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Feigen im Herbst an der Gartenmauer 2.11.2015

Feigen im Herbst an der Gartenmauer 2.11.2015

 

Rechts fordert: Gesetze verschärfen
Links fordert: Steuern rauf

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Karlheinz Weißmann: Wer ist rechts? Versuch einer Typologie
Im Februar 1999 brachte die französische Zeitschrift Eléments ein Dossier mit dem Titel „Die 36 Familien der Rechten“. Um diese erstaunliche Menge besser überblicken zu können, ordnete man sie unter dem Aspekt der ideologischen Ausrichtung, des Stils und der Stammeszugehörigkeit. Die Aufzählung reichte von der „Konterrevolutionären“ bis zur „Nationalrevolutionären Rechten“, von der „Regionalistischen“ bis zur „Personalistischen Rechten“, von der „Libertären“ und „Liberalen“ bis zur „Rassistischen Rechten“, von der „Christdemokratischen“ bis zur „Faschistischen Rechten“, von der „Moralistischen“ bis zur „Nazistischen Rechten“, nicht zu vergessen die „Aktivistische Rechte“ sowie die „Muskelrechte“. Womit nur die wichtigsten genannt sind.

Selbstverständlich hatte das Ganze etwas Spielerisches und einen ironischen Unterton, ergänzte man die Kurzbeschreibung jeder „Familie“ um Devise, Hauptfeind, wichtigste Autoren, Gegenstände der Bewunderung und Lieblingsfilme. Trotzdem wirkte die Darstellung erhellend. Vor allem im Hinblick auf den natürlichen Pluralismus der Rechten und die Rolle, die ihre Verortung spielt.

Konflikte zwischen Linken und Rechten
Der Pluralismus der Rechten ist kein neues Phänomen. Sie war von Beginn eine Vielheit. Anders als die Linke. Die war von Beginn ein Block. Das hat seine Hauptursache darin, daß die Linke in gewissen Überzeugungen des 18. Jahrhunderts wurzelt. Dasselbe gilt für die Mitte, die sich nach einem „Schisma“ (Jacob Talmon) von der Linken abgespalten hat. Im Kern geht es beiden, der Linken wie der Mitte, nur um vier Axiome: Der Mensch ist gut, die Menschen sind gleich, die Welt ist (vollständig) erfaßbar, die Geschichte ist Fortschritt.

Diejenigen, die dieses Credo nicht mittragen wollten, waren entweder Anhänger der klassischen Philosophie oder enttäuschte Aufklärer oder Romantiker, gläubige Christen oder einzelne, die sich einer bestimmten Tradition verpflichtet fühlten. Den vier Axiomen der Linken setzten sie entgegen: Dem Menschen ist alles zuzutrauen, die Menschen sind ungleich, die Welt ist nicht (vollständig) erfaßbar, die Geschichte ist ein Wechsel von Aufstieg und Verfall.
Mit der Französischen Revolution brach der Konflikt zwischen der Linken und der Rechten offen aus. Er ist bis heute nicht erloschen, obwohl erstere immer dieselbe blieb, während letztere eine ganze Reihe von Mutationen durchlief. Der Philosoph Robert Spae-mann hat das mit dem unaufhebbaren Gegensatz von „Lustprinzip“ und „Realitätsprinzip“ erklärt. Denn die Linke akzeptiert keine gesellschaftliche Ordnung jenseits von Eden. Alle Anstrengungen, die auf mehr Egalität, mehr Inklusion, mehr Teilhabe hinauslaufen, sind ihrer Meinung nach notwendig, weil sie ans Ende der Geschichte führen. Das erscheint der Rechten nicht nur nicht erreichbar, sondern das Erreichen auch nicht wünschenswert. Sie wittert „Seinshaß“ (Jacques Maritain), der nicht erträgt, was ist. Und ihr Wirklichkeitssinn sagt, daß der Weg in die Hölle mit guten Absichten gepflastert wird, daß mehr Egalität an der einen nur mit mehr Ungerechtigkeit an anderer Stelle zu haben ist, daß Inklusion bloß umsetzt, wer die Abweichler überwacht und nötigt, daß Teilhabe allein durch Umverteilung qua permanentem Zwang erzielt werden kann, den irgend jemand ausüben muß, der etwas gleicher ist als die übrigen.
Mit diesen Feststellungen wurde allerdings nur ein erster Schritt getan. Es bleibt ein zweiter nötig, der erklärt, warum die französische Rechte in vielem so verschieden von der deutschen ist. Man könnte dasselbe ohne Zweifel auch mit Blick auf die britische, amerikanische, italienische, serbische oder russische Rechte sagen. Es gibt in Deutschland jedenfalls keine Legitimisten oder Bonapartisten wie in Frankreich, keine Tories wie in Großbritannien, keine Alternative Right wie in den USA, keine Faschisten wie in Italien, keine christlichen Nationalisten wie in Serbien und keine Eurasier wie in Rußland.

Selbstverständlich hat man es hier und da mit Importen versucht, aber die sind immer fehlgeschlagen. Die Haupt-ursache dafür liegt im Naheverhältnis der Rechten zur Geschichte. Sie kann von den Kollektiverfahrungen der eigenen Gemeinschaft nicht absehen. Was sie auf eine bestimmte, unverwechselbare Weise prägt. Die Linke und selbst die Mitte mag eine Internationale bilden, die Rechte kann das nicht oder doch nicht in dem Sinn, daß sie die Augen vor den bleibenden Differenzen schlösse.
Also ist in Deutschland auf der Rechten nicht nur ein Neonationalsozialismus ausgeschlossen, sondern auch eine monarchistische Volksbewegung. Die gelassene Selbstverständlichkeit, mit der ein Brite auf Krone, Westminster und Anglikanische Kirche setzt, sind für uns nicht nachvollziehbar. Ähnliches gilt für den pausbäckigen Amerikanismus. Der Faschismus bleibt immer nur eine exotische Erscheinung. Die Allianz von Vaterland und Altar wurde längst aufgekündigt, und in der Regel hat man in Deutschland den geopolitischen Blick nach Westen oder auf die Mitte gerichtet, nicht in die Weiten des Ostens.

Es mag also hierzulande einzelne geben, die die Wiederkehr des Dritten Reichs erträumen oder die Restauration des Hauses Hohenzollern, Pop- wie Paläokonservative, Fans von Mussolini und Anhänger einer Achse Berlin-Moskau, aber sie finden sicher keine Resonanz für ihre Überzeugungen, von politischer Einflußnahme gar nicht zu reden.

Bleibt die Frage, wie eine relevante Rechte in Deutschland abzugrenzen wäre? Gemeint ist damit nicht zwingend eine Rechte, die über Fraktionen in den Parlamenten oder einflußreiche Organisationen verfügt, aber eine, die Aussicht darauf hat, Wirkung zu entfalten. Man kann das heute im wesentlichen von drei Strömungen sagen, die folgend Populare, Veristen und Archiker genannt werden. Die Bezeichnungen sind ungewohnt, was dem Zweck dient, vorschnelle Urteile zu hemmen und deutlich machen soll, daß diese nachklassische Rechte von der klassischen Rechten verschieden ist. Ein Moment der Kontinuität besteht allerdings darin, daß Populare, Veristen und Archiker den oben genannten Axiomen zustimmen würden und keine homogene Einheit bilden.

In dem Tableau der „36 Familien“ hat man die Unterscheidung der verschiedenen Linien anhand von Zielwerten vorgenommen: Autorität, Freiheit, Gemeinschaft, Ganzheit. Überträgt man das Konzept und beginnt mit den Popularen, wird man sagen können, daß sie Gemeinschaft und Ganzheit in den Vordergrund stellen, für die Veristen sind es Autorität und Freiheit, für die Archiker Autorität und Ganzheit. Das bedeutet nicht, daß die übrigen Hauptwerte abgelehnt werden, und selbstverständlich treten Mischformen auf. Aber im allgemeinen läßt sich mit Hilfe einer solchen Typisierung ein höheres Maß an Verständnis für ein komplexes Phänomen erreichen.
Um das Verständnis der Rechten geht es in der Regel nicht. Obwohl die Verlagsprogramme und die Bibliotheken von Titeln über die Rechte bersten, wird man kaum Autoren finden, die tatsächlich die Sache, die sie behandeln, begreifen wollen. Ahnungslosigkeit ja, Vorurteile ja, Bestätigungstendenzen ja, aber kein Bemühen um Objektivität und keine Erkenntnis. Worauf das zurückzuführen ist, hat Rüdiger Safranski, dessen politische Heimat ursprünglich linksaußen lag, kurz und knapp erklärt: „Rechts meint in Deutschland gegenwärtig so viel wie rechtspopulistisch, also rechtsradikal, also rechtsextrem, also Nazi, das sind die Gleichsetzungsdelirien in der deutschen Öffentlichkeit.“

Diese „Gleichsetzungsdelirien“ werden im folgenden genauso gemieden wie die „Drei Ds“, die das Charakteristikum aller gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind: Delegitimierung, Dämonisierung, Doppelte Standards. Das heißt, zugrunde liegt die Annahme, daß die Rechte eine legitime politische Richtung ist, daß die reductio ad Hitlerum (Leo Strauss) zu unterbleiben hat und für die Beurteilung der Rechten dieselben Kriterien gelten, wie für die Beurteilung derer, die meinen, daß die Welt ein Marktplatz und Anstand ein Wettbewerbsnachteil ist, oder derer, die irgendwo noch eine Stalinbüste stehen haben und laut darüber nachdenken, ob Massenerschießungen ein probates Mittel zur Lösung der Sozialen Frage wären.
… Alles vom 29.5.2020 von Karlheinz Weißmann bitte lesen in: JungeFreiheit, 23/20, Seite 14

 

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Was ist heute rechts?
Für Ihre Kritik an der Migrationspolitik der Bundesregierung werden Sie selbst inzwischen ebenfalls als „rechts“ angefeindet. Trifft Sie das?
Broder: „Nein. Als ich zu schreiben anfing, das ist jetzt über 50 Jahre her, war jeder ein „Bolschewik“, der DDR ohne Anführungszeichen schrieb oder Frantz Fanon las. Heute ist man „rechts“, wenn man nicht mit Teddybären nach Migranten wirft und der Meinung ist, dass Grenzen wichtig und Grenzkontrollen nötig sind. Und wenn das Eintreten für individuelle Freiheit, öffentliche Sicherheit und eine vernünftige Balance zwischen nationalen Interessen und internationalen Aufgaben „rechts“ ist, dann bin ich eben rechts. Geschenkt.“
… Alles vom 8.2.2020 von Henryk M. Broder bitte lesen auf
https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/thueringen-chaos-ist-besser-als-jeder-tatort-autor-henryk-m-broder-im-bild-inter-68668174,view=conversionToLogin.bild.html
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’Rechts‘ heißt nicht ’Nazi‘, ’links‘ heißt nicht ’Stalin‘
„In Deutschland setzt die AfD-Konkurrenz alles auf eine Karte, die nicht sticht. Sie versucht, die AfD als Wiedergeburt der NSDAP darzustellen. Diese politische Erzählung ist leicht als Fake zu erkennen. (…) Es gibt furchtbare Wortmeldungen, aber insgesamt ist die Partei eher eine Wiedergeburt der CSU unter Franz Josef Strauß, auf die beides auch zutraf. ’Rechts‘ heißt nicht ’Nazi‘, ’links‘ heißt nicht ’Stalin‘.
Harald Martenstein, Kolumnist, im „Tagesspiegel“ am 4. November 2019

 

Caroline Sommerfeld: Was ist eigentlich links und rechts?
Sommerfeld: Ich denke, die Linke glaubt an die wesentliche Gleichheit der Menschen – „glauben“ im wörtlichen Sinne, als „verkappte Religion“ (C. C. Bry).
Rechte dagegen verzweifeln an der wesentlich ungleichen Verfaßtheit des Menschen. Deshalb haben sie es auch so schwer, linken Systemen ein rechtes entgegenzusetzen – sie glauben nicht an die Verwirklichung von Utopien.
Wo immer es gleichmacherisch wird und der alte Adam durch die Utopie vom „neuen Menschen“ vergewaltigt wird, haben wir es mit linkem Denken zu tun.
…. Komplettes Interview mit Caroline Sommerfeld zu „Nicht alle Linken sind geistesgestört“ bitte lesen in: Junge Freiheit vom 4.10.2019, Seite 3
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Dr. Caroline Sommerfeld-Lethen, wurde 1975 im holsteinischen Mölln geboren, studierte Germanistik und Philosophie und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie hatte Lehraufträge in Rostock und Wien inne und erhielt 2004 den Karl-Alber-Preis, der vom Philosophischen Jahrbuch für herausragende Leistung vergeben wird.
2017 erschien ihr Buch „Mit Linken leben“ (mit Martin Lichtmesz), 2019 „Wir erziehen. Zehn Grundsätze“. Sie schreibt außerdem für die Zeitschrift Sezession sowie den Blog https://www.sezession.de.

 

Niall Ferguson: Als Rechter bist du ein Nazi
Niall Ferguson über die Kultur an Unis: «Als Rechter bist du ein potenzieller Nazi. Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten»
Er zählt zu den wichtigsten Historikern der Gegenwart. Im grossen Gespräch rechnet Niall Ferguson mit dem Wohlfühldenken vieler Kollegen ab: Er legt offen, wie die Linke die angelsächsischen Universitäten gekapert hat. Und wie jene, die ständig von Inklusion sprechen, Andersdenkende konsequent exkludieren.

Der Psychologe Jonathan Haidt hat jüngst ein Buch mit dem Titel «The Coddling of the American Mind» publiziert. Und das Kuscheln des amerikanischen Geistes ist zweifellos viel folgenschwerer als dessen Sich-Verschliessen. Es geht dabei nicht um ein intellektuelles, sondern um ein moralisches Problem – die Hypersensibilität von Studenten. Aus Angst, Ideen könnten schmerzen, wollen sich die jungen Leute mit ihren unangenehmen Ideen gar nicht mehr beschäftigen. Studenten sind zu Schneeflocken geworden, die man vor gefährlichen Gedanken beschützen muss – und das an Universitäten, die es letztlich nur zu dem einzigen Zweck gibt, dass ein freier Ideenaustausch stattfinden kann.
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Ich bin seit den 1980er Jahren in der Akademie unterwegs, ich habe seither an vielen Elite-Unis unterrichtet: Cambridge, Oxford, New York, Harvard. Der Stimmungswandel, der in den letzten dreissig Jahren stattgefunden hat, ist tiefgreifend. Ich muss es so direkt wie simpel sagen: Die Linken haben die Macht übernommen. Und sie, die sich in der Theorie für die Inklusion starkmachen, haben in der Praxis alle Andersdenkenden konsequent exkludiert.

Welches Resultat zeitigte diese Asymmetrie in der öffentlichen Wahrnehmung von Hitler und Stalin?
Erstens: Stalinismus und Nationalsozialismus lassen sich nicht vergleichen.
Zweitens: Stalinismus – oder Maoismus – ist weniger schlimm als der Nationalsozialismus.
Drittens: Der Konservativismus ist die Vorstufe des Nationalsozialismus, der seinerseits nichts mit dem Sozialismus zu tun hat, den er dennoch im Namen trägt – wer also als Rechter auf die schiefe Bahn gerät, endet zuletzt als Nazi.
Das sind Glaubenssätze, die bis heute gelten. Wer – wie Hannah Arendt in ihrem Buch über die Ursprünge totalitärer Herrschaft – auf strukturelle Parallelen der beiden Totalitarismen hinwies, wurde fortan nicht mehr gehört oder schlechtgemacht. Damit war der moralische Sieg der Sozialisten und Sozialdemokraten über die Liberalen und Konservativen besiegelt.
Die Liberalen und Konservativen gewannen also den Kalten Krieg und bestimmten die Wirtschaftsordnung, die Sozialisten gewannen aber die kulturelle Hegemonie an den Universitäten und in den Medien. Ist das, maximal zugespitzt, Ihre These?
Das ist sie, kurz und knapp zusammengefasst….. Als Rechter bist du ein potenzieller Nazi. Sozialisten und Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten, die auf ihrem Weg zur Beglückung der Menschheit bloss ein paar folgenschwere Fehler begangen haben.

Was bleibt, ist der Galgenhumor. Wir erzählen uns zu Hause eine kleine, witzige Geschichte, die den ganzen Irrsinn auf den Punkt bringt. Meine Frau, Ayaan Hirsi Ali, ist eine vehemente Kritikerin des Islam – wenn sie in Harvard auftritt, kann sie mit dem Widerstand der radikalen Muslime, genannt Islamisten, rechnen. Und vor einigen Jahren machte ich einen ziemlich unbedarften Scherz über John Maynard Keynes, der die Gay Community in Rage versetzte. Ayaan und ich stellen uns dann vor, wie die beiden Gruppen von Kritikern, die Islamisten und die LGBTQ-Personen, sich die Köpfe einschlagen würden, wenn sie nicht gegen den gemeinsamen Feind agierten, sondern miteinander reden müssten, vielleicht ausserhalb ihrer Komfortzone. Und ich gebe zu: Diese Szene amüsiert mich.
… Komplettes Interview mit Niall Ferguson vom 20.3.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/niall-ferguson-als-rechter-bist-du-ein-potenzieller-nazi-sozialisten-und-kommunisten-hingegen-sind-moralisch-einwandfreie-sozialdemokraten-ld.1467954

 

 

84756 Euro/Jahr für jeden der 11800 rechten Gewaltbereiten
Nach Auskunft des Verfassungsschutzes gibt es Ende 2015 in Deutschland einen rechtsextremistischen Personenkreis von 22.600 Personen. Darunter befinden sich 11.800 Menschen mit Gewaltorientierung. Jeder davon ist einer zu viel. Und weil jeder von ihnen den inneren Frieden gefährden kann, stehen so gut wie alle permanent unter Beobachtung. Das gilt insbesondere für die Gewaltbereiten.
2015 hat die Bundesrepublik 82,18 Millionen Einwohner. Unter 6964 Bürgern zwischen Rhein und Oder ist mithin einer rechtsextrem und zusätzlich gewaltorientiert. Ihm sind die übrigen 6963 jedoch keineswegs hilflos ausgesetzt. So stellt die Bundesregierung ab 2017 jährlich 100 Millionen Euro für spezielle Initiativen gegen sie bereit. Das sind fast 84.745 Euro für jeden gewaltbereiten Rechtsextremisten.
… Alles von Gunnar Heinsohn vom 24.12.2016 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/jeder_6964._deutsche_ist_ein_gewaltorientierter_rechtsextremist
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Rechte Gewalt ist Terror – linke Gewalt ist nichts
Wie viele dieser 22.600 Personen sind davon vom VS, oder arbeiten zu mindest für diesen? Meiner Meinung nach ist die Gefahr des Islam in Deutschdeutlich viel größer, als etwa die aufgebauschte Gefahr von rechter Gewalt, oder gar eines rechten Terrors. Dazu die Tatsache, dass gefühlt nichts, oder viel zu wenig gegen den Islamismus unternommen wird und man den Eindruck einer Förderung oder zumindest Duldung hat. Es wäre nett wenn sich unser Staat auch einmal um die Eindämmung einer islamischen vorhandenen Gefahr kümmern würde, als permanent zu Versuchen diese Gefahr zu beschönigen, oder zu verharmlosen.
24.12.2016, Reiner Doderer, AO

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Warum bin ich links – oder rechts?
Warum ist es links, wenn einer Partei, die demokratisch legitimiert in dreizehn Landtagen und demnächst wahrscheinlich im Bundestag sitzt, Tagungsräume verweigert werden, wenn die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder gefährdet sind, ihre Wohnhäuser angegriffen, ihre Autos abgefackelt und sie selbst zusammengeschlagen werden? Und warum bin ich rechts, wenn ich das undemokratisch, dumm und brutal finde?…
Alles vom 30.6.2017 von Monika Maron bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/bundestagswahl-links-bin-ich-schon-lange-nicht-mehr-ld.1303513

Die Schriftstellerin Monika Maron lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihr die Erzählung «Krähengekrächz» (2016) im Fischer-Verlag. „Als ich 1988 aus dem Osten in den Westen zog, habe ich die Grünen noch für meine natürlichen Verbündeten gehalten. Über diesen Irrtum haben mich die Grünen selbst binnen kürzester Zeit aufgeklärt.“

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Rechts sein heißt: Wir wollen in Ruhe in unserem Land leben
Es geht nicht um abstrakten (linken Houellebecq’schen Unterwerfungs-) Geist. Es geht um körperliches Überleben. Aus dem Willen dazu entsteht das rechte Denken, das zunächst auf den eigenen Körper, die eigenen Kinder, die Großfamilie, die Freunde, die Landsleute schaut. Das Ich, das Wir will überleben und sich behaupten.
Das Recht dazu wollten uns die Linken nehmen mit ihrem Wahn von der Weltgesellschaft, die sie uns mithilfe des Schuldwahns einprügeln wollten.
Nun aber werden die Opfer dieser Politik täglich spürbarer und jede Großmutter kann beim Gang zum Einkaufen von widerrechtlich hier befindlichen und widerrechtlich hier geduldeten Personen “bereichert” werden.
Die Regierung hat den Herrschaftsvertrag einseitig gekündigt, verweigert dem Volk den Schutz – auf welcher Grundlage will sie da Gefolgschaft verlangen?
Rechts sein heißt heute: Wir wollen einfach in Ruhe in unserem Land leben und wir denken, dass wir das Recht dazu haben. Mehr dazu hier.
Karl Albrecht, 29.9.2016, CO
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Rechtspopulisten – Wo sind Linkspopulisten und Grünpopulisten und Sozialpopulisten?
Ohne den Begriff „Rechtspopulist“ fehlt einem schon fast was. „Populist“ (lat. Populus = Volk) scheint auch immer die Zwangsehe mit „Rechts“ einzugehen. „Linkspopulist“ habe ich nie gelesen. Liegt wahrscheinlich daran, daß sich ein Linker nie etwas zu eigen machen würden, was das Volk will, sondern meist irgendwelche abstrusen Vorstellungen, die mit der Realität nichts oder sehr wenig zu tun haben.
Guzzi, 23.5.2016
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Rechts-Keule führt zu Selbstverdummung und Politikunfähigkeit
Angst davor, als „rechts“ abgestempelt zu werden. Das dahinterstehende Denkmuster, weit verbreitet nicht nur in NRW-Behörden und -Redaktionen, markiert der Schriftsteller Peter Schneider mit dem Satz: „Was der Gegenseite nutzt, darf nicht wahr sein.“ Es gibt keine Probleme mit Migranten, da Rechtspopulisten daraus ihr Süppchen kochen könnten. Sexuelle Massenbelästigungen (wie in Köln) sind ein generelles Männerproblem und haben keine kulturell-religiösen Implikationen, denn sonst wäre das ja Wasser auf die Mühlen der „Rechten“.
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„Rechts“ heißt nämlich „deutsch“. Die türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfe“, die hierzulande mehr Mitglieder haben als alle biodeutschen Neonazi-Gruppen zusammen, interessieren die „Wächter“ ebenso wenig wie muslimische „Juden ins Gas!“-Rufer, arabischer Rassismus, die Sklavenhaltertraditionen des Osmanischen Reiches oder gar ein im Islam begründeter Antisemitismus. Dafür weiten sie für Deutsche das Spektrum dessen, was „rechts“ ist, stetig aus. „Nazis raus!“ brüllen sie bei Demonstrationen christlicher Abtreibungsgegner ebenso wie bei AfD-Kundgebungen gegen Merkels Euro-Politik. Das gesamte politische Spektrum jenseits linker Positionen von SPD, Grünen und Linkspartei haben sie braun eingefärbt.
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Den Startschuss gab wohl Gerhard Schröder, als er im Jahr 2000 nach einem Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge seinen „Aufstand der Anständigen“ ausrief. Bald stellte sich heraus, dass der Anschlag auf das Konto zweier arabischstämmiger Migranten ging. Doch statt dieses Alarmsignal zum Anlass zu nehmen, den „eingewanderten“ Antisemitismus und andere Kollateralschäden der Zuwanderung zu thematisieren, übertrug man in der Folge den „Kampf“ systematisch an linksextreme Akteure und übernahm deren Zerrbilder der Realität.
…. Alles zu „Der obsessive „Kampf gegen rechts“ führt zu Selbstverdummung und Politikunfähigkeit“ von Oliver Zimski vom 21.1.2016 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_erde_ist_eine_scheibe_wenn_nazis_sagen_dass_sie_rund_ist

 

Auch frauenhassende Flüchtlinge sind rechte Brandstifter
Da hat doch jemand in Berlin die sogenannten „Rechten“ als Brandstifter bezeichnet (Oder haben sich in Köln rechte Rocker als Syrer verkleidet? Oder sind junge frauenhassende Syrer auf Sexjagd nicht auch Rechte?). Diejenigen, die diese Politik zu verantworten haben, sind die wahren Brandstifter Wie heißt es so schön bei Schiller :
„Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte
der Feuerzunder still gehäuft,
das Volk, zerreißend an der Kette,
zur Eigenhilfe schrecklich greift!
Da zerret an der Glocke Strängen
der Aufruhr, daß sie heulend schallt,
und, nur geweiht zu Friedensklängen
die Losung anstimmt zur Gewalt.
Freiheit und Gleichheit hört man schallen,
der ruhge Bürger greift zur Wehr,
die Straßen füllen sich, die Hallen,
und Würgerbanden ziehn umher.
Gefährlich ists, den Leu zu wecken
verderblich ist des Tigers Zahn,
jedoch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn!
5.1.2016, Wolfgang Broske,

 

Maas warnt vor „zündelnden Biedermännern bei Pegida“

Rechten Brandstiftern müsse im kommenden Jahr noch entschlossener entgegen getreten werden, sagte Maas weiter. Mit Blick auf die Pegida-Bewegung sagte er, es dürfe nicht zugelassen werden, dass eine radikale Minderheit die freie und offene Gesellschaft zerstöre – „auch nicht von den zündelnden Biedermännern bei Pegida und anderswo“ …..
Alles vom 23.12.2015 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article150275114/Maas-warnt-vor-zuendelnden-Biedermaennern-bei-Pegida.html

Maas spaltet das Land
Ich werde mich weiterhin auch nicht von Medien, Maas und Co einspannen lassen. Ich werde weiterhin auch den Linksextremismus anprangern, wo es nur geht und durch Tatsachen belegen, dass dieser relativiert und toleriert wird. Ich werde argumentativ dafür werben PEGIDA und AFD sachlich zu begegnen, Medienberichte anhand von Quellen zu überprüfen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass man redet, anstatt zu verurteilen, zu diffamieren, gesellschaftlich zu ruinieren und als Nazi anzuprangern. Des weiteren werde ich natürlich nicht wegsehen und handeln, wenn gegen Menschen in meiner Gegenwart körperliche oder verbale Gewalt ausgeübt wird. Es ist mir egal ob die Opfer Flüchtlinge, Obdachlose, Rentner, Polizisten oder sonstwer sind. Ich arbeite dagegen, dass Politiker und deren Gruppierungen dieses Land spalten und Personengruppen verschiedener Meinungen gegeneinander aufhetzen und ich hoffe, dass viele dieses Kalkül durchschauen und sich nicht aufstacheln lassen. Eine Demokratie ist so stark und zivilisiert wie ihre Bürger es sind.
28.12.2015, M.Vier

Maas ignoriert die Ursachen: Warum müssen wir über Pegida reden?
Wenn nicht die Menschen, die sich gegen die Unvernunft und Verantwortungslosigkeit dieser Regierung wehren, Zivilcourage hätten, gäbe es niemanden, vor dem Herr Maas warnen müsste. Herr Maas, haben Sie Angst vor der Zerstörung meines Heimatlandes oder haben Sie nicht eher Angst vor der Zivilcourage selbst?
Das Schlimme ist doch folgendes: Eine dem Flüchtlingsthema differenziert gegenüberstehende Mehrheit darf sich in dem, was aus unserem Staat geworden ist nicht mehr artikulieren, ohne Repressionen zu befürchten. Fragen Sie mal Ihren Personalchef, wie Sie das zu sehen haben und was die Compliance-Richtlinien Ihres Unternehmens vorschreiben. Diejenigen, die sich artikulieren finden sich oft bei der Pegida, keine Frage. Was aber bedeutet es mit Blick auf unser Land, dass sich differenziert denkende Menschen heimlich freuen müssen, dass wenigstens die Pegida, wie geschickt oder ungeschickt, wie intelligent oder auch dämlich auch immer, noch den Mund aufmacht. Nicht die Pegida selbst sollte Sie nachdenklich machen. Sondern der Grund, aus dem wir über sie reden müssen.
28.12.2015, Toni Ahrbach

Einseitigkeit
Schade, daß sich Maas nicht zur den linken „Demonstranten“ von Leipzig neulich geäußert hat, die haben nämlich im wahrsten Sinne des Wortes wirklich gezündelt und Polizisten attakiert. Bei Pegida habe ich das bislang höchstens von Gegendemonstranten gesehen.
Und als Justizminister wäre es auch angebracht, daß er sich zum Wahlbetrug von Bremen äußern würde. Da sehe ich unsere Demokratie wirklich in Gefahr. Zu dem allen natürlich kein Wort. Diese Einseitigkeit zeigt, daß es Maas durchschaubar nur darum geht, den politischen Gegener mit allen Mitteln zu bekämpfen und daß ihm weniger um den Schutz der Demokratie geht. Dazu läßt er sich ja auch im Bereich der Vorzensur bei Facebook von Ex-Stasimitarbeiterin Anetta Kahane beraten.
23.12.2015

Unkontrollierter Migrantenzuzug vergiftet die Debatte
Die schweigende Mehrheit müsse sich „entschieden zu Wort melden, damit unsere gesellschaftliche Debatte nicht durch die Hetze und den Hass vergiftet wird“. Also die gesellschaftliche Debatte ist auch ohne Hetze und Hass, rein objektiv und sachlich, schnell erledigt und man wird in jedem Fall zu dem Schluss kommen, dass die Handlungsweise der Regierung in allen Bereichen der Krise katastrophal, planlos und vollkommen fahrlässig gewesen ist.
Fakt ist, es kommen unkontrolliert hunderttausende von Menschen ins Land, die weder registriert wurden, noch angemessen versorgt oder gar integriert werden können. Was gibt es da noch zu debattieren? Dass guter Wille und ein offenes Herz alleine nicht ausreichen, sollte mittlerweile auch dem letzten Politiker klar geworden sein(falls nicht, sollte ein Blick nach Schweden ausreichend sein, um das zu erkennen).
23.12.2015, Basilik
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Maas wie immer auf einem Auge blind
Noch immer keine Reaktionen bezüglich der Ausschreitungen in Leipzig, oder der Teilnahme diverser Politiker bei Demokratiefeindlichen Demonstrationen. Von einer notwendigen Aufklärung und rechtlicher Prüfung beim Wahlbetrug in Bremen zugunsten seiner Partei will ich noch gar nicht sprechen. Dieser Mann ist für diese Amt nicht geeignet.

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Merkels Austreibung des Nationalen fördert den Rechtsruck in D und EU
Zum anderen erweist sich die Entnationalisierung der europäischen Politik, wie sie Generationen deutscher Europapolitiker als Mantra immer wieder vortrugen, als wenig realitätstauglicher deutscher Sonderweg. Die mit Blick auf die dunklen Zeiten des deutschen Nationalismus immer wieder betriebene Austreibung des Nationalen kehrt als Nationalismus zurück. Auch in Deutschland. Und Deutschland kauft zu Recht in Europa niemand mehr ab, einerseits als unfreiwilliger Hegemon Ordnungspolitik zu betreiben, andererseits diese Politik als „entnationalisiert“, gleichsam einer imaginären Weltvernunft folgend zu transzendieren. ….
Alles von Ulrich Clauß vom 22.12.2015 bitte lesen auf
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article150252587/Merkel-gefaehrdet-in-der-Fluechtlingskrise-das-Erbe-Kohls.html
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Zu wenig Patriotismus
Zu wenig gesunder Patriotismus der Deutschen, der das Vakuum für destruktiven Nationalismus eröffnet. Vorteil des Patriotismus: Er ist unideologisch. Nachteil des Nationalismus: Er gerät leicht ins Fahrwasser von Ideologien. Die deutsch-feindliche und schrille Hysterie unter linken Kräften erschafft hingegen genau das Monster neu, das sie angeblich verhindern will. Denn es ist deren Nachteil, selbst ideologisch zu sein.
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Merkels Grenzöffnung stärkt in allen EU-Ländern den Nationalismus
Merkel hätte gut daran getan, einen Weg zu suchen und zu finden, den Kriegsflüchtlingen zu helfen, ohne die innere Sicherheit in Deutschland und Europa und den sozialen Frieden im Inland zu gefährden. Dass sie es nicht getan hat, wird in über kurz oder lang wieder auf die Füsse fallen, da bin ich mir sicher. Wenn nun der Nationalismus dank Merkel wieder auflebt, dann hat dass wohl damit zu tun, dass sich die Bürger einen starken Staat wünschen, der noch die Kernfunktionen (incl. Grenzsicherung und Sicherheit der Bürger) wahrnimmt und garantiert. Was der Bürger mit Sicherheit nicht mehr möchte, sind Vereinbarungen, Gesetzte und Verträge -ob national oder supranational geschlossen-, deren Einhaltung scheinbar von vorneherein nicht beabsichtigt war. DAVON hat der Bürger gestrichen die Nase voll, denn schliesslich soll sich der Bürger ja auch an die Regeln halöten, nicht wahr?
R.Faus

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