Abweichende-Meinung

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„Die Windsbraut“ von Franz Gutmann in Staufen bei Freiburg

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Früher wurde eine abweichende Meinung als Bereicherung des eigenen Horizonts wahrgenommen. Heute gilt sie als Ausdruck der Feindschaft.
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Rechts, rechtsradikal und rechtsextrem bitte auseinanderhalten:
Im Gegensatz zu Rechten (Freunde der FDGO) und Rechtsradikalen (Gegner der FDGO) zielen Rechtsextremisten (Feinde der FDGO) auf die Zerstörung der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung (FDGO) ab. Letztere sind vom wehrhaften demokratischen Rechtsstaat zu bekämpfen.
Dabei gilt für links dasselbe wie auch für rechts.
Denn: „Wo links ist, da ist auch rechts“ (Rüdiger Safranski)
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Bloß nicht selber denken! Es macht sich eine neue Staatsgläubigkeit breit
Neulich bin ich über ein altes Video der „re:publica“ 2024 gestolpert. Also jener progressiv-linken Digitalkonferenz in Berlin, https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/der-schwarze-kanal-warum-sind-die-meisten-journalisten-links_id_11639898.html bei der jedes Jahr Journalisten, Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker zu Vorträgen und Workshops aufschlagen.
Der Journalist Tilo Jung war auch dort und sagte folgende schwer verdauliche Sätze: „Es ist nicht die Aufgabe von Journalismus, über die Themen zu informieren, die die Leute wissen wollen. Sondern über das, was sie wissen sollen.“ Als Beispiel nannte er das Thema Migration. Wenn das laut Umfragen den Menschen die größten Sorgen bereitet, sei es trotzdem nicht der Auftrag des Journalismus, dies abzubilden. Was für ein irrer Satz. Natürlich ist es genau andersherum. Denn was bitte legitimiert Journalisten, https://www.focus.de/kultur/medien/frueher-waren-journalisten-fuer-mich-helden-heute-teil-des-problems_id_260090977.html von oben herab zu entscheiden, worüber sie die Menschen aufzuklären haben?
Ich habe gelesen, dass die „re:publica“ vor einigen Jahren noch ziemlich nerdig war. Getragen war sie von einem antiautoritären Geist. Natürlich war man staatsskeptisch, es ging gar nicht anders. Hatte man doch Angst vor einem digitalen Überwachungsstaat, vor Geheimdiensten, damals vor allem vor der verhassten Vorratsdatenspeicherung.
Heute scheint sich nicht nur auf der „re:publica“ das Denken grundlegend geändert zu haben, sondern in der progressiven Bubble insgesamt. Jetzt findet man dort eine Haltung à la Tilo Jung: Denkt bitte nicht zu viel selbst – das erledigen jetzt andere für euch. Die großen Medienhäuser. Oder: Der Staat. Die Wissenschaft. https://www.focus.de/kultur/kino_tv/ideologie-themen-parteien-wie-linksgruen-sind-ard-und-zdf-wirklich-studie-gibt-spannende-einblicke_id_259612611.html Der Verfassungsschutz. Die sagen euch, was ihr wissen müsst. Was ihr glauben sollt. Alles ganz bequem. Die höheren Instanzen wissen es besser. Es verwundert mich deshalb kein bisschen, dass brisante Informationen heute nicht mehr unbedingt von den großen Medienhäusern aufgedeckt werden. Sondern von kleinen oder gar alternativen Plattformen.

Die ungeschwärzten RKI-Files: Öffentlich gemacht von einer freien Journalistin. Die AKW-Files, die einen Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Abschaltung der Atomkraftwerke auslösten https://www.focus.de/finanzen/laufzeitverlaengerung-ist-abzulehnen-habecks-geheime-atom-akten-wie-gruene-ideologen-unsere-energiepolitik-bestimmen_id_259886406.html: Freigeklagt vom Magazin „Cicero“. Und das erst unter Verschluss gehaltene Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD? Veröffentlicht nicht etwa vom „Spiegel“, der es ebenso besaß, sondern von „Cicero“ und „Nius“
Man kann das schon ein bisschen tragisch finden. Aber wie Tilo Jung schon sagte: Manche widmen sich offenbar lieber dem, was die Menschen in ihren Augen wissen sollen, statt dem, was sie wissen wollen.
Noch vor wenigen Jahren waren es vor allem Grüne und Linke, die Transparenz für essenziell in einer Demokratie hielten. Die ein großes Herz für Whistleblower hatten. Man erinnere sich nur an den Fall Edward Snowden, ihm wollten sie damals Asyl gewähren – der Affront gegenüber den USA war ihnen ziemlich egal. Geheimdienste waren links eingestellten Menschen generell suspekt, sie sahen sie als Bedrohung für die Bürgerrechte. Die Grünen wollten vor etwas mehr als zehn Jahren den Verfassungsschutz sogar ganz auflösen.
Ich habe dazu etwas im Internet gewühlt, ich fand die Thematik ungemein spannend. Denn was man damals in einer Publikation der Böll-Stiftung – der Denkfabrik der Grünen – dazu liest, ist aus heutiger Sicht kaum zu glauben.

„Inlandsgeheimdienste dienen zur Überwachung derjenigen Kräfte, die den Status quo der aktuellen Repräsentanzen gefährden könnten“, las ich da. Die Begriffe Verfassung und Demokratie könnten so zu ideologischen Worthülsen werden, die nur dem Erhalt eben jenes Status quo dienen würden. Wow, was für Töne. Und sie haben gar nicht Unrecht damit. Nur das Bittere daran: Heute würde das ausgerechnet die AfD so sagen.

Die folgenden Sätze der Grünen-Stiftung haben es noch mehr in sich, steht da doch ziemlich gut erklärt, warum Geheimdienste und Demokratie gar nicht mal so einfach zusammenpassen: „Diejenigen, die versuchen, mit Gewalt die Demokratie abzuschaffen, werden damit früher oder später gegen Gesetze verstoßen und können für ihr Handeln in rechtsstaatlichen Verfahren juristisch zur Verantwortung gezogen werden. Jedoch zielt eine geheimdienstliche Überwachung derjenigen, die die bestehende politische Ordnung durch neue Ideen ersetzen wollen, auf eine Überwachung der Demokratie selbst ab.“

Denn: Es sei schwierig „zu legitimieren, warum mit geheimdienstlichen Mitteln gegen diejenigen vorgegangen wird, die ihre gesellschaftspolitischen Visionen nicht in absoluten Einklang mit der aktuellen Version des Grundgesetzes bringen können. Auch die Veränderung des Grundgesetzes ist Teil des demokratischen Prozesses“.
Und als wäre das nicht schon nachdenkenswert genug, stellte der linksliberale Autor der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, bezogen auf den Verfassungsschutz damals die treffende Frage: „Hat er Zweifelnde von der Verfassung überzeugt – oder hat er sie in ihren Zweifeln bestärkt?“ Es ist also schon eine Art Ironie der Geschichte. Das, was damals an Zweifeln gegenüber dem Verfassungsschutz in den Hirnen von Grünen-Wählern herumschwirrte, findet sich jetzt ähnlich bei der AfD. Denn heute ist sie es nun mal, die (mindestens) den Status quo gefährdet. Links findet man den Verfassungsschutz dagegen gerade ziemlich super. Wie konnte es nur so weit kommen?
Ich vermute, die Corona-Pandemie ist schuld. Noch nie hat der Staat in der Bundesrepublik so durchregiert wie damals. Plötzlich konnte es einigen auch links der Mitte nicht genug Polizei auf den Straßen geben, um Corona-Demonstrationen aufzulösen. Bürgerrechte waren plötzlich eher nebensächlich – solange es gegen die Richtigen, also die „Schwurbler“ ging. Hier wuchs die neue Staatsgläubigkeit. Schnell hatte man damals außerdem eine neue Instanz gefunden, an die man das Denken delegieren konnte: „die Wissenschaft“. Die weiß alles besser, da sitzen die Profis. „Hört auf die Wissenschaft!“ wurde zum Schlachtruf, wie zuvor schon in der Klimadebatte.
Das Erstaunliche, ja Erschreckende: Viele scheinen genau das gut zu finden. Sie wollen einen Staat, der ihnen sagt, wie Demokratie funktionieren muss. Einen Verfassungsschutz, der für sie beurteilt, ob die AfD rechtsextremistisch ist. Eine Wissenschaft, die verkündet, welche Maßnahmen richtig sind. Medien, die ihnen sagen, was sie wissen sollen, und nicht, was sie wissen wollen. Instanzen, die ihnen die Denkarbeit abnehmen. Nach dem Motto: Der Staat weiß, was gut ist. Die Medien wissen, was wichtig ist. Die Wissenschaft weiß, was wahr ist.
„Hör auf, alles hinzunehmen und blind zu glauben, was der Staat, die Kirche, die Lehrer, selbst Wissenschaftler und Experten dir sagen, und denk selbst nach.“ Das ist der Kernsatz des aufgeklärten Denkens. Immanuel Kant hat es nur etwas komplizierter ausgedrückt. Heißt: Es sollte immer auch der eigene Kopf sein, der durchcheckt, was man von etwas hält.
Man darf auch mal wieder Geheimdienste kritisch hinterfragen. Das ist eine urlinke Position, keine der Rechten. Scheint ganz so, als wären es mittlerweile Menschen links der Mitte, die dringend etwas antiautoritäre Erziehung nötig hätten.
… Alles vom 19.6.2025 von Julia Ruhs bitte lesen auf
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/blo%C3%9F-nicht-selber-denken-willkommen-in-der-neuen-staatsgl%C3%A4ubigkeit/ar-AA1GJEyi

 

Abschaffung der Meinungsfreiheit: Das ist die „Rangliste der Schande“
Hausdurchsuchungen bei Bürgern, die nichts als ihre Meinung äußern, sind ein Skandal. Die Regierung bedient sich jeden Mittels, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Statt die Freiheit zu schützen, werden Andersdenkende kriminalisiert. Jürgen Braun von der AfD-Fraktion spricht im Bundestag Klartext.
Das ist die „Rangliste der Schande“! Jürgen Braun – AfD-Fraktion im Bundestag
https://www.youtube.com/watch?v=HJiQq4MlMpM&t=6s
Minister Habeck und seine Kollegen spielen sich als unantastbare Herrscher auf, während echte Verbrecher oft unbehelligt bleiben. Es ist höchste Zeit, dass wir uns gegen diese Öko-Diktatur stellen, die mit allen Mitteln versucht, oppositionelle Meinungen zu unterdrücken.
… Alles vom 18.12.2024 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2024/12/18/juergen-braun/

Einige Kommentare:
„Eine große Kultur kann nur dann erobert werden, wenn sie sich zuvor von innen selbst zerstört hat.“ William James „Will“ Durant, *1885 † 1981; US Philosoph und Schriftsteller, Kurt Engel
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Heute die Kirchen und Figuren, morgen die Häuser und die Deutschen. Angelique
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Ein bekannter Fernsehmann im Ruhestand (Peter Hahne) sagte einmal sinngemäß, wenn man heute einen Gottesdienst besucht, fühle man sich manchmal wie auf einem Grünen-Parteitag, Der Marsch durch die Institutionen ist auch in den Kirchen angekommen. Diese werden von innen ausgehöhlt und von außen offen bekämpft, denn sie sind Konkurrenten im Kampf um die Ideologien.
Man kann nur einem Gott anhängen, und zurzeit scheint das der Klimagott zu sein.
Die Kirche wirft sich dem Staat an den Hals, weil ihr die echten Christen als Mitglieder davon laufen bzw. von ihr hinaus geekelt werden, sofern sie in der falschen Partei sind.
Es wird kein gutes Ende nehmen mit diesem Staat im Staat, und ein neuer Luther ist auch nicht in Sicht. Eli Ost
End Kommentare

 

Werner Patzelt: FC Bundestag ohne AfD
Wer andere Meinungen nicht mehr erträgt, schmeißt unerwünschte Leute im Namen der Demokratie einfach raus

Manchmal wird in kleinen Meldungen, die von einem an sich unwichtigen Vorgang berichten, das größere Ganze sichtbar. Das mitgeteilte Ereignis mag dann zwar banal sein; dessen Handlungsrahmen erkennt man indessen als wichtig und wuchtig. Das mag die einen dann freuen, andere hingegen erschrecken. Allerdings gilt das nur für solche Leute, die des Zusammenhangs zwischen Signal und Ursache kundig sind, also: die trotz der Trivialität eines Einzelereignisses auf die Nicht-Trivialität seiner Ursachen oder Folgen zu schließen vermögen.

Der „FC Bundestag“ will künftig keine AfD-Parlamentarier mehr in seinen Reihen
In genau diesen Verständnisrahmen lässt sich erkenntnisträchtig die banale Nachricht einordnen, dass der – nicht gerade weltbewegende – „FC Bundestag“ künftig keine AfD-Parlamentarier mehr in seinen Reihen haben will. Das nämlich befürworteten auf dessen einschlägiger Mitgliederversammlung 29 Abgeordnete gegen elf Neinstimmen bei zwei Enthaltungen. Ob damit die derzeitigen AfDler aus der Mannschaft ausgeschlossen sind, oder ob erst nach den kommenden Bundestagswahlen keine Abgeordneten aus der dann vermutlich stärksten Oppositionsfraktion mehr mitspielen dürfen, das geht aus den Medien nicht klar hervor. Jedenfalls sind im FC Bundestag fortan alle AfDler unerwünscht – derzeit also aus dem Kader der Abgeordnete Jörn König, aus dem Kreis der „weiteren Spieler“ Petr Bystron, Malte Kaufmann und Wolfgang Wiehle.

Es lohnt, sich im Internet über dieses Quartett zu belesen. Es wäre wohl auch nicht ganz unangemessen, sich um auf die jeweilige Person zugeschnittene Urteile darüber zu bemühen, wer von den vieren wirklich würdig wäre, dem FC Bundestag anzugehören. Doch womöglich kommt es auf Urteile über die Einzelpersonen gar nicht an. Der Mannschaftskapitän Mahmud Özdemir, Mitglied der SPD-Fraktion, erklärte nämlich: „Eine Mitgliedschaft in der AfD bedeutet, dass jedes einzelne Mitglied sich billigend in einer Gemeinschaft befindet, [welche] die … Werte der Satzung [des FC Bundestag] in Zweifel zieht“. Dieser Fußballclub aber steht „für Weltoffenheit, Völkerverständigung sowie Toleranz und positioniert sich klar gegen jede Form von Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus sowie fremdenfeindliche Bestrebungen“. Also ergibt sich zwingend, „dass wir im FC Bundestag keine Mitglieder dulden, die als Mitglieder der AfD das Paktieren mit dem Rechtsextremismus vollziehen oder zumindest billigend in Kauf nehmen“..
Der Einzelne wird also ganz nach jener Gruppe beurteilt, der er angehört, bzw. nach jenem Bild, das sich mit Entscheidungsmacht versehene Leute von dieser Gruppe machen. Was jemand als Mensch ist, das verschwindet dann hinter jenem Kollektiv, dem er angehört – etwa als Sozialdemokrat in der SBZ, als Farbiger unter Weißen, als Muslim unter Atheisten. Und solange jeder das Recht hat, sich der vorherrschenden Mehrheit anzuschließen, wird man wohl kritisch hinterfragen dürfen, warum das jemand trotzdem nicht tut – zumal wenn ihm das, anders als ein Wechsel seiner Hautfarbe, doch objektiv möglich wäre!
Und nein, das darf man nicht unter den Begriff der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ ziehen. Denn ist wohl jemand „fliegenfeindlich“, bloß weil er eine konkrete Fliege nicht auf seinem Kuchenstück haben will? Und wenn die sich trotz ausgrenzenden Wedelns mit der Zeitung dann doch nicht entfernen mag, dann hat sie womöglich unangenehme Folgen gewiss sich selbst zuzuschreiben! Immerhin wird niemand gezwungen, der AfD beizutreten oder für sie in den Bundestag zu gehen.
Also wird man die Fußballmannschaft des Parlaments doch gewiss reinhalten dürfen, indem man jene raushält, die sich politisch beschmutzt haben.
Also alles klar. Wen muss dann noch interessieren, dass die große zivilisatorische Errungenschaft eines modernen Parlaments gerade darin besteht, einander als am gemeinsamen Land Anteil nehmende Personen auch dann zu ertragen, wenn einem die vom anderen vertretenen Positionen als falsch oder abwegig erscheint? Oder dass man gerade beim politischen Streit nicht abgrenzungssüchtig aufeinander losgeht, sondern nach gemeinsamen Nennern sucht und diese sichert?
Tatsächlich gehört auch das zu jenen Werten der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, denen sich der FC Bundestag verpflichtet hat, desgleichen „zur Fairness und zum Verzicht auf Gewalt jeglicher Art“. Hört, hört!
… Alles vom 9.4.2024 von Werner Patzelt bitte lesen auf
https://www.nius.de/analyse/wer-andere-meinungen-nicht-mehr-ertraegt-schmeisst-unerwuenschte-leute-im-namen-der-demokratie-einfach-raus/417abf57-0332-49be-93ce-7840ee98539c

 

Wie sollen konservative und AfD-nahe Menschen in Zukunft leben?
Egal ob im Radio, dem Fernsehen, auf der Straße oder am Arbeitsplatz: Überall wird momentan AfD-Hetze perversesten Ausmaßes betrieben, und deren Anhänger Schwerverbrechern oder Terroristen gleichgesetzt. Kein Wunder also, dass so viele Menschen, die der AfD nahestehen oder ein echt konservatives Weltbild vertreten, ihre Meinung verbergen und damit in gewissem Maße auch sich selbst verleugnen. Doch ist das angebracht?
Viele Anhänger der Paria-Partei, insbesondere im obrigkeitshörigen Westdeutschland, würden sich so gerne zu ihrer politischen Meinung bekennen und sich politisch auch ganz offen engagieren, so wie es auch zig SPD-, CDU- oder Grünen-Mitglieder ohne jegliche Hemmung machen. Doch dann droht ihnen die Ächtung, ja Brandmarkung ungeheuerlichen Ausmaßes. Damit könnte man nicht nur sich selbst und seine eigene Existenz, sondern auch, sofern vorhanden, der eigenen Familie schaden. Spricht sich überall herum, dass man die AfD gut findet oder sich sogar in ihr engagiert, könnte man sehr schnell an den Pranger gestellt und sogar am Arbeitsplatz aufs Übelste gemobbt werden. Die eigenen Kinder werden im Kindergarten oder der Schule möglicherweise wie Aussätzige behandelt und finden keine Freunde. Möchte man seinen eigenen Kindern so etwas zumuten? Darf man das überhaupt? Viele meinen, nein – und raten den Betroffenen daher zur unbedingten Verheimlichung ihrer politischen Gesinnung. Solche Ratschläge kommen inzwischen sogar von Menschen, die bei anderen politisch sehr kontroversen Themen wie etwa Corona sehr (impf-)kritisch waren und dazu auch in der Öffentlichkeit standen.
….
Insofern sollten sich alle Menschen, die mit der AfD sympathisieren (und auch allgemein all jene, welche im Mainstream unerwünschte Meinungen vertreten) fragen, ob es ihnen lieber ist, ein Doppelleben zu führen und somit keine Angst um Leib und Leben haben zu müssen – oder sich offen zu dem zu bekennen, was sie sind, und die negativen Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Denn schweigt man, lebt man nicht nur eine Lüge, sondern man nimmt auch die Entstehung eines totalitären Systems in Kauf, in der sie dann erst recht keine Freiheiten mehr haben.
… Alles vom 30.1.2024 bitte lesen auf
https://ansage.org/wie-sollen-konservative-und-afd-nahe-menschen-in-zukunft-leben/

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Wir sollten uns alle angewöhnen, viel mehr querzudenken
Vorab… ich bin so alt, ich komme aus einer Zeit, da genossen Querdenker ein großes Ansehen. Sie waren es, die versuchten, aus der Linie des gesellschaftlichen Gleichschritts und des Gleichdenkens auszubrechen. Sie waren, zumindest für mich, die stetigen und kritischen Motoren der gesellschaftlichen Entwicklung.
Unabhängig davon, ob man immer ihre Meinung teilte. Darum geht es beim Querdenken nicht. Beim Querdenken geht es primär um das In-Frage-stellen und um das Hinterfragen vermeintlich gesicherter Erkenntnisse. Auch im Hinblick darauf, wem nützen diese Erkenntnisse oder die angewandten Methoden ganz besonders und liegt nicht sogar ein Missbrauch vor.

Dann kam Corona…
Insbesondere diejenigen, die uns drei Jahre lang belogen haben, uns drangsaliert haben, uns mit kriminellen Machenschaften zugelassene Genpräparate zwangsweise verabreichen wollten, haben jeden, der Kritik geäußert hat, jeden, der sich zur Wehr setzte, jeden der die Einhaltung der Grundrechte und der Verfassung einforderte, kriminalisiert und mittels Staatsgewalt und Medien in den Würgegriff genommen. Häufig auch unter völliger Missachtung der Gesetze.
Eine völlig entfesselte Politik, flankiert von einer, ich muss es so sagen, korrumpierten Justiz und einer gekauften Presse, stempelten kritische Menschen mit unwahren Behauptungen, gefälschten Statistiken, Angst- und Panikkampagnen sowie Zwangsmaßnahmen aller Art, zu Verschwörern, Leugnern und eben Querdenkern, im negativen Sinne, ab.
Sogenannte Prominente erklärten Menschen, die sich dem Unrecht entgegenstellten, zu asozialen Blinddärmen der Gesellschaft. Zu Mördern von Oma und Opa und noch vielen anderen sprachlichen Bösartigkeiten, die an die dunkelsten Zeiten Deutschlands erinnerten.
Was ist die Wahrheit und wer ist im Besitz derselben…
Selbst wenn diese so abgekanzelten Leute nicht, wie wir heute wissen, recht gehabt hätten, wäre alles, was sie gesagt haben, immer von der Meinungsfreiheit gedeckt gewesen.

Kein einziger Querdenker, Verschwörer oder Schwurbler hat dir je etwas getan oder dir irgendeinen Schaden zugefügt. Das waren und sind Politiker, Konzerne und dubiose Interessengruppen.
Wir sollten uns alle angewöhnen, viel mehr querzudenken. Allen ein schönes und nachdenkliches Wochenende…
… Alles vom 28.10.2023 von Frank Helbig bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2023/10/28/wir-sollten-uns-alle-angewoehnen-viel-mehr-querzudenken/

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Schweden: Ein Urteil im Sinne der Meinungsfreiheit
Ein schwedischer Politiker äußert sich über Flüchtlinge und Intelligenz, wird zweimal verurteilt und von seiner Partei ausgeschlossen. In allerhöchster Instanz aber wurde er jetzt freigesprochen.

Ende April 2021 sagte nämlich Malmberg, zu diesem Zeitpunkt noch aktiver Politiker, in größerer Runde in einem politischen Gremium Sörmlands, südsudanesische Quotenflüchtlinge würden den Staat auf die Dauer größtenteils nur Geld kosten, und zwar wegen durchschnittlich geringerer Intelligenz und schlechterer Ausbildung. Für die Aussage zur Intelligenz berief er sich auf Forschungsarbeiten.

Zwei Dinge werden bei Fällen wie diesem immer wieder verwechselt. Ob die betreffende Person eigentlich recht hat mit ihrer Aussage oder nicht – das ist die eine Frage. Die andere – und zwar völlig andere – Frage ist, ob es in einer Demokratie möglich sein muss, die betreffende Aussage zu tätigen.
Bei letzterem gilt nun mal, dass die „Statik“ einer Demokratie am besten dann funktioniert, wenn ein möglichst großes Spektrum an Aussagen möglich ist. Vieles wird sich dann von selbst regulieren. Denn die Freiheit einer Meinung geht normalerweise damit einher, dass auch die Freiheit besteht, ihr zu widersprechen und eine Diskussion zu beginnen.
Das Abschneiden von Meinungen an allen Ecken und Kanten tut der Demokratie keinen Dienst, sondern beschädigt sie. Im gigantischen Wokistan der westlichen Welt herrscht aber weitgehender Konsens in gewissen Kreisen, dass abweichende Meinungen mit Füßen getreten und juristisch verfolgt werden sollten.
… Alles vom 1.5.2023 von Von Jan Henrik Holst. bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ein_urteil_im_sinne_der_meinungsfreiheit