Ramadan Fastenzeit – Frieden

Gegen fürsorgliche Grußworte zum Ramadan wie z.B. von Innenministerin Nancy Faeser 2022 an die dem Islam verpflichteten Bürger ist nichts einzuwenden. Allein in der Einseitigkeit und damit Polarisierung liegt der Skandal: Kein Wort zum etwa zu liberalem Islam, Fastenzeit, Ostern von Faeser – das monierte sogar die FAZ.
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Leider hat man seither wenig gelernt, das einfache „weiter so“ gilt unverändert. Da in diesem Jahr die christliche Fastenzeit 18.2. – 4.4.2026 und der islamische Ramadan 17.2. – 19.3.2026 zeitlich zusammenfallen, ergeben sich noch mehr Berührungspunkte bzw. Anlässe zum Nachdenken als in den vorausgegangenen Jahren.
Wie dem auch sei: Es ist zu hoffen, daß mit dem Ramadan alles friedlich bleibt – im öffentlichen Raum, bei der Arbeit und vor allen Dingen in den Schulen.
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In Deutschland wächst der fundamentale Islam
Nun hat auch Freiburg seine Ramadan-Beleuchtung (1). Daß dabei mit DITIB und Milli Görus (IGMG) zwei dem Islamismus bzw. Politischen Islam vermutlich nahestehende Verbände involviert sind, ist kritisch zu sehen (2). So warnen Liberale Muslime wie Mouhanad Khorchide (Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster) und Seyran Ates (Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) eindringlich, mit der Werbung, Unterstützung und Anbiederung an den Ramadan einen Islam zu fördern, dessen Auslegung von Koran und Scharia mit dem Grundgesetz ganz und gar nicht kompatibel ist.
Zudem: „Jugendliche als eine Art Religionspolizei“ kontrollieren das Einhalten des Fastens (Khorchide). Ein „spürbarer Wandel in der Bedeutung von Religion unter Muslimen in Deutschland“ (Ates) macht sich im Stadtbild, bei der Integration wie auch bei Wahlen bemerkbar. Ein Wandel weg vom säkularen, liberalen bzw. Reform-Islam (Bassam Tibi), hin zum fundamentalen, patriarchalen, politischen bzw. strengen Islam.
„In Berlin sieht man mehr verschleierte Musliminnen als in Istanbul“ – wirkt Cemal Atatürk in Istanbul im Jahr 2026 mehr als  Immanuel Kant in Berlin?
Bei den Wahlen vom 29.5.2023 votierten 67,5 Prozent der Türken in Deutschland für Präsident Erdogan und damit für den Polit-Islam. Was Cem Özdemir scharf kritisierte: „Sie sind eine nicht zu überhörende Absage an unsere pluralistische Demokratie“ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/erdogan-feiern-deutschland-100.html .
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Anbiederung an Muslime wozu?
Die Bild-Zeitung rät in ihrem „Büro-Knigge für die Zeit des Ramadan“ unter anderem: „Während der Fastenzeit sollten Sie möglichst nicht vor Ihren muslimischen Kollegen am Schreibtisch essen … “ (5). Nun ja, derlei fast peinliche Nettigkeiten sprechen eigentlich Selbstverständliches an. Schließlich gibt  es ja nicht nur muslimische, sondern auch christliche Kollegen, die fasten wollen.
Frankfurt war die erste Stadt in Deutschland mit Ramadan-Festbeleuchtung (7), die als Zeichen für „Zusammenhalt“ und gar gegen „Antisemitismus“ gepriesen worden ist – von derlei Stimmen der Täter-Opfer-Umkehr ist heute zum Glück nichts mehr zu hören.
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Dezentral – den EINEN Islam gibt es nicht
Der Islam ist geprägt durch das Prinzip der Dezentralität. Darin liegt auch seine Stärke. Die verschiedenen Glaubensrichtungen weichen z.T. stark voneinander ab und sind sich nicht gerade freundlich gesinnt. Sunniten (die Sunna) als stärkste Richtung vor Schiiten (die Schia).
Der syrische Soziologieprofessor Bassam Tibi ist mit seinem Versuch, wenigstens die in Europa lebenden Muslime über einen Reform-Islam, Volksislam bzw. europäischen Islam zu einigen, vor Jahren kläglich (ihm wurden brutale Anschläge angedroht) gescheitert. Die Lehre ist: Deutsche Politiker müssen endlich mit den Vertretern des liberalen Islam (Seyran Ates, Mouhanad Khorchide , Abdel-Hakim Ourghi , Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour, usw,), die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, zusammenarbeiten.
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Susanne Schröter (8), em. Ethnologie-Professorin an der Uni Frankfurt, warnt seit Jahren, daß gerade in Deutschland „die Religion durch Vertreter des politischen Islam instrumentalisiert wird“. Sie bezeichnet die „Ramadan-Beleuchtung in der Fußgänger-Zone“ als „Schönwetter-Populismus“.
Die Islam-Konferenz muß in Deutschland dringend reaktiviert werden, und zwar mit allen Richtungen bzw. Gruppierungen des Islams.
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Ramadan-Beleuchtung fördert das Miteinander eher nicht
Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn will mit der Ramadan-Beleuchtung das „Miteinander“ fördern. Seine Aussage „Auf das Gegeneinander in der Welt antworten wir mit einem Miteinander“ klingt zwar gut, wer könnte ihr widersprechen, ist aber leider kaum mehr als Wunschdenken und wird womöglich mißlingen. Denn so wenig wie es den einen Islam gibt, gibt es den einen Ramadan. Aufgrund der Kooperation mit DITIB und IGMG wendet sich Horn mit den Sunniten indirekt – ob er will oder nicht – gegen Schiiten, Ahmadiyya, Aleviten, Jesiden und zahlreiche weitere Gruppierungen. Derzeit gehen Sunniten in Syrien gerade brutal gegen Aleviten vor – und in Freiburg leben viele Aleviten. Bestimmten Gruppierungen wird von anderen sogar abgesprochen, „richtige“ Muslime zu sein. Zudem spielt auch die Ethnie eine Rolle, so sind sich Türken und Araber, obwohl beide Sunniten, oftmals spinnefeind.
Im Grunde ist der Einsatz des Freiburger Oberbürgermeisters für die Ramadan-Beleuchtung zu begrüßen und sein guter Wille im Hinblick auf das friedliche Zusammenleben der Bürger zu honorieren – allein die Wirkung erscheint äußerst fraglich. OB Horn sollte auf Susanne Schröter, ehem. Ethnologie-Professorin an der Universität Frankfurt, hören, die die „Ramadan-Beleuchtung in der Fußgänger-Zone“ als „Schönwetter-Populismus“ bezeichnet, der „nur dem politischen Islam nutzt“. Susanne Schröter setzt sich während ihres langen Hochschullebens für ein friedliches Miteinander von Islam und Nicht-Muslimen in Deutschland ein – wie übrigens auch der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi von der PH Freiburg.

Cui bono?
Die Ramadan-Beleuchtung am Seepark nützt dem interreligiösen Frieden leider nicht. Im Gegenteil: Man möge mal darüber mit einem aus Basra/Irak stammenden schiitischen Muslim sprechen. Oder OB Horn sollte auf Seyran Ates hören (4): „Aus meiner Sicht besteht gegenwärtig leider eine Instrumentalisierung des Ramadan durch den politischen Islam in Deutschland“ – und dieser politische Islam heißt auch Islamismus bzw. Terror.
Einzig allein der in Freiburg anstehenden OB-Wahl könnte die städtische Ramadan-Beleuchtung Stimmen bringen, denn in Freiburg sind nun mal die Sunniten deutlich in der Mehrheit.
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Die Ramadan-Beleuchtung als „Zeichen der Toleranz“: Mit dieser Begründung wird unterstellt, daß die Deutschen intolerant bzw. fremdenfeindlich seien und nun etwas dagegen getan werden müsse. Welch absurde Aussage.
1) In den Statistiken zu Kriegs- und Katastrophenhilfe nimmt Deutschland immer die ersten Ränge ein. D als Spendenweltmeister. D als Aufnahmeland Nr.1 für Migranten in Europa. das ist doch gut so.
2) Warum maßt man sich an, daß Toleranz „von oben“ vorgeschrieben bzw. zur Toleranz erzogen werden muß. Toleranz ist ein Wert des Sozialkapitals (Human Capital), über den eine Gesellschaft verfügt oder eben nicht.
Deutsche Erziehungsmedien stimmen uns auf den Ramadan ein  – nein: der Staat soll sich aus der religiösen Erziehung heraushalten bzw. Neutralität wahren.
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Wenn der Staat (und dazu zählt auch die Stadtverwaltung von Freiburg) schon meint, sich für eine bestimmte Richtung des Islam einsetzen zu müssen, dann bitte für den liberalen Islam, für den die Frauen gleichberechtigt sind und das Grundgesetz gilt.
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Plädoyer für einen laizistischen Staat wie in Frankreich
Viel wichtiger ist, daß die Politik im Hinblick auf die Demografie endlich handeln muß.  Und da ist Handlungsbedarf:
Entweder man führt in Deutschland eine strenge Trennung von Kirche und Staat ein, also den Laizismus bzw. laizistischen Staat. Religion ist Privatsache, aus der sich der Staat herauszuhalten hat. Nicht aus Feindschaft bestimmten religiösen Gruppierungen gegenüber, sondern dem Prinzip der Neutralität gemäß.
Der Staat ist zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet (9).
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Ober man belässt die in Deutschland historisch gewachsene, aber unübersichtliche Verquickung von Religion und weltlicher Macht. So gründet geltendes Recht immer noch auf die während der Zeit des 3. Reichs vereinbarten und teilweise schier undurchschaubaren Konkordate zwischen den beiden christlichen Konfessionen und dem deutschen Staat. Mit diesem „weiter so“ macht man es sich bequem, aber auch schwer:
Denn dann werden die islamischen Verbände, die einen immer größeren Anteil der hiesigen Bevölkerung vertreten, auf staatlichen muslimischen Religionsunterrecht (mit allen damit verbundenen und bisher nur von kath und ev gewährten Privilegien) klagen und – gleiches Recht für alle Religionen – vor Gericht sicher gewinnen.

Der Innere Frieden in Deutschland ist bedroht. Er läßt sich nur gewährleisten, indem er den interreligiösen Frieden einschließt. Dies ist ein gesellschaftliches Problem. Und dazu kann der Staat allenfalls nur beitragen, indem er sich aus dem Glauben des einzelnen Bürgers heraushält bzw. sich diesem gegenüber neutral verhält. „Der Islam steht für die persönliche, individuelle Beziehung zu Gott“ – sagt die Imamin Seyran Ates von der Ibn-Rushd-Moschee in Berlin. Und bei dieser persönlichen, privaten Beziehung zu Allah soll der deutsche Staat den Muslimen nicht durch Reglementierung und somit einseitige Parteinahme im Wege stehen, sondern sie, die muslimischen Mitbürger, in Ruhe lassen.
Eingangs wurde die FAZ sinngemäß zitiert mit ihrem Ramadan-Statement „Allein in der Einseitigkeit und damit Polarisierung liegt der Skandal“. Ja, Polarisierung ist dem Inneren Frieden in Deutschland, dem „Consent of the Governed“, ganz und gar nicht förderlich.
20.2.2026
Nachtrag 24.2.2026: Der Anschlag auf die Beleuchtung ist zu verurteilen – siehe Anlage (10) unten.
Dieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Ramadan Fastenzeit – Frieden“
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Beginn von Anlagen (1) – (10)
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(1) In Freiburg gibt es erstmals eine Festbeleuchtung zum Ramadan
100 Menschen hatte die Stadtverwaltung erwartet. Am Ende kamen weitaus mehr, der Betzenhauser Torplatz platzte schier aus allen Nähten. Der Anlass war eine Freiburger Premiere: Zum ersten Mal gibt es anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan eine öffentliche Beleuchtung. Am späten Dienstagnachmittag wurde sie feierlich angeschaltet.

In einem Video auf seinem Wahlkampf-Account will OB Horn möglichen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Er selbst sei Christ, sein Vater Pfarrer. „Ich glaube, damit nehmen wir überhaupt niemandem etwas weg.“ Vielmehr, so sagt er es auch in seiner kurzen Rede vor Ort, sei es ein Zeichen der Verbundenheit: „Auf das Gegeneinander in der Welt antworten wir mit einem Miteinander.“ Immerhin: Jede und jeder Dritte in Freiburg, so Horn, habe einen internationalen Hintergrund. Und auch die sollten sich in der Stadt willkommen fühlen. Ein Schritt dazu soll die Beleuchtung sein, die eben dem wachsenden Anteil von Musliminnen und Muslimen in der Stadt Rechnung trägt.
Das sehen auch die muslimischen Gemeinden so: „Solche Anlässe schaffen Nähe und Vertrauen“, sagte Hüseyin Özbek von der Freiburger Ditib-Mevlana Moschee.
… Alles vom 18.2.2026 von Manuel Fritsch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/in-freiburg-gibt-es-erstmals-eine-festbeleuchtung-zum-ramadan
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https://www.badische-zeitung.de/freiburger-ramadan-beleuchtung-manche-kommentatoren-haben-den-realitaetsbezug-komplett-verloren
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(2) Freiburg schmückt seine Straßen erstmals mit Ramadan-Beleuchtung
Auf Steuerzahlerkosten
Die Stadt Freiburg schmückt sich zum ersten Mal mit Ramadan-Beleuchtung. Dabei arbeitete die Stadt unter anderem mit den regionalen Ablegern der problematischen Islamverbände DITIB und IGMG zusammen.
„Wir wollen muslimisches Leben sowie religiöse Bräuche und Feste sichtbarer machen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen“, so rühmt der Oberbürgermeister von Freiburg, Martin Horn, die neue Ramadan-Beleuchtung seiner Stadt. Es ist das erste Mal, dass die Straßen in Freiburg mit Ramadan-Beleuchtung beschmückt werden.
Die Beleuchtung, die die Straße vom 17. Februar bis zum 19. März zieren soll, wurde im Seepark im Freiburger Stadtteil Betzenhausen installiert. Die Straße wird unter anderem von vier Mondzeichnungen verziert, die die Entwicklung vom Halbmond zum Vollmond darstellen sollen. In der Mitte prangt der Schriftzug „Happy Ramadan“ und die arabische Bezeichnung „Ramadan Mubarak“. Zudem stellte die Stadt eine Infotafel zum Ramadan auf.
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Die Stadt arbeitete bei dem Projekt in Zusammenarbeit mit vier örtlichen Moscheen; darunter befinden sich die Freiburg DITIB Mevlana Moschee e. V. und das IGMG – Islamisches Zentrum Freiburg e. V. Der bundesweit aktive Moscheeverband DITIB sah sich bereits mehrfach medialer Kritik ausgesetzt, Kontakte zu radikal-islamischen Persönlichkeiten zu pflegen. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) wird teilweise vom Verfassungsschutz beobachtet.

Dass der Ramadan an deutschen Schulen zunehmend zum Thema wird, offenbarte zuletzt ein Bericht der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Gegenüber der Zeitung erklärt Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster … Apollo News berichtete https://apollo-news.net/demonstration-religiser-strke-muslimische-schler-spielen-an-ramadan-religionspolizei/

… Alles vom 19.2.2026 von Selma Fatogun bitte lesen auf
https://apollo-news.net/freiburg-schmckt-seine-straen-erstmals-mit-ramadan-beleuchtung/
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(3) Muslime warnen vor Ideologisierung des Ramadan
Am Mittwoch startet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Namhafte liberale Muslime bemängeln, dass dieser zunehmend politisch instrumentalisiert wird.
Ihre Stimmen haben Gewicht im politischen Diskurs. Liberale Muslime wie Mouhanad Khorchide und Seyran Ates warnen davor, dass der Fastenmonat Ramadan zunehmend politisch vereinnahmt wird. Sie beobachten „einen spürbaren Wandel in der Bedeutung von Religion unter Muslimen in Deutschland“.
Der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster, Mouhanad Khorchide, sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), dass sich manche Jugendliche als eine Art Religionspolizei aufspielten. Sie würden Mitschüler mobben oder unter Druck setzen, die nicht fasteten. Männlichkeit werde hier als Demonstration körperlicher Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und vermeintlicher religiöser Stärke missverstanden.
Seien es früher die persönliche Gottesbeziehung und ethische Anliegen des Islam gewesen, rückten an deren Stelle immer häufiger religiöse Rituale oder sichtbare Symbole als Marker von Zugehörigkeit, sagte Khorchide. Wer nicht faste, müsse sich häufig rechtfertigen.

Private Beziehung zu Gott steht im Mittelpunkt
Die Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, Seyran Ates, warnt deutlich vor dieser Entwicklung. Politiker müssten genau prüfen, von welchen Organisationen sie zum Fastenbrechen eingeladen werden, betonte sie gegenüber der KNA. Oft handele es sich dabei um vom Verfassungsschutz beobachtete Institutionen. Der islamische Glaube stelle aus ihrer Sicht die private Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt.
… Alles vom 18.2.2026 von Johannes Blöcher-Weil bitte lesen auf
https://www.pro-medienmagazin.de/muslime-warnen-vor-ideologisierung-des-ramadan/
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(4) Toxische Weis(s)heit: „Happy Ramadan“?
Frankfurt am Main. Eine Stadt, so bunt, tolerant und vielfältig. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr zum dritten Mal einen bunt leuchtenden Lichtergruß über der Einkaufszeile Freßgass‘: Halbmonde und Sterne und der Schriftzug „Happy Ramadan!“

In diesem Jahr fallen Ramadan und Aschermittwoch zusammen. Eine Lichterkette mit „Gesegnete Fastenzeit“ fehlt allerdings. Ist das ein Zeichen von „Zusammenhalt“? Oder ein weiteres Zeichen für die Übernahme eines christlich geprägten Landes durch den Islam? Die kann unseren woken Kreisen offenbar nicht weit genug gehen: Die Berliner Grünen wollen in der Hauptstadt das Neutralitätsgesetz abschaffen https://www.welt.de/politik/deutschland/article699472a16e842744e5c5863b/berlin-es-wird-mit-uns-keine-polizistinnen-mit-kopftuch-im-dienst-geben.html und damit ermöglichen, dass Polizistinnen im Dienst Kopftuch tragen dürfen.
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Es scheint denn doch noch dem einen oder anderen aufzufallen, dass es zu einem christlich geprägten Land nicht recht passt, öffentlich für den Ramadan zu werben, der im übrigen so gar nicht „happy“ ist. Das christliche Fasten ist nicht mit den Vorschriften des Ramadan vergleichbar. Muslimen ist es streng untersagt, tagsüber zu essen oder zu trinken, erst nach Sonnenuntergang darf wieder gevöllert werden. Das ist insbesondere für Kinder und Jugendliche nicht gemütlich, auch weil es eifrige kleine Sittenwächter gibt, die die Einhaltung der Vorschriften erzwingen.
Wie kommen wir dazu, so etwas zu dulden? Die Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, Seyran Ates https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/muslimische-jugendliche-dr%C3%A4ngen-mitsch%C3%BCler-zum-fasten/ar-AA1WuUPu: „Aus meiner Sicht besteht gegenwärtig leider eine Instrumentalisierung des Ramadan durch den politischen Islam in Deutschland, vor der alle warnen sollten. Insbesondere, wenn die Politik zum Fastenbrechen eingeladen wird, sollte sie besser prüfen, welche Organisationen dahinterstecken.“
… Alles vom Cora Stephan vom 19.2.2026 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/toxische_weisheit_happy_ramadan
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(5) Alles, was Sie über Ramadan wissen müssen – Muslimischer Fastenmonat

Kleiner Büro-Knigge für die Zeit des Ramadan
Während der Fastenzeit sollten Sie möglichst nicht vor Ihren muslimischen Kollegen am Schreibtisch essen oder Ihnen Trinken und Essen anbieten.
Auch das Gebet gehört zum Ramadan. Zeigen Sie Verständnis, wenn sich Ihre muslimischen Kollegen etwas länger zum Gebet zurückziehen.
Ramadan ist die Zeit der inneren Einkehr und Besinnung. Halten Sie sich daher mit anzüglichen Witzen zurück.

… Alles vom 18.2.2026 bitte lesen auf
https://www.bild.de/leben-wissen/feste-feiertage/ramadan-2026-diese-regeln-muessen-muslime-in-der-fastenzeit-beachten-6418827348ca0a1cb6d2e630
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(6) „Manche Jugendliche spielen eine Art Religionspolizei“ – Muslime warnen vor Gruppendruck an Ramadan
… vor Beginn des Ramadan zeigen sich liberale Muslime besorgt über eine ideologische Instrumentalisierung des islamischen Fastenmonats. Besorgniserregend sei eine Entwicklung, die insbesondere im schulischen Kontext zu beobachten sei, sagte der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster, Mouhanad Khorchide, am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): „Der Ramadan wird von einigen männlichen Jugendlichen zum Anlass genommen, Männlichkeit misszuverstehen als Demonstration körperlicher Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und vermeintlicher religiöser Stärke.“
„Manche Jugendliche spielen dann eine Art Religionspolizei“, so Khorchide: „Sie werten Mitschüler ab, die nicht fasten wollen oder können, setzen sie emotional unter Druck oder mobben sie mit Sätzen wie: Was für ein Muslim bist du?“

… Alles vom 18.2.2026 bitte lesen auf
https://www.welt.de/vermischtes/article699432106e842744e5c57fd8/ramadan-manche-jugendliche-spielen-eine-art-religionspolizei-muslime-warnen-vor-gruppendruck.html
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(7) „Happy Ramadan“ – Frankfurt hängt zum Aschermittwoch wieder Halbmond-Beleuchtung auf
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In Frankfurt wird dieses Jahr zum dritten Mal eine Ramadan-Beleuchtung zu sehen sein. Aufgehängt wurden Halbmonde, Sterne und Fanoos-Laternen sowie der Schriftzug „Happy Ramadan“. Befürworter sehen in der Installation ein Zeichen der Toleranz für Muslime, Kritiker ein Symbol der Islamisierung des Landes.

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) sagte dazu laut einer Mitteilung der Stadt Frankfurt: „Die Beleuchtung zeigt erneut, dass muslimisches Leben ein ganz selbstverständlicher Teil unserer Stadt ist. In Zeiten antidemokratischer Tendenzen und verstärktem Populismus sind diese Lichter ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts in unserer vielfältigen Stadtgesellschaft.“
Vor zwei Jahren hatte Eskandari-Grünberg die Ramadan-Beleuchtung auch als Zeichen gegen Antisemitismus gewertet. Das brachte ihr Kritik von der CDU ein, die im Stadtrat mit Linken und AfD gegen die Beleuchtung gestimmt hatte.
… Alles vom 17.2.2026 bitte lesen uf
https://www.welt.de/vermischtes/article6993e6f9f1c55d28ade6a8cd/happy-ramadan-frankfurt-haengt-zum-aschermittwoch-wieder-halbmond-beleuchtung-auf.html
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(8) Prof Susanne Schröter: Ramadameleuchtung ist Schönwetter-Populismus
Frankfurt schaltet wieder mal die Ramadan- Beleuchtung in der Fußgängerzone ein und die grüne Bürgermeisterin verkauft dies als Zeichen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das ist Schönwetter-Populismus!
https://welt.de/politik/deutschland/video69944952f1c55d28ade6aeeb/susanne-schroeter-wenn-kinder-ohne-deutschkenntnisse-in-die-schule-kommen.html
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Seit 30 Jahren zeigen Umfragen bei Muslimen, dass viele den Koran wichtiger finden als das Grundgesetz, gerne islamisches Recht in Deutschland einführen wollen und diese Gesellschaft ablehnen. Dazu kommt, dass die Religion durch Vertreter des politischen Islam instrumentalisiert wird. In Frankfurt muss zwei Mal pro Woche eine Straße gesperrt werden, weil Muslime einer wegen Extremismus verbotenen Moschee demonstrativ beten und den öffentlichen Raum einnehmen. In Schulen existiert religiöses Mobbing und gerade der Ramadan wird genutzt, um Druck auf Schüler auszuüben, die nicht fasten. Auch in Frankfurt müssen nichtmuslimische Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt mit Pollern vor gewalttätigen Muslimen geschützt werden. Das alles scheint die Bürgermeisterin nicht zu beunruhigen, sondern ihre Sorge gilt allein – welche Überraschung! – dem „Rechtspopulismus“. Ist das jetzt nur eine mangelhafte Wahrnehmung der Realität oder schon eine bewusste Irreführung der Bevölkerung?
18.2.2026, Susanne Schröter https://x.com/susannschroeter/status/2024010068430078101
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Susanne Schröter
ist emeritierte Professorin am Institut für Ethnologie an der Frankfurter Goethe-Universität, Vorstandsmitglied des „Deutschen Orient-Instituts“ und Mitglied sowie Mitinitatorin der Denkfabrik R21 für neue bürgerliche Politik. Sie ist im wissenschaftlichen Beirat der „Bundeszentrale für politische Bildung“ sowie im Österreichischen Fonds zur Dokumentation von religiös motiviertem politischen Extremismus (Dokumentationsstelle Politischer Islam).
Des Weiteren ist Schröter Mitglied der „Hessischen Integrationskonferenz“, des „Dialog Forum Islam Hessen“ sowie des „Hessischen Präventionsnetzwerk gegen Salafismus“. Im November 2014 gründete sie das „Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam“ (FFGI) und ist seitdem Direktorin der Einrichtung.

 

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(9) Ramadan als neue Leitkultur?

Juristisch ist der Befund klarer als der politische: Der Staat ist zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet. Er darf religiöse Praxis schützen, er darf Information anbieten – er darf aber keine faktische Leitreligion durch symbolische Aufwertung installieren. Wer Ramadan-Leuchtschriften kommunal finanziert, der öffnet die Tür zu einer privilegierten Sichtbarkeit des Islams; wer gleichzeitig christliche Symbole aus Schulen und Rathäusern verdrängt, der verschiebt die Gewichte. Noch gravierender ist die pädagogische Schieflage. Religionsfreiheit heißt auch: Freiheit von religiösem Zwang. Eine Schule, die „Ramadan-Workshops“ veranstaltet, Fasten als Gesundheitsphänomen oder interkulturelle Kompetenz verpackt, zugleich aber dem gruppendynamischen Druck auf Schulhöfen tatenlos zusieht, verletzt ihre Schutzpflicht gegenüber den Schwächeren. Das gilt nicht nur für christliche oder areligiöse Kinder, die im Ramadan zum diskreten Rückzug mit Butterbrot gedrängt werden, sondern gerade für muslimische Schüler, die nicht fasten wollen oder können. Eine säkulare Schule hat nicht die Aufgabe, die Normen der strengsten religiösen Fraktion in alltägliches Verhalten zu übersetzen.

Eine konservative Antwort auf diese Entwicklung wäre nüchtern und klar: Sie würde anerkennen, dass religiöses Fasten – ob christliche Passionszeit oder islamischer Ramadan – als private Praxis respektiert werden muss. Sie würde zugleich darauf bestehen, dass schulischer Alltag religiös neutral bleibt: Unterricht, Pausenverpflegung, Klassenfahrten und Sport orientieren sich an pädagogischen und gesundheitlichen Kriterien – nicht an Scharia- oder Fastengeboten. Das bedeutet konkret: Kein Kind darf daran gehindert werden, in der Pause zu essen oder zu trinken, weil andere fasten! Kein Schulkind darf von Mitschülern anhand religiöser Regeln kontrolliert, beschämt oder sanktioniert werden! Und wo das dennoch geschieht, ist entschlossenes Eingreifen der Schule gefragt – nicht aus Feindseligkeit gegenüber dem Islam, sondern aus Loyalität zum Grundrechtsschutz des Einzelnen. Studien, die systematisches „islamisches Mobbing“ und religiös begründete Konflikte dokumentieren, sind ein Anlass zum Handeln, nicht zum Beschwichtigungsdiskurs. Umso schärfer ist gegen Praxen wie an der Moosland-Schule Ottersweier zu protestieren, die „halal“-Essen als “Normalfall” für alle Schüler eingeführt hat.
… Alles vom 19.2.2026 von Thomas Hartung bitte lesen auf
https://ansage.org/ramadan-als-neue-leitkultur/
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(10) Christen, Juden, Muslime und Politiker stellen sich hinter die Ramadan-Beleuchtung in Freiburg
Nach einer mutmaßlichen Aktion einer rechtsextremen Gruppe gegen die Ramadan-Beleuchtung in Freiburg meldet sich ein breites Bündnis zu Wort. Juden, Christen und Muslime sowie Politiker verurteilen die Aktion.
Nachdem wohl Anhänger der rechtsextremen Identitären Bewegung Schwaben die Lichtinstallation zum Ramadan am Seepark überhängt und ein Unbekannter diese beschädigt hatte, meldet sich nun ein breites Bündnis zu Wort. In einer Pressemitteilung sprechen sich Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, vier Moschee-Gemeinden, der Sozialdienst muslimischer Frauen, die jüdischen Gemeinden, die evangelische und die katholische Kirche für Vielfalt und friedliches Miteinander aus. …
… Alles vom 24.2.2026 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/christen-juden-muslime-und-politiker-stellen-sich-hinter-die-ramadan-beleuchtung-in-freiburg
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https://www.badische-zeitung.de/ramadan-beleuchtung-in-freiburg-wurde-mutmasslich-von-rechtsextremen-beschaedigt

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