Kirchenaustritt

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Mandelbaum-Blüte im Kaiserstuhl bei Freiburg am 20. März 2019

Mandelbaum-Blüte im Kaiserstuhl bei Freiburg am 20. März 2019

 

 

Kirchenaustritte wegen politischer Parteinahme
Drei Jahrzehnte nach dem Völkerfrühling in Mittel- und Osteuropa und der deutschen Wiedervereinigung sinkt der Stern des organisierten Christentums, diesmal in ganz Deutschland. Das belegen nicht nur die rapide steigenden Austrittszahlen, die 2019 (mit über einer halben Million Austritte aus den beiden Großkirchen) einen neuen Höchststand erreichten. Von den noch nicht Ausgetretenen besuchen nur noch zwischen 3 Prozent (Protestanten) und 10 Prozent (Katholiken) den Gottesdienst.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. „Ich glaube nicht mehr an Gott“, gaben 2019 nur 15 Prozent der Ausgetretenen an, während fast 40 Prozent als wichtigsten Grund ihre Unzufriedenheit mit der Institution Kirche nannten, ein bestürzendes Ergebnis, das aber den scheidenden EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm nicht anficht. Er sieht die Ursache in „gesellschaftlichen Megatrends“ wie einem zunehmenden Individualismus, die die Kirche „nur sehr bedingt beeinflussen“ könne. Geblendet von den noch reichlich sprudelnden Kirchensteuereinnahmen, verschließen selbstzufriedene Kirchenführer wie Bedford-Strohm die Augen vor der schweren Krise, in der sich ihre Institution befindet und die sie mitverschuldet haben.
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„Geht der Kirche der Glaube aus?“, fragt Klaus-Rüdiger Mai in seiner gleichnamigen Streitschrift und diagnostiziert, dass in den kirchlichen Leitungsgremien immer öfter an die Stelle des Glaubens eine als „Werte“ oder „Haltung“ verbrämte Gesinnung tritt, die politisch Partei ergreift, in der Regel für Positionen von Grünen, Linken oder der SPD. Belege dafür finden sich in unzähligen Predigten, öffentlichen Verlautbarungen, auf jeder Synode und jedem Kirchentag.
… Alles vom 25.12.2020 von Oliver Zimski bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_verzauberung_der_welt
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Kommentare:
Bremische Evangelische Kirche (BEK): Berufsverbot für Bibeltreue
Den Link zu diesem großartigen Text zum Weihnachtsfest werde ich an den “Kirchenausschuss” (so nennt sich das Leitungsgremium; man beachte die Doppeldeutigkeit des Begriffs) der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) weiterleiten. Diese „Kirche“ wirbt auf ihrer Website mit dem Regenbogenbanner und der Parole „Bremen ist bunt! Wir leben Vielfalt!“, ist aber zu intolerant, die kleine Schar bekennender Christen zu ertragen, die die Bibel – Gottes Wort – noch ernst nimmt.
So hat die BEK den Pastor der bibeltreuen St Martini-Gemeinde [Olaf Latzel] mit BERUFSVERBOT belegt, weil er Personen aus der LSTBTTQ-Szene in einem internen Seminar als „Verbrecher“ bezeichnet hat, weil sie immer wieder Kircheneigentum beschmieren, beschädigen, Gottesdienste mit unflätigem Auftreten stören, Gottesdienstbesucher mit entblößten Brüsten sexuell belästigen und – dem Pastor mit Ermordung drohen.
Latzel darf nicht predigen, keine Seelsorge machen, Kranke und Sterbende nicht begleiten, Konfirmanden nicht unterrichten, keine Taufen, Trauungen und Beerdigungen halten, keine Verwaltungsarbeit ausführen, keine Evangelisation machen, nicht im Internet auftreten. Er ist vollkommen KALTGESTELLT – mundtot gemacht -worden. Durch die Bremische „KIRCHE“ und ihre Chefideologen! Mutmaßlich mit Rückendeckung durch die Leitung der EKD.
Der Apostel Paulus, der von der christenfeindlichen Regierung in ROM in Gefangenschaft gehalten worden ist, hat seine Anhänger trotzdem betreuen dürfen. Vierzehn Briefe von ihm sind in der Bibel enthalten, die er seinen Gemeinden geschrieben hat. Er hat Anhänger und Helfer in seiner Haft empfangen dürfen, und ihm wurde der Mund nicht zugebunden. Die BEK geht einen anderen Weg: Sie, wie die EKD insgesamt, predigt Nächstenliebe, wenn es um juden-, christen- und atheistenfeindliche Mohammedaner geht, vergisst aber Liebe, Barmherzigkeit und Gnade, sobald es um unliebsame Christen geht. Bremische Religionsfreiheit nach GG,4—-
Vielen Dank für diesen wohltuenden Artikel!
25.12.2020, I.G.
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Aufklärung – größter geistig-kulturelle Entwicklungsschritt der Menschheit
Was ist Wirklichkeit? Die ´verwirklichte ˋ Vorstellung im Rahmen unserer Gestaltungsmöglichkeiten; – die individuelle Kraftanstrengung und Realisierung unserer eigenen Anlagen und Möglichkeiten in einer freien Gesellschaft. Die Religion beinhaltet für die jeweiligen Kulturkreise, die p r ä g e n d e moralisch- ethische Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, gibt dem Menschen ein Handlungsziel vor, ist ein Angebot zur Sinnfindung. Dieses „Schatzkästlein“ kann und wird aber auch von verschiedensten Interessengruppen utilisiert, uminterpretiert und zum gesellschaftlichen Gehorsam mißbraucht. Jede alternative Ideologie ist ebenso möglich und sinnerfüllend, solange sie nicht als alternativlos dargestellt wird. Andernfalls ist sie nur an ihrem eigenen Bestand interessiert und gibt die ethisch- moralische Komponente ihrer „Notwendigkeit“ zur Täuschung vor. Die Zeit der Aufklärung ist bislang der größte geistig- kulturelle Entwicklungsschritt der Menschheit. Sie favorisiert die Einsicht zur Eigenverantwortung, zur Eigeninitiative des Menschen, der frei über eine gemeinschaftliche Verwaltung bestimmt, die gruppenspezifische Aufgaben übernimmt, wie Regeln des sozialen Miteinanders oder Gruppenschutz gegen äußere Gefahren. Es gibt zum Glück immer Menschen mit Anstand und Würde, die bereit sind, auch via Einsatz ihres Lebens, ihrer bürgerlichen Existenz und körperlichen Unversehrtheit, sich gegen totalitäre Gleichschaltung zu wehren, gegen Gesellschaftsstrukturen, die zu Gunsten der Macht einiger WENIGER, das Individuum mit Füßen treten. Sie sind der Sand im Getriebe des Unrechts und die „Verzauberung der Welt“! Sie sind BEWUNDERNSWERT und für die Entwicklung der Menschheit unabdingbar. Danke für einen anregenden Beitrag zum ersten Weihnachtsfeiertag.
25.12.2020, S.SCH
Ende Kommentare

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Ein Rabatt auf die Kirchensteuer wäre eine bestürzend hilflose Aktion
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) denkt eher daran, Berufseinsteigern mit reduzierten Steuersätzen entweder den Kircheneintritt schmackhaft zu machen oder wenigstens die Zahl der Austritte zu verringern. In Ausbildung und Studium verlören viele junge Menschen den Kontakt zur Kirche, argumentiert ihr Ratsvorsitzender. Wenn dann mit dem ersten Gehalt Kirchensteuer fällig werde, träten viele aus.
Unfreiwillig schonungslos beschreibt Heinrich Bedford-Strohm damit das eigentliche Problem seiner Kirche: die schwindende Bindungskraft gegenüber jüngeren Menschen. Hinzu kommt eine bestürzende Hilflosigkeit, wie darauf zu reagieren sei. Hofft die EKD wirklich, die Entfremdung von kirchlichem Leben mit Sonderangeboten aufhalten zu können?
… Alles vom 3.8.2020 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/ein-rabatt-auf-die-kirchensteuer-waere-eine-bestuerzend-hilflose-aktion–190625703.html
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Abschiedsbrief an „meine“ Kirche
von Michael van Laack
Nachfolgende Überlegungen wird nur der Übelmeinende als allgemeinen Aufruf zum Kirchenaustritt verstehen. Der Artikel zeigt lediglich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit innerhalb der Institution auf und verdeutlicht, dass der Austritt aus der Kirche nicht gleichbedeutend sein muß mit dem Abfall vom Glauben bzw. der Ablehnung der Dogmen und Lehren jener Kirche, deren Oberhaupt in Rom sitzt. In Rom wohlgemerkt, nicht in Bonn oder Berlin!
Manches Mahnwort haben wir auf diesem Blog an Bischöfe und Institutionen innerhalb der römisch-katholischen Kirche Deutschlands gerichtet. Stets haben wir wie die Väter des von der deutlichen Mehrheit der heutigen Berufstheologen vergewaltigten Texte des II. Vatikanischen Konzils vor jenem falschen Irenismus gewarnt, an dessen Ende nur die vollständige Auflösung der Lehre würde stehen können. In diesen Tagen sieht es danach aus, als behielten wir recht. Das stimmt uns eher traurig als fröhlich!

Das Maß ist voll
Für den Autor dieses Artikels ist es nun an der Zeit, zu gehen. Er kann nicht länger Mitglied einer Institution bleiben, die systematisch unter dem Deckmantel des Humanismus und der Verwendung von Worthülsen wie „Lebenswirklichkeit“ alles verrät und/oder verändert, für das unsere Vorfahren ihr Blut hinzugeben bereit waren oder an das sie zumindest bis zum letzten Atemzug fest geglaubt haben. Diesen Artikel verstehe ich als Akt der Sichtbarmachung der Trennung des gemeinschaftlichen Bandes zwischen der sich nur noch zu Zwecken des Erhalts der Kirchensteuermittel und anderer staatlicher Subventionen „römisch-katholisch“ nennenden Institution und mir.
Der formale Akt des Kirchenaustritts vor einem kommunalen Beamten besagt nur, dass man nicht mehr bereit ist, die Institution finanziell zu unterstützen. Manch einer verlässt die Kirche, weil er nicht mehr an Gott glaubt. Andere, weil sie „von ihrem Mitgliedsbeitrag nichts haben“. Wieder anderen ist die katholische Kirche nicht „modern“ genug. – Was mich betrifft, so verlasse ich diese Kirche, weil ich römisch-katholisch bleiben möchte. Die Mehrzahl des Episkopats und des Klerus will das nicht.

Die Haltung gegenüber dem Islam und seinen Kritikern
Seit 1.400 Jahren unterdrücken Muslime überall dort, wo sie herrschen, Andersgläubige. Ich muss das alles hier nicht noch einmal aufzählen. Muslime glauben nicht, dass Christus der Sohn Gottes war, sie bestreiten seine Gottsohnschaft, sie halten uns für Menschen zweiter Klasse, mit den Juden seinen wir ihre „bevorzugten Diener“. Auch in der Gegenwart sehen wir Christenverfolgung durch Muslime weltweit. Und wir sehen, dass sie auch dort, wo sie in der Minderheit sind, versuchen, ihre Rechte über die der anderen zu stellen. Ebenso, dass sie bereit sind, ihre Ansprüche mit Gewalt durchzusetzen.
In der römisch-katholischen Kirche gilt mittlerweile jeder, der auf alle diese Umstände hinweist, als „unchristlich“. Auch wer die Unterschiede in den Glaubenslehren betont, wird als „islamophob“ verfemt. Ebenso, wer darauf hinweist, dass es nicht der gleiche Gott sein kann, der Christus der Maria als Sohn Gottes verkündete und der dem Mohammed erläuterte, Gott habe keine Kinder und deshalb sei Christus lediglich ein Prophet, den man falsch verstanden habe. Stattdessen fordern immer mehr Bischöfe, Priester und Verbände dazu auf, gemeinsam mit den Muslimen zu beten, ihre Feste mit ihnen zu feiern, oder ihretwegen auf Alkohol und Schweinefleisch bei kirchlichen Veranstaltungen zu verzichten, zu denen sie eingeladen werden. Einer Kirche, die Christus mit seinen Feinden gleichsetzt und die Unterdrückung von Millionen Gläubigen interreligiös hinweglächelt, will ich nicht mehr angehören.

Das Säen von Glaubenszweifeln (Homilie und Katechese)
„Die meisten Priester vor dem Konzil [1962-1965] haben von den Gläubigen verlangt, dass sie unkritisch das glauben, was in der Bibel steht. Diese Zeiten sind Gott sei Dank seit langem vorbei“. So eröffnete vor einigen Jahren ein Priester am Niederrhein seine Weihnachtspredigt. Er steht für die überwältigende Mehrheit des römisch-katholischen Klerus – ich sage immer 80 % – die nicht mehr glauben, dass die Bibel wahr ist. Sie verkünden, dass Gott nicht der Erschaffer des Universums sei. Denn den Urknall habe er bekanntlich nicht initiiert. Er sei erst nach dem Urknall „erschienen“. Der Mensch sei ein Zufallsprodukt der Evolution. Als Gott merkte, dass er da war, dachte er sich: „Toll, denen kann ich was beibringen. Die verstehen mich!“
Die Sintflut habe nicht stattgefunden heißt es. Die Plagen Ägyptens, so es sie denn überhaupt gegeben habe, seien Naturphänomene gewesen. Die Flucht der Israeliten vor den Ägyptern sei Teil einer sumerischen Erzählung, die Teilung des Meeres eine Illusion. Gott habe Moses nicht die Zehn Gebote in Steintafeln geschrieben, folglich fand auch der Tanz um das goldene Kalb nicht statt. Das gesamte Prophetentum danach bis hinauf zu Christus sei also auf einer frommen Erzählung aufgebaut. Die zehn Gebote hätte ein Autorenkollektiv formuliert, um ein Mindestmaß an Ordnung und Disziplin in die Gesellschaft zu bringen.

Christus? Fast ein Mensch wie Du und ich!
Selbstverständlich sei kein Engel der Maria erschienen. Denn Engel gäbe es gar nicht. Auch sie seien aus älteren Mythen entliehene Bilder. Unbefleckte Empfängnis sei absoluter Quatsch, die Jungfrauschaft biologisch unmöglich. Gott (wie erinnern uns: das ist der Typ, der nach dem Urknall „entstanden“ ist) habe gewissermaßen den vorehelichen Sohn von Josef und Maria adoptiert und legitimiert. Da Gott sich nicht über Naturgesetze stellen oder sie verändern kann (denn sie waren ja schon vor ihm da) können wir auch getrost viele andere Erzählungen der Bibel abhaken: Z.B. den Stern von Bethlehem.
Auch hat Christus keine Wunder gewirkt, wissen uns viele Bischöfe, Priester und Laientheologen in der Seelsorge oder an der Uni zu berichten. Kann er ja gar nicht. Denn auch er untersteht den Naturgesetzen. Wasser in Wein? Unsinn! Er ist doch kein Zauberer. Heilung von Blinden, Stummen, Aussätzigen und Tauben? Medizinisch unmöglich. Alle diese Erzählungen sind nur Bilder für irgendetwas. Die Auferweckung des Lazarus? Der war doch nur scheintot. Und als die Apostel Christus auf dem Berg sahen, wo er ich u.a. mit Moses unterhielt, brannte ihnen entweder die Sonne zu heiß auf den Pelz oder sie hatten zu viel Wein konsumiert.

Auferstehung gab es! Sonst wären wir ja unseren Job los!
Das einzige, was bisher kaum einer dieser Berufschristen angefasst hat, ist die Auferstehung Christi. Denn damit bräche die Kirche zusammen. Es gäbe keine Messe mehr zu feiern und keine Botschaft zu verkünden. Vermutlich haben die Naturgesetze da mal eine Ausnahme gemacht und Gott erlaubt, seinen Adoptivsohn aufzuerwecken. Die ganze Erzählung davor über seine Festnahme, Verspottung, das Urteil des Pontius Pilatus, den Kreuzweg, die späteren Erscheinungen gegenüber Maria Magdalena und den Aposteln, die Himmelfahrt und das Pfingstfest? Das freilich sind entweder ahistorische Erzählungen oder eben Ereignisse, die nicht stattgefunden haben können, z.B. weil es keine Kraft gibt, die einen Menschen in den Himmel auffahren lässt.
Es gibt allerdings mittlerweile auch schon so genannte Seelsorger, die behaupten, es sei gar nicht wichtig, ob Christus wirklich auferstanden sei. Wichtig sei nur, dass er täglich in den Herzen der Gläubigen neu auferstehe. Vermutlich, damit sie nicht auf die Idee kommen, Kirchensteuer zu zahlen sei eine sinnfreie Aktion. Insgesamt also wird seit Jahrzehnten durch Klerus, Pastoralreferenten und ehrenamtliche Katecheten die „Altgläubigkeit“ abtrainiert.
Einer Kirche, deren Bischöfe, Priester und Altardiener den Glauben an die Wahrheit der Evangelien bestreiten und mindestens indirekt zur Bestreitung verführen, will ich nicht mehr angehören.

Das Negieren kirchlicher Lehre und Tradition
Die Unterwerfung unter den Zeitgeist (oder besser philosophische und politische Ideologien) wächst täglich. Obwohl das Lehramt (die Päpste) mehrfach erklärt hat, der Kirche sei es nicht möglich, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, leihen zahlreiche deutsche Bischöfe seit mehreren Jahrzehnten radikalen feministischen Laien ihr Ohr. So zum Beispiel der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, deren Synkretismus und Traditionsfeindlichkeit unübersehbar ist, liest man ihre Publikationen oder auch ihre Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Ebenso sozialistischen Befreiungstheologen, die sich mit der ANTIFA einig sind, es bedürfe eines Systemwechsels. Sowohl im Staat als auch in der Kirche.
Ebenso greift die Mehrzahl des deutschen Episkopats und Klerus den Zölibat an. Sex – das wichtigste Gut der hedonistischen Konsumgesellschaft noch vor Cheeseburgern und Bier – verträgt sich nicht mit den hohen Anforderungen der Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit.

Das Wesen der Kirche soll verändert werden
Darüber hinaus hat sich die Haltung zur Homosexualität derart verändert, dass homosexuelle Seilschaften in fast alle Diözesanstrukturen eindringen konnten, so dass Ephebophile und Pädophile in weitaus größerer Zahl als vor den „Reformen“ präsent sind und die Kirche von einem Skandal in den nächsten stürzen. – Auch findet eine Entwertung des Ehesakraments statt. Diese äußert sich zum einen in der Forderung, auch gleichgeschlechtlichen Paaren zu erlauben, sich das Sakrament der Ehe zu spenden – zum anderen darin, dass das „Bis das der Tod Euch scheidet“ verworfen bzw. zur Option werden soll. Die andere Möglichkeit müsse sein, mehrfach kirchlich zu heiraten nach einer Scheidung. In mancher Pfarrei werden mittlerweile bereits hinter verschlossenen Kirchen- oder Sakistei-Türen Segnungen vorgenommen und Eheschließungen simuliert.
Der Leib Christi wird in heiliges Brot umgedeutet, dass wir gemeinsam essen. Zahlreiche Priester und Gläubige verstehen die Messe nicht mehr als Opfer, sondern als ein Verkosten des Brotes, das Gemeinschaft stärkt. Alles wird nivelliert. Einer Kirche, die mit dem atheistischen Sozialismus und dem christenfeindlichen Hedonismus (der Reinkarnation antiken weströmischen Denkens) kopuliert, will ich nicht mehr angehören.

Die Entwicklung zur Staatskirche
Nach dem Tod kommen wir alle in den Himmel zu Gott. Ganz egal, wie wir gelebt haben. Denn Gott verzeiht alles… Also fast alles: Antisemiten (falls sie keine Muslime oder Linksradikale sind) kommen selbstverständlich in die Hölle, Ewiggestrige gemeindefeindliche Konservative auch. Ebenso Umweltsünder und Islamophobe, Europafeinde und Klimaleugner! All diesen wird in den vergangenen Jahren auch systematisch das Christsein abgesprochen. Christ ist nur, wer rot, grün, befreiungstheologisch oder zumindest „humanistisch“ denkt.
Mitglieder der AfD sollen kein Ehrenamt mehr ausüben dürfen, von hauptberuflichen Parteimitgliedern ganz zu schweigen. Sie sollen – wo möglich – von kirchlichen Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Kolping, KAB, KFD usw. lassen keine islamkritischen Vorträge mehr zu. Hingegen werden Sozialisten und Atheisten eingeladen, um z.B. auf dem Katholikentag über Spätabtreibung zu referieren, für Sterbehilfe zu werben usw.
Die deutschen Bischöfe hypen eindeutig kirchenfeindliche und in der politischen Tendenz sozialistische Vereinigungen wie „Maria 2.0“ oder den Verein „Wir sind Kirche“, der nur zu einem geringen Prozentsatz aus Katholiken besteht. Und nun begibt man sich auch noch – gemeinsam mit zahlreichen Personen, die eine radikale Veränderung der Kirche im Sinn der Anpassung an „Lebenswirklichkeit“ und Staatsdoktrin fordern – auf den Synodalen Weg, riskiert in diesen Tagen gar den Bruch mit der Weltkirche in der Frage der Gemeindestrukturen und der Stellung des Priesters in der Gemeinde. Das alles funktioniert nur, weil der Staat die Kirchen finanziell hervorragend ausstattet und zudem die Kirchensteuer als Zwangsabgabe besteht.

Austritt, um römisch-katholisch zu bleiben
Aber: Nicht wegen der paar Euro verlasse ich diese Kirche. Als römisch-katholischer Christ kann ich nicht Glied einer Institution bleiben, die Christus fast täglich ins Gesicht speit und ihre „Meinung des Tages“ zu Gottes Willen erklärt. Einer Institution, die davon faselt, der Geist führe, wohin er wolle! Obwohl sie es doch sind, die sich selbst zu von den Flammen des Heiligen Geistes reichlich Beleckten erklären und ihr eigenes Bild von Kirche allen anderen aufoktroyieren wollen. Die katholische Kirche Deutschlands ist nicht mehr meine Kirche, weil sie nur noch auf dem Papier Glied jenes Leibes ist, dessen Haupt Christus ist. Sie ist im Zustand eines in Selbstverletzungsabsicht mehrfach gebrochenen kleinen Fingers, der täglich neu bekundet, dass er sich zwar gern selbst amputieren, aber gleichzeitig weiterhin den Vorzug genießen möchte, als dem Leib zugehörig betrachtet zu werden. Geld, Spaß und Macht. Das ist die Dreifaltigkeit der Mehrheit des deutschen Klerus und der an seinen Lippen hängenden „Frommen“ und „Tiefgläubigen“! Christus aber lässt sich nicht täuschen, Nicht von mir, nicht von Ihnen und Euch und schon gar nicht von diesen Gestalten. Er kennt unsere Absichten und Ziele, bevor wir sie aussprechen oder in die gewählte Richtung loslaufen
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… Alles vom 28.7.2020 von Michael van Laack bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2020/07/28/ich-bin-dann-mal-weg-abschiedsbrief-an-meine-kirche/
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Kommentare:
Hier zu sehen die eigentliche Qualität des Christentums vor dem Islam: der Ethos.
Die Eigenverantwortlichkeit vor dem „Herrn“ – wer immer sich dessen Status anmaßt: der Ethos ist das eigentlich Unsterbliche.
28.7.2020, W-D.B.
Herr von Laack, Sie schreiben mir aus dem Herzen.
Ich bin zwar kein Katholik, sondern Protestant, leide aber in meiner Kirche unter genau den selben Problemen. Es ist wohl die Zeit des „Großen Glaubensabfalls“ aus der Offenbarung endgültig angebrochen. Der Heilige Geist (lebendig in den Gläubigen) soll vom Antlitz der Erde vertrieben werden. Ich bin sehr traurig über diese Entwicklung, aber sie muss so kommen, um dem Herrn den Weg zu bereiten und die Schrift zu erfüllen.
28.7.2020, K.F.
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Mann muss nicht in einer „Kirche “ sein und auch nicht an einen Gott glauben,
um ein humanistisches den chrislichen Werten entsprechendes(Familien)Leben zu führen. Wir respektieren natürlich Gläubige, würden aber nie mit Jemanden kommunizieren der nicht anwesend ist. Aber das ist ein Jedem seine Sache.
Fakt ist, und das verschwindet so langsam, unsere Kultur ,unsere Lebensart, unsere Identität speist sich aus der christlich-abendländischen Kultur unserer Vorfahren, die ganz gewiss auch nicht nur positive Seiten hatte. Nur wer das ingnoriert, vergisst, verleugnet oder gar bekämpft , wird eine Zukunft unter einer anderen Egiede haben, die nicht die Unsere ist, auch was den Lebensstandart betrifft. Nun das werden unsere Hüpfer und deren Eltern, und so sieht es aus, noch früh genug erfahren.
28.7.2020, St.B.
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Im letzen Jahr brannte der Dachstuhl des Notre Dame in Paris.
Sagt die Kirche endlich, wer die Täter waren, oder verschweigt sie es immer noch ?
28.7.2020, A.v.O.

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Entscheidender Austrittsgrund ist die Politisierung der evangelischen Kirche
In dem Artikel wird unzureichend begründet, warum so viele Menschen die Kirchen verlassen. Bei der evangelischen Landeskirche ist meiner Meinung nach ein entscheidender Austrittsgrund die Politisierung, die sich selbst in den Predigten bemerkbar macht und Menschen anderer politischer Überzeugungen ins Abseits stellt.
Viele Pfarrer missbrauchen Predigten, um ihre linkspolitische Auffassung dem Zuhörer überzustülpen. In Freiburg wird sogar Reklame für die Ausstellung „Keine Alternative“ der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen mit Führung durch die Veranstalter gezeigt. Da bleibt doch nur die Flucht.
18.5.2019, Gertraud Mäckel, Merzhausen, BZ

 

Brief eines evangelischen Gläubigen zu seinem Kirchenaustritt

Der Brief eines evangelischen Gläubigen, mit dem er seinen Austritt aus der evangelischen Kirchengemeinschaft erklärt. Mit seiner Genehmigung dokumentieren wir hier das Schreiben.
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Sehr geehrte Frau Claus,
ich bin im Januar aus Königswinter nach Halle gezogen. Ich habe zuvor schon den Weg der evangelischen Kirche kritisch betrachtet, jedoch stand ich als Betreuer des Konfirmationsunterrichts immer in gutem Dialog mit unserer Pfarrerin. Spätestens nach meinem Umzug aber ist mir klar, dass sich mein Weg von dem der Kirche trennen wird. Abgesehen davon, dass sich unsere Pfarrerin gefreut hätte, mich (Homosexuell) und meinen Ehemann zu trauen, so stelle ich fest, dass dies in Anhalt nicht möglich ist. Dies ist aber nicht der eigentliche Grund, denn ein Glauben der Prinzipientreu ist, ist nicht verwerflich.
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Jedoch muss ich feststellen, dass die Kirche immer mehr politisiert und ich dadurch vermehrt in den Konflikt mit meinem Gewissen komme. Die Kirche äußert, dass ein guter Christ ein glühender Europäer [womit sie vermutlich die EU meint, Red.] sein muss. Ich bin kein glühender Verehrer der EU, sondern schätze die modernen, demokratischen und progressiven Werte Deutschlands. So bin ich nun ein schlechter Christ?
Ich erlebe, dass in Rostock die evangelische Kirche mit Linksextremen wie der Antifa gemeinsam für eine Moschee demonstriert. Mit der Antifa, einer Vereinigung, die Deutschland abschaffen will und zu Gewalt aufruft. Wie kann ich als Christ Gewalt zustimmen?

Es werden Judenfeinde, Homophobe Menschen und Frauenunterdrücker, die aus archaischen Kulturen aus zumeist wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen, geschützt und unterstützt. Obwohl es heißt, liebe deinen Feind, so kann es nicht bedeuten, die Feinde meiner Freunde, den Juden, zu lieben.
Da ich mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern gearbeitet habe, weiß ich, dass diese kirchlichen Hilfen bis zur Rechtsbeugung und sogar Rechtsbruch geführt werden. Ich aber bin gesetzestreu und verabscheue Lüge und Betrug.
Die Kirche macht sich immer mehr zum Wahlkampfhelfer linker und grüner Politik. Wenn ich nun aber diese Politik nicht vertrete, sondern einer konservativen christlichen Partei angehöre, so handele ich wieder gegen die Richtung der Kirchenvertreter.
Dies sind nur einige Auszüge von vielen Gründen, die mich zu einem Austritt veranlassen. Ich bin wütend und enttäuscht, dass die Kirche sogar noch für kriminelle Migranten eintritt und Abschiebungen teils durch Rechtsbruch verhindert. Menschen, welche deutsche Bürger und Christen geschädigt haben und durch ihren Verbleib in Deutschland weiter schädigen können. Sie machen sich mitschuldig an Verbrechen gegen Frauen, Juden und Homosexuellen, indem Sie den Islam bis zur eigenen Selbstaufgabe kritiklos unterstützen und sich diesem unterwerfen. Das kann nicht mehr meine Kirche sein, die sich außerhalb der Gesetze und der Moral sieht. Ich wollte Ihnen zumindest meine Gründe mitteilen.
Mit freundlichen Grüßen,
Herbert Heinrich, 25.3.2019
https://philosophia-perennis.com/2019/03/25/frau-pfarrer-mit-ihrem-islam-appeasement-machen-sie-sich-mitschuldig-an-verbrechen-gegen-frauen-juden-und-homosexuellen/
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Herbert Heinrich arbeitet als Erzieher seit vielen Jahren in Intensivgruppen mit extrem auffälligen Jugendlichen. Auf der „Achse des Guten“ erschien von ihm folgender Beitrag:
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Unbegleitete minderjährige Ausländer: Hilferuf eines Betreuers
Alles vom 8.1.2019 von Herbert Heinrich bitte lesen auf
https://www.achgut.com/Artikel/unbegleitete_minderjaehrige_auslaender_hilferuf_eines_betreuers/P55

 

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