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- Aus für Chip-Fabrik Magdeburg von Intel (25.4.2025)
- Intel zieht sich zurück: Batteriefabrik in Magdeburg endgültig gescheitert (21.4.2025)
- Zu hohe Lohnkosten in D: Stihl geht in die Schweiz (4.3.2024)
- https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/wir-verhindern-zukunft-2019/ (1.1.2019)
- Investitionsquote in Prozent oder in absoluten Zahlen (9.1.2014)
- Investition = Ersparnis = Konsumverzicht
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Investition = Ersparnis = Konsumverzicht
Hat man 2000 Euro verdient, dann kann man 1900 Euro konsumieren und 100 Euro in einen Hühnerstall investieren oder aber (da nicht jeder seine eigenen Hühner halten kann oder will) die 100 Euro aufs Sparkonto einbezahlen (Einkommen = Konsum + Sparen). Die Bank kann dann Kredite an Unternehmen vergeben, damit diese Investitionen tätigen (Einkommen = Konsum + Investition).
Konsumieren alle dagegen ihre gesamten Einkommen, dann sind die Banken nicht imstande, Investitionskredite (zu bezahlbaren Zinssätzen) zu vergeben.
Konsumieren alle mehr als sie über ihre Einkommen verdienen, dann müssen nachfolgende Generationen irgendwann einmal dieses „Verbrauchen auf Pump“ bzw. diese Schulden bezahlen
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Intel zieht sich zurück: Batteriefabrik in Magdeburg endgültig gescheitert
Auf dem Gelände bei Magdeburg, wo eigentlich modernste Mikrochips vom Band laufen sollten, wächst künftig wieder Getreide. Wie der US-Konzern Intel mitteilte, wurde die Stiftung Kulturlandschaft mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen beauftragt
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Milliardengrab Magdeburg: Wie Berlin Intel mit Steuergeld lockte
Was als Prestigeprojekt der Ampelkoalition begann, entpuppt sich als planwirtschaftliches Experiment. Intel plante in Magdeburg eine Investition von 30 Milliarden Euro – die größte Einzelinvestition eines ausländischen Konzerns in Deutschland seit Jahrzehnten. Dafür griff die Bundesregierung tief in die Steuerkasse: 9,9 Milliarden Euro an staatlichen Zuschüssen wurden dem US-Konzern zugesagt – fast ein Drittel der Gesamtsumme. Das Geld stammt direkt aus dem Bundeshaushalt, also aus den Taschen der Steuerzahler. Mit dem Baustopp steht nun nicht nur das Projekt, sondern auch ein erheblicher Teil der Subventionen auf der Kippe.
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Fazit: Symbol eines gescheiterten Subventionsstaats
Das Aus für Intels Chipfabrik in Magdeburg ist weit mehr als ein geplatztes Industrieprojekt – es ist das Sinnbild einer planwirtschaftlichen Politik ohne Kompass. Milliarden an Steuergeld wurden in ein kriselndes Unternehmen gepumpt, dessen Niedergang seit Jahren absehbar war.
Dass nun auch bei Northvolt ein ähnliches Szenario droht, unterstreicht das Ausmaß der wirtschaftspolitischen Fehleinschätzungen. Anstatt den deutschen Standort durch Steuervergünstigungen oder Senkung der Energiepreise zu stärken, setzte die Ampel auf ideologische Planwirtschaft, in Form von nutzlosen Subventionen, die sich als Nullnummer entpuppten.
… Alles vom 19.4.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/intel-batteriefabrik-magdeburg-gescheitert/
Investitionsquote in Prozent oder in absoluten Zahlen
Investitionsquoten fallen in %:
Schauen sie sich doch bitte einmal die Zahlen bzgl. der Investitionen in Deutschland an (Bruttoanlageinvestitionen), Hr. Brombach. Dann würden sie nämlich feststellen, dass z.B. die Investitionquote im Vergleich zu 2000 heute um 20% niedriger liegt (2000: 21,5%, 2013: 17,2). Aktuell liegen wir sogar unter EU-Schnitt (17,6%). Ihre Mär, dass erwirtschaftete Gewinne primär für zukünftige Investitionen genutzt werden, hält dem Faktencheck leider nicht stand. Sie präsentieren uns hier wieder alte Bauernweisheiten. Eines der aktuellen Probleme ist doch, dass erwirtschaftete Gewinne eben nicht wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Warum nicht? In der Industrie und im verarbeiteten Gewerbe kommen sie auf Eigenkapitalrenditen im einstelligen Bereich. Mit reinen Finanzspekulationen erzielen sie dagegen zweistellige Renditen. Wertschöpfung generieren sie damit aber nicht.
9.1.2014, Thomas Bender
Investitionsquoten steigen absolut
Es ist so eine Sache mit den Prozentzahlen Herr Bender. Die Investitionsquote bemisst sich immer nach dem Bruttoinlandsprodukt. Dieses lag im Jahr 2000 bei gut 2 Billionen Euro, ergo wurden etwa 430 Mrd. € investiert. 2012 lag das BIP bei über 2,6 Billionen €. Die Investitionen liegen somit bei 457 Mrd. €. Die Investitionen sind gegenüber dem Jahr 2000 daher um über 8% pro Jahr gestiegen und nicht gefallen. Diese Rosstäuscherei mit Prozentzahlen ist für Sozialisten allerdings üblich. Positive Zahlen können so leicht in ihr Gegenteil verkehrt werden. Die Frage stellt sich allerdings, warum man als Sozialist die Öffentlichkeit immer belügen muss. Die sozialistische Wahrheit muss offenbar grauenvoll sein.
Richtig ist allerdings, dass in den vergangenen Jahren immer größere Anteile des BIP in andere Bereiche geflossen sind, und wir unseren Wohlstand nur dann erhalten können, wenn wir in Deutschland wieder einen größeren Anteil am BIP investieren. Die Ursache der rückläufigen Investitionsquote liegt daran, dass mit dem Euro immer größere Teile unseres Vermögens nach Südeuropa geflossen sind. Banken und Versicherungen haben mit unseren Sparguthaben massenhaft Kreditpapiere gekauft, mit denen die Konsumausgaben der Südeuropäer auf Pump finanziert wurden. Große Teile des Kapitals unserer Volkswirtschaft wurden damit schlecht verwaltet, und erwirtschaften keine Zinsen mehr, weil es nicht investiert sondern von den Kreditnehmern verplempert wurde. Auf strenges Zuraten von Personen mit Ihren Ansichten.
Das spricht aber umso mehr für meine Forderung, dass die Fokussierung auf immer mehr Konsum ein großer volkswirtschaftlicher Blödsinn ist. Wer konsumieren will, muss das Geld dafür zuerst verdienen. Das geht nur wenn man investiert.
9.1.2014, Rainer Brombach
