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- Auto und E-Autos in China – Deutschland fällt zurück (17.1.2026)
- Verbrennerverbot : Empörungsrituale der Elektro-Apostel (23.10.2025)
- Wird Stuttgart ein zweites Detroit? Wie die Autokrise eine ganze Region trifft (22.10.2025)
- Freiburg setzt auf Wasserstoff bei Müllabfuhr (29.9.2025)
- Deutsche Neuwagen – piep piep piep (3.4.2025)
- Tempolimit: CO2 nein – Sicherheit Ja (4.5.2025)
- Auto ist voll Nazi (18.12.2023)
- E-Auto
„Inzwischen werden in Deutschland jeden Tag mehr Schuldgefühle produziert als Automobile“
Michael Klonovsky in „Aphorismen“
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Verbrennerverbot : Empörungsrituale der Elektro-Apostel
Die Klima-Apologeten erleben, wie ihre Hegemonie unter der Realität zerbröselt. Deshalb wird das geringste Abweichlertum mit allen Mitteln bekämpft. Selbst das Lavieren von Friedrich Merz beim Verbrennerverbot wird zum Dammbruch erklärt.
https://www.achgut.com/artikel/empoerungs_rituale_der_elektro_apostel
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Maxeiner Verbrenneraus
https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_12_10_2025_der_grosse_simulator
Wird Stuttgart ein zweites Detroit? Wie die Autokrise eine ganze Region trifft
Stellenabbau, Umsatzrückgänge in Handel und Gastronomie, einbrechende Steuereinnahmen: Die Krise in der Autoindustrie erreicht Baden-Württemberg mit Wucht. Droht Stuttgart der Niedergang wie einst Detroit?
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Im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach ist Bosch das mit Abstand prägendste Unternehmen. Seit 1909 steht hier die Stammfabrik des Konzerns, hier schlägt seit Jahrzehnten das Diesel-Herz von Bosch. Drum herum viele moderne Gebäude, in denen der Konzern unter anderem das Archiv, verschiedene Zentralfunktionen und die Maschinenbau-Tochter Etas angesiedelt hat. Insgesamt arbeiten alleine in Feuerbach mehr als 15.000 Menschen für den Konzern, im Großraum Stuttgart sind es 37.000, in ganz Baden-Württemberg 67.000.
In Stuttgart schlägt seit jeher das Herz der Autoindustrie, doch es setzt immer öfter aus. Unten im Neckartal ist heute die Heimat von Mercedes-Benz. Hier herrscht ebenfalls Verunsicherung. Im Sommer hat der Konzern mehr als 40.000 Briefe an seine Mitarbeiter verschickt. Die Zentrale in Untertürkheim will abklopfen, wer bereit wäre, das Unternehmen zu verlassen. Wie viele es sein sollen, verrät Vertriebsvorständin Britta Seeger nicht. Man habe 600 Millionen Euro für Abfindungen bereitgestellt. „Die werden wir bis März komplett verwenden.“
Ebenfalls in Cannstatt ist Mahle angesiedelt. Der viertgrößte Autozulieferer der Welt fertigt vor allem Kühler und Kolben wie eine große Installation verdeutlicht. Der Konzern hat bereits 7600 Stellen abgebaut und richtet die Produkte mehr und mehr auf Elektro- und Wasserstoffantriebe aus. Doch der Markt will nicht anziehen.
Ernüchterung auch im Stadtteil Zuffenhausen. Wer dort bisher bei Porsche gearbeitet hat, gehörte selbst unter den gutverdienenden Beschäftigten der Stuttgarter Autoindustrie zu den Spitzenverdienern. Hohe vierstellige Prämien waren lange die Regel. Jetzt vollzieht der Vorstand der Sportwagenschmiede eine Vollbremsung. Bis 2029 sollen 1900 Stellen wegfallen. Dabei verlängert Porsche schon seit einem Jahr keine Zeitverträge mehr. Mehr als 2000 Frauen und Männer sind bereits aus dem Unternehmen verschwunden. Selbst die Beschäftigungssicherung bis 2030 wackelt. Dann könnte Porsche sogar betriebsbedingt kündigen.
Stellenabbau ist auch ein Dauerbrenner beim LKW-Hersteller Daimler Truck mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen vor den Toren Stuttgarts. „Wir haben Regelungen für mehr Effizienz und Flexibilität mit dem Unternehmen vereinbart. Das Management strebt auch einen Stellenabbau an.
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Neben Stuttgart trifft die Autokrise die ganze umliegende Region. Von Heilbronn im Norden über Ludwigsburg, Sindelfingen, Waiblingen, Esslingen bis nach Reutlingen im Süden. Neben den großen Adressen wie Mercedes, Porsche, Audi, Bosch oder Mahle hängt eine Vielzahl von Mittelständlern am Auto. Insgesamt arbeiten 240.000 Frauen und Männer in der Branche. Das ist jeder fünfte Beschäftigte in der Region – in Baden-Württemberg jeder Siebte. Das Auto hat die Region Stuttgart zu einer der reichsten Europas gemacht.
… Alles vom 22.10.2025 von Andreas Kempf bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/wird-stuttgart-ein-zweites-detroit-wie-die-autokrise-eine-ganze-region-trifft
Deutsche Neuwagen – piep piep piep
…, aber wer verstehen möchte, warum wir innerhalb der EU wirtschaftlich und technologisch stagnieren, der soll ich in einen beliebigen Neuwagen setzen und eine Runde drehen. Alle 10 Sekunde piepen verschiedenste Warntöne auf, die einen mündigen Erwachsenen zurechtweisen wie einen dummen Zehnjährigen: piepiep – zu schnell, piiiiep – bleib in der Spur, bibibib – leg eine Pause ein, möööööp: Schnall. Dich. An!
Drückt man ein bisschen auf die Tube, regelt der Computer die Höchstgeschwindigkeit ab. Wegen der Sicherheit mimimimi ….
Nimmt man das Werbe-Prospekt zur Hand, liest es sich wie das Mitglieder Magazin von Greenpeace. Nachhaltigkeit mimimii, CO2 mimimimi, Klima mimimi
Fahrspass? Coolness? Freiheit?
Null Komma Null!!!!
… Alles vom 3.4.2025 von Vince Ebert bitte lesen auf https://x.com/VinceEbert/status/1907819843878879568
Tempolimit: CO2 nein – Sicherheit Ja
Man könnte wahrlich über das Tempolimit in Deutschland diskutieren. Dann sollte man aber andere Gründe als CO2-Einsparungen anführen. Die Effekte scheinen gering zu sein laut Focus. Viel sinnvoller wäre es, auf die Sicherheitsaspekte einzugehen und den Blick auch auf die Landstraßen zu wenden.
Tempolimit – ja oder nein? Pünktlich zur Diskussion kommt aus dem Bundesverkehrsministerium ein neues Gutachten. https://bast.opus.hbz-nrw.de/opus45-bast/frontdoor/deliver/index/docId/3098/file/FV-V6.pdf Das Ministerium unter Volker Wissing hatte die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) beauftragt, das CO2-Einsparpotenzial eines generellen Tempolimits auf Autobahnen zu ermitteln.
https://www.focus.de/earth/
Das Ergebnis: 1,3 bis 2 Millionen Tonnen CO2 könnten laut Studie pro Jahr eingespart werden bei Tempo 130. Das entspricht etwa 1 bis 1,5 Prozent der verkehrsbedingten Emissionen des vergangenen Jahres, die mit vergleichsweise geringem Aufwand für den Klimaschutz eingespart werden könnten.
4.4.2025
Auto ist voll Nazi
Vom Schwachsinn der Geisteswissenschaften.
Andreas Knie @AndreasKnie
Die Nazis haben in Deutschland das Auto durchgesetzt, die Folgen wirken bis heute.
Link zum Beitrag: https://bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/lokale-verkehrswende-2023/543680/deutschlands-weg-in-die-automobilgesellschaft/
15.12.2023
https://twitter.com/AndreasKnie/status/1735641744136397002
… Alles vom 17.12.2023 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2023/12/17/auto-ist-voll-nazi/
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Deutschlands Weg in die Automobilgesellschaft
Verkehrspolitik im Schatten des NS
Die entscheidenden Grundlagen für die autozentrierte deutsche Verkehrspolitik wurden im Nationalsozialismus gelegt. Trotz völlig geänderter Umstände setzt sich die Bevorzugung des Autos bis heute fort. Dies begrenzt auch den Gestaltungsspielraum auf kommunaler Ebene.
… Alles vom 15.12.2023 von Andreas Knie bitte lesen auf
https://bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/lokale-verkehrswende-2023/543680/deutschlands-weg-in-die-automobilgesellschaft/
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Auto-Mobilität wurde von den Nazis erfunden… oder so: Stilblüten akademisierter Verbildung
… Andreas Knie ist der Ansicht, eine Kontinuität der Verkehrspolitik und ihrer Ausrichtung auf das Auto mit dem Nationalsozialismus herstellen zu können. Alles habe im Nationalsozialismus begonnen, sagt Knie, und er impliziert, dass die Massenmobilität, die durch Autos ermöglicht wird, ohne Nationalsozialisten in Deutschland nie Einzug gehalten hätte
…
Bei Knie bestimmt die Verkehrspolitik der Nationalsozialisten seither das Sein des Autobesitzes in Deutschland, und das ist eine der Gemeinsamkeiten, die er mit Karl Marx aufweist, die Überzeugung, man könne Jahrzehnte Entwicklung auf genau eine Variablen zurückführen. Aber das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, die Knie mit Marx aufweist. Wie Marx, so verachtet auch Knie Individuen. Eine einfach zu belegende Behauptung, denn im gesamten Text von Knie kommen Individuen, also diejenigen, die Autos kaufen und damit fahren, überhaupt nicht vor.
Der Absatz von Autos wird vom Staat befördert. Die Möglichkeit, Autos auf öffentlichen Plätzen zu parken, vom Bundesverwaltungsgericht eröffnet. Die Autofahrer sind die Figuren, die von mächtigen, den Staat lenkenden Menschen über ein Brett befördert werden, jedenfalls in der doch sehr einfachen Welt von Andreas Knie. Und weil diese Welt so einfach ist, deshalb ist es für Knie auch ganz einfach, den Deutschen ihr Auto wieder abzugewöhnen. Es reicht, “den Raum neu zu verteilen”:
“Der Raum wird neu verteilt, das private Auto ist nur noch ein kleiner Teil einer viel größeren Geschichte in der Zukunft der lebenswerten Städte.”
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Das Bedürfnis nach Mobilität, ein Bedürfnis, das durch die Pferdekutsche nur bedingt befriedigt wurde, hat mit dem FORD T, den Henry Ford schon 1913 in Serie produzieren ließ, so dass 1920 die meisten US-Amerikaner schon einmal in einem FORT T gesessen oder mit einem FORD T gefahren sind, einen Schub erhalten. Das, was noch wenige Jahre zuvor unmöglich gewesen ist, in einen Möglichkeitsraum, den jeder erreichen kann, gestellt: Individuelle, UNABHÄNGIGE MOBILITÄT.
Die Nachfrage nach unabhängiger Mobilität, die im 19. Jahrhundert noch Taugenichtsen vorbehalten war, wie sie Eichendorff beschrieben hat, ist mit dem Automobil zu einer Nachfrage geworden, die mit der Notwendigkeit, einer Erwerbsarbeit nachzugehen, vereinbar ist. Das Auto ist für viele Menschen ein Symbol von Freiheit. Nur für Andreas Knie ist es das nicht. Für Knie ist die Geschichte des Automobils eine Geschichte, die im Nationalsozialismus mit dem Bau von Autobahnen und einer Politik, die Autos zur Massenware machen sollte (was indes nicht gelungen ist), beginnt und in der Bundesrepublik (nicht etwa in der DDR, Knie berücksichtigt nicht einmal einen Trabant oder einen Wartburg) mit insgesamt zwei Entscheidungen vorangetrieben wurde. Die erste Entscheidung macht das Auto unter Werbekosten in der Steuererklärung absetzbar. Die zweite Entscheidung designiert öffentliche Flächen als Parkplätze. Die Nazis, die Werbekosten und die Parkplätze sind dafür verantwortlich, dass die meisten Deutschen heute ein Auto ihr eigen nennen.
… Alles vom 18.12.2023 bitte lesen auf
https://sciencefiles.org/2023/12/18/auto-mobilitaet-wurde-von-den-nazis-erfunden-oder-so-stilblueten-akademisierter-verbildung/
