Thurner

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Blick vom Neuhäusle nach Süden zu den Schweighöfen mitsamt Thurner am 15.6.2011

 

 

 

THURNER WIRTSHAUS 
Wirtshaus auf halbem Weg zwischen Hinterzarten/Breitnau im Süden und St.Märgen/Neuhäusle im Norden.
Am Thurner  trifft die B 500 auf die vonBuchenbachhochführende Spirzenstrasse.
Montag und Dienstag Ruhetag,
Mittwoch bis Samstag 10.30Uhr bis 23 Uhr, Sonntag 9.30 Uhr bis 21 Uhr,
www.thurner-wirtshaus.de
Informationen über den Verein Timeout im ehem Hofgut Rössle auf den Nessellachen bei Breitnau unter www.timeout.eu

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Timeout: Eine Schule in St. Märgen setzt auf ein Lernkonzept ohne Noten
Von Christoph Giese
Keine Noten, kein Zwang, dafür viel Praxis – an der Schule der Timeout Stiftung in St. Märgen werden Inhalte in Projekte eingebunden. Das Klassenzimmer ist nur einer von mehreren Lernorten.
Die Sonne steht hoch über der Wiese am Thurner am Dienstagmorgen. Ein paar Schüler bauen dort einen Zaun für ein Tiergehege. Die Pfosten stecken schon im Boden. Zwei Jungen schlagen Nägel ins Holz, um den provisorisch gespannten Draht zu befestigen. Rhythmisch schlagen die Hämmer auf das Metall. Weiter hinten surrt ein Akkuschrauber. Es riecht nach Weide. „Wir machen gerade Matheunterricht“, sagt Matteo Tartari und deutet auf die Jugendlichen.
Tartari ist Lehrer an der Schule der Timeout Stiftung in St. Märgen. Er trägt ein dunkles T-Shirt, Arbeitshose und Stahlkappenschuhe. Seine langen braunen Haare hat er zu einem Zopf gebunden. Das Projekt ist Teil des Unterrichts. Am Tag zuvor haben die Schüler berechnet, wie groß die Fläche ist, die sie einzäunen, wie lang der Draht sein muss, wie viele Pfosten sie benötigen. Mathe eben.

An die Schule kommen Kinder, die als unbeschulbar gelten
Die Timeout-Schule ist eine staatlich anerkannte private Werkrealschule. Das Angebot richtet sich an Schüler, die in einer normalen Schule nicht zurechtkommen, die als unbeschulbar gelten. Knut Wuhler, Geschäftsführer der Timeout Stiftung, sagt, das seien Schüler, die Lehrer an anderen Schulen als untragbar bezeichnen würden. Oft sind sie Monate, manchmal Jahre nicht mehr zur Schule gegangen, wenn sie hier ankommen.
„Man muss aufpassen, dass man Unbeschulbarkeit nicht mit Unfähigkeit gleichsetzt, das ist nämlich nicht das Gleiche“, sagt Wuhler. Bloß weil ein Kind mit klassischem Unterricht nicht zurechtkomme, bedeute das nicht, dass es nichts könne, sagt Wuhler. Bei Timeout wird den Schülern daher viel Freiheit eingeräumt. Sie bestimmen ihre Ziele, ihre Inhalte, ihren Alltag. „Ein Ziel kann schon sein, wieder jeden Tag zur Schule zu kommen.“
Mitten in der frisch eingezäunten Weide stehen Lehrer Joachim Hug und Schüler Matteo. Sie bauen eine Holzkonstruktion um einen Bergahorn, um den Baum vor knabbernden Tieren zu schützen. „Da muss noch eine Latte in die Mitte“, sagt Hug. „Warum?“, will Matteo wissen. „Damit das stabiler ist, wenn die Ziegen dagegen laufen.“

Hug ist für die Holzwerkstatt zuständig. Er misst den Abstand zwischen den oberen und den unteren Brettern mit einem Zollstock. Das dritte soll genau in die Mitte. „Was ist 1,12 Meter durch zwei? Das kannst du, Matteo“, sagt Hug. Matteo möchte gerade aber nicht rechnen. „56 Zentimeter klingt gut, oder?“ Matteo schnappt sich den Akkuschrauber, setzt an und dreht eine dicke goldene Schraube ins Holz. Dann das Gleiche am nächsten Pfosten. Hug legt die Wasserwaage an, alles gerade. Matteo schraubt.

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederfinden
Darauf liegt der Fokus der Schule: über praktische Tätigkeiten Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen. „Viele Kinder haben den Glauben an sich verloren, wenn sie länger nicht in der Schule waren“, sagt Lehrer Tartari. Viele meinen, sie können nichts. „Durch simple Arbeiten können sie auf ihre Begabung kommen.“ Und an der Schule gibt es einiges zu tun. Zum Schulgelände gehören große Weiden und Wiesen. Schafe, Ziegen, Pferde wollen versorgt werden. Im Winter wird Brennholz für die Heizung benötigt. Überall helfen die Schüler mit. Die schulischen Inhalte werden praktisch angewandt. „Viele haben Angst vor Flächenberechnung oder Pythagoras. Aber wenn wir einen Baum fällen, kann man das sehr plastisch lernen“, erklärt Knut Wuhler.

Keine Noten, keine Zeugnisse, keine Klassen
Ganz ohne Theorie geht es aber nicht, denn am Ende soll ein regulärer Werkrealschulabschluss stehen. Daher gibt es an der Schule auch ein richtiges Klassenzimmer mit Tafel, Tischen und Stühlen. Es ist das Reich von Hubert Schwizler. Er trägt ein Hemd, Anzughose, Anzugschuhe und unterrichtet alles. Deutsch, Mathe, Geschichte, Physik. Klassenstufen gibt es nicht. Die Schüler werden unabhängig vom Alter gemeinsam unterrichtet. Für viele ist das nicht so einfach: „Manche fangen mit ein bis zwei Tagen in der Woche an“, sagt Schwizler. Andere kommen täglich. Schwizler will ihnen Freude am Lernen vermitteln. Zeugnisse gibt es auch nicht. Die Lehrer stellen ein Portfolio zusammen, in dem alle Tätigkeiten und Projekte dokumentiert werden. Und was, wenn ein Schüler keine Lust hat, etwas zu machen? „Dann ist das halt so“, sagt Knut Wuhler. Wenn einer lieber den Vormittag am Handy verbringe, könne er das machen. „Der sieht dann irgendwann, dass die anderen draußen Spaß haben.“ Es gehe darum, die Motivation der Kinder zu wecken, sie dazu zu bringen, etwas machen zu wollen, weil sie Lust haben. „Die Schüler bestimmen das Tempo. Das geht schneller, als wenn wir es bestimmen.“ Die Schule mache den Schülern ein Angebot und unterstütze sie.
Das erfordert Geduld. Für die Lehrer sei das auch belastend. „Es ist manchmal wichtig zu sagen, den lassen wir noch. Man darf nicht zu früh intervenieren“, sagt Wuhler. Dass das dazu führe, dass die Schüler keine Disziplin haben, glaubt Wuhler nicht: „Sehen Sie hier ein Disziplinproblem?“, fragt er und zeigt auf zwei Jungen, die Werkzeug von der eingezäunten Weide in Richtung Schuppen tragen. Die Schüler sind fertig. Nur die Tore fehlen noch. „Unser erster gerader Zaun“, sagt Wuhler. Mit jedem Projekt wachse eben die Erfahrung.
… Alles vom 19.7.2022 von Christoph Giese bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/mit-pythagoras-auf-die-weide–215023758.html

Was sich ändert, wenn aus dem Thurnerwirtshaus das „Timeout College“ wird
11.2.2019
https://www.badische-zeitung.de/was-sich-aendert-wenn-aus-dem-thurnerwirtshaus-das-timeout-college-wird–165814376.html
Wie Gehörlose in Stegen auf die Welt jenseits der Stille vorbereitet werden
24.5.2022
https://www.badische-zeitung.de/wie-gehoerlose-in-stegen-auf-die-welt-jenseits-der-stille-vorbereitet-werden–213188503.html
Wenn’s zuhause Probleme gibt: Timeout bietet ambulante Hilfe
10.1.2022
https://www.badische-zeitung.de/wenn-s-zuhause-probleme-gibt-timeout-bietet-ambulante-hilfe–207892149.html

Von Christoph Giese
Keine Noten, kein Zwang, dafür viel Praxis – an der Schule der Timeout Stiftung in St. Märgen werden Inhalte in Projekte eingebunden. Das Klassenzimmer ist nur einer von mehreren Lernorten.
Die Sonne steht hoch über der Wiese am Thurner am Dienstagmorgen. Ein paar Schüler bauen dort einen Zaun für ein Tiergehege. Die Pfosten stecken schon im Boden. Zwei Jungen schlagen Nägel ins Holz, um den provisorisch gespannten Draht zu befestigen. Rhythmisch schlagen die Hämmer auf das Metall. Weiter hinten surrt ein Akkuschrauber. Es riecht nach Weide. „Wir machen gerade Matheunterricht“, sagt Matteo Tartari und deutet auf die Jugendlichen.
Tartari ist Lehrer an der Schule der Timeout Stiftung in St. Märgen. Er trägt ein dunkles T-Shirt, Arbeitshose und Stahlkappenschuhe. Seine langen braunen Haare hat er zu einem Zopf gebunden. Das Projekt ist Teil des Unterrichts. Am Tag zuvor haben die Schüler berechnet, wie groß die Fläche ist, die sie einzäunen, wie lang der Draht sein muss, wie viele Pfosten sie benötigen. Mathe eben.

An die Schule kommen Kinder, die als unbeschulbar gelten
Die Timeout-Schule ist eine staatlich anerkannte private Werkrealschule. Das Angebot richtet sich an Schüler, die in einer normalen Schule nicht zurechtkommen, die als unbeschulbar gelten. Knut Wuhler, Geschäftsführer der Timeout Stiftung, sagt, das seien Schüler, die Lehrer an anderen Schulen als untragbar bezeichnen würden. Oft sind sie Monate, manchmal Jahre nicht mehr zur Schule gegangen, wenn sie hier ankommen.
„Man muss aufpassen, dass man Unbeschulbarkeit nicht mit Unfähigkeit gleichsetzt, das ist nämlich nicht das Gleiche“, sagt Wuhler. Bloß weil ein Kind mit klassischem Unterricht nicht zurechtkomme, bedeute das nicht, dass es nichts könne, sagt Wuhler. Bei Timeout wird den Schülern daher viel Freiheit eingeräumt. Sie bestimmen ihre Ziele, ihre Inhalte, ihren Alltag. „Ein Ziel kann schon sein, wieder jeden Tag zur Schule zu kommen.“
Mitten in der frisch eingezäunten Weide stehen Lehrer Joachim Hug und Schüler Matteo. Sie bauen eine Holzkonstruktion um einen Bergahorn, um den Baum vor knabbernden Tieren zu schützen. „Da muss noch eine Latte in die Mitte“, sagt Hug. „Warum?“, will Matteo wissen. „Damit das stabiler ist, wenn die Ziegen dagegen laufen.“

Hug ist für die Holzwerkstatt zuständig. Er misst den Abstand zwischen den oberen und den unteren Brettern mit einem Zollstock. Das dritte soll genau in die Mitte. „Was ist 1,12 Meter durch zwei? Das kannst du, Matteo“, sagt Hug. Matteo möchte gerade aber nicht rechnen. „56 Zentimeter klingt gut, oder?“ Matteo schnappt sich den Akkuschrauber, setzt an und dreht eine dicke goldene Schraube ins Holz. Dann das Gleiche am nächsten Pfosten. Hug legt die Wasserwaage an, alles gerade. Matteo schraubt.

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederfinden
Darauf liegt der Fokus der Schule: über praktische Tätigkeiten Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen. „Viele Kinder haben den Glauben an sich verloren, wenn sie länger nicht in der Schule waren“, sagt Lehrer Tartari. Viele meinen, sie können nichts. „Durch simple Arbeiten können sie auf ihre Begabung kommen.“ Und an der Schule gibt es einiges zu tun. Zum Schulgelände gehören große Weiden und Wiesen. Schafe, Ziegen, Pferde wollen versorgt werden. Im Winter wird Brennholz für die Heizung benötigt. Überall helfen die Schüler mit. Die schulischen Inhalte werden praktisch angewandt. „Viele haben Angst vor Flächenberechnung oder Pythagoras. Aber wenn wir einen Baum fällen, kann man das sehr plastisch lernen“, erklärt Knut Wuhler.

Keine Noten, keine Zeugnisse, keine Klassen
Ganz ohne Theorie geht es aber nicht, denn am Ende soll ein regulärer Werkrealschulabschluss stehen. Daher gibt es an der Schule auch ein richtiges Klassenzimmer mit Tafel, Tischen und Stühlen. Es ist das Reich von Hubert Schwizler. Er trägt ein Hemd, Anzughose, Anzugschuhe und unterrichtet alles. Deutsch, Mathe, Geschichte, Physik. Klassenstufen gibt es nicht. Die Schüler werden unabhängig vom Alter gemeinsam unterrichtet. Für viele ist das nicht so einfach: „Manche fangen mit ein bis zwei Tagen in der Woche an“, sagt Schwizler. Andere kommen täglich. Schwizler will ihnen Freude am Lernen vermitteln. Zeugnisse gibt es auch nicht. Die Lehrer stellen ein Portfolio zusammen, in dem alle Tätigkeiten und Projekte dokumentiert werden. Und was, wenn ein Schüler keine Lust hat, etwas zu machen? „Dann ist das halt so“, sagt Knut Wuhler. Wenn einer lieber den Vormittag am Handy verbringe, könne er das machen. „Der sieht dann irgendwann, dass die anderen draußen Spaß haben.“ Es gehe darum, die Motivation der Kinder zu wecken, sie dazu zu bringen, etwas machen zu wollen, weil sie Lust haben. „Die Schüler bestimmen das Tempo. Das geht schneller, als wenn wir es bestimmen.“ Die Schule mache den Schülern ein Angebot und unterstütze sie.
Das erfordert Geduld. Für die Lehrer sei das auch belastend. „Es ist manchmal wichtig zu sagen, den lassen wir noch. Man darf nicht zu früh intervenieren“, sagt Wuhler. Dass das dazu führe, dass die Schüler keine Disziplin haben, glaubt Wuhler nicht: „Sehen Sie hier ein Disziplinproblem?“, fragt er und zeigt auf zwei Jungen, die Werkzeug von der eingezäunten Weide in Richtung Schuppen tragen. Die Schüler sind fertig. Nur die Tore fehlen noch. „Unser erster gerader Zaun“, sagt Wuhler. Mit jedem Projekt wachse eben die Erfahrung.
… Alles vom 19.7.2022 von Christoph Giese bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/mit-pythagoras-auf-die-weide–215023758.html

Was sich ändert, wenn aus dem Thurnerwirtshaus das „Timeout College“ wird
11.2.2019
https://www.badische-zeitung.de/was-sich-aendert-wenn-aus-dem-thurnerwirtshaus-das-timeout-college-wird–165814376.html
Wie Gehörlose in Stegen auf die Welt jenseits der Stille vorbereitet werden
24.5.2022
https://www.badische-zeitung.de/wie-gehoerlose-in-stegen-auf-die-welt-jenseits-der-stille-vorbereitet-werden–213188503.html
Wenn’s zuhause Probleme gibt: Timeout bietet ambulante Hilfe
10.1.2022
https://www.badische-zeitung.de/wenn-s-zuhause-probleme-gibt-timeout-bietet-ambulante-hilfe–207892149.html

 

 

Thurner: Schon die Römer kamen vorbei – Wirtshaus seit 1431
Die Höhe mit dem seltsamen Namen Thurner über St. Märgen, Breitnau und dem Jostal ist zusammen mit dem angrenzenden Hohlegraben eine Schlüsselstelle für die Geschichte des Hochschwarzwaldes. Ganz nebenbei steht dort mit dem Thurner-Wirtshaus eines der ältesten dauerhaft in Betrieb befindlichen Gasthäuser der Region.

Man muss in der Geschichte des Hochschwarzwaldes bis in die Zeit der Römerherrschaft zurückgehen, um die Rolle, die der Thurner und der Hohlegraben spielen, zu verstehen. Man weiß heute zweifelsfrei, dass die Römer auch den Hochschwarzwald systematisch durchquert haben. Sogar die Route ist weitgehend bekannt, nämlich als Römerstraße vom Kastell in Hüfingen nach Riegel am Kaiserstuhl. Streckenabschnitte an der heutigen B 500 oberhalb Waldau oder in der Nähe von Dittishausen und Unterbränd tragen bis heute den Namen Römerstraße.
Die Forschung ist sich weitgehend einig, dass diese Römerstraße vom Höchst in Eisenbach kommend direkt auf die Höhe Thurner zustrebte, um von hier über mehrere – noch umstrittene – Routen ins Dreisam- oder Glottertal abzusteigen. Da, wo die Römerstraße von den Höhen des Schwarzwaldes in den Breisgau hinunter absteigt, nämlich am Thurner/Hohlegraben vermutete die Forschung schon früh den Standort einer einstmaligen Befestigung. Die älteste Karte der Gegend zeigt 1664 das Bild eines gemauerten Turms mit der Ortsbezeichnung „Torner“. Die Regionalforschung des 19. Jahrhunderts hat die Stelle ebenfalls eindeutig als „alter Römerturm“ bezeichnet.

So etwa Joseph Bader 1866: „Die Familie der Turner stammte von einem Edelsitze bei dem alten Römerturme auf der Höhe dieses Namens …“ Allerdings: Spuren eines Römerturmes oder überhaupt nur eines Turmes sind auf dem Thurner bislang noch nicht gefunden worden.
Seinen Namen bekam der Thurner von der Freiburger Patrizierfamilie Turner, daher auch die frühere Schreibweise Turner. Die Höhe markiert die mittelalterliche Grenze zwischen den Herrschaftsgebieten der Klöster St. Märgen und St. Peter, der Falkensteiner und der Fürstenberger. Auf historischen Landkarten ist an dieser Stelle häufig eine Befestigungsanlage eingezeichnet, je älter die Karten sind, desto deutlicher. So zeigt die Rheinlaufkarte von Johannes Bussemacker aus dem Jahre 1604 für ganz Südbaden lediglich ein halbes Dutzend Ortsmarken, nur die befestigten Städte und Burgen. Für den Hochschwarzwald gibt es nur zwei Eintragungen, nämlich „Newenstat“ für Neustadt und „Torner“ für den Turner, wobei dort sogar noch das gleiche Symbol für eine Burg eingezeichnet ist, wie es auch für die Burg Staufen oder die Hochburg bei Emmendingen verwendet wird. Ob diese Burg tatsächlich Stammburg jener „Herren von Turner“ gewesen ist, wie Joseph Bader 1866 in seiner „Geschichte der Stadt Freiburg“ vermutete, die als „bürgerliche Ritter“ im Mittelalter zur Elite der Freiburger Bürgerschaft gehörten, muss offenbleiben. Die weitverzweigte Familie der Turner betrieb im 13. Jahrhundert eine Silbergrube im Suggental bei Waldkirch und wurde auf diese Weise sehr vermögend. Nach Hermann Kopf, der eine Chronik des Gasthauses Turner geschrieben hat, leiteten sie ihren Namen aber vom Turm eines Wasserschlosses Turnsee in Freiburg ab, an den heute noch die Turnseestraße erinnert. Diese Turner besaßen Güter in Buchheim, Tiengen, Munzingen, Heuweiler und Gundelfingen.

1293 kaufte Burkard Turner vom Grafen Albrecht von Hohenberg für 1020 Mark die Herrschaft Wiesneck mit der Vogtei über das Kloster St. Märgen. Zu dieser Vogtei gehörte auch die Höhe, die heute den Namen Thurner trägt. Allerdings ist dieser Name erst ab 1420 urkundlich nachweisbar. Die Familie Turner verkaufte ihre Vogtei schon 1318 an Johannes Snewlin und ist im 15. Jahrhundert im Mannesstamm ausgestorben. Das Thurner-Wirtshaus wird in einer Urkunde des Klosters St. Märgen bereits 1431 erstmals erwähnt. Die Urkunde nennt einen „Peter Turner, Wirt aus dem Schwarzwalde“, der zu jener Patrizierfamilie Turner gehörte.

Die Straße, die damals Villingen mit Freiburg verband, führte wie schon zu Römerzeiten über den Thurnerpass. Man kann deshalb mit einiger Gewissheit annehmen, dass eine Raststation oder Herberge dort schon viel länger existierte, als die Urkunden es aussagen. Nach der urkundlichen Erwähnung von 1431 gibt es erst wieder Nachrichten vom Thurner aus dem Jahr 1502. In einem Berain der Stadt Freiburg taucht das „Seßgut zum Turner“ auf, vergeben an „Verena, des Michael Schochs selige Witwe“. Das zur Wirtschaft gehörige landwirtschaftliche Gut grenzte an „das Eigen“ der Stadt Freiburg und an das „Gütlein zum Turner“, sowie an das Hofgut Bernhaupten. Jedenfalls gibt die Aufzählung von 1502 einen Eindruck davon, dass schon vor 500 Jahren auf dem Thurner eine kleine Siedlung existierte.

Danach sind in ununterbrochener Reihenfolge fast ein Dutzend Nachfolger auf der Thurner-Wirtschaft namentlich nachgewiesen. Mehrfach war die „Herberge zum Turner“ Gegenstand von Prozessen und Streitigkeiten zwischen der Stadt Freiburg und den Wirten. Aus dem Jahre 1601 gibt es eine Urkunde, die sich auf einen Rosstausch bezieht, an dem ein „bei dem Thurner genannt, Freyburger Herrschaft wohnender“ Besitzer beteiligt war. Pferde waren für den Thurner-Wirt unentbehrlich, da sie für Vorspanndienste vom Wagensteigtal aufwärts über den Spirzen zum Thurner benötigt wurden. Die Wirte auf dem Thurner und die in der Wagensteige hatten eine gemeinsame Vorspannordnung. Demnach bekam der Thurner-Wirt jeden zweiten Wagen zum Vorspannen und wechselt so mit dem Wagensteiger Wirt (der „Hirschen“, erstmals erwähnt um 1500) ab. Später wurde bestimmt, dass der erste Wagen dem Wirt in der Wagensteige gehört, der zweite der Gemeinde St. Märgen und der dritte dem Wirt „Zum Turner“.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg muss die Wirtschaft schwer gelitten haben und in Schulden geraten sein. Eine Aufstellung von 1670 zählt auf: „Behausung, Schmiede, Mühle, Acker, Matten und Wälder dazu 40 Stück großes und kleines Vieh und 7 Pferde mit dem Inventar sind auf einen Wert von 2148 Gulden aufgeschlagen, die Schulden belaufen sich auf 2544 Gulden, davon ist ein Kapital von 450 Gulden beim St. Wolfgang Kirchlein aufgenommen.“ Wegen dieses Schuldenberges verkaufte der Wirt Thomas Wolter die Wirtschaft für 2180 Gulden an Josef Rombach aus Neukirch. Das Geschlecht Rombach wirtschaftete über mehrere Generationen auf dem Thurner, es ist 1826 mit der Person von Thurner-Wirt Johann Georg Rombach letztmals erwähnt. In seine Zeit fiel ein Blitzeinschlag von 1804, bei dem das uralte Wirtshausgebäude komplett abbrannte. Den Rombachs folgte die Familie Hermann, die ebenfalls über vier Generationen den Thurner-Wirt stellte. Auch sie musste Haus und Hof komplett neu erbauen, nachdem ein Blitzschlag 1890 das Anwesen wieder in Flammen aufgehen ließ. Das heutige Gebäude ist erst danach errichtet worden.

Heute ist das Gasthaus im Besitz der Jugendhilfe Timeout, die am Thurner große Pläne hat. Hier soll rund um das Gasthaus für 36 Millionen Euro ein integratives Lerndorf für die Jugendhilfe entstehen. Die nicht unumstrittenen Pläne müssen aber noch etliche Genehmigungshürden nehmen, ehe sie verwirklicht werden können.
… Alles vom 11.10.2021 von Roland Weis bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/schon-die-roemer-kamen-am-thurner-vorbei–205247325.html

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Verein betreibt Gaststätte und hilft Jugendlichen
Neues Leben ist im vergangenen Sommer ins Thurner Wirtshaus in St. Märgen eingezogen. Hell und erstaunlich modern wirkt der frisch renovierte Gastraum mit65 Plätzen. Das über 300 Jahre alte, an der Bundesstraße 500 zwischen Hinterzarten und Furtwangen gelegene Wirtshaus war lange Zeit Poststation und eine Herberge für Reisende zwischen Breisgau und Hochschwarzwald. Zuletzt aber war das bei Wanderern und Skilangläufern beliebte Gasthaus beim Langlaufzentrum Thurnerspur geschlossen. Der Verein Timeout hat das geändert. Er kaufte das Gebäude, zu dem auch mehrere Hektar Wiesen und Wald gehören Ende 2014, sanierte es und baute es um.

Timeout ist im Schwarzwald kein Unbekannter. Der Verein ist eine anthroposophische Jugendhilfeeinrichtung, die schulmüde und schulverweigernde Jugendliche betreut. 2003 kaufte Timeout das in der Nähe liegende Hofgut Rössle auf der Nessellache in Breitnau, renovierte und bewirtschaftet es seithermitden betreutenKindernund Jugendlichen. Sie bekommen dort Abstand von schulischen und privaten Problemen, erfahren den Ort als sicher und erleben sich durch die Arbeit in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und im Haushalt wieder als kompetent und selbst wirksam. Auf diese Weise wächst neues Selbstbewusstsein, viele von ihnen haben inzwischen den Schulabschluss geschafft. „Wir hatten schon länger überlegt, das Hofgut um einen gastronomischen Bereich zu erweitern. Bei Festen hatten wir immer wieder erlebt, dass die Jugendlichen mit viel Freude bei der Bewirtung mitmachten“, sagt Daniel Götte, Geschäftsführer der Thurner Wirtshaus GmbH und des Vereins Timeout.
Die Gastronomie bietet nach seiner Erfahrung häufig unterschätzte Möglichkeiten, praktische und für jeden Beruf hilfreiche Erfahrungen zu sammeln und Berufsperspektiven zu er- öffnen. Außerdem wollte man mehr Kinder und Jugendliche aufnehmen. Beides ist nun am neuen Platz möglich. Zuerst ist das Thurner Wirtshaus allerdings ein gastronomischer Betrieb mit einer – wie es Daniel Götte ausdrückt – „sehr gut bürgerlichen Küche“. Küche und Service sind in professionelle Hände gelegt, die betreuten Jugendlichen können in allen Bereichen mitarbeiten. Großen Wert legt die gesamte Crew, zu der auch einige Mitarbeiterinnen mit pädagogischem und gastronomischem Hintergrund zählen, darauf Kuchen, Soßen und Brot selbst herzustellen und regionale Produkte zu verwenden. „Die Gäste sollen zu uns kommen, weil es ihnen hier gefällt und schmeckt und nicht wegen unserem Konzept“, sagt Sozialpädagogin Nikola Wagner, die gelernte Hauswirtschafterin ist und die Außengruppe mit acht Jugendlichen ab 16 Jahren leitet.
Die Wohngruppe ist in den Fremdenzimmern im sogenannten Neubau aus den 70er Jahren untergebracht. Täglich wird ein Mittagstisch angeboten, am Sonntag gibt es ein Frühstücksbuffet. Der Zuspruch ist bislang gut; frühere Stammgäste kommen vorbei und freuen sich, dass die Wirtschaft wieder geöffnetist.Vereine, Firmenund Familien veranstalten ihre Feiern hier. Auch die Menschen aus der Nachbarschaft seien froh, wieder einen Treffpunkt zu haben, sagt Götte.
Irgendwann soll es auch wieder einen Hotelbetrieb geben. Der14-jährigeDominik Mellitzer lebt im Hofgut Rössle und arbeitet im Wirtshaus mit. „Schule geht gerade nicht“, beschreibt Lehrer Helmut Schwizler die Situation des Jugendlichen. Die Arbeit im Service aber macht ihm offensichtlich Spaß. Die Gäste loben ihn. „Neulich hat mir sogar jemand fünf Euro Trinkgeld gegeben“, sagt der Jugendliche. Auch im Stall arbeitet er gerne mit. Er habe Spaß am Melken der acht Milchkühe. Und beim Bau des neuen Schweinestalls hat er auch geholfen.
Sieben der acht Plätze der Wohngruppen-Plätze im Thurner Wirthaus sind von minderjährigen Flüchtlingen belegt, die ohne Angehörige in Deutschland angekommen sind. „Wir helfenso gut es geht“, sagt Daniel Götte. Die meisten der Jugendlichen sind nurfür eine kurze Zeit auf dem Thurner. Bis geklärt ist, wo sie auf Dauer leben können. „Hier haben sie erst mal einen sicheren Ort, erhalten Kleider, Essen und können Kontakt nach Hause aufnehmen und kommen etwas zur Ruhe“, berichtet Nikola Wangler. Wer länger bleibt, der nimmt am ganz normalen Programm der Jugendhilfe-Einrichtung teil. „Die deutschen Jugendlichen profitieren vom Kontakt mit ihnen. Sie zeigen Hilfsbereitschaft und Kompetenzen, die sonst bei einigen sonst gar nicht so zutage treten“, sagt Lehrer Hubert Schwizler.
3.1.2015, Gabriele Hennicke, www.der-sonntag.de

 

 

Thurner Wirtshaus GmbH in Kooperation mit Jugendhilfe Timeout e.V.
Einen Tag vor Hl. Abend, am 23. Dezember 2014 konnten Mitarbeiter und Freunde der Jugendhilfe Timeout e.V. den historischen Thurner Gasthof erwerben, dessen gastronomische Tradition bis in das Jahr 1669 zurückreicht. Der Gasthof liegt auf 1036 m ü.d.M. in unmittelbarer Nachbarschaft zur Thurnerspur, dem weit über die Region hinaus bekannten Wintersport- und Skilanglaufzentrum. Auch im Sommer wird die Lage in direkter Anbindung nach Furtwangen, St. Märgen, St. Peter, Hinterzarten und Freiburg von Fremdenverkehrsgästen sehr geschätzt. Der typische Schwarzwälder Baustil mit Holzschindeln prägt die Architektur des Hauses, die Fenster im Altbau haben die landschaftstypischen Holzklappläden. Von der Terrasse hat man einen wundervollen Ausblick auf die Freiburger Bucht, ins Rheintal, hinüber zu den Vogesen und zum Gipfel des Kandel.
Laut Satzung der Thurner Wirtshaus GmbH sollen hier benachteiligte Menschen inklusiv begleitet und gefördert werden. In enger Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeeinrichtung Timeout e.V. in Breitnau wird jungen Menschen ab 16 Jahren in den Bereichen Hauswirtschaft, Gastronomie und Hotellerie eine Vorqualifikation für eine spätere Berufsausbildung ermöglicht.
Neben den zwei Gruppen im Hofgut Rössle auf den Nessellachen wird auf dem Thurner künftig eine dritte Gruppe mit bis zu acht Jugendlichen und jungen Erwachsenen in diesem Sinne sozialpädagogisch betreut werden. Auch junge Menschen mit Behinderungen und minderjährige Flüchtlinge sollen an diesem Angebot teilhaben können. Von hier aus werden sie auf ihrem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben unterstützt.

In den vergangenen Monaten war der gastronomische Bereich im Altbau aufwändig renoviert worden. Am 6. August öffnete das Thurner Wirtshaus schließlich wieder die Türen, nachdem am Vorabend bereits die Nachbarn zu einem Nachbarschaftsessen eingeladen worden waren. Nun soll das Wirtshaus so geführt werden, dass es zu allen Jahreszeiten als ein Ausfl ugsziel, als Ort der Einkehr und des Willkommenseins von den Bürgern und Familien der Umlandgemeinden wie auch von Durchreisenden und Touristen angenommen wird. Man versteht sich nicht einfach als Dienstleister, sondern als Gastgeber. Mittelfristig stehen daher auch die Renovierung der übrigen Gebäudetrakte und die Wiederaufnahme des Hotelbetriebes an.
Das Wirtshaus bietet eine gutbürgerliche Küche mit thematischen Überraschungen und setzt auf Qualität und Frische der Produkte, die so weit wie möglich aus der Region stammen. Das gastronomische Angebot an warmen und kalten Speisen, Kaffee und Kuchen wird um einen wöchentlichen Sonntagsbrunch und kulinarische Thementage ergänzt. Das Thurner Wirtshaus bietet sich an als ein idealer Ort für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Jubiläen und andere Versammlungen und Feste. In Zukunft sollen Reitkurse, Seminare, musikalisch-künstlerische Veranstaltungen und Kinoabende das gastronomische Angebot ergänzen. So sollen das Thurner Wirtshaus und später auch das Thurner Hotel ein lebendiger Ort für alle werden, die dort leben, arbeiten und als Gäste das Leben genießen wollen, getreu dem Leitbild „Gastgeber für die Besucher – Begleiter für die Jugendlichen“.
23.9.2015, www.dreisamtaeler.de

 

Thurner Wirtshaus eröffnet Sommer 2015

Einen Tag vor Heilig Abend, am 23. Dezember 2014, hat die neu gegründete Thurner Wirtshaus GmbH von Antonia Herrmann, der letzten Inhaberin und Wirtin in einer langen Familientradition, das Thurner Wirtshaus einschließlich
des Hotels und ca. 9 ha Wiesen- und Waldfläche gekauft. Das Gasthaus war seit dem 1. Dezember 2014 geschlossen und wird derzeit renoviert und neu gestaltet. Die Wiedereröffnung findet im Sommer 2015 statt.
Die mehr als dreihundertjährige Geschichte des Thurner Wirtshauses reicht bis in das Jahr 1669 zurück. Es war damals der Poststation auf dem Thurnerpass angegliedert, der wahrscheinlich schon zur Römerzeit ein wichtiger Schwarzwaldübergang auf dem Weg von Freiburg im Breisgau und dem Dreisamtal in Richtung Baar und Bodensee war. Das Thurner Wirtshaus liegt an der „Schwarzwaldhochstraße“ B 500. In unmittelbarer Nähe des Wirtshauses münden die Landstraße vom Ortskern St. Märgen sowie die „Spirzenstraße“ in die B 500 ein. Gasthaus und Hotel befinden sich also in einer für gastronomische Zwecke sehr einladenden Umgebung. Weithin bekannt ist der Thurner heute vor allem durch die weit über die Region hinaus bekannte „Thurnerspur“, das wohl älteste Langlaufzentrum  Deutschlands. Auf einem 15 Kilometer langen Rundkurs, der sich auf unterschiedliche Arten und Weisen abkürzen lässt, werden hier sowohl ausgewiesene Amateur- und Profisportler als auch Erholungssuchende aktiv. Sie können dabei zugleich eine einmalig schöne Landschaft genießen: Von der Anhöhe aus hat man einen weiten Ausblick nach Westen über Kirchzarten und das Zartener Becken hinweg auf Freiburg und die Rheinebene. Hinter dem Kaiserstuhl kann man bei guter Sicht die Vogesen sehen, im Nordwesten erkennt man den 1241 m hohen Kandel.

Die Thurner Wirtshaus GmbH wurde im Dezember vergangenen Jahres von mehreren Freunden des Schwarzwaldes und der Jugendhilfe im Umkreis der weit über Südbaden hinaus bekannten Breitnauer Jugendhilfeeinrichtung Timeout e.V. gegründet. Gründungsgesellschafter sind neben
Daniel Götte, dem Gründer und Leiter, und Miriam Tartari, der künftigen Betriebsleiterin des Thurner Wirtshauses, die drei ständigen Berater von Timeout: Heiko Lusebrink als Steuerberater, Christian Thalmaier als Berater in allen rechtlichen Angelegenheiten und Otto Schwizler, der lange Zeit, auch international, als Gastronomieberater tätig war und Timeout seit vielen Jahren ehrenamtlich unterstützt. Der Gegenstand und Zweck der Thurner Wirtshaus GmbH wurde in der notariell beurkundeten Satzung vom 17.12.2014 wie folgt festgeschrieben: „Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und Betrieb des Schwarzwaldgasthofes ‚Thurner Wirtshaus‘ einschließlich des Hotels und landwirtschaftlicher Flächen. Das Thurner Wirtshaus soll so geführt werden, dass benachteiligte Menschen im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und des … UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen inklusiv begleitet und gefördert werden können. Zu diesem Zweck sollen in  Zusammenarbeit mit dem Timeout e.V. in Breitnau und anderen Einrichtungen der freien und öffentlichen
Jugendhilfe Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und, soweit möglich, in Gartenbau und Landwirtschaft beschäftigt und so auf ihrem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben unterstützt werden.“ Das Thurner Wirtshaus soll sehr gut bürgerlich so geführt werden, dass es zu allen Jahreszeiten ein Ausflugsziel, Ort der Einkehr und Anziehungspunkt sowohl für die Bürger und Familien aus den umliegenden Gemeinden als auch für Durchreisende und Touristen wird. Dabei setzen wir gastronomisch auf Qualität und Frische der Produkte, nach Möglichkeit aus der Region, eine gehobene und fantasievolle Küche mit thematischen Überraschungen und die freundliche Bedienung unserer Gäste, denen wir nicht einfach als Dienstleister, sondern stets als Gastgeber gegenübertreten werden.
Unter dem Leitbild „Gastgeber für unsere Besucher, Begleiter für die Jugendlichen“ freuen wir uns als Betreiber auch darauf, das gastronomische Angebot mit Veranstaltungen wie einem regelmäßigen Sonntagsbrunch, kulinarischen Thementagen, Reitkursen, Seminaren oder musikalische Einladungen zu ergänzen. So sollen das Thurner Wirtshaus und das Thurner Hotel vor allem ein lebendiger Ort für alle werden, die dort leben, arbeiten und nicht zuletzt als unsere Gäste ihr Leben genießen wollen.
04.03.2015

Thurner Wirtshaus GmbH
Nessellachenweg 14, 79874 Breitnau
T 07669 / 210, F 07669 / 713, M 01520 / 9360256
Geschäftsführer: Daniel Götte, info@thurner-wirtshaus.de, T 07652 / 919275
Gesellschafter: Christian Thalmaier. christian.thalmaier@tas-legal.de, T 0761 / 38052-31
www.thurner-wirtshaus.de
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Eröffnung: Donnerstag, 6. August 2015

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