Kriegspropaganda

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Klaus von Dohnanyi (SPD) 23.9.2022: USA und D haben unterschiedliche Interessen

„Feindschaft. Die gleiche Verführung der Menschen mit dem Trick, ihnen einen Feind zu bieten“ (Albrecht Müller)
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„Man lügt uns in einen Krieg nach dem anderen hinein
und nennt dabei das Töten von Menschen humanitäre Einsätze.
Wir verteidigen mit keinem Krieg irgendeinen humanitären Wert.
Krieg ist die Widerlegung aller Werte.“
Eugen Drewermann 
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Miosga: „Haben Sie nicht den Eindruck, dass Putin uns droht?“ Wo Journalismus sein sollte, spritzen Ignoranz und Ideologie aus allen Poren

Die ARD erkennt in Miosga einen großen Wert. In Medien ist davon die Rede https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100287288/caren-miosga-das-verdient-die-anne-will-nachfolgerin-ard.html , dass sich die Produktionskosten der Sendung im Jahr auf etwa 5,8 Millionen Euro belaufen. Miosga soll über 570.000 Euro Gehalt im Jahr erhalten. Wie auch immer die genauen Zahlen aussehen: Die ARD-Frontfrau dürfte zu den bestbezahlten Journalisten des Landes gehören.
So sitzt also nun – und man muss sich das in seiner ganzen abgrundtiefen journalistischen Ignoranz vor Augen führen – Miosga am Sonntagabend da und fragt Chrupalla: „Haben Sie nicht den Eindruck, dass Putin uns droht?“ Jeder – und zwar wirklich jeder –, der an Politik interessiert ist und die sabotierte Diskussion in Deutschland verfolgt, weiß, was Chrupallas Standpunkt in dieser Sache ist. Medien in der gesamten Republik haben doch jenen Teil innerhalb der AfD, der dem Märchen von der großen Bedrohung durch Putin nicht folgen will, der sich also für einen gemäßigteren Umgang mit Russland einsetzt und zu dem Chrupalla bekannterweise (!) gehört, oft genug durch den Dreck gezogen.

Der Frage, ob Chrupalla nicht den Eindruck habe, dass „Putin uns droht?“ folgt die Aussage: „Das macht er doch andauernd.“
An dieser Stelle wird etwas klar: Miosgas Frage ist nicht einfach einfallslos. Sie basiert auf einem Standpunkt – wobei „Standpunkt“ hier ein Begriff ist, der der Realität nicht gerecht wird. Wer auf diese Weise sagt, dass Putin „uns“ „andauernd“ bedrohe, hat den Pfad des Journalismus längst verlassen. Die Aussage Miosgas ist von einer solchen Einseitigkeit geprägt, dass sie im propagandistischen Sinne zu lesen ist.

Die NATO und Russland befinden sich im schwersten Konflikt seit dem Kalten Krieg. Scharfe Töne und gegenseitige Bedrohungsvorwürfe reihen sich wie Perlen an eine Kette. War es nicht der gegenwärtige Außenminister der Bundesrepublik, der noch vor kurzem sagte: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“? https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/kuenftiger-aussenminister-wadephul-russland-wird-immer-ein-feind-fuer-uns-bleiben-li.2320148
In dieser massiven Konfliktsituation bräuchte es dringend einen öffentlich-rechtlichen Journalismus, der in der Lage ist, Propaganda zu dekonstruieren, und nicht, sich mit ihr gemein zu machen.
Wenn Miosga der Auffassung ist, dass Putin „uns“ „andauernd“ (was heißt das?) bedroht, ohne das für Russland als bedrohlich wahrgenommene Agieren der NATO samt der US-Tiefenpolitik kritisch zu thematisieren, dann ist sie als Interviewerin an dieser Stelle deplatziert.
Chrupalla antwortet auf Miosgas Frage: „Wir müssen (…) so schnell wie möglich mit Putin wieder in die Gespräche kommen. Ich hoffe, dass der Bundeskanzler endlich auch diesen Dialog wieder beginnt (…) damit diese Eskalation endlich beendet wird.“
Miosga fragt daraufhin erneut: „Verstehe ich Sie richtig, dass Sie sich von Putin nicht bedroht fühlen?“
An dieser Stelle hat man nur noch einen Wunsch: Dieser öffentlich-rechtliche Rundfunk möge bitte den Begriff „verstehen“ nie mehr gebrauchen. Ein vorgebliches „Verstehen“ wird bei ihm zu einer ideologisch-taktischen Finesse. Wo „Verstehen“ simuliert wird, ist Missverstehen Programm. Es reicht.
… Alles vom 10.2.2025 von Marcus Klöckner bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=146067

 

Martin Armstrong zur Gefahr eines 3. Weltkriegs
Ich denke, wir sollten das ernst nehmen:
https://uncutnews.ch/exklusiv-top-prognostiker-gibt-eine-erschreckende-kriegsprognose-ab-daily-pulse/
Haben wir noch 2026? Wird Putin weiterhin so klug agieren, wie bisher? Sich weiterhin nicht in die Falle locken lassen?
Es wird in diesem Krieg nicht wirklich um die Ukraine gehen, sondern um kollabierende Volkswirtschaften – und globale Eliten, die das entstehende Chaos als Deckmantel nutzen, um den Wohlstand der Bevölkerung abzuschöpfen.
Armstrong sagt klar und deutlich: „Das Problem ist, dass wir (die USA/NATO) diesen Krieg begonnen haben – nicht Putin.“ Er verwies auf die Rolle von Victoria Nuland und John McCain beim Maidan-Umsturz. „Es war Nuland, die die Übergangsregierung ausgewählt hat – die nicht gewählt war – und den Bürgerkrieg im Donbass ausgelöst hat.“
Was vergangene Woche Mittwoch von diesem Jugendoffizier der Bundeswehr, diesem Heiko von Ditfurth, aber auch zu Putin von diesem angeblichen Friedensaktivisten Stefan Walther, auf der Bühne des Ebneter Kultursommers geäußert wurde, ist an Verlogenheit und Täuschungsabsicht kaum zu überbieten gewesen.
Die Reaktion auf meine Hinweise auf Willi Brandts Entspannungspolitik, auf KSZE, auf die Friedens- und Entspannungsperiode aller Staaten rund um Deutschland, die als Beweise dazu gedacht waren, dass Pazifismus nicht erfolglos gewesen ist, waren für mich niederschmetternd gewesen. Ich war fassungslos und ich bin es weiterhin.
Sie brauchen den Krieg, denn der Krieg dient nur als ein Vorwand, um digitale Währungen durchzusetzen. Armstrong zögerte keine Sekunde: „Ja. Das System ist nicht mehr haltbar.“ Die Käufer von Staatsanleihen verschwinden, Regierungen sind überschuldet. Historisch gesehen brechen Imperien zusammen, wenn sie keine Schulden mehr verkaufen können. Deshalb, so Armstrong, sei der „GENIUS Act“ ein letzter Versuch, das System über CBDCs und Stablecoins zu retten. Die Krypto-Fans, die das begrüßen? „Die sind die letzten Idioten.“
Das Einzige, was wir tun können, ist, sich dem entgegenzustellen, den Mund aufzumachen und sich nicht mundtot machen zu lassen.
Bitte, lasst mich in diesem Kampf gegen das Unrecht nicht allein! Glaubt nichts, wirklich nichts von denen, die im Interesse dieser Eskalation argumentieren!
21.7.2025, Herzliche Grüße, Andreas Mägdefrau, andreas.maegdefrau@posteo.de

 

General Harald Kujat: Kriegshysterie – Es gibt keinerlei Beweise dafür!
Kujat zu Bundeswehr Zusatzschulden und Putin-Angstmache
Aussage „In vier Jahren gibt es Krieg“ sind and den Haaren herbeigezogen.
24.3.2025, https://www.youtube.com/watch?v=GnJH0bwTCAM

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Auf „Kriegstüchtigkeit“ folgt die Forderung nach „Kriegsmentalität“: NATO-Generalsekretär will „Turbo“ für Aufrüstung
Nach „Kriegstüchtigkeit“ soll eine „Kriegsmentalität“ an den Tag gelegt werden – diese hat gerade NATO-Generalsekretär Mark Rutte gefordert. In einer Grundsatzrede brachte er zudem zum Ausdruck, dass bei den Militärausgaben der „Turbo“ aktiviert werden müsse. Und im November meinte der Kanzlerkandidat der CDU, Friedrich Merz, in einer Rede: „Frieden gibt es auf jedem Friedhof“. Es wird immer deutlicher: Auf politischer Ebene sehen wir die Verrohung demokratischer Werte.
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Ruttes Worte lassen aber auch erkennen, dass eine regelrechte Verwilderung menschlich-zivilisatorischer Errungenschaften auf der politischen Bühne auszumachen ist.
Kriegsmentalität – was heißt das denn? Alleine, dass es angebracht ist, diese Frage zu stellen und sie zu beantworten, zeigt den Grad der Verrohung innerhalb der großen Politik. Ein Soldat, der Kriegsmentalität verinnerlicht, muss seine Menschlichkeit ablegen. Ein Soldat, der mit der Kriegsmentalität auf das Schlachtfeld zieht, wird zum Abbild des Krieges in seiner schlimmsten Form. Schießen – auf den Feind. Egal wohin. Hauptsache, der Feind ist tot. Zerstören, töten, massakrieren, vernichten, zerfetzen, zustechen, zuhauen, wo und wie es geht. Das bringt Kriegsmentalität hervor. Wenn auf der geistigen Ebene die Bereitschaft und der unbedingte Wille zum Krieg besteht, dann ist das Kriegsmentalität. Rutte hebt diesen Begriff auf Ebene des „Verteidigungsbündnisses“ NATO.
NATO, das heißt: 32 Mitgliedsstaaten und, laut Statistica, 7,6 Millionen Soldaten, zusammengesetzt aus regulären Soldaten und Reservisten. Dieses Bündnis also soll eine „Kriegsmentalität“ an den Tag legen?
… Alles vom 13.12.2024 von Marcus Klöckner bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=126218

 

Jetzt verstehe ich meine Eltern – Was ist heute anders?
Sie haben die Nazis nicht durchschaut. Sie haben die Gefahren des Krieges nicht erkannt. Von Demokratie haben sie sowieso nicht viel gehalten. Die Gleichschaltung der Medien haben sie nicht gesehen, sie fühlten sich wohl in der damit vermittelten Volksgemeinschaft. Was ist heute anders? Ich habe mir gestern Abend und heute das Medienecho auf die Entscheidung von Scholz, Panzer in die Ukraine zu liefern, angeschaut, zum Beispiel das Heute Journal und heute früh die Regionalzeitung und hier zum Beispiel die deutsche Außenministerin mit ihrer freihändig verkündeten Kriegserklärung „We are fighting a war against Russia“. https://twitter.com/DrLuetke/status/1618227215803768832
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Was wir uns heute an Feindseligkeit gegenüber anderen Völkern, an Gleichschaltung und an Agitation gefallen lassen und dem folgen, ist so schlimm wie die Agitation der Nazis. Es kommt auf feinere Weise daher, verkündet von harmlos aussehenden Akteuren wie Annalena Baerbock und eben nicht in SS-Uniform. Aber es ist das Gleiche. Die gleiche Verführung der Menschen mit dem Trick, ihnen einen Feind zu bieten. Und alle zusammen gegen diesen Feind aufzustehen. Heute das Gleiche wie bei meinen Eltern zu Zeiten meiner Geburt im Jahre 1938.
Meine Eltern haben mitgemacht. Mein Vater oft ein bisschen kritisch. So wie heute auch viele sind. Heute stehen viele beiseite, kümmern sich nicht darum, dass heute schon Krieg geführt wird und demnächst noch mehr Krieg – mit deutschem Geld und deutschem Material und vermutlich auch mit deutschen Soldaten als Ausbilder der kriegführenden Nation.
Was soll der Unterschied sein? Heute ist alles etwas schmucker und eleganter aufgemacht. Der Moderator im Fernsehen schaut freundlich, wenn er die Beteiligung am Krieg verkündet und ein stärkeres militärisches Engagement fordert. Der wiederholt auftretende Vorsitzende des Bundeswehrverbandes (ab Minute 11:18)
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-24-januar-2023-100.html verleiht dem Ganzen seinen Segen, indem er die Verzögerung beklagt und mehr militärisches Material fordert.
Auch der Moderator vergisst nicht zu kritisieren, dass jetzt alles viel zu spät sei, wir hätten uns schon viel früher beteiligen müssen. Aber das verkündet er alles ganz adrett. So adrett, dass die deutsche Jugend nahezu komplett wegschaut. Was sind das für eingeschlafene Zeitgenossen, diese jungen Leute. Ignoranten und damit Kriegsbefürworter. Wegseher und schon damit voll beteiligt.
Sie wachen auf, wenn sie gerade am Verglühen sind.
Leserbriefe zu diesem Beitrag finden Sie hier.
… Alles vom 25.1.2023 von Albrecht Müller. bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=92996

 

 

Die konstante deutsche Kriegspropaganda
Im Rubikon-Exklusivgespräch diskutiert Walter van Rossum mit den Publizisten Mathias Bröckers und Dirk Pohlmann sowie dem Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose über die immer weiter um sich greifende Kriegslust der westlichen Eliten.

Jetzt durften wir es also doch noch erleben: durchgeknallte Kriegspropaganda wie aus dem Lehrbuch. Was auch immer geschieht, eisern und eiskalt wird ein außerordentlich primitives Narrativ in die Welt gebellt. Die Guten gegen die Bösen, und wir müssen nur bis zum Endsieg durchhalten. Seit Corona ist von der Aufklärung nur noch ein Aschehäufchen übrig geblieben. Eine verdammt unheilige Allianz aus Politik, Medien und Experten hat sich verschworen, die Vernunft durch Schwarmdummheit zu ersetzen. Doch was jetzt über den Krieg in der Ukraine verbreitet wird, macht einen fassungslos. Binnen Stunden wurde weggebombt, was wir in den letzten 75 Jahren gelernt haben sollten.

Heute sind unsere Eliten von einem Willen zum Krieg berauscht, der uns alle unmittelbar bedroht. Wie gefährlich das alles ist, erläutert der einstige Luftwaffenoffizier Jürgen Rose und vermittelt zugleich ein Bild von der wahren militärischen Lage. Mit Sicherheit werden die Panzerlieferungen, die jetzt allerorten bejubelt werden, nicht über den Ausgang des Krieges entscheiden. Sie werden ihn bloß verlängern. Das wissen die Lieferanten ziemlich genau.
Mathias Bröckers hat kürzlich eine Art Kriegstagebuch veröffentlicht, „Vom Ende der unipolaren Welt“, in dem er erklärt, dass der Westen sich mit diesem Krieg sein eigenes Grab schaufelt. Wie lange dieser Krieg schon vorbereitet wurde, erläutert Dirk Pohlmann.

Unsere einstige Kanzlerin Angela Merkel hat vor ein paar Wochen in der Zeit unmissverständlich zu Protokoll gegeben, dass der Westen keine Sekunde daran gedacht habe, das Abkommen „Minsk 2“ in die Tat umzusetzen. Es sei vielmehr nur darum gegangen, durch dieses Abkommen Zeit zu gewinnen, um die Ukraine militärisch aufzurüsten. Es klang so, als sei ihr und den anderen westlichen Garanten des Abkommens damit ein großer Coup gelungen.
… Alles vom 14.1.2023 von Walter van Rossum bitte lesen auf
https://www.rubikon.news/artikel/die-konstante-kriegspropaganda