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EU-Aussenpolitik – vom Islam lernen: Männer oben und Frauen (mit Maske) unten

 

  • Staatspropaganda bei Flut 2021: Private Helfer – „Kampf gegen Rechts“ (24.7.2021)
  • Propagandajournalismus: Corona in Indien (27.4.2021)

 

Staatspropaganda bei Flut 2021: Private Helfer – „Kampf gegen Rechts“
Für mich die Spitze des Irrsinns ist aber, dass die Katastrophe jetzt für den „Kampf gegen rechts“ instrumentalisiert wird. Wer die Lage vor Ort verfolgt hat, weiß, dass viele Orte tagelang ohne Hilfe staatlicher Institutionen blieben. Bauern und Bauunternehmer räumten mit ihrem schweren Gerät Schlamm und Schutt beiseite, freiwillige Helfer packten beim Ausräumen von Wohnungen und Kellern mit an. Über Facebook und Twitter benachrichtigte man sich, wo Hilfe gebraucht wurde.
Aber Politik und Behörden signalisierten von Anfang an, dass ihnen diese Helfer nicht genehm waren. THW twitterte, man solle nicht einfach ins Katastrophengebiet kommen, sondern sich statt dessen bei einem THW-Lehrgang anmelden. Zum Glück sind viele nicht diesem vergifteten Ratschlag gefolgt. Wenn die Hilfe aus der Gesellschaft fern geblieben wäre, sähe es heute noch zum Verzweifeln aus.

Weil sich viele Helfer nicht abhalten ließen, wurde die schärfste Waffe der Staatspropaganda ausgepackt. Erst twitterte die Polizei, dass in rheinlad-pfälzischen Katastrophengebieten angeblich Rechtsextreme sich als „Kümmerer“ anbieten würden. Man hätte ein Auge darauf, könne aber nicht eingreifen. Die Polizei bedauerte, so lange nicht gegen geltendes Recht verstoßen werde, habe sie keine Handhabe. Jedoch werde man „mit aller Entschiedenheit gegen Menschen einschreiten, die unter dem Anschein von Hilfe die Lage für politische Zwecke missbrauchen“.

Brauchen Helfer einen Gesinnungs-TÜV?
Auch gäbe es an der „Qualität der Hilfe“ Zweifel. Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Familienzentrum des Vereins „Initiative Eltern stehen auf“ geschlossen, berichtet der „Merkur“.
In einer Schule wurden Kinder von Flutopfern zu betreut. Begründet wurde die Schließung wegen der „schlechten Bedingungen“. Es habe weder Strom noch Wasser gegeben, die Flure seien voll von öligem Schlamm gewesen. Aha, weil es keinen Strom und kein Wasser gibt, wofür die Behörden verantwortlich sind, dürfen keine Kinder betreut werden. Außerdem sei die Betreuung durch unqualifiziertes Personal erfolgt. „Bei aller Not, die vor Ort herrscht, müssen Kinder von qualifiziertem Personal betreut werden“, sagte Detlef Placzek, Präsident des Landesamts, dem SWR. Und wenn kein qualifiziertes Personal vor Ort ist, soll sich lieber niemand um die Kinder kümmern, deren Eltern mutmaßlich damit beschäftigt sind, die Flutfolgen zu beseitigen? Was für eine menschenverachtende Logik!
Querdenker würden „das Vertrauen in die staatlichen Maßnahmen und Strukturen zu beschädigen“, warnte das Bundesinnenministerium. Das ging gestern über die Medien! Humor ist, wenn man trotzdem lacht, denn niemand beschädigt dieses Vertrauen mehr, als Politik, Behörden und Medien, die versagt haben und weiter versagen!
Wer nicht versagt hat, sind die „toxischen Weißen“, Männer und Frauen wie Hubert Schilles, die dort hingehen, wohin sich die Politik wegen der Gefahr nicht wagt und unter Einsatz ihres Lebens noch größeres Unheil abwenden. Wenn wir uns auf Politik, Medien und Behörden vertrauen würden, wären wir verloren, aber wir können uns immer noch aufeinander verlassen. Das ist die gute Nachricht zum Schluss!
…. Alles vom 24.7.2021 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2021/07/24/katastrophenhilfe-nur-nach-gesinnungs-tuev/#more-6086

Einige Kommentare:
Unwahrheiten
Schlimmer geht im bunten Dummland immer, s.h. hier: Die Vize-Präsidentin des THW, Sabine Lackner, am Samstag im RTL/ntv-“Frühstart”. “Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen. Hinter den Angriffen seien vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben, sowie einige frustrierte Flutopfer.”
24.7.2021, P.W.

Querdenker würden
“das Vertrauen in die staatlichen Maßnahmen und Strukturen beschädigen“, warnte das Bundesinnenministerium. Nun gehören also die Versager in der Warnkette (nämlich die verantwortlichen Innenminister über die ADD/Trier, die Landräte bis einen Teil der Bürgermeister) zu Querdenkern?
Sie haben jegliches Vertrauen zerstört – ihre Namen sollten offen kommuniziert werden. Wie können die Schlafmützen, welche die über neun Tagen aufgelaufenen, eindeutigen Warnungen negierten und keine Evakuierungen anordneten, angesichts ihrer Schuld an über 170 Toten noch ruhig schlafen?
24.7.2021, A.B.

Propaganda statt Hilfe
Wenn es nicht in erster Linie um Hilfe, sondern in erster Linie um Propaganda geht, dann kommen die kuriosesten Resultate heraus. Hilfsbereitschaft erwünscht, aber erst nach Gelöbnis auf Kampf gegen Rechts, auf Fridays For Future, auf Greta, auf Linksgrün, auf Mutti und auf eine inzidenzienfreie Zone.
24.7.2021, W.A.
Ende Kommentare

 

Propagandajournalismus: Corona in Indien
Gabor Steingart schreibt in seinem Newsletter: „Das Coronavirus hält die größte Demokratie der Welt im Würgegriff. Die Lage in Indien ist dramatisch. …
Deshalb hier eine Gegenstimme – ein Text von Alfred Koch, dem früheren Vize-Regierungschef von Russland. Der Russlanddeutsche kennt Wladimir Putin noch aus gemeinsamen Petersburger Zeiten, ist heute ein heftiger Kritiker des Präsidenten und lebt in Oberbayern:
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„Das Theater, das von den europäischen Medien in Sachen Corona in Indien gespielt wird, soll zeigen, dass es Orte auf der Welt gibt, an denen die Situation schlimmer ist als in Europa, und dass die europäischen Behörden alles richtig machen und wir alles ertragen müssen, all die Einschränkungen, „sonst wird es wie in Indien sein“.
Und was ist mit Indien? Berechnen wir nicht die absoluten, sondern die relativen Werte. Durchschnittlich werden in Indien pro Tag etwa 350.000 Menschen positiv getestet. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in Indien 1,4 Milliarden Menschen leben, bedeutet dies 250 Menschen pro 1 Million Einwohner.
Dies ist jedoch ungefähr das gleiche Infektionsniveau wie in Deutschland in der letzten Woche: durchschnittlich 245 Menschen pro Million und Tag. In einigen anderen europäischen Ländern ist die Situation manchmal schlimmer. Und die ganze vorletzte Woche war die Zahl sogar viel höher – 300 Menschen pro Million Einwohner.

Und niemand ist deswegen in Hysterie verfallen, niemand rief, dass es in Deutschland eine Katastrophe gäbe. Und in Berlin gab es sogar eine Kundgebung von vielen Tausenden gegen die Corona-Maßnahmen.
Die Sterblichkeitsrate ist dabei in Wirklichkeit dieselbe: 3.000 Todesfälle gab es in Indien vorgestern, das sind ungefähr 2 Menschen pro einer Million. In Deutschland starben in der vergangenen Woche etwa 2,6 Menschen pro einer Million Einwohner pro Tag. Und niemand zeigte im Fernsehen oder in den Medien Friedhöfe mit einem Strom von Leichen, weinende Witwen und gruseligen Scheiterhaufen …

Ich sage es seit langem: Es gibt nichts Ekelhafteres als Propagandajournalismus, insbesondere in seiner freiwilligen Form, wenn ein Journalist auf Ruf seines Herzens hin Propagandist wird…“
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Ich habe Ihnen hier zwei konträre Meinungen vorgestellt, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Ein Aspekt, der in beiden Positionen nicht vorkommt, ist der, wie gut das indische Gesundheitswesen auf die Situation vorbereitet ist und wie es mit ihr fertig wird. So wenig ich mich mit Indien auskenne, so wenig kann ich mir vorstellen, dass die medizinische Versorgung dort auf dem Niveau von westeuropäischen Ländern ist. Insofern ist jeder Versuch einer Gleichsetzung in meinen Augen mit Skepsis zu betrachten. Andererseits kann man sich aber auch schwer vorstellen, dass die Hygiene-Maßnahmen in Indien genauso streng umgesetzt werden wie bei uns – und die Raten der positiv Getesteten sind dennoch auf einem ähnlichen Niveau. Also Fragen über Fragen.
… Alles vom 27.4.2021 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/ist-die-aktuelle-indien-berichterstattung-propagandajournalismus/