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Blick über Freiburg zum Schwarzwald im Herbst 2018

 

 

Lungenfacharzt Professor Dieter Köhler zum Versuch, über 40 Mikrogramm „Grenzwerte“ den deutschen Diesel auszubremsen: „Dieses Stickstoffdioxid ist absolut ohne jede Wirkung auf die Gesundheit: Wer auf zwei Gasflammen Spaghetti mit Tomatensoße kocht, liegt nach 15 Minuten bei 1500 Mikrogramm!“ Wenn Feinstaub wirklich tödlich wäre, „müssten Raucher nach kürzester Zeit tot umfallen, weil aus jeder Zigarette Millionen Mal so viel Feinstaub kommt.“
Nach EU-Richtlinien soll der Messeinlass der Stationen 1,5 bis vier Meter über dem Boden liegen. In Hamburg sind es 1,5 Meter, in München knapp vier Meter und im griechischen Thessaloniki 35 Meter: Dort steht das Teil auf dem Dach der Universität. Wie auch in Holland.
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Spritpreise: Wie „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer ein ganzes Land verhöhnt
Wirtschaftsweise für Wirtschaftsniedergang

Möchte die Regierung Klingbeil-Merz nicht als Regierung dastehen, die aus dem Elend der Bürger und der Wirtschaft Kapital schlägt, dann hat sie drei Dinge zu tun: erstens, den Preisdeckel für Treibstoffe einzurichten, zweitens, Energiesteuer und Mehrwertsteuer für Treibstoffe zu senken, drittens Monika Schnitzer aus dem Beratergremium, genannt: „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“, zu entlassen.

Andernfalls darf man die skandalösen Äußerungen der sogenannten Wirtschaftsweisen Schnitzer im ZDF-Morgenmagazin für die Meinung der Regierung halten. Es ist kein Zufall, dass Schnitzer das äußert, was Moderatorin Dunja Hayali hören will – und das ist nicht Wissenschaft, sondern grüntotalitärer Aktivismus.

Hayali fragt Schnitzer, ob nicht die polnischen Maßnahmen, also ein gesetzlicher Preisdeckel für Benzin und Diesel sinnvoll seien. Darauf antwortet Schnitzer mit großer Freude, um den stets und ständig obrigkeitsstaatlich zu belehrenden deutschen Bürgern klar zu machen, dass das polnische Vorgehen nicht sinnvoll sei, und keiner auf den Gedanken kommen solle, so etwas zu fordern.

Kalt und arrogant erfüllt Schnitzer ihren Agitationsauftrag. Sie hält den Preisdeckel nicht nur nicht für sinnvoll, im Gegenteil, sie begrüßt sogar die Preissteigerungen. „Die Menschen“, doziert Schnitzer von oben herab, „müssen sich überlegen, wo ist es wirklich wichtig, zu fahren, wo kann ich darauf verzichten, wo kann ich eine Fahrgemeinschaft bilden, wo kann ich vielleicht mal mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Also eine solche Reaktion braucht es.“ Auf Hayalis Frage, ob es eines Fahrverbots bedürfe, wird Schnitzers Unverständnis und Zynismus deutlich:

„Nein, eines Fahrverbotes braucht es nicht, wenn der Preis hoch ist. Dann passen sich die Leute selbst an. Die, die dringend fahren müssen und sich das auch leisten können, die werden dann vielleicht weiterhin so viel fahren wie bisher. Vielleicht werden sie das Tempo freiwillig ein bisschen drosseln, weil sie merken, dann sparen sie ein bisschen Sprit und wer jetzt ausweichen kann und einfach mal verzichten kann, der fährt weniger … Wir haben einfach gesehen in 2022, als wir schon mal einen Tankrabatt gegeben haben, dass die Menschen sich zu wenig angepasst haben und wir brauchen jetzt dieses Signal.“

Freie Bürger, das war einmal, jetzt haben sich die Untertanten anzupassen. Mit einem Blick auf die steigenden Insolvenzen erkennt man, wie sehr sich die Unternehmer und Handwerker und Gewerbetreibenden bereits anpassen, in der Kaufzurückhaltung muss man inzwischen schon Anpassungsorgien erkennen. Schnitzers ökonomische Elementarbildung reicht offensichtlich nicht so weit, zu verstehen, dass hohe Benzin- und Diesel-Preise auf die gesamte Wirtschaft und das private Leben der Bürger zurückschlagen.

Nach der Wirtschaft gefragt, antwortet Schnitzer: „Nochmal, wir müssen das Preissignal weitergeben, damit sich die Wirtschaft anpasst, nicht nur die Fahrer und Fahrerinnen, ja, auch die Wirtschaft, insbesondere muss an der Stelle das Signal ankommen.“ Ist eine Rezession, ist die Deindustrialisierung als Anpassungsleistung ausreichend, die Erhöhung der Insolvenzen, der Anstieg der Arbeitslosigkeit, der Zusammenbruch des Gesundheitssystems, der Sozialsysteme, Frau Schnitzer?
… Alles vom 2.4.2026 im Newsletter lesen auf https://www.tichyseinblick.de
bzw. auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/monika-schnitzer-zdf-hohe-spritpreise/

 

Deutschlands masochistische Energiepolitik: 242 % Steuern auf Spritpreis
Schon bisher hatten wir Deutschen international gesehen mit die höchsten Energiepreise. Das galt für Öl, Gas, Treibstoff und Strom – und warum, ist hinlänglich bekannt. Die Berliner Energiepolitik hat so ziemlich alles falsch gemacht: Atomkraftwerke gesprengt (respektive Pipelines sprengen lassen), moderne Kohlekraftwerke abgeschaltet, billige Energie aus dem Osten boykottiert und dafür teuren Ersatz aus dem Norden und Westen oder von moralisch noch fragwürdigeren Partnern als Russland eingekauft, und vor allem hat sie nur noch „regenerative“ (?) Energie im Hirn. Und, und, und. Doch nun, nach nur zwei Wochen Irankrieg, stehen wir in Europa mit den Preisen für Diesel, Benzin und Autogas unangefochten auf dem “Siegerpodium“.
https://prix-carburant.eu/de/kraftstoffpreise-europa/

Während Nachbarländer dem Nepp der Energiekonzerne staatlicherseits Grenzen setzen, schlagen die Konzerne bei uns umso ungehemmter zu.
Freuen können sich die Aktionäre dieser Gesellschaften: Die Kurse steigen und die Dividenden dürften sich am Jahresende ebenfalls satt erhöhen. Die Anleger selbst können mit diesen Gewinnen ihre teurer gewordenen Tankfüllungen lässig zahlen. Und ebenfalls lachen dürfte der Fiskus, denn auch ihm winken Sondereinnahmen, die man einmal „wind fall profits“ nannte – denn der Steuersegen des Staates übertrifft die Extraprofite der Konzerne bei weitem. Dies realisiert man allerdings erst, wenn man einmal die Zusammensetzung zum Beispiel des Benzinpreises aufdröselt. Dies soll nachfolgend geschehen.

242 Prozent Abgaben und Steuern auf den eigentlichen Spritpreis
Am 5. März 2026 betrug der Produktpreis pro Liter Benzin (E5) tatsächlich nur 56,7 Cent. Darauf kommt die Energiesteuer von 65,5 Cent und die „Treibhausgas“-Abgabe von 14,4 Cent. Der CO2-Preis schlägt zusätzlich zu Buche – als ob das CO2 mit dem Treibhauseffekt nichts zu tun habe (hat es übrigens auch kaum, aber nicht nach der Logik der Abzocker, die hier also praktisch doppelt kassieren).
Schon diese drei Abgaben belaufen sich auf 93,1 Cent pro Liter und damit 164 Prozent des eigentlichen Produktpreises. Als ob das nicht genug wäre, schlägt auch noch die Mehrwertsteuer von 19 Prozent zu Buche – und zwar nicht nur auf den Produktpreis, sondern auch auf alle aufgeführten Abgaben und zusätzlich auch auf die Kosten für den Transport, die Lagerung, Verwaltung und den Vertrieb von zusammengenommen 12,7 Cent pro Liter! Macht zusammen nochmals 30,9 Cent Mehrwertsteuer auf den Liter. So kam der Endpreis von getitelt 1,94 Euro an den Tankstellen zustande – wie gesagt Stand 5. März; seither legte der Preis nochmals zu und mit ihm auch die anteiligen Aufschläge und Steuern.
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Zusammengerechnet müssen die Autofahrer also 242 Prozent Abgaben und Steuern auf – bleiben wir beim obigen Beispiel – 56,7 Cent Benzinkosten an den Staat abdrücken. Im Mittelalter war nur ein „Zehnt“ fällig; die Raubritter nahmen den Opfern schon deutlich mehr ab, doch der heutige Staat toppt das um ein Vielfaches. Auch Banken sind nicht zimperlich.
Wie sagte einst Bert Brecht: „Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Heute würde er vermutlich fragen: Was ist schon die Gründung einer Bank gegen den Einfallsreichtum des Steuerstaates? Die Raubritter würden vor Neid erblassen; wobei… “würden“? Welches Prädikat ist diesem „Nehmerstaat“ wohl angemessen? Jedenfalls sind die Krokodilstränen der Politiker über die horrenden Treibstoffpreise entlarvend. Und jene, die am schamlosesten profitieren und nach dem Staat am meisten einsacken, die Mineralölkonzerne, heucheln nun ausgerechnet “Haltet den Dieb!”…
15.3.2026. Albrecht Künstle, kuenstle.a@gmx.de

 

 

SUV: Historischer Fehler in Industriepolitik und Konsumverhalten
Der in den Leserbriefen veröffentlichten Rechtfertigung von SUVs möchte ich jedoch einen Punkt entgegensetzen, den ich sehr wichtig finde, um die ablehnende Haltung vieler Menschen gegenüber diesen panzerartigen Stadt-Geländewägen zu verstehen. Das ist der Zeitkontext.
Die SUVs kamen just zu einer Zeit auf den Markt, als immer mehr seriöse Studien vor einem Kollaps unserer Zivilisation durch Ressourcenverbrauch, Ressourcenkriege und soziale Spaltung warnten. Es war auch die Zeit, als die Motorentechnik einen immensen Sprung zu größerer Effizienz machte. Viele informierte und nachhaltig denkende Menschen erwarteten nun einen großen Wurf in Richtung geniales Zwei- oder Drei-Liter-Auto. Man hätte die neuen hocheffizienten Motoren in geläufige Karosserien, vielleicht sogar in Leichtbauweise einbauen können.
Stattdessen entschied sich die Autoindustrie dafür, das allgemeine Bedrohungsgefühl – unter anderem durch die steigende Terrorgefahr – zu nutzen und den Menschen schwere Fahrzeuge zu verkaufen. Dank der neuen Motoren verbrauchten die teils doppelt so schweren und aufwendigen Karossen nicht viel mehr Treibstoff als herkömmliche Autos.
Ich bezweifle aber sehr, dass diese Autos wirklich vor Naturkatastrophen und Terroranschlägen schützen. Für mich persönlich sind sie aus diesen Gründen ein historischer Fehler in der Industriepolitik und im Konsumverhalten. Es würde mich freuen, wenn der SUV-Boom bald zu einem Ende käme.
27.9.2019, Matthias Pfleger, Sölden, BZ

 

4. Demo gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart
Einem Aufruf des Veranstalters folgend trugen am Samstag knapp die Hälfte der Protestierenden gelbe Westen und erinnern damit an die aktuellen Demos in Frankreich. Die Franzosen hätten ähnliche Probleme, deshalb habe er auch in Stuttgart zum Protest in „Gelbwesten“ aufgerufen, sagte Initiator Ioannis Sakkaros. „Es geht hier um eine Regierung, die uns verarscht – und darum, dass wir als Bürger die Leidtragenden sind“, erklärte der 26-jährige Porsche-Mitarbeiter. Die Regierung habe jahrelang verschlafen, Druck auf die Automobilkonzerne auszuüben und sie wegen Manipulationen zur Rechenschaft zu ziehen, kritisierte Sakkaros. Er sei als Dieselfahrer selbst betroffen: „Das wollte ich nicht so hinnehmen.“
Die Demonstration am Samstag 2.2.2019 war die vierte, die Sakkaros angemeldet hat. Zur ersten vor drei Wochen waren laut Polizei knapp 250 Menschen gekommen, in den Wochen danach waren es 700 und 1200 Teilnehmer.
…. Alles vom 4.2.2019 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/gelbwesten-gegen-diesel-fahrverbot–165701775.html
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Vierte Demonstration gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart am Samstag 2.2.2019

Vierte Demonstration gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart am Samstag 2.2.2019

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Diesel – Vernichtung einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Technologie 

Jetzt gibt es die ersten vollkommen sinnfreien Sperrungen für Dieselautos im Land der Schadstoff-Hobbits. Der hanebüchene Feldzug gegen den Diesel hätte spätestens Mitte des Jahres abgeblasen werden müssen, nachdem beispielsweise die hier folgende Stellungnahme des Leiters des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI Ende Juni in einer öffentlichen Anhörung abgegeben wurde. Ein Highlight daraus:
„Ein Diesel-Pkw mit Euro-6 emittiert mit 80 mg NOx pro km deutlich weniger Schadstoffe als Linienbusse (550 mg NOx pro Fahrgast auf einem Kilometer) sowie Nahverkehrszüge (240 mg NOxpro Fahrgast auf einem Kilometer) und liegen bei einem Besetzungsgraden von mehr als einer Person auch unter den Emissionswerten von Straßen-, U- und S-Bahnen“.
Ein politisches System, dass aufgrund solcher Fakten in einer für das Land wirtschaftlich so wichtigen Frage nicht alle Hebel in Bewegung setzt, um die Vernichtung einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Technologie zu verhindern, will dies schlicht nicht. Dies dürfte in Zukunft wichtig werden, wenn es darum geht, Verantwortliche für Arbeitsplatzverluste und wirtschaftliche Schäden zu benennen. Zumal es keine vernünftige Alternative gibt (das Elektroauto ist es derzeit jedenfalls nicht), außer gar kein Auto. Vielleicht ist das ja auch der eigentliche Zweck der Übung.
… Alles von Dirk Maxeiner vom 8.1.2019 bitte lesen af
https://www.achgut.com/artikel/moderne_diesel_sauberer_als_der_oeffentliche_nahverkehr
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Bitte dort auch Gutachten von Prof Dr.Matthias Klingner lesen, oder auch hier:
https://www.bundestag.de/blob/561430/42f387a20eef0041e81502cd5092b271/014_sitzung_fraunhofer-data.pdf
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Keine Beweise für vorzeitige Todesfälle durch NO2 vom Diesel
Die angeblichen Todesfälle wurden zur schärfsten Waffe gegen den Diesel. Damit kann man scheinbar alles begründen. Die Autoren besuchen das Krankenhaus vom Roten Kreuz in Stuttgart, eine der führenden Lungenkliniken. Erfrischend klar Prof. Martin Hetzel: »Feinstaubalarm ist eine einzige Volksverdummung.« Er ist bestallter Professor. Er ist, das vergisst der Film zu erwähnen, einer der wenigen, die es wagen, sich frei zu äußern. Das tut aus Angst vor Jobverlust kaum jemand mehr und wirft ein bezeichnendes Licht auf das Klima in der Forschungslandschaft. Für ihn haben die auf statistischen Vergleichen beruhenden Studien des Münchner Helmholtz Institutes mit der Realität nichts zu tun. Ihn fragen die Filmautoren: Besteht ein Risiko für die Gesundheit? Seine Antwort: »Vergleichende Studien haben nichts mit der Realität zu tun.« Und: »Es gibt keine Feinstauberkrankung der Lunge oder des Herzens. Es gibt keine NO2-Erkrankung der Lunge oder des Herzens. Es gibt auch keinen einzigen Todesfall, der kausal auf Feinstaub oder NO2 zurückzuführen wäre.
…. Alles vom 8.1.2019 von Holger Douglas bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/pleite-wie-der-staat-unternehmen-vernichtet/

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