Warum tut denn keiner was

Fragen wie „Warum tut denn keiner was?“ und „Wer geht mit mir auf die Straße?“ mehren sich angesichts der täglichen Gewalt gegen Frauen durch Migranten. Neben „Deutsche sind demo-faul„, „Uns geht es zu gut“ dürfte „Die Angst, rechtsradikal genannt zu werden“ der Hauptgrund sein. Keine Angst hatten Frauen und Mütter, die nach der  Messer-Ermordnung der 15-jährigen Mia in Kandel Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bürgerinitiativen, Familie, Frauen, Gewalt, Integration, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Schulen, Sexueller Missbrauch, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Amseln und der Vollmond

Ein wunderbarer Morgen des 2.2.2018: Die Amseln singen wieder, schon seit zwei Wochen, immer zahlreicher (bestätigt durch die letzte Vogelzählung). „Guck Papa, da vorne der große Mond“ ruft ein kleines Mädchen um 7.30 Uhr auf dem Fahrrad. Und der gestrige Südwestwind hat sich gelegt. 2 Grad plus bei wolkenlosem Himmel versprechen einen schönen Vorfrühlingstag – von Winter keine Spur.

Veröffentlicht unter Dreisamtal, Kinder, Klima, Natur, Vogel | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Ditib – Beten fuer Kurden-Krieg

Die Türkei führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Kurden in Nord-Syrien. Anders als Frankreich protestiert Deutschland nur vage. In Nafrin kommen deutsche Waffen (auch Panzer) zum Einsatz. Und in den über 900 vom türkischen Staat finanzierten DitibMoscheen wird für diesen „heiligen Krieg“ gebetet – im Januar 2018 auf deutschem Boden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Religion | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

2 Mio Ankerpersonen – Peanuts

Seit Budapest 9/2015 hat D über 2 Mio illegal Eingewanderte aufgenommen. Diese sollen ihren Familienangehörigen als „Ankerpersonen“ dienen, um ebenfalls als Asylbewerber nach D zu kommen. So eine Gesetzesinitiative der EU-Kommission, der Europapolitiker (auch der GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD) bereits Anfang 11/2017 zugestimmt haben.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Arbeit, EU, Global, Integration | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

68er feiern 50 Jahre 1968-2018

In diesem Jahr wird „50 Jahre 68er 1968-2018″ gefeiert, oder besser, die Alt-68er werden sich selbst feiern: 50 Jahre „Intellektuell sein, heißt links sein“ und 50 Jahre „Linke Meinungsmacht„.
Genau zur Halbzeit zwischen 1968 und 2018, also im Jahr 1993, als vier Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die Ex-DDR-ler begannen, nach den „blühenden Landschaften“ (Walter Kohl) zu suchen
und als in Hoyerswerda, Mölln, Solingen Flüchtlingsheime brannten, veröffentlichte der Schriftsteller Botho Strauß im linken Nachrichtenmagazin Spiegel den Essay „Anschwellender Bocksgesang“ (man könnte auch „Anschwellende Tragödie“ titulieren).
Ein Skandel, da sich ein anerkannter Dichter und Intellektueller als Rechter outete. Strauß wandte sich gegen die vom links-guten Mainstream beherrschte Mediengesellschaft (Presse, TV, Internet): „Das Regime der telekratischen Öffentlichkeit ist die unblutigste Gewaltherrschaft und zugleich der umfassendste Totalitarismus der Geschichte. Es braucht keine Köpfe rollen zu lassen, es macht sie überflüssig.“ Lauschte man früher den hitzigen Bundestagsdebatten mit Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz-Josef Strauß, Helmut Kohl, Helmut Schmidt usw., so verlagerte sich das parlamentarische Ringen vom Parlament in Talkshows Maischberger, HartAberFair, Anne Will usw., wobei die Medien als 4. Gewalt links-grün kontrolliert sind.

Und Botho Strauß beklagt den „Verlust des Eigenen“ in einer egalitären und hedonischischen Gesellschaft.
Heute, 25 Jahre später, hat der Text nichts von seiner Aktualität verloren. Botho Strauß (Bocksgesang, 1993) wird in gleicher Relevanz genannt mit Martin Walser (Paulskirchenrede, 1998) und Peter Sloterdijk (Regeln für den Menschenpark, 1999).
.

Der „Anschwellende Bocksgesang“ von Bothos Strauß ist als Text nicht leicht zu lesen – hier der Link zum kompletten Essay von Botho Strauss vom 8.2.1993
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681004.html

:

Im Magazin CATO 2/2018, Seite 13f., findet sich eine interessante Sammlung mit Stellungnahmen zum 25-jährigen Erscheinen des Essays von Botho Strauß. www.cato-magazin.de . Im folgenden einige Zitate:
.
Die Linke hat die Meinungsmacht
„Bei der öffentlichen Debatte geht es erst in zweiter oder dritter Linie um die Wahrheitsfrage oder die Güte einer Argumentation . Es geht in erster Linie um Meinungmacht. Meinungmacht bedeutet in mordernen Gesellschaften immer auch politische und finanzielle Macht. Das hat die Linke früher als jede andere Einflußguppe erkannt, und so hat sie in der Nachkriegszeit ihre Stellung auf diesem Sektor Stück für Stück ausgebaut, bis an die Grenze der Hegemonie. Es gibt fast kein Medium, das sie nicht beherrscht, fast keinen Teil des Kulturbetriebs, den sie nicht kontrolliert, und fast keinen Multiplikator, der nicht auf die eine oder andere Weise von ihr abhängig ist.
Der Verlauf der Auseinandersetzung um den „Anschwellenden Bocksgesang“ ha diesen Sachverhalt nur ein weiteres Mal bestätigt und gleichzeitig erkennen lassen, dass das, was Strauß an anderer Stelle als „Gegenreformation“ bezeichnet hat, aussichtslos bleiben muß. Jedenfalls, wenn daran gedacht ist, die Linke mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Deren Zugriff auf den Überbau hat seine Ursache nicht so sehr in einem Komplott, sondern in der Affinität ihrer Weltanschauung zu den Bedürfnissen einer egalitären und hedonistischen Gesellschaft.“ (Karlheinz Weissmann: „Es wurde ernst“, in CATO 2/2018, Seite 11)
.
„Der Skandal bestand darin, dass hier ein bedeutender Schriftsteller in einem linken Nachrichtenmagazin einen positiven Begriff vom Rechts-Sein in Umlauf brachte. Einem geistig hochstehenden, nichttotalitären Rechts-Sein, dessen Legitimation für ihn außer Frage stand. Der Mut zur Sezession bestand in genau diesem Punkt. Mißverständnissen baute er vor: „Der Rechte in solchem Sinn ist vom Neonazi so weit entfernt wie der Fussballfreund vom Hooligan, ja mehr noch: der Zerstörer innerhalb seiner Interessensphäre wird ihm zum ärgsten, erbittertsten Feind.“ Botho Strauß war schon immer gefeit gegen die mimetischen Zwänge der Mediengesellschaft, jetzt aber hat er den Grundkonsens aufgekündigt: den der ewigen Identität von rechtem Denken und geschichtlichem Unheil.“ Thomas Mann schrieb am 20. Februar 1934 an Karl Kerenyi: „Ich bin ein Mensch des Gleichgwichts. Ich lehne mich instinktiv nach links, wenn der Kahn rechts zu kentern droht – und umgekehrt.“ Im Bocksgesang (von Botho Strauß) schlug die Stunde des „umgekehrt“.“ (Sebastian Kleinschmidt)

Die vom linksliberalen Mainstream so gerne geschwungene Nazi-Keule konnte Boto Strauß somit nicht treffen!
.
„Die Welle wütender Entrüstung über den „Anschwellenden Bocksgesang“ von Botho Strauss gipfelte in der (später abgeschwächten) Warnung Ignatz Bubis‘ vor dem „Phänomen des intellektuellen Rechtsradikalismus“. Peter Glotz (SPD-Vordenker) sekundierte „Es wird ernst“.“ (Egon Flaig)

„In diesem Jahr 2018 feiern die echten und die epigonalen 68er ihren fünfzigsten Geburtstag. Vermutlich werden mit viel Weihrauch wieder Lobhudeleien ohne Ende verbreitet werden, auch wenn diese „Bewegung“ 50 Jahre Umerziehung, Bildungsabbau ja in allen Bereichen des Lebens Entgrenzung bis hin zur totalen Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit zu verantworten hat. Exakt in der Mitte dieser fünf Jahrzehnte hat Botho Strauß den „Anschwellenden Blocksgesang“ veröffentlicht, 25 jahre danach kann man sagen, ja muß man sagen: Der Essay ist aktueller denn je. Weil eine vermeintlich alternativlose Merkel-Demokratur … sich „in ihrem verklemmten deutschen Selbsthass“ (Strauß) geradezu verzückt einer Selbstislamisierung hingibt.“ (Joseph Kraus).
.
„Vordergründig bestand der Skandal darin, dass sich hier ein hochrespektabler Dichter und erfolgreicher Komödienautor als einen Rechten bezeichnete, und das zu einer Zeit, in der ein anständiger Mensch links war oder gar nichts. Das lief ein Vierteljahrhundert nach ’68 hinaus auf öffentlichen Selbstmord. ….
Er ahnte: „Wir werden nicht zum Kampf herausgefordert durch feindliche Eroberer“, sondern durch „Herrscharen von Vertriebenen und heimatlos Gewordenen“, und er sah uns, die Empfängergesellschaft, als ebenso entwurzlt im Verlust des Eigenen, sah unser Unverständnis gegenüber einem Sittengesetz, das der andere mit Blut zu verteidigen bereit ist, er hörte die selbstzufriedenen, antifaschistischen Schmatzgeräusche, mit denen „der Mainstream das rechtsradikale Rinnsal stetig zu vergrößern sucht“, kurz, er hatte zu Beginn der Globalisierung und der Migrantenströme und der Ära des Terrors gespürt, daß, um nun doch ein Wort Adornos zu benutzen, „die vollens aufgeklärte Welt im Zeichen triumphalen Unheils strahlt.“ (Matthias Matussek).

„Der dressierte (per Nudging erzogene) Mensch hat internalisiert, dass das, was er aufsagen muß, auch die Wirklichkeit ist, in der er leben soll“ (Jörg Berberowski)

„Intellektuelle, so die Grundannahme, konnten ja nur links sein und durften nicht so denken wie Botho Strauß. Der machte sich mit seinem Text zum Konservativen und damit zum Rechten. Von da ist für die Linke der Griff zum endgültigen Verdammungsetikett stets ein rascher gewesen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“ (Jörg Bernig)
.
„Botho Strauß focht bereits in jenem Kulturkampf, der heute um die Massenzuwanderung tobt: Ist Entgrenztheit die Erfüllung oder die Entleerung?“ (Frank Böckelmann)

„Machen wir uns nichts vor: Der sozialstaatlich betriebene Menschenpark, die „Obszönität der Kommunikation“, die „heile Welt des Schmunzel-Moderators“ finden ihr Ende nur im „Kulturschock“.“ (Frank Böckelmann)

„Von linkssozialistisch (Linke) bis nationalkonservativ (AfD) ist inzwischen alles im palamentarischen Angebot. Politische Gestaltung ist gefragt. Auch für die gilt, was Strauß den Propagandisten des „Wehret den Anfängen!“ entgegenhielt: „Setzt selber einen brauchbaren!“ Streit gehört dazu. Nichts wäre fataler, als eine „politisch-gesellschaftliche Hegemonie“ (Nazi) durch eine andere (Linksliberale One-World) zu ersetzen.“ (Karl-Eckhard Hahn)

„… wie fremd man in diesem Lande werden kann und wie fremd diesem Lande selbst jedes differenzierte Denken jenseits der approbierten Meinungsschablonen geworden war. Bis heute ist dieser doppelgesichtige Prozeß immer weiter vorangeschritten, auch wenn sich viele Einzelne dem „Regime der telekratischen Öffentlichkeit“ zu entziehen beginnen. Als reaktionärer Phantast in einer kompletten Fantasy-Welt, die gleichmütig die Schändung ihres Eigenen geschehen läßt oder sogar selbst praktiziert, steht Strauß vielleicht auf verlorenem Posten. Aber er steht dort nicht mehr allein. Denn aus den verschwiegenen Traditionen von Kunst und Literatur, auf die er seitdem auf unnachahmliche Weise verstohlen anspielt, speist sich auch die Kraft eines widerstrebenden Denkens.“ (Till Kinzel)

„Gerade dort, wo eben noch eineunerbittliche Kritik zu Hause gewesen war, wurde nun der Lobpreis der Bundesrepublik als „dem besten Staat in der Geschchte der Deutschen“ zur Pflichtübung. Dass ein Theaterdichter, der lange die deutschen und europäischen Bühnen beherrscht hatte, aus diesem Konsensus ausbrach, darauf war man nicht vorbereitet – die Aufkündigung des „Wir“-Gefühls wurde weithin als Skandal empfunden. Dabei hätte man bei genauerem Lesen wissen müssen, dass Strauß keineswegs einem Sinneswandel unterlegen, sondern sich treu geblieben war. Neu war nur, dass er das, was was er in seinen Erfolgsstücken schwebend und mit Komik durchmischt hatte anklingen lassen, nun beim Namen nannte: die unheilbare Tragödie des Verlustes an humanitärer Substanz in der Zivilisation der Gegenwart.“ (Martin Mosebach).
.

Der letzte Deutsche – Uns wird die Souveränität geraubt, dagegen zu sein.
Eine Glosse von Botho Strauß

1993 ver­öf­fent­lich­te der Schrift­stel­ler und Dra­ma­ti­ker Bo­tho Strauß, 70, im SPIEGEL sei­nen be­rühm­ten Es­say „AN­SCHWEL­LEN­DER BOCKS­GE­SANG“. Die Eu­pho­rie des Mau­er­falls war ver­flo­gen, im Os­ten brann­ten die Un­ter­künf­te für Asyl­be­wer­ber. Strauß schrieb:
„Wir wer­den her­aus­ge­for­dert, uns Heer­scha­ren von Ver­trie­be­nen und hei­mat­los Ge­wor­de­nen ge­gen­über mit­leid­voll und hilfs­be­reit zu ver­hal­ten, wir sind per Ge­setz zur Güte ver­pflich­tet.“ Wir Deut­sche, so Strauß da­mals, wür­den nicht „durch feind­li­che Er­obe­rer her­aus­ge­for­dert“, son­dern kämpf­ten „nach in­nen um das Un­se­re“. Und er schrieb auch: „Zu­wei­len soll­te man prü­fen, was an der ei­ge­nen To­le­ranz echt und selbst­stän­dig ist und was sich da­von dem ver­klemm­ten deut­schen Selbst­hass ver­dankt, der die Frem­den will­kom­men heißt, da­mit hier, in sei­nem ver­hass­ten Va­ter­land, sich die Ver­hält­nis­se end­lich zu je­ner be­rühm­ten (‚fa­schis­to­iden‘) Kennt­lich­keit ent­pup­pen, wie es einst (und heim­lich wohl blei­bend) in der Ver­bre­cher-Dia­lek­tik des lin­ken Ter­rors hieß.“ Kaum ein Text in der Pu­bli­zis­tik des wie­der­ver­ein­ten Deutsch­lands sorg­te für mehr Em­pö­rung und Dis­kus­sio­nen, von sei­nen Geg­nern wur­de Strauß zum Vor­den­ker ei­nes neu­en rech­ten Deutsch­lands er­klärt. ….
Gesamtes Vorwort zur Glosse „Botho Strauß: Der letzte Deutsche“ vom 41/2015 bitte lesen auf
https://magazin.spiegel.de/SP/2015/41/139095826/
.

Was von anschwellenden Bocksgesang übrig blieb
Geradezu hellsichtig war Botho Strauß, wo er anmerkte, wir Westeuropäer warnten „etwas zu selbstgefällig“ vor nationalistischen und anderen Strömungen etwa in Osteuropa. „Dass ein Volk sein Sittengesetz gegen andere behaupten will und dafür bereit ist, Blutopfer zu bringen, verstehen wir nicht mehr und halten es in unserer liberal-libertären Selbstbezogenheit für falsch und verwerflich.“
….
Der Lackmustest, der jeden ereilt, der sich rechts vom Mainstream bewegt, ist die Frage: Und wie hältst du’s mit dem Antisemitismus? Der „Bocksgesang“ besteht den Test glänzend. „Die Verbrechen der Nazis“, schreibt Strauß, „ sind jedoch so gewaltig, dass sie nicht durch moralische Scham oder andere bürgerliche Empfindungen zu kompensieren sind. Sie stellen den Deutschen in die Erschütterung und belassen ihn dort, unter dem tremendum; ganz gleich, wohin er sein Zittern und Zetern wenden mag, eine über das Menschenmaß hinausgehende Schuld wird nicht in ein oder zwei Generationen ‚abgearbeitet‘.“ Diese Erschütterung und diese Klarsicht wünschte man heutigen Debatten. … Alles vom 28.1.2013 bitte lesen auf
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article113162774/Was-vom-anschwellenden-Bocksgesang-uebrig-blieb.html

.
Mutiges Bekenntnis – Vor zehn Jahren erschien der „Bocksgesang“ von Botho Strauß
Vor zehn Jahren löste Botho Strauß in der Bundesrepublik einen heftigen Streit aus. In seinem Essay „Anschwellender Bocksgesang“, der zunächst im Spiegel erschien und später in dem von Heimo Schwilk und Ulricht Schacht herausgegebenen Band „Die Selbstbewußte Nation“ (1995) aufgenommen wurde, stellte der 1944 in Naumburg an der Saale geborene Dichter den linksliberalen Grundkonsens radikal in Frage. Er kritisierte die bundesrepublikanische „Nachkriegsintelligenz“, die immer nur das eine sehen wollte: „die Schlechtigkeit der herrschenden Verhältnisse“ und wandte sich gegen die „Gewissenswächter“, gegen den „verklemmten deutschen Selbsthaß“ und „linksliberalen Konformismus“ mit seinem „Vokabular der Empörungen“.
Auch die Medien wurden vom bedeutenden Dramatiker und Prosaisten scharf attackiert. Das „Regime der telekratischen Öffentlichkeit“ sei „die unblutigste Gewaltherrschaft und zugleich der umfassendste Totalitarismus der Geschichte“. Es kenne im Grunde genommen „keine Untertanen und Feinde.“ Es kenne nur „Mitwirkende, Systemkonforme“.
Botho Strauß bekannte sich offen zu einer „rechten“ Position des Außenseiters. Damit sei nicht der „Griff in den Secondhandshop der Unheilsgeschichte gemeint“, sondern ein anderer Akt der Auflehnung: „gegen die Totalherrschaft der Gegenwart, die dem Individuum jede Anwesenheit von unaufgeklärter Vergangenheit, von geschichtlichem Gewordensein, von mythischer Zeit rauben und ausmerzen will.“ Mit der Wahrnehmung einer Ziel- und Orientierungslosigkeit verband Strauß die Hoffnung auf eine nach-moderne gesellschaftliche und politische Zeitenwende. Vor allem bei den Linken war die Entrüstung enorm.
….
Strauß‘ „Bocksgesang“ kann als Zeitgeist-Indikator interpretiert werden. Nach wie vor gehen von Strauß‘ Überlegungen wichtige Impulse aus für diejenigen, die sich vom herrschenden Zeitgeist abwenden. In seinem „Bocksgesang“ hat Strauß seine diagnostische Qualität mit ästhetischer Modernität vereint. Der Essay war, so mußte auch der Habermas-Schüler und Zeit-Redakteur Thomas Assheuer einräumen, „ein Einschnitt, ein unerhörtes Dokument – das erste aus dem Neuen Deutschland, undenkbar in der ‚alten‘ Bundesrepublik“.
Hat sich die Tabuschwelle gegenüber nonkonformen Positionen seitdem gesenkt? Die Texte von Strauß, Walser (Friedenspreisrede) und später auch Sloterdijk („Regeln für den Menschenpark“), deren Gedanken ebenfalls Verstöße gegen die Verbotstafeln der Meinungsmacher enthielten, sollten die linksliberale, aufgeklärte, moralisch begründete Haltung der „Systemkonformen“ zunehmend in Frage stellen. Sloterdijk meinte 1999: „Die Ära der hypermoralischen Söhne von nationalsozialistischen Vätern läuft zeitbedingt aus. Eine etwas freiere Generation rückt nach. Ihr bedeutet die überkommene Kultur des Verdachts und der Bezichtigung nicht mehr sehr viel. Die traumabedingte Retrospektivität der Nachkriegskinder kann ihre Sache nicht mehr sein.“
Heute kann sich die moralische Wächteramt-Perspektive der herrschenden „Tugenddiktatur“ nicht mehr automatisch auf Zustimmung verlassen. Allein das sollte ein Grund sein, nach zehn Jahren dankbar an Strauß‘ mutige Schrift zu erinnern. …. Alles vom 7.2.2003 von Jerker Spits bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv03/073yy42.htm

Veröffentlicht unter Bildung, Buch, Dichter, Heimat, Kultur, Literatur, Medien, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Opfer und Taeter Gleichstellung

Die vielen Berichte zu Messerstechereien lassen einen glauben, die deutschen jungen Männer hätten das Messer als Problemlösungsinstrument entdeckt. Anders könne es ja nicht sein, schon der Gedanke daran wäre diskriminierend, pauschalisierend, ausländerfeindlich, intolerant, rassistisch, islam-verletzend, rechts, generalverdächtigend und gar neo-nazistisch. Nach jeder neuen Messerattacke (Kandel, Lünen, Cottbus) Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gewalt, Integration, Jugend, Kultur, Medien, Religion, Schulen, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

St-Wilhelmer Huette – Feldberg

„Noch heute überkommt mich ein ganz besonderes Gefühl, wenn beim Marsch nachts die Glocken klingen“, so Christine Rombach aus Eschbach über den alljährlichen Weideauftrieb zur St.Wilhelmer Hütte, „Gedanken tauchen auf, dass genau das schon vor Jahrzehnten genau so stattgefunden hat“. Der Brauch vieler Landwirte aus dem Dreisamtal, ihr Jungvieh im Frühjahr auf die Hochweiden  Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buch, Dreisamtal, Engagement, Heimat, Kultur, Landwirt, Natur, Tiere, Wald | Kommentar hinterlassen

Protestanten lieben Muslime

chrismon, „Das evangelische Magazin„, erscheint monatlich als Beilage zu vielen Zeitungen, u.a. Die Zeit, und liegt in den ev. Kirchen aus. chrismon folgt der offiziellen Linie der ev. Kirche, die auch den traditionellen, konservativen Islam in Deutschland willkommen heißt – unreformiert, fundamental auf Koran und Scharia basierend, wie ihn z.B. DITIB. ZMD und die meisten Islamverbände vertreten.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Diakonie, Integration, Medien, Religion, Zukunft | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Vertrauen gut – Kontrolle besser

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Die Behörden vertrauten der Mutter des 9-jährigen mißhandelten Jungen, das Kontaktverbot zwischen ihrem Sohn und ihrem Lebenspartner einzuhalten – unverständlich, zumal der verurteilte Sexualstraftäter nach 4-jähriger Haft wegen Mißbrauch eines 13-jährigen Mädchens bei ihr wohnte. Eine Kontrolle durch das Jugendamt fand nicht statt:
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Familie, Gewalt, Kinder, Markgraeflerland, Sexueller Missbrauch | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Vom Zwang nicht zu hassen

CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und AfD stimmten am gestrigen 18.1.2018 für die Einrichtung eines Antisemitismus-Beauftragten, um der wachsenden Judenfeindlichkeit von Rechts zu begegnen. Dass viele Anschläge seit Budapest 9/2015 nicht von hiesigen rechten Dumpfbacken verübt wurden, sondern von rechten Migranten, dies wurde in der Bundestagsdebatte verschwiegen.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, EineWelt, Gewalt, Integration, Jugend, Kirchen, Religion, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Konservative Wende – Europa

Aus „Europa“ ist „Brüssel“ geworden, ein bürokratisches Monster, das Internationalisten, Multikultis, Kosmopolitiker und Globalisierungsfanatiker weiter aufblähen wollen in Richtung „Vereinigte Staaten von Europa“. Kritiker dieses undemokratischen Zentralisierungswahns werden in die rechte Ecke abgeschoben, darunter all jene, die sich als Konservative begreifen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Engagement, EU, Finanzsystem, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Familiennachzug fuer den Clan

Zwei Fakten: (1) Die Statistik der erstmaligen Asylbewerber je eine Million Einwohner in den EU-Mitgliedsstaaten zeigt D als einsamer Spitzenreiter. D 8789, GR 4625, AUS 4587, I 1998, F 1138, NL 1136, GBR 586, ES 335 (Quelle-Statista). (2) Die GroKoianer begrenzen den Familiennachzug nicht etwa auf Frau und Kinder, sondern weiten ihn beliebig Clan-groß aus und ohne jede Nachweispflicht von Familie. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Familie, Global, Integration, Internet, Soziales, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

220000 – Sozialhilfeimport Stadt

Die GroKo-Sondierer erklären die Migationskrise als „großen Brocken“ für beendet, indem jährlich 220.000 Migranten einreisen dürfen, um sich für immer in den deutschen Sozialsystemen niederzulassen. Diese De-fakto-Obergrenze von 220.000 entspricht der Einwohnerzahl von Freiburg. „Wir sind uns darüber einig, dass die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft nicht überfordert werden darf“ – die beruhigende Botschaft von CDU, CSU und SPD ist, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ehrenamt, Engagement, Gesund, Global, Integration, Schulen, Selbsthilfe | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

GroKo – Weiter so statt Neues

CDU/CSU und SPD, die Wahlverlierer, bilden als GroKo eine neue Regierung des „Weiter so“. Mit den alten Leuten: „Sie haben im wahrsten Sinne des schönen deutschen Wortes „ausgedient“ – so Heiner Flassbeck, der statt „Weiter so“ Neuerungen fordert: (1) Abgeordnete für maximal zwei Wahlperioden und mit Berufserfahrung. (2) Einheitsmedien abschaffen: Medien müssen die Vielfalt der politischen Meinungen der Bürger abbilden.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buergerbeteiligung, Hochschulen, Medien, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Christen im Orient – verfolgt

Im Mittleren Osten (zwischen Türkei und Saudi-Arabien, zwischen Ägypten und Iran) leben 320 Mio Muslime und 11 Mio Christen. Gleichwohl ist der Orient die Wiege des Christentums. Die Christen waren lange vor den Muslimen dort. Auch heute werden Christen im Orient verfolgt – der Hauptgrund liegt darin, dass Orientchristen mit dem „Westen“ identifiziert werden.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Global, Integration, Religion, Zukunft | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Luzernenhof Seefelden – Solawi

Der Luzernenhof in Seefelden kombiniert solidarische Landwirtschaft mit der Genossenschaftsidee und Crowd-Investing im Internet. Am Hochrhein sind es Schweizer, in Bayern ist es ein Versicherungskonzern, in Vorpommern ein Heiztech-nikhersteller – alle kaufen Ackerland und treiben so die Preise in die Höhe. Viele Landwirte können sich Felder und Wiesen nicht mehr leisten. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buergerbeteiligung, Ernaehrung, Garten, Heimat, Kultur, Landwirt, Natur, Umwelt, Verbraucher | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Privatschulen in FR im Aufwind

Annähernd 6000 Schüler besuchen in Freiburg Privatschulen, das sind 25% aller Schüler. Seit 2005 stieg die Zahl der Privatschulen von 17 auf 23. Nach Budapest 9/2015 melden noch mehr Eltern ihre Kinder in Privatschulen an. Denn im Zuge der Massenimmigration strömen Schüler mit großen Bildungsdefiziten, die auch die Eltern nicht auffangen können, in die Klassen der öffentlichen Schulen.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Freiburg, Integration, Kultur, Religion, Schulen, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Friedlicher Jahreswechsel 2018

Dänen, Schweden wie Deutsche nennen als akut größtes Problem die unkontrollierte Massenzuwanderung. In seiner Neujahrsansprache geht Dänemarks Ministerpräsident Lars Rasmussen deshalb auf die Sorgen seiner Bürger ein: auf den Verlust „dänischer Werte“ als Folge einer „jahrelang lockeren Einwanderungspolitik„, auf eine drohende Islam-„Gegenkultur“ in den entstandenen „Parallelgesellschaften„; Weiterlesen

Veröffentlicht unter Engagement, EU, Heimat, Integration, Internet, Medien, Oeffentlicher Raum, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Migranten sind krimineller

Die gute Meldung: Die Gewalt – insbesondere auch die von Jugendlichen – ist seit Jahren rückläufig, seit 2007 um stolze 22 Prozent. Die schlechte Meldung: Seit Budapest 9/2015 nimmt die Gewaltkriminalität stark zu, wobei die Zunahme zu 92 Prozent den Migranten zuzurechnen ist. So eine repräsentative Studie des Kriminalexperten Christian Pfeiffer, der nun seine bisherige These „Migranten werden nicht häufiger straffällig als Einheimische“ zurücknehmen mußte. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gewalt, Integration, Jugend, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Sexueller Missbrauch, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Ich hoffe von Herzen fuer 2018

„Ich hoffe von Herzen, dass 2018 mehr Wahrheit und Information zur Migration an die breite Öffentlichkeit gelangt. Dass sich noch mehr Personen wie Herr Hanning (Ex BND-Chef, siehe unten) trauen, die Tatsachen auszusprechen. Und dass die Menschen nachdenken und sich äußern. In der Hoffnung, dass es Regierende sich nicht mehr leisten können, am Interesse der Menschen vorbei zu entscheiden.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter EineWelt, Engagement, Integration, Internet, Medien, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Kandel-Messerstecher Medien

Ein 15-jähriger afghanischer UMA ersticht am 27.12.2017 ein 15-jähriges Mädchen in Kandel/Südpfalz in einem Drogeriemarkt. Mainstream-Medien und Internet berichten darüber grundverschieden.
(1) Im ÖRF wird verschwiegen (Im Ersten wegen „reiner Beziehungstat“, im ZDF wegen regionalem Bezug), dann verharmlost („Streit zwischen Jugendlichen“) und relativiert (Einzelfall).
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Global, Integration, Internet, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Oesterreich staerkt die EU

Der demografische und religiöse Wandel, der in Österreich, einem traditionell römisch-katholischen Land, im Gange ist, scheint unumkehrbar. Gleichzeitig wurde Österreich zum Sprungbrett des radikalen Islam in der EU. Die am 18.12.17 vereidigte Koalitionsregierung aus ÖVP und FPÖ wird Österreich an die Spitze des westeuropäischen Widerstands gegen die Masseneinwanderung aus der muslimischen Welt stellen – zum Erhalt der Werte Europas:
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, EU, Heimat, Integration, Kultur, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Fauler Friede: Christen Muslime

Am 19.12.2016 ermorderte der Islamist Anis Amri am Breidscheidplatz zwölf Menschen mittels Lkw. Zur Gedenkfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu Berlin lud Pfarrer Martin Germer keinen Vertreter der liberalen Muslime ein, sondern auf Vorschlag des ZdM-Vorsitzenden Aiman Mazyek den Imam Mohamed Matar ein, der der islamistischen Dar-as-Salam-Moschee nahesteht.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Diakonie, Integration, Medien, Religion | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Christentums-Paradox

Passend zum Weihnachtsfest veröffentlichte die FAZ eine Studie des Instituts für Demoskopie in Allensbach: Nur noch 32% der Katholiken und Protestanten gehen ab und zu in die Kirche, der Anteil der Konfessionsfreien steigt stetig, die Bedeutung des Christentums in der Gesellschaft nimmt ab. Paradoxerweise meinen jedoch immer mehr Bürger, dass Deutschland ein durch christliche Werte geprägtes Land sei: 63 % in 2017 gegenüber nur 48 % in 2012. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Friedhöfe, Kirchen, Kultur, Psyche, Religion | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Fleisch ohne Tiertransporte

Am Baldenwegerhof im Dreisamtal betreibt Bernd Hug „Regenerative Landwirtschaft“. Im Hofladen werden überwiegend Eigenprodukte verkauft: Gemüse, Obst, Apfelsaft, Eier, Getreide, Fleisch, Wurst, .. Angestoßen durch den TV-Bericht „Geheimsache Tiertransporte“ wendet sich der Landwirt im Aufruf „Jetzt reicht es endgültig!“ an die Dreisamtäler, ihn bei seiner Initiative zur Direktvermarktung von Rindfleisch zu unterstützen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bürgerinitiativen, Dreisamtal, Ernaehrung, Handel, Landwirt, Markt, Nachhaltigkeit, Verbraucher, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Stadtwald Freiburg Klimaschutz

Die Schädlinge nehmen zu, der Borkenkäfer freut sich und die afrikanische Schweinepest droht. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich die Durchschnittstemperatur um mehr als 1 Grad erhöht. Simulationen gehen bis zum Jahre 2050 von weiteren 1,95 Grad Temperaturzunahme aus. Einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten unsere Wälder. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Klima, Natur, Naturschutz, Regio, Vereine, Wald | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Jingle Bells statt Stille Nacht

Eine muslimische Schülerin beschwert sich, dass christliche Lieder nicht mit ihrem islamischen Glauben vereinbar seien, worauf das Gymnasium Johanneum Lüneburg reagiert: Heuer keine Weihnachtsfeier und auch keine „Stille Nacht“ im Musikunterricht. Landesschulbehörde-Sprecherin Bianca Schöneich sagte am 19.12.2017 in Lüneburg dem epd. „Wir raten den Schulen dazu, dass mit glaubensbezogenen Inhalten maßvoll umgegangen werden soll.” Weiterlesen

Veröffentlicht unter Integration, Oeffentlicher Raum, Religion, Schulen, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Wertediskussion: Autos – Kinder

Man soll ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen, doch bei der Lektüre zu den Kosten der Kinderbetreuung gingen mir auch die Kosten für den Unterhalt eines privatgenutzten Autos durch den Kopf. Die monatlichen Kosten für einen Pkw beziffert der marktführende Autoclub auf rund 600 Euro. Genutzt werden solche Fahrzeuge durchschnittlich weniger als eine Stunde am Tag (wenn man nicht gerade länger im Stau steht). Weiterlesen

Veröffentlicht unter Dienste, Engagement, Freiburg, Hilfe, Kinder, Soziales | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Berlin Breidscheidplatz 19dez17

„Das Gedenken (zu Islam-Terroranschlag am 19. Dezember 2016 von Anis Amri) kann und darf aber eine konsequente Sicherheitspolitik nicht ersetzen. Das beinhaltet notwendigerweise die kritische Auseinandersetzung mit der islamistischen Ideologie, ein unbedingtes Bekenntnis zur säkularen Demokratie und ein sofortiges Ende der Kooperation mit dem politischen Islam. Wir, ein unabhängiges Bündnis Berliner Bürger und Bürgerinnen, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buergerbeteiligung, Gewalt, Integration, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Pimpf Kurz regiert Oesterreich

Der künftige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz stellte sein Regierungsbündnis aus ÖVP und FPÖ am 16.12.2017 auf dem Kahlenberg vor – ein symbolträchtiger Ort. 1683 besiegten die Habsburger mithilfe des polnischen Königs Johann III. Sobieski in der „Schlacht am Kahlenberg“ das osmanische Heer, um Wien von Türken und Islam zu befreien. Weiterlesen

Veröffentlicht unter EU, Integration, Medien, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Jerusalem – Brandenburger Tor

„Die Jerusalemfrage ist nicht nur für meine Familie, sondern für viele Menschen eine hochemotionale. Doch ich finde es beschämend, wenn auf Berliner Straßen antisemitische Parolen kandiert und Davidsterne verbrannt werden … Genauso wie Muslime als Minderheit erwarten, dass andere ich für sie einsetzen, wenn sie diskriminiert oder angegriffen werden, müssen sie ihre Stimme viel lauter erheben, wenn Juden in unserem Land bedroht werden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Engagement, Gewalt, Global, Integration, Jugend, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Zukunft | Kommentar hinterlassen

BuergerstiftungKirchzarten2017

Bereits zum zweiten Mal lud die Bürgerstiftung Kirchzarten jetzt die Bürger zu einem „Dankeschön-Abend“ ins Kurhaus ein. Dabei stellte sie stellvertretend für viele andere Gruppierungen drei Vereine in den Mittelpunkt des Programms. Das dreistündige Programm, gekonnt von Tobias Janz moderiert, begann bei den Akkordeonklängen von Conny Goldschmidt mit einem Sektempfang. Geschichten aus dem Schwarzwald Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alemannisch, Dreisamtal, Ehrenamt, Engagement, Kultur, Liedermacher, Selbsthilfe, Soziales, Stiftungen, Theater, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Diskussionskultur im Bundestag

„Einerseits haben wir diesen hochmoralisierten Diskurs, der einhergeht damit, ganze Gruppen häufig vom Diskurs einfach entweder auszuschließen oder moralisch in Frage zu stellen. Aber die Reaktion darauf ist natürlich genauso wenig schön. Man reagiert dann eben auch nicht nüchtern und analytisch, sondern versucht den anderen, das Gegenüber dann – Stichwort Gutmenschentum oder dergleichenWeiterlesen

Veröffentlicht unter Engagement, Integration, Internet, Kultur, Medien, Oeffentlicher Raum, Soziales, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Afrika – Exodus junger Maenner

„Die größten Migrationsbewegungen liegen noch vor uns: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Ein Land wie Ägypten wird auf 100 Millionen Menschen anwachsen, Nigeria auf 400 Millionen. In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Mobiltelefonen weiß jeder von unserem Wohlstand und unserem Lebensstil. … Acht bis zehn Millionen Migranten sind noch auf dem Weg„, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Touristische Asylsuchende

Sie (die Willkommenskultur) hat sich gewandelt in eine Angstkultur, auch durch bekannte Vorfälle. Ich sage auch offen: Es gibt „touristischeAsylsuchende, die haben hier nichts zu suchen. Jugendliche, die sich sagen, wir versuchen das einfach mal und ziehen durch ganz Europa. Das hat nichts mit unserem Verständnis von Fluchtgründen zu tun und schadet denjenigen, die das Recht haben hier zu bleiben, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Integration, Jugend, Krise, Medien, Oeffentlicher Raum, Tourismus | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Minderheitsregierung – Ausweg

Eine Mehrheitsregierung verabschiedet Gesetze gemäß dem vorab in Koalititionsverhandlungen erarbeitetem Programm. Bequemer Weg, da nur einmal verhandeln. Eine Minderheitsregierung hingegen muß sich für jedes Gesetzesvorhaben jeweils neu eine Mehrheit im Parlament suchen. Unbequemer Weg, da viel Überzeugungsarbeit der Regierung und Diskussionsbedarf im Bundestag. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Medien, Vereine, Zukunft | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Europa: wie der verlorene Sohn

„Das Europa, das ich kennengelernt habe, zerfällt vor meinen Augen. Europa ist heute wie der verlorene Sohn, der das Erbe des Vaters nimmt, damit abhaut und es verschwendet. Erst als es aufgebraucht ist und er gezwungen wird, sein Mahl mit dem der Schweine zu teilen, wird er einsichtig und kehrt zum Vater zurück. Ich hoffe, dass auch wir diese Einsicht haben Weiterlesen

Veröffentlicht unter Engagement, EU, Gewalt, Katholisch, Medien, Oeffentlicher Raum, Religion, Sexueller Missbrauch, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Integration – Sozial Arbeit Kultur

Um über „Integration“ konstruktiv diskutieren zu können, sind vier Formen zu unterscheiden: (1) Die soziale Integration des tagtäglichen friedlichen Nebeneinanders wird erleichtert durch Transferzahlungen bzw. Hartz IV für Migranten.
(2) Die ökonomische Integration in das Arbeitsleben der Wirtschaft ist kurzfristig kaum erreichbar, da 85% der Migranten funktionale Analphabeten sind und Handlanger im Zeitalter der Digitalisierung 4.0 immer weniger gesucht werden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Arbeit, Integration, Jugend, Oeffentlicher Raum, Soziales, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Messerstecher in den Medien

Messerstechereien sind schlimm: Von Rechten wie Linken, von Einheimischen wie Migranten. Gegen Mitbürger wie Polizisten bzw. Politiker. Auf Letztere wurde oft von psychisch Kranken eingestochen – man erinnert sich an Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble, Henriette Reker und am 28.11.2017 Altena’s Bürgermeister Andreas Hoellstein. Doch diesen Messerstich behandeln Medien und Journaille in zweifacher Hinsicht anders:
.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Obergrenze null – Hilfe fuer alle

Dass uns der größte Teil der (zur Migration) verfügbaren Mittel in Zukunft fehlen wird, weil wir ihn in grotesker Asymetrie einer winzigen Minderheit zuwenden, um die Not der riesigen Mehrheit weiterhin mit den gängigen Almosen abzuspeisen, dispensiert uns nicht. Im Gegenteil, es markiert den Irrweg einer Politik, die, anders als der Teufel im “Faust”, das Gute will und doch das Böse schafft. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bildung, Engagement, Global, Jugend, Kultur, Partnerschaft, Zukunft | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen