerst

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