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- Karwoche Spanien 2026 – Osterprozessionen (3.4.2026)
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- Ostern und der Hass aufs Eigene (31.3.2024)
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- Osterspaziergang: Lächerlich oder zum Fürchten? Politik in Deutschland (31.3.2024)
- Ostermarsch für Diplomatie statt Weltkrieg (29.3.2024)
- Die Kreuzigung Jesu: Wie Gutmenschen und Politiker den Rechtsstaat zerstören (29.3.2024)
- Susanne Schröter: Ramadan wird gefeiert, Karfreitag bekämpft (29.3.2024)
- Jakob Tscharnke Karfreitagspredigt 29.3.2024: „Rettung für hoffnungslose Fälle“ (29.3.2024)
- Ostermarsch Freiburg Donnerstag, 28. März 2024 ab 16:30 PdaSynagoge (21.3.2.24)
- Ostermarsch 2023 Drewermann (13.4.2023)
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- Der Karfreitag und das Klima (8.4.2023)
- Faeser: Ramadan ja, Ostern nein (19.4.2022)
- Rätschen bei Osterfeier in Ebnet (16.4.2022)
- Ostergruss von Kardinal Müller (16.4.2022)
- Ostermarsch in Freiburg am 14. April 2022, 17h, Platz der alten Synagoge (14.4.2022)
- Pfingsten-Realsatire: Wetter, Essen, Israel-Gaza, Heilige (24.5.2021)
- Ausgangssperren werden zu Heimkehrsperren (18.4.2021)
- Boris Reitschuster: Eine kleine Osterbitte für die Eltern (5.4.2021)
- Wie froh war Ostern? „Deutschland unterm Leichentuch“ (5.4.2021)
- Ostern: Rätschen statt Kirchenglocken (3.4.2021)
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(1) Osterbaum Bernau 16.3.2013 (2) Hölzerne Osterhasen am Münstermarkt 14.4.2014

(4) Osterkutsche 19.4.2014 (5) Osterhase aus Holz 19.4.2014 (6) Ostern Münstermarkt
Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät’s gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren,
Und zugleich tät es mich kitzeln,
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.
Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
Wohl die Henne? wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward ein Ei erdacht:
Doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat’s der Has gebracht.
Eduard Mörike (* 1804, † 1875)

Ostern im Dreisamtal bei Freiburg 5,4,2026: Löwenzahn, Kybfelsen, 20 Grad
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Nina Hagens Osterbekenntnis
Ich hoffe, es geht Ihnen wie mir, wenn Sie durch unser kleines Onlinemagazin klicken und blättern und dabei immer etwas Neues lernen. So erging es mir jedenfalls beim erstmaligen Lesen der neuen Kolumne unseres „Hauspfarrers“ Guido Rodheudt. Nina Hagen, die „Godmother of Punk“, hat sich bereits 2009 taufen lassen. Vor kurzem hat sie ihren provokanten Abtreibungs-Song bereut und vor wenigen Wochen ihr Gospel-Album „Highway to Heaven“ veröffentlicht. Darauf singt sie das Lied
„Alle wollen in den Himmel,
aber niemand hat Bock auf Tod“
https://www.youtube.com/watch?v=g4egIstyiFE
und beweist damit mehr Osterbekenntnis als so mancher Kirchenverantwortliche. „Alle wollen in den Himmel, aber keiner hat Bock auf den Tod.“ Nur noch elf Prozent der Deutschen verbinden mit dem Osterfest in erster Linie etwas Religiöses. Und auch in Kirchen werden Kruzifixe abgehängt. „Alle wollen Glück und Leben und am liebsten leben ohne Tod“, schreibt Rodheudt. Genau das Kreuz ist aber „der Tod des Todes und schafft dem Tod den Tod“. Nina Hagen sollte einen Katechese-Award gewinnen.
…
Osterhagen – von Guido Rodheudt
Es ist exakt zehn Jahre her, da erreichte mich die folgende Handreichung aus dem Haus eines deutschen Lebensmitteldiscounters:
„An Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. […] Der Jünger Judas verriet dem Hohen Rat, wo sich Jesus aufhielt. Als Belohnung bekam Judas 30 Silbermünzen. Nachdem die Tempelwache Jesus gefangen genommen hatte, wurde er von Pilatus, dem römischen Statthalter und mächtigsten Mann der Gegend, zum Tod am Kreuz verurteilt. Sein schweres Kreuz musste Jesus selbst auf den Berg tragen, auf dem er wenig später gekreuzigt wurde und starb. […]
Später wurde Jesus von seinen Freunden und von seiner Mutter vom Kreuz geholt. Sie wickelten ihn in Tücher und legten seinen Körper in eine Höhle. Den Eingang der Höhle verschlossen sie mit einem großen Felsen. Als einige Frauen am Ostermorgen nach dem Grab schauen wollten, sahen sie, dass der Fels zur Seite gerollt und das Grab leer war. Plötzlich erschien ihnen ein Engel und erzählte von Jesu Auferstehung. Als sich die Apostel am Abend zuhause versammelten, erschien Jesus unter ihnen und sagte, dass er von den Toten auferstanden sei. […]
Das Osterfest und die Geschichte von Jesu Auferstehung sollen uns verdeutlichen, dass der Tod nicht das Ende ist und es immer Hoffnung auf ein neues Leben gibt. Wie ein neues Leben entsteht, zeigt sich besonders gut, wenn kleines niedliches Küken aus der Eierschale schlüpft.“
Dieses Zitat, das mühelos aus einer handelsüblichen Handreichung zur Unterweisung von Erstkommunikanten stammen könnte, steht in einer 16-seitigen Prospektwerbung der Firma Aldi aus dem Jahre 2016! Auch für damalige Verhältnisse war diese extrem religiöse und noch dazu christliche Dimension in einer ansonsten rein profanen Handelswelt erstaunlich.
Auch vor zehn Jahren hatte man als Christ ja schon Angst zu husten und nicht weiter in der Gesellschaft zu stören, wurde Christliches bestenfalls als lächerlich empfunden, schlimmstenfalls auch damals schon für gemeingefährlich gehalten, weil es als hinderlich für den Fortschrittsdrang der Menschheit betrachtet wurde.
Zum Beispiel wurde damals zeitgleich zu der ungeschminkt offenen Bekundung der Osterinhalte des Christentums im Prospekt eines Lebensmitteldiscounters ein unscheinbarer muslimischer Ladenbesitzer in Glasgow erstochen, weil er dem christlichen Land, in dem er lebte, auf Facebook „Frohe Ostern“ gewünscht hatte.
Ostern, kein religiöses Fest mehr?
Mich hat das seinerzeit als Pfarrer dazu geführt, den Umstand in der Osterpredigt zu thematisieren. Denn die unverhoffte katechetische Information aus dem Aldi-Prospekt war keineswegs ein Grund zum Jubeln, sondern rangierte auf dem Hintergrund der schon damals keineswegs hoffnungsfrohen Umfrageergebnisse über das Thema „Ostern“ in der deutschen Bevölkerung. Denen zufolge assoziierten 2016 nur 36 Prozent mit Ostern in erster Linie die Auferstehung Jesu von den Toten, der Rest verband mit Ostern irgendwelche heidnischen Gebräuche oder es fiel ihnen zu dem Thema „nichts Besonderes“ ein.
Heute, zehn Jahre später, haben sich die Zahlen weiter dramatisch nach unten verändert. Aktuell sind aus den 36 Prozent der Befragten, für die Ostern damals noch einen religiösen Charakter hatte, nur noch 11 Prozent übriggeblieben. Für den Rest ist es eine Mischung aus Frühlings- und Kulturfest, oder man macht keine Angaben in den Umfragen.
Kein Wunder, dass nach dem katechetischen Aldi-Wunder von 2016 in diesem Jahr mal gerade der Slogan „Osterfreude für alle. Zum Aldi-Preis“ übriggeblieben ist. Pünktlich zum Fest bewirbt der Discounter seine günstigen Osterprodukte wie zum Beispiel Feinkost zum Osterbrunch, Schokoeier, Geschirr, Gläser und Besteck für das Familien-Osterfrühstück.
Heute ist kein Platz mehr für Jesus am Kreuz
Heute jedoch ist kein Platz mehr für Jesus und die Auferstehung und erst recht nicht für Sein Kreuz im Marketing des kulinarischen Grundversorgers der Nation. Der ursprüngliche Anlass von Ostern ist dem heutigen Hasen-Familien-Frühlingsfest egal. Wegen der Säkularisierung unseres Landes findet Ostern nur noch dem Namen nach statt. Religion spielt allenfalls als Hintergrund eine Rolle. Und dann auch nur, insofern christliches Ostern und Frühling irgendwie diffus kompatibel erscheinen und sich Ostereier sowohl aus sakralen als auch aus profanen Motiven färben und verzehren lassen. Um Osterfreude zu haben, genügt den meisten eben der „Aldi-Preis“. Jesus ist dazu nicht notwendig. Jedenfalls nicht als ein gekreuzigter Gott.
…
Wie so oft, bekommt man in solchen Situationen Schützenhilfe von unerwarteter Seite. In diesem Fall ist es Nina Hagen – die vor kurzem ihren Abtreibungs-Song bereut hat https://www.1000plus.net/de-de/news/nina-hagen-bereut-provokanten-abtreibungs-song – und ihr im Februar veröffentlichtes Gospel-Album „Highway to Heaven“. Darin findet sich die deutsche Adaption von „Everybody wanna go to heaven“.
https://www.youtube.com/watch?v=g4egIstyiFE
https://www.youtube.com/@NinaHagen_Official
Im typischen Nina-Hagen-Stil bringt es die „Godmother of Punk“ auf dem Punkt: „Alle wollen in den Himmel, aber keiner hat Bock auf den Tod“, singt sie und löst das Problem der Einkürzung der Osterbotschaft auf ihre Weise. Denn in der Tat, wer mag schon den Tod? Wer will schon sterben? Niemand!
Und doch ist es der unabwendbare Weg zum Leben, dafür einen Tod zu sterben, der zur Rettung vor dem Tod führt. Paradox? Ja – aber Nina Hagen hat es verstanden und sogar persönliche Konsequenzen daraus gezogen, weshalb sie sich 2009 im Alter von 54 Jahren taufen ließ. „Als Jesus hier auf Erden war, erkannte er Gottes Willen“, singt sie weiter. „Er wusste, dass Er am Kreuz sterben musste, um ihn zu erfüllen. Als Judas ihn verraten hat, da fing er an zu weinen. Aber Jesus war stark, ging über den Tod hinaus und rettete die Seinen.“ Bingo! Ja: kein Himmel ohne Tod, keine Sehnsuchtserfüllung ohne den Sehnsuchtserfüller Jesus Christus.
Ich schlage Nina Hagen für den Alternativen Katechese-Award 2026 vor (den es leider nicht gibt, den man aber mangels profunder Katechesen im Kirchensteuermilieu so langsam mal erfinden müsste.) Denn in ihrem zugegebenermaßen ein wenig antizyklischen Song bringt sie Ostern auf den Punkt.
Wie in einem Brennglas konzentriert sie darin das, wovon die Aldi-Welt keinen blassen Schimmer hat und das die christlichen Verkünder derzeit gerne unter Bergen von Klimasorgen begraben: Dass Jesus deswegen der Retter ist, weil er den Willen Gottes erfüllte und in Seiner freiwilligen Ohnmacht Seine Stärke gezeigt hat. Dies ist der einzige Grund zur Hoffnung, die wir haben.
Wir können zwar nicht unbedingt die Waffen zum Schweigen bringen und die Mörder verjagen. Aber wir werden gegen den Schrecken diese Wahrheit sagen: Christus ist am Kreuz gestorben. Und Er ist von den Toten auferstanden. Er hat Sünde, Hass und Tod ihrem Innersten besiegt und ihre zerstörerische Macht gebrochen. Er hat das letzte Wort, denn Er ist das Alpha und das Omega! Und in Ihm ist der Wunsch erfüllt, den Nina Hagen in ihrem Schlusssatz besingt: „Wir woll’n leben, leben, leben, wir wollen leben!“
… Alles vom 4.4.2026 von Guido Rodheudt bitte lesen auf https://www.corrigenda.online/kultur/kolumne-von-guido-rodheudt-osterhagen
Ostermarsch 2026, Samstag 4.4.2026 Freiburg, 11 Uhr PdaS
Der Ostermarsch Freiburg 2026 öffnet sich für ein breiteres Publikum als bisher für alle die guten Willens und konsensfähig in Friedensfragen und gegen Krieg sind. Keine Parteiwerbung und Nationalflaggen!
Die Situation in D (Umbau auf Kriegswirtschaft, Spannungsfall 2026 ?, neuartige US-Raketen exklusiv in D geplant für 2026 – ohne Verhandlungsangebot), in Europa und vielen Teilen der Welt ist äußerst besorgniserregend und war seit der Kuba-Krise 1962 (erst US-Atomraketen in der Türkei 1961/62, dann sowjetische 1962 in/nach Kuba nach Ansicht vieler noch nie so ernst.
Immer mehr wird auch geäußert, Deutschland und Europa müßten etwa nach Vorbild Schweiz und Österreich (bewaffnet) neutral werden.
Redner*innen (u.a): Jürgen Grässlin (Rüstungsexportexperte, DFG-VK), Thema: Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Aufrüstung! Für Verhandlungen und Deeskalation,
Dr. Helmut Lohrer (Internationale Ärztinnen für Verhütung des Atomkrieges IPPNW), N.N. (Schulstreik gegen Wehrpflicht),
Musik: Roma Band (Blech und Blasinstrumente), anschließend Aufzug durch die Innenstadt (Ende ca 13 Uhr),
Veranstalter: Freiburger Friedensforum u.a.
.
Monatlicher Friedenslauf, Samstag 4.4.2026 Freiburg durch die Freiburger Innenstadt
Treff 14 Uhr und Start ca. 14:15 Uhr vorm Konzerthaus gegenüber Hbf. Freiburg i.Br.
Aufzug bis 16.00 mit aktuellen Seitenthemen.
Veranstalter u.a. FreiseinFreiburg https://t.me/FreiSeinFreiburg
FreieFriedensaktivistenFreiburg https://t.me/FreieFriedensaktivistenFreiburg
25.3.2026
Osterspaziergang: Lächerlich oder zum Fürchten? Politik in Deutschland
Was ist eigentlich los mit Deutschland? Darüber sinniert man beim Osterspaziergang. Das früher so erfolgreiche Land lässt sich buchstäblich kaputt regieren. Das ist so traurig wie seine Regierung lächerlich. Darf man jetzt lachen über unsere Politiker oder muss man wegen der Folgen weinen?
…
Dabei reden wir noch gar nicht über Folgen. Wir reden nicht davon, dass in ganz Deutschland jetzt Baracken errichtet werden, die frühere Arbeitslager der Nazis neudeutsch zu „Willkommens-Center“ umbenennen. Wörter sollen die Welt verändern. Die Migrationsfrage spitzt sich immer weiter zu, ist dabei, den sonst so geheiligten Sozialstaat, die Sicherheit auf den Straßen und die Bildung in den Schulen zu zerstören. Aber die Wörter werden besser. „Willkommens-Center“ für Notlager! Da muss man erst drauf kommen. Frauen steigen auf Fahrräder um, wenn sie Fahrradfahrende genannt werden statt Fahrradfahrer. Die Welt gehorcht aufs Wort, und das Wort ist Grün.
Lebe Deinen Traum, denn Wörter zählen, nicht Taten. Und so fördern sie Elektroautos, die nicht wirklich sauberer sind. Sie erzwingen Wärmepumpen, die viele Eigentümer ruinieren und Mieter arm machen werden, aber es fehlt der Strom. Sie wollen die Ukraine verteidigen, aber haben vergessen, Munition zu organisieren. …
… Alles vom 31,3,2924 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/politik-in-deutschland/
Die Kreuzigung Jesu: Wie Gutmenschen und Politiker den Rechtsstaat zerstören
Im Hohen Rat in Jerusalem waren die obersten Gutmenschen Israels versammelt. Sie meinten es für das Volk nur gut. Sie waren sich in ihrem Gutsein so sicher, dass sie es als ihre sittlich-religiöse Pflicht ansahen, Andersdenkende aus dem Weg zu räumen. Darum wollten sie Jesus töten. Er war ihnen ein Dorn im Auge.
– Mit seiner Rede von einer väterlichen Beziehung zu Gott war Jesus ein „SCHWURBLER“:
– Mit seinen Weherufen über die Pharisäer und Schriftgelehrten war Jesus ein „HASSPREDIGER“.
– Mit seinen unbekümmerten Besuchen bei den Aussätzigen war Jesus ein „WIRROLOGE“:
– Durch seine Begegnungen mit Zöllnern und Prostituierten war Jesus ein „KONTAKTSCHULDIGER“.
– Mit seiner Predigt vom Reich Gottes war Jesus eine „DELEGITIMIERER DES STAATES“.
– Mit seiner göttlichen Vollmacht in Person, Wort und Tat war Jesus ein „GOTTESLEUGNER“.
„Jesus ist Gift für unser Land“, wusste der Hohe Rat ohne ordentliche Gerichtsverhandlung. „Es ist besser, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe“ (Johannes 11,50). Ihre eigene Moral steht für Gutmenschen bekanntlich über dem Recht.
…
Es ist interessant, wie nüchtern und historisch wahrscheinlich die Evangelien uns die gesellschaftspolitischen Interesssenlagen der Kreuzigung Jesu schildern. Und die Frage von damals ist bis heute aktuell: Wie kann der Rechtsstaat und damit das Recht der einfachen Menschen gegenüber machtbesessenen Politikern und gegenüber säuberungseifrigen Gutmenschen gesichert werden?.
… Alles vom 29.3.2024 von Achijah Zorn bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/vorwort-zum-sonntag/karfreitag-vorwort/
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Einige Kommentare:
Die religiöse Vereinnahmung politischer Themen? Jesus hat mit seinem Wirken jenseits von Religion, historisch einmalig, eine bis heute ganz neue Ethik begründet, nämlich „die Menschenwürde“ zugrunde allen Handelns zu stellen. Darauf basieren heutzutage alle Rechtsysteme demokratischer Staaten. Und es ist gut von Zeit zu Zeit daran zu erinnern, auch wenn man nicht praktizierender Gläubiger ist. Darum geht es um die Ethik, die als Grundlage jedwelchen rechtlichen Wirkens zu stehen hat. Mit Politik hat dies nichts zu tun. P.P.
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Herr Zorns Plädoyer für das im Vergeben begriffenen christliche Abendland läßt auch Menschen fern christlicher Erziehung erzittern. Wem drängt sich bei seinem Satz „Politikern geht es nicht um Recht oder Wahrheit, sondern schlicht und einfach um Macht“ (Max Weber)
…nicht der während „Corona“ auftrumpfende „Seuchen-Söder“ auf? Und offenbart sich die politisch-aktuellen Hoffnungslosigkeit gegenüber Heil der Ewigkeit, die sich nicht um die zeitgeistige Gegenwart kümmert, angesichts …
„Das jämmerliche Ende des menschlichen Rechtsstaates verwandelt Gott zur Rechtsgrundlage seiner göttlichen Versöhnung.“
Weiße, gesellschaftlich irrelevante Reaktionäre könnten in der demokratischen Gegenwart à la Steinmeier die nicht satisfaktionsfähige Rache für den November 1918 sehen. P.G.
Ende Kommentare
Jakob Tscharnke Karfreitagspredigt 29.3.2024: „Rettung für hoffnungslose Fälle“
Jakob Tscharnke Predigt zum Karfreitag: Im letzten Moment vor der Hölle gerettet!
https://www.youtube.com/watch?v=F2HcVN6Y6-s
Wählen die Menschen den Himmel oder die Hölle? In seiner Predigt zum Karfreitag am 29.03.2024 sprach Pastor Jakob Tscharntke über die Kreuzigung von Jesus mit den zwei Verbrechern. Ein Verbrecher wurde kurz vor seinem Tod vor der Hölle gerettet. Des Weiteren berichtet Herr Tscharntke von einem Fall, den selbst erlebte, wo auch jemand im letzten Moment zu Gott fand und nicht in die Hölle einging. Der Teufel arbeitet unaufhörlich und wir schlafen oftmals ein wie die Jünger kurz vor der Ergreifung Jesu durch die Hohepriester. Die Menschen betäuben sich mit oberflächlichen Dingen wie Fußball oder sinnlosen TV-Shows und taumeln schlafwandelnd in ihr eigenes Verderben hinein. Das Antichrist-System wird immer offensichtlicher. Die fehlerhafte Corona-Politik, welche nun selbst die EMA im EU-Parlament zugeben musste oder auch die RKI-Papiere (wenn auch geschwärzt) belegen, ist nur die Spitze des Eisberges. Migration ohne Grenzen mit Islamisierung, Kriege wie in Israel gegen Hamas oder die Ukraine gegen Russland sind alles Zeichen der Endzeit. Die deutsche Regierung mit der unfähigen Ampel reagiert überhaupt nicht auf die Herausforderungen, sondern verschlimmert sie nur noch, deswegen gibt es zum Beispiel die Bauernproteste. Menschen wie Klaus Schwab, Bill Gates, Karl Lauterbach, Robert Habeck, Annalena Baerbock, Nancy Faeser tun ihr Übriges dazu. Bitte schaut auch Predigten von Olaf Latzel, Jakob Tscharntke, Dr. Werner Gitt, Peter Hahne und Karl-Hermann Kauffmann.
29.3.2024 , Jakob Tscharnke, https://www.youtube.com/watch?v=F2HcVN6Y6-s
Vollständige Predigt „Rettung für hoffnungslose Fälle“: https://odysee.com/@efkriedlingen:a/2024-03-29-pred:e
Boris Reitschuster: Eine kleine Osterbitte für die Eltern
Liebe Leserinnen und Leser,
Ihnen allen ein frohes und trotz aller Umstände fröhliches Osterfest! Erlauben Sie mir an diesem hohen Feiertag eine persönliche Bitte an Sie? Ich bitte nicht für mich, sondern für einen Menschen, der mir so nahe steht wie kaum ein anderer. Der wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich so bin, wie ich bin.
Für meine Mutter. Sie ist 82 und kurz vor Ostern schwer gestürzt und jetzt in der Klinik. Wegen Corona darf sie niemand besuchen, nicht einmal mein Vater. Die beiden sind seit fast 62 Jahren unzertrennlich, und seit vielen Jahrzehnten gab es keinen Tag, an dem sie sich nicht gesehen haben. Was sie jetzt erleben, ist für sie sehr heftig.
Ebenso wie es für sie sehr heftig war, etwa den Rufmord-Artikel in der Süddeutschen Zeitung über ihren Sohn zu lesen. Mir kam spontan die Idee: Da möchte ich einen Gegenakzent setzen. Und wer könnte das besser als Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie ein Zeichen setzen möchten gegen den Hass, wie ihn die Süddeutsche schürt und gegen die erzwungene Einsamkeit, und meiner Mutter (und gerne auch meinem Vater) ein paar Zeilen schreiben, ihr etwas Nähe und Wärme schenken, würden Sie damit nicht nur ihr eine Freude machen (auch wenn ihre Bescheidenheit eine solche Bitte nie zulassen würde, und sie mich dafür schimpfen würden) – sie würden auch mir eine riesige Freude bereiten. Gerne als Kommentar hier unten – ich werde alle ausdrucken und meiner Mutter per Post senden. Oder, was für sie sicher besonders bewegend ist, direkt: Hessing-Kliniken, Frau Reitschuster (Patientin), Hessingstraße 17, 86199 Augsburg. ….
,,, Alles vom 5.4.2021 von Boris Reitschuster bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/eine-kleine-osterbitte-an-sie-alle/
.
Wie froh war Ostern? „Deutschland unterm Leichentuch“
– Gedanken zu einem Vers aus Heinrich Heines Weber-Gedicht
– Nicht alle blasen Trübsal, Corona-Demos sind damit nicht gemeint
Als ich die Osternachtfeier verließ, war die Stimmung eine andere als früher. Nicht wie sonst üblich begrüßten wir uns allseits mit dem herzlichen „frohe Ostern“. Es wäre auch akustisch schwer verständlich gewesen, denn fast alle trugen auch nach der Kirche noch ihre Masken, die man drinnen trotz eines Abstandes von drei Metern nicht ablegen durfte. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb die Kirchen gemieden werden – auch für Besuche außerhalb von Gottesdiensten. „Meine“ Kirche fasst normal bis zu 500 Besucher, von denen wegen der von den Kirchenoberen übertriebenen Abständen nur 50 freigegeben sind.
Von diesen 50 nicht gesperrten Plätzen war nur die Hälfte besetzt. Und das an Ostern, dem höchsten Fest von uns (katholischen) Christen. Ich überlegte vorher noch, meinen Platz einem regelmäßigen Kirchgänger zu überlassen und mich deshalb nicht anzumelden – Sie lesen richtig, dazu war eine Anmeldung erforderlich! Aber für mich war die Teilnahme diesmal auch eine Demonstration gegen die missgünstige Kanzlerin, die den Kirchen die totalen Ostern – die Fortsetzung der Grabesruhe – aufschwatzen wollte. Die den Kirchen wohl lieber den Rest geben will – ohne Auferstehung.
Die Karfreitagsstimmung wollte auch bei der Auferstehungsfeier nicht weichen. Dem Pfarrer/Dekan fehlte es an den passenden Worten und Vergleichen, der sonst, redegewandt wie er ist, selten den roten Faden verlor. Selbstverständlich durfte Corona in der Predigt nicht fehlen und man merkte, dass er bedrückt war über Gläubige, die er am Sterbebett begleitet hatte – was andere Pfarrer abgelehnt hatten. Aber er ist wie fast alle, auch ein Opfer der Hysterie, die in den Medien verbreitet wird. Diese bedrückte Stimmung erinnerte mich an das Gedicht Die schlesischen Weber von Heinrich Heine, dessen letzte Strophe hier in Erinnerung gerufen wird:
„…
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
wir weben hinein den dreifachen Fluch,
wir weben, wir weben!
…“
https://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/HeineNachlese/weber.htm
Ja, sie weben wieder. Diesmal die König/in, der/die in dem Gedicht zusammen mit dem „falschen Vaterlande“ verflucht wird. Heute weben sie an ihrer Legende der „schlimmsten Pandemie seit Menschengedenken.“ Dabei kommt die angeblich katastrophale Pandemie als Begriff selbst im eigenen nachträglich ergänzten Infektionsschutzgesetz mit keinem Wort vor. Dort ist nur die Rede von einer Epidemie. Und jeder Ausschlag in der Statistik nach oben wird als die gefährlichste Welle seit Entdeckung eines Corona-Virus wie die leibhaftige Apokalypse an die Wand gemalt. Die meisten Einheimischen erbeben innerlich, sobald die Königin/Kanzlerin Luft holt zu einer anders formulierten Hiobsbotschaft.
Ganz anders die Feiertagstimmung am Karfreitag in einer türkischen Moschee. Wie an allen anderen Freitagen gab es auf dem Parkplatz dieser nicht weit entfernt liegenden Moschee zur Zeit des Freitagsgebetes mehr als doppelt so viele Autos als Kirchenbesucher in meiner Kirche am Ostersonntag, ließ ich mir berichten. Dazu kommen welche mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Freitagspredigt, so dass leicht auszurechnen ist, wie viele Mohammed-Fans sich den Platz im Gebetsraum teilen.
Offensichtlich mangelt es Muslimen nicht an „Gottvertrauen“ wie uns Christen. Vor Allah fürchten sie sich jedenfalls mehr als vor einer Frau Merkel. Aber man kann alles übertreiben. Wenn bei 26 Prozent Migrationsanteil an der Bevölkerung (6 Prozent Muslime) über die Hälfte der Intensivbetten von „Menschen mit Sprachbarriere“ belegt sind, hat diese Sonderbelastung des Gesundheitssystems wahrscheinlich nicht nur Gründe in deren privatem Umfeld.
Der Tübinger Modellversuch wird in einer Woche bundesweit um eine Variante erweitert: Vom 13. April bis 12. Mai ist Ramadan! Wetten, dass mehr Politiker in die Moscheen pilgern als an Ostern in der Kirche waren – Corona hin, Corona her. Bis Mitte April solle der Lockdown dauern – Zufall?
5.4.2021, E. Künstle, Herbolzheim. kuenstle.e ät gmx.de
Ostergarten – Jesuspassion kindgerecht?
Dass ein katholischer Kindergarten auch die Allerkleinsten schon mit Geißelung, Kreuzigung und „Auferstehung“ behelligt, belastet und verwirrt, ist offensichtlich leider erlaubt. Dass Ihre Journalistin dies völlig unkritisch auch noch feiert, bedauerlich. Denn das geht aus dem Bericht über den „Ostergarten“ von Maria-Hilf doch selbst hervor: Dass eine kindgerechte Erzählung der Jesuspassion gar nicht möglich ist. Ein Mann reitet auf einer Eselin in die Stadt Jerusalem, die Massen jubeln ihm zu – warum? Weil er ein „König“ ist, sagt die Kindergartenleiterin ihren Schützlingen. Von römischer Oberherrschaft und jüdischen Kampf dagegen zu sprechen, wäre wohl zu kompliziert. Da wird Jesus ein Prominenter, wegen dem die Leute an den Straßenrand rennen und winken. Ein paar Tage später schreien die selben Leute: „Ans Kreuz mit ihm!“ Was ist denn da passiert? Warum können die ihn nun nicht mehr leiden? Und warum können die Soldaten – ja wer überhaupt, wo Römer und jüdische Priesterschaft nicht genannt werden können – einen „König“ einfach festnehmen und umbringen? Ein König ist doch ein Bestimmer. Wieso wollen die ihn überhaupt umbringen? Kinder kommen mit vielem klar, sprechenden Tieren, fliegenden Elefanten und zaubernden Elfen, da kann es auch einen Jesus geben, der im voraus weiß, was passieren wird. Das ist vielleicht harmlos. Ungemütlich wird es aber, wenn dieser Jesus weiß, dass er bald sterben wird, und Angst davor hat. Da betet er im Olivenwäldchen zu seinem Vater im Himmel. Jetzt ist der „König“ nicht mehr König, sondern Sohn eines Gottes, und sein Vater will oder erlaubt zumindest, dass er ans Kreuz geschlagen wird. Was für ein Vater! Erzählen diese Erzieherinnen auch sonst von überforderten Eltern, die ihre Kinder totschlagen? Der Kindergartenleiterin sei als Rücksichtnahme angerechnet, wenn sie an dieser Stelle nicht von der „Erbsünde“ anfängt und darauf verzichtet, die abstruse Geschichte zu erzählen, dass ein göttlicher Vater seinen Sohn von Menschen umbringen lässt, weil diese (vom Vater geschaffenen) Menschen ungehorsam gegenüber ihrem Schöpfer waren. Aber das kommt sicher auch noch.
2.5.2017, Edgar Wolf, Oberau
Zum Bericht „Am Schluss ist es im Paradies cool“ über den Ostergarten des Freiburger Kindergartens Maria Hilf (BZ vom 8. April).
https://www.badische-zeitung.de/freiburg-sued/am-schluss-ist-es-im-paradies-cool–135453008.html
Osternacht Karsamstag 19.4.2014 St.Hilarius in Freiburg-Ebnet

(1) Rätschenbuben (links) (2) Die große Kontrabassrätsche (3) Osterfeuer 19.4.2014 um 21 Uhr

(4) das lodernde Feuer (5) Friedhof vor der Kirche (6) „Lumen Christi“

(7) Feuer (8) Ostermesse St.Hilarius 19.4.2014
Um 21 Uhr am Karsamstag ist es fast dunkel im Friedhof an der alten Dorfkirche St. Hilarius in Freiburg-Ebnet. Auf einmal setzt ohrenbetäubender Lärm ein. 13 Rätschenbuben drehen ihre Rätschen im Wechselspiel auf vier Gruppen auf den Friedhofsmauern verteilt. Den vielen Kirchenbesuchern, die zwischen den Gräbern stehen, bietet sich ein besonderes Schauspiel: Knarren in allen vier Ecken des Friedhof, in der Mitte ein hoch loderndes Feuer, dazwischen die vielen kleinen Grableuchten. Zum Abschluß setzt auch noch die große, ca 200 kg schwere Kontrabassrätsche mit ihren riesigen Zungen aus Buchenholz ein, die von zwei jungen Männern schweißtreibend bedient wird – dann plötzlich Stille.
rten, nur von den „Lumen Christi“-Rufen unterbrochen, die von draußen her imer näher kommen. Endlich trifft das Osterlicht in der Kirche ein, wo es rasch an die vielen Kerzlein der Kirchgänger weitergegeben wird. Die Auferstehungsmesse kann beginnen, aber erst zum Gloria lösen elektrische Beleuchtung, Handschellen, Kirchenglocken und Orgelspiel das lange österliche Warten ab.
20.4.2014
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Ex-Bischöfin Käßmann ist gegen Osterschmuck vorm Fest
Die frühere Bischöfin Margot Käßmann ist gegen das Osterschmücken vor dem Fest. „Wenn überall schon Ostereier hängen und Osterfeste gefeiert werden, finde ich das inhaltsleer“ … Alles vom 18.4.2014 bitte lesen auf
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ostern-und-karfreitag-kaessmann-gegen-osterschmuck-vorm-fest-a-965188.html#js-article-comments-box-pager
Danke Frau Oberlehrerin
… das ist ganz sicher nicht schlimm. SCHLIMM ist, es NICHT zu DÜRFEN. Und schlimm ist es, immer und immer wieder belehrt zu werden und erzogen zu werden… immer wieder der erhobene Zeigefinger! Danke Frau Oberlehrerin, wieder ein Versuch, den Leuten ihren Spaß zu vermiesen. Isses das, was Sie wollen?
18.4.2014, Gerlinde
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Lasst den Leuten ihre Ostereier und Gartenzwerge
Abgesehen davon, dass alle christlichen Rituale so auch Ostern auf heidnischen Ursprung zurückzuführen sind, hat sich in einer immer mehr säkularisierten Welt das Fest mit den bunten Eiern weitgehend von seiner christlich-ideologischen „Okkupation“ gelöst und wieder sukzessiv seinen natürlich-heidnischen Ursprung zurückerobert – und gut so.
Ostereier und Gartenzwerge, darauf kommt es doch nun auch nicht an, oder? Sind wir hier so intolerant und vorurteilsbezogen… die Ostereier haben doch auch was mit Vorfreude und Traditionen außerhalb der Kirche zu tun. Nennen wir es einen Countdown, der die Tage zuvor stattfindet. Vielleicht gab es am Karfreitag aus christlicher Besinnung, Buße, Demut, Fasten keinen Wein auf dem Tisch bei der Frau K. Muss man doch nicht gleich so gehässig werden und die Freude der kleinen Menschen in Frage stellen, vielleicht hilft da ein bisserl Nächstenliebe und Respekt weiter – also Ihr vorösterlichen Eiermaler- Schmücker und Verzierer, mich stören Eure Werke nix :-))
18.4.2014, Ulrich Lukas
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Ostern – das Fest des Lebens
Ostern, das wichtigste Fest für Christen, steht vor der Türe. Für viele bedeutet dies Ostereier bemalen, verstecken oder auf die Suche danach gehen. In den Geschäften dominieren die ursprünglich heidnischen Symbole der Fruchtbarkeit, Eier und Hase.
Theologisch gesehen ist das Osterfest wichtiger als Weihnachten. Einen Rückgang der Gottesdienstbesucher kann Münsterpfarrer Wolfgang Gaber zumindest in der Innenstadt aber nicht beobachten: „Zur Ölweihung hatten wir 1.700 Hostien gerichtet, über 1.000 Jugendliche sind gekommen,“ freut sich der Seelsorger. In Freiburg gibt es rund 90.000 Katholiken, 55.000 Protestanten sowie einige hundert Angehörige anderer christlicher Konfessionen. Romano Adler, Mitglied im Ältestenrat der Christengemeinde in Lehen, bestätigt, dass an den hohen kirchlichen Feiertagen mehr Leute zum Gottesdienst kommen als sonst. Nach dem Neuen Testament, einem der beiden Bibelteile, wurde Jesus gekreuzigt und stand drei Tage später von den Toten auf. Aus dem Grund läuten von Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung, bis zum Auferstehungstag beispielsweise keine Kirchenglocken. „Zu Ostern erleben wir viele schöne Gottesdienste, mit einer ganz eigenen Atmosphäre“, schwärmt Wolfgang Gaber. „Es ist toll, wenn das Osterfeuer brennt, die Osterkerze entzündet wird und das Licht durch das dunkle Münster getragen wird.“ Auch in der Alt-Katholischen Gemeinde im Schwarzen Kloster wird nach dem Osternachtsgottesdienst eine Kerze entzündet. „Nach dem Gottesdienst am Sonntag können die Kinder dann im Hof Hasen suchen“, sagt deren Pfarrer Gerhard Ruisch. „Für mich ist Ostern der Sieg des Lebens über den Tod.“ „Ostern ist ein Fest, wo sich die Menschen zurückbesinnen können“, findet Romano Adler. „Ostern bedeutet Mut haben zum Leben. Da ist einer, durch ihn ist der Tod nicht das Ende. Ostern ist der Beginn neuen Lebens“, sagt Wolfgang Gaber. Für ihn selbst endet Ostern auch die Fastenzeit, die für ihn weniger Fernsehen und Auto fahren bedeutete. Von einer Abschaffung eines Tanzverbotes an Karfreitag hält er nichts. „Ich bin für das fröhliche und herzliche, aber Karfreitag sollte ein ernster Tag bleiben. An einem Tag im Jahr sollte das möglich sein.“
Einen ganz eigenen Osterbrauch gibt es in Ebnet. Dort beginnen seit 1725 von Gründonnerstag bis Ostern die sogenannten „Rätschebuben“ vor jedem Gottesdienst, mit einer „Rätsche“, Geräusche zu machen.
28.3.2013, Nils Kickert, www.stadtkurier.de
www.freiburg-schwarzwald.de/raetschen.htm
Ostermarkt am Kartoffelmarkt
Zum ersten Mal wird die Stadt Freiburg in diesem Jahr einen Ostermarkt veranstalten, der sich vor allem an Familien richtet: Zwischen Freitag, dem 22. März und dem 1. April (Ostermontag) finden sich auf dem Kartoffelmarkt in der Stadtmitte nicht nur kommerzielle Händler mit ihren kulinarischen und dekorativen Angeboten rund um Ostern ein. Die christlichen Kirchen Freiburgs sind mit einem eigenen Stand vertreten. Gemeinsam mit Diakonie, Caritas, Hospizbewegung etc. gestalten sie ein besonderes Programm, das die Botschaft der Kar- und Ostertage zu den Menschen bringen will.
8.3.2013
Ostern – Höchster christlicher Feiertag
Der Karfreitag galt früher als „höchster Feiertag“ der evangelischen Christen, weil die Reformatoren vor allem im Tod Jesu die Erlösung aus Sünde und Schuld sahen. In der katholischen und orthodoxen Kirche wurde vor allem der Triumph der Auferstehung, der Sieg über den Tod mit dem liturgisch reichsten und festlichsten Gottesdienst des Jahres herausgehoben. Heute besteht in allen christlichen Konfessionen weitgehend Einigkeit darüber, dass Tod und Auferstehung Christi an Ostern unlösbar zusammengehören und als Ganzes gefeiert werden.
https://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2004_04_07_1_stichwort_karwoche.html
Laut dem „Lexikon Kirche und Religion“ ist der Karfreitag für evangelische Christen der höchste Feiertag. Für Katholiken das Osterfest. In der katholischen Kirche ist Karfreitag ein strenger Fast- und Abstinenztag
