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- Humanitäre Hilfe USAid UNRWA (1.7.2025)
- Mises Podcast: Milliarden für Einwicklungshilfe verschwendet (26.3.2025)
- Eine afrikanische Stimme zum Rückzug von USAID (25.3.2025)
- Afrika-Helfersyndom
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Mises Podcast: Milliarden für Einwicklungshilfe verschwendet
Deutsche Steuergelder fließen auch in den Aufbau einer modernen Steuerverwaltung in Kamerun (fünf Millionen Euro), in den kommunalen Umweltschutz in Kolumbien (80,5 Millionen Euro) und für den Ausbau von klimafreundlichen ÖPNV-Systemen in Lateinamerika (106,5 Millionen Euro).
Auch die Biodiversität in Paraguay (sechs Millionen Euro) und die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in Timbuktu (24,5 Millionen Euro) liegen dem Ministerium sehr am Herzen. Ebenso wie Gender-Trainings in China und ein Projekt zu positiver Maskulinität in Ruanda, wohin ebenfalls deutsche Steuergelder fließen.
8,5 Millionen Euro will das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für „Grüne Moscheen und Gebäude in Marokko“ ausgeben.
.. Alles vom 26.3.2025 vo Rainer Zitelmann bitte lesne auf
https://www.misesde.org/2025/03/mises-podcast-so-werden-milliarden-fuer-entwicklungshilfe-verschwendet/
Eine afrikanische Stimme zum Rückzug von USAID
Die frühere Botschafterin der Afrikanischen Union in den Vereinigten Staaten, Arikana Chihombori-Quao, sagt über USAID: „Das sind Wölfe im Schafspelz“. Und mit dieser Meinung ist sie in Afrika nicht allein. Da sollte man auch in Deutschland gut hinhören. Ich empfehle (insbesondere jedem Journalisten), sich zu dem Thema die frühere Botschafterin der Afrikanischen Union in den Vereinigten Staaten, Arikana Chihombori-Quao, anzuhören: https://www.youtube.com/watch?v=5mFSRb5dUOM Sie sagt unter anderem (In der Sendung „The Bottom line“) von Al Jazeera/english:
„Wir müssen den wahren Grund verstehen, warum USAID in Afrika ist, und nicht nur USAID, sondern auch andere Nichtregierungsorganisationen. Sie kommen und behaupten, dass sie Basisinitiativen einführen, die den Menschen helfen werden, und nutzen dies als Mittel, um in die entlegensten Teile Afrikas zu gelangen. Auf dem Papier sieht das alles sehr gut aus, aber in Wirklichkeit sind es Wölfe im Schafspelz.“
„Der amerikanische Steuerzahler muss wissen, daß Milliarden von Dollar an USAID fließen. Ein Bruchteil davon kommt bei den Menschen an.“
“Sie nutzen diesen offenen Zugang, der nach humanitärer Hilfe klingt, um ständig Regierungen zu destabilisieren. Ich kann Ihnen sagen, dass die Mehrheit der afrikanischen Führer, und nicht nur die afrikanischen Führer, sondern die Führer der Entwicklungsländer, den Rückzug von USAID feiern. Wenn Sie einmal darüber nachdenken, was ihr einziger Zweck ist, z. B. die Lücken im Gesundheits- und Bildungswesen zu schließen, wo ist dann die Veränderung? Zeigen Sie mir ein Land, in dem USAID war und sich die Bildung verbessert hat. Zeigen Sie mir ein Land, in dem USAID war und sich die Gesundheitsversorgung verbessert hat?“
…
Ich bin sicher, unsere Entwicklungspolitiker wollen nicht hören, was die Dame zur Wirkung der „Hilfe“ zu sagen hat. Sie haben wenig hinzugelernt, denn Armutsbekämpfung hat in den letzten Jahrzehnten nur rudimentäre Fortschritte erzielt. Trotzdem wird die Frage, ob Hilfe auch schaden kann, selten gestellt. Aber Politiker und Helfer wollen sich nie wieder entbehrlich machen. Die Hilfe wird als Lebensjob betrieben, auch wenn unzählige „Projekte“ oder Programme“ als Fremdkörper in den Ländern durchgeführt werden. Wie ich immer wieder in 17 Jahren in Afrika und zwei Jahren in Armenien beobachten konnte, haben die Projekte kurz nach Beendigung keine Spuren mehr hinterlassen. Während ihrer Laufzeit waren sie erfolgreich, da es an Geld für Betriebsmittel, Fahrzeuge und hohe Gehälter nie gemangelt hat. Ich bin überzeugt, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung die Überprüfung auch der deutschen (seit Jahren schuldenfinanzierten) Entwicklungspolitik nach sich ziehen sollte.
… Alles vom 25.3.2025 von Volker Seitz bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/eine_afrikanische_stimme_zum_rueckzug_von_usaid
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Bestseller Volker Seitz: „Afrika wird armregiert“
Volker Seitz ist Botschafter a.D. und Autor des Bestsellers „Afrika wird armregiert“, dtv, 2021 (11. aktualisierte Auflage).
Das Buch wurde seit dem erstmaligen Erscheinen (2009) mit jeder der zahlreichen Neuauflagen aktualisiert und erweitert. Von der ersten Auflage bis heute haben sich die Seitenzahlen fast verdoppelt. Das Buch hat durch seine Informationsdichte einen hohen Wert. Seine Aussagen gelten nach wie vor. Die so genannte Entwicklungshilfe subventioniert immer noch schlechte Politik. Solange immer Ausreden gefunden werden, warum korrupte Regime unterstützt werden sollen, werden auch die Fluchtursachen nicht verringert werden. Die Profiteure der Entwicklungshilfe behaupten: Hilfe funktioniert. Aber warum gehe es heute den meisten afrikanischen Ländern schlechter als zum Ende der Kolonialzeit, fragt Seitz. Es würden kaum Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und das breite Elend werde nicht beseitigt, weil Zielgruppen nicht in die Maßnahmen einbezogen werden. Afrikanische Kritiker würden nicht zu den Kongressen eingeladen.
Hilfsgelder heizten in vielen Ländern die Korruption an und halten Afrika in Abhängigkeit. Deshalb plädiert Seitz aus Respekt vor der Leistungsfähigkeit der afrikanischen Gesellschaften, die bisherige Hilfe durch wirtschaftliche Zusammenarbeit auf der Grundlage beiderseitiger Interessen zu ersetzen. Wirkliche Hilfe würde bei der intensiven Förderung von Geburtenkontrolle beginnen. Weniger Geburten hätten in Teilen Asiens und Südamerikas zu besseren Lebensbedingungen geführt. Er wundert sich über die Ignoranz in der Politik und den Medien, wenn es um das wahre Problem Afrika gehe.
Seitz wird nie pauschal, hebt immer wieder positive Beispiele hervor und würdigt sie im Detail. Ein Buch, das über weite Strecken auch Lesevergnügen bereitet, ist immer noch genauso aktuell wie zum Zeitpunkt seiner Erstveröffentlichung. Es richtet sich nicht an ein Fachpublikum. Der Autor bedient sich einer Sprache, die klar ist, dass sie auch Lesern ohne jegliche Vorkenntnisse einen Zugang zu der Thematik – die uns alle betrifft – eröffnet.
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Einige Kommentare:
Ein Land betreibt “Außenpolitik” mit dem Hauptziel, seine eigenen Interessen auf der Welt durchzusetzen. NUR darum geht es. Dieses funktioniert mit verschiedenen Mittel. In Dtl. machen (vereinfacht) drei Ministerien “Außenpolitik”, das AA (mit “Sektglas” – Diplomatie), das BMZ (mit Geld – “Entwicklungshilfe”) und das BMVg (mit Soldaten – militärische Mittel). Wer glaubt, “Außenpolitik” wird hauptsächlich gemacht, um anderen Ländern – gerne “ärmeren Ländern” – zu helfen, ist irgendwie weltfremd und naiv .. george
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” Die” muessen nicht genau hinhören, die gehoeren dazu. Oder die arbeiten zusammen, weil sie entsprechende, eigene Ziele verfolgen, die mit den behaupteten nichts zu tun haben. Oder weil es nicht um “Entwicklungshilfe” geht, sowenig wie es um Klima oder Viren geht. Das sind Narrative fuer das dumme Volk, nicht mehr und nicht weniger. Der Widerstand gegen die Massnahmen von Trump zeigt es ueberdeutlich. Warum hier permanent und inzwischen wirklich nervig der kriminelle Aspekt der Taeter verdrängt und so getan wird, als sei es Dummheit oder Ungeschicklichkeit, ist die eigentliche Frage. Ohne eine ehrliche Antwort darauf wird sich nichts aendern. Auch hier geht es um nichts anderes als eine als Entwicklungshilfe getarnte Veruntreuung und Korruption. Aber auch hier hat man sich hierzulande daran gewoehnt. … Rainer Niersberger
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“Dead Aid” ist ein Buch von Dambisa Moyo, einer US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlerin, die 1970 in Lukasa, Sambia, geboren wurde, wo sie auch aufwuchs. Das in der deutschen Übersetzung den Untertitel “Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann” tragende Buch kritisiert das traditionelle Modell der internationalen Entwicklungshilfe und argumentiert, dass es bei der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika mehr Schaden als Nutzen gebracht hat. Moyo behauptet, dass ausländische Hilfe einen Kreislauf der Abhängigkeit aufrechterhalte und lokale Initiativen und Unternehmertum untergrabe. Sie plädiert für alternative Finanzierungsquellen, wie ausländische Direktinvestitionen und die Mobilisierung inländischer Ressourcen, als wirksamere Mittel zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftswachstums in Afrika. wikipedia/wiki/Dead_Aid . Dr. Giesemann
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Diesen Ausführungen kann man nur mit Nachdruck zustimmen ! Die neue Bundesregierung sollte kein separates Entwicklungsminiszerium – wie bisher – schaffen, sondern ein gut begründetes Programm der humanitären Hilfe für Notfälle schaffen und dieses in das Auswärtige Amt und dessen Botschaften integrieren. Prof Illy
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Entwicklungshilfe: Westliche Steuergeldunterschlagung samt Geldwäsche und als Humanismus verbrämte Korruptionsförderung im globalen Süden. Nur dumme Kriminelle kommen in den Knast. Kluge Kriminelle bereichern sich im Rahmen der Gesetze. Die klügsten Kriminellen bereichern sich mithilfe des Staates und anerkannter internationaler Organisationen. Entwicklungshilfe ist die einzige Form der Geldwäsche, für die man einen moralischen Heiligenschein verliehen bekommt. Thomas Szabo
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