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- Ahmet Refii Dener: Irankrieg – And the loser is Germany (3.3.2026)
- Ähnlichkeiten: Islamische Republik Iran und 3. Reich (7.9.2025)
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„In Kriegen kämpfen nicht Völker gegeneinander, sondern Regierungen. Nicht der Iran wurde angegriffen, sondern das verbrecherische Mullah-Regime. Linke und rechte Kollektivisten stellen sich gerade offen auf die Seite der Mullahs und gegen Trump und Netanjahu.“ (Hadmut Danisch)
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Ahmet Refii Dener: Irankrieg – And the loser is Germany
Die Fluchtwelle aus dem Iran hat begonnen. Manche fliehen vor Krieg, manche vor Chaos, manche vor Rache. Für die Flüchtenden mag die Flucht Rettung sein. Für Deutschland wird sie zur nächsten Zerreißprobe. Denn was passiert, wenn sie hier ankommen?
Egal, wie es im Iran ausgehen wird – Deutschland wird verlieren. Nicht, weil es nicht helfen könnte. Sondern weil es sich selbst handlungsunfähig gemacht hat. Ein Land ohne Rückgrat, ohne strategische Klarheit, ohne moralische Konsistenz. Ein Land, dem weder die eigene Bevölkerung noch ernstzunehmende internationale Partner noch vertrauen. Mit einer einzigen Ausnahme: der Ukraine. Dort darf Deutschland Haltung simulieren. Überall sonst laviert es.
Deutschland steht auffällig oft auf der falschen Seite. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer politischen Kultur, die Moral mit Selbstgerechtigkeit verwechselt und Realpolitik mit Gesinnung ersetzt. Die Mehrheit der politischen Klasse denkt sozialistisch, handelt aber orientierungslos. Werte werden nicht verteidigt, sondern verwaltet. Und wer verwaltet, kann nicht führen.
Das personifizierte Beispiel dieser Linie ist Frank-Walter Steinmeier.
Er gratulierte den Mullahs zur „Revolution“, betrieb über Jahre Appeasement gegenüber dem iranischen Regime und half mit, den Atomdeal politisch zu flankieren. Er verneigte sich am Grab von Jassir Arafat, ehrte ihn mit Kranzniederlegung, als handle es sich um einen Staatsmann und nicht um einen Mann, der Terror politisch salonfähig machte. Er nannte Recep Tayyip Erdoğan, den offenen Unterstützer der Hamas, seinen „Freund“ – wenige Tage nachdem Erdoğan Israel öffentlich mit Hitler verglichen hatte. Steinmeier adelte die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin zur „großen Frau der Weltgeschichte“. Als Außenminister beschimpfte er Donald Trump als „Hassprediger“ und verweigerte ihm die Wahlgratulation, während er keinerlei Skrupel hatte, Erdoğan zu dessen „Wahlsieg“ zu beglückwünschen. Und dieser Mann ist bis heute das Staatsoberhaupt Deutschlands. Das ist keine Randnotiz. Das ist Programm.
Täter und Opfer sitzen plötzlich nebeneinander
Die Lage im Iran darf man sich nicht als ein isoliertes, inneriranisches Geschehen vorstellen. Die Folgen sind längst unterwegs. Seit Wochen herrscht an der türkischen Grenze rege Betriebsamkeit. Die Fluchtwelle hat begonnen. Manche fliehen vor Krieg, manche vor Chaos, manche vor Rache. Denn eines ist sicher: In islamischen Machtkämpfen gibt es keinen sanften Übergang. Wer gestern Teil des Systems war, ist morgen vogelfrei. Rache gehört zur politischen Kultur – als Genugtuung, als Machtdemonstration. Wer für die Mullahs einstand, wer öffentlich Loyalität zeigte, muss nun mit dem Schlimmsten rechnen. Sollte das Regime tatsächlich fallen, wird ein Großteil der militärischen und sicherheitsnahen Strukturen fliehen müssen. Wer bleibt, riskiert sein Leben. Lynchen wäre noch die mildere Variante.
Für die Flüchtenden mag die Flucht Rettung sein. Für Deutschland wird sie zur nächsten Zerreißprobe. Denn was passiert, wenn sie hier ankommen? Sie treffen auf jene, die sie aus dem Land gejagt haben: laizistische Iraner, Regimegegner, Exilanten. Genau wie bei Syrien importiert Deutschland einen inneren Konflikt und nennt das Humanität. Täter und Opfer sitzen plötzlich nebeneinander – alimentiert vom Jobcenter, betreut von einer Politik, die nicht unterscheiden will und nicht unterscheiden kann.
Die neuen Ankommenden werden jene Milieus verstärken, die ohnehin schon jede antiwestliche Parole bereitwillig skandieren. Die „Free Palestine“-Rufer, die Israelhasser, die ideologischen Mitläufer. Wieder steht Deutschland vor einer Entscheidung, die es nicht treffen will: Wer ist verfolgt – und wer nicht? Wer flieht vor Terror – und wer bringt ihn mit? Wie will ein Staat unterscheiden, der jahrzehntelang jedem Terrorregime, jedem Autokraten, jedem Islamisten die Hand gereicht hat?
Deutschland ist in dieser Frage nicht überfordert. Es ist kompromittiert. Moralisch entwaffnet durch die eigene Vergangenheit der Feigheit. Wer überall Verständnis zeigte, kann nirgends mehr Haltung zeigen. Wer ständig die falschen Freunde hatte, erkennt die falschen Feinde nicht mehr. Egal, wie es im Iran ausgeht: Deutschland hat schon verloren. Nicht an äußere Mächte. Sondern an sich selbst.
… Alles vom 3.3.2026 von Ahmet Refii Dener bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/irankrieg_and_the_loser_is_germany
Ahmet Refii Dener, Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite und bei Instagram.
https://www.facebook.com/ARD1881/
https://www.instagram.com/ahmetrefiidener/
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Ähnlichkeiten: Islamische Republik Iran und 3. Reich
Wenn man die Islamische Republik Iran und den nationalsozialistischen Staat nebeneinanderlegt, erkennt man mit Schrecken, wie ähnlich sie sind.
Beide bauten Parallelstrukturen auf.
Beide schufen Sondergerichte für politische Gegner.
Beide stellten paramilitärische Formationen neben die regulären Institutionen.
In Deutschland: SA, SS, Volksgerichtshof¹.
Im Iran: Revolutionsgarden (IRGC) und Basidsch-Miliz².
Die IRGC ist nicht nur ein militärischer Akteur, sondern eine transnationale Bedrohung, die systematisch Menschenrechte verletzt und terroristische Netzwerke unterstützt².
In beiden Fällen geht es um totale Kontrolle. Um einen Staat im Staat. Um Macht ohne Recht.
Und beide Regime tragen ein verlogenes Gewand.
Die Nationalsozialisten kamen mit dem Anspruch des Sozialismus³.
Doch dieser Sozialismus wurde mit einem nationalen, rassistischen Mäntelchen überzogen³.
Aus Solidarität wurde Ausgrenzung. Aus Gleichheit wurde Rassenwahn.
Ein ganzer Staat gegründet auf Täuschung – ein Gefängnis für die Menschen³.
Die Islamische Republik behauptet, eine Revolution der Entrechteten zu sein.
Sie spricht von Gerechtigkeit und Würde².
Doch auch hier wird das Versprechen in ein Mäntelchen gehüllt: das des religiösen Absolutismus².
Am Ende steht dasselbe Ergebnis: Folter. Hinrichtungen. Unterdrückung².
Der islamische Rechtsstaat ist ebenfalls ein Gefängnis, das Menschen kontrolliert, einschränkt und ihre Freiheit raubt².
Für Deutschland ist diese Erkenntnis besonders bitter.
Deutschland ist eine Kulturnation.
Es hat sich immer aus Vielfalt erneuert: Juden, Hugenotten, polnische Arbeiter – sie alle haben dieses Land geprägt⁴.
Und ausgerechnet hier entstand eine Ideologie, die diese Vielfalt verriet.
Die den Namen „Arier“ raubte³.
Die das Sonnenrad entstellte³, ein Symbol geistiger Weite, und es in ein Zeichen des Mordes verwandelte³.
Umso unverständlicher ist es, dass die Bundesrepublik Deutschland jahrzehntelang Beziehungen zu einem Regime pflegte, das strukturell einem totalitären System ähnelt².
Man klammerte sich an wirtschaftliche und geopolitische Interessen².
Man übersah, dass man einem Staat die Hand reicht, der die gleiche Logik der Gewalt aufgebaut hat – nur unter anderem Banner².
Und heute kommt das Schlimmste hinzu.
Die Propaganda der Islamischen Republik überschwemmt die Welt².
Sie macht Israel zum Aggressor².
Sie erklärt das Opfer zum Täter².
Währenddessen wird der offen ausgesprochene Vernichtungswille islamistischer Kräfte verharmlost².
Durch Schweigen. Durch Wegsehen².
Und manchmal durch indirekte Unterstützung².
Hier ist entscheidend: Dieser Vergleich richtet sich nicht gegen die Religion des Islams.
Er richtet sich gegen die Instrumentalisierung von Religion für totalitäre Herrschaft².
Gegen Staaten, die ihre Bürger unterdrücken und die internationale Gemeinschaft manipulieren².
Das ist die eigentliche Katastrophe:
Dass Deutschland, trotz seiner Geschichte, trotz des Schwurs „Nie wieder“, sich von der Propaganda eines totalitären Regimes einfangen lässt².
Und Gefahr läuft, erneut auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen².
Literaturverzeichnis
1. Evans, Richard J. Das Dritte Reich. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2008.
2. Bahrami, Pouya. Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – Eine transnationale Bedrohung. Libération e.V., Januar 2025. https://iranliberations.org/…/IRGC_Eine_transnationale…
3. Kershaw, Ian. Hitler: 1889–1936 Hubris. New York: W.W. Norton & Company, 2000.
4. Fehrenbach, Heide. Kultur und Vielfalt in Deutschland: Historische Perspektiven. Berlin: Springer, 2015.
7.9.2025, https://www.facebook.com/groups/355790764124209/posts/732962329740382/
https://iranliberations.org/Liberation/IRGC_Eine_transnationale_Bedrohung.pdf
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Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – Eine
transnationale Bedrohung
Warum die Bundesregierung die IRGC als terroristische Organisation einstufen muss?
Die Nutzung dieser Forschung ist mit Quellenangabe gestattet.
Pouya Bahrami
Libera on e.V.
E-Mail: Pouya.Bahrami@outlook.de
Januar 2025
https://iranliberations.org/Liberation/IRGC_Eine_transnationale_Bedrohung.pdf
