Ukraine-Russland

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„Ukraine“-Graffito an der Dreisam in Freiburg am 5.3.2022

 

Wann sind wir im Krieg? Willy Wimmers Sicht von einem ernsten Vorgang
Durch die möglichen Volksabstimmungen in bestimmten Gebieten könnte es Entscheidungen in der Russischen Föderation geben, die im russischen Staatsverständnis eine Verschiebung der russischen Staatsgrenze um mindestens 200 km nach Westen bedeuten. Alle Aktivitäten der NATO finden dann nicht in einem Bürgerkriegsgebiet der Ukraine, sondern nach russischer Ansicht gegen Russland gerichtet statt. Das genannte Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes macht in Anbetracht der tatsächlichen Bewertungen aus Unterstützungsleistungen auf der Seite der Ukraine in einem Bürgerkriegsgebiet eine militärische Aktion der NATO gegen die Russische Föderation. Damit wird die Türe zum globalen Krieg direkt aufgestoßen. Die Rede von Präsident Putin am 21.9.2022 hat das unmissverständlich deutlich gemacht. Den Bündnisfall braucht die NATO dann nicht mehr auszurufen, weil sie es ist, die den Angriff führt.
… Alles vom 23.9.2022 von Willy Wimmer bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=88421

 

Jacques Baud: Stand der militärischen Lage in der Ukraine Anfang Juni
Jacques Baud erläutert die militärische Lage aus russischer sowie ukrainischer Perspektive, die strategische Lage, Wirkung der Sanktionen, Getreideexporte, Atomkraft, Waffenlieferungen, Rolle der Medien.

Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten.
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Strategische Lage: Der seit März 2022 begonnene Trend setzt sich fort: Russland erreicht nach und nach alle seine Ziele. Die Rhetorik skrupelloser Medien wie France 5 oder RTS in der Schweiz, die systematisch die von der ukrainischen Seite gegebenen Informationen weitergeben, hat zu perversen Folgen geführt. Man konzentriert sich mehr auf das romanhafte Bild einer heroischen und verzweifelten Verteidigung als auf das Schicksal der Ukraine. So erklärte Claude Wild, der Schweizer Botschafter in Kiew,
https://www.rts.ch/info/monde/13121067-personne-naurait-parie-un-franc-sur-une-telle-resistance-estime-lambassadeur-suisse-en-ukraine.html
dass „die Ukraine die Schlacht um Kiew gewonnen hat, aber in der Schlacht um die Ukraine, um den Donbass und um den Süden des Landes ist noch alles offen […] die Asymmetrie ist noch völlig zugunsten der Russen“.
Paradoxerweise ist es dieses Narrativ, das die Ukraine zerstört hat. Die Illusion eines russischen Zusammenbruchs und eines damit einhergehenden ukrainischen Sieges suggerierte, dass es sinnlos sei, einen Verhandlungsprozess zu beginnen, sondern stattdessen mehr Waffen zu liefern.

Selenskijs Initiativen zur Aufnahme eines Dialogs mit Russland wurden von der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten systematisch sabotiert. Am 25. Februar 2022 deutete Selenskij an, dass er bereit sei, mit Russland zu verhandeln.
https://kyivindependent.com/national/ukraine-ready-to-negotiate-with-russia
Zwei Tage später kommt die Europäische Union mit einem Waffenpaket im Wert von 450 Millionen €,
https://www.politico.eu/article/eu-ukraine-russia-funding-weapons-budget-military-aid/
um die Ukraine zum Kampf zu bewegen. Im März das gleiche Szenario: Am 21. machte Selenskij ein Angebot, das Russland entgegenkommt,
https://www.aljazeera.com/news/2022/3/20/turkey-says-russia-ukraine-close-to-agreement
zwei Tage später kommt die EU mit einem zweiten Paket von 500 Millionen € für Waffen. Das Vereinigte Königreich und die USA üben daraufhin Druck auf Selenskij aus, sein Angebot zurückzuziehen, und blockieren
https://peoplesdispatch.org/2022/05/09/ukrainian-news-outlet-suggests-uk-and-us-governments-are-primary-obstacles-to-peace/
so die Verhandlungen in Istanbul.
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Russland ist jedoch nicht zusammengebrochen und die Sanktionen beginnen, sich auf die westlichen Länder auszuwirken, die nicht mehr zurück können, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Die europäische Einheit ist nur eine Fassade, die durch die von den Sanktionen geschaffene Inflation in den kommenden Monaten weitere Risse bekommen könnte. In den USA und in Europa beginnen Kommentatoren, das Krisenmanagement und die Ausrichtung auf Washington, das von den Ereignissen völlig überrollt worden zu sein scheint, in Frage zu stellen.
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Nach dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) sei die Ukraine bereit, in den nächsten Wochen zu kollabieren. Die Waffenlieferungen verlängern den Konflikt nur unnötig auf Kosten von Menschenleben, die vor allem die von Ukrainern sind.

Wir bewegen uns auf eine Situation zu, in der die Ukraine und der Westen Zugeständnisse machen müssen, deren Bedeutung sie noch nicht ermessen haben. Die Vorstellung, dass der Status der Krim, des Donbass oder gar des Südens der Ukraine noch verhandelbar sein könnte, ist eine Illusion. Das war die Botschaft von Henry Kissinger auf dem World Economic Forum in Davos im Mai.
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Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ukraine den größten Teil des Südens unter ihrer Souveränität hätte halten können, wenn man Selenskij von Beginn der Offensive an hätte mit Russland verhandeln lassen, wie er es beabsichtigte. Heute bringt die Kombination aus der westlichen Hartnäckigkeit, den Konflikt zu verlängern, und der ukrainischen Weigerung, einen Verhandlungsprozess einzuleiten, Russland in eine starke Position. Die Unfähigkeit des Westens, seinen Gegner rational zu beurteilen, scheint die Ukraine in eine Katastrophe zu führen.
… Alles vom 27.6.2022 von Jacques Baud bitte lesen auf
https://overton-magazin.de/krass-konkret/stand-der-militaerischen-lage-in-der-ukraine-anfang-juni/

Mehr von Jacques Baud hier (Donbass) und hier (Sanktionen).

Lafontaine: Die Ukraine muss den Krieg gewinnen …
Viele Politiker und Journalisten in Deutschland fordern lautstark: Die Ukraine muss den Krieg gewinnen. Was sie damit genau meinen, sagen sie nicht. Wahrscheinlich soll das heißen, die Ukraine müsse den Donbass und die Krim mit Panzern und Haubitzen zurückerobern. Immerhin weigert sich Olaf Scholz bisher, diesen Blödsinn nachzuplappern.
Was die Schreibtischkrieger nicht begreifen wollen: Russland ist eine Atommacht. Und gegen eine Atommacht kann man nicht gewinnen. Man kann sie in eine ausweglose Situation bringen und dadurch einen Atomkrieg riskieren. Vor einer solchen Situation aber hatte schon US-Präsident Kennedy in der Kuba-Krise 1962 gewarnt.
Gott sei Dank, beginnen immer mehr Politiker und Journalisten in den USA einzusehen, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist. Zu den prominentesten Stimmen gehört Henry Kissinger, der der Ukraine rät, Gebiete an Russland abzutreten, um den Krieg zu beenden. Gleichzeitig warnt er vor einer demütigenden Niederlage Russlands. Ins gleiche Horn stößt die New York Times: „Es liegt nicht in Amerikas Interesse, sich in einen totalen Krieg mit Russland zu stürzen, auch wenn ein Verhandlungsfrieden der Ukraine einige harte Entscheidungen abverlangen könnte.“ Solche Sätze hätte man gerne gestern im Deutschen Bundestag gehört. Aber solange die grünen Kriegs- und Preistreiber die Debatte dominieren und von Blackrock-Merz unterstützt werden (Blackrock hat Rüstungsaktien im Portfolio, deren Kurse steigen), geht das Morden in der Ukraine weiter. Und in der Dritten Welt verhungern die Menschen, weil der Weizenexport blockiert wird. Und in Deutschland werden Geringverdiener und Rentner ärmer und die auf preiswerte Energie angewiesene deutsche Wirtschaft verliert ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Jetzt fordert auch Biden nicht mehr den Sieg der Ukraine, sondern sagt, wie die „Putin-Versteher“, dass der Krieg nur durch eine Verhandlungslösung beendet werden kann („will only definitively end through diplomacy“). Ob Biden nur verbal auf den Stimmungswechsel in den USA reagiert, während er in Wirklichkeit noch lange Krieg führen und US-Waffen in Europa und teures Fracking-Gas verkaufen will, wird sich zeigen.
Es wird höchste Zeit, dass auch Politiker und Journalisten in Deutschland diese in den USA geführte Diskussion aufgreifen, ihr kriegshetzerisches Geschwätz beenden und auf einen Verhandlungsfrieden hinarbeiten.
… Alles vom 2.6.2022 von Oskar Lafontaine bitte lesen auf
https://www.facebook.com/oskarlafontaine/

 

The Russo-Ukrainian War: A New Opportunity for Demagogues to Destroy Freedoms at Home
Der russisch-ukrainische Krieg: Eine neue Gelegenheit für Demagogen, die Freiheiten im eigenen Land zu zerstören
„Politiker genießen die Zeiten des Krieges in vollen Zügen. In Zeiten der Kriegslust geben sich die machthungrigsten Mitglieder der politischen Klasse ihren verkommensten politischen Fantasien hin. Der russisch-ukrainische Krieg ist keine Ausnahme von diesem Trend.
Westliche Politiker haben den größten konventionellen militärischen Konflikt auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg genutzt, um die bürgerlichen Freiheiten im eigenen Land zu beschneiden und ihre Länder näher an einen offenen Konflikt mit einer Atommacht heranzuführen. Die von den westlichen Regierungen ergriffenen innenpolitischen Maßnahmen sind besonders atemberaubend.“

„So hat die Europäische Union bereits russische Staatsmedien wie RT und Sputnik wegen der angeblichen Verbreitung von Desinformationen verboten. In den Vereinigten Staaten, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung stärker geschützt ist, haben die Angriffe auf das Recht auf freie Meinungsäußerung eher unternehmerische Züge angenommen. So haben beispielsweise große Technologiekonzerne wie Google eifrig Kanäle blockiert, die von Russland finanziert werden.
Noch ungeheuerlicher waren die Maßnahmen von Mitgliedern der EU und der Nordatlantikvertrags-Organisation wie der Tschechischen Republik und der Slowakei. Diese Länder haben jegliches Verhalten, das als Unterstützung der russischen Invasion in der Ukraine ausgelegt werden könnte, unter Strafe gestellt.
Auch Lettland hat eine Polizei-Hotline eingerichtet, bei der Bürger Personen melden können, die Russlands Militäraktion in der Ukraine unterstützen. Mehrere deutsche Bundesländer sind sogar noch weiter gegangen und haben Personen strafrechtlich verfolgt, die das Z-Symbol im Zusammenhang mit dem russischen Militäreinsatz zeigen.“

„Die selbsternannten liberalen Demokratien haben bereits während der Covid-19-Pandemie ihr wahres Gesicht gezeigt, als sie ihre Bürger wie Vieh behandelten, das von launischen Technokraten gepiesackt und gestoßen werden kann. Jetzt, da der russisch-ukrainische Krieg weiter wütet, offenbaren sie ihre aufgestauten tyrannischen Gelüste noch mehr.
Ein wesentlicher Bestandteil des einzigartigen Wertversprechens des Westens ist die Achtung der bürgerlichen Freiheiten, etwas, das zahllose Gesellschaften nie in ihren Regierungsdokumenten verankert haben. Doch das hat sich nun drastisch geändert. Die hochmütige Rhetorik der westlichen Regierungen über die Freiheit ist bestenfalls leer, wenn man ihr tatsächliches Verhalten beobachtet.
Die Ironie dabei ist, dass der Westen den klassischen Weg des „Du wirst, was du bekämpfst“ eingeschlagen hat. Gerade die westlichen Länder, die sich auf ihre Ausnahmestellung berufen, verwandeln sich jetzt in die Länder, gegen die sie wettern.“
… Alles vom 14.5.2022 von Jose Nono bitte lesen auf
https://mises.org/wire/russo-ukrainian-war-new-opportunity-demagogues-destroy-freedoms-home

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Medien in Frankreich berichten einseitig
Adrien Boquete ist ein ehemaliger Angehöriger einer französischen Spezialeinheit. Als Freiwilliger half er in der Ukraine bei der humanitären Versorgung. Wieder in Frankreich berichtete er:
-von ukrainischen Kriegsverbrechen,
-von in der Öffentlichkeit präsenten Neonazis,
-von ausländischen Journalisten, die ukrainische Verbrechen decken
-und von absichtlich in Wohnhäusern versteckten Waffen aus dem Westen.
https://www.bitchute.com/video/LXpYbrTcMisF/
„Ich übernehme die volle Verantwortung für das, was ich sage. In der Ukraine war ich Zeuge von Kriegsverbrechen. Sie wurden alle von der ukrainischen Armee begangen. Aber in Frankreich spricht man nicht darüber! Als ich nach Frankreich zurückkehrte, war ich schockiert: Die TV-Sender laden Leute als Experten ein, die nicht in der Ukraine waren und keine Ahnung haben, was dort gerade passiert. Dennoch wagen sie es, über diese Ereignisse zu sprechen. Es klafft eine Lücke zwischen dem, was ich im TV höre, und dem, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe.“
13.5.2022

 

ERNST WOLFF: Wer profitiert WIRKLICH von der Ukraine-Krise?
https://www.youtube.com/watch?v=CJqrNxWa3Ik,
12.5.2022

 

Kriegsbeginn 2014?
Ein Sprecher des Pentagon erklärt, dass man das Ukrainische Militär die letzten acht Jahre lang (also 2014 – 2022) auf diesen Waffengang mit Russland vorbereitet habe. Wie passt dies zusammen mit dem angeblichen Überraschungskrieg Russlands gegen die Ukraine?
Pentagon spokesman admits the west have been training the Ukrainian military for over 8 years in preperation for this deliberate war with Russia
https://twitter.com/Marc60045514/status/1524249308207497217
11.5.2022

Nicht ihr Krieg – Der andere Blick auf die Ukraine
Länder wie Brasilien, Indien oder Südafrika sehen Sanktionen gegen Russland sehr kritisch. Die Haltung des Westens empfinden sie als scheinheilig. Ein Gespräch über andere, vergessene Konflikte und das Taktieren der blockfreien Staaten.
… Alles vom 6.5.2022 bitte lesen auf
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/ukraine-krieg-e517252/?reduced=true

 

Konträre Sicht einer Ukrainerin und eines Russen
Meine Frage, wer Mariupol zerstört, verstörte
– Konträre Zuschriften einer Ukrainerin und einem Russen
– Deren Unversöhnlichkeit ist eine Erklärung für diesen Krieg

Die erste Zuschrift ist gekürzt und von mir (kommentiert)
Lieber Albrecht, die Vermögen (der ukrainischen Oligarchen) sind lächerlich klein im Vergleich zu den Vermögen der russischen „Elite“: das Kowaltschuk-Imperium über die russische Media-Landschaft umfasst sagenhafte 330 Milliarden, nur so als Beispiel. Selenskij hat in seinem Präsidentschaftswahlprogramm der Korruption den Krieg erklärt und so von der 2/3 der Stimmen ins Amt gewählt, so wichtig war und ist das Thema. Das 2. Wahlthema oder Versprechen von Selenskij war die Lösung des Donbass- Konfliktes, eine friedliche Lösung!
Bombardieren die Ukrainer selbst die Stadt Mariupol? …Wenn Straßenkämpfe geführt werden, so ist es natürlich unumgänglich, dass auch die Ukrainer was zerstören. Doch was ist das im Vergleich zu den ständigen Raketen- und Bombenanschlägen, die die Stadt in das 2. Aleppo verwandeln? …Tausende Ukrainer werden nach Russland zwangsdeportiert, in sog. Filtrationslager inhaftiert … und nach Sibirien deportiert? (Ich dachte, bei den Evakuierten handelte es sich um Russen die in Sicherheit gebracht wurden). Die Wahrheit ist, dass Putin keine ukrainischen Bürger in Mariupol braucht, genauso wenig ihre Häuser. Darum wird alles in Schutt und Asche gelegt. (Ich dachte, das russische Donezk sei an einer intakten Hafenstadt Mariupol interessiert).
Ja, wir wollen Frieden mit Russland, wir brauchen Gas und Öl, gute Wirtschaftsbeziehungen und bla-bla! … Tschetschenien-Krieg, Grosny, Georgien. Dann 2014 der erste Ukraine-Krieg. Mit eigenen Augen habe ich die Gräber der gefallenen jungen Männer gesehen, die in jeder ukrainischen Stadt sich befinden!
Wenn man den Krieg nicht nur den Russen anlasten will, dann sollte man die Schande der Minsker Abkommen, erzwungen durch Russland und Deutschland zusammen mit Frankreich ins Gedächtnis rufen. Erst dadurch bekamen die Donezker und Lugansker Territorien überhaupt die Legitimation zu bestehen. Nur durch diese Schandtat wurde dieses Krebsgeschwür in das Leib der Ukraine implementiert und die russische Eroberung zementiert. (Das erinnert an die Rhetorik über die Schande es Versailler Vertrages). Man spekuliert munter über die Geschichte und die Entwicklung der Grenzen und vor lauter Wald sieht man keine Bäume, nämlich ein klarer völkerrechtlicher Vertragsbruch. (Ja, und was Russland angetan wurde ist völkerunmoralischer Vertrauensbruch).
Alle Versuche das Putin-Regime zu verstehen, ob es nun die NATO-Osterweiterung … ist nur endloser Mist… Nur die Tatsache, dass die Winzlinge Baltische Staaten NATO-Mitglieder sind bewahrt sie alle vom Schicksal der Ukraine! (Ich meine dagegen, dass deren NATO-Beitritt eine Mitursache des Ukrainekrieges ist) … Wie naiv muss man sein … der Alligator Putin wird das ganze Leib fressen, versteht ihr? Diese Regime versteht nur eine Sprache – die der rohen Gewalt…
Es ist ein gerechter Krieg für die Freiheit von Fremdherrschaft. Und dann wird es auch mit der Korruption fertig werden… Und dann aber soll Deutschland, allen vorne Scholz, sich für die eigene Feigheit und Doppelmoral schämen. Ich schäme mich für Deutschland, das ein Monster bei der Geburt unterstützt hat, es gehegt und genährt bis es zum Ungetüm herangewachsen ist – es ist zu spät. (Wen meint die schon länger in Deutschland lebende Ukrainerin?)
Schlussbemerkung. Diese konträre Position wird unsere Bekanntschaft nicht zerstören.

Nun die zweite Zuschrift (von einem russischen Bürger?)
Für viele ist es wie selbstverständlich klar, der böse Putin ist wahnsinnig und hat einen Krieg angefangen. Kleine Aufklärungsrunde in Geschichte gefällig?
1989 – 1991: Russland erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost – und Westdeutschland und löst den Warschauer Pakt auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage vom damaligen Deutschen Außenminister Genscher und seinem amerikanischen Amtskollegen Baker, dass die ehemaligen Warschauer Pakt Mitglieder nicht der NATO beitreten werden. Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert und werden nicht zurückgezogen. Bis 2004 sind dann fast alle ehemaligen Warschauer Pakt Mitglieder der NATO beigetreten. „Der Russe“ bleibt ruhig.
2001: Putin macht dem Westen in seiner Rede im deutschen Bundestag ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden. Der Amerikaner verbietet das. (- WARUM? -) Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen) einen Puffer zwischen der NATO und Russland. „Der Russe“ bleibt ruhig.
2004: Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO. Eine erste Verletzung der Pufferzone. „Der Russe“ bleibt ruhig.
2014: Der Westen putscht die russland-freundliche und demokratisch gewählte Regierung der Ukraine aus dem Amt (unter der damaligen Amtsführung von Wiktor Janukowytsch) und installiert eine USA-freundliche Regierung unter dem Nachfolger, Petro Poroschenko. Im gleichen Moment beginnen die USA -allen voran Hunter Biden (der Sohn des aktuellen amerikanischen Präsidenten)- mit Monsanto, Black Water und US-Militärberatern die Ukraine zu infiltrieren und ihnen eine NATO-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen. Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt. „Der Russe“ bleibt ruhig.
2014: Durch den Putsch der US-Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim. Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet. Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 % der Einwohner der Krim mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen. „Der Russe“ ist der böse Aggressor und wird angeprangert dafür.
2014 – 2022: Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (nationalsozialistische Hakenkreuzverehrer) konsequent die beiden „abtrünnigen Regionen“ Luhansk und Donezk die immerhin noch weiterhin Teil der Ukraine sind. Tausende Russen sterben dabei, hunderte von russischen Kindern. Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese „abtrünnigen“ Gebiete. Der Geldhahn wird dort der eigenen Bevölkerung abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen. Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien. Wo war hier die Solidarität der Menschen des Westens mit denen die Not leiden?
2020: Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt. Aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland. „Der Russe“ bleibt ruhig.
2022: Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und das die Regionen Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen. Dies wird von den USA abgelehnt. – warum?
Der Russe marschiert in der Ukraine ein. Um den Krieg zu beenden verlangt Putin eine Garantie der Neutralität, eine Entmilitarisierung der Ukraine, eine Anerkennung der beiden Regionen Donezk und Lugansk als Volksrepubliken und eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet. Dies wird von den USA abgelehnt. Frage, warum lehnt die USA das ab?
„Der Russe“ ist der alleinige Aggressor, wird wirtschaftlich in einem nie zuvor da gewesenen Maß sanktioniert, gesellschaftlich und kulturell ausgegrenzt und in allen Belangen boykottiert. Wie lange wollen die Bürger dem Treiben des Westens mit all seiner Doppelmoral stillschweigend, unterwürfig und ohnmächtig zuschauen und die USA gebieterisch gewähren lassen?
Denkt daran, die wahren Macher sind die Rüstungslobbyisten. Diese haben immer ein Interesse daran, ihre Waffen zu verkaufen. Klappt ja grad ganz gut wie man den Medien entnehmen kann.
… Alles vom 30.3.2022 bitte lesen auf
https://die-andere-sicht.de/2022/03/23/kuenstles-sicht-putins-amoklauf-spricht-fuer-eine-rache-an-uns/

 

Ukraine sprachlich zeigeteilt
Die Ukraine ist sprachlich zweigeteilt. Hier die Zahlen vor dem Beginn des Ukraine-Krieg am 24.2.2022 aus Wikipedia: Krim 60 Prozent Russen, Sewastopol (Krim) 72 Prozent Russen, Mariupol 90 Prozent Russen, Donezk 87 Prozent Russen, Lugansk 85 Prozent Russen, Odessa 65 Prozent Russen, Charkow 66 Prozent Russen, Jalta 66 Prozent Russen.
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Quelle: Wikipedia
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Entsprechend dieser Sprachzugehörigkeit tendiert der Westen der Ukraine zu EU, NATO und USA, während die im Osten mehrheitlich russischstämmige Ukrainer und Russen eher zu Russland gehören wollen.
Die obige Karte stellt die Sprachzugehörigkeit Ukrainisch/Russisch dar, mehr nicht. Sie legitimiert insbesondere nicht die völkerrechtswidrige Invasion russischen Truppen in die Ukraine.
10.2.2022