Maske

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Gesichtsmasken zur Coronakrise – selbstgemacht im April 2020

 

   Maske macht Angst
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Dr. Gunter Frank: Gegen Inkompetenz nutzt sachliches Dagegenhalten
Manche Leser merken bei meinen Beiträgen an, dass diese zu lang und damit schwer zu lesen sind, manche wiederum finden die Fülle von Information und Aspekten gut. Ich versuche mich kurz zu fassen, was zugegebenermaßen nicht immer gelingt. Im Zweifel geht es im Moment vor allem um breite Information, weil sie in den etablierten Medien einfach fast nur noch einseitig in Form von Panikmache vorkommt. Wenn es nur um meine Deutung der aktuellen Corona-Krise ginge, könnte ich dies in fünf Sätzen ausdrücken. Aber ohne Anspruch, die einzig richtige zu sein. Deswegen möchte ich Ihnen die Chance geben, eine eigene Deutung zu finden aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen (wenngleich ich mir manchmal Klartext nicht verkneifen kann). Deswegen die Länge. Ich bitte auch zu bedenken, dass dies irgendwo zwischen Sprechstunde und Einschlafen erfolgt, also nebenberuflich. Wäre die Zeit grenzenlos, wären noch tiefergehende Analysen möglich. Ich finde jedoch, dass das, was man in wenigen Stunden recherchieren kann, völlig ausreicht, um das Irrationale der jetzigen Situation deutlich zu machen.

Auch meinen einige Leser, das Ganze sei prinzipiell verlorene Liebesmüh, da die, die es lesen müssten, dies eh nicht tun würden. Das stimmt wahrscheinlich, aber ich bin nun mal Optimist und möchte diesen Fatalismus nicht teilen. Sicher bewirken Berichte wie die meinen kurzfristig wenig. Aber seien Sie gewiss, die Wenigsten, die für den Murks des aktuellen Krisenmanagements verantwortlich sind, sind bösartige, totalitäre Schweinehunde. Vielmehr sitzen sie, aus Gründen, wie ich sie in meinem Moralismus-Beitrag beschrieben habe, https://www.achgut.com/artikel/corona_macht_symbolpolitik_im_zeitraffer_ueberpruefbar in Bezug auf ihre Qualifikation einfach am falschen Platz.
Sie sind komplett überfordert. Ich bekomme so viele ganz hervorragende Rückmeldungen zu meinen Berichten mit eindrücklichen Schilderungen von Kollegen aus Ämtern und Ministerien, die diese Inkompetenz und die Feigheit ihrer obersten Vorgesetzen eindrucksvoll schildern. Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen mit Teilnehmern aus Talkshows und Hintergrundgesprächen. Der Fall Stephan Kohn
https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papierl_wie_das_innenministerium_das_risiko_heraufbeschwor
steht exemplarisch für die Unfähigkeit und Feigheit der Vorgesetzten eines gesamten Ministeriums.
Das bedeutet: dranbleiben. Nicht in die eigene Panik-Frustrations-Falle laufen. Wir leben in einer Demokratie, und wir haben eine leistungsfähige Justiz, wenn auch zu häufig mit Schlagseite. Doch die vielen juristischen Rücknahmen von Corona-Maßnahmen stimmen hoffnungsvoll, sind sie doch eine Ohrfeige für die Politik. Auch werden die Klagen gegen Facebook von Achgut stets gewonnen, dank Joachim Steinhöfel und den finanziellen Unterstützern.
Gegen Inkompetenz wird sich sachliches Dagegenhalten, wo immer man ist, langfristig auszahlen. Corona bietet eine große Chance für einen allgemeinen Stimmungsumschwung, weg von Moralismus hin zu Vernunft. Ich wage mich mal vor: Spätestens im Frühjahr werden die meisten das Panik-Inkompetenz-Corona-Krisenmanagement am eigenen Leib spüren, finanziell und psychologisch. Sie werden zunehmend fragen, wozu eigentlich. Dann wird die Bereitschaft, die wirklichen Zahlen endlich wahrzunehmen, deutlich zunehmen. Die Mühlen der Demokratie mahlen langsam, aber sie mahlen.
… Alles vom 10.11.2020 von Dr. Gunter Frank bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/wo_ist_die_grippe_geblieben

 

Kritischer Aichacher Gesundheitsamtschef wird versetzt
Mit kritischen Tweets zu den bayerischen Corona-Maßnahmen hat der Chef des Aichacher Gesundheitsamtes, Friedrich Pürner, immer wieder für Aufsehen gesorgt. Jetzt wird er versetzt – wegen seiner Erfahrung, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Insbesondere den Nutzen von Alltagsmasken hatte Dr. Friedrich Pürner, der bisherige Chef des Aichacher Gesundheitsamtes, immer wieder bezweifelt. Seine mitunter kritischen Kommentare zu den Corona-Maßnahmen des Freistaats hat Pürner auf Twitter verbreitet. Am Montag, 9.11., wird Pürner an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) „abgeordnet“. Das teilte die Regierung von Schwaben mit.
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Pürner sagt, er sei weder Impfgegner, noch rechtsradikal. Er wolle nur seine fachliche Meinung äußern, auch als bayerischer Beamter. Intern kritisiere er einzelne Maßnahmen, die er fachlich unbegründet findet. „Remonstrieren“ heißt das im Beamtenrecht.
… Alles vom 4.11.2020 bitte lesen auf
https://www.br.de/nachrichten/bayern/kritischer-aichacher-gesundheitsamtschef-wird-ans-lgl-entsandt,SFHUT1M
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Offener Brief von Ärzten und Wissenschaftlern an die Bayerische Staatsregierung (6.11.2020)

Er kritisierte öffentlich Söders Corona-Politik: Gesundheitsamt-Chef wird strafversetzt
„Auch wenn ich meine Beamten-Karriere auf Spiel setze“ – Friedrich Pürner, Epidemiologe und Leiter eines bayrischen Gesundheitsamts, spricht Klartext – und wird jetzt deswegen versetzt.
Update vom 4. November, 08.10 Uhr: Friedrich Pürner, Leiter eines bayrischen Gesundheitsamts, hat in mehreren Interviews die Corona-Strategie der Staatsregierung in Bayern kritisiert und wurde strafversetzt. Nun äußert er sich exklusiv gegenüber unserer Redaktion: „Ich weiß nicht, was man gegen mich in der Hand hat“, sagte er dem Münchner Merkur.

Das Interview vom 19. Oktober lesen Sie in voller Länge hier:
Seit Corona die Welt beschäftigt, hat Dr. Friedrich Pürner (53) mehr als 500 Überstunden angehäuft. Der Facharzt und Epidemiologe leitet das Gesundheitsamt Aichach-Friedberg. Die Fragen und Sorgen der Bürger werden immer mehr. Der bayerische Beamte sieht viele Maßnahmen der Staatsregierung kritisch und versucht, Ängsten entgegenzusteuern.
Mit steigenden Fallzahlen steigt doch auch der Druck zum Handeln?
Pürner: „Ja, die Zahlen steigen. Aber wir rechnen nur mit der Summe der positiv Getesteten, über die Erkrankten wissen wir nichts. Würde die Zahl der Schwerkranken signifikant steigen, müssten wir etwas unternehmen. Aber gehandelt wird derzeit nur, weil wir lediglich positive Befunde haben. Entscheidend für uns Epidemiologen ist: Wie krankmachend ist eine Erkrankung?“ ….
Verstehen Sie die Angst der Menschen?
Pürner: „Ich verstehe sie. Hier wird eine Ur-Angst geweckt, die Ur-Angst vor Krankheit, Siechtum und Tod. Wir haben einen unsichtbaren Gegner. Aufgabe der Politik wäre es: Ängste nehmen, nicht Panik schüren. Das Gegenteil ist der Fall: Wir haben Panik-Stimmung. Ich arbeite an der Basis, wir erleben es, dass Bürger aus Angst betteln, in Quarantäne geschickt zu werden. Bei den Leuten entsteht – durch die ständige Überdramatisierung und den Alarmismus – ein Erschöpfungszustand. So verspielt man Vertrauen. Auch Kinder bleiben auf der Strecke.“ ...
Sie sehen die Maskenpflicht an Schulen kritisch. Warum?
Pürner: „Von Maskenpflicht an Schulen und Kitas halte ich fachlich nichts. Es gibt dazu auch keinen evidenzbasierten Beleg zur Wirksamkeit. Kinder nehmen wenig am Infektionsgeschehen teil. Wenn wir infizierte Schüler finden, sind die Symptome minimal. Generell ist die Schutzwirkung von Community-Masken, wie sie die Mehrheit trägt, nicht nachgewiesen. Mit den Community-Masken hat man ein Mittel erfunden, das nicht mehr ist als ein Symbol der Solidarität.“
… Alles vom 4.11.2020 bitte lesen auf
https://www.merkur.de/bayern/corona-bayern-markus-soeder-kritik-friedrich-puerner-gesundheitsamt-strategie-strafe-beamter-zr-13922061.html
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Solidarisierung mit strafversetztem Dr. Pürner
Ärzte und Wissenschaftler solidarisieren sich mit dem strafversetzten Dr. Friedrich Pürner, dem nunmehr ehemaligen Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg bei Augsburg. Wegen seiner sachlich-fachlichen Kritik an der deutschen und bayerischen Corona-Politik musste Dr. Pürner sein Amt verlassen.
… Alles vom 11.11.2020 bitte  lesen auf https://www.achgut.com/artikel/eines_freiheitlich_demokratischen_staates_unwuerdig

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Dr. Thomas Külken: Wissenschaft, Lehrer und Maske
Rede Querdenken-Demo am 24.10.2020 in Freiburg
Liebe Mitdenkende,
Wir leben, so lautet die Diagnose des Journalisten und Publizisten Peter Scholl-Latour, in einem Zeitalter der Massenverblödung, und namentlich der medialen Massenverblödung. Diese Verblödung wird systematisch erzeugt, indem man das Interesse der Leute künstlich auf bestimmte Themen lenkt, auf möglichst leicht mit Angst zu besetzende Themen lenkt und dann zu diesen Themen ganz bestimmte, unwahre Behauptungen verbreitet. Zum Zwecke der Verblödung müssen diese Behauptungen so dreist präsentiert werden, dass sie als das Selbstverständlichste von der Welt erscheinen und wie über jeden Zweifel erhaben; und vor allem müssen sie bei jeder sich bietenden oder gezielt herbei-gelogenen Gelegenheit gebetsmühlenartig wiederholt werden. Alles muss so einfach und so restlos plausibel klingen, dass für jeden klar ist: wer das in Zweifel zieht, kann nur ein Vollidiot oder ein Betrüger sein.
Mit diesem Gebetsmühlen-Trick wird in den Menschen das individuelle Bewusstsein eingetrübt. Dieses neuzeitliche individuelle Bewusstsein ist die kritische Instanz, die gewissenhaft alles hinterfragt, die vor allem auch die eigene Meinung hinterfragt und die die Grundlage der modernen Wissenschaftlichkeit darstellt.
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Wissenschaft
Diese Wissenschaftlichkeit beschrieb Karl Jaspers 1945 – anlässlich der Wieder-Eröffnung der Heidelberger Universität – folgendermaßen: „Wissenschaftlichkeit, das heißt zu wissen, was man weiß, und was man nicht weiß; unwissenschaftlich ist das dogmatische Wissen. Wissenschaftlich sein, das heißt, mit den Gründen zu wissen; unwissenschaftlich ist das Hinnehmen fertiger Meinungen. Wissenschaftlich ist das Wissen mit dem Bewusstsein von den jeweils bestimmten Grenzen des Wissens; unwissenschaftlich ist alles Totalwissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. Wissenschaftlich ist grenzenlose Kritik und Selbstkritik, das vorantreibende Infrage-Stellen; unwissenschaftlich ist die Besorgnis, der Zweifel könnte lähmen. Wissenschaftlich ist der methodische Gang, der Schritt für Schritt auf dem Boden der Erfahrung zur Entscheidung dringt; unwissenschaftlich ist das Spiel vielfacher Meinungen und Möglichkeiten und das Raunen.“
Dieses „Spiel vielfacher Meinungen und Möglichkeiten und das Raunen“, das ist genau das, was wir seit Jahresbeginn von Politik und Medien präsentiert bekommen. Von der Aussage „Corona ist ein harmloser Schnupfen“ bis zu der Feststellung „in Deutschland werden Hunderttausende sterben“, von „Kinder sind Virenschleudern“ bis „Kinder spielen epidemiologisch keine Rolle “ war aus ein und denselben Mündern alles zu hören, und willkürlich durchsetzt mit einer Fülle von dahingeraunten Floskeln wie „vielleicht“, „wahrschein-lich“, „könnte“, „würde“ oder „möglicherweise“…
Jaspers hielt seine Rede nach dem Zusammenbruch des national-sozialistischen Willkür-Regimes. Wir werden solche Reden zu halten haben nach dem Zusammenbruch des momentan herrschenden medizinal-sozialistischen Willkür-Regimes.
Diesem Regime ist es gelungen, mit dem Gebetsmühlen-Trick das individuelle Bewusstsein massenhaft herab zu lähmen – oder, wie die Psychologen sagen, in Hypnose zu versetzen.
Unter dieser Hypnose ist der einzelne Mensch wie vereinnahmt von einem kollektiven Bewusstsein und bezieht seine Sicherheit aus Phrasen, aus Konventionen und aus der Routine einer von Experten entworfenen Normalität. Was Scholl-Latour als Verblödung und was die Psychologen als Hypnose bezeichnen, das ist im Kern die Auslöschung des individuellen Bewusstseins, des zur Kritik und vor allem zur Selbstkritik fähigen Bewusstseins. Und die medial und an den Schulen und Hochschulen vorangetriebene Massenverblödung ist letzten Endes ein Krieg – ein Krieg gegen das individuelle Bewusstsein, ein Krieg gegen das eigentlich Menschliche im Menschen.
Die persönliche Treue zur Wahrheit und zur Wirklichkeit ist das einzige Mittel, um in diesem Krieg zu bestehen. Diese Treue bis in das eigene Handeln zu tragen, dazu beschwört uns Martin Luther King, wenn er sagt: „Fürchte dich nie, nie, niemals davor, das zu tun, was richtig ist, speziell dann, wenn das Wohl eines Menschen oder eines Tieres auf dem Spiel steht. Die Strafe der Gesellschaft ist nichts – verglichen mit den Wunden, die wir unserer Seele zufügen, wenn wir wegschauen.“
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Lehrer
Schauen wir hin, auch wenn es weh tut! Ich habe in dieser Woche an drei Tagen die Aktion „Klartext vor dem Schultor“ durchgeführt. Ich habe verschiedene Erwachsene angesprochen, in der Hauptsache „Lehrkörper“. Auf meinen Hinweis, dass in den Schulen derzeit Kinder misshandelt werden, weil der Masken-zwang Nötigung und Körperverletzung bedeutet, reagierten sie durch die Bank ungehalten. Und die meisten bellten mir im Weggehen noch zu: „Fremdschutz geht vor Eigenschutz!“
Danke, liebe Lehrerinnen und Lehrer, für dieses Stichwort: „Fremdschutz geht vor Eigenschutz!“ Ein Pfarrer, den man einmal darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er sich selbst an das, was er predigt, gar nicht hält, er wusste zu erwidern, dass ein Wegweiser ja schließlich auch nicht in die Richtung gehe, in die er zeigt. Zu solchen Wegweisern sind die deutschen Schulmeister geworden.
„Fremdschutz geht vor Eigenschutz“ ist euer Schlachtruf? Dann mal los! Dann stellt doch endlich mal den Schutz Eurer Schutzbefohlenen über euren Eigenschutz! Was seid ihr denn für Leute, dass ihr – mit nur ganz wenigen Ausnahmen – euren Eigenschutz dermaßen aggressiv und erbarmungslos über den Kinderschutz stellt? Ich kenne keine Berufsgruppe, die seit Monaten so versessen mit ihrer Selbstrettung beschäftigt ist und mit ihrem Gesundheitsegoismus wie die eure.
Ich verachte Euch nicht als Menschen. Aber ich verachte zutiefst Euren armseligen Egoismus und Euer gotterbärmliches Winseln und Betteln darum, dass die Kinder möglichst lange vor Euch weggesperrt werden – oder dass sie zumindest ihre ekelhaften und gemeingefährlichen Rotznasen und ihre todbringenden Spuckfressen hygienisch zu verpacken haben und sich von euch fern zu halten haben. Ich verachte die arrogante Ignoranz und Brutalität, mit der Ihr den Kindern und Jugendlichen das ganztägige Maskentragen aufnötigt. Und ich verachte die zum Himmel stinkende Selbstzufriedenheit, mit der Ihr dabei zu Werke geht. Kinder in Eure Schulen zu schicken, ist momentan nichts anderes als ein Akt der Kindeswohlgefährdung!
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Maske
Schauen wir hin! In der sozialen Realität ist die Maske das neue Parteiabzeichen, das Abzeichen der M-SED, der Medizinal-Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Schon die Kinder werden dazu gezwungen, dieses Abzeichen zu tragen und sich auf die Partei einzuschwören. Die Maske gehört zu den perfiden Waffen, die im Krieg gegen das individuelle Bewusstsein zum Einsatz kommen. – Aber nicht nur das Tragen der Maske greift das Bewusstsein an, sondern insbesondere auch der Anblick der maskierten Menschen.
Mir persönlich jedenfalls machte und macht der Anblick maskierter Menschen weitaus mehr Not als das eigene Tragen dieses Merkellappens. Und lange fiel mir nichts Besseres ein, als wegzuschauen. Doch war mir klar, dass dieses Wegschauen nicht genügt. Dass dieses Wegschauen nicht heilsam ist. Dass dieses Wegschauen nicht frei macht – weder mich, noch den Anderen. – „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch zur Freiheit führen“, so heißt es.
Und mich bedrängte die Frage, ob ich nicht auch hier eine Wahrheit erkennen könnte, die mich zur Freiheit führt. – Das hat mich zunächst einmal veranlasst, mich mit dem Rätsel des menschlichen Antlitzes zu beschäftigen.
Das Gesicht eines jeden Menschen ist einmalig. Ein mir bekanntes Gesicht erkenne ich unter Milliarden von Gesichtern mit absoluter Sicherheit heraus. Denn das Gesicht ist der stärkste äußere Ausdruck der Individualität eines Menschen. Von einem neu gewählten Bürgermeister z.B. wird man ja in der Zeitung nicht seine Kniee oder seinen Rücken abbilden, sondern eben sein Gesicht… Ersetzt man aber einen wesentlichen Teil des Gesichtes durch diese kotzbeutelförmige Uniform, dann ist der Gesamteindruck des Gesichts entstellt und das Individuelle nicht mehr erkennbar. Das Individuelle wird momentan also nicht nur im Bewusstsein des Menschen ausgelöscht, sondern dazu noch in seiner äußeren Erscheinung!
So einmalig jedes Antlitz auch ist – wir finden in jedem Gesicht drei Haupt-Bereiche: die Stirn, die Augen und den Mund. Und Rudolf Steiner hat auf das Ausdrucks-Potenzial dieser drei Teile des menschlichen Antlitzes aufmerksam gemacht.
Die Stirn des Menschen kann zum Ausdruck des Staunens werden. Schon die alten Griechen haben betont, dass die Erkenntnis einer Sache nur dann fruchtbar werden kann, wenn wir zuvor über diese Sache intensiv gestaunt haben. Heute ist das Staunen ja zum Zwecke der Massenverblödung schon lange aufgegeben worden und wird den Kindern mit Fleiß abtrainiert.
Dann die Augen. Der Blick des Menschen kann immer mehr ein Ausdruck werden für die liebevolle Teilnahme, für das Mitfühlen mit allen Wesen. Schauen wir uns aber die Augen der maskierten Gesichter an: wir können ihren Blick nicht mehr deuten; sie scheinen zu stieren, zu starren; durch den Maulkorb bekommt der Blick etwas Tierisch-Angstvolles.
Und schließlich der maskierte Bereich: der von Ober- und Unterkiefer umschlossene Mund. Dieser Bereich kann immer mehr ein Ausdruck werden für Wahrhaftigkeit und Gewissenhaftigkeit. Und ausgerechnet dieser Bereich des Gesichts, wo wir etwas abfangen können davon, wie der vor uns stehende Mensch es mit der Wahrheit hält, wie der zu uns sprechende Mensch es mit der Wahrheit hält, dieser Bereich wird durch den Maulkorb kaschiert – und für unsere Wahrnehmung wird der Mensch zu so etwas wie einem missglückten Tier.
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Wenn Goethe sagt, «dass eigentlich nur in der Teilnahme das wahre Glück besteht», dann fasst er damit das Höchste zusammen, wozu das individuelle Bewusstsein sich aufschwingen kann: die liebevolle Teilnahme an allen Wesen – und vor allem an den Mitmenschen.
Und ich stelle fest: Der Anblick eines maskierten Menschen kränkt meinen Willen zur Anteilnahme; er beschämt meine Bereitschaft zur Anteilnahme! So, wie der Anblick eines Exhibitionisten unsere Gefühle kränkt und beschämt, so kränkt und beschämt uns in der entgegengesetzten Gefühls-Richtung der Anblick eines maskierten Menschen.
Wie kann ich mit dieser Kränkung fertig werden, ohne den Blick abzuwenden? Nur dadurch, dass ich schöpferisch würde. Ich müsste mir eine Wahrheit erschaffen, die noch nicht da ist, und die dennoch wahr und befreiend ist. Und da kam mir die folgende Idee. Und diese Idee stelle ich hier nur als einen Vorschlag hin; denn jeder kann natürlich auch auf andere Ideen kommen.
Wenn ich einen maskierten Menschen sehe (oder mich später wieder an ihn erinnere), dann realisiere ich zunächst den stereotyp-verblödeten Eindruck, den er auf mich macht. Dann aber kommt die Gegenbewegung: Ich stelle mir Flammen vor, die aus seinem Mund hervorbrechen, Flammen wie Worte, Worte wie Flammen – etwa die Worte „Ich bin Ich“. Und unter diesen Worten geht die Maske restlos in Flammen auf – und ein befreiter Mensch lächelt mir zu.
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24.10.2020, Dr. med Thomas Külken, Staufen, tkpr ät gmx.de
Redetext Querdenken-Kundgebung in Freiburg, Platz der Alten Synagoge
https://multipolar-magazin.de/artikel/corona-hypnose .

Medizinal-sozialistische Diktatur in Deutschland seit Corona 3/2020 (23.11.2020)