Fundierte Analysen zur Situation von Deutschlands Volkswirtschaft liest man weder im ÖRR, noch in den staatlich gepäppelten Medien wie FAZ, SZ, Welt oder Handelsblatt, sondern in den spendenfinanzierten Medien, die sich als neu, frei bzw. alternativ bezeichnen und dem Bürgerjournalismus zugehörig fühlen. So die jungen Journalisten von Apollo-News im Beitrag „Deutschland taumelt in die ökonomische Katastrophe – doch in der Merz-Regierung scheint das niemanden zu interessieren“ (siehe Anlage (1) unten).
Deutschland befindet sich im Niedergang, in allen Sektoren. Wachstum ist nur erkennbar bei den Schulden incl. Versteckschulden, genannt Sondervermögen, sowie beim Staat: Inzwischen fließen über die Hälfte des alljährlich schrumpfenden Bruttoinlandprodukts (BIP) durch staatliche Hände.
Das BIP (Wert aller im Jahr in D produzierten Waren und Dienstleistungen) nimmt ab und der Staat (Angestellte, Behörden und NGOs) nimmt zu – ein Anachronismus, bei dessen Darstellung sogar noch geschummelt wird. So hat das Statistische Bundesamt der Politik zuliebe getrickst (2) , als es jetzt eingestehen musste, daß das BIP um 0,9% in 2023 und um 0,5% in 2024 geschrumpft ist statt wie ursprünglich gemeldet „nur“ um 0,3% und 0,2%.
Da macht sich dieser Staat mit seinen neuen Vorschlägen zum ’schlanken Staat‘ geradezu lächerlich, auch „angesichts der Tatsache, dass die Wirtschaft (vom Staat) inzwischen allein 146 Milliarden Euro an nutzlosen Bürokratiekosten aufgeladen bekommt. Hier hätte Merz die Kettensäge (wie Milei) ansetzen müssen. Doch kein deutscher Politiker wagt den Bruch mit der inzwischen zu einem machtvollen Staat im Staate herangewachsenen Bürokratie, die in den letzten sechs Jahren um eine halbe Million Beschäftigte angewachsen ist“ (1).
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Die desolate wirtschaftliche Lage Deutschlands mit einem seit drei Jahren schrumpfenden BIP, der fortschreitenden Deindustrialisierung und 700.000 verlorenen Jobs wird ergänzt durch die Untätigkeit der Berliner Politik: Innenpolitisch sagt Bundeskanzler Friedrich Merz auch nach den ersten 100 Tagen Amtszeit immer noch nichts und aussenpolitisch hat er nichts zu sagen. Es hat eben nach wie vor „alles nix mit nix zu tun“ (von wem stammt dieses Zitats wohl?). Im Ausland lacht man über Deutschland – kein freudiges Lachen, kein verschmitztes Lächeln, sondern schlichtweg ein aus Unverständnis kommendes Auslachen.
Das Treffen von Donald Trump mit Wladimir Putin in Alaska am 16.8.2025 kündigt deutlich an: Russland erhält Land, die USA Rohstoffe und die EU und mit ihr zuvörderst Deutschland die Kostenrechnung. Am morgigen Montag 18.8. wird Bundeskanzler Merz in die USA fliegen zum Rechnungsempfang.
Im Beitrag „Der Kampf gegen die Realität: Warum zerbricht dieses Land?“ (mehr hier) benennt Roland Tichy den Niedergang mit diesem Vergleich: „2019 erzielte Deutschland einen Haushaltsüberschuss von 13 Milliarden; für 2027 ist eine zusätzliche Verschuldung von rund 180 Milliarden geplant.“ 13 Mrd Euro plus früher gegenüber 180 Mrd Euro minus heute – mehr Niedergang in so kurzer Zeit geht kaum noch! Und als Ursachen für diesen Niedergang sieht Tichy zwei wesentliche Gründe:
I. Der Realitätsverlust der Berliner Regierungen von Ampel und CDU-SPD-Koalition.
II. Die deutsche Bevölkerung als wohlstandsverwöhnte Untertanen.
Untertanen üben keine Kritik
„Warum zerbröselt das Land wie seine Brücken, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit? Es ist die Quittung für den neuen Untertanengeist.“ Die Bevölkerung lebt von einer Substanz, die in den vergangenen 80 Jahren aufgebaut worden ist – vermeintlich sicher und vor allem bequem. Daran wird sich vermutlich nichts ändern, solange die Einkommen allmonatlich aufs Konto fließen – wenn nicht aus sozialversicherungspflichtiger Arbeit in der Privatwirtschaft, dann eben aus Transfers vom Staat. Deshalb sind 75% des Wahlvolks mit der Politik des Niedergangs weiterhin zufrieden.
Der von Tichy monierte „Untertanengeist“ stützt die Regierungspolitik, hat aber noch eine zweite, viel gefährlichere Komponente: Untertanen sind willfährig und damit nicht geneigt zur Äußerung von Kritik, abweichenden Meinungen und „Contra“-Argumenten in der Diskussion. Genau dies jedoch wird erwartet von den von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) so vollmundig beschworenen „mündigen Bürgern“, ohne die eine auf den Pluralismus der Meinungen gründende Demokratie auf Dauer nicht bestehen kann. Untertanen mutieren das demokratische in ein totalitäres System – basta. Am Beispiel des jüngsten Skandals um das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zeigt sich deutlich, wie sehr Kritik und Meinungsfreiheit im Niedergang befindet.
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Zur Kritik an der Eignung von Frauke Brosius-Gersdorf als Richterin am BVerfG sagt Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): „Wie sie angegriffen wird von rechten Netzwerken, das ist ein massives Demokratieproblem“.
Dem widerspricht die Journalistin Larissa Fußer in ihrem Video „Das Demokratieproblem der SPD“ wie folgt (siehe Anlagen (3)): „Daß auch ein tiefes Vertrauen in den Rechtsstaat und die Hochachtung ihm gegenüber Gründe waren, daß viele Menschen Brosius-Gersdorf nicht im Bundesverfassungsgericht sehen wollten, das haben unsere selbsternannten Hyperdemokraten bis heute nicht verstanden“.
Kritik als Formulierung einer abweichenden Meinung ist keine Demokratieproblem, sondern im Gegenteil Kennzeichen von Demokratie, die vom Pluralismus der unterschiedlichen Meinungen lebt. Leider wird in Deutschland Kritik allzu häufig nicht diskutiert, sondern von der Diskussion ausgeschlossen, indem man sie in die rechts Ecke stellt. Zudem waren es CDU-Bundestagsabgeordnete, die ihrem Gewissen und nicht irgendeinem Fraktionszwang folgend Kritik gegen Brosius-Gersdorf äußerten.
Die seit 9/2015 notleidende Diskussionskultur muß unbedingt wieder hergestellt werden, damit Bürger ihre kritische Meinung in und außerhalb des Parlaments frei und offen äußern können.
Resumée: Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich einem Niedergang, den sogar das Statistische Bundesamt einräumen muß: Minus 0,9% des BIP in 2023 und minus 0,5% in 2024. Und in 2025 geht es so weiter. Diese Realität wird vertuscht durch Schulden. Dieses leben auf Pump ist aber weniger besorgniserregend als das Leben als Untertan, der Kritik und Diskussionskultur meidet und so dazu beiträgt, unsere Demokratie zu zerstören. traurig, denn es gibt keine bessere Regierungsform weltweit als die demokratische.
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) Deutschland taumelt in die ökonomische Katastrophe – doch in der Merz-Regierung scheint das niemanden zu interessieren
Um Deutschland vor dem wirtschaftlichen Niedergang zu retten, müsste Friedrich Merz die Kettensäge auspacken. Doch er traut es sich nicht. Wenn dieser Kanzler so weiter regiert, wird er scheitern.
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Systemischer Kollaps
Im weitesten Sinne fallen auch die Probleme der Sozialkassen, das skandalöse Bürgergeld, das zu einer globale beworbenen Sozialhilfe für Zuwanderer mutiert ist, in den Bereich der Wirtschaftspolitik. Wie das Kaninchen vor der Schlange, verharrt die Bundesregierung angesichts der aufreißenden Defizite in einer Schockstarre und versucht die Problem der Kranken- und Rentenversicherung mit neuen Schulden und Ergänzungszuweisungen zu heilen. Nur eine effektive Wende in der Migrationspolitik, schmerzhafte Reformen in den Leistungskatalogen der Sozialversicherung könnten die Abwärtsspirale brechen. Ein einzelner Abschiebeflug nach Afghanistan, medial in Szene gesetzte Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze sind die Antwort dieser Regierung auf das größte innenpolitische und wirtschaftliche Desaster seit dem Zweiten Weltkrieg.
Merz lässt es zu, dass Deutschland auf französische Verhältnisse zusteuert – sein historisches und rechtlich zweifelhaftes Schuldenprogramm von etwa einer Billion Euro wird Deutschland in das Mittelfeld der europäischen Schuldenstaaten führen und die Staatsschuldenquote spielend auf 95 Prozent heben. Damit wird der Staatshaushalt zum unbezahlbaren Senkblei der Politik.
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In Argentinien können wir in diesen Tagen in praxi die Rezeptur für eine politische Wende studieren: Politik sollte den drastischen Rückbau des Staates und seiner Regulierungstätigkeit zur Leitlinie erklären. In der Konsequenz müsste die Staatsquote soweit absinken, dass der private Kapitalmarkt wieder die Steuerung des Investitionsgeschehens verantwortet.
Merz müsste die ideologische Mauer des strukturell linken Regierungsbündnisses lösen, den Green Deal mit Brüssel aufkündigen und diplomatische Beziehungen zu Moskau aufnehmen, um das Ruder herumzureißen. Von diesem Paradigmenwechsel trennen Deutschland Lichtjahre. Bis das Land diesen Punkt erreicht, wird die ökonomische Substanz, die zwei Nachkriegsgenerationen hinterlassen haben, politische verprasst sein.
… Alles vom 16.8.2025 von Thomas Kolbe bitte lesen auf
https://apollo-news.net/deutschland-taumelt-in-die-oekonomische-katastrophe-doch-in-der-merz-regierung-scheint-das-niemanden-zu-interessieren/
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(2) BIP um 0,9% 2023 und 0,5% 2024 geschrumpft statt um 0,3% und 0,2%
Statistiker haben sich „verrechnet“
Um die deutsche Wirtschaft steht es noch viel schlimmer als gedacht
Das Statistische Bundesamt hat eingestehen müssen, dass es sich beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) massiv verrechnet hat. Bisher haben die Statistiker verlautet, die deutsche Wirtschaft sei 2023 um 0,3 und 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft. Schon das sind herbe Zahlen in einem Land, das gerade massive Zuwanderung und vermeintliche „Rekord-Beschäftigung“ erlebt, was das BIP eigentlich in die Höhe treiben müsste. Doch nach den neuen Zahlen ist die Wirtschaft um 0,9 und um 0,5 Prozent geschrumpft – hinter den Prozentpunkten stehen Milliardenbeträge.
Der Verdacht liegt nahe, das Statistische Bundesamt habe bewusst gemogelt. Zum einen haben die jeweiligen Bundesregierungen von dem Fehler profitiert: Das Amt hat Olaf Scholz (SPD), Robert Habeck (Grüne) und Christian Lindner (FDP) erlaubt, in den Wahlkampf zu ziehen mit einer Wirtschaftskrise, die nicht schön, aber lösbar sei, und an der andere die Schuld trügen: Putin, die AfD, das Internet…
Statt zugeben zu müssen, wie dramatisch es wirklich um die Wirtschaft steht. Außerdem wirkte sich der Fehler auf ihren Haushalt aus: Je höher das Bruttoinlandsprodukt ist, desto mehr Schulden darf der Bund machen – zumindest nach den alten Regeln der Schuldenbremse.
Genutzt hat es der Ampel nichts. Die Wähler erleben die Wirtschaftskrise tagtäglich selbst: Im Betrieb, im Supermarkt und im Service, den keiner mehr leistet, weil dieser nicht mehr bezahlbar ist. Daran ändert es nichts, wenn das Statistische Bundesamt das BIP auf X statt auf U setzt – oder umgekehrt.
Aber auch die schwarz-rote Koalition profitiert von der neuen Statistik. Sind die Ausgangswerte schlechter, ist es einfacher, Wachstum oder wenigstens ein niedrigeres Schrumpfen zu vermitteln. Wohlgemerkt. Alles, ohne dass sich die tatsächliche Wirtschaftsleistung auch nur um einen Cent ändert.
Das Statistische Bundesamt steht aber auch wegen seiner Kommunikation im Verdacht, dass der Fehler gar nicht mal so ungewollt war.
… Alles vom 15.8.2025 im Newsletter bitte lesen auf https://www.tichyseinblick.de
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(3) Das Demokratieproblem der SPD
Ein „massives Demokratieproblem“ – so nennt SPD-Ministerin Bärbel Bas die kritische Berichterstattung über Frauke Brosius-Gersdorf. Bei Larissa Fußer weckte das düstere Erinnerungen an Monika Marons DDR-Roman „Flugasche“.
https://www.youtube.com/watch?v=WZvkJvOyAEc
„Wer Kritik äußert, ist in den Augen von Adreas Audretsch (Grüne) rechtsextrem“
… Alles vom 16.8.2025 von Larissa Fußer bitte lesen auf
https://apollo-news.net/das-demokratieproblem-der-spd/