Katholizismus

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3 mal Hibiskus: Knospe, verblüht sowie offen am 11.8.2024

 

Begegnung mit Kardinal Robert Sarah aus Guinea
…. Diese Positionen wurden in dem französischen Artikel deutlich, in dem Sarah, der aus Guinea stammt, Priester und Bischöfe anprangerte, die „unscharfe, vage und ungenaue Dinge sagen, um der Kritik zu entgehen, und die die dumme Entwicklung der Welt heiraten“. Zu Europa sagte Sarah, dass die Kirche nicht mit der zunehmenden Akzeptanz der Massenmigration in den traditionell christlichen Kontinent durch die Politiker zusammenarbeiten sollte.
„Alle Migranten, die in Europa ankommen, sind mittellos, ohne Arbeit, ohne Würde… Ist es das, was die Kirche will?“, fragte er. „Die Kirche kann nicht mit dieser neuen Form der Sklaverei zusammenarbeiten, die zur Massenmigration geworden ist. Wenn der Westen auf diese fatale Weise weitermacht, besteht die große Gefahr, dass er aufgrund des Geburtenmangels verschwindet und von Ausländern überfallen wird, so wie Rom von Barbaren überfallen wurde“.
Sarah fügte hinzu: „Mein Land ist mehrheitlich muslimisch. Ich glaube, ich weiß, von welcher Realität ich spreche.“
Sarahs Äußerungen stehen in krassem Gegensatz zu denen des verstorbenen Papst Franziskus zu diesem Thema. Franziskus hat wiederholt den überragenden Wert der Migration betont und insbesondere die europäischen Länder dazu ermutigt, ihre Grenzen für Migranten aus der Dritten Welt zu öffnen. Viele befürchten, dass Papst Leo leider hier ganz ähnlich, ja vielleicht noch extremer denkt:
Sarah ist viel skeptischer, ob die Kirche der Einwanderung gegenüber offen sein sollte. Er nannte das Beispiel Polens, eines katholischen Landes, das eine strenge Einwanderungspolitik verfolgt, und sagte, er habe das Land aufgefordert, seine polnische und katholische Identität nicht „auf dem Altar eines technokratischen und staatenlosen Europas“ zu opfern.
„Europa darf realisieren, dass jeder Mensch von Gott geschaffen wurde, um an einem bestimmten Ort zu sein, mit seiner Kultur, seinen Traditionen und seiner Geschichte“, sagte der Kardinal der Zeitung. „Dieser derzeitige Wunsch, die Welt zu globalisieren, indem man die Nationen, die Besonderheiten unterdrückt, ist reiner Wahnsinn.“
25.10.2025,
https://philosophia-perennis.com/2025/10/25/begegnung-mit-einem-grossen-kardinal/
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https://www.valeursactuelles.com/clubvaleurs/societe/cardinal-sarah-leglise-est-plongee-dans-lobscurite-du-vendredi-saint

https://x.com/Card_R_Sarah

 

Tucker Carlson im Interview mit Bischof Barron
Ärger bei „Anti-AfD-Katholiken“
Der aus den USA stammende Bischof Robert Barron soll am 27. Juli 2025 den Josef-Pieper-Preis in Münster erhalten. Dagegen hat eine widerliche Schmutzkampagne gleichgeschalteter „Anti-AfD-Katholiken“ eingesetzt. Die Vorwürfe: Barron bewege sich im Dunstkreis eines „politischen oder religiösen Extremismus“, habe sich „queerfeindlich geäußert“ und befürworte „die Politik des US-Präsidenten Donald Trump gegen trans* Menschen“.
Der für seine mutigen Interviews (u.a. mit Präsident Putin) bekannte Journalist Tucker Carlson spricht nun mit dem Bischof, der über diverse Social-Media-Kanäle ein Millionenpublikum erreicht, über alle derzeit brennenden Fragen aus katholischer Perspektive.
… Alles vom 5.6.2024 von David Berger bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/06/05/aerger-bei-anti-afd-katholiken-tucker-carlson-im-interview-mit-bischof-barron/
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Bishop Barron on the New Pope, the Foolishness of Atheism, and Why Young Men Are Turning to Christ
Englisch mit deutscher Übersetzung eingeblendet
… Alles vom 3.6.2025 von Tucker Carlson mit Bischof Barron bitte lesen auf https://www.youtube.com/watch?v=SUedSE78Mo0&t=14s
Chapters:
0:00 Introduction
1:20 The Real Reason So Many People Are Unhappy
9:05 How to Abandon Your Ego
12:54 How to Pray
18:47 Seeing God in All Things
22:15 The Biggest Threat to Your Relationship With God
23:41 Where Do We Find Grace?
25:10 Is Your Phone Destroying Your Relationship With God?
27:40 How to Stay Focused on God
34:30 How Does Evolution Fit into Christian Theology?
38:48 The Failures of the New Atheist Movement
48:55 Does God Require Sacrifice?
51:44 The Real Reason People Reject Christianity
56:19 The Rise of Christian Persecution
59:45 The Sex Abuse Scandals Within the Catholic Church
1:06:40 What Was the Second Vatican Council?
1:08:56 Why Did the Catholic Church Get So Political?
1:14:45 Debunking the Myth That Religion Leads to Violence
1:19:35 The Link Between Technology and Mankind’s Worship of Self
1:24:11 How Should Christians Respond to Persecution?
1:28:24 Spirituality and AI Consciousness
1:30:03 The Future of the Catholic Church Under the New Pope Leo XIV
1:39:28 Bishop Barron’s Advice to Those Interested in Christianity

Schmutzkampagne gegen Bischof Barron
Das Diözesankomitee im Bistum Münster agitiert gegen Bischof Robert Barron, der mit dem Josef-Pieper-Preis geehrt werden soll. Zu Recht?
Soll in Münster etwa ein US-Bischof geehrt werden, der sich im Dunstkreis eines „politischen oder religiösen Extremismus“ bewegt? Einer, der sich „queerfeindlich geäußert“ hat und der „die Politik des US-Präsidenten Donald Trump gegen trans* Menschen“ befürwortet? Das zumindest behauptet öffentlich das Diözesankomitee im Bistum Münster in einer Presseerklärung vom 26. Mai auf seiner Webseite.
Belege für die Vorwürfe liefert es keine; auch eine entsprechende Anfrage der „Tagespost“ bleibt unbeantwortet. Bei der inkriminierten Person handelt es sich um niemand Geringeren als Robert Barron https://www.die-tagespost.de/person/robert-barron/ , katholisches Medienphänomen und Bischof der Diözese Winona-Rochester im US-Bundesstaat Minnesota. Anfang Mai wurde er von Präsident Trump in die neugegründete Kommission für Religionsfreiheit („Religious Liberty Commission“) https://www.die-tagespost.de/schlagwort/religionsfreiheit/ berufen. Am 27. Juli soll er mit dem Josef-Pieper-Preis geehrt werden.

Katholischer YouTube-Pionier
Bischof Barron ist nicht nur einer der bekanntesten Katholiken der Vereinigten Staaten, sondern dank des Internets auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der Grund für seine Popularität könnte aus katholischer Sicht kaum erfreulicher sein: Barron ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Apologeten des katholischen Glaubens und erreicht, unterstützt durch sein Medienapostolat „Word on Fire“, vor allem über diverse Social-Media-Kanäle ein Millionenpublikum.

Was aber verbindet nun Barron mit dem deutschen Philosophen Josef Pieper. Wenn Berthold Wald, Vorsitzender der „Josef Pieper Stiftung“ auf deren Webseite schreibt, Barron sei „als akademischer Lehrer wie kein anderer Preisträger zuvor mit dem Werk von Josef Pieper eng verbunden“, ist das keine Übertreibung. Die Details lassen sich bei Wald nachlesen. Hier sei nur ein schlagendes Beispiel angeführt: Als Barron vor einigen Jahren nach Empfehlungen für Philosophiebücher für Einsteiger gefragt wird, nennt er acht Titel, davon sind gleich drei von Josef Pieper.
… Alles vom 2.6.2025 bitte lesen auf
https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/schmutzkampagne-gegen-bischof-barron-art-263985

Diözesankomitee Münster kritisiert Vergabe des Josef-Pieper-Preises an US-Bischof Barron
In seinem Selbstverständnis betont das Diözesankomitee im Bistum Münster, dass es für die Freiheit und den Schutz des Menschen eintrete und seiner „von Gott gegebenen unverletzbaren und unveräußerlichen Würde“. Aus diesem Grund stelle es sich gegen jede Form der Intoleranz und einen „politischen oder religiösen Extremismus“. Auf diese Haltung hat Markus Gutfleisch auf der Frühjahrs-Vollversammlung des Diözesankomitees in der Münsteraner Akademie Franz Hitze Haus hingewiesen, als er zur umstrittenen Preisverleihung der Josef-Pieper-Stiftung an den US-Bischof Robert Barron Stellung nahm. Der Bischof der Diözese Winona-Rochester in Minnesota erhält am 27. Juli den Josef-Pieper-Preis der nach dem deutschen Philosophen benannten Stiftung in Münster. Barron habe sich mehrfach queerfeindlich geäußert und befürworte die Politik des US-Präsidenten Donald Trump gegen trans* Menschen. „Ich rechne damit, dass es rund um die Verleihung Protestveranstaltungen geben wird“, so Gutfleisch, …
… Alles vom 26.5.2025 bitte lesen auf
https://www.dioezesankomitee.de/aktuelles-veranstaltungen/detailseite/dioezesankomitee-kritisiert-vergabe-des-josef-pieper-preises-an-us-bischof-barron

Josef Pieper Stiftung
Josef Pieper (1904-1997) war Professor für Philosophische Anthropologie an der Universität Müns­ter. In sechzig Jahren schöpferischer Arbeit als Philosoph und Schriftsteller hat er den Menschen un­serer Zeit die Weisheitstradition des Abendlandes einprägsam vermittelt und in sprachlicher Prä­gnanz aufgezeigt, dass sie bleibende Aktualität besitzt. Seine Schriften sind in 15 Sprachen über­setzt; die Gesamtauflage liegt bei weit über einer Million Exemplare. Viele Hörer und Leser haben durch Josef Pieper Zugang zur Philosophie und zur abendländisch-christlichen Weisheitstradition ge­funden. Sein Anliegen hat er selbst so beschrieben:
„Die Intention meiner gesamten Tätigkeit ist, das in der abendländisch-christlichen Tradition (von PIa­ton bis John Henry Newman, Romano Guardini, C.S. Lewis) entfaltete Bild vom Menschen und der Wirklichkeit im Ganzen neu zu formulieren; Neuformulierung besagt dabei, die Verlebendigung der Grundgedanken in einer möglichst unfachlichen und einfachen (aber niemals unerlaubt vereinfachen­den) Sprache.“
Die 1991 gegründete JOSEF PIEPER STIFTUNG ist eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung. Sie will dazu beitragen, dass das schriftstellerische Lebenswerk Josef Pie­pers auf möglichst lange Zeit zugänglich und im Bewusstsein möglichst vieler Menschen präsent bleibt. Unter den neuen Fragestellungen von Gegenwart und Zukunft fördert sie das eigentliche An­liegen, dem das Lebenswerk Josef Piepers dient.
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Robert Barron und Josef Pieper
Wie kaum ein anderer Preisträger zuvor ist Robert Barron, der in diesem Jahr den Josef Pieper-Preis erhält, mit Denken und Werk Josef Piepers verbunden. – Einige Bemerkungen von Prof. Dr. Berthold Wald https://josef-pieper-stiftung.org/robert-barron-und-josef-pieper/ dazu.
https://josef-pieper-stiftung.org/

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Kirche in Corona-Zeiten: Wie Flasche leer und Hosen voll
Corona bot für die Kirche die einmalige Chance zu ihren eigentlichen Aufgaben zurückzukehren. Doch sie hat sie nicht genutzt und ist in ihren ideologischen Schützengräben sitzen geblieben.

Was hätte die Kirche tun müssen?
Nun ist soziale Gerechtigkeit ein „schönes“ Thema für Sonntagsreden. Der Kirche obliegen ihrem eigenen Verständnis nach jedoch vorrangig zwei andere Aufgaben: „Sie verkündet den ganzen, unverfälschten Glauben. Sie besitzt und spendet die Fülle der Heilsmittel“ (siehe Nr. 166 des Kompendiums des Katechismus der Katholischen Kirche).
Doch genau diesen Aufgaben verschloß sich – wortwörtlich – die Kirche, indem sie die Kirchentüren zusperrte und den Zugang zu Glaubensverkündigung und Sakramenten (also den Heilsmitteln) irgendwelchen säkularen, der Kirche wesensfremden (gesundheits-)politischen Zugangskriterien unterwarf.
Ausgerechnet die Institution wirkte wie zerfressen vor Angst, die vom Leben nach dem Tod spricht und davon daß Christus den Tod überwunden hat, die eine der zentralen Botschaft Jesu an die Menschen „Fürchtet euch nicht“ beschwört. Statt darauf aufbauend Besonnenheit und Umsicht walten zu lassen, hat die Kirche von Beginn der Corona-Krise an dazu beigetragen, Angst zu schüren – Angst vor dem Mitmenschen als Gefährder und Überträger angeblich todbringender Viren. Während Christus die Kranken und Aussätzigen berührte, sprich die Hygienemaßnahmen mißachtete, und sich dem Zorn der Obrigkeit aussetzte, schikanierte die Kirche sogar die Gesunden.

Entchristlichung Deutschlands wird weitergehen
Wie auch immer es mit der Kirche in Deutschland weitergeht. Man sollte sich nichts vormachen: Die Entchristlichung Deutschlands als eines Kernlands des Christentums wird sich nicht aufhalten lassen, egal ob man sich willfährig dem sogenannten Mainstream anbiedert oder mutig dagegenhält. Schon aus demografischen Gründen und wegen des massenweisen Zuzugs kulturfremder Migranten, insbesondere jedoch weil das Glaubensfundament weitgehend erodiert ist. Dennoch oder gerade deshalb muß die Kirche in Deutschland handeln und sich auf ihre Kernaufgaben besinnen, um nicht alles zu verlieren, um ihre Selbst- und Fremdachtung wiederherzustellen, um künftig – kleiner, aber feiner – echte Heimstatt christlichen Lebens in einem nichtchristlichen Umfeld sein zu können.
Anmerkung: Wenn in diesem Artikel von Kirche die Rede ist, ist die katholische Amts-Kirche gemeint, nicht andere religiöse, ohnehin weitestgehend durchideologisierte Organisationen.
… Alles vom 8.9.2024 von Ansgar Neuhof bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/kirche_in_corona_zeiten_und_danach_wie_flasche_leer_und_hosen_voll

Ansgar Neuhof, Jahrgang 1969, ist Rechtsanwalt und Steuerberater mit eigener Kanzlei in Berlin.

 

 

David Berger: Meine Begeisterung für den Katholizismus
Die Gleichschaltung weiter Teile der Kirche bis hin zu Papst Franziskus mit den Corona-Diktaturen, dem Globalismus und den politischen Strategien von George Soros hat dazu geführt, dass mir immer wieder Leser so oder ähnlich schreiben: „Ich will mit dieser katholischen Kirche nichts mehr zu tun haben und verstehe ihre Begeisterung für den Katholizismus nicht.“
Ich versuche ihnen dann möglichst allgemeinverständlich zu erklären, was ich über viele Jahre beim Studium der Kirchengeschichte gelernt und als Dozent für Theologie gelehrt habe: dass die Catholica von Christus selbst gegründet ist und über 2000 Jahre den Glauben an die Botschaft Jesu auch durch die dunkelsten Zeiten der Gottferne gerettet hat.
Mit ihren Sakramenten und ihrem mannigfaltigen, unendlich wertvollen Reich an Riten und Bräuchen, mit der großen Familie der Heiligen, an deren Spitze die Jungfrau Maria steht, ist sie Wurzel des Abendlandes und Heimat für Milliarden von Menschen geworden. Gegen die totalitären Machthaber standen stets ihre großen Heiligen: allen voran die Blutzeugen von dem ersten Märtyrer Stephanus bis hin zu einem hl. Pater Maximilian Kolbe, der stellvertretend für einen Familienvater in die Gaskammer in Auschwitz ging. Sowie die großen heiligen bzw. heiligmäßigen Päpste wie Pius XII. oder Johannes-Paul II., der an entscheidender Stelle half, das mörderische Gulag-Regime der UDSSR zum Einsturz zu bringen. Und die uns so lehrten, dass der Adel des Katholiken u.a. in seinem Ultramontansein besteht.

Und in einem zweiten Schritt weise ich die genannten Leser auf jene Persönlichkeiten hin, die heute für diese große lebendige Tradition stehen. Jene Männer, die das Weihwasser nicht gegen Desinfektionsmittel und die Osterkommunion nicht gegen die Impfung ausgetauscht haben. Einige habe ich hier vorstellen dürfen: Pater James Mawsdley oder die Priester des Instituts Philipp Neri in Berlin, um nur einige zu nennen. Aber auch unter dem höheren Klerus gibt es leuchtende Beispiele für diesen authentischen Katholizismus.
Einer von ihnen, Marian Eleganti, der em. Weihbischof von Chur (Foto l.) gehört ohne Zweifel mit zu ihnen. Umso mehr freut es mich, dass ich hier mit seiner Erlaubnis einen Beitrag von ihm zweitveröffentlichen kann: …. hier …
… Alles vom 25.8.2024 von David Berger bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2024/08/25/am-ende-verkaufen-sie-auch-kriege-und-waffen-als-friedenswerke/